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Geschichte
Frühe Geschichte und erste Besiedlung

Auf der Gemarkung von Backnang wurden Siedlungs- und Grabstellen aus der Jungsteinzeit und der Hallstattzeit gefunden. Zur Zeit der Römer lag das Gebiet um Backnang ab der Vorverlagerung des Limes im Jahr 155 n. Chr. in der römischen Provinz Obergermanien. Auf Backnanger Gemarkung befanden sich Gebäude und Gräberfelder, die dem nahen Kohortenkastell in Murrhardt zugerechnet werden. Die heutige Besiedlung geht wohl auf die Alamannen zurück, die um 260 n. Chr. die Römer zwischen Rhein und Donau zurückdrängten. Die älteste Siedlungsgründung war vermutlich der heutige Ortsteil Heiningen, von wo aus die gesamte Backnanger Bucht erschlossen wurde. Um 500 gelangte die Backnanger Bucht in den Herrschaftsbereich der Franken, die ihr Territorium durch systematische Besiedlung (Fränkische Landnahme) sicherten. Nach 600 entstand an der heutigen Sulzbacher Brücke eine Burg zum Schutz des für historische Fernwege wichtigen Übergangs über die Murr. Auf diese Burg geht der heutige Ort Backnang zurück, in dem um 890 eine erste romanische Kirche erbaut wurde.

Erste Erwähnung 1067 und Gründung des Chorstifts 1116

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Backnang 1067 als Baccananc. Dies schlägt sich in der Bezeichnung der Bewohner für ihre Stadt als Baggana bis in die heutigen Tage nieder. Damals befand sich Backnang im Besitz der Hessonen, die zum unmittelbaren Umkreis des Kaisers und zum vornehmsten Hochadel im damaligen Deutschland gehörten. Durch Heirat der Hesso-Tochter Judith von Backnang mit Markgraf Hermann II. gelangte Backnang 1111 an die Markgrafen von Baden. Hermann und seine Frau gründeten ein Augustiner-Chorherrenstift, welches 1116 päpstlich bestätigt und privilegiert wurde. Hermanns Sohn Hermann III. von Baden baute die Anlage weiter aus und errichtete, nachdem die alte Kirche dem Stift vorbehalten war, die Michaelskirche als neue Kirche für den Ort. Das Stift wurde für fünf Generationen zur Grablege der Markgrafen von Baden.

Stadtrecht im 13. Jahrhundert

Der Ort wurde vermutlich um 1220 durch die Markgrafen von Baden zur Stadt ausgebaut. Eine fragmentarisch erhaltene Urkunde von 1230 lässt Rückschlüsse auf ein damals bereits bestehendes Stadtrecht zu. 1235 geriet die Stadt in die Auseinandersetzungen zwischen dem deutschen König Heinrich (VII.) und seinem Vater Kaiser Friedrich II.; sie wurde durch Heinrich von Neuffen, Herr der Burg Winnenden, zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau wurde die Stadt ummauert, so dass die Stadterhebung später irrtümlicherweise auf diesen Bau der Stadtmauer im Jahr 1237 datiert wurde und Backnang im Jahr 1987 ein 750-jähriges Stadtjubiläum beging. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung als Stadt stammt aus dem Jahr 1245. Aus dieser Urkunde geht außerdem hervor, dass damals neben den beiden Kirchen St. Pancratius und St. Michael auch drei Mühlen, ein Hospital und ein Berg genannter Hof (wohl heutiger Bereich des Amtsgerichts) vorhanden waren.

Backnang kommt um 1300 an Württemberg

Um 1300 wurde Backnang durch die Heirat von Irmengard, der Tochter des Markgrafen Rudolfs I. von Baden, mit dem Grafen Eberhard dem Erlauchten von Württemberg als Mitgift württembergisch. Im Reichskrieg Kaiser Heinrichs VII. gegen Eberhard 1311/12 ergab sich die Stadt am 28. August 1312 dem Reich, kam jedoch 1316 an Württemberg zurück. Noch im 14. Jahrhundert wurde Backnang Sitz einer württembergischen Vogtei.

1477 wurde das geistliche Stift in ein weltliches Stift umgewandelt. Ab 1500 lag die Stadt im Schwäbischen Reichskreis. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Stadt gestürmt und das Stift geplündert. Später hatte Backnang mehrere Brandkatastrophen zu erleiden, so im Jahr 1635 während des Dreißigjährigen Krieges und 1693 unter französischer Belagerung.

