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Geschichte
Promenade um 1780
Bad Pyrmont, Souvenirblatt, 1881
Schloss um 1900 Pyrmont um 1900

Bad Pyrmont ist niedersächsisches Staatsbad und ein traditionsreiches Kurbad mit vielen entsprechenden Kureinrichtungen von hohem nationalen und internationalen Rang. Bekannt wurde der Ort 1556/57, als 10.000 Menschen aus ganz Europa herbeikamen („großes Wundergeläuf“), um Heilung zu finden und die wundertätige Quelle zu erleben. Der Ort beherbergt einen der schönsten Kurparks Deutschlands mit seinem Palmengarten, der größten Palmenfreianlage nördlich der Alpen. Einmalig ist auch die „Dunsthöhle“[6], wo natürliche Kohlensäure (als Mofette) an die Oberfläche steigt. Als der Pyrmonter Brunnenarzt Johann Philipp Seip 1712 nach Pyrmont kam, ging er diesen Erscheinungen nach.[7] Diese Kohlensäure wird auch als therapeutisches Mittel eingesetzt. Genutzt werden heute sechs Heilquellen, von denen auch die Hufelandtherme – ein öffentliches Wellness-Schwimmbad mit Saunalandschaft – versorgt wird.

Schon die Römer und Germanen kannten und nutzten die Pyrmonter Heilquellen. Das ist durch ungefähr 300 bronzene Fibeln, drei römische Denare und eine provinzialrömische emaillierte Schöpfkelle belegt, die im Jahr 1863 bei Bauarbeiten an der Brodelquelle entdeckt wurden. Die Funde stammen aus der Zeit der letzten Jahrzehnte v. Chr. bis weit ins 4. Jahrhundert hinein, wobei ein Schwerpunkt offenbar am Ende des 2. und Beginn des 3. Jahrhunderts liegt. Ob es sich dabei um ein altes Quellheiligtum mit Opfergaben oder ein Heilbad mit lediglich verlorenen Gegenständen handelt, ist umstritten[8].

Die Anfänge des Ortes Pyrmont liegen im Mittelalter. Nach dem Sturz Herzog Heinrichs des Löwen im Jahr 1180 fällt der westliche Teil des alten Herzogtums Sachsen an den Erzbischof von Köln. Ihm unterwerfen sich auch die Grafen von Schwalenberg. Auf Schwalenberger Gebiet errichtet der Erzbischof von Köln, Philipp I. von Heinsberg, auf dem Schellenberg eine Burg, die er nach dem Kölner Bistumspatron Petrus benennt, lateinisch „petri mons“, was auf Deutsch soviel heißt wie Petersberg. 1184 taucht (Bad) Pyrmont dann erstmals in historischen Aufzeichnungen auf. Ein weiterer Name ist piremont. Heute ist nicht geklärt, aus welchem der beiden Namen sich das heutige Pyrmont entwickelte. Im Mittelalter war Pyrmont Sitz der kleinen Grafschaft Pyrmont, die 1625 durch Erbschaft an die Grafen von Waldeck fiel: Am 7. Mai 1625 übertrug Graf Hans Ludwig zu Gleichen seinen Vettern Christian und Wolrad zu Waldeck die Herrschaft über Pyrmont. Der Ort Pyrmont bestand zu dieser Zeit aus dem alten Wasserschloss und einem kleinen Häuschen am sogenannten „Heiligborn“.

Die Grafschaft gehörte zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Der bekannteste Vertreter der Grafen zu Waldeck, Georg Friedrich zu Waldeck (1620–1692) ließ im Jahr 1668 den Quellbach zuwerfen und pflanzte die spätere vierreihige Lindenallee. Ihm folgten Christian Ludwig zu Waldeck (1692–1706) und Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck (1706–1728). Bei dessen Tod war Pyrmont zu der Gesamtkonzeption gewachsen, die noch heute erkennbar ist: das Barockschloss, die Haupt- mit mehreren Nebenalleen sowie die Brunnenstraße. In dieser Zeit begann der Aufstieg Pyrmonts zu einem beliebten Bade- und Erholungsort der oberen Schichten, der sogar dem berühmten Karlsbad seinen ersten Platz unter den europäischen Bädern streitig machte.

1681 fand die Große Fürstenversammlung in Pyrmont statt, der sogenannte Fürstensommer.[9] 1712 wurden die Grafen von Waldeck und Pyrmont durch Kaiser Karl VI. in den erblichen Fürstenstand erhoben. 1720 erfolgte die Verleihung der Stadtrechte an die „Neustadt Pyrmont“.

Nach einer Erbteilung 1805 war Pyrmont kurzfristig noch einmal bis 1812 selbständig, wurde dann aber wieder mit Waldeck vereinigt. Das Fürstentum Waldeck-Pyrmont behielt seinen Status nach dem Wiener Kongress 1815 und wurde Mitglied des Deutschen Bundes. Von 1868 an wurde es von Preußen verwaltet, behielt aber seine nominelle Souveränität und wurde 1871 Mitgliedstaat in Bismarcks Deutschem Reich. 1872 bekam Pyrmont eine Eisenbahnanbindung an die Bahnstrecke Hannover–Altenbeken, 1879 wurde zwischen Bahnhof und Stadt eine Pferdebahn eingerichtet. Mit der Abdankung des letzten Fürsten nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde Waldeck-Pyrmont ein Freistaat in der Weimarer Republik.

