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Geschichte
Von der Ersterwähnung bis 1900

Die zwischen 881 und 889 in einem Zehntregister des Klosters Hersfeld als Salzacha erwähnte Siedlung als Zuweisung für Bad Sulza ist sehr umstritten. Neuere Forschungen beziehen diese Nennung auf Langensalza oder Salza bei Nordhausen. Ein erster Beleg mit regionalem Bezug stammt aus dem Jahre 1046, in dem ein Burgward Sulza genannt wird. Von der Burg Sulza ist wenig überliefert. Ein Flurname „Altenburg“ deutet noch darauf hin. Auf Grund der strategisch wichtigen Lage an der „via regia“ geht man davon aus, im 10. Jahrhundert durch einen königlichen Burgward mit seinem Gefolge die Königstraße kontrolliert und überwacht zu haben. Auch Wilhelm der III., Graf von Weimar, der sich 1009–1039 als Graf von Sulza und Geisleden bezeichnete, war wohl eher in Salza bei Nordhausen begütert.

Von 1182 bis in das 16. Jahrhundert sind Ministerialen mit dem Namen Sulza nachgewiesen (Schenken von Sulza als Seitenlinie der Schenken von Vargula). Es wurden auch die Brüder Hermann und Heinrich von Sulza genannt. Die Burg wurde demnach Mittelpunkt des Burgwardbezirkes. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts haben spanische Truppen die Stadt verwüstet. Die Befestigungsanlagen wurden nicht wieder aufgebaut.[5][6][7]

Am 5. Dezember 1064 gewährte König Heinrich IV. dem Pfalzgrafen Friedrich von Sachsen für den Ort Sulza das Markt-, Zoll- und Münzrecht sowie das Recht, Salz zu sieden.

Der Weinanbau ist seit 1195 in Sulza nachgewiesen, aber wahrscheinlich viel älter.[8]

Im frühen Mittelalter bestand nur ein Ort Sulza. Später entwickelte sich eine Siedlung aus deutlich voneinander getrennten Teilen: Stadtsulza, Dorfsulza, Bergsulza, Oberneusulza und Unterneusulza. Auf dem westlichen Ausläufer des Herlitzberges wurde dann in Bergsulza zur Sicherung der Salzproduktion und des Abtransportes Richtung Osten nach Schmiedehausen, Camburg, um bei Wetzdorf auf die Regensburger Straße zu treffen, eine Burg zum Schutz errichtet.[9] Anstelle dieser in Bergsulza damals vorhandenen Burg wurde schon im 11. Jahrhundert vom Pfalzgrafen Friedrich II. von Sachsen ein Chorherrenstift errichtet. Das Kloster befand sich an der Stelle des noch erhaltenen Herrenhauses aus dem 19. Jahrhundert, in dem sich heute die Jugendherberge befindet.[6]

Evangelisch-lutherische Stadtkirche St. Mauritius von 1715

Im Jahre 1584 wurde Sulza von der Pest heimgesucht. 1593 erhielt der Ort die niedere Gerichtsbarkeit. 1613 wurde die Stadt von der Thüringer Sintflut heimgesucht. Der Siedebetrieb des Salzwerks wurde 1625 vom Oberaufseher Johann Agricola ins neugegründete Unterneusulza an die Ilmmündung verlegt und die Strohgradierung eingeführt. 1640 plünderten schwedische Truppen die Stadt. 1714 kam es zu einem Großbrand, der fast die gesamte Stadt in Schutt und Asche legte. 1752 begann durch die Übernahme des Freiherrn von Beust eine neue Epoche für das Salzwerk, der dieses zu neuer Blüte führte. 1846 erhielt die Stadt mit dem Bau einer Eisenbahnstation Anschluss an die Thüringer Bahn. Das Jahr 1847 wird als das Jahr der Gründung des Solbades angesehen.

