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Geschichte
FO. Alfter, Elbgermanisches Gefäß (r. o.) aus der Zeit um 10 n. Chr.

Funde belegen, dass die Gegend um Alfter seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. Ebenso war das Gebiet in fränkischer und römischer Zeit besiedelt. Seit der Römerzeit waren die Orte des Vorgebirgshanges ein wichtiges Weinanbaugebiet. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde vornehmlich Spätburgunder angebaut. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Alfter stammt aus dem Jahr 1067, die von Impekoven aus 1171[5] und die von Gielsdorf aus den Jahren 801 bis 814.[6]

Landesherrlich war das heutige Gebiet der Gemeinde Alfter Teil des Kurfürstentums Köln. Der Ort Alfter gehörte zur Herrlichkeit Alfter (mit Birrekoven, Olsdorf und Roisdorf), die im Besitz der Grafen von Salm-Reifferscheid war,[7] Gielsdorf gehörte zum Dingstuhl Gielsdorf, Oedekoven zum Dingstuhl Duisdorf, Witterschlick zum Dingstuhl Godesberg. Nach der Inbesitznahme des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) und der Einführung neuer Verwaltungsstrukturen (1798) wurden die Ortschaften der „Mairie Oedekoven“ zugeordnet, die zum Kanton „Bonn externe“ im Rhein-Mosel-Département gehörte. Roisdorf kam zur „Mairie Waldorf“. Unmittelbar an der nördlichen Grenze von Alfter verlief damals die Grenze zum Rur-Département. Nach den auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum Königreich Preußen, die Mairie wurde in die Bürgermeisterei Oedekoven im Landkreis Bonn überführt, zu der auch die Bonner Ortsteile Buschdorf und Lessenich/Meßdorf gehörten.

Die Bürgermeisterei Oedekoven (ab 1927 „Amt Oedekoven“) ging 1937 im Amt Duisdorf auf. Die Gemeinde Alfter entstand am 1. August 1969 im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus den ehemals selbständigen Gemeinden Alfter, Gielsdorf, Impekoven, Oedekoven und Witterschlick.[8] 1973/74 erhielt die neugebildete Gemeinde Alfter ein neues Rathaus, das nach Entwürfen der Planungsgruppe Stieldorf an einem leichten Osthang als dreiflügelige, verglaste Bauanlage in Stahlbetonskelettbau­weise entstand. Zum Zeitpunkt der Errichtung befand es sich auf unbebautem Gelände östlich von Oedekoven.[9][10]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner1
1998 20.326
1999 20.623
2000 20.907
2001 21.350
2002 21.567
2003 21.684
2004 22.125
Jahr Einwohner
2005 22.569
2007 22.868
2008 22.807
2009 22.895
2010 22.820
2011 22.988
2015 23.435

1 Erhebung jeweils zum 31. Dezember
Religion

Bis in das 19. Jahrhundert war die Bevölkerung fast ausschließlich römisch-katholisch. Lediglich im Ort Alfter gab es eine kleine jüdische Gemeinde. Ursprünglich gab es nur die katholischen Pfarreien Alfter und Witterschlick. Im 20. Jahrhundert wurden auch Gielsdorf (1920) und Oedekoven selbständige Pfarreien. Gielsdorf und Oedekoven hatten zuvor der Pfarrei Lessenich angehört. Inzwischen bilden die Pfarreien Alfter, Witterschlick, Gielsdorf, Oedekoven mit Impekoven und Volmershoven-Heidgen die Pfarreiengemeinschaft Alfter. Seit 2007 besteht die Evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst mit der Jesus-Christus-Kirche, die bereits 1962 erbaut wurde. Alfter ist der 3. Pfarrbezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge[11], zu der auch Bornheim und Hemmerich gehören. Die Kirchen in den Orten sind charakteristisch und stellen Sehenswürdigkeiten dar.
Außerdem gibt es in Witterschlick eine muslimische Gemeinde.