1914 erhielt Pyrmont den Namen Bad Pyrmont.[10] Am 30. November 1921 wurden die Stadt und der umliegende Bezirk auf Grund eines Volksentscheides aus dem Freistaat aus- und in die preußische Provinz Hannover eingegliedert. Am 1. April 1922 wurde die Gemeinde Oesdorf eingemeindet. Im Juli 1933 wurde mit dem ersten Kongress des Großdeutschen Schachbundes in Bad Pyrmont die Gleichschaltung der Schachorganisation in Deutschland faktisch vollzogen. Am 1. April 1938 wurde die Gemeinde Holzhausen eingemeindet. 1940 wurde die Verwaltung in die alte Post an der Brunnenstraße – heute Altbau – verlegt.

Im Zweiten Weltkrieg war Bad Pyrmont eine Lazarettstadt, deswegen war sie vom Krieg nicht so betroffen.

Am 16. Oktober 1956 erhielt Bad Pyrmont den Status einer „selbständigen Stadt“. 1957 lebten hier 13.955 Menschen. Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Baarsen, Eichenborn, Großenberg, Hagen, Kleinenberg, Löwensen, Neersen und Thal eingemeindet, sodass mit leicht abgewandelten Grenzen die gesamte alte Grafschaft heute eine Stadt bildet.

Vom 18 bis 20. Oktober 2006 fand das Treffen der Ministerpräsidenten und regierenden Bürgermeister aus ganz Deutschland in Bad Pyrmont statt.

Im Rahmen der EU-Präsidentschaft Deutschlands fand vom 15. bis 16. Mai 2007 das Informelle Minister- und Ministerinnentreffen für Gleichstellung und Familie im Hotel Steigenberger statt.[11]

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Glücksspiel

Nicht unwesentlich zur Attraktivität trug das konzessionierte Glücksspiel bei. Die erste obrigkeitliche Gestattung des Glücksspiels erfolgte, als 1724 mit einem Herrn Cazal aus Braunschweig ein Vertrag geschlossen wurde, der im Gegenzug ein zweites Ballhaus errichten musste, das 1727 eröffnete. 1767 wurde über das Privileg mit J. A. Tabor aus Frankfurt verhandelt. Gespielt wurde rouge et noir und Billard im Parterre des Kaffeehauses, das 1911 abgerissen wurde. Im Jahre 1784 bestanden zwei konzessionierte Pharobanken an verschiedenen Orten. Die ostelbischen Junker, die einen wesentlichen Teil der Kundschaft ausmachten, legten Wert auf die Einhaltung der Standesschranken. Zum einen gab es die Silberbank (Mindesteinsatz: 1 Specietaler) im Kaffeehaus und die Goldbank (Mindestsatz: 1 Dukat) im Ballsaal des Kurhauses. Der langjährige Pächter beider Häuser ab 1809 war Freiherr H. A. von Ruxleben. Den ersten Antrag, ein Roulette aufstellen zu dürfen richtete der Mitinhaber Leutnant Schönewolf an den Fürsten. Nach Unregelmäßigkeiten 1854 flüchtete der Pächter, der 1848 die Konzession erhalten hatte, was Julius de Wellens Gelegenheit gab, auch hier mit einzusteigen. Der Spielbetrieb, ursprünglich bis 30. April 1873 konzessioniert, ging weiter bis zur Aufhebung aller Spielbanken im neuen Deutschen Reich zum Ende der Saison 1872.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1973 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Baarsen (ohne den am 1. Oktober 1971 an die Stadt Lügde abgetretenen Gebietsteil[12]), Eichenborn, Großenberg, Hagen, Kleinenberg, Löwensen, Neersen und Thal eingegliedert.[13]

Ortsname

Frühere Ortsnamen von Pyrmont waren im Jahre 889 Piringisa, im 11. Jahrhundert Birngise, in den Jahren 1184 Pyremont, 1184 per mut, 1184 Perremont (auch Pirremont), 1186 Pyerremont, 1167–1191 Pierremont, 1187 Pirremunt und 1187 Peremont.

Pyrmont ist ein schwierig zu erklärender Name. Die Erklärung eines Kompositums aus „Petri mons“, also „Petersberg“, wurde populär. Laut der vergleichenden Ortsnamenforschung ist bekannt, dass in „-mund“ ein germanisches Wort für „Berg“ steckt, das nicht französisch-lateinischen Ursprungs ist. „Pyr-, Pir-“ in Pyrmont kann mit einer Quelle „In der Pirre“ im Bierberg bei Lügde mit einem Eintrag im Grimmschen Wörterbuch „pur“, ferner in Schleswig-Holstein Verb „pirren“, also „regnen“, etwa in der Bedeutung „Quelle“ verbunden werden. Pyrmont bedeutet demnach, dass es an einem alten „Quellenberg“ liegt.[14]

Religionen
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinden:
Christus-Stadtkirchengemeinde, Friedrichstraße 8
St. Petri, Schellenstraße 1
St. Johannes, Seitenweg 6
Evangelisch-Lutherische Pauluskirche, Neersen
Katholische Kirchengemeinde: St. Georg, Bathildisstraße 14, als einzige römisch-katholische Gemeinde Niedersachsens zum Erzbistum Paderborn gehörig. In dieser katholischen Kirche finden einmal im Monat griechisch-orthodoxe Gottesdienste statt.
Quäker-Gemeinde: Religiöse Gesellschaft der Freunde, Bombergallee 9; Zentrum der Quäker in Deutschland
Neuapostolische Kirche: Gemeinde Bad Pyrmont-Stadt, Am Bruche 4 (1908 gegründet; derzeit 220 Mitglieder), zum Kirchenbezirk Detmold gehörig.
Jüdische Gemeinde Bad Pyrmont e. V., Löwenser Straße 9a
Jehovas Zeugen Versammlung Bad Pyrmont e. V., Helenenstr. 25
Buddhistischer Treffpunkt „Sarana“, Grießemer Str. 54[15]
Politik
Stadtrat

Der Rat der Stadt der Bad Pyrmont besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.[16] Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Klaus Blome (CDU).