Württembergische Amtsstadt
Backnang 1686 im Kieserschen Forstlagerbuch
Gerberhäuser in Backnang um 1910

Aus der württembergischen Vogtei in Backnang entstand 1758 das Oberamt Backnang, das nach 1800 bedeutend vergrößert wurde und aus dem 1938 schließlich der Landkreis Backnang entstand.

Das späte 18. und frühe 19. Jahrhundert war von Missernten, Einquartierungen und Hungersnöten geprägt. Die Verhältnisse führten zu mehreren Auswanderungswellen nach Amerika und Russland.

Um 1820 wurden Stadtmauern und -tore abgerissen und die Stadt wuchs über ihren mittelalterlichen Siedlungskern hinaus. Gleichzeitig wurden 1819 verschiedene Dörfer und Höfe eingemeindet. Die bedeutendsten Handwerkszweige in der Stadt um 1800 waren Gerberei und Weberei, die durch die Industrialisierung weiteren Aufschwung nahmen. Nachdem die Weberei wegen Baumwollmangels aufgrund des Amerikanischen Bürgerkrieges ab 1861 in eine Krise geriet und unterging, wurde die Gerberei zum bestimmenden Erwerbsfeld der Bevölkerung. 1897 gab es 102 Gerbermeister mit 456 Gesellen und 97 Lehrlingen in der Stadt. Die Gerberei verlor in Backnang erst nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung. Im späten 19. Jahrhundert siedelten sich auch Maschinenbaufirmen und weitere Industrie an. 1875 wurde eine Industrieschule eröffnet, 1876 wurde Backnang mit der Einweihung der Murrbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Backnang im 20. Jahrhundert

Im Ersten Weltkrieg waren unter den ins Feld gerückten Einwohnern 334 Opfer zu beklagen. 1919 und 1923 kam es zu größeren Tumulten in der Stadt. Zur NS-Zeit wurde das Gebäude des 1909 eingeweihten Lehrerseminars in der heutigen Mörikeschule als Napola-Schule genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt mehrfach von Luftangriffen getroffen, wobei es zu zahlreichen Toten und schweren Beschädigungen kam. Im gesamten Kriegsverlauf wurden in Backnang 447 Gefallene und 309 Vermisste registriert.

1956 wurde Backnang Große Kreisstadt und Anfang der 1970er Jahre wurde sie durch Eingliederung von vier Nachbargemeinden erheblich vergrößert. Bei der Kreisreform am 1. Januar 1973 verlor Backnang seine Funktion als Kreisstadt, als der Landkreis Backnang mit dem Landkreis Waiblingen zum neuen Rems-Murr-Kreis vereinigt wurde. Sitz des neuen Kreises wurde Waiblingen.

1971 wurde in Backnang das erste autonome Jugendzentrum in Deutschland gegründet.[7]

Siehe auch: Wohnhausbrand in Backnang 2013
Eingemeindungen

Die folgenden Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteile wurden in die Stadt Backnang eingegliedert:

1936: Sachsenweiler (Gemeinde Unterweissach)
1941: Steinbach
1. Juli 1971: Maubach[8]
1. Januar 1972: Heiningen und Waldrems[8]
20. März 1972: Strümpfelbach[8]
Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1500 ca. 2.000
1618 2.500
1803 4.100
1823 3.980
1849 4.464
1. Dezember 1871 4.472
1. Dezember 1880 ¹ 5.736
1. Dezember 1890 ¹ 6.767
1. Dezember 1900 ¹ 7.650
1. Dezember 1910 ¹ 8.676
16. Juni 1925 ¹ 8.811
16. Juni 1933 ¹ 10.069
17. Mai 1939 ¹ 11.601
Jahr Einwohner
1946 15.412
13. September 1950 ¹ 18.189
6. Juni 1961 ¹ 23.725
27. Mai 1970 ¹ 27.755
31. Dezember 1975 29.614
31. Dezember 1980 29.149
25. Mai 1987 ¹ 30.244
31. Dezember 1990 31.687
31. Dezember 1995 33.882
31. Dezember 2000 34.562
31. Dezember 2005 35.761
31. Dezember 2010 35.395
31. Dezember 2015 36.266