Neu-Sulza sowie im Hintergrund Dorfsulza und Bergsulza um 1850
1900 bis zur Gegenwart

Im Jahre 1907 entstand aus dem Zusammenschluss von Dorfsulza (1895: 634 Einwohner) und Stadtsulza (1895: 2301 Einwohner) die Stadt Bad Sulza. 1923 erfolgte die Eingemeindung von Bergsulza und Oberneusulza. Unterneusulza blieb bis 1949 selbständig, als es in Großheringen eingemeindet wurde.

Von 1933 bis 1937 unterhielt das Thüringer Ministerium des Innern[10] in dem ehemaligen Kurhotel „Zum Großherzog von Sachsen“ ein Konzentrationslager, das die Nachfolge vom KZ Nohra antrat. Die Bewachung ging 1936 von der SA auf die SS über. Insgesamt 850 Häftlinge wurden dort interniert und zu Arbeiten im Steinbruch und Straßenbau eingesetzt.[11] Die Häftlinge aus Bad Sulza wurden 1937 in das KZ Buchenwald überführt.

Seit 1940 wurde zunächst in einem ehemaligen Gasthaus und später in einem Barackenlager in der Ilmaue das Kriegsgefangenenstammlager (STALAG) IXC eingerichtet, von dem aus über 42.000 Gefangene verschiedener Nationalitäten erfasst und zur Zwangsarbeit in der Region eingesetzt wurden. Von ihnen fanden mindestens 442 den Tod, die meisten waren sowjetische Gefangene, die in einem Seuchenlager im Brühl an Flecktyphus zugrunde gingen.

Am 11. September 1944 wurden bei einem amerikanischen Luftangriff das Schützenhaus und der leere Schlafsaal der Kinder-Kureinrichtung getroffen.

Die Stadt wurde am 11. April 1945 kampflos von der US-Armee besetzt. Diese öffnete sofort das alliierte Kriegsgefangenenlager.

Am 13. April 1945 brannte das frühere Kurhotel „Zum Großherzog von Sachsen“ aus, wahrscheinlich als Folge von Brandstiftung. In ihm hatte sich von 1933 bis 1937 das KZ befunden. 1939 war der Gebäudekomplex eine Außenstelle des Staatsarchivs Weimar geworden. Bei dem Brand gingen die Bestände von 5.000 Metern Archivgut völlig verloren: mit der Geschichte des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach im 19. Jahrhundert und des Landes Thüringen bis in die 1930er Jahre. Neben dem Archiv hatte es in dem Gebäude Vorratslager der Wehrmacht mit Lebensmitteln und Spirituosen gegeben.

Ab Anfang 1945 wurde Bad Sulza „von einer Flüchtlingslawine (aus den Ostgebieten) überrollt“ (Chronik).

Anfang Juli 1945 löste die Rote Armee die US-Armee auch in Bad Sulza ab. Damit wurde es Teil der SBZ und ab 1949 der DDR.

Ab 1950 war Bad Sulza Erholungsort für die Wismut AG. 1964 bis 1969 wurde ein mehrstöckiges Wismut-Sanatorium am Rande des Kurparks gebaut.

In den 1960er Jahren wurde Bad Sulza als Volksheilbad und Volkssolbad bezeichnet.

Ab Ende Oktober 1989 gab es auch in Bad Sulza im Rahmen der Friedlichen Revolution Bürgerversammlungen im Kur-Saal des Sophienhauses und dann in der Mauritiuskirche (bis 470 Teilnehmer).

Von 1992 bis 1996 war Bad Sulza mit den Gemeinden Auerstedt, Eberstedt, Flurstedt, Gebstedt, Großheringen, Ködderitzsch, Niedertrebra, Obertrebra, Rannstedt, Reisdorf, Schmiedehausen und Wickerstedt in der Verwaltungsgemeinschaft Bad Sulza zusammengeschlossen. Mit der Auflösung dieser wurde Bad Sulza erfüllende Gemeinde für alle weiteren Mitgliedsgemeinden.[12]