Die vergangenen fünf Kommunalwahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
[17]
Sitze
2016
[17]
%
2011
[18]
Sitze
2011
[18]
%
2006
[19]
Sitze
2006
[19]
%
2001
[20]
Sitze
2001
[20]
%
1996
[21]
Sitze
1996
[21]

Gemeinderatswahl 2016

 %403020100

34,87 %24,43 %5,88 %2,41 %2,40 %3,09 %16,24 %8,87 %1,53 %0,23 %

CDUSPDGrünePBSdLinkeFDPWIRAfDDie PARTEIGross
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2011
 %p 18 16 14 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10-12-14

-13,04 %p
-8,20 %p-3,93 %p-1,60 %p-0,46 %p+0,34 %p+16,24 %p+8,87 %p+1,53 %p+0,23 %p
CDUSPDGrünePBSdLinkeFDPWIRAfDDie PARTEIGrossVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:d Pyrmonter Bürgersinn

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CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,87 11 47,91 16 45,60 15 52,60 18 48,85 17
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 24,43 8 32,63 11 40,54 14 37,72 13 36,39 13
WfP WIR für Pyrmont 16,24 5
AfD Alternative_für_Deutschland 8,87 3
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 5,88 2 9,81 3 3,57 1 3,53 1 4,51 1
Pyrmonter Bürgersinn 2,41 1 4,01 2 2,87 1
Linke Die Linke 2,40 1 2,86 1
FDP Freie Demokratische Partei 3,09 1 2,75 1 7,39 3 5,58 2 3,63 1
Vogt 0,54 0
Unabh. UNABHÄNGIGE 6,59 2 6,24 2
gesamt 100,0 32 100,0 34 100,0 34 100,0 34 100,0 34
Wahlbeteiligung in % 53,43 48,85 51,65 56,21 62,54

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bad Pyrmont ist Klaus Blome (CDU). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er mit 58,5 % der Stimmen gewählt. Seine Gegenkandidatin, die bisherige Amtsinhaberin Elke Christina Roeder (SPD), erhielt 41,5 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,2 %.[22] Blome trat sein Amt am 1. November 2014 an.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet in einem gotischen Wappenschild mit silbernem Grund ein rotes Ankerkreuz.[23] Dieses rote Ankerkreuz geht zurück auf den Erzbischof von Köln, Philipp von Heinsberg: Der Bischof der Hohen Domkirche St. Petrus war damals Lehnsherr der Grafen von Pyrmont und ließ auf dem Schellenberg eine Burg errichten, die er „Petri mons“ (Berg des Apostels Petrus) nannte. Heute trägt sie den Namen Schellenburg. Die dort lebenden Grafen von Pyrmont setzten in Anlehnung an das Wappen ihres Lehnsherrn und in Anlehnung an den Namen der Burg als Wappenzeichen ein abgewandeltes Petruskreuz ein, das Ankerkreuz.[24][25]

Städtepartnerschaften

Bad Pyrmont ging 1958 als eine der ersten Kommunen in Deutschland eine offizielle Städtepartnerschaft mit einer italienischen Stadt ein. Die geschichtsträchtige Stadt Anzio (lat. Antium, Geburtsort u. a. von Kaiser Nero) in Italien, 60 Kilometer südlich von Rom direkt am Tyrrhenischen Meer gelegen, ist seitdem Partnerstadt. Schon ein Jahr nach Öffnung der Grenzen kam im Oktober 1990 die Kurstadt Bad Freienwalde (Oder) in Brandenburg hinzu: Eine Stadt, zu der Bad Pyrmont schon vor Gründung der DDR Beziehungen unterhielt. Seit dem Jahr 2000 besteht eine Partnerschaft mit der niederländischen Stadt Heemstede. Enge geschichtliche Verbindungen des Waldeck-Pyrmonter Fürstenhauses zum niederländischen Königshaus haben diese Partnerschaft mitbegründet. So ist Königin Emma geborene Prinzessin zu Waldeck und Pyrmont die Urgroßmutter der zurückgetretenen Königin Beatrix.