Religionszugehörigkeit (Stand: 2011)[12]

Kirche/Gemeinschaft Anzahl  %
Römisch-katholische Kirche 12.110 53,1
Evangelische Kirche 4.910 21,5
Evangelische Freikirchen 330 01,5
Orthodoxe Kirchen 310 01,4
Sonstige 600 02,7
Keiner ö.-r. Religionsgesellschaft zugehörig 4.530 19,9

Kirchen in Alfter

St. Matthäus in Alfter

St. Jakobus in Gielsdorf

St. Mariä Himmelfahrt in Oedekoven

St. Mariä Vermählung in Oedekoven

St. Mariä Heimsuchung in Impekoven

St. Lambertus in Witterschlick

St. Maria Hilf in Volmershoven-Heidgen

Jesus-Christus-Kirche in Witterschlick

Kirche im evangelischen Gemeindezentrum in Alfter

Politik

Sitzverteilung im Gemeinderat

      

Insgesamt 40 Sitze CDU: 16 Grüne: 8 SPD: 7 FW: 4 FDP: 3 UWG: 2

Ratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 57,7 %

 %50403020100

40,6719,818,336,689,974,56n. k.

CDUGrüneSPDFDPFWUWGSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4  -6

+5,67
+1,96+3,32-5,51+1,02-4,29-2,16
CDUGrüneSPDFDPFWUWGSonst.

Gemeinderat

Der Gemeinderat ist die kommunale Volksvertretung der Gemeinde Alfter. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 25. Mai 2014 statt.[13]

Bürgermeister und Ortsvorsteher

2009 wurde Rolf Schumacher als hauptamtlicher Bürgermeister gewählt und 2014 im Amt bestätigt. Erste stellvertretende Bürgermeisterin ist Luise Wiechert (CDU), zweiter stellvertretender Bürgermeister ist Bruno Schmidt (SPD).[14]

Folgende Ortsvorsteher wurden in der Sitzung des Rates am 17. Juni 2014 gewählt:[14]

Ortsteil Ortsvorsteher
Alfter Werner Jaroch (CDU)
Gielsdorf Albert Schäfer (CDU)
Impekoven Ilse Niemeyer (CDU)[15]
Oedekoven Brigitte Schächter (CDU)
Witterschlick 00 Sigrit Pippon (CDU)

Liste der Bürgermeister und Gemeindedirektoren

Bürgermeister:

Heinrich Arenz (CDU), 1969–1989[16]
Bärbel Steinkemper (CDU), 1989–1997 ehrenamtlich, 1997–2009 hauptamtlich
Rolf Schumacher (CDU), seit 21. Oktober 2009.

Gemeindedirektoren:

Johannes Janssen (CDU), 1969–1970 Beauftragter für die Aufgaben des Gemeindedirektors, 1970–1976 Gemeindedirektor
Norbert Linnenborn (CDU), 1976–1989
Bodo Kerstin (FDP), 1989–1997.

Nach dem Ausscheiden Kerstins aus dem Amt wurde das Amt des Gemeindedirektors in Alfter abgeschafft. An die Stelle trat die hauptamtliche Bürgermeisterin.

Wappen

Blasonierung: „Unter goldenem Schildhaupt, darin fünf rote Rauten, fünfmal von Rot nach Gold geteilt, belegt mit einem golden bekrönten, doppelschwänzigen, silbernen Löwen.“[17]
Wappenbegründung: Das Wappen entstammt den im 15. Jahrhundert ausgestorbenen, hier ansässigen Herren von Alfter. Sie führten in Gold drei (manchmal auch vier) rote Balken, belegt mit dem silbernen Löwen; die Rauten entstammen dem Wappen des eingemeindeten OT Witterschlick und stehen für die fünf Ortsteile Alfter, Gielsdorf, Oedekoven, Impekoven und Witterschlick.

