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Geschichte
Herausbildung des Ortes und wechselnde Herrschaften

(Bad) Essen wurde erstmals im Jahr 1075 urkundlich erwähnt. Um diesen Zeitraum herum wurden die Kirchspiele Barkhausen, Essen und Lintorf gegründet.

Im Jahre 1309 wurde der Bau der Burg Wittlage begonnen, um hierdurch die Besitzansprüche des Bischofs von Osnabrück über das Gebiet zu sichern.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 und dem Übergang vom Hochstift Osnabrück zum Fürstentum Osnabrück, kam Essen zum Kurfürstentum Hannover. Im Jahr 1806 fand dann schon wieder ein Wechsel der Obrigkeit statt, man gehörte nun zum Königreich Preußen. Im Folgejahr 1807 wurde man westfälisch, das heutige Gemeindegebiet gehörte nun zum Königreich Westphalen unter Jérôme Bonaparte, dem Bruder von Napoleon Bonaparte. 1811 gelangte das Gebiet unter die Hoheit des napoleonischen Frankreich, es entstand der Kanton Essen im Arrondissement Osnabrück. Nach dem Ende der Franzosenzeit kam Essen erneut, gemeinsam mit dem Fürstentum Osnabrück, an Hannover, um dann im Jahr 1866 als Folge des Deutschen Kriegs preußisch zu werden.

Wirtschaftliche und Infrastrukturentwicklung
Dorfstraße um 1900

1899 wurde in Bad Essen der erste Spatenstich für die normalspurige Eisenbahnstrecke der Wittlager Kreisbahn ausgeführt. Das erste Teilstück führte von Bohmte über Bad Essen zum Bahnhof in Holzhausen-Heddinghausen und konnte im Jahr 1900 eingeweiht werden. Das Gemeindegebiet erhielt mit neun Bahnhöfen und Haltestellen Anschluss an eine wichtige Infrastruktur, die einen wirtschaftlichen Aufschwung für das Gebiet bewirkte und auch den öffentlichen Personennahverkehr erheblich erleichterte.

Seit 1902 darf Bad Essen offiziell den Titel „Bad“ tragen. Durch Entscheidung vom 1. April 1905 wurde der Bau des westlichen Teilstücks des Mittellandkanals zwischen Bergeshövede (Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal) und Hannover genehmigt, nachdem das Preußische Abgeordnetenhaus zunächst 1903 den Bau abgelehnt hatte. Dieses erste Teilstück des Kanals führt auch durch Bad Essen und zerschnitt das Gemeindegebiet in eine nördliche und südliche Hälfte. Bei dem Bau wurden in der Gemeinde rund 90 Hektar Fläche in Anspruch genommen.

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde Bad Essen wurde durch eine Gemeindegebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, aus den selbständigen Gemeinden Bad Essen, Barkhausen, Brockhausen, Büscherheide, Dahlinghausen, Eielstädt, Harpenfeld, Heithöfen, Hördinghausen, Hüsede, Linne, Lintorf, Lockhausen, Rabber, Wehrendorf, Wimmer und Wittlage gebildet. Der damalige Landkreis Wittlage wurde aufgelöst.[3] Die neu entstandene Gemeinde Bad Essen gehört seitdem zum Landkreis Osnabrück. Der Landkreis Wittlage war bis dahin einer der wenigen deutschen Landkreise, deren Sitz in einer Gemeinde ohne Stadtrechte lag.

Einwohnerentwicklung
Bevölkerungsentwicklung in Bad Essen seit 1987

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Bad Essen im jeweiligen Gebietsstand und jeweils am 31. Dezember.

Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[4] auf der Basis der Volkszählung vom 9. Mai 2011.

Bei den Angaben aus den Jahren 1961 (6. Juni) und 1970 (27. Mai) handelt es sich um die Volkszählungsergebnisse einschließlich der Orte, die am 1. Juli 1972 eingegliedert wurden.[3]

Bevölkerungsentwicklung

1961 1970 1987 1990 1995 2000 2005 2010 2011 2014 2015
11.066 11.529 12.051 12.967 14.876 15.480 15.778 15.612 15.592 15.101 15.263

Ortsname, Herkunft

Alte Bezeichnungen: Essene, Esne, Defessene.
Die trockene und sandige Lage des Ortes weist darauf hin, dass der Ortsname vielleicht wie Esebeck, Esbeck, Asse bei Wolfenbüttel, Assel, Assapa, Asbach und der Kahle Asten im Sauerland zu einer Wurzel mit der Bedeutung „trocken“ gehört, die in „Esse“ „Feuerstelle“ und „Asche“ vermutet wird.[5]

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat der Gemeinde Bad Essen besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.[6] Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Timo Natemeyer (parteilos).

