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Geschichte

Bad Breisig liegt nördlich der Mündung des Vinxtbaches, dem Grenzbach zwischen den beiden römischen Provinzen Nieder- und Obergermanien, in den Rhein. Frühe Besiedlungsspuren stammen aus der späten Altsteinzeit wie Ausgrabungen des Forschungsbereichs Altsteinzeit des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (Mainz) zeigten.[5][6][7]
Der Name „Breisig“ (lat. Brisiacum) ist keltischen Ursprungs. Reiche Funde aus zwei Gräberfeldern weisen auf die Bedeutung des Siedlungsplatzes Oberbreisig zur Zeit der Landnahme der Franken hin.[8]

Ein „Brismike“, das in einer Schenkungsurkunde König Zwentibolds, König von Lotharingien, an das Reichsstift Essen unter der Äbtissin Wicburg erwähnt wurde, meint nicht Breisig, sondern – mit anderen Dörfern zusammen – ein Gebiet in der Gegend um das heutige Erkelenz. Gesichert ist, dass das „Breisiger Ländchen“ dem Stift zur Zeit der Äbtissin Mathilde (971–1011) geschenkt wurde.[9][10] Das „Ländchen“, zu dem die Orte Niederbreisig, Oberbreisig, Gönnersdorf, Niederlützingen, Oberlützingen, Brohl und ein Teil von Rheineck gehörten, war territorial selbständig, doch der Herzog von Jülich übte seit dem Spätmittelalter die Vogtrechte aus.

Erstmals 1215 ist in „Brysich“ eine Niederlassung der Tempelritter anlässlich einer Schenkung vom Florinsstift zu Koblenz erwähnt. Diese entwickelte sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Kommenden des Ordens. In der Donatuskapelle des Ordens befand sich eine Kreuzreliquie, die die Templer aus Outremer mitgebracht hatten, und die heute in der Pfarrkirche St. Marien verwahrt wird. Mit der Verfolgung und Aufhebung des Ordens von 1307 bis 1312 gingen die Besitzungen ins Kirchengut über, die Johanniter übernahmen für die nächsten 500 Jahre die Besitzungen der Templer. Erhalten hat sich lediglich die Bezeichnung eines Hauses an der Koblenzer Straße als „Templerhof“.[11]

Unter der Fürstäbtissin Berta von Arnsberg (1241–1292) wurde der Ort gegen 1280 mit Graben und Ringmauer befestigt. Das erste Breisiger Siegel ist für 1356 bekundet.[12] 1374 erhielt Breisig von Kaiser Karl IV. Marktrechte. Die Pfarrkirche war zu dieser Zeit die Kirche St. Viktor in Oberbreisig.

Im Herbst 1568 wird Breisig in die Kriegswirren des Unabhängigkeitskrieges der Niederlande gegen die spanische Fremdherrschaft hineingezogen. Breisig diente als Rückzugsort für die Truppen des Prinzen von Oranien.[13]

Das Breisiger Ländchen verblieb bei Essen und Jülich bis zum Einmarsch der französischen Revolutionstruppen 1794. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde es preußisch.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die heute zu Bad Breisig gehörenden Ortschaften zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. In Niederbreisig kamen im Sommer 1949 etwa 150 Flüchtlinge und Heimatvertriebene, die dem Land Nordrhein-Westfalen zugeteilt waren, in dem dafür instandgesetzten Niederbreisiger Rheinhotel unter. Sie arbeiteten in Bad Godesberg und hatten zuvor im dortigen Rheinhotel Dreesen gewohnt, das für das französische Hochkommissariat geräumt werden musste.[14]

Am 5. Mai 1958 erhielt Niederbreisig den Titel „Bad“, die Kuranlagen gehen jedoch bereits auf die Erbohrung der warmen Quellen 1914 zurück. Bad Breisig wurde am 7. Juni 1969 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Bad Niederbreisig (3718 Einwohner), Oberbreisig (1616) und Rheineck (251) neu gebildet. Am 2. Mai 1970 erhielt Bad Breisig die Stadtrechte.[15]

Die Stadt lebt vom Kurbetrieb und Tourismus. Sie profitiert von ihrer Lage am Rhein und ihrer geografischen Nähe zu Koblenz und Bonn sowie Köln; insoweit ist sie auch beliebtes Tagesausflugsziel. Der traditionelle Kurbetrieb befindet sich in Umgestaltung zu einem zeitgenössischen Ansprüchen entsprechenden Erholungszentrum mit Wellness-, Fitness- und Sportangeboten.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bad Breisig, bezogen auf das heutige Stadtgebiet. Die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.341
1835 1.891
1871 1.953
1905 2.244
1939 2.735
1950 3.546
Jahr Einwohner
1961 4.396
1970 5.383
1987 6.908
1997 8.798
2005 9.010
2015 9.240