Gemeindepartnerschaften

Alfter unterhält Partnerschaften mit dem französischen Châteauneuf-sur-Charente im Département Charente und dem brandenburgischen Beelitz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke und Denkmäler
Baudenkmäler

Auf dem Gebiet der Gemeinde Alfter sind 121 (Stand: April 2015) bauliche Anlagen oder Teile baulicher Anlagen als Baudenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalens ausgewiesen. Sie sind in der Denkmalliste der Gemeinde Alfter eingetragen.

Bodendenkmäler

Zu den Bodendenkmälern in Alfter gehören die „Alte Burg“ und die „Abschnittsbefestigung Witterschlick“.

Siehe auch
Liste der Baudenkmäler in Alfter
Fachwerkhaus Hertersplatz 13
Liste der Bodendenkmäler in Alfter
Liste der Stolpersteine in Alfter[18]
Jüdischer Friedhof (Alfter)
Friedensweg Alfter-Roisdorf
Herrenhaus Buchholz
Grünflächen und Naherholung

Im Gebiet der Gemeinde liegen die Naturschutzgebiete Dürrenbruch, Kottenforst, Waldville und Tongrube Witterschlick.[19]

Der Naherholung dienen der Naturpark Rheinland, der teilweise auf Alfterer Gebiet liegt, mit der Ville und dem Vorgebirge. Größere, offene Wasserflächen gibt es in Alfter nicht, dafür ortsnahe/innerörtliche Parks (Jakob-Wahlen-Park[20], Broich-Park[21]) mit kleinen Wasserflächen, gespeist durch den Alfterer Bornheimer Bach bzw. seine Zuflüsse.

Alfter gehört zu den Gemeinden, die im Grünen C zusammengeschlossen sind. Mit dem Wegenetz, den Stationen und anderen Elementen des Grünen C wurde versucht, weitere Elemente der Naherholung zu schaffen.

Darüber hinaus gibt es folgende Erlebniswege

Kunst- und Kulturlandschaftspfad Streuobst[22]
Kultur-Erlebnisweg Alfter[23]
Kulturerlebnisweg Witterschlick[24]
Sport
Badminton

Der Badminton Club Witterschlick e. V. (BCW)[25] ist ein Badmintonverein mit etwa 80 Mitgliedern. Er wurde 1979 gegründet und gehört dem Badminton Landesverband NRW e. V. an. Bis 1981 hatte der BCW seine Spielstätte in der Mehrzwecksporthalle Volmershoven. Folgend wurden das Training und die Wettkämpfe in die damals neu gebaute Dreifachturnhalle nach Oedekoven verlegt, wo der Verein bis heute mit seinen Mitgliedern trainiert. In der Vergangenheit wurden Mannschaften für die Bezirksliga und Bezirksklasse sowie Kreisliga und Kreisklasse aufgestellt. Aktuell ist der BCW mit seinen Senioren in der Kreisklasse und mit seiner Jugend in der Bezirksliga vertreten.

Fußball

Einer der Fußballvereine der Gemeinde, der VfL Alfter, spielt in der Mittelrheinliga, der höchsten Liga des Fußballverbandes Mittelrhein und der fünfthöchsten Spielklasse in Deutschland. Die zweite Mannschaft des VfL Alfter spielt in der Kreisliga B, der zweithöchsten Spielklasse im Fußballkreis Bonn. Der Sportplatz der Ortschaft Alfter, das sogenannte Waldstadion, befindet sich wie die Alanus-Hochschule auf dem Vorgebirgsberg am Strangheidgesweg. Auf dem ehemaligen Tennenplatz wurde im Sommer 2008 ein Kunstrasen verlegt.

Weitere Fußballmannschaften gibt es in Oedekoven (Blau-Weiß Oedekoven (Kreisliga B)), Impekoven (SV Germania Impekoven (Kreisliga B)), Witterschlick (TB 1906 Witterschlick (Kreisliga B)) und in Volmershoven-Heidgen (SC Volmershoven-Heidgen (Kreisliga A)). Alle Vereine spielen auf Kunstrasenplätzen.