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Backnang gehörte zunächst zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat St. Guido, Kapitel Marbach zugeordnet. Infolge der Zugehörigkeit zum Herzogtum Württemberg wurde hier, wie im übrigen Württemberg, ab 1534 die Reformation eingeführt. Danach war Backnang über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Zunächst gehörte die Kirchengemeinde zur Superintendentur Marbach, bevor Backnang 1695 Sitz eines eigenen Dekanats (siehe Kirchenbezirk Backnang) innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wurde. Ursprünglich gab es nur die Stiftskirchengemeinde Backnang, die auch das Totenkirchle, die ehemalige Friedhofskirche vor den Toren der Stadt, als Predigtstelle nutzt. Als die Gemeinde durch Zuzug stark anwuchs, wurden die Matthäusgemeinde (1962) und die Markusgemeinde mit einer weiteren Predigtstelle in Schöntal abgetrennt, die inzwischen ihre eigenen Kirchen haben. Alle bilden aber weiterhin die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Backnang. Auch die heutigen Stadtteile Backnangs gehörten früher zur Württemberg und sind daher überwiegend protestantisch. Die Gemeindeglieder von Heiningen, Maubach und Waldrems gehörten ursprünglich zur Stiftsgemeinde Backnang. 1961 wurde in Waldrems eine eigene Pfarrei gegründet und eine eigene Kirche (Auferstehungskirche Heiningen) erbaut. Zur Kirchengemeinde gehört neben Waldrems und Heiningen auch Maubach (eigene Pauluskirche). Sachsenweiler wurde 1969 eine eigene Pfarrei (mit Petruskirche), zu der auch Steinbach (mit eigener Stephanuskirche) gehört. Die Gemeindeglieder von Strümpfelbach gehören bis heute zur Nachbarkirchengemeinde Oppenweiler. Neben den Kirchengemeinden gibt es auch Landeskirchliche Gemeinschaften in Backnang, nämlich die Altpietistische Gemeinschaft, die Kirche unterwegs der Bahnauer Bruderschaft e. V., die Liebenzeller Gemeinschaft und die Michael Hahn’sche Gemeinschaft.

Ferner gibt es auch einige Freikirchen, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Zionskirche), die Biblische Gemeinde, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Mennonitengemeinde, die Volksmission entschiedener Christen sowie Die Christliche Gemeinde in Maubach.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken nach Backnang. Sie wurden anfangs von der Gemeinde Ebersberg betreut. 1894 wurde in Backnang eine eigene Pfarrei gegründet und im gleichen Jahr wurde die Kirche Johannes Baptist erbaut, die zunächst alle Katholiken im Raum Backnang betreute. Im Laufe der Zeit zogen weitere Katholiken zu und einige Nachbargemeinden wurden abgetrennt. Die Stadtteile Backnangs Germannsweiler, Heiningen, Maubach, Sachsenweiler, Schöntal, Stiftsgrundhof und Waldrems werden bis heute von der Pfarrei Johannes Baptist betreut. 1965 wurde eine zweite katholische Kirche in Backnang, die Christkönigskirche, erbaut. 1969 wurde die Christkönigskirche zur Pfarrkirche erhoben und die Pfarrei Christus König errichtet, zu der auch die Katholiken aus Steinbach gehören. Die beiden katholischen Kirchengemeinden haben sich 1973 zur Katholischen Gesamtkirchengemeinde Backnang zusammengeschlossen, die Träger der Katholischen Sozialstation und der katholischen Kindergärten ist. Zusammen mit zwei muttersprachlichen Kirchengemeinden, der kroatischen Gemeinde Sveti Ante Padovanski und der portugiesischen Gemeinde Sagrada Familia, bilden die katholischen Kirchengemeinden St. Johannes Baptist und Christus König heute die katholische Seelsorgeeinheit Backnang, die zum Dekanat Rems-Murr innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört.

Auch die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas sind in Backnang vertreten.

Darüber hinaus gibt es in Backnang eine griechisch-orthodoxe Gemeinde sowie eine Islam Gemeinde der Ditib.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat von Backnang hat 26 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 mit einer Wahlbeteiligung von 46,4 % (2009: 48,9 %) führte zu folgendem Ergebnis:[9]

Backnanger Rathaus

Partei / Liste Sitze +/− Stimmenanteil +/−%p
CDU 9 −1 35,3 % −0,5
SPD 6 ±0 23,2 % +2,2
B90/Grüne 4 +1 13,9 % +1,6
Bürgerforum Backnang 4 −1 14,2 % −2,9
Christliche Initiative Backnang 2 +1 7,1 % +0,6
Unabhängige Bürgervereinigung 1 ±0 4,6 % −1,9

+/−: Veränderungen zur Wahl 2009

Der Oberbürgermeister ist als dessen Vorsitzender ebenfalls Mitglied des Gemeinderats.