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Gemeinde Bad Essen: Wahlergebnisse und Gemeinderäte
CDU SPD GRÜNE FDP Sonstige Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  %  %  %  %  %  %  %
1996–2001 61,4 20 31,0 10 6,0 1 1,6 0 100 31 72,4
2001–2006 59,6 20 32,6 10 4,4 1 3,4 1 100 32 64,3
2006–2011 61,7 20 30,2 10 4,8 1 3,3 1 100 32 59,1
2011–2016 57,46 18 32,61 11 8,91 3 1,02 0 100 32 57,37
2016–2021 52,94 17 34,57 11 7,64 2 2,71 1 2,15 1[7] 100 32 58,88
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[8], Landkreis Osnabrück[9][10][11].
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet, da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.

Bürgermeister
Rathaus

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen ist Timo Natemeyer (parteilos). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er mit 55,8 % der Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat Frank Hünefeld (CDU) erhielt 44,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,3 %.[12] Natemeyer trat seine Amtszeit am 1. November 2014 an.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Bad Essen zeigt einen gezinnten roten Schildhaupt mit drei Scharten in Silber ein achtschaufliges blaues Mühlrad über blauem Wellen-Schildfuß. Da Bad Essen früher zum Amt Wittlage gehörte, soll durch das Zinnen-Schildhaupt die Beziehung zur Burg Wittlage ausgedrückt werden. Das begrifflich zum „Bad“ gehörende Wasser wird durch die Wellen im Schildfuß dargestellt. Das Wassermühlrad ist die Figur des alten Wappens, welches Bad Essen führte, bevor es 1972 mit sechzehn benachbarten Gemeinden zusammengeschlossen wurde. Die Farben Rot und Silber sind aus dem Wappen des früheren Fürstbistums Osnabrück und seines Amtes Wittlage entnommen. Der Wappenentwurf wurde 1975 von dem Osnabrücker Heraldiker Hans Heinrich Reclam angefertigt.

Gemeindepartnerschaften

Bad Essen unterhält Partnerschaften zum französischen Bolbec und zum polnischen Wałcz (Deutsch Krone).

Landesgartenschau Niedersachsen 2010
Kurpark im Jahr 2011; im Hintergrund die 2010 errichtete „Sole-Arena“, ein kleines Gradierwerk
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Landesgartenschau 2010

Vom 23. April bis zum 17. Oktober 2010 fand in Bad Essen die 4. Niedersächsische Landesgartenschau statt. Die Entscheidung hierzu fiel am 31. März 2009, also rund ein Jahr vor Beginn der Landesgartenschau, da ursprünglich die Stadt Wiesmoor den Zuschlag für die Schau erhalten hatte, ihre Bewerbung aber kurzfristig zurückgezog.[13][14]

Trotz der knappen Vorbereitungszeit war die Landesgartenschau in Bad Essen ein Erfolg. Rund 500.000 Gäste, 100.000 Gäste mehr als ursprünglich geplant, besuchten die Landesgartenschau.[15]
Ein Kerngebiet der Landesgartenschau war der Schlosspark Ippenburg. Die Landesgartenschau hinterließ einen neu gestalteten Sole- und Kurpark mit der „Sole-Arena“, einem Mini-Gradierwerk und der Himmelsterrasse, eine 300 Quadratmeter große Terrasse an der Waldkante zum Sole- und Kurpark, die für Open-Air-Veranstaltungen genutzt werden kann.[16]

Museen

Auf Schloss Hünnefeld wird ein Privatmuseum zur Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner betrieben.

In der Aula der Haupt- und Realschule sind technische Geräte der vergangenen Jahrhunderte, die zu den Vorläufern der modernen Informationstechnologie gehören, zur Ansicht und nach Absprache zum Ausprobieren ausgestellt. Das Thema lautet „Handy und CO – wie wir uns früher informierten“.

Naturdenkmal
Saurierfährten in Barkhausen

Im Ortsteil Barkhausen sind in einem alten Steinbruch die ca. 150 Mio. Jahre alten Dinosaurierfährten von Barkhausen zu sehen, die Spuren stammen vom Elephantopoides barkhausensis und vom Megalosauropus teutonicus, die zu den Dinosauriern des Jura gehören. Touristisch ist der DiVa Walk interessant.

Bauwerke

Sehenswert ist der historische Bad Essener Ortskern mit seinen zahlreichen schmucken Fachwerkbauten und hier vor allem der malerische Kirchplatz mit der St.-Nikolai-Kirche im Zentrum. Am Kirchplatz befindet sich auch das Hünnefelder Totenhaus, das von 1752 bis 1850 Grabstätte der Familie von dem Busche-Hünnefeld war. Über dem Eingang befindet sich eine Inschrift aus dem Jahr 1752. Aus dem Jahr 1663 stammt der frühere Wehrspeicher, das Kleine Haus. Der Wehrspeicher wurde zweistöckig in Fachwerkbauweise errichtet und später um ein weiteres Geschoss aufgestockt. Er ist heute Teil eines gastronomischen Betriebs.

