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Multiposting im CPC-Bereich​

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Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Almersbach nicht vorenthalten.

Geschichte

Eine erste Mitteilung über Kirchspiel und Dorf Almersbach findet sich in einer von Papst Innozenz III. genehmigten Steuerliste des Bonner Cassius-Stifts aus dem Jahre 1199. Danach fehlt Almersbach bis ca. 1330 in den Steuerlisten der Erzbistumer Köln und Trier. Erst um das Jahr 1330 erscheint der Ort samt Pfarrei zum Dekanat Engers gehörend in der Taxa generalis subsidiorum cleri Trevirensis. Die Almersbacher Kirche muss also nach dem Jahr 1200 bis zur Zeit vor dem Jahr 1330 „eigenständig“ verwaltet worden sein. Im Januar 1261 begegnen wir dem ersten namentlich genannten Geistlichen zu Almersbach: Ein Walter, Priester (sacerdos) zu Almersbach tritt in der Abtei Marienstatt als Zeuge einer Beurkundung auf. Die Zeugenfolge lässt den Schluss zu, dass der Sacerdos Walter von der Abtei Marienstatt nach Almersbach abgeordnet worden war. In den Jahren 1534 und 1553 (also nach mehr als 300 Jahren Unterbrechung) stellt das Bonner Cassius-Stift im Namen des Dekanats Siegburg erneut Ansprüche auf das Patronats- und Kollationsrecht für Almersbach. – In den Grundmauern des Klosters, das nach der These eines Heimatforschers und des Volksmundes in Almersbach gestanden haben soll, sind wohl die Fundamente eines alten und geräumigen Pfarrhofs zu vermuten. Innerhalb des ummauerten Pfarrhofs dürfte ein Hospiz für die Handelsleute und Pilger gestanden haben, denn Almersbach lag im Mittelalter an der bedeutenden Köln-Frankfurter-Straße, die unterhalb der Kirche die Wied durchquerte.

Ab 1343 war das Dorf Sitz eines Schiedsgerichtes. Graf Wilhelm von Wied erhielt am 7. Februar 1357 durch Kaiser Karl IV. Stadtrechte für Almersbach. Die Grafen zu Wied verpfändeten Kirchspiel und Dorf Almersbach 1459 an Sayn, lösten es aber 1483 wieder ein. Als Mitgift der wiedischen Grafentochter Johannetta kam das Kirchspiel 1489 endlich an Sayn.

1561 kam es zur Einführung der Wittenberger Reformation durch die Grafen von Sayn.[2] Diese starben 1606 im Mannesstamm aus. Als am 12. September 1605 Graf Wilhelm von Sayn-Wittgenstein-Sayn die Regierung der Grafschaft übernahm, verfügte er den Übergang zum reformierten Bekenntnis. 1623 überließ sein Sohn Graf Ernst der Stiefmutter Anna Ottilie von Nassau-Saarbrücken das Kirchspiel Almersbach als Wittum, 1629 wurde Almersbach Witwenvermögen der Gräfin Louise Juliane. Nach deren Tod im September 1670 fiel Almersbach über Sayn-Altenkirchen an das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Zur Jahreswende 1688 wurde das Dorf von durchziehenden französischen Truppen geplündert und eingeäschert. 1747 erhielten die Einwohner des Kirchspiels Almersbach die landesherrliche Erlaubnis zum Bau einer Getreidemühle.[3] Schon 1741 hatten die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach die Grafschaft Sayn-Altenkirchen geerbt, 1791 traten diese die Grafschaft an Preußen ab, das Sayn-Altenkirchen infolge des Reichsdeputationshauptbeschlusses im Februar 1803 an das Fürstentum Nassau-Usingen (von 1806 an Herzogtum Nassau) abgeben musste. Mit dem Wiener Kongress 1815 fiel Sayn-Altenkirchen wieder an Preußen und ging als Kreis Altenkirchen im preußischen Regierungsbezirk Koblenz auf. Kirchspiel und Dorf Almersbach wurden der Bürgermeisterei Altenkirchen zugeordnet. Mit dem Landkreis Altenkirchen kam Almersbach 1946 zu Rheinland-Pfalz.