Kirche
St. Mauritius (Bad Sulza)
Denkmäler und Gedenkstätten
Gedenkstein
Sowjetischer Ehrenhain auf dem Ortsfriedhof für mehr als 300 sowjetische Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkrieges an Typhus und Unterernährung starben
Randweg mit fünf Stelen zur Information und zum Gedenken an die fünf Orte, die in der Zeit des Nationalsozialismus das Geschehen im Ort bestimmten: das frühe KZ Bad Sulza, das STALAG IX C, das Sterbelager im Brühl, das Ausweichlager des RSHA für ausgelagertes Kunstgut und die Begräbnisstätte für sowjetische Kriegsgefangene, zu jener Zeit außerhalb der Friedhofsmauern gelegen[13]
Im Stadtzentrum steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus Bad Sulza (Namen verwittert am Sockel), das jetzt – erweitert – „Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“ gewidmet ist.
In der Mauritiuskirche befindet sich als Mosaik eine Pietà des Bad Sulzaer Malers Karl Holfeld: „Unseren Toten und Vermissten. 1914–1918 und 1939–1945“, mit einem Namenbuch.
Eine Stele auf dem Nordfriedhof zeigt unter dem Schriftzug „GEDENKET“ (mit christlichen Kreuzen) an, dass hier 21 deutsche Kriegsopfer aus der Zeit beider Weltkriege bestattet sind, darunter eine Frau und sieben „unbekannte deutsche Soldaten“.
Politik
Rathaus
Stadtrat

Der Stadtrat von Bad Sulza besteht aus 16 gewählten Bürgern (2009: 14[14]), von denen nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 sechs der CDU, je drei der SPD und den Freien Wählern, und je einer der Linken und drei anderen Wählergruppen angehören. Zusätzlich gehört der Bürgermeister dem Stadtrat an.[15]

Erfüllende Gemeinde

Bad Sulza ist die „erfüllende Gemeinde“ für die Orte:

Eberstedt
Großheringen
Ködderitzsch
Niedertrebra
Obertrebra
Rannstedt
Saaleplatte (seit 31. Dezember 2013)
Schmiedehausen

Bis zum 30. Dezember 2012 war Bad Sulza zudem erfüllende Gemeinde für die bisherigen Gemeinden:

Auerstedt
Flurstedt
Gebstedt
Reisdorf
Wickerstedt

Diese Gemeinden wurden mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 mit der bisherigen Stadt zur neuen Stadt bzw. Landgemeinde Bad Sulza zusammengelegt.

Wappen

Das Wappen von Bad Sulza in seiner heutigen Form entstand 1907. In dem Jahr schlossen sich Stadtsulza und Dorfsulza zu Bad Sulza zusammen.

Es zeigt auf der linken Seite das bisherige Wappen von Stadtsulza, den Heiligen Mauritius, der als Schutzpatron der Salzsieder gilt. Der Mohr im Stadtwappen von Sulza ist schon sehr früh nachgewiesen und findet sich schon im ältesten bekannten Siegel aus dem Jahre 1567. Auf der rechten Seite zeigt das Wappen eine goldene Linde auf schwarzem Grund, das bisherige Wappen von Dorfsulza, welches seit 1810 nachgewiesen ist.

Partnerstädte, Städtefreundschaften

Partnerstädte sind Bad Camberg in Hessen und Duszniki-Zdrój in Polen.
Städtefreundschaften unterhält Bad Sulza zu Hatten in Niedersachsen, zu Bad Feilnbach in Bayern, zu Zwenkau in Sachsen sowie zu Chambray-lès-Tours in Frankreich.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Bad Sulza hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Halle–Erfurt. Neben der Regionalbahnlinie RB20 Halle–Eisenach wird Bad Sulza seit Dezember 2015 auch von den schnellen Regionalexpress-Zügen der Abellio Rail Mitteldeutschland bedient. Es bestehen stündliche Verbindungen nach Erfurt sowie abwechselnd nach Leipzig und Halle (alle zwei Stunden mit Umstieg in Naumburg).[16] Die drei Haltepunkte Bad Sulza Nord, Auerstedt und Eckartsberga (Thür), die innerhalb des Stadtgebiets an der Pfefferminzbahn Sömmerda–Großheringen liegen, werden durch die Abbestellung des Abschnitts Buttstädt–Großheringen seit Dezember 2017 nicht mehr planmäßig bedient.

