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Geschichte

Alsfeld wurde als „Adelesfelt“ im Jahre 1069 das erste Mal urkundlich erwähnt.[4]

Stadtname
Alsfeld – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Zur Herkunft des Stadtnamens gibt es einige Legenden. So soll um das Jahr 1200 der Landgraf von Hessen/Thüringen einen Ausritt über den Vogelsberg gemacht haben. Auf dem Homberg (einem Hügel nahe Alsfeld) angekommen, blies dort ein starker Wind. So sagte dieser: „Als fällt mir der Hut vom Kopp.“ („Als“: oberhessisch für „immerfort“.) Aus „als fällt“ wurde dann Alsfeld. – Der Name dürfte aber wohl eher auf den alten deutschen Personennamen „Adalo“ (Kurzform von Namen wie Adalolf = Adolf, Adalbero oder Adalwin) zurückzuführen sein.[5] 1076 wird der Ort Adelesfelt genannt. Weitere historisch dokumentierte Erwähnungen des Ortsnamens sind:[6]

Adelsfelt (1222)
Alesvelt (1232)
Ailesuelt (1233)
Agilsvelt (1249)
Alsfelt (1250)
Allysfelt (1302)
Elsfeldia (1303)
Alsfeltd, Alsfeldia (1319)
Mittelalter

Ausgrabungen in der Walpurgiskirche ergaben, dass sich an dieser Stelle schon im 9. bzw. 10. Jahrhundert eine romanische Kirche befunden hatte. Somit entstand der Ort vermutlich in der Zeit der Karolinger. Zwischen 1180 und 1190 bauten die Landgrafen von Thüringen hier an der historischen Handelsstraße der Kurzen Hessen eine Burg. Diese Lage begünstigte die Entwicklung von Alsfeld, so dass Alsfeld ab 1222 als Stadt bezeugt ist.

Seit 1247 gehörte Alsfeld zur Landgrafschaft Hessen. Im Jahre 1254 trat die Stadt dem Rheinischen Städtebund bei. Hermann II. baute sich hier 1395 ein Schloss, und die Stadt war zeitweise Residenzstadt.

Frühe Neuzeit

Schon früh schloss sich Alsfeld der Reformation an. Auf der Hin- und Rückreise nach Worms hatte Martin Luther hier Quartier genommen. Der Augustinermönch Tilemann Schnabel, ein Freund Luthers, nahm bereits 1522 seine Tätigkeit im Sinne der neuen Lehre in Alsfeld auf. Doch dies zog zunächst noch keinen Beschluss des Stadtrates nach sich, sich der Reformation anschließen. Alsfeld war insofern nicht die erste hessische Stadt, die lutherisch wurde, wie es in älteren Darstellungen heißt (und daran anschließend gelegentlich noch immer kolportiert wird).[7] Mit einer Predigt von der Stadtmauer herab zog sich Tilemann Schnabel die Ungnade des Landgrafen zu, musste die Stadt verlassen und konnte nach dem Votum der Bürgerschaft 1525 wieder zurückkehren.[8] Mit dem darauf folgenden Übergang der Stadt zur Reformation endete auch die Tradition des Alsfelder Passionsspiels, das auf dem Marktplatz aufgeführt wurde.[9]

Seit 1567 gehörte die Stadt zu Hessen-Marburg und ab 1604 zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.

20. Jahrhundert

1961 fand in Alsfeld der 1. Hessentag statt, ebenso der 25. Hessentag im Jahr 1985. Der 50. Hessentag im Jahr 2010 wurde aus finanziellen Gründen nicht – wie geplant – in Alsfeld ausgerichtet.

1975 wurde Alsfeld durch den Europarat zur „Europäischen Modellstadt“ erklärt. Daraufhin wurden viele der 400 Fachwerkhäuser aus sieben Jahrhunderten wie auch das Rathaus, der Pranger und eines der ältesten Häuser Deutschlands restauriert. Bei der Freilegung der Fachwerkhäuser wurden durch die Verwendung der falschen Holzfarben viele Fachwerkbalken beschädigt und müssen nun wieder restauriert werden.

Zum Gedenken an diejenigen Opfer des Nationalsozialismus, die in Alsfeld wohnten, verlegte Gunter Demnig am 24. Oktober 2009 die ersten 16 Stolpersteine in Alsfeld. Je 13 weitere Stolpersteine folgten am 7. September 2010 und am 28. September 2011.