Bürgermeister

An der Spitze der Stadt Backnang stand ein Schultheiß, der erstmals 1231 nachweisbar ist. Die Aufsicht über die Verwaltung oblag dem Vogt. Seit 1819 trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung Stadtschultheiß, seit 1930 Bürgermeister und mit der Erhebung zur Großen Kreisstadt am 1. April 1956 lautet die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf acht Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Stadtoberhäupter seit 1801:

1801–1822: Georg Adam Isenflamm
1822–1845: Johann Gottlieb Karl Monn
1845–1878: Christian Daniel Schmückle
1878–1901: Emil Gock
1901–1921: Hermann Eckstein
1921–1945: Albert Rienhardt
1946–1966: Walter Baumgärtner
1966–1986: Martin Dietrich
1986–1994: Hannes Rieckhoff
1994–2002: Jürgen-Heinrich Schmidt
seit 2002: Frank Nopper, am 7. Februar 2010 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt[10]
Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Backnang zeigt in gespaltenem Schild vorne in Silber drei liegende schwarze Hirschstangen übereinander, hinten in Schwarz einen blauen Reichsapfel mit goldenem Beschlag und Kreuz.

Die Stadtflagge ist Blau-Gelb. Das Wappen wurde am 10. Juli 1903 festgelegt.

Städtepartnerschaften

Backnang unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[11]

Annonay in Frankreich, seit 1966
Bácsalmás (dt: Almasch) in Ungarn, seit 1988
Chelmsford in England, seit 1990
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Im Zuge der Industrialisierung gewannen zunächst Unternehmen der Textilbranche an Bedeutung, darunter zu nennen Gerberei, Weberei, Spinnerei und Strickerei. Nachdem zunächst die Weberei einen Aufschwung genommen hatte, wurde die Lederindustrie zur führenden Branche. Noch heute ist von der Gerberstadt Backnang die Rede, obwohl alle großen Fabriken längst geschlossen beziehungsweise abgerissen worden sind.

Kaelble Zugmaschine von 1953 aus Backnang

Die Spinnerei Adolff, unter anderem Hersteller von Kunstrasen, zog um die Jahrhundertwende viele Menschen nach Backnang und trug stark zum Wachstum der Stadt bei.

Dazu gesellten sich in den folgenden Jahren Unternehmen des Maschinenbaus sowie seit 1895 das Unternehmen Kaelble, ein Baumaschinen-, Motoren- und Nutzfahrzeughersteller, der vor allem durch seine Zugmaschinen für Straßenroller bekannt wurde.

Weitere Unternehmen der Elektro- und Nachrichtentechnik, die aus der damaligen AEG hervorgegangen sind und bis heute das Stadtbild prägen: Ericsson, telent und Tesat-Spacecom. Das Management von Ericsson hat jedoch angekündigt, den Standort Backnang teilweise auszugliedern und eventuell zu verkleinern oder ganz zu schließen.[12][13]

In Backnang befindet sich auch der Sitz der FK Automotive GmbH, die überregional für Autozubehör bekannt ist. Außerdem hat Kerling International Haarfabrik, der europäische Marktführer für Perücken, in Backnang seinen Stammsitz.

Verkehr
Straßenverkehr
Erstes Empfangsgebäude des Backnanger Bahnhofs (um 1900)

Durch das Stadtgebiet Backnangs führt die Bundesstraße 14 Stuttgart–Nürnberg. Sie ist als Umgehungsstraße ausgebaut und führt westlich um die Kernstadt. Der Kreuzungsbereich mit der Stuttgarter Straße sowie ein etwa 700 Meter langer Abschnitt auf Höhe des Industriegebiets Lerchenäcker sind vierstreifig ausgebaut, so dass zum einen langsamere Fahrzeuge problemlos überholt werden können und zum anderen der Rückstau vor den Ampelanlagen nicht zu lang wird.

Die nächste Anschlussstelle zur Bundesautobahn 81 ist Mundelsheim an der Strecke Stuttgart-Heilbronn. Dahin gelangt man über die gut befahrbare, weitgehend gerade Landesstraße L 1115.

Bahn- und Busverkehr

In Backnang mündet die Strecke aus Ludwigsburg in die Bahnstrecke Waiblingen–Schwäbisch Hall-Hessental ein. Der Bahnhof Backnang ist Anfangssstation der Linie S3 (Backnang–Stuttgart–Flughafen) und seit Dezember 2012 auch der Linie S4 (Backnang–Marbach–Stuttgart-Schwabstraße) der S-Bahn Stuttgart.

Ein weiterer Haltepunkt der Linie S3 im Backnanger Stadtgebiet ist Maubach.

Der Stadtverkehr wird von der Omnibus-Verkehr Ruoff (OVR) erbracht. Gemeinsam mit der Regiobus Stuttgart bilden diese beiden Verkehrsunternehmen den so genannten BK-Bus.

Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).