Die Buslinie 285 verbindet Apolda mit der anderen Endstation Bad Sulza.

Bad Sulza wird nur von Kreis- und Landstraßen durchquert bzw. erreicht. Die nächstgelegenen Bundesstraßen sind die nördlich und westlich von Bad Sulza verlaufende B 87, die nur den westlichen Ortsteil Reisdorf tangiert, die östlich entfernter liegende B 88 bei Camburg und die in Eckartsberga endende bzw. dort von der B 87 abzweigende B 250 nach Querfurt.

Kur und Tourismus
Die Sonnenburg oberhalb der Stadt entstand 1907 im Stil des Historismus
Klinikzentrum Bad Sulza, errichtet 1969 als Wismut-Sanatorium
Sophienklinik, Eingang
Trinkhalle im Kurpark Bad Sulza
Das Saline- und Heimatmuseum[17] in den Räumen der ehemaligen Schenke erläutert mit der Dauerausstellung die Entwicklung der Stadt und des Kurbetriebes. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich der Schlacht bei Jena und Auerstedt, die 1806 in der Umgebung stattgefunden hatte. Sehenswert ist auch die vollständig erhaltene Apotheken-Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert.[18]
Johann Wolfgang von Goethe hatte bereits im August 1828 beim Besuch der Saline auf die Möglichkeit eines Kurbetriebs hingewiesen. Ein für ihn zur DDR-Zeit umgewidmeter Obelisk im Kurpark zeigt eine Tafel mit folgendem Text: „Dem großen Deutschen Johann Wolfgang von Goethe zu seinem 200. Geburtstag am 28. August 1949“.
Seit 1839 wird in Sulza gekurt. An der Carl-Alexander-Sophien-Quelle wurde eine Trinkhalle errichtet, die seit 1884 auch die nahegelegene Sophienklinik[19], eröffnet am 1. Juli 1883 und damit Thüringens erste und somit traditionsreichste Rehabilitationsklinik[20], mit heilendem Salzwasser versorgt. Ein erstes Badehaus entstand am Leopold-Schacht (Siedehaus I), das erste Kurhaus auf dem Lachenberg. Der landschaftlich reizvoll gelegene Ort gewann in den Folgejahren auch als Soolbad Sulza weitere Aufmerksamkeit. 1883 wurde das Kinderheilbad Sophie eingeweiht – Namensgeberin ist die sozial engagierte Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach[21]. Es folgten um 1900 in rascher Folge weitere Gebäude der Bäderarchitektur – ein Inhalatorium, mehrere Brunnenpavillons, Pensionen und Villen.
Für das Gradierwerk „Louise“ mit seinem Wandelgang und Zerstäuberhalle wird heute Sole aus der Quelle „Johann Agricola“ verwendet und für therapeutische Zwecke genutzt.
Die Toskana Therme ist eine Kombination eines Freizeitbades mit einem Thermalbad.[22] Als erstes Private Public Partnership Modell Thüringens wurde sie von der Stadt Bad Sulza, der Kurgesellschaft Heilbad Bad Sulza und den Betreibern des Klinikzentrums entwickelt und 1999 dem Klinikzentrum Bad Sulza angegliedert. Im Jahr 2000 war die Toskana Therme mit ihrem Therapieverfahren Liquid Sound ein Weltprojekt der Expo 2000. Auf der Internationalen Tourismusmesse Berlin 2010 wurde die Toskana Therme als erste Therme der Welt mit dem renommierten Nachhaltigkeitslabel „Green Globe“ ausgezeichnet.
Unterhalb der Toskana Therme wurde die zum Kulturstadtjahr 1999 in Weimar entstandene Nachbildung von Goethes Gartenhaus als Goethes Gartenhaus zwei aufgestellt und am 27. August 2002 eröffnet.[23] Die 1:1-Nachbildung des Weimarer Denkmals kann besichtigt werden.
Das Klinikzentrum Bad Sulza, errichtet 1969 als Wismut-Sanatorium, ist eine multidisziplinäre Rehabilitationsklinik für Dermatologie, Pneumologie sowie Orthopädie, in der vorwiegend chronische Erkrankungen der Atemwege, der Haut- und der Bewegungsorgane in Fachabteilungen – auch mit psychosomatischem Hintergrund – behandelt werden. Es befindet sich direkt an dem denkmalgeschützten Kurpark auf dem Lachenberg in Bad Sulza. Das Klinikzentrum war eines der ersten deutschen Mitglieder des Internationalen Bäderverbands ISPA (International Spa Association).[24] Eine Studie des Europäischen Tourismus Institutes von 2008, die die Qualität von Heilbädern und Kurorten in Deutschland vergleicht, zeigt, dass Bad Sulza zu den besten Heilbädern Deutschlands zählt.[25]
Durch die Weinberge kann man auf markierten Wegen spazieren.
In Bergsulza befindet sich eine Jugendherberge.
Bad Sulza liegt am 124 km langen Ilmradweg, der durch weitere thematische Radwege – etwa dem Emsenbach-Radweg – ergänzt wird.