Territorialgeschichte und Verwaltung

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Alsfeld unterstand im Überblick:[10][6]

vor 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen
ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg
1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Landgrafschaft Hessen-Kassel (Hessenkrieg)
ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Regierungsbezirk Gießen, Oberamt Alsfeld, Amt Alsfeld[11]
ab 1806: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Oberamt Alsfeld[12]
ab 1815: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Alsfeld[13]
ab 1821: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Romrod (Trennung zwischen Justiz (Landgericht Alsfeld) und Verwaltung)[14]
ab 1829: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Alsfeld (Amtssitzverlegung)
ab 1832: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
ab 1848: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Alsfeld
ab 1852: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
ab 1866: Norddeutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
ab 1918: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
ab 1945: Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis
ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Vogelsbergkreis
Gerichte seit 1803

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtum Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte übergingen. „Landgericht Alsfeld“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht in Alsfeld, das heutige Amtsgericht.

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Alsfeld und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[15] In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Historische Wasserversorgung

Unter den Einheimischen gilt die Versorgung mit Straßenreinigungs- und Feuerlöschwasser als Besonderheit: Der Liederbach (einheimisch: Lerrebach) wurde viele Jahrhunderte lang am heutigen Bahnhofsgelände aufgestaut. Im Regelfall floss der Bach dann von dort über den Ludwigsplatz in die Obergasse. Das natürliche Gefälle geschickt ausnutzend, erhielt der Bach Abzweigungen in andere Gassen. Deren Verlauf in Pflasterrinnen folgte der sich schwächende Bach, um dann beim Fulder Tor zur Schwalm hin die Stadtmauern wieder zu verlassen. Bei Bedarf wurden die Sperren des Liedenteichs gezogen, so dass eine größere Wassermenge verfügbar war.

Mit Trinkwasser versorgten sich die Einwohner über Brunnen im Haus: Es soll jedes Haus in der Kernstadt einen eigenen Brunnen gehabt haben. In zwei Gaststätten in Marktnähe sind noch heute die Hausbrunnen zu besichtigen (vgl. „Gerichtsglocke“ der Walpurgiskirche).

Eingemeindungen

Altenburg gehört bereits seit dem 1. Dezember 1969 zu Alsfeld. Am 31. Dezember 1971 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Angenrod, Billertshausen, Eifa, Elbenrod, Eudorf, Fischbach, Heidelbach, Leusel, Münch-Leusel, Reibertenrod und Schwabenrod eingegliedert. Berfa, Hattendorf, Liederbach und Lingelbach kamen am 1. August 1972 hinzu.[16]

Landkreis Alsfeld

Im Großherzogtum Hessen bestand 1821 bis 1832 der Landratsbezirk Alsfeld. Von 1832 bis 1972 (mit einer kurzen Unterbrechung nach der Märzrevolution, siehe Regierungsbezirk Alsfeld) war Alsfeld Sitz des gleichnamigen Landkreises, der bei der hessischen Gebietsreform 1972 mit dem Landkreis Lauterbach und Teilen des Landkreises Schotten zum Vogelsbergkreis zusammengeschlossen wurde.

Die Entscheidung des hessischen Innenministeriums, das zentrale gelegene Lauterbach zur Kreisstadt zu bestimmen, führte seinerzeit zu einiger Verbitterung in Alsfeld, die das Verhältnis zu Lauterbach über Jahre hinweg belastete. Auf Grund der Proteste im Alsfelder Raum teilte zum Beispiel die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle Alsfeld zwischen 1972 und 1978 nicht das ursprünglich vorgesehene Kennzeichen LAT (Lauterbach), sondern weiterhin Nummernschilder mit dem Kürzel ALS zu, bis 1978 VB als Autokennzeichen des Vogelsbergkreises festgelegt wurde.

Einwohnerentwicklung

Belegte Einwohnerzahlen bis 1970 sind:[6]

1939: 6028 Einwohner
1946: 9940 Einwohner
1961: 9940 Einwohner
1970: 10.941 Einwohner
Alsfeld: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834    3.775
1840    4.257
1846    4.214
1852    4.228
1858    4.149
1864    3.633
1871    3.612
1875    3.730
1885    3.984
1895    4.290
1905    4.613
1910    5.001
1925    5.058
1939    6.026
1946    8.191
1950    8.928
1956    9.164
1961    9.940
1967    10.437
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Politik
Stadtverordnetenversammlung
Das Rathaus von Alsfeld

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[17] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[18][19]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

    