Am südlichen Ortsausgang Bad Essens liegt die historische Wassermühle, die gleichzeitig das Wahrzeichen Bad Essens ist und das Gemeindewappen ziert. Die Mühle ist heute noch funktionstüchtig und wird gelegentlich zu Mahlvorführungen genutzt.

Zwischen den Ortsteilen Harpenfeld und Wehrendorf befindet sich nördlich des Mittellandkanals das erstmals im Jahre 1146 erwähnte Schloss Hünnefeld. Das heutige Herrenhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert, der schön anzusehende Taubenturm aus dem Jahre 1710. Das Schloss hat ein eigenes Museum zur Familiengeschichte des Hauses Hünnefeld.

Unweit von Schloss Hünnefeld liegt im Ortsteil Lockhausen das Schloss Ippenburg. Graf Wilhelm von dem Bussche ließ 1862 bis 1867 das sehenswerte Schloss im Stil der Neugotik errichten. Auf Schloss Ippenburg finden jährlich Gartenausstellungen statt.

Im Ortsteil Wittlage befindet sich die Stiftsburg Wittlage. Sie wurde im Jahr 1310 auf Veranlassung des Bischofs von Osnabrück erbaut und diente der Sicherung gegen die Grafschaft Ravensberg und dem Bischof von Minden. Von der ursprünglichen Burganlage ist noch der Turm und die Toreinfahrt erhalten.

Auf dem Kamm des Wiehengebirges steht der Sonnenbrinkturm, von dem man eine schöne Aussicht in die norddeutsche Tiefebene und über die Wälder des Wiehengebirges genießen kann.

St. Nikolaikirche freistehend auf dem Kirchplatz von Bad Essen (Blick von NO)

Bad Essen, Kirchplatz mit ortsbildprägender Häuserzeile

Häuserzeile am Kirchplatz

Wassermühle

Meyerhof

Ackerbürgerhäuser

Schloss Ippenburg

Schloss Hünnefeld

Regelmäßige Veranstaltungen
Drachenbootrennen während des Hafenfestes
Am 1. Mai Tag der offenen Tür am örtlichen Sportflugplatz Bohmte/Bad Essen mit Auto- und Gewerbeschau.
Im Frühjahr findet die Monte-Saurus Mountainbike-Tour statt, eine dreitägige Mountain-Bike-Tour im Wiehengebirge für sportliche Mountainbiker
Im Juni finden auf Schloss Hünnefeld die Hünnefelder Hoffestspiele statt.
Im Juli findet in jedem Jahr eine Open-Air-Operetten-Aufführung auf dem Bad Essen Kirchplatz statt.
Ende Juli treten die Bad Essener Ortsteile in einem Drachenbootrennen auf dem Mittellandkanal im Rahmen des Hafenfestes gegeneinander an.
Am zweiten Wochenende im August findet im Ortsteil Hüsede das Blüten- und Erntefest statt.
Am letzten Wochenende im August wird im Bad Essener Ortszentrum der Historische Markt abgehalten.
Weihnachtsmärkte in Bad Essen (1. Advent) und Lintorf (2. Advent)
Weiterhin gibt es über das Jahr verteilt in den verschiedenen Ortsteilen Schützenfeste, Maifeste und Dorffeste.
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Homann, Margarine und Feinkost
Grégoire-Besson GmbH, Bodenbearbeitungsgeräte für die Landwirtschaft
Kesseböhmer Metallwaren, Drahtwaren für Küche und Warenpräsentation
AGRO International GmbH & Co. KG, Federkerne
Schnitker, Bauunternehmen
Argelith, Bodenkeramik
Medien

In Bad Essen ist das Wittlager Kreisblatt ansässig, eine Regionalausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung. In Bad Essen wird der gemeinsame Lokalteil für Bad Essen und die beiden Nachbargemeinden Bohmte und Ostercappeln produziert.
Zusätzlich gibt es eine regionale Zeitschrift, das Linden-(Eichen-, Kastanien-) Blatt. Es wird in Bad Essen (Linden), Ostercappeln (Kastanien) und Bohmte (Eichen) verteilt. In ihm werden regelmäßig die Festivitäten in der Region angezeigt und die Leser werden über die Kommunalpolitik unterrichtet.

