Liebe Personaler aus Bad Wiessee:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Bad Wiessee

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bad Wiessee nicht vorenthalten.

Geschichte
Ortsname

Der Name Wiessee geht zurück auf die erstmalige Nennung des Ortes Wesses um 1017 im Urbar des Klosters Tegernsee und bedeutet, dass es sich um eine Siedlung westlich des Sees handelt. „Wesses“ ist die letzte Stufe der Entwicklung des Namens der vom 14. bis 17. Jahrhundert „Wesse“ lautete. Der Buchstabe „t“ aus Westsee war bereits abgeschliffen und verschwunden. Auch das „s“ am Ende des Namens, der Genitiv-Form „Westen des Sees“ verschwand mit der Zeit. In den traditionellen Urkunden des Klosters Tegernsee von 1155 bis 1242 ist die Form des Ortsnamens noch unstet. Der hier erwähnte erste „Hof von Westsee“ kann als Ursiedlung von Bad Wiessee und als sein Namensgeber angesehen werden.[18][4]

Chronik

Erste Hinweise auf eine Siedlung am Westufer des Tegernsees stammen aus dem 10. Jahrhundert. Als das Kloster Tegernsee 978 nach den Ungarneinfällen als Reichsabtei neu eröffnet wurde, entstanden auch Werkstätten, in denen Kunsthandwerk betrieben wurde. Aus der Glashütte des Klosters sind fünf Glasfenster des Augsburger Doms erhalten. Die Glashütte lag laut einer Chronik „in der Au, jenseits des Sees“.[19] 1017 ist im Urbar des Klosters erstmals eine Landwirtschaft auf dem Westufer erwähnt. 1155 wird ein Dietpold von Westensee als Zeuge in einer Klosterurkunde genannt.

Spätmittelalter
Inschrift Quirinskapelle
weitere Bilder

Der Legende nach entdeckte ein Mönch im Jahr 1441 in St. Quirin am Ostufer des Tegernsees einen goldgelben Streifen im See, der von einer Stelle am Westufer kam, über der eine natürliche Ölquelle (Petroleum) bestand. Tatsächlich dürfte die inzwischen längst versiegte Quelle, deren Lage heute noch an einer denkmalgeschützten Kapelle auf dem Golfplatz von Bad Wiessee erkenntlich ist, seit ewigen Zeiten bestanden haben. Nach einer Gedenktafel im Inneren der Kapelle wurde die Quelle 1430 erstmals gefasst. Nachdem das Steinöl vom Tegernsee therapeutische Eigenschaften (z. B. zum Einreiben) besaß, erlangte es als St.-Quirin-Öl bald große Beliebtheit und zog Scharen von Pilgern an den See.

1471 ließ das Kloster drei Fischweiher im Gebiet des heutigen Wiessees anlegen. Im Salbuch von 1480 wird Wiessee erstmals als Dorf fassbar. Der Dorfkern lag auf einer Anhöhe des Schwemmkegels südlich des Zeiselbachs, dem heutigen Ortsteil Alt-Wiessee. Drei Höfe sind nachgewiesen, dazu kamen mehrere unselbständige Häuser. Der älteste erhaltene Bau ist der Sperrhof, der dendrochronologisch auf 1587–89 datiert ist, über der Tür ist die Jahreszahl 1594 eingeschnitzt.[20]

Neuzeit

Um diesen Ortskern entwickelte sich der Ort langsam bis Ende des 19. Jahrhunderts. Abseits des Dorfkerns lag zunächst nur ein Hof am Hang zwischen Zeisel- und Breitenbach. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden weitere Höfe nördlich des Zeiselbachs errichtet; insbesondere zogen zwei Familien dorthin, deren Höfe im alten Ortskern abbrannten.

Abwinkl im Süden am Söllbach und Holz im Norden entstanden als Siedlungen vermutlich etwa gleichzeitig mit Wiessee, zu Abwinkl werden die Höfe in Buch und der Bauer in der Au gerechnet, die ebenfalls 1480 aufgeführt wurden. Die Streusiedlung Holz wurde bereits 1291 urkundlich erwähnt. Nach der Säkularisation des Klosters 1803 wurde Wiessee 1804 als politische Gemeinde konstituiert; 1808 wurden Abwinkl und Holz der Gemeinde Wiessee zugeschlagen.