Insgesamt 37 Sitze SPD: 12 ALA: 3 CDU: 18 UWA: 4

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,9 12 41,5 15 42,6 16 41,6 15
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 47,9 18 35,9 13 39,5 15 33,9 13
UWA Unabhängige Wählergemeinschaft Alsfeld 12,0 4 10,0 4 8,9 3 14,9 5
ALA Alternative Liste Alsfeld 8,2 3 9,5 4 5,6 2
FDP Freie Demokratische Partei 3,1 1 3,4 1 2,0 1
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 7,6 3
Gesamt 100 37 100 37 100 37 100 37
Wahlbeteiligung 51,7 % 48,5 % 49,8 % 55,5 %

Magistrat

Der Magistrat besteht aus dem Bürgermeister Stephan Paule (CDU) und 10 ehrenamtlichen Stadträten.

Bürgermeister

Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:

Jahr Kandidaten Partei Ergebnis
2013 Stephan Paule CDU 55,8 %
Arno Hedrich 44,2 %
Wahlbeteiligung 50,6 %
2007a Ralf Becker SPD 54,3 %
Ulrich Künz 45,7 %
Wahlbeteiligung 60,3 %
2007 Ralf Becker SPD 42,0 %
Stephan Rühl ALA 14,8 %
Ulrich Künz 43,2 %
Wahlbeteiligung 59,7 %
Jahr Kandidaten Partei Ergebnis
2005 Herbert Diestelmann SPD 52,7 %
Gerhard Bennemann CDU 47,3 %
Wahlbeteiligung 55,0 %
1999 Herbert Diestelmann SPD 83,9 %
Edith Köhn-Müller Grüne 16,1 %
Wahlbeteiligung 45,6 %
1993 Herbert Diestelmann SPD 72,0 %
Oswin Veith CDU 28,0 %
Wahlbeteiligung 59,6 %

a Stichwahl

Am 26. Mai 2013 wurde Stephan Paule (CDU) gewählt, der einzig weitere Kandidat war Arno Hedrich.

Bei der vorletzten Wahl am 9. September 2007 gewann Ralf Becker (SPD) mit 54,3 % die Stichwahl gegen Ulrich Künz (CDU), der 45,7 % erreichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,3 %.

Der bis dahin amtierende Bürgermeister Herbert Diestelmann (SPD) wurde als erster direkt gewählter Bürgermeister in Hessen mit den Stimmen seiner eigenen Partei und auf eigenen Antrag am 24. Mai 2007 von der Stadtverordnetenversammlung nach 19 Jahren abgewählt. Der Grund dafür ist die eigenmächtige Kreditvergabe aus dem Gemeindehaushalt.[20] Inzwischen wurde er rechtskräftig verurteilt.[21]

Gerhard Ramspeck bestimmte 1825 bis 1871 als Bürgermeister die Geschicke der Stadt. Auch sein Sohn Werner Ramspeck wurde Bürgermeister. Erster Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg war von 1945 bis 1946 August Rosenkranz.

Wappen
Großes Wappen Alsfeld

Blasonierung: Das Wappen zeigt auf blauem Feld einen aufgerichteten, rechtsgewendeten, golden gekrönten und golden bewehrten roten Löwen, rechts ein Schwert mit silberner Schneide und goldenem Griff, oben ein Helm mit Büffelhörnern und nach außen besetzten Blattstängeln sowie roter und blauer Blattzier.

Bedeutung: Das älteste Siegel der Stadt zeigte um 1234 den Landgrafen von Hessen als Richter mit Schwert in der einen Hand und in der anderen einen Schild. Dieses Schild zeigte das Wappen der Landgrafen von Hessen (den Löwe von Hessen). Die heutige Anordnung auf dem Wappen erschien ab dem späten 14. Jahrhundert. Seitdem gab es nur kleine farbliche Änderungen, so wurde der früher siebenmal von Silber und Rot geteilte Löwe einfarbig.

Städtepartnerschaften

Alsfeld unterhält Städtepartnerschaften mit:[22]

New Mills (Derbyshire/Großbritannien, seit 1962)
Nakskov (Dänemark, seit 1963)
Chaville (Frankreich, seit 1974)[23]
Amstetten (Österreich, seit 1979)
Spišská Nová Ves (Slowakei, seit 1992)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Konzerte
regelmäßige Rock-, Pop- und volkstümliche Konzerte in der Hessenhalle und Stadthalle
regelmäßige alternative Konzerte im alten Jugendzentrum
Theater
Theater Regional in der Stadthalle
alljährliches Theater der lokalen höheren Schulen (ASS/MES)
häufige Aufführungen der Alsfelder Marktspielgruppe
Museen
Erker über dem Portal des Minnigerode-Hauses, Regionalmuseum Alsfeld
Regionalmuseum Alsfeld, Rittergasse, in den Patrizierhäusern Neurathhaus (erbaut 1688) und dem Minnigerode-Haus (erbaut 1687), häufig kleinere, inhaltlich vielseitige Sonderausstellungen
Alsfelder Märchenhaus mit Puppenstuben-Etage, Ecke Sackgasse / Samuel-Spier-Gasse
Bauwerke

Die Stadt ist bekannt für ihre Altstadt mit geschlossener historischer Bebauung.