Der Städtepartnerschaftsverein Bad Pyrmont e. V. betreut im Auftrag der Kommune die Verbindungen zu den Partnerstädten. Regelmäßige Besuche finden untereinander auf privaten und Vereinsebenen statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Bad Pyrmonter Schloss mit Wallanlage
Der Hyllige Born mit Wandelhalle
Palmengarten im Kurpark
Kurpark Bad Pyrmont mit Springbrunnen
Museum im Schloss
Sonderausstellungen
stadt- und badgeschichtliche Sammlungen
Vorträge, Führungen, Lesungen
Bauwerke
Hünenburg (9. oder Anfang des 10.Jh.), Reste eines Wohnturmes, umgeben von Gräben und Wallanlagen auf dem Westgrat des Königsberges
Schellenburg (um 1184), erbaut auf Geheiß Philipp von Heinsbergs, des Erzbischofs von Köln, zum Schutze des Emmertales. Heute noch sichtbar: ausgedehnte Wallanlagen, geringe Reste von Bruchsteinmauerwerk, Schutthügel.
Schellenturm, ein Aussichtsturm auf dem Schellenberg, erbaut 1824 aus Resten der Burg.
Festung von 1526, Schloss Pyrmont im Stil des barocken Klassizismus (erbaut 1706–1710 von Fürst Anton Ulrich zu Waldeck-Pyrmont). Heute Museum für Stadt- und Badgeschichte.
Brunnenplatz
mit dem „Hylligen Born“ (der Brunnentempel wurde zwischen 1923/24 nach Plänen von Alfred Sasse errichtet) und Wandelhalle
Fürstenhof (1777)
Haus Uslar (Ende 18. Jahrh.)
Haus Ockel (1838)
Augenbrunnen mit dem Standbild der Heiligen Odilie (Beschützerin des Augenlichts)
Hauptallee
Große Fontäne
Lortzing-Denkmal
Kurhotel
Schauspielhaus (Kurtheater, 1818)
Kaiserhof
Brandenburger Tor
Konzerthaus
Untere Hauptallee (EXPO-Projekt „Aqua Bad Pyrmont“)
Kaiserplatz
Logierhäuser aus dem 18. und 19. Jahrh.
Haus Kaiserplatz Nr. 4 war das Gästehaus der Waldeck-Pyrmonter Fürstenfamilie
Kriegerdenkmal, als Denkmal des Fürstentums für die Gefallenen des Krieges 1870/71 aus dem Kreis Pyrmont, von Friedrich Volke
Bathildisstraße, (benannt nach Fürstin Bathildis (1873–1962))
St. Georgskirche, römisch-katholisch, dreischiffige Hallenkirche mit asymmetrischer Einturmfassung
Altenauplatz
„Drakevase“ von Friedrich Drake
„Nixenbrunnen“ von Peter Szaif
Häuser Nr. 1–4 sind typische Häuser des Klassizismus, dienen noch heute als Pensionshäuser. Im Haus Nr. 1 logierte der Bildhauer Christian Daniel Rauch ab 1797 mehrere Jahre lang. Er war auch Entdecker und Förderer des in Pyrmont geborenen Bildhauers Friedrich Drake (Drakevase).
Brunnenstraße, 1668 angelegt, früher „Neustadt Pyrmont“
Haus Hemmerich, Nr. 47, hier wohnte 1725 König Georg I. von Großbritannien
Haus Nr. 3, „Ratskeller“, hier wohnte 1716 Zar Peter I.
Haus Nr. 4, Rathaus ab 1940, ehemalige „Kaiserliche Post“ im Fürstentum Waldeck-Pyrmont
Lutterbrunnen
Haus Nr. 16, „Alter Fritz“, 1668 errichtet, hier wohnte Friedrich II. von Preußen 1744 und 1746
Haus Nr. 18, hier wurde am 23. Juni 1805 Professor Friedrich Drake geboren
Haus Nr. 28, Rathaus von 1933 bis 1940
Lauengasse
Haus Nr. 3, hier wurde am 23. Juni 1805 Professor Friedrich Drake geboren. Die Adresse ist: Brunnenstraße 18
Lortzing-Straße
St.-Petri-Kirche, evangelisch, neuromanisch, 1880 an der Stelle des Vorgängerbaues errichtet, dreischiffige Basilika aus unverputztem Rotsandstein mit ungewöhnlichem Doppel-Querschiff, Altarbild aus dem späten Mittelalter (nach 1475) – die Pfarrei wurde von Bischof Imad von Paderborn (1051–1076) durch Abtrennung vom Kirchspiel Lügde gegründet.
Altenheim Bethesda, erbaut 1661
Haus Nr. 16, hier wohnte Albert Lortzing 1827–1833
Friedrichstraße
Stadtkirche, evangelisch, neugotisch, 1877 fertiggestellt; im Inneren ist die Plastik des betenden Engels von Friedrich Drake zu sehen.
Evangelisch-lutherische Stadtkirche
Bombergallee
Quäkerhaus (erbaut 1932/33 unter Verwendung von Teilen des um 1800 entstandenen Versammlungshauses) und Quäkerfriedhof
ehemaliger Judenfriedhof, gegenüber dem Quäkerhaus
Spelunkenturm, 1896 errichteter 25 m hoher Aussichtsturm
Königin-Luise-Bad, überregionales Gesundheitszentrum
Am Hylligen Born
Haus Nr. 6, hier wohnte 1801 Johann Wolfgang von Goethe mit seinem Sohn August und seinem Schreiber Geist
Königsberg, früher Oesberg, benannt nach Friedrich II. von Preußen
Bismarckturm, 1913 fertiggestellter 27 m hoher Aussichtsturm[26]
Denkmal für Friedrich II. von Preußen
Denkmal für Königin Luise von Preußen
Quellen des Bades
Alter Badebrunnen (auf dem Brunnenplatz, verdeckt)
Augenbrunnen
Brodelbrunnen
Friedrichsquelle
Hauptquelle (Hylliger Born)
Helenenquelle
Hufelandquelle I (nicht mehr genutzt)
Hufelandquelle II (Schäferquelle)
Ibergquelle (nur Süßwasser)
Luisenquelle im Ortsteil Löwensen
Neubrunnen (nicht mehr genutzt)
Salinenquelle
Säuerlingsquelle
Steinmeierquelle (nur Süßwasser)
Trampelquelle
Uhlenbrunnen im Ortsteil Löwensen
Wolfgangquelle I (nicht mehr genutzt)
Wolfgangquelle II
Dunsthöhle (kein Wasser, nur Kohlendioxid)
Parks und Alleen
Kurpark Bad Pyrmont Springbrunnenallee
Kurparkillumination
Palmengarten im Kurpark Bad Pyrmont
Historischer Kurpark mit Palmengarten, 2005 von Briggs & Stratton als „schönster Park Deutschlands“ ausgezeichnet
mittlerer Kurpark (zwischen Kurpark und Bismarckstraße, westlich des Königin-Luise-Bades)
Bergkurpark (nördlich der Bismarckstraße bis zum Wald)
Tierpark Bad Pyrmont (im Emmertal, zwischen Bad Pyrmont und Oesdorf)
Hirschpark (zwischen Hufeland-Therme und Bismarckstraße), so benannt nach Samuel Hirsch
Friedrichspark (zwischen Friedrichsstraße, Seipstraße und Bombergallee) so benannt nach dem Fürsten Friedrich von Waldeck und Pyrmont
Allee Am Hylligen Born
Alleen-Dreistrahl
Azalleenweg
Bombergallee
Brunnenstraßenallee
Hauptallee, erstmals angepflanzt 1668
Hohe Hecke am Goldfischteich
Klosterallee
Kurhaus-Allee
Schlossallee
Springbrunnenallee
Sport