Radfernwege

Backnang ist ein Knoten des baden-württembergischen Radwegegrundnetzes. Im Stadtgebiet sind die Routen nach Beilstein über Aspach, Sulzbach, Rudersberg, Waiblingen und Steinheim über Maubach ausgeschildert.

Flugverkehr

Im Stadtteil Heiningen liegt der Flugplatz Backnang-Heiningen.

Medien

In Backnang erscheint als Tageszeitung die Backnanger Kreiszeitung und als Wochenblatt jeweils am Donnerstag das Backnanger Wochenblatt.

Gericht, Behörden und Einrichtungen

Backnang hat ein Amtsgericht, das zum Landgerichts- und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört, ferner ein Finanzamt, ein Arbeitsamt, ein Notariat, eine Prüfstelle des TÜV, das Landwirtschaftsamt für den Rems-Murr-Kreis und eine Außenstelle des Landratsamts Rems-Murr-Kreis.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Backnang der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Dekanats Backnang des Bistums Rottenburg-Stuttgart, das zum Dekanatsverband Rems-Murr gehört.

In Backnang ist auch einer der beiden Rems-Murr-Ortsverbände des Technischen Hilfswerks ansässig.

Mörikeschule in Backnang, Hauptgebäude.[14]
Bildung

Backnang besitzt zwei Gymnasien (Max-Born-Gymnasium, Gymnasium in der Taus), zwei Realschulen (Max-Eyth- und Schickhardt-Realschule), drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (GHS in der Taus, Mörikeschule und Talschule Heiningen-Waldrems), eine Förderschule (Pestalozzischule), eine Waldorfschule und vier Grundschulen (Plaisir-GS, Schillerschule, GS Maubach und GS Sachsenweiler).

Der Rems-Murr-Kreis ist Schulträger dreier Beruflichen Schulen: die gewerbliche Schule, unter anderem mit einem Technischen Gymnasium, die Eduard-Breuninger-Schule (kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium) und die Anna-Haag-Schule, eine haus- und landwirtschaftliche Schule.

Die beiden privaten Schulen (Freie Waldorfschule Backnang e. V. und Evangelische Fachschule für Altenpflege Staigacker der Stiftung Altenheime Backnang und Wildberg) runden das schulische Angebot in Backnang ab.

Im Bereich der Erwachsenenbildung ist Backnang Sitz der Volkshochschule Backnang, die auch das Umland versorgt und zehn Außenstellen betreibt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater

Im Backnanger Bürgerhaus gibt es Opern- und Schauspielvorführungen sowie Bälle und Tagungen. Das Bandhaus Theater Backnang steht seit Sommer 2013 unter der Leitung von Jasmin Meindl und Juliane Putzmann. Dort wird seitdem zeitgenössisches Theater und Bürgertheater praktiziert. Erfolgreiche Produktionen waren zuletzt eine Version des Bürgertheaters von William Shakespeares Stück „Was ihr wollt“ und aktuell das Stück „Kannst Du schweigen? Ich auch“, das sich mit dem Mord an Backnanger Bürgern im Jahr 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck auseinandersetzt.

Museen

Das Schmiedemuseum am Burgplatz in einer ehemaligen Schmiede ist ein Handwerkermuseum, das die Arbeits- und Lebensweise des Schmieds darstellt. Im Backnanger Stadtturm ist eine stadtgeschichtliche Ausstellung zu sehen. Das Museum-Scheuerle in einer ehemaligen Scheune zeigt unter anderem landwirtschaftliche Geräte und Maschinen sowie eine alte Schuhmacher-Werkstatt und einen Webstuhl. Das Rundfunkmuseum „Manfred von Ardenne“ ist eine private Sammlung der Unternehmerfamilie Burgel zur Geschichte des Radios. Das Ungarndeutsche Heimatmuseum zeigt Kultur, Geschichte und Lebensweise der vertriebenen Ungarndeutschen. Das Grafik-Kabinett wartet mit bedeutenden Stichen von Lucas Cranach dem Älteren und Albrecht Dürer auf.
Zeitgenössische Kunst in Wechselausstellungen ist in der Galerie der Stadt Backnang im Turmschulhaus zu sehen. Darunter so bekannte Künstler wie: Neo Rauch, Ilya Kabakov, Tim Eitel, Eberhard Bosslet, Markus Oehlen.
Das Technikforum Backnang ist ein Museum, das in der von 1938 bis 1939 gebauten, ehemaligen Fertigungshalle der Firma Kaelble untergebracht ist. Es beschreibt die Industriegeschichte der Stadt Backnang hinsichtlich der Themenbereiche Nachrichtentechnik, Gerberei, Spinnerei und der Firma Kaelble.

