Liebe Personaler aus Bad Ems:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Bad Ems

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bad Ems nicht vorenthalten.

Geschichte
Bad Ems an der Lahn um 1900
Bad Ems 2006
Bad Ems, Spielbank, Kursaal und Kurhaus
Bad Ems – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Gedenktafel am Haus „Vier Türme“ zur Erinnerung an den Emser Erlass
Römische Zeit

Zur Römerzeit[4] befanden sich im heutigen Innenstadtbereich das Kastell Ems und das Kleinkastell Auf der Schanz, von denen nichts mehr erhalten ist. Dort waren Auxiliartruppen zum Schutz des Limes stationiert. In unmittelbarer Nähe des Kleinkastells befand sich eine römische Ziegelei.[5] Der Limes querte bei Ems die Lahn. In den Wäldern um die Stadt befinden sich noch sehr deutliche Spuren der ehemaligen römischen Grenzanlage. Funde aus dem Kastell sowie dem Kastellbad zeigt das Museum Bad Ems.

In der römischen Epoche wurden möglicherweise schon die Silbervorkommen bei Ems ausgebeutet.

Mittelalter

880 wurde das Dorf Ems erstmals urkundlich erwähnt; es gilt als im 6. Jahrhundert entstandene fränkische Gründung. Im Jahre 1324 erteilte König Ludwig der Bayer die Stadtrechte.[6] Im 14. Jahrhundert wurde auch erstmals das „warm bayt by Eumetze“ erwähnt. Graf Johann von Nassau-Hadamar verfügte 1361 in der Wittumsbeschreibung zugunsten seiner Ehefrau Elisabeth von Waldeck u. a. „unnser Badt zu Embs“. 1382 stand ein „Thurne ubir dem bade“. 1474 und 1479 erfolgten weitere umfangreiche Baumaßnahmen der beiden Landesherren, der Grafen von Nassau und der Grafen von Katzenelnbogen auf dem Bad. Auch eine Kapelle wurde errichtet.[7]

Neuzeit

Im 17./18. Jahrhundert galt Ems als einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. Er stand zu dieser Zeit unter der gemeinschaftlichen Herrschaft von Oranien-Nassau und Hessen-Darmstadt. Im Mainzer Haus auf der damals kurmainzischen linken Lahnseite (Spieß-Ems) tagte 1786 der Emser Kongress der geistlichen Kurfürsten und verabschiedete die Emser Punktation. Seit 1806 war Ems ein Teil des Herzogtums Nassau. 1822 wurden Ort und Bad zu einer Gemeinde vereinigt. 1863 wurde Bad Ems Stadt. Das Herzogtum Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert.

Seine Glanzzeit erlebte der Ort im 19. Jahrhundert als „Weltbad“ und Sommerresidenz zahlreicher europäischer Monarchen und Künstler, unter anderem Kaiser Wilhelm I., die Zaren Nikolaus I. und Alexander II. von Russland, Richard Wagner, Wassili Wereschtschagin, Fjodor Michailowitsch Dostojewski etc.

Die Veröffentlichung der Emser Depesche trug zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 bei, der zur Gründung des Deutschen Reiches führte. Des Weiteren wurde in Ems im Jahre 1876 von Zar Alexander II. im Haus Vier Türme der Emser Erlass unterzeichnet. Der Erlass stellte die Verbreitung von literarischem Schrifttum in ukrainischer Sprache unter Strafe. Eine Gedenkinschrift an besagter Stätte erinnert an das historische Ereignis. Seit 1913 trägt der Ort den offiziellen Zusatz Bad.

Im Jahre 1947 wurde in Bad Ems das Statistische Landesamt für Rheinland-Pfalz angesiedelt und im Zuge der Gebietsreform von 1969 wurde die Stadt Verwaltungssitz des neu gebildeten Rhein-Lahn-Kreises und 1972 der Verbandsgemeinde Bad Ems.