Nach der Aufhebung des Klosters spielte das Tegernsee Tal zunächst keine große Rolle mehr. Dies änderte sich, als König Maximilian I. im Jahr 1817 das ehemalige Kloster kaufte und zu seinem Sommerschloss ausbauen ließ. Er ließ die Region erschließen und ab 1820 die erste Straße um den See anlegen, durch die Wiessee erstmals im Süden mit Tegernsee verbunden wurde.

Entdeckung der Jod-Schwefelquelle
Iod-Schwefelbad mit Wandelhalle, 2014
weitere Bilder

Angeregt durch die bereits weit verbreitete technische Verwendung von Erdöl ab Ende des 19. Jahrhunderts, versuchte die niederländische Gesellschaft Dordtsche Petroleum Maatschappij ab 1904, in größeren Tiefen reiche Erdölvorkommen zu entdecken, die man in etwa 500 m Tiefe antraf. Es folgte 1907 die Gründung der Ersten bayerischen Petroleum Gesellschaft mbH und die Durchführung von weiteren elf Erdölbohrungen in Bad Wiessee. Nur drei der Bohrungen stießen auf Öl. Bis 1912 war die Fördermenge soweit abgesunken, dass die Ölförderung eingestellt wurde. Am 27. Mai 1909 stieß der Niederländer Adriaan Stoop bei Bohrarbeiten an Bohrloch III in einer Tiefe von 692 m jedoch auf ein ergiebiges Thermalwasservorkommen. Die intermittierende Quelle hatte einen Auswurf von etwa 1600 l/min und eine Temperatur von 21 Grad Celsius. Da sich auch bei einer Vertiefung der Bohrung auf 714 m kein Erdöl zeigte, wurde der Schacht am 18. September 1909 geschlossen. Spätere chemische Untersuchungen ergaben, dass es sich um die stärkste Iod-Schwefel-Thermalquelle Deutschlands handelte.

Erstes Badehaus mit Bohrturm III, 1912

Erst im folgenden Jahr erkannte der Wiesseer Arzt Erwin von Dessauer (1861–1938) nach der balneologischen Auswertung der Quelle ihre Bedeutung. Auf seine Anregung hin wurden am 22. Juli 1910 die ersten Wiesseer Quellenbäder in zwei hölzernen Badezubern verabreicht. Bereits 1911 stieg die Zahl der verabreichten Bäder auf etwa 2000 im Jahr an. Dem folgte der Bau des ersten Badehauses mit 12 Kabinen durch Adriaan Stoop im Jahr 1912 nachdem dieser die Erdölsuche in Bad Wiessee aufgegeben hatte. Die Quelle wurde 1914 benannt nach König Ludwig III. und die Petroleumgesellschaft änderte ihren Namen in Jod-Schwefelbad Wiessee GmbH unter der Direktion von André Simon Driessen (1880–1956). Damit war die Grundlage des Aufstiegs zum Heilbad geschaffen. Am 30. Juni 1922 erhielt Wiessee das Prädikat „Bad“ verliehen und Adriaan Stoop wurde zum Ehrenbürger von Bad Wiessee ernannt. Im Jahr 1930 erfolgte eine weitere Bohrung zur Aufschließung der Konigin Wilhelmina-Quelle und 1978 die Bohrung und Erschließung der Adrianus-Quelle.[21][22][3][4]

Nationalsozialismus
Hotel Lederer am See (ehem. Kurheim Hanselbauer) in Bad Wiessee kurz vor dem geplanten Abriss 2017.

Beim sogenannten Röhm-Putsch 1934 hatte sich die SA-Führung auf telefonische Anordnung Hitlers in Bad Wiessee getroffen. In der Pension Hanselbauer wurden Ernst Röhm und seine SA-Führer in Anwesenheit Hitlers von der SS verhaftet und einige von ihnen noch am gleichen Tag erschossen. Gegen Kriegsende wurden in Bad Wiessee und dem ganzen Tegernseer Tal wegen der Kureinrichtungen und der touristischen Infrastruktur Lazarette für mehrere zehntausend Verwundete eingerichtet. Beim Anmarsch der US-Truppen übergaben deutsche Soldaten der Waffen-SS Ort und Tal mit Rücksicht auf die Verletzten kampflos und zogen sich nach Süden und Südwesten zurück.