Stadtrat

Der Stadtrat in Bad Breisig besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Stadtbürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[16]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2014 8 11 1 4 24 Sitze
2009 6 12 2 4 24 Sitze
2004 8 11 2 3 24 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Bad Breisig e. V.
Stadtbürgermeister

Die Juristin Gabriele Hermann-Lersch wurde im Mai 2014 zum Nachfolger von Bernd Weidenbach gewählt.[17]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Kriegerdenkmal in Bad Breisig

Die Pfarrkirche St. Viktor im Ortsteil Oberbreisig wurde 1041 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist die Mutterkirche des „Breisiger Ländchens“. Die heutige spätromanische Kirche entstand zwischen 1220 und 1240. Fresken aus dem 14./15. Jahrhundert sind erhalten, die Ausstattung ist im Übrigen barock.[18]

Die barocke Kirche St. Marien (1717–1725) ist ein einschiffiger Hallenbau in gotisierenden Formen mit quadratischem Turm und Haube.

Im klassizistischen Rathaus (1873/1874), das seit 1988 als solches nicht mehr genutzt wird, ist ein Puppenmuseum mit über 400 Exponaten (größtenteils 1860 bis 1920) eingerichtet.

Die evangelische Pfarrkirche stammt von 1901.

Bad Breisig verfügt über eine Vielzahl denkmalgeschützter Gebäude vom 17. Jahrhundert bis zur Gründerzeit. Das historisch bedeutsamste ist der Templer-Hof; der bestehende Bau, in dem ein Restaurant eingerichtet ist, stammt von 1657, ein Vorläufer wurde jedoch bereits 1215 urkundlich erwähnt.

Siehe im Übrigen hierzu: Liste der Kulturdenkmäler in Bad Breisig

Burg Rheineck aus nordwestlicher Richtung
Kurbad und Kuranlagen
Kurhaus Bad Breisig vor seinem Abriss

Die Erbohrung der ersten 34 °C warmen Thermalquelle (stündlich 70.000 Liter Schüttung) gelang im April 1914 nach zweijährigen Versuchen Peter Lang und seinem Sponsor Baron Maximilian von Geyr zu Schweppenburg (nach ihm Geyrquelle genannt). Mit dem Wasser einer zweiten, 1927 erbohrten Quelle (Marienquelle) mit einer Schüttung von 200.000 l stündlich wurde in Rheinnähe 1928 das erste Thermalschwimmbad errichtet und das Kurhaus in den Räumlichkeiten der Villa Oehme, einem ehemaligen Erholungsheim der Breisiger Freimaurer und späteren Residenz eines dänischen Generalkonsuls, eröffnet.

Der Kurpark weist heute noch den historischen Baumbestand der einstigen Villa auf. Die ältesten Exemplare sind bezeichnet und erklärt. Das Kurhaus wurde 1975 umgebaut und erweitert.

Der Kurbetrieb hatte sich 1936 unter dem lokalen Unternehmer Johann Martin Schuh mit der Errichtung des Heilbäderhauses Geyrsprudel anstelle des ursprünglichen kleinen Fachwerk-Badehauses aus der Weimarer Republik erweitert. Sein Sohn Willy errichtete 1961 ein neues Thermalbad, nachdem die Marienquelle im Zweiten Weltkrieg durch Erderschütterungen zugeschüttet worden und das alte Bad nicht mehr nutzbar war (dieses ist heute nicht mehr vorhanden). Das neue Bad von 1961 wurde im Dezember 1991 zu den Römer-Thermen, einem Wellness-Bad mit Saunalandschaft, umgebaut, 2009 erneut modernisiert und mit römischem Ambiente versehen.