Bergbau

Im 19. und 20. Jahrhundert war der heutige Kurort auch durch bedeutenden Erzbergbau geprägt. Der Schwerpunkt der Förderung lag auf den Metallen Blei, Silber, Zink und Kupfer. In römischer Zeit gab es vielleicht schon Erzgewinnung im Tagebau, von dem heute noch zahlreiche Pingen am Blöskopf zeugen. Im Mittelalter ging man zum Untertageabbau mit Stollen und Schächten über. Erstmals urkundlich erwähnt ist der Bergbau in einer Urkunde aus dem Jahr 1158, jedoch war der Abbau im Spätmittelalter unterbrochen. Im 18. Jahrhundert wurde er wieder aufgenommen.[8] Das Zeitalter der Industrialisierung führte zu einem umfangreichen Ausbau des Betriebes, der ab 1871 als Emser Blei- und Silberwerk AG firmierte. 1909 wurde das Unternehmen von der späteren Stolberger Zink AG übernommen und bis zum kriegsbedingten Ende 1945 (am 19. März Ausfall des öffentl. Stromnetzes durch Bombardierung, dadurch Ausfall der Pumpen in den Gruben: Volllaufen / Absaufen der Gruben mit Grundwasser) als Bergwerk weitergeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es nicht zur Wiederaufnahme der Förderung. Bis 1959 wurden in der Zentralaufbereitung Silberau noch Haldenbestände sowie Fremderz geschieden. Auf der linken Lahnseite befanden sich die Gruben Malberg und Bergmannstrost (Lindenbach), rechts der Lahn die Gruben Neuhoffnung, Fahnenberg, Pfingstwiese (von dort stammen die „Emser Tönnchen“) und der Betriebspunkt Tollgraben. Letztere wurden auch zur Grube Mercur zusammengefasst. Zum Unternehmen gehörte unter anderem auch die Arzbacher Grube Silberkaute sowie die Braubacher Grube Rosenberg mit dem Betriebspunkt Königsstiel, die ihren Betrieb als letzte Grube auf dem Emser Gangzug 1963 einstellte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bad Ems, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 912
1835 2.551
1871 5.464
1905 6.791
1939 7.726
Jahr Einwohner
1950 9.308
1961 9.700
1970 9.917
1987 9.097
2005 9.363
Jahr Einwohner
2008 9.216
2009 9.179
2010 9.055
2011 8.978
2012 9.023
Jahr Einwohner
2013 9.025
2014 9.010

Die bisher höchste Einwohnerzahl erreicht Bad Ems im Jahr 1977 mit 10.332 Einwohnern.[2]

Religionen
Die römisch-katholische Pfarrei St. Martin (siehe auch das Stadtwappen) Bad Ems gehört zum Pastoralen Raum Bad Ems im Bezirk Rhein-Lahn des Bistums Limburg.
Evangelische Kirchengemeinden: Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Die russisch-orthodoxe Kirche gehört zur Russisch-Orthodoxen Diözese des orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland.
Politik

Die Stadt ist Sitz des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz, des Landesbetriebs für Daten und Information, bis Ende der 1960er Jahre Sitz des Oberbergamts für Rheinland-Pfalz. Seit 1969 ist Bad Ems Sitz der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises.

Stadtrat

Der Stadtrat in Bad Ems besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem. Aufgrund einer Wahlfälschung erfolgte 2009 eine Wahlwiederholung.[9]

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[10]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 11 7 1 5 24 Sitze
2009 8 7 2 1 6 24 Sitze
2004 6 12 2 1 3 24 Sitze