Der von Hitler wegen einer Mesalliance 1938 zum Rücktritt gezwungene Reichskriegsminister, Feldmarschall Werner von Blomberg, lebte während des Krieges mit seiner Frau Erna (genannt auch Eva oder Margarethe) Gruhn zurückgezogen in einem Berghaus bei Bad Wiessee, wo er 1945 von den Amerikanern verhaftet wurde.

Gegenwart

Am 8. September 2012 war die Gemeinde Bad Wiessee Veranstalter eines Musikfestivals, das auf dem ehemaligen Spielbank-Areal stattfand und Veranstaltungsteil des Bayern 3 Dorffestes war. Auf dem ganztägigen Festival traten die Musikgruppen die Bayern-3-Band, die Gruppe Donikkl und die Weißwürschtl, die Pop-Rockband Stereolove, die Band Dick Brave and The Backbeats und der Musiker Stefan Dettl auf. Das Musikfestival fand in den Medien überregionales Interesse und wurde von etwa 20.000 Menschen besucht. Die Konzertbühne inklusive Technik, Licht- und Tonanlage wurde von dem Hörfunksender Bayern 3 zur Verfügung gestellt. Zum Zweck der Organisation und Koordination der etwa 400 ehrenamtlichen Helfer wurde der Verein Mia gengan steil e.V. vom Geschäftsführer der Gemeinde gegründet. Während der Veranstaltung wurden 44 Menschen verletzt, sieben Verletzte wurden ins Kreiskrankenhaus Agatharied eingeliefert.[23][24][25][26][27]

Einwohnerentwicklung
Bevölkerungsentwicklung Bad Wiessee, 1840–2014

Bad Wiessee hatte am 31. Dezember 2015 insgesamt 4913 Einwohner[1] was etwa fünf Prozent der Bevölkerung des Landkreises Miesbach entspricht. Mitte des 19. Jahrhunderts war Bad Wiessee mit etwa 300 Einwohnern nur spärlich bevölkert. Dies änderte sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Bad Wiessee etwa 600 Einwohner zählte und sich nach der Entdeckung der Jod-Schwefel-Thermalquelle in den 1920er Jahren rasant zu einem bekannten Kurort in Deutschland entwickelte. Bis 1950 vervierfachte sich die Bevölkerung in etwa und stieg sprunghaft auf etwa 4300 Einwohner an. Dieser Trend hielt jedoch nicht an, bis auf die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre und den darauf folgenden Pillenknick verlief der Einwohnerzuwachs moderat.

Politik
Wappen

In der Verleihung des Wappens durch das Staatsministerium des Innern im Jahre 1951 lautet die Blasonierung:

„In Blau über zwei silbernen Wellenbalken eine von zwei goldenen Händen emporgehobene goldene Schale, im Schildfuß ein goldener Dreiberg“

Das Gemeindewappen versinnbildlicht die Berge, dargestellt im unteren Teil durch den Dreiberg, die Lage am Tegernsee, dargestellt durch die zwei silbernen Wellenbalken und die Heilquelle, dargestellt durch die von zwei goldenen Händen getragene goldene Schale, die bereits vor der Wappenverleihung das Sinnbild der Kurverwaltung Bad Wiessee war. Die Tingierung beinhaltet die Farben Silber, Blau und Gold des Klosters Tegernsee und die Farben der Elemente des Familienwappens der Wittelsbacher.

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2014[28]
Wahlbeteiligung: 51,2 %

 %403020100

33,1 %31,0 %20,3 %15,5 %

FWGaCSUSPDranBW[29]dVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:a FWG/Wiesseer Blockd Wählergruppe ranBW

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Der Gemeinderat von Bad Wiessee besteht aus zwölf Gemeinderäten und vier Gemeinderätinnen, die bei der Kommunalwahlen am 16. März 2014 für sechs Jahre gewählt wurden, und dem stimmberechtigten Bürgermeister. Die Wahlbeteiligung in Bad Wiessee lag mit 51,2 % unter der bayernweiten Wahlbeteiligung mit 59,7 %.[30] Die folgende Tabelle zeigt die Sitzverteilung im Gemeinderat seit 2002:

Wahl CSU FWG SPD ranBW[29] Gesamt Wahlbeteiligung
2014[28] 5 5 3 3 16 Sitze 51,2 %
2008[31] 8 5 3 16 Sitze 62,1 %
2002[32] 6 6 4 16 Sitze 60,9 %
Prozentanteile gerundet, ranBW ist die Bürgerliste RAN Bad Wiessee

Bürgermeister

Bei den letzten Kommunalwahlen am 16. März 2014 wurde Peter Höß aus der Wählergruppe Freie Wählergemeinschaft/Wiesseer Block erneut zum ersten Bürgermeister gewählt. Er wird unterstützt und vertreten durch den zweiten Bürgermeister Robert Huber (SPD), der durch den Gemeinderat gewählt wurde.
Bei der Kommunalwahl erhielt Höß 57,2 % der Stimmen. Sein Gegenkandidat Rolf Neresheimer aus der kurzfristig im Januar 2014 gegründeten Bürgerliste ranBW erhielt unerwartet 42,8 % der Stimmen. Bei der Auszählung des Wahlergebnisses kam es zu einem gravierenden Fehler, da die Wahlleitung die Stimmen eines Wahlbezirkes irrtümlich dem jeweils anderen Kandidaten zuordnete. Dadurch wurde das Wahlergebnis zu Ungunsten des Gegenkandidaten um etwa 4 % verfälscht.[33][34]

Gemeindefinanzen
Schuldenentwicklung 1978–2014[35]

Der Neubau der Spielbank im Ortsteil Winner sowie der Kauf des Jod-Schwefelbad-Areals durch die Gemeinde belasten die Gemeindekasse, so dass Bad Wiessee mit 29,6 Millionen Euro im Jahr 2014 (31,6 Millionen im Jahr 2013) zu den hoch verschuldeten Gemeinden in Bayern zählt. Dem steht erhebliches Sachvermögen in Form von 184 Gemeindewohnungen und eine Rücklage von 6,7 Millionen Euro im Jahr 2014 gegenüber. Die Gemeinde reduzierte die Schuldenlast in der Vergangenheit durch den Verkauf von Grundstücken. Durch die Rücklagen im Jahre 2014 konnte die Gemeinde ein für die Unterbringung von Asylsuchenden notwendiges Gebäude erwerben. Die Zukunft der Gemeinde soll stark vom Wiederaufleben der Kurangebote und der Neugestaltung des Kurviertels mit einem medizinischen Zentrum und einem Hotel ausgehen. Der Ankauf des Jod-Schwefelbad-Areals im Jahre 2011 durch die Gemeinde bildete hierfür die Grundlage.[36][37][38][39]

Partnerschaften
Wappen von Dourdan

Bad Wiessee unterhält eine Partnerschaft mit der Gemeinde Dourdan im Bezirk Essonne in Frankreich. Dourdan hat mehr als die doppelte Einwohnerzahl von Bad Wiessee und liegt ca. 45 km südwestlich von Paris. Dourdan war eine der ersten Städte in Frankreich, die den Wunsch der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich verwirklichte, welcher im Rahmen des Élysée-Vertrags 1963 formuliert wurde. Die Gründerväter der Partnerschaft waren der damalige Wiesseer Bürgermeister Hans Völkner (1907–1964) und der Vize-Bürgermeister Raymond Laubier, die sich 1962 zufällig im Elsass trafen und beschlossen eine Partnerschaft zu gründen. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 20. April 1963 unterzeichnet. Jährliche Treffen und gegenseitige Besuche, ein Jugendaustausch organisiert durch den Verein Partnerschaftsfreunde Dourdan und ein Kommunalaustausch der Gemeindevertreter unterstreichen die Partnerschaft. Der zentral gelegene Dourdanplatz in Bad Wiessee ist nach der Partnergemeinde benannt.[40][41]

Wirtschaft

Der Haushalt Bad Wiessees wird überwiegend finanziert aus Einnahmen der Einkommensteuer, der Spielbankabgabe, der Gewerbesteuer und des Tourismus. Der Tourismus geht maßgeblich von Hotels, Pensionen und Privatquartieren aus.