Diese ist für mittelalterliche Städte typisch angelegt: Um den Marktplatz als Zentrum verläuft in einiger Entfernung die aus strategischen Gründen nahezu kreisförmige Stadtmauer. Diese enthält Öffnungen an den in weiterer Vorzeit entstandenen Verkehrswegen. Von diesen Öffnungen, den Stadttoren, her gelangt man auf meist geradem Weg zum Mittelpunkt der Stadt. In Alsfeld ist der Verlauf der Stadtmauer an den Gassen, die nicht dem überregionalen Verkehr dienten, zu erahnen. In friedlicheren Zeiten wurde die Stadtmauer abgebrochen und stand den dann entstehenden neuen Häusern und Verkehrsbedürfnissen nicht mehr im Wege.

Merkwürdig ist, dass die von Nordosten, von der Messestadt Leipzig und von Kassel nach Frankfurt am Main verlaufende Handelsstraße (heutiger Straßenzug: Hersfelder Straße, Untergasse, Obere Fulder Gasse, Markt) innerhalb der Stadt so verwinkelt verläuft wie auch weit außerhalb der Stadt.

Am Markt im Zentrum der Altstadt befindet sich das Fachwerk-Rathaus in früher Rähmbauweise, das von 1512 bis 1516 errichtet wurde, wobei in der ersten Bauphase von 1512 bis 1514 der steinerne Unterbau und in der zweiten von 1514 bis 1516 der Fachwerkaufbau errichtet wurde. Der steinerne Unterbau wurde früher als Markthalle genutzt. Von 1960 bis 1972 führte der damalige Landkreis Alsfeld das Rathaus im Kreiswappen. Das Rathaus wurde 2011 ein weiteres Mal auf einer Briefmarke Deutschlands abgebildet.

Pranger am Weinhaus

In der Nähe des Rathauses steht das Weinhaus, an dessen Ecke sich noch heute der Pranger befindet. Der Pranger ist ein schließbarer Eisenring, der den Verletzern mittelalterlicher Regeln um den Hals gelegt wurde. Die tatsächlichen oder vermeintlichen Regelverletzer waren in ihrer Wehrlosigkeit damit dem Spott oder sogar der physischen Missachtung (zum Beispiel anspucken) der anderen Einwohner ausgesetzt. Der Pranger ist mit einem Trittstein ausgestattet und weist deutliche Benutzungsspuren auf.

Das Weinhaus wurde im Jahre 1538 von Hans von Frankfurt mit einem Staffelgiebel errichtet. Gebaut wurde es als städtisches Weinlager und Ausschank. Die alten Vorhangbogenfenster wurden 1840 verändert. Heute ist das Weinhaus Hauptsitz der Verwaltung der Stadt Alsfeld und steht unter Denkmalschutz.

An das Weinhaus ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt angebaut. Es wurde in Ständerbauweise errichtet. Die ältesten Teile des Hauses stammen von 1350. Weitere Aus- und Umbauten fanden nach teilweiser Zerstörung 1403 und 1464 statt. Unter dem Haus befinden sich noch zwei Keller mit Tonnengewölbe, die aus der Zeit der Stadtgründung stammen.

Hinter diesen drei Gebäuden steht die Walpurgiskirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Chor wurde im Jahr 1393 neu erbaut, der Turm nach dem Einsturz 1394 neu errichtet, allerdings erst 1543 vollendet und 1836 um ein Geschoss gekürzt. Das gotische Langhaus wurde ab 1472 zu einer Kirchenhalle umgebaut. In einer zu den Architekturformen passenden Bildsprache schuf Charles Crodel 1963 die den Kirchenraum prägende Gesamtverglasung. Die Walpurgiskirche hat seit dem 3. Dezember 2006 ein täglich mittags ertönendes Glockenspiel.