Freie Wählergruppe Stadt und Verbandsgemeinde Bad Ems e. V.
Städtepartnerschaften (Verbandsgemeinde Bad Ems)
Droitwich (England, Vereinigtes Königreich)
Cosne-Cours-sur-Loire (Burgund, Frankreich)
Blankenfelde-Mahlow (Brandenburg, Deutschland)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kursaal
Kolonnaden
Quellenturm (von 1907)
Russische Kirche (von 1876)
„Alte Zentrale“ – ehemaliges Kraftwerk der Emser Blei- & Silberwerks AG
Concordiaturm
Bauwerke
Kurhaus mit Brunnenhalle, Kursaal mit Kurtheater, Marmorsaal, Spielbank. Es soll sich um eine der ältesten Spielbanken Deutschlands handeln. Betrieb 1720–1872 und ab 1987.[11]
Barockes Badeschloss Karlsburg
Malbergbahn
Kurwaldbahn
Evangelische Martinskirche (ursprüngl. romanische Basilika, im 18. Jahrhundert restauriert)
Evangelische Kaiser-Wilhelm Kirche (neuromanisch)
Russisch-Orthodoxe Kirche, Kreuzkuppelkirche mit vergoldeter Zentralkuppel und vier Nebenkuppen, 1876 eingeweiht
Katholische St.-Martins-Kirche, (neugotische dreischiffige Hallenkirche, gebaut 1866 bis 1882), darin: Sandtner-Orgel aus dem Jahr 1995 (III/42), neugotischer Hochaltar von 1880, ausgemalter Chor mit Bildern aus dem Leben des Heiligen Martin, Altar, Ambo und Osterleuchter von Gernot Rumpf
Katholische Kirche Maria Königin, Saalkirche, 1661 errichtet, Schöler-Orgel von 1831
Alte Zentrale von 1903 am Bahnhof Bad Ems-West (ehemaliges Elektrizitätswerk des Bergbaus)
Stollenportale Neuhoffnung (Arzbacher Straße) und Stadtstollen (In den Bachgärten)
Steigerhaus der ehemaligen Blei- und Silberhütte (jetzt Emser Bergbaumuseum)
Quellenturm (erbaut 1907)
Limeswachturm am Wintersberg, 1874 errichtete älteste ca. 8,5 m[12] hohe Rekonstruktion eines Limesturms
Bismarckturm, nicht begehbare 12,5 m hohe Bismarcksäule von 1901 auf dem Klopp,[13] (Bismarckhöhe, Nähe Kliniken)
Concordiaturm, ein 1861 errichteter 15,1 m[12] hoher Aussichtsturm auf der Bäderlei mit zwei Aussichtsplattformen auf 3,5 m und 14 m[12] Turmhöhe (Concordia-Höhe Richtung Kemmenau)
Malbergturm, ein ca. 8,5 m[12] hoher steinerner Aussichtsturm auf dem Malberg nahe der Bergstation der stillgelegten Malbergbahn
Kaiser Wilhelm Denkmal (Kurpark), 1892 von dem Berliner Bildhauer Paul Otto
Das spätklassizistische Künstlerhaus Schloss Balmoral gehört zu den zahlreichen sehenswerten Villen in Bad Ems. Es wurde 1867/68 erbaut. Heute wird es von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur genutzt.[14]
Bahnhofsgebäude (aus dem 19. Jahrhundert; Architekt: Heinrich Velde), kleinste Bahnhofshalle Deutschlands.
Glockenspiel am alten Rathaus (spielt täglich um 11:00, 15:00 und 17:00 Uhr)
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bad Ems
Theater
Kurtheater und Marmorsaal
Kabarett CasaBlanca

Politisches und anderes freches Kabarett veranstaltet das Kabarett CasaBlanca (ehemals Kellertheater CasaBlanca) ganzjährig im Theater im Badhaus (ca. 180 Plätze) in der Römerstraße 41a. Besondere Highlights sind die lange CasaBlanca Kabarettnacht und der Kabarettpreis Emser Pastillchen für zwei Stimmbänder.

Museen
Museum Bad Ems (früher Kur- und Stadtmuseum)[15]
Emser Bergbaumuseum
Beatles-Museum Bad Ems
Heilquellen
Emser Kränchen in der Brunnenhalle
Römerquelle
Emser Kränchen
Kesselbrunnen
Kaiserbrunnen
Römerquelle
Robert-Kampe-Sprudel
Bohrung 3 (Haustrunk)
Neuquellen
Fürstenbrunnen
König Wilhelm’s Felsen-Quelle und weitere

Die Heilquellen des Staatsbades Bad Ems sind vorwiegend fluoridhaltige Natriumhydrogencarbonat-Thermalsäuerlinge. Es werden Wassertemperaturen von bis zu 57 °C erreicht. Das Heilwasser wird für Trink- und Badekuren sowie zur Herstellung der Emser Pastillen genutzt.