Tennis

Der Tennisclub Alfter (TC Alfter e. V.) nimmt an den Mannschaftsmeisterschaften des Tennisverbandes Mittelrhein teil.

Tischtennis

Der TTC Blau-Weiß Alfter e. V. ist einer der ältesten Tischtennisclubs des Westdeutschen TT-Verbandes. Er entstand 1946 aus Mitgliedern des Schützenvereins, deren junge Mitglieder aufgrund des Nachkriegs-Schießverbotes ein neues Betätigungsfeld suchten. Seitdem nimmt der TTC Alfter am Spielbetrieb des Westdeutschen Tischtennisverbandes mit Damen-, Herren-, Jugend- und Schülermannschaften teil.

Weitere Tischtennisclubs gibt es in Oedekoven und Witterschlick.

Sonstiges

Der Sportverein Alfterer Sport-Club (ASC) verfügt über Volleyball-, Leichtathletik-, Radsport-, Breitensport und Walkingabteilungen.[26]

Seit Ende 2015 bietet der TB 1906 Witterschlick neben Fußball und Breitensport auch American Football an. Trainiert und gespielt wird im „Stadion im Tonrevier“. Die Mannschaft spielt als „Fighting Miners“ in der Landesliga NRW Gruppe Süd des AFCV NRW.[27]

Der Judoclub-Alfter-Bornheim bietet Training und Turniere für alle Gewichts- und Altersklassen an.

Salatanbau in Alfter (vor Gielsdorf)

Kulinarische Spezialitäten

Alfter liegt in einem klimatisch und geologisch begünstigten Gebiet, so dass viele Sorten Salat, Kräuter und Gemüse wie auch Erdbeeren und Rhabarber gut gedeihen. Insbesondere der Alfterer Spargel (Anbaugebiet „Bornheim“) war schon frühzeitig überregional bekannt und gefragt.[28] Spargel in allen denkbaren Varianten ist deshalb in der Saison Bestandteil der Speisekarten der örtlichen Restaurants. Zu den Alfterer Spezialitäten zählt auch der Rebellenblut genannte Brombeerwein.

Wirtschaft und Infrastruktur

Alfter verfügt mit einer durchschnittlichen Kaufkraft von 23.900 Euro (KKZ 109,3) über die siebthöchste Kaufkraft im Rhein-Sieg-Kreis (Stand 2015).[29]

Verkehrsanbindung

An der Voreifelbahn (Bonn–Euskirchen), auf der die S-Bahnlinie 23 verkehrt, befinden sich mit Witterschlick und Impekoven zwei Haltepunkte im Gebiet der Gemeinde Alfter. Im Hauptort liegt der Haltepunkt Alfter/Alanus Hochschule der Vorgebirgsbahn, wo die Linien 18 und 68 des Stadtbahnnetzes Rhein-Sieg verkehren. Weiterhin verkehren in Alfter Linienbusse der Regionalverkehr Köln und SWB Bus und Bahn. Alfter gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

Linie Verlauf Takt
S 23 Bonn Hbf – Bonn-Endenich Nord – Bonn Helmholtzstraße – Bonn-Duisdorf – Alfter-Impekoven – Alfter-Witterschlick – Kottenforst – Meckenheim Industriepark – Meckenheim – Rheinbach Römerkanal – Rheinbach (– Odendorf – Kuchenheim – Euskirchen)
Durchbindung einiger Züge als RB 23 bis Bad Münstereifel
15(/30/60) min
18 Bonn Hbf – Dransdorf – Alfter – Bornheim – Brühl – Hürth – Klettenberg – Barbarossaplatz – Neumarkt – Dom/Hbf (S) – Ebertplatz – Zoo/Flora – Mülheim Wiener Platz – Bf Mülheim (S) – Buchheim – Holweide – Dellbrück – Köln-Thielenbruch 20-Minuten-Takt, ab Brühl 10-Minuten-Takt
68 (Ramersdorf – Heussallee/Museumsmeile – ) Bonn Hbf (S) – Dransdorf – Alfter – Bornheim 2 Fahrten in Lastrichtung (HVZ), 60-Minuten-Takt ab/bis Bonn (Sa nachmittag, So)