In unmittelbarer Nähe zur Walpurgiskirche befindet sich das spätgotische Beinhaus, das 1368 das erste Mal erwähnt und 1510 erweitert wurde. Es diente zur Aufbewahrung der Gebeine aus dem Friedhof.

Am südlichen Ende der Altstadt steht die Dreifaltigkeitskirche, die ehemalige Klosterkirche der Augustiner aus dem 14. Jahrhundert. Sie besitzt einen zweischiffigen, asymmetrischen Hallenbau, der um das Jahr 1435 erbaut wurde. Der Kirche hat, wie bei Bauten von Bettelorden üblich, keinen Kirchturm.

Bei den Ruinen der Klosterbauten ist ein Stück der alten Stadtmauer mit dem Leonhardsturm erhalten, einem Wehrturm der ehemaligen Stadtbefestigung, der 1386 erbaut wurde.

Die prächtige Synagoge wurde beim Pogrom am 9. November 1938 zerstört. Die Tora der Synagoge wurde von Mitgliedern des heute noch existierenden Museums- und Geschichtsvereins gerettet und ist im Regionalmuseum ausgestellt. Eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Synagoge ist an der Ecke Lutherstraße / Hinter der Mauer zu finden.

An besonders interessanten Gebäuden, den „Alsfelder Perlen“, sind zweisprachige, nummerierte Erläuterungen angebracht. Mit Hilfe eines Faltblatts ist auf diese Weise ein thematischer Stadtrundgang möglich.

Die engen Gassen der Kernstadt ziehen erhebliche Probleme bei der Warenanlieferung, der Müllentsorgung, dem Winterdienst, dem Brandschutz zum Jahreswechsel oder etwa bei Wohnungswechseln der Bürger nach sich und erzwingen geradezu ein gutes Miteinander der Einwohner.

Kulturdenkmäler

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Alsfeld

Rathaus, Weinhaus, ältestes Fachwerkhaus und Walpurgiskirche

Rathaus: Steinbasis mit Fachwerk-Aufbau

Fachwerkhausromantik in Alsfeld

Walpurgiskirche in Alsfeld

Innenansicht Walpurgiskirche

Innenansicht Walpurgiskirche

Regelmäßige Veranstaltungen
Ehrlich & Laut Festival
Alsfelder Käsemarkt
Alsfelder Kräuter- und Märchentag
Alsfelder Pfingstmarkt
Alsfelder Stadt- und Heimatfest (1. Augustsamstag)
Alsfelder Salzekuchenfest
Zauberhafte Nacht (letzter Septembersamstag)
Alsfelder Weihnachtsmarkt
Vogelsberger Spezialitäten: Verschiedene publikumswirksame Aktivitäten Alsfelder Einwohner am 1. Samstag des Monats
Spezialitätenmarkt am 3. Samstag des Monats
Internationaler Deutschlandpokal (alle vier Jahre, ausgerichtet von der „show and brass band“, ehemals Spielmanns- und Fanfarenzug Alsfeld, zuletzt 2011)
Infrastruktur und Wirtschaft
Verkehr

Alsfeld liegt unmittelbar an der Bundesautobahn 5 mit den Anschlussstellen Alsfeld Ost und Alsfeld West. Die an der Anschlussstelle Alsfeld West gelegene Raststätte „Pfefferhöhe“ ist nach der Raststätte Rimberg die zweithöchste der BAB 5 und ist auch wegen der Erreichbarkeit über die B 49 beliebter Treffpunkt von Pendlern und Busfernreisenden.

Die Bundesstraßen 254 und 62 führen durch die Stadt. Weiterhin beginnt hier die Bundesstraße 49.

Alsfeld ist auch per Eisenbahn über die (obere) Vogelsbergbahn Gießen–Alsfeld–Fulda erreichbar (seit 30. Oktober 1870 von Lauterbach her, 18,97 km). Das heutige Empfangsgebäude des Bahnhofs Alsfeld wurde 1914/15 errichtet. Seit dem 1. April 1916 konnte Alsfeld von Niederaula her mit der Gründchenbahn angefahren werden. Der Personenverkehr wurde hier schon am 25. Mai 1974 wieder eingestellt. Der letzte Zug, ein Güterzug, verließ Alsfeld am 28. Mai 1988 nach Eifa. Seitdem ist die Strecke zwischen Alsfeld und Breitenbach unterschiedlich renaturiert.