Neben dem Stadion gibt es zwei öffentliche Schwimmbäder (die Pyrmonter Welle und die Hufeland-Therme), einen Golfplatz (Golfclub Bad Pyrmont e. V.) und mehrere Reitvereine.

Sportvereine:

Luftsportgemeinschaft Bad Pyrmont-Lügde e. V.
MTV Bad Pyrmont v. 1861 e. V.
Pyrmonter Reiterverein e. V.
Reitverein Waldeck Pyrmont e. V.
Bad Pyrmonter Schützengesellschaft von 1841 e. V.(Schießsport [Luftgewehr, Kleinkaliber, Sport- und Luftpistole])
Holzhäuser Schützenverein v. 1846 e. V. (Schießsport [Luftgewehr, Kleinkaliber, Sport- und Luftpistole])
TuS Bad Pyrmont (u. a. Leichtathletik, Tischtennis, Kinder-u. Seniorenturnen, Blasmusik)
Spielvereinigung von 1920 Bad Pyrmont e. V.
SC Inter Holzhausen 1990 e. V.
Rot-Weiß Thal
Schwarz-Weiß Löwensen
SG Bergdörfer/Lichtenhagen
TuS Germania Hagen
1.Pyrmonter Segel- und Wassersport-Club e. V. (DSV N 144)
Post SV Bad Pyrmont e. V.
Pyrmonter Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie (PVGS) e. V.
SV Pyrmonter Bergdörfer (in Eichenborn)
Der Goldene Sonntag im Kurpark Bad Pyrmont
Regelmäßige Veranstaltungen

Aus dem Veranstaltungskalender der Stadt sind die folgenden regelmäßigen Veranstaltungen mit großer regionaler Bekanntheit erwähnenswert:

Mai: LandPartie – Landpartie im Kurpark von Bad Pyrmont
Juli: Historischer Fürstentreff – Historischer Umzug durch Bad Pyrmont
Juli: Bad-Pyrmont-Marathon – der Bad Pyrmonter Landschaftsmarathon findet 2016 bereits zum 27. Mal statt
August: Kleine Fest im großen Kurpark – Kleinkunstfestival der besonderen Art im Kurpark von Bad Pyrmont
September: Goldener Sonntag – traditionelles Lichterfest in Bad Pyrmont
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Das Unternehmen Phoenix Contact entwickelt und fertigt in Bad Pyrmont mit rund 1.400 Mitarbeitern industrielle Automatisierungs- und Netzwerktechnik; der Hauptsitz befindet sich im benachbarten Blomberg.

In Bad Pyrmont werden Bankdienstleistungen durch die Stadtsparkasse Bad Pyrmont, Filialen der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Deutschen Bank sowie der Commerzbank angeboten.

Weiterhin hat hier der Getränkeabfüller Bad Pyrmonter seinen Sitz.

Verkehr
Bahnhof Bad Pyrmont

Der Bahnhof Bad Pyrmont an der Bahnstrecke Hannover–Altenbeken wird von der S-Bahnlinie 5 Paderborn–Hameln–Hannover Hbf–Flughafen Hannover bedient. Das Empfangsgebäude wurde im Jahr 1978 errichtet.

Das Stadtgebiet wird von einem Stadtbusnetz erschlossen. Regionalbusse fahren u. a. nach Lemgo, Schieder-Schwalenberg und Blomberg. Für Fahrten in den Kreis Lippe gilt im Busverkehr der „Sechser-Tarif“ (OWL Verkehr GmbH) und der NRW-Tarif.

Früher gab es in Bad Pyrmont auch eine Standseilbahn und die Pferdebahn der Pyrmonter Straßenbahn.

In etwa 10 Kilometer Entfernung befindet sich der Flugplatz Hameln-Pyrmont für Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge, Motorsegler und Sportflugzeuge bis 2.000 Kilogramm.

In Bad Pyrmont gibt es, verkehrstechnisch gut erreichbar, den Campingplatz „Campingpark Schellental“ und am Schwimmbad, in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum und allen Kureinrichtungen, einen Stellplatz für Wohn- und Reisemobile mit Ver- und Entsorgungsstation für 22 Fahrzeuge.