An das Fernstraßennetz ist die Gemeinde Alfter über die Bundesautobahnen 565 (Ausfahrt Bonn-Hardtberg) und 555 (Ausfahrt Bornheim (Rhld.)) sowie die Bundesstraße 56 angebunden. Durch Alfter verlaufen die Landesstraßen 113, 183 und L183n sowie die Kreisstraßen 5, 12 und 12n.

In Alfter waren am 1. Januar 2012 14.448 Kraftfahrzeuge zugelassen, davon 12.272 Pkw.[30]

Ansässige Unternehmen

Gartenland Alfter

Im Ortsteil Witterschlick befindet sich die Hauptverwaltung der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG, dem größten deutschen Hersteller von Fliesen.

Im Ortsteil Oedekoven befindet sich der Hauptsitz des 1931 in Alfter, Holzgasse, gegründeten Baustoff-Großhandelsbetriebes „Baustoff Fassbender Tenten“, dem inzwischen größten Baustoffhändler in der Region Bonn.

Im Ortsteil Alfter hat die „Brombeerweinkellerei Rebellenblut“ ihren Firmensitz.

Im Übrigen ist Alfter landwirtschaftlich geprägt. Rund die Hälfte des Gemeindegebietes ist landwirtschaftliche Nutzfläche.[31]:5 Eine Vielzahl landwirtschaftlicher Kleinbetriebe erzeugt neben Salat, Gemüse (vgl. oben) und Kräutern auch Schnittblumen.

Öffentliche Einrichtungen

Alle Ortsteile verfügen über öffentliche Büchereien:[31]:21

Öffentliche Bücherei St. Matthäus Alfter[32] – als „Stadtbücherei in kirchlicher Trägerschaft“ und Mitglied der Onleihe Rhein-Sieg
Katholische öffentliche Bücherei Sankt Jakobus Gielsdorf
Katholische Öffentlichen Bücherei St. Mariä Himmelfahrt Oedekoven
Katholische Öffentlichen Bücherei St. Lambertus Witterschlick
Katholische öffentliche Bücherei St. Maria Hilf Volmershoven-Heidgen

Am Herrenwingert steht ein öffentlicher Bücherschrank.

In Alfter hat sich ein FreilichtWanderTheater etabliert.

Freilichtbühne Alfter[33] – Mitglied im Verband Deutscher Freilichtbühnen

Exponate und Veranstaltungen zur Ortsgeschichte gibt es im Haus der Alfterer Geschichte, das sich selbst als „Regionalmuseum“ bezeichnet.[34]

Bildung

Tageseinrichtungen für Kinder[31]:20

Kita an der Anna Schule
Kindertagesstätte Rasselbande
Katholische Kindertageseinrichtung St. Matthäus Alfter
Elterninitiative Hüppekästchen e. V., Kindertagesstätte
Evangelische Matthias-Claudius-Kindertagesstätte
Waldorfkindergarten Sonnenblume
Katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Jakobus
Katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Mariä Himmelfahrt
Elterninitiative Fröbel-Kindergarten Alfter e. V.
AWo Kindertagesstätte Sonnenblume
Elterninitiative AWO Kindergarten Sterntaler
Katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Mariä Heimsuchung
Katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Lambertus
Evangelischer Kindergarten Witterschlick
AWO Kindergarten Buntstift
Bilinguale Kindertagesstätte Treegenium’s Tiny Tots
Elterninitiative Waldorfkindergarten
Kindertagesstätte Purzelbaum