Die Einfädelung der Gründchenbahn bedingte eine Umgestaltung der Bahnanlagen, das prächtige neoklassizistische Empfangsgebäude stammt aus dieser Zeit. Das Empfangsgebäude und die Ausmaße des Bahnhofes (mit Lokstation) lassen erahnen, welche verkehrliche, wirtschaftliche Bedeutung Alsfeld für das agrarisch geprägte Umland hatte.

Alsfeld verfügt zudem über eine eigene Stadtbuslinie, die als VGO-Linie VB-10 innerhalb der Kernstadt als Rundkurs verkehrt.

Einzelhandel

Die Alsfelder Einzelhändler und die Alsfelder Gastronomen haben sich unter der Dachmarke Erlebnis Alsfeld zusammengeschlossen, um das Angebot und Veranstaltungen in der Fachwerkstadt gemeinschaftlich im Internet zu kommunizieren und so eine Alternative zum wachsenden Online-Shopping zu schaffen.

Medien
Erlebnis.alsfeld.de
vogelsberg-nachrichten.de
osthessen-news.de
nh24.de
Alsfelder Allgemeine Zeitung
Oberhessische Zeitung
oberhessen-live.de
Ansässige Unternehmen

Zu den größten Unternehmen (gemessen nach den Beschäftigten) in Alsfeld gehören: Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises, VR Bank HessenLand e.G., CEKA Büromöbelwerke, STI-Corrugated GmbH, Sealed Air Verpackungen GmbH, Wellemöbel GmbH, Krause-Werk GmbH & Co. KG, Brauerei Alsfeld AG und Hartmann Spezialkarosserien.

Des Weiteren bietet Alsfeld drei Gewerbegebiete zur Ansiedelung für Firmen an: am westlichen Stadtrand liegt das Gewerbegebiet Disröder Feld, im östlichen Stadtgebiet befindet sich der Gewerbegebiet Industrie- und Gewerbepark Ost und in unmittelbarer Nähe zur BAB A5 liegt die Industrie- und Gewerbefläche Elpersweide.[24]

Öffentliche Einrichtungen

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Ämter und Behörden

In Alsfeld ist als Gericht der Ordentlichen Gerichtsbarkeit das Amtsgericht Alsfeld ansässig. Weitere ansässige Behörden sind das Finanzamt Alsfeld-Lauterbach, die Agentur für Arbeit Alsfeld sowie verschiedene Ämter der Kreisverwaltung.

Bildungseinrichtungen
Einrichtungen für Kinder
Kindertagesstätte Angenrod (städtisch; Kinder von 3-7 Jahren)
Städtischer Kindergarten Bechtelsberger Strolche (städtisch; Kinder von 3-7 Jahren)
Kindertagesstätte Wichtelland (städtisch; Kinder von 1-7 Jahren)
Evangelische Kindertagesstätte Altenburg (Kinder von 3-7 Jahren)
Evangelische Kindertagesstätte Am Rodenberg (Kinder von 3-7 Jahren)
Evangelischer Kindergarten Arche Noah (Kinder von 3-7 Jahren)
Integrative Kindertagesstätte In der Krebsbach (evangelisch; Kinder von 3-7 Jahren)
Kinderhort Regenbogen e. V. (für Schüler der Stadtschule Alsfeld)
Cafe Online (schulbezogene Jugendarbeit für Schüler von 8-16 Jahren)
Allgemeinbildende Schulen
Die Gerhart-Hauptmann-Schule ist eine Grundschule mit Förderstufe in Trägerschaft des Vogelsbergkreises, die ab Klasse 5 Förderstufenschüler aus fünf umliegenden Grundschulen aufnimmt.[25]
Die Stadtschule Alsfeld ist eine dreizügige Grundschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung, kostenfreier Hausaufgabenbetreuung, in der rund 240 Schüler unterrichtet werden.[26]
Die Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld ist eine verbundene Haupt- und Realschule mit 978 Schülern. Sie beinhaltet eine Hauptschule (ab Klasse 7), eine Realschule (ab Klasse 5) sowie sozialpädagogische Angebote der Abteilung für Erziehungshilfe und eine pädagogische Mittagsbetreuung.[27]
Die Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld beinhaltet neben der gymnasialen Oberstufe eine Unter- und Mittelstufe.
Sonderschulen
Die Brüder-Grimm-Schule ist eine Ganztagsschule für praktisch bildbare und körperbehinderte praktisch bildbare Kinder und Jugendliche.[28]
Die Erich-Kästner-Schule ist eine Schule für Lernhilfe mit 50 Schülern in den jahrgangsübergreifenden Klassen 2 bis 10.[29] Die EKS beinhaltet zudem ein sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum.[30]
Berufliche Schulen
Die Max-Eyth-Schule ist eine Berufsschule (Europaschule) mit einem Beruflichen Gymnasium, einer Berufsfachschule, eine Berufsschule (Teilzeit), mit Berufsvorbereitungsjahr und EIBE, Fachoberschule (Informationstechnik, Technik, Bautechnik, Gesundheit und Sozialwesen), Fachschule Mechatronik (Schwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik), Fachschule Sozialwirtschaft (Fachrichtung Heilerziehungspflege), Höhere Berufsfachschule (Chemietechnik mit dem Schwerpunkt Umweltanalytik, Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Technik, Fremdsprachensekretariat und Sozialpflege) sowie einer vollschulischen Maßschneider-Ausbildung.[31]
Die Staatliche Technikerschule Alsfeld ist eine auf Bautechnik spezialisierte berufliche Schule in der Trägerschaft des Landes Hessen. Sie beinhaltet eine Fachschule für Bautechnik (staatlich geprüfte Bautechniker mit den Schwerpunkten Baubetrieb, Hochbau, Stahlbetonbau, Tiefbau) sowie eine Berufsfachschule für Informationsverarbeitung (Technische Assistenten für Informationsverarbeitung mit dem Schwerpunkt CAD/Technische Dokumentation im Bauwesen). Mögliche Zusatzangebote sind die Ausbildung der Ausbilder, Fachhochschulreife und Meisterkurse. Sie ist die kleinste berufliche Schule Hessens.[32]
Die Aenne und Konrad-Geisel-Schule ist eine Lehranstalt für Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege in Trägerschaft des Vereins für Berufsausbildung Vogelsberg e.V. Sie beinhaltet eine Fachbibliothek.[33]
Erwachsenenbildung