Bekannte Kurgäste[16]
König Wilhelm I. (13. Juli 1870). Siehe Emser Depesche.
Der russische Schriftsteller Nikolai Wassiljewitsch Gogol (1843 und 1847)
Zar Alexander II. (zwischen 1838 und 1876)
Alexandra Fjodorowna (Gemahlin von Nikolaus I. und Schwester von Wilhelm I.) (zwischen 1828 und 1859)
Fjodor Michailowitsch Dostojewski kurte hier vier Sommer lang (1874, 1875, 1876 und 1879) jeweils mehrere Wochen.
Wassili Wereschtschagin
Schriftsteller Iwan Turgenjew (1845)
Richard Wagner (Sommer 1877)
Der russische Komponist Nicolai Rimskij-Korssakow
Operettenkomponist und Kapellmeister Jacques Offenbach (zwischen 1858 und 1870)
Paul Heyse, Literatur-Nobelpreisträger 1910 (1896 und 1897)
F. von Bodelschwingh, Theologe (1893)
Kronprinz Friedrich, später Kaiser Friedrich III. (1887)
König Albert von Sachsen (1881 und 1889)
König Oskar II. von Schweden und Norwegen (1881 und 1894)
König Leopold II. von Belgien (1876 und 1905)
König Karl I. von Württemberg (1875 und 1876)
Schriftsteller Victor Hugo (1865)
Publizist und Politiker Ferdinand Lassalle (1864)
Komponist und Violinist Charles de Beriot (zwischen 1865 und 1863)
Komponistin und Pianistin Clara Schumann (1855)
Maler Eugène Delacroix (1850)
Sängerin („Die schwedische Nachtigall“) Jenny Lind (zwischen 1849 und 1855)
Schriftstellerin Bettina von Arnim (1842)
König Ludwig I. von Bayern (1840)
William Ewart Gladstone (später britischer Premierminister) (1838)
Komponist Carl Maria von Weber (1825)
König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. (1819 und 1825)
Schriftsteller und Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1774)
Theologe und Philosoph Johann Caspar Lavater (1774)
Britischer Admiral und Polarforscher Sir William Edward Parry, († 8. Juli 1855 in Bad Ems)
Preußischer General Wilhelm von Scharnhorst († 13. Juni 1854 in Bad Ems)
Regelmäßige Veranstaltungen
Bartholomäusmarkt mit Blumenkorso
Chor- und Orgelkonzerte in der kath. Kirche St. Martin (Internationale Orgelkonzerte Bad Ems)
Brückenfestival
Bad Emser Mineralien- und Fossilientage
Weltklassik am Klavier
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Burg Lahneck
Marksburg
Schloss Stolzenfels
Festung Ehrenbreitstein
Wirtschaft

Als Thermalheilbad lebt Bad Ems zu einem Großteil vom Kurbetrieb. Trotz struktureller Veränderungen des klassischen Bäderwesens in den 1990er Jahren, verbunden mit weniger bewilligten kurorttherapeutischen Maßnahmen und rückläufigen Besucherzahlen bis 2005, gewinnt der Gesundheitstourismus aufgrund des demographischen Wandels wieder zunehmend an Bedeutung.[17][18] Weitere Impulse für den Tourismus werden von der Bewerbung als UNESCO-Welterbe erwartet; Bad Ems ist Mitglied der Zweckgemeinschaft Great Spas of Europe.[19]

Bad Ems hat eine vielseitige, wenngleich bedingt durch die Ausrichtung auf den Kurbetrieb im Vergleich mit ähnlichen Orten begrenzte Industrie (u. a. Medizin- und Elektrotechnik, Fremdenverkehr). Bis März 1945 war in Bad Ems der Erz-Bergbau ein wichtiger Arbeitgeber, die Zentralaufbereitung Silberau war darüber hinaus bis 1959 in Betrieb. Architektonische Zeugnisse findet man in der Stadt verteilt.

Verkehr

Bad Ems ist auf der Straße, der Schiene und dem Wasserweg erreichbar:

Straße

Die durch die Stadt verlaufende B 260 (auch Bäderstraße genannt) folgt dem Lauf der Lahn von der Mündung bei Lahnstein und verlässt diese bei Nassau. Dort schließt sie an die B 417 in Richtung Limburg an und führt schließlich nach Wiesbaden. Seit November 2006 entlastet der 1,6 km lange Malbergtunnel als Teil der Umgehungsstraße Fachbach – Bad Ems die Innenstadt von Bad Ems. Überregional führen die Autobahnen A 3 (Abfahrt Montabaur) oder A 61 (Abfahrt Koblenz/Waldesch) nach Bad Ems.