Bildung
Grundschulen:
Grundschule Baarsen
Grundschule Hagen
Grundschule Holzhausen
Grundschule Löwensen (Außenstelle der Herderschule)
Grundschule Thal (Außenstelle der Herderschule)
Grund- und Hauptschule: Herderschule
Realschule: Max-Born-Realschule
Gymnasium: Humboldt-Gymnasium, derzeit 899 Schüler und 64 Lehrer
Förderschule: Pestalozzischule
Berufsförderungswerk Bad Pyrmont

In Bad Pyrmont befindet sich ebenfalls die Landesschule des DRK-Landesverbands Niedersachsen.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Christian Friedrich Graf von Haxthausen, * 19. Juli 1690 in Pyrmont, † 26. Dezember 1740 in Oldenburg, königlich dänischer Kammerherr und Oberlanddrost
Sophie Sander, * 26. Oktober 1768 in Pyrmont, † 21. März 1828 in Berlin, Salonière und die Bekannte vieler berühmter Persönlichkeiten ihrer Zeit
August Wilhelm Papen, * 19. Februar 1799 in Pyrmont, † 9. Dezember 1858 in Goslar, Militäringenieur, Geodät und Kartograf
Wilhelm Gleisner, * 24. März 1803 in Pyrmont; † 25. Dezember 1873 in Hamburg, Politiker, Landtagspräsident
Friedrich Drake, * 23. Juni 1805 in Pyrmont, † 6. April 1882 in Berlin, Bildhauer und Architekt, sein bekanntestes Werk ist die Figur der Viktoria auf der Berliner Siegessäule
Carl Georg Siemens, * 4. Juni 1809 in Pyrmont; † 28. September 1885 in Bad Harzburg, Professor für Technologie
Adolf Siemens, * 4. März 1811 in Pyrmont; † 1. Juli 1887 in Berlin, Generalmajor der Artillerie und Erfinder
Ferdinand Büchner, * 13. Dezember 1823 in Pyrmont; † 1912 in Moskau, Flötist und Komponist
Friedrich Gösling, * 24. Juni 1837 in Holzhausen bei Bad Pyrmont; † 17. Juli 1899 in Pyrmont, Unternehmer und Architekt
Heinrich Schaper, * 3. Februar 1847 in Pyrmont (Oesdorf), † 27. Mai 1884, Landwirt, rettete am 2. Dezember 1870, während der Schlacht bei Loigny und Poupry die Fahne des Füsilierbataillons. Wurde am 13. August 1875 von Kaiser Wilhelm I., im Beisein des Kronprinzen, des späteren Kaisers Friedrich III., in Pyrmont persönlich geehrt.
Georg Vietmeyer, * 4. Januar 1864 in Pyrmont, † 13. Mai 1940, Jurist und Reichstagsabgeordneter
Knut-Michael Wolf, * 14. Juli 1945 in Bad Pyrmont, Spieleautor
Ursula Körtner, * 10. August 1946 in Bad Pyrmont, Kommunalpolitikerin der CDU und Mitglied im Landtag Niedersachsen
Sigrid Sternebeck, * 19. Juni 1949 in Bad Pyrmont, ehemaliges Mitglied der Rote Armee Fraktion (RAF)
Rainer Brüninghaus, * 21. November 1949 in Bad Pyrmont, Jazz-Pianist und Komponist
Thomas Webel, * 27. Juli 1954 in Bad Pyrmont, Politiker
Andreas Horlitz, * 11. Juni 1955 in Bad Pyrmont; † 9. August 2016 in München, deutscher Künstler
Ulrich Watermann, * 23. Oktober 1957 in Bad Pyrmont, Kommunalpolitiker der SPD und Mitglied im Landtag Niedersachsen
Jörg Klein, * 3. Juli 1961 in Bad Pyrmont, Flottillenadmiral der Marine der Bundeswehr
Leni Hoffmann, * 14. März 1962 in Bad Pyrmont, Künstlerin
Christian Stäblein, * 1. November 1967 in Bad Pyrmont, lutherischer Theologe, Propst in Berlin
Stefan Manier, * 1. Dezember 1970 in Bad Pyrmont, Koch
Costa Meronianakis, * 14. Januar 1973 in Bad Pyrmont, Rapper mit dem Künstlernamen „Illmatic“
Bianca Lity, * 21. März 1985 in Bad Pyrmont, Fußballspielerin
Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Friedrich Anton Ulrich von Waldeck * 27. November 1676 in Landau, † 1. Januar 1728 in Pyrmont, war Graf bzw. Fürst von Waldeck und Pyrmont
Georg I. * 6. Mai 1747 in Arolsen; † 9. September 1813 in Pyrmont, war von 1805 bis 1813 Graf von Pyrmont und von 1812 bis 1813 Fürst von Waldeck und Pyrmont
Levin Schücking, * 6. September 1814 in Meppen an der Ems, † 31. August 1883 im Sanatorium seines Sohnes, des Geheimen Sanitätsrates Christoph Bernhard Adrian Schücking in Pyrmont, deutscher Schriftsteller und Journalist.
Heinrich Matthias Marcard (1747–1817), war 1776 Brunnenarzt in Bad Pyrmont[27]
Otto Lüer, * 4. Juni 1865 in Bruchhausen, † 12. Februar 1947 in Bad Pyrmont, Architekt mit zahlreichen Bauten in Hannover (Markuskirche, Nazareth-Kirche, Hölty-Denkmal), lebte seit 1932 in Bad Pyrmont.
Max Born, * 11. Dezember 1882 in Breslau, † 5. Januar 1970 in Göttingen, deutscher Mathematiker und Physiker, erhielt 1954 den Nobelpreis für Physik, lebte seit 1953 in Bad Pyrmont.