Im Bereich der Erwachsenenbildung unterhält der Vogelsbergkreis in Alsfeld mit der Volkshochschule eine gesetzliche, gemeinnützige und öffentliche Weiterbildungseinrichtung.[34]

Weitere Bildungseinrichtungen
Die Stadtbücherei Alsfeld stellt ca. 23.000 Medieneinheiten zur Verfügung.[35][36]
Das Alsfelder Stadtarchiv sammelt städtische Akten (mindestens 30 Jahre alt), Amtsbücher und Urkunden aus den vergangenen Jahrhunderten, die bis in das Jahr 1327 zurückgehen – u. a. den Korebrief von 1429 mit der bis 1821 gültigen Verfassung der Stadt Alsfeld.[37]
Die Alsfelder Musikschule ist eine staatlich geförderte Musikschule mit derzeit rund 480 Schülerinnen und Schülern.[38]
Alten- und Pflegeeinrichtungen
Alten- und Pflegeheim Haus Stephanus
Rambachhaus Alsfeld – Alten- und Pflegeheim
Einrichtungen für behinderte Menschen

In Alsfeld bestehen verschiedene Einrichtungen zur Unterstützung von Menschen mit geistigen Behinderung, die von Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen getragen und überwiegend aus Mitteln der Sozialhilfe finanziert werden:[39][40][41]

Geistige Behinderung
Begleitetes Wohnen in Familien (Behindertenhilfe Vogelsbergkreis e. V.)
Stationär Begleitetes Wohnen (s. o.)
Wohnstätte Alsfeld (s. o.)
Werkstatt Alsfeld und Tagesförderstätte für Menschen mit geistiger Behinderung (s. o.)
Körperliche und Sinnesbehinderung
Sonderschulen (s. o. unter Bildungseinrichtungen)
Pflegeeinrichtungen (s. o. unter Alten- und Pflegeeinrichtungen)
Jugend- und Elternberatungsstelle
Frühförder- und Beratungsstelle (Behindertenhilfe Vogelsbergkreis e. V.)
Praxis für integrative Lernförderung
Frühförder- und Beratungsstelle für frühkindliche Entwicklung
Seelische Behinderung
Tagesstätte der Vogelsberger Lebensräume (Vogelsberger Lebensräume e. V.)
Reha-Werkstatt in Alsfeld (Hephata Hessisches Diakoniezentrum e. V.)
Wohnheim Alsfeld (Vogelsberger Lebensräume e. V.)
Abhängigkeitserkrankungen
Stationäre Plätze für Suchtmittelabhängige (Vogelsberger Lebensräume e. V.)
Außenwohngruppe Alsfeld der Wohneinrichtung Herzberghaus (Hephata Hessisches Diakoniezentrum e. V.)
Alsfelder Biofleisch (Werkstatt für behinderte Menschen; Hephata)
Besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten
Fachberatungsstelle und Tagesaufenthaltsstätte La Strada
Betreutes Wohnen des Diakonischen Werkes Vogelsberg – La Strada Wohnungslosenhilfe
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Karl Müller (1825–1905), Pfarrer und Dekan in Alsfeld, Naturforscher
Söhne und Töchter der Stadt