Bahnhofshalle
Schiene

Der Bahnhof Bad Ems und der Haltepunkt Bad Ems West liegen an der Lahntalbahn. An beiden Stationen verkehrt die Linie RB 23 (Limburg(Lahn) – Diez – Bad Ems – Koblenz – Andernach – Mendig – Mayen Ost) im Rheinland-Pfalz-Takt täglich etwa stündlich. Am Bahnhof Bad Ems hält zusätzlich der Regionalexpress RE25 (Gießen – Wetzlar – Limburg – Diez – Bad Ems – Koblenz Hbf) täglich im Zwei-Stunden-Takt. Beide Linien werden durch DB Regio betrieben. Es gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein Mosel VRM.
Die Bahnhofshalle von Bad Ems ist die kleinste der Deutschen Bahn.

Ferner gibt es die Kurwaldbahn und die Malbergbahn, letztere ist seit 1979 außer Betrieb.

Wasserweg

Die Stadt erstreckt sich an der Lahn von Kilometer 123 (Campingplatz Bad Ems) bis 127 (Schleusenkanal). Es gibt diverse Anlegemöglichkeiten, eine Krananlage, eine Bootstankstelle und einen Yachthafen.

Radwanderwege

Durch Bad Ems führen:

Der Deutsche Limes-Radweg folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.
Der Lahntalradweg ist 245 km lang und führt von der Lahnquelle am Lahnkopf bei Netphen im Siegerland bis zur Mündung der Lahn in den Rhein in Lahnstein.
Wanderwege
Der Weg HöhenLuft ist ein rund 11 km langer, zertifizierter Premiumweg.[20]
Die Vier-Türme-Tour ist ein 16 km langer Rundwanderweg um Bad Ems, der über 616 Höhenmeter zu den vier Aussichtstürmen auf dem Wintersberg, dem Malberg, der Bismarckhöhe und dem Concordiaberg führt.[21]
Die beiden Wanderwege Lahnhöhenweg und Lahnwanderweg sowie der Limeswanderweg führen durch Bad Ems.
Freizeit- und Sportanlagen
Rugbyclub VFL Bad Ems
Tennisclub Blau-Weiß Bad Ems
Sportstadion „Auf der Silberau“
Emser Therme
Diverse Fußballplätze, Sportanlagen und Sporthallen
Golfanlage „Denzerheide“, einer der ältesten Golfplätze Deutschlands
Reithalle
Ausgedehnte Rad- und Wanderwege, Mountainbike-Trainingscamp
Yachthafen
Bekanntes Sportbootrevier „Unteres Lahntal“
Minigolfplatz am Quellenturm
Emser Bikepark
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1895 Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
Söhne und Töchter der Stadt
Wilhelm Trübner Ibell 1907
1847: Carl Bernhard von Ibell, Oberbürgermeister von Wiesbaden
1858: Jeannette Baltzer, Schriftstellerin
1872: Nicola Geisse-Winkel, Opernsänger (Bariton)
1882: Erich Franzen, Jurist, Literaturkritiker und Schriftsteller
1888: Max Jacob, Puppenspieler und Gründer der weltbekannten Hohnsteiner Puppenbühne
1890: Adolf Bach, Germanist, Altmeister der deutschsprachigen Namenkunde, Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern
1898: Adolf Reichwein, deutscher Pädagoge, Wirtschaftswissenschaftler und Kulturpolitiker, Widerstandskämpfer im Dritten Reich
1908: Rolf Karbach, Politiker (NSDAP), Reichstagsabgeordneter
1948: Peter Herz (Althistoriker), Althistoriker
1950: Hans-Martin Stier, deutscher Schauspieler
1955: Thomas Günther, Landtagsabgeordneter (CDU)
1958: Bernhard Nellessen, Fernsehjournalist (SWR)
1979: Alexandra Lehmler, Jazzmusikerin
Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