Marc Roland * 4. Januar 1894 in Bremen; † 25. Februar 1975 in München war ein deutscher Filmmusikkomponist.
Mario Traversa * 1912; † 1997 Geiger und Kapellmeister, leitete ab den späten 1950er Jahren das Kurorchester von Bad Pyrmont.
Hans Baatz, * 13. September 1906 in Danzig; † 26. Juni 1996 in Bad Pyrmont, Frauen- und Badearzt.
Alfred Kubel, * 25. Mai 1909 in Braunschweig; † 22. Mai 1999 in Bad Pyrmont, Politiker (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen 1970–1976.
Hans Bartel, * 3. Februar 1918 in Gotha; † 1. November 1970 in Görmitz, Seit 1947 war Bartel freischaffender Architekt in Bad Pyrmont. Hier war er für die SPD Mitglied des Rates der Stadt Bad Pyrmont und später Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont. Vom 6. Mai 1959 bis 1. November 1970 war er Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Er setzte sich sehr für die Belange Bad Pyrmonts ein.
Annette Humpe, * 28. Oktober 1950 in Hagen, (1980 bis 1983 – Sängerin und Musikerin der Gruppe „Ich + Ich“ und Keyboarderin der Neuen-Deutschen-Welle-Band Ideal) verbrachte ihre Kindheit in Herdecke und Bad Pyrmont, wo sie 1971 am Humboldt-Gymnasium ihr Abitur bestand.
Christian Daniel Rauch, Bildhauer
Erhard Wehrmann, * 1930 in Liegnitz; † 2004 in Bad Pyrmont, deutscher Fotograf
Berühmte Besucher
Karl Friedrich, Großherzog von Baden
Jens Immanuel Baggesen, Dichter
Friedrich Justin Bertuch, Autor
Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstadt, Generalfeldmarschall
Friedrich Heinrich, Markgraf von Brandenburg-Schwedt
Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel
Gottfried August Bürger, Dichter
Joachim Heinrich Campe, Erzieher, Autor, Verleger
Adelbert von Chamisso, Dichter
Matthias Claudius, Dichter
Friedrich von der Decken, Graf, Generalfeldzeugmeister
Thomas Dehler, Minister, Vizepräsident der Bundesversammlung
Karl August Devrient, Schauspieler, Neffe von Ludwig Devrient
Eugen Diederichs, Verleger
Christian Wilhelm von Dohm, Staatsmann und Minister
Heinz Erhardt, drehte in Bad Pyrmont 1971 seinen letzten Film Willi wird das Kind schon schaukeln
Benjamin Franklin, Staatsmann
Johann Wolfgang von Goethe
Gustav Friedrich Wilhelm Großmann, Theaterdirektor
Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie
Karl August von Hardenberg, Preußischer Staatssekretär
Christian Graf von Haugwitz, Preußischer Staatssekretär
Johann Gottfried Herder, Dichter
Georg I. von Großbritannien 1716
Wilhelm IV. von Großbritannien und Hannover
Willem III, König der Nederlanden
Friedrich Heinrich Himmel, Komponist
August Horneffer, Ernst Horneffer und Klaus Horneffer, Philosophen
Christoph Wilhelm Hufeland, Arzt
Wilhelm von Humboldt
Herbert von Karajan
Friedrich Gottlieb Klopstock, Dichter
Adolph Freiherr Knigge, Autor
Johanna König (Schauspielerin)
August von Kotzebue, Dramatiker
Karl Christian Friedrich Krause, Philosoph
Heinrich Lachmann, Arzt
Gottfried Wilhelm Leibniz 1716
Gotthold Ephraim Lessing, Dichter
Leopold, Prinz von Lippe, späterer Fürst Leopold II. von Lippe
Albert Lortzing, Komponist
Felix Graf von Luckner, Kapitän
Marie-Luise Marjan
Friedrich von Matthisson, Dichter
Karl (Ludwig Friedrich), Herzog zu Mecklenburg-Strelitz, genannt „Prinz von Mirow“ (Vater der Königin Sophie Charlotte von Großbritannien)
Karl II. von Mecklenburg-Strelitz (Vater der Königin Luise von Preußen sowie der Königin Friederike von Hannover)
Königin Luise von Preußen 1806
Königin Friederike von Hannover
Karl Philipp Moritz, Autor, Dichter
Fritz Muliar, Schauspieler
Christoph Friedrich Nicolai, Autor
Friedrich Graf Kleist von Nollendorf, Preußischer Generalfeldmarschall
Friedrich II. von Preußen, genannt Friedrich der Große
Friedrich III., Deutscher Kaiser
Friedrich Wilhelm II., König von Preußen
Wilhelm I., Deutscher Kaiser
Johann Stephan Pütter
August von Sachsen-Gotha-Altenburg, ein Freund Herders und Goethes
Carl August, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach
Johanna Schopenhauer
Gustav IV. Adolf von Schweden
Louis Spohr, Komponist
Heinrich Friedrich Karl von und zum Stein, Preußischer Staatsmann
Heinrich von Stephan, Generalpostmeister
Christian und Friedrich Leopold Grafen zu Stolberg-Stolberg, Dichter-Brüder