Nach Geburtsjahr geordnet

Tilemann Schnabel (um 1475–1559), evangelischer Theologe und Reformator
Johann Adam Birkenstock (1687–1733), Violinist und Komponist
Johann Georg Neßtfell (1694–1762), Kunstschreiner und Verfertiger von Planetenmaschinen
Georg Becker (1782–1843), Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen
Karl von Neidhardt (1831–1909), Verwaltungsjurist und Diplomat
Samuel Spier (1838–1903), Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie
Henny Koch (1854–1925), Schriftstellerin
Rudolf Stammler (1856–1938), Rechtsphilosoph
Rudolf Kissinger (1866–1944), Pfarrer, Lehrer, Heimatforscher, Vereins- und Verbandsfunktionär
Otto Urstadt (1868–1945), liberaler Politiker und hessischer Kultusminister
Heinrich Gebhardt (1873–1955), Provinzialdirektor der Provinz Starkenburg
Karl Koch (1910–1944), Radsportler
Karl Brodhäcker (1919–2013), Schriftsteller, Journalist und Verleger
Gerd Ludwig (* 1947), Dokumentarfotograf und Fotojournalist
Klaus Seehafer (1947–2016), Schriftsteller und Herausgeber
Sabine Jörg (* 1948), Schriftstellerin
Peter Gruss (* 1949), Präsident der Max-Planck-Gesellschaft
Thomas Freitag (* 1950), Kabarettist
Georg Schmidt (* 1951), Historiker
Jürgen Podzkiewitz (* 1954), Filmemacher und Regisseur
Manfred Stumpf (* 1957), Zeichner, Bildhauer und Computerkünstler
Uwe Lang (Gynäkologe) (* 1957), Hochschullehrer in Graz
Holger Siebert (* 1958), Jurist und Fachbuchautor (Erbrechtskommentar)
Rainer Theobald (* 1960), Jazzmusiker (Saxophon und Klarinette)
Stephan Weidner (* 1963), Musikproduzent, Bassist, Sänger und Textautor
Jürgen Hahn (* 1964), Jazzmusiker
Andrea Zimmer (* 1969), Malerin
Tina Malti (* 1974), Psychologin und Hochschullehrerin
Viktoria Schwalm (* 1997), Fußballspielerin
Mit Alsfeld verbunden
Carl Heinrich Merck (1761–1799), Arzt, Entdeckungsreisender und Ethnologe, wuchs in Alsfeld auf
Walter Höhler (1907–1967), SS-Hauptsturmführer und leitender Zahnarzt im KZ Mauthausen, betrieb nach Kriegsende eine Zahnarztpraxis in Alsfeld
Literatur
Dieter Großmann: Alsfeld (Deutsche Lande – Deutsche Kunst). 2., veränderte Auflage, Münchenv / Berlin 1976, ISBN 3-422-00104-2
Hans Heuser: Gerichtsverfassung und Verfahrensrecht an Stadtgericht und Landgericht Alsfeld im 16. Jahrhundert, Gießen 1989, ISBN 3-922272-45-2
Herbert Jäkel: Alsfeld (Langewiesche Bücherei). 2. Auflage, Königstein im Taunus 1992, ISBN 3-7845-0136-2
Herbert Jäkel: Kleine illustrierte Geschichte der Stadt Alsfeld, Alsfeld 1997, ISBN 3-927284-14-9
Werner Meyer-Barkhausen: Alsfeld (Alte Städte in Hessen, Band 1), Marburg 1927
Sonderheft Alsfeld, Hessische Heimat, 1985, 35 Jg, Heft 2, ISSN 0178-3173
Peer Zietz: Stadt Alsfeld (= Kulturdenkmäler in Hessen), Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1724-6 (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland).
Literatur von und über Alsfeld im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Literatur über Alsfeld in der Hessischen Bibliographie
Suche nach Alsfeld im Portal SPK digital der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Suche nach Alsfeld im Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
 Commons: Alsfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Alsfeld in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Alsfeld – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Alsfeld – Reiseführer
Alsfeld, Vogelsbergkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).