Schulen

Anna-Grundschule Alfter
Freie christliche Grundschule Bonn/Rhein-Sieg-Kreis
Freie christliche Gesamtschule Bonn/Rhein-Sieg-Kreis
Gemeinschaftsgrundschule Oedekoven
Gemeinschaftsgrundschule Witterschlick
Hauptschule Oedekoven
Vorgebirgsschule, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Alfter
Schule an der Wicke, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Sprache, Gielsdorf
Waldschule, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, Witterschlick

Weiterbildungseinrichtungen[31]:21

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter
Volkshochschule Bornheim/Alfter (Kommunales Weiterbildungszentrum für die Stadt Bornheim und die Gemeinde Alfter)
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Erich Linden (1898–?), Bildhauer und Maler in Aachen
Wilhelm Maucher (1903–1993), Friedenskämpfer und Brombeerweinproduzent
Wilhelm Weber (1906–1990), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
Johann Gimnich (1925–1998), Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Alfter von 1960 bis 1969
Sandra Roth (* 1977), Autorin
Persönlichkeiten, die in Alfter gewirkt haben
Johanna Elberskirchen (1864–1943), lebte von 1905 bis 1909 in Alfter und schrieb dort Bücher zur Gesundheit von Kindern.
Joseph Fassbender (1903–1974), gründete 1947 auf Schloss Alfter die Donnerstag-Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das kulturelle Geschehen im Rheinland nach dem Ende der nationalsozialistischen Unterdrückung wiederzubeleben.
Rudolf Thaut (1915–1982), baptistischer Theologe, Rektor des Theologischen Seminars Hamburg, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation und Vizepräsident des Baptistischen Weltbundes.
Herbert Zimmermann (1917–1966), Rundfunkreporter (WM-Finale Bern 1954), beerdigt auf dem Friedhof Witterschlick.
Heinrich Arenz (1923–2004), erster Bürgermeister der Gemeinde Alfter nach der kommunalen Neuordnung 1969; 1990 Ehrenbürgermeister der Gemeinde Alfter.[16]
Johannes Wilde (* 1936), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter (1972–1990), Ratsmitglied in Alfter (1979–1984), lebt in Impekoven.
Klaus Hildebrand (* 1941), deutscher Historiker, lebt in Alfter.
Alfred Vianden (* 1944), Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein,[35] lebt in Alfter-Gielsdorf.
Roger Willemsen (1955–2016), aufgewachsen in Oedekoven.
Ansgar Rieks (* 1959), Generalmajor der Luftwaffe, lebt in Alfter.
Andreas Pinkwart (* 1960), von 2005 bis 2010 Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, seit 2017 Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, lebt in Alfter.
Marcelo da Veiga (* 1960), brasilianischer Germanist, Gründungsrektor der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
Oliver Krauß (* 1969), Politiker (CDU) und MdL, lebt in Alfter.
Sabine Trinkaus (* 1969), Autorin, lebt und arbeitet als Bibliothekarin in Alfter.
Sebastian Bachmann (* 1986), deutscher Florettfechter, lebt in Alfter.
Literatur
Engelbert G. Kalkum (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte von Alfter (= Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften. Band 1). Alfter 1969. 
Robert Thomas: Geschichte des Ortes und der Bürgermeisterei Oedekoven (= Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften. Band 2). Oedekoven 1979. 
Hans Ulrich Becker: Witterschlick und Impekoven. Eine ortsgeschichtliche Dokumentation (= Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften. Band 3). RHV, Bonn 1986, ISBN 3-923817-10-X. 
Christoph Waldecker: Das Archiv der Gemeinde Alfter. Ein Fallbeispiel für eine Neukonzeption. Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-8364-8198-4. 
Weblinks
 Commons: Alfter – Sammlung von Bildern
A wie Alfter.
Linkkatalog zum Thema Alfter bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Bildergalerie des Ortsausschuss Alfter
Alfter GenWiki (Mitmach-Projekt des Vereins für Computergenealogie)