Öffentliche Einrichtungen
Bildungseinrichtungen
Kinderkrippe in Bad Essen und Wittlage
Kindergärten in Bad Essen, Brockhausen, Lintorf, Wehrendorf und Wittlage
Grundschulen in den Ortsteilen Bad Essen, Lintorf und Wehrendorf
Oberschule in Bad Essen
Gymnasium in Bad Essen
Kreismusikschule
Kunstschule
Volkshochschule Osnabrück Land, Außenstelle Bad Essen
Gesundheitseinrichtungen
Paracelsus-Berghofklinik, Essenerberg – Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen
Paracelsus-Wiehengebirgsklinik, Hüsede – Psychosomatische Fachklinik zur stationären Behandlung alkohol- und medikamentenabhängiger Patientinnen und Patienten unter gleichzeitigem Einschluss orthopädischer Indikationen
Paracelsus-Wittekindklinik, Essenerberg – Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen
Dr. Becker Klinikgesellschaft, Bad Essen – Vitalis Wohnpark
Dr. Becker Klinikgesellschaft, Bad Essen – Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
Verkehr
Straßenverkehr

Die Bundesstraße B 65 durchquert die Gemeinde Bad Essen in West-Ost-Richtung. Die Bundesautobahnen Bundesautobahnen A 1, A 30 und A 33 sind ca. 20 km vom Gemeindegebiet entfernt.

Mittellandkanal bei Bad Essen
Wasser- und Schiffsverkehr

Der Mittellandkanal durchquert die Gemeinde von West nach Ost. Die Häfen Bad Essens befinden sich in Bad Essen, Wehrendorf und Lockhausen.

Schienenverkehr

Seit 1900 befährt die Wittlager Kreisbahn (heute: Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück) eine Bahnstrecke, die von West nach Ost durch das Gemeindegebiet führt. Die Strecke führte ursprünglich von Damme nach Holzhausen-Heddinghausen. Sie ist heute nur noch zwischen Bohmte und Preußisch Oldendorf befahrbar. Die Strecke wird noch gelegentlich von Zügen der Museumseisenbahn Minden und für den Güterverkehr genutzt. Über eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der alten Strecke der Wittlager Kreisbahn wird jedoch seit längerem nachgedacht.
Über den Bahnhof Bohmte besteht ein Anschluss an die Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg. Nächster ICE-Halt ist Osnabrück Hauptbahnhof.

Flugverkehr

Zwischen Bad Essen und Bohmte befindet sich ein Flugplatz, der für den Motor- und Segelflug genutzt wird. Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Münster/Osnabrück in Greven.

Busverkehr

Der Bad Essener Busverkehr wird durch die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück geleistet. Es bestehen Linien in die Nachbargemeinden und nach Osnabrück. Am Wochenende besteht eine Nachtbusverbindung nach Osnabrück.
Im Stundentakt fährt von Bad Essen die Linie 276 über Ostercappeln, Belm nach (und von) Osnabrück sowie in der anderen Richtung nach Pr. Oldendorf. Ferner gibt es mit den Linien 373, 393 einige Busverbindungen über Schledehausen nach (und von) Osnabrück.
Einzelne Busverbindungen bestehen auch nach Bohmte und Melle.

Söhne und Töchter der Gemeinde
Otto Hugo (* 22. April 1878; † 1. Februar 1942 in Osnabrück), Politiker (DVP), Mitglied der Nationalversammlung 1919 und des Reichstages 1920–1933
Helmuth Hörstmann (* 1909; † 1993), Arzt und Oberbürgermeister von Celle
Manfred Hugo (* 1942), Jurist und Landrat des Landkreises Osnabrück
Günter Knefelkamp (1927–2017), Politiker und Landtagsabgeordneter, wurde in Barkhausen geboren
Literatur
Arbeitskreis Ortsgeschichte und Volksleben in Bad Essen und VHS Osnabrücker Land (Hrsg.): Bad Essen – Geschichte und Geschichten. Kölle-Druck 2010
Wolfgang Huge: Bad Essen. Sutton Verlag 2006, ISBN 978-3-86680-046-5
Wolfgang Huge: Bad Essen. Heilbad am Wiehengebirge. BOD 2013 (2. Auflage), ISBN 978-3-8482-4111-8.
Wolfgang Huge: Bad Essen. Bilder im Spiegel der Zeit. BOD 2011, ISBN 978-3-8423-5947-5
Wolfgang Huge: Bad Essen vor 25 Jahren. Fotodokumentation zur Ortskernsanierung 1985–1999. BOD 2012, ISBN 978-3-8482-3066-2
Anselm Jaenicke, Michael Brackmann: Bad Essen. Sehenswert – lebenswert. Rasch Verlag
Premke, Wübbeler, Richter, Bulthaup: Bad Essen – Levern und der Mittellandkanal. In Bildern, Gedichten und Geschichten. Rasch Verlag
Walter Komber: Hüsede – Bilder aus der Vergangenheit Arbeitskreis Hüseder Chronik, 1993
Weblinks
 Commons: Bad Essen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Essen – Reiseführer
Gemeindeverwaltung Bad Essen
Touristinformation Bad Essen
Ortsteil Hüsede