Gustav Stresemann, Reichskanzler
Friedrich Bogislav von Tauentzien, Preußischer General der Befreiungskriege (Napoleon)
Georg Philipp Telemann
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Maler
Karl August Tittmann
Johann Heinrich Voß, Dichter, Homer-Übersetzer
Otumfuo Nana Opoku Ware II., König von Asante/Ghana
Christoph Friedrich Wedekind, Dichter
Grete Weiser
Paul von Württemberg
Prinz Friedrich, Herzog von York und Albany
Zar Peter I. 1716
Literatur
Jan Bemmann, Güde Hahne: Ältereisenzeitliche Heiligtümer im nördlichen Europa nach den archäologischen Quellen. In: Germanische Religionsgeschichte. Quellen und Quellenprobleme. Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Bd 5. Berlin 1992, S.29–69. ISBN 3-11-012872-1
Joachim Garfs, Ursula Möhring: Bad Pyrmont. Portrait eines Kurortes. Uhlmann, Bad Pyrmont 1994. ISBN 3-9800596-6-9
Joachim Garfs: Begegnung mit Bad Pyrmont. Ursprung, Vergangenheit, Gegenwart. Uhlmann, Bad Pyrmont 1983. ISBN 3-9800596-2-6
Hans Krol: Ontmoetingen met Bad Pyrmont (Historisch Begegnungen mit Bad Pyrmont). In: HeerlijkHeden Oud Heemstede- Bennebroek, Nummer 102, November 1999, S. 252–266.
A. Lilge (Hrsg.): Bad Pyrmont – Tal der sprudelnden Quellen. Zur Geschichte der Pyrmonter Heil- und Mineralquellen. Ausstellungskatalog. Bad Pyrmont 1992.
Kurt Lindhorst: Die Geschichte des Rathauses der Stadt Bad Pyrmont. Stadt Bad Pyrmont, Bad Pyrmont 1989.
Kurt Lindhorst, Wolfgang Warnecke: Bad Pyrmont. Ein historischer Rundgang. Kurt Lindhorst und Bad Pyrmont Tourismus GmbH, Bad Pyrmont 2004.
Kurt Lindhorst: Erinnerungen. Lindhorst, Bad Pyrmont 2008.
Wilhelm Mehrdorf, Luise Stemler: Chronik von Bad Pyrmont. Bd 1. Geschichte des Bades Pyrmont. Bd 2. Geschichte der Stadt Bad Pyrmont. Bad Pyrmont 1967.
Joachim Bühring: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Hameln-Pyrmont. Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. Bd 35. Hrsg.v. Niedersächsischen Landesverwaltungsamt Hannover. Textband. Hannover 1975, S. 24ff. ISBN 3-88079-001-9
Wilhelm Raabe: Der heilige Born. Blätter aus dem Bilderbuch des sechzehnten Jahrhunderts. Janke, Berlin 1861, 1891 (historischer Roman, behandelt u. a. das „große Wundergeläuf“ von 1556/57 und das Ende der Grafen von Spiegelberg)
Heinrich Matthias Marcard: Beschreibung von Pyrmont (mit Kupferstichen), Band 1, Leipzig: Weidmanns Erben und Reich, 1784; online über Google-Bücher
Manfred Willeke: Familiengeschichtliche Betrachtungen zur Geschichte des Dorfes Baarsen über Bad Pyrmont. 1986 in: Deutsches Familienarchiv Bd. 115, 1997
Manfred Willeke: Die Geschichte des Dorfes Hagen über Bad Pyrmont. (Mitverfasser: Karl Heinz Niemeyer), Bad Pyrmont 1992
Manfred Willeke: Die Familie Feuerberg aus Lügde, unlegitime Nachkommen der Grafen von Pyrmont. in: Deutsches Familienarchiv Bd. 115, 1997
Manfred Willeke: Hagener Dorfgeschichten, Ergänzung zur Dorfchronik. Bad Pyrmont 1999
Manfred Willeke: 100 Jahre Franziskanerinnen vom Martyrer St. Georg zu Thuine in Bad Pyrmont 1902-2002 (Krankenhaus St. Georg, Ferienhaus St. Maria in Friedensthal, Hospiz Mutter Anselma). Bad Pyrmont 2002
Manfred Willeke: Geschichte und Chronik des Dorfes Holzhausen in der Grafschaft Pyrmont. (Mitverfasser: Heinrich Rostmann und Karl Frye), Bad Münder 2002
Manfred Willeke: Aus Hagens Vergangenheit und Gegenwart, Fortsetzung und Ergänzung der Hagener Ortschronik, Teil II.. (Mitverfasser: Adolf Müller), Bad Pyrmont 2005
Manfred Willeke: Die Geschichte der Pyrmonter Bergdörfer Baarsen, Eichenborn, Großenberg, Kleinenberg und Neersen. (mit Beiträgen verschiedener Verfasser), Hameln 2008
Manfred Willeke: Die Geschichte der Pyrmonter Bergdörfer, Häuserbuch der Dörfer Baarsen, Eichenborn, Großenberg und Kleinenberg. Hameln 2010
Manfred Willeke: „…bei Dir ist die Quelle des Lebens…“. Jüdisches Leben in der Grafschaft und dem Fürstenbad Pyrmont, Bad Pyrmont, 2013
Weblinks
 Commons: Bad Pyrmont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Bad Pyrmont – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Bad Pyrmont – Reiseführer
 Wikisource: Pyrmont in der Topographia Westphaliae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Bad Pyrmont
www.stadt-badpyrmont.de