Unternehmen

Der größte Arbeitgeber des Ortes ist die Medical Park AG mit etwa 600 Angestellten. Sie betreibt in Bad Wiessee die drei orthopädischen Kliniken St. Hubertus im Ortsteil Abwinkl, die Fachklinik am Kirschbaumhügel und die Privatklinik am Kirschbaumhügel. Die Kliniken werden geleitet von Thomas Wessinghage, einem ehemaligen deutschen Leichtathlet und haben zusammen etwa 540 Betten. Eine weitere Klinik am Ort ist die Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee für innere Medizin und Orthopädie mit etwa 100 Betten.

Ein weiterer großer Arbeitgeber ist die Autohaus Kathan GmbH mit etwa 100 Beschäftigten und vier Niederlassungen im Landkreis Miesbach. Ein umsatzstarkes Unternehmen am Ort ist die Spielbank Bad Wiessee mit einem Bruttospielertrag von 20,7 Millionen Euro im Jahr 2013. Dem Haushalt von Bad Wiessee flossen über die Spielbankabgabe im Jahr 2013 anteilsmäßig 2,7 Millionen Euro zu. Im Jahr 2012 lag die Spielbankabgabe bei rund 2,2 Millionen Euro.[42][43][44][45]

Mehrere große Hotels haben seit den 1990er Jahren geschlossen oder stehen zum Verkauf.

2015 erwarb die Schweizer Sports Medicine Excellence Gruppe von der Gemeinde rund 18.000 m² aus dem Jodbad-Areal, einschließlich der denkmalgeschützten Wandelhalle. Sie plant eine gemischte Nutzung aus einer Einrichtung für ambulante Operationen, ein Therapie- und Regenerationszentrum sowie ein Hotel.[46]

Medien

Der monatlich erscheinende Bürgerbote Bad Wiessee im Blick wird an alle Haushalte verteilt und ist online abrufbar. Er wird finanziert durch Werbung von im Tegernseer Tal ansässigen Unternehmen und Einzelhändlern.[47] Die Gemeinde gehört zum Verbreitungsgebiet der Tageszeitung Tegernseer Zeitung, einer Lokalausgabe des Münchner Merkurs.

Bildung
Denkmalgeschütztes Schulgebäude

In der Gemeinde verfügt über drei Kindergärten, den Katholischen Kindergarten Maria Himmelfahrt, die Kinderkrippe Bad Wiessee der evangelischen Kirche und seit 2016 den Waldkindergarten Die Waldkraxler. Die Gemeinde hat eine doppelzügige Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung. An Bildungseinrichtungen bis zur 10. Klasse gibt es in der Nachbargemeinde Gmund die Realschule Tegernseer Tal. Das Abitur kann man am Gymnasium Tegernsee oder dem etwas entfernter gelegenen Gymnasium Holzkirchen erwerben. Die nächste staatliche Berufsschule ist in Miesbach zu finden. Für die Erwachsenenbildung können Kurse in der Volkshochschule Bad Wiessee besucht werden.[48]

Verkehr und Infrastruktur
Straßenverkehr

Bad Wiessee ist mit der A8 (Anschlussstelle Holzkirchen/AS-Nr.97) über die Bundesstraße 318 verbunden. Diese ist eine der Hauptverkehrsadern von Bad Wiessee und führt direkt durch das Ortszentrum. Die Gemeinde betreibt kommunale Verkehrsüberwachung.[49]

Öffentlicher Personennahverkehr

Zu den unmittelbaren Nachbargemeinden Gmund, Tegernsee, Rottach-Egern und Kreuth besteht eine Verbindung über zwei RVO-Ringlinien und direkte Busverbindungen nach Holzkirchen und Bad Tölz.[50]

Linie Bezeichnung Verlauf
9557 Oberbayernbus Tegernsee – Rottach-Egern – Weißach – Bad Wiessee – Gmund am Tegernsee – Waakirchen – Reichersbeuern – Bad Tölz
9559 Ringlinien A & B Tegernsee – Rottach-Egern – Weißach – Bad Wiessee – Gmund am Tegernsee
9566 Schulbus Tegernsee – Rottach-Egern – Weißach – Bad Wiessee – Gmund am Tegernsee – Warngau – Holzkirchen

Schienenverkehr

Der nächstgelegene Bahnhof ist in Gmund an der Bahnstrecke Schaftlach–Tegernsee, welche von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) mit Verbindung über Holzkirchen nach München bedient wird.