Kurhaus und Kurhotel waren 2005 insolvent und mussten geschlossen werden. Im Januar 2011 wurde das historische Kurhaus abgerissen, nachdem die Stadt seine Sanierung als unrentabel verworfen hat. Der Erweiterungsbau von 1975 wurde verkauft und soll einer neuen Nutzung (Eigentumswohnungen, Café und Sitz der Touristeninformation) zugeführt werden.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die folgenden Feste finden alljährlich in Bad Breisig statt:

Karnevalsumzug (Karnevalsgesellschaft von 1892, alle zwei Jahre, nächster Umzug 2019)
Frühlingsmarkt (vor Ostern): Marktstände, Präsentation von Unternehmen, Musik- und Tanzveranstaltungen
Brunnenfest (von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag): Verkaufsoffener Sonntag, Antiquitätenmarkt, Livemusik, Krönung der Brunnenkönigin
Kulinarische Woche (zweite Julihälfte, seit 1974): Spezielle Angebote der Restaurants mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und Veranstaltungen im Kurpark
Zwiebelsmarkt Zwibbelsmaat (um den 14. September, Fest der Kreuzerhöhung): Wallfahrt zur Kreuzreliquie, verkaufsoffener Sonntag, Trödelmarkt und Markt für Lebensmittel und Blumenzwiebeln, Kleidung und Haushaltsgegenstände, Volksfest mit Fahrgeschäften in mittelalterlicher Tradition der freien Marktrechte der Stadt
Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende (lokale Werbeträger)
Verkehr
Bad Breisig liegt an der linken Rheinstrecke und wird im Stunden-Takt vom Rhein-Express (RE 5) und von der Mittelrheinbahn (RB 26) bedient.
Die Bundesstraße 9 führt durch Bad Breisig.
Schiffsanleger für Ausflugsschiffe auf dem Rhein
Autofähre nach Bad Hönningen
Durch den Ort führt der Rheinradweg. Als Kuriosum werden Radfahrer gebeten abzusteigen, jedoch nur auf dem Teil, der von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt wird.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Beate Berger (1886–1940), Leiterin des jüdischen Kinderheims Beith Ahawah in Berlin und Haifa
Burg Rheineck (und Bad Hönningen)
Personen, die mit Bad Breisig in Verbundenheit stehen
Karl Schapper (* 27. August 1879 in Groß Möringen; † 1. Februar 1941 in Berlin-Plötzensee) war ein katholischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Ab 1925 lebte er auf dem Idyllenhof in Niederbreisig. Dort unterhielt er Kontakte zur bürgerlichen Opposition gegen Hitler, wurde 1939 infolge einer Denunziation verhaftet und 1941 in Plötzensee enthauptet.[19]
Max Barthel (17. November 1893; † 17. Juni 1975), Arbeiterdichter, lebte 1948 bis 1969 in Bad Breisig
Gerhard Steffens (* 2. Oktober 1927 in Glatz; † 3. Februar 1998 in Remagen), Politiker der CDU und Landtagsabgeordneter
Klaus Badelt (* 14. Dezember 1968 in Frankfurt am Main), ein deutscher Komponist, der auf Fernseh- und Filmmusik spezialisiert ist. Badelt war 1989 Mitgründer der concept-computer GmbH in Bad Breisig.
Kai Krause (* 14. März 1957 in Dortmund), ein deutscher Musiker und Software-Pionier, lebt auf Burg Rheineck.
Der Religionswissenschaftler und Soziologie Oliver Krüger (* 1973) ist in Bad Breisig aufgewachsen.
Bernd Daberkow als Vorstandsvorsitzender und Musikalischer Leiter der Guggenmusik Blechlawin’ 1999 e. V. für seine Verdienste für die Stadt als erster Deutscher Meister der Guggenmusik, nachzulesen im „Goldenen Buch“ der Verbandsgemeindeverwaltung.
Literatur
Leo Stausberg: Ländchen Breisig und Fürstentum Essen, Heimatgeschichtliche Studie Amtsverwaltung Bad Niederbreisig (Hrsg.) 1963.
25 Jahre Verkehrs- und Verschönerungsverein Oberbreisig 1958 e. V. Bad Breisig, Bad Breisig 1983
Heino Möhring: Bad Breisig in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 1986, ISBN 90-288-3389-7
Heino Möhring: Sagen und Geschichten rund um die Burg Rheineck. In: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler| 1992. Bad Neuenahr-Ahrweiler 1991
Carl Bertram Hommen: Das Breisiger Ländchen: Mit Vinxtbach- und Brohltal, Geschichte und Geschichten aus 2000 Jahren. Verlag J. F. Bachem, Köln 1985, ISBN 978-3-7616-0808-1
Joachim Gerhardt, Heinrich Neu: Kunstdenkmäler des Kreises Ahrweiler, 2. Halbband, L. Schwann, Düsseldorf, 1938, S. 424–435 (Niederbreisig), S. 464–480 (Oberbreisig).
Weblinks
 Commons: Bad Breisig – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Bad Breisig in der Topographia Westphaliae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Bad Breisig – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Bad Breisig – Reiseführer
Stadt Bad Breisig
Verbandsgemeinde Bad Breisig