1790: August Vogler, * Hachenburg, Badearzt in Ems
1832: Wilhelm Höffert, * Stralsund, königl. sächsischer Hoffotograph
1868: Ferdinand Stemmler, * Kronberg, Badearzt in Ems
1910: Gustav Neidlinger, Sänger, * Mainz, lebte nach seiner aktiven Zeit als Sänger in Bad Ems
1870 : Jacques Offenbach, Komponist, letzter Aufenthalt in Bad Ems, viele Operetten hier erstmals aufgeführt
1940: Wilfried Dieterichs, Journalist, Schriftsteller, Historiker
1943: Ulla Höpken, Malerin, * St. Goarshausen, wuchs in Bad Ems auf
1944: Botho Strauß, Schriftsteller und Dramatiker, * Naumburg, Schulzeit bis zum Abitur in Bad Ems
1952: Thomas C. Breuer, Schriftsteller und Kabarettist, * Eisenach, Schulzeit in Bad Ems
1974: Josef Winkler, * Koblenz, ehem. Bundestagsabgeordneter (B90/Grüne)
Literatur
Adolf Bach (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Stadt Bad Ems. Bad Ems 1925.
Billaudelle, Karl: Spiel in Bad Ems. Zur Geschichte der Spielbank, Eigenverlag [1990]. – 56 S.[22]
Billaudelle, Karl: Russische Gäste im Bade Ems. In: Nassauische Annalen 95 (1984), S. 281–291.
Paul-Georg Custodis: Bad Ems (Rheinische Kunststätten, Heft 174). 2., veränderte Auflage, Neuss 1980.
Dieterichs, Wilfried: Herrenjahre in der Provinz: DIE STADT Bad Ems 1914–1964. Lahnbrück-Verlag, Weilburg 2013, 576 Seiten, ISBN 978-3-943738-04-9.
Henche, Albert: Bad Ems, Bausteine zu einer Ortskunde. Bad Ems 1927.
Hübner, Rolf: Berühmte Gäste in Bad Ems. Briedel 1998.
Meyer Hacke, Barbara: Bad Ems, ein Streifzug in Bildern…. Hrsg. Görres Verlag. Bad Ems 1995. ISBN 3-920388-46-1.
Sarholz, Hans-Jürgen: Bad Ems. Streifzug durch die Geschichte. 2. Aufl. Bad Ems 2010. ISBN 3-9804107-1-4.
Sarholz, Hans-Jürgen: Geschichte der Stadt Bad Ems. 2., überarb. Aufl. Bad Ems 1996. ISBN 3-9804107-0-6.
Schneider, Andrea und Zöller, Matthias: Bad Ems im Wandel. Veränderungen des Stadtbildes im Vergleich. Horb am Neckar 2012.
Sommer, Hermann: Zur Kur nach Ems. Stuttgart 1999. ISBN 3-515-07341-8.
Stemmler, Ferdinand: Bad Ems. Historisch-balneologische Bruchstücke aus des Bades Vergangenheit. Bad Ems, 1904; digitalisierte Fassung.
Die königlichen Trink-, Bade- und sonstigen Kur-Anstalten in Bad Ems. Wiesbaden, ca. 1888; digitalisierte Fassung
Ems und seine Umgebungen. Darmstadt, ca. 1840; digitalisierte Fassung.
Weithoener, Dieter: Bad Ems. Stadt mit Gesicht. Bad Ems 1987.
Siehe auch
Emsium
Weblinks
 Commons: Bad Ems – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Bad Ems in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Bad Ems – Reiseführer
Website der Verbandsgemeinde Bad Ems
Stadt- & Touristikmarketing Bad Ems Informiert über Urlaub in Bad Ems
Website des Emser Bergbaumuseums
Literatur von und über Bad Ems im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Die größte Fotosammlung in und um Bad Ems bad-ems-foto.de
Virtueller Rundgang durch die Stadt Bad Ems badems-erleben.de
Internetseite zu Wilfried Dieterichs Buch über Bad Ems Die Seite enthält umfangreiche Leseproben
Historische Filmaufnahmen von Bad Ems, 1914, filmportal.de
Webseite des Kabaretts CasaBlanca