Schifffahrt

Zwei Rundfahrtlinien der Bayerischen Seenschifffahrt verbinden die beiden Anlegestellen in Bad Wiessee mit den anderen Seegemeinden.

Wanderwege
Maximiliansweg zwischen Bad Wiessee und Lenggries nahe der Neuhüttenalm

Der in 22 Tagesetappen aufgeteilte Maximiliansweg kreuzt am 13. Etappentag Bad Wiessee zwischen den Etappenorten Lenggries und Tegernsee. Der Weitwanderweg führt von Lindau am Bodensee entlang der deutschen Alpen nach Berchtesgaden. Von Lenggries kommend, führt er auf dem Gemeindegebiet Bad Wiessees über die Neuhüttenalm, die Aueralm und die Wachselmoosalm, über den Zwergelberg vorbei am Sonnenbichl nach Abwinkl zur gleichnamigen Schiffsanlegestelle. Dort wird als Besonderheit des Wanderweges mit dem Schiff nach Tegernsee übergesetzt. Der Wanderweg verläuft meist streckengleich mit dem Europäischen Fernwanderweg E4 und wurde benannt nach Maximilian II., König von Bayern.

Infrastruktur

Die Wasserversorgung der Gemeinde war ursprünglich privat organisiert. Bis heute besteht im Ortsteil Abwinkl eine eigene Wasserversorgung, die als Verein organisiert ist.[51] Noch 1980 bestanden darüber hinaus private Wasserversorgungen der beiden Höfe „in der Au“ und eine gemeinsame, private Versorgung Alt-Wiessees. Die gemeindliche Wasserversorgung entstand 1928, als das Wachstum der Gemeinde keine individuelle Versorgung mehr zuließ. Dazu wurden im Söllbachtal eine Quelle gefasst und zwei unterirdische Wasserbehälter am Hang oberhalb des Ortes angelegt. Die Arbeiten wurden in Eigenleistung erbracht, jeder Haushalt musste einen Anteil erbringen. Erweiterungen folgten 1934 und 1950. Durch den Ausbau des Tourismus stieg der Wasserverbrauch stetig, so dass 1956 und 1960 in zwei weiteren Schritten zusätzliche Quellen mit starker Schüttung erschlossen wurden. Das Gemeindegebiet wird seitdem weit überwiegend aus dem Söllbachtal versorgt.[52]

Der regionale Stromversorger ist das Elektrizitätswerk Tegernsee.[51]

Die Abwasserentsorgung wird durch den Zweckverband Abwasserentsorgung am Tegernsee übernommen, er betreibt die Ringkanalisation und das gemeinsame Klärwerk im Gmunder Ortsteil Louisenthal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler
Troadkasten um 1650 erbaut

In der Liste der Baudenkmäler in Bad Wiessee sind alle denkmalgeschützten Baudenkmäler gemäß der Denkmalliste des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege aufgeführt. Bad Wiessee hat 39 Baudenkmäler, darunter Bauernhäuser, Einfirsthöfe und Kapellen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie neuere Bauten, die in der unruhigen Zeit zwischen den beiden Weltkriegen errichtet wurden. Zwei besonders alte Troadkasten (Getreidespeicher) sind heute noch erhalten, von denen einer auf das 16./17. Jahrhundert geschätzt wird; der andere ist auf 1647/48 datiert und findet sich am Dorfplatz in Alt-Wiessee.[20]

Gebäude

Der Ortskern rund um den zentral gelegenen Lindenplatz und Dourdanplatz wird geprägt vom Rathaus, dem Hotel Gasthof zur Post und dem alten Postamt; alle drei Gebäude sind denkmalgeschützt.

Denkmalgeschütztes Rathaus errichtet 1930/31

Als im Jahr 1909 die Iod-Schwefelquelle entdeckt wurde und sich Bad Wiessee nach dem Ersten Weltkrieg rasant zum modernen Kur- und Badeort entwickelte, genügte das alte Gemeindehaus den Bedürfnissen nicht mehr. So wurde 1930, auf den Grundmauern des alten Gemeindehauses, ein von Architekt Hermann Lang geplantes