Musik

Ein seit mehr als 40 Jahren bestehendes selbstverwaltetes Jugendzentrum veranstaltet regelmäßig Konzerte aus den Bereichen Independent und Punkrock.
Die 1984 gegründete Metal-Band Totenmond stammt aus Backnang.

Bauwerke
Blick in den Stiftshof: ganz links das Bandhaus, dahinter der Stadtturm, rechts davon die Stiftskirche und ganz rechts das Amtsgericht
Amtsgericht, ehemaliges herzogliches Schloss

Die evangelische Stiftskirche St. Pankratius ist zusammen mit dem benachbarten Stadtturm das Wahrzeichen der Stadt. Von der romanischen Kirche des 1116 gegründeten Augustiner-Chorherrenstifts aus dem 12. Jahrhundert sind die Chorflankentürme und der spätgotische Chor erhalten. Die Kirche war Grablege der Markgrafen von Baden von Anfang des 12. Jahrhunderts bis etwa 1240. Das Langhaus wurde nach einem Brand von 1693 im Jahr 1697 in einfacherer Form wiederaufgebaut. Vor der Kirche ist eine historische Kirchenglocke von 1739 aufgestellt. Die Stiftskirche ist seit der Reformation die Hauptkirche der evangelischen Kirchengemeinde, westlich von ihr schließt sich der so genannte Freithof an.

Der Stadtturm ist der Rest der ehemaligen Pfarrkirche St. Michael. Der 45 Meter hohe Chorturm entstand im 13. Jahrhundert und wurde nach dem Brand von 1693 um zwei Fachwerkgeschosse und einer Dachhaube ergänzt. Daneben entstand am Markgrafenhof 1816/17 das so genannte Turmschulhaus in Fachwerkbauweise. Beide dienen heute als Galerie der Stadt Backnang.

Der an die Stiftskirche östlich anschließende Stiftshof ist der um 1600 erbaute Witwensitz des Hauses Württemberg. Das Hauptgebäude am Stiftshof war einst das herzogliche Schloss, diente nach dem Brand 1693 als Fruchtkasten und heute als Amtsgericht. Außerdem befindet sich am Stiftshof die ehemalige Stiftskellerei, die ebenfalls im Anschluss an den Brand 1693 wiederaufgebaut wurde, nach 1806 als Kameral- und Finanzamt diente und heute Teile der Stadtverwaltung beherbergt. Die ehemalige herzogliche Küche war später Amtsgefängnis und beherbergt heute ebenfalls Verwaltungsräume. Auf dem Stiftshof befindet sich noch ein schmuckvoller Brunnenkasten von 1713.

Das Rathaus ist ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1716, das auf dem alten Sockel von 1599 erstellt wurde und das auf der dem Stadtturm zugewandten Giebelseite ein charakteristisches Glockentürmchen trägt. Auf dem Marktplatz befindet sich noch einer von einst drei alten Rathausbrunnen. Das historische Backnanger Stadthaus, ebenfalls ein Fachwerkgebäude, war einst Sitz des württembergischen Vogts. Zu den markanten Fachwerkbauten der Stadt zählt auch das alte Stadtschulhaus. Die Innenstadt ist darüber hinaus reich an weiteren Fachwerkgebäuden. Backnang ist eine Station der Deutschen Fachwerkstraße.

Das Backnanger Stadthaus

Das Totenkirchle wurde 1452 als Friedhofskirche errichtet. Vom einstigen Friedhof ist nichts mehr zu sehen, durch das Anwachsen der Stadt befindet sich die einstmals außerhalb der Stadtmauern gelegene Kirche inzwischen im Innenstadtbereich.

Die römisch-katholische Stadtkirche St. Johannes wurde 1893/94 im Stil der Neogotik erbaut und 1946 im Inneren erneuert.

In Backnang befinden sich zwei historische Schulgebäude, das Zentralschulhaus von 1891 (erweitert 1914) und das ehemalige Lehrerseminar, erbaut 1906 bis 1909.

An verschiedenen Stellen sind noch Überreste der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert erhalten.

Stadtturm

Stiftskellerei

Parks

Auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades entstand zwischen 2016 und 2017 der Annonay-Garten. Hierbei handelt es sich um einen Park mit Erholungs- und Spielangeboten.[15][16]

Sport

Die TSG Backnang ist mit rund 4.350 Mitgliedern der größte örtliche Sportverein.

Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten

Die am 10. Dezember 2012 eröffneten Murrbäder Backnang Wonnemar befinden sich im Osten der Stadt nahe dem namensgebenden Fluss. Das Wonnemar bietet unter anderem ein großes Schwimmbecken, eine Röhrenrutsche und einen Kinderbereich („Wonni-Land“). Angeschlossen sind ein Spa- und ein großer Sauna-Bereich mit Blockhaus- und Erdsauna, Dampfbad und Kneippbecken. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Backnanger Mineralfreibad, das mit dem Erlebnisbad über eine Fußgängerbrücke verbunden ist.

Regelmäßige Veranstaltungen
Weihnachtsmarkt 2010
Backnanger Silvesterlauf – 31. Dezember, seit 1985
Frühlingsfest Backnanger Tulpenfrühling – Aktion des Stadtmarketing-Vereins mit verkaufsoffenem Sonntag am ersten Wochenende im April, seit 1999
City Triathlon Backnang – Ende April/Anfang Mai, seit 2012 (früher Backnanger City Duathlon)
Backnanger Straßenfest – Das älteste und größte Straßenfest in Baden-Württemberg, am letzten vollständigen Wochenende im Juni, Freitag bis Montag, seit 1971
Nachwuchsfestival Talente ans Mikrofon – im Rahmen des Straßenfestes, seit 1971
Juze Murr-Regatta des Jugendzentrums Backnang – zwei Wochen nach dem Straßenfest, seit 1985
Internationaler Kulturmarkt – Ende Juli, seit 1984
Backnanger Weindorf – Ende August, seit 2003
Backnanger Gänsemarkt – Verkaufsoffener Sonntag mit Kulturprogramm und verschiedenen Eventbühnen, jeweils am letzten Sonntag im Oktober, seit 1986[17]
Backnanger Weihnachtsmarkt – am ersten Adventswochenende, seit 1981
Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Die Stadt Backnang hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