Thüringer Weintor

Haus des Gastes im Kurpark

Gradierwerk

Herrenhaus in Bergsulza

Pfarrhaus der Mauritiuskirche

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Johann Agricola (1590–1668), Oberaufseher des Salzwerks von 1622 bis 1631, verwendete schon im frühen 17. Jahrhundert die Heilkraft der aus der Tiefe geförderten Sulzaer Sole zu medizinischen Zwecken
Wilhelm Christian Friedrich Bock (1815–1888), Kommunal- und Landespolitiker, Kammersekretär
Gottfried Wilhelm Fink (1783–1846), Komponist, Musiktheoretiker, evangelischer Geistlicher und Dichter
Karl Benedikt Hase (1780–1864), deutsch-französischer Altphilologe
Georg Jauch (1606–1675), Bürgermeister von Sulza, Stammvater der Jauch (Hanseatengeschlecht), denen in heutiger Zeit der Fernsehmoderator Günther Jauch entstammt
Christian Jauch der Ältere (1638–1718), Sohn von Georg Jauch, trat in den höfischen Dienst des Herzogs von Mecklenburg-Güstrow
Georg Judersleben (1898–1962), deutscher Maler und Künstler, Schwiegervater von Karl Holfeld, wirkte und lebte lange Zeit in Bad Sulza, zu seinen Ehren wurde die Georg-Judersleben-Straße in Bad Sulza benannt
Albert Lindner (1831–1888), Dramatiker
Carl Müllerhartung (1834–1908), bedeutender Kantor, Musikpädagoge und Komponist
Friedrich Albert Carl Spaeter (1835–1909), deutscher Industrieller
Adolf Piltz (1855–1940), deutscher Mathematiker
Ingeborg Tepperwien (* 1945), deutsche Juristin und Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof
Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Thomas Naogeorg (eigentlich Kirchmair) (1508–1563), Theologe, neulateinischer Dichter und Schuldramatiker
Karl Holfeld (1921–2009), deutscher Maler und Graphiker
Literatur
Hans Joachim Kessler: Heilendes Wasser und sprudelnde Quellen. Begegnungen mit historischen Bädern in Thüringen. Hrsg.: Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. E. Reinhold Verlag, Altenburg 2001, ISBN 3-910166-44-X, (Bad Sulza) Die Empfehlung des Dichters, S. 71–80. 
Weblinks
 Wikisource: Bad Sulza – Quellen und Volltexte
 Commons: Bad Sulza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website von Bad Sulza
Internetpräsenz von Bad Sulza: Geschichte des Kurwesens in Bad Sulza