Das seit 1784 an der Wied betriebene und zur Papierfabrik erweiterte Hammerwerk erwarb 1838 der Solinger Fabrikant Ferdinand Jagenberg. 1893/94 wurde an der Koblenz-Olper Provinzialstraße ein neues Schulhaus errichtet, das bis zur Schließung der Schule im Jahre 1966 genutzt wurde. 1922 wurde das Dorf elektrifiziert und auch der Spiel- und Sportverein Almersbach/Fluterschen wurde gegründet. Die Nationalsozialisten planten zunächst eine Zusammenlegung der Dörfer Almersbach und Fluterschen, dann die Gemeinde Almersbach nach Altenkirchen einzugemeinden, doch der Kriegsbeginn durchkreuzte diese Vorhaben. Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform von 1969 gab es seitens der Landesregierung erneut die Idee zur Eingemeindung der Gemeinden Almersbach, Helmenzen, Mammelzen und Michelbach nach Altenkirchen. Doch der damalige Altenkirchener Stadtbürgermeister Dr. Emil Haas sprach sich dagegen aus.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1576 5 Räuche, 19 Kommunikanten
1582 9 Räuche
1667 1 Rauch
1745 6 Feuerstellen
1787 16 Haushalte

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Almersbach seit 1815, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 41
1835 82
1871 158
1905 176
1939 257
1950 410
Jahr Einwohner
1961 378
1970 365
1987 442
1997 480
2005 459
2015 410

Toponomastik

Der Ort trägt einen Gewässernamen. Die in der alteuropäischen Hydro- und Toponomie häufig anzutreffenden Wurzel al- bedeutet fließen, strömen, die Wurzel -mers weist auf ein Sumpfgebiet.

Analog zu anderen Ortsnamen der Umgebung, die ebenfalls auf -bach ausgehen, etwa Michelbach oder Ingelbach (Ingel ist Kurzform zu Engelhard), könnte der Ortsname auch auf eine Person weisen, die hier Fisch- und Wasserrechte besaß. Almer ist eine Kurzform des germanischen Personennamens Adelmar. Als genetivus possessivus Almer-s-bach bezeichnet es beispielsweise das Besitzverhältnis der Rechte am Gewässer.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Almersbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen

Blasonierung: „Unten goldenen Zinnenschildhaupt von Rot über Gold durch einen silber-blauen Wellenbalken geteilt, oben ein blau bewehrter und gezungter goldener leopardierter Löwe, unten ein betagleuchteter roter Kirchturm, begleitet vorn von einem roten Hammer, hinten von einem roten Mühlrad.“

Das Wappen der Gemeinde wurde von der Grafikerin Elke Nechen unter Mitwirkung der Historikerin Kerstin Seelbach gestaltet. Die Genehmigungsurkunde wurde am 25. März 2004 ausgestellt. Im Rahmen einer Einwohnerversammlung wurde das Wappen am 27. Mai 2004 eingeführt.

Wappenbegründung: Bei der Gestaltung des Wappens sollten sowohl die Stadtrechte symbolisiert werden wie das Flüsschen Wied und der der Ortschaft namengebende Almersbach, an deren Ufern die Gemeinde liegt. Ebenso berücksichtigt wurden die spätromanische Kirche und das alte Hammerwerk im Tal der Wied.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmäler in Almersbach
Persönlichkeiten
Johann Peter Reusch (1691–1758), Philosoph und lutherischer Theologe
Literatur (Auswahl)
Margot Bitterauf-Remy: Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Düsseldorf 1935.
Matthias Dahlhoff: Geschichte der Grafschaft Sayn. Dillenburg 1874.
Bruno Dierdorf (et al.): Almersbach im Westerwald. Beiträge, Berichte und Bilder zur Geschichte, Kultur und Wirtschaft. Almersbach 1999.
Martin Göbler: Die Glocken der ev. Pfarrkirche zu Almersbach. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen. 1989, S. 81 ff.
Jakob Rausch (Hrsg.): Geschichte des Kreises Altenkirchen. Altenkirchen 1921.
Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen. 2016, S. 219–237.
Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen. 2015, S. 74–80.
Anka Seelbach: Die Renovierung der Kirche zu Almersbach im Kriegswinter 1915/16. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen. 2003, S. 129–134.
Kirsten Seelbach: Die Einführung des reformierten Bekenntnisses in der Grafschaft Sayn. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen. 2011, S. 166–170.
Martin Sinemus: Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald). Saarbrücken 1933.
Literatur über Almersbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Weblinks
 Commons: Almersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Ortsgemeinde Almersbach auf den Seiten der Verbandsgemeinde Altenkirchen
Kurzporträt von Almersbach bei Hierzuland, SWR Fernsehen