1867: Gottlob Friedrich Moser, Dekan
1874: Friedrich von Dillenius, Geheimer Rat, Präsident der Württembergischen Eisenbahndirektion
1892: Christian von Kalchreuter, Dekan
1911: Eduard Breuninger, Kaufmann
1911: Eugen Adolff, Fabrikant
1919: Fritz Häuser, Fabrikant
1921: Hermann Eckstein, Stadtschultheiß 1901–1921
1930: Karl Friederich, Ratschreiber und anschließend Stadtpfleger
1930: Robert Kaess, Lederfabrikant und Landtagsabgeordneter
1952: Carl Kaelble, Seniorchef der Motoren- und Maschinenfabrik Kaelble
1952: Albert Rienhardt, Oberbürgermeister
1954: Walter Gross, Arzt
1964: Karl Krische, Chefarzt
1966: Walter Baumgärtner, Oberbürgermeister
1976: Daniel Aimé, Bürgermeister der Partnerstadt Annonay
2000: Martin Dietrich (1929–2012), ehemaliger Oberbürgermeister
Söhne und Töchter der Stadt
Judit von Backnang-Sulichgau († um 1123), Frau des Markgrafen Hermanns II. von Baden
Johann Baptist Fickler (1533–1610), Jurist, Hofrat und Autor
Johannes Magirus (1537–1614), evangelischer Theologe und Komponist
Ludwig Franz Kern (1815–1870), württembergischer Oberamtmann
Ludwig von Schwandner (1823–1880), Landtagsabgeordneter
Eduard Breuninger (1854–1932), Unternehmer
Eugen Haefele (1874–1935), württembergischer Oberamtmann
Anna Ziegler (1882–1942), Politikerin (USPD, SPD), Reichstagsabgeordnete
Friedrich Rösch (1883–1914), Missionar und Ägyptologe
Richard Ottmar (1889–1956), Theologe und Fahrplanexperte
Leonhard Schmidt (1892–1978), Kunstmaler
Manfred Henninger (1894–1986), Maler
Kalanag (1903–1963), Filmproduzent und Zauberkünstler
Ferdinand Schneider (1911–1984), Chemiker
Dieter Betz (1927–2006), Geologe
Ursula Sax (* 1935), Bildhauerin
Alois Albrecht (* 1936), römisch-katholischer Priester und Liedtexter, ehem. Generalvikar und Domdekan des Bamberger Kaiserdoms
Dieter Burger (1938–2007), Politiker, von 1977 bis 1993 Oberbürgermeister von Sindelfingen
Uta Sax (* 1939), Schauspielerin
Volker Hauff (* 1940), Politiker (SPD), MdB, Bundesminister, ehem. Oberbürgermeister von Frankfurt am Main
Thomas Freitag (* 1950), Schauspieler und Kabarettist
Renate Gradistanac (* 1950), Politikerin (SPD), MdB
Thomas Mayer (* 1955), Chefvolkswirt Deutsche Bank
Uwe Vock (* 1956), Medien- und Werbedesigner und Hochschullehrer
Ralf Rangnick (* 1958), Fußballtrainer
Christine Spindler (* 1960), Schriftstellerin
Andreas Braun (* 1964), Politiker, von 1999 bis 2006 Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg
Christian Lange (* 1964), Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestags und Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
Jens Weidmann (* 1968), Bundesbankpräsident, machte in Backnang sein Abitur
Alexander Funk (* 1974), Filmproduzent
Biene Pilavci (* 1977), Filmemacherin
Daniel Mouratidis (* 1977), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), von 2006 bis 2009 Landesvorsitzender in Baden-Württemberg
Simon Mora (* 1977), Schauspieler
Gregor Meyle (* 1978), Musiker
Ines Lex (* 1981), lyrische Sopranistin
Andreas Hinkel (* 1982), Fußballnationalspieler
Fabian Aupperle (* 1986), Fußballspieler
Julian Schieber (* 1989), Fußballspieler
Daniel Lang (* 1992), Fußballspieler
Yannick Hölzl (* 1997), Handballspieler
Mateo Šerić (* 1999), Basketballspieler
Persönlichkeiten
Michael Maestlin (1550–1631), ab 1576 Diakon in Backnang, vertiefte hier seine wissenschaftlichen Kenntnisse bevor er Professor und Lehrer von Johannes Kepler wurde und u. a. erstmals den Goldenen Schnitt berechnete
Heinrich Schickhardt (1558–1634 oder 1635, je nach Quelle), Baumeister, entwarf den Turm der Michaelskirche und das gegenüber dem Entwurf unvollendet gebliebene Schloss, das heute das Amtsgericht beherbergt
Johann Kaspar Schiller (1723–1796), Vater Friedrich Schillers, Wundarzt in Backnang
Alfred Klemm (1840–1897), evangelischer Theologe und Altertumsforscher
Christian Hämmerle (1843–1916), Architekt, Oberamtsbaumeister
Albert Giesa (1887–1971), Kunstmaler
Alfred Wais (1905–1988), Kunstmaler, Mitglied der Stuttgarter Neuen Sezession
Oskar Kreibich (1916–1984), Maler, Bildhauer und Schriftsteller
Edgar Rabsch (1928–1990), Organist, Chorleiter und Komponist in Backnang und am Ulmer Münster
Frieder Bernius (* 1947), Dirigent und Chorleiter (Klassische Philharmonie und Barockorchester Stuttgart)
Robert Antretter (* 1939), von 1980 bis 1998 Mitglied des Bundestages, Landesgeschäftsführer der SPD
Wolle Kriwanek (1949–2003), Sänger und Musiker, lebte jahrzehntelang in Backnang, wo er auch starb und bestattet wurde
Frieder Nögge (1955–2001), Clown, Schauspieler, Theaterleiter (Nögge-Atelier-Theater, Schule für Improvisationstheater)
Peter Wark (* 1968), Journalist und Schriftsteller, vor allem Kriminalliteratur
Torbjörn Blomdahl (* 1962), schwedischer Carambolagespieler und mehrfacher Welt- und Europameister (seit 1994)
Literatur
Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser. Stuttgart 1961.
Burkhart Oertel: Ortssippenbuch der württembergischen Kreisstadt Backnang. Band 1: Für die Kernstadt 1599–1750. Selbstverlag des Verfassers, Neubiberg 1999 (= Württembergische Ortssippenbücher 40)
Burkhart Oertel: Ortssippenbuch der württembergischen Kreisstadt Backnang. Band 2: Für die Kernstadt 1751–1860. Selbstverlag des Verfassers, Neubiberg 2001 (= Württembergische Ortssippenbücher 41)
Burkhart Oertel: Ortssippenbuch der württembergischen Kreisstadt Backnang. Band 3: Für die Teilorte Heiningen, Maubach, Waldrems mit Horbach 1599–1920. Selbstverlag des Verfassers, Neubiberg 2004 (= Württembergische Ortssippenbücher 60)
Backnang in der Topographia Sueviae (Mathäus Merian)
Backnang in der Beschreibung des Oberamts Backnang von 1871
Weblinks
 Commons: Backnang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Backnang
der backnanger – das Veranstaltungs- und Kulturmagazin für Backnang und die gesamte Region
Wandel der Industriegesellschaft am Beispiel der Stadt Backnang (PDF)
Technik Forum Backnang
Rundgang durch die Abteilung Nachrichtentechnik des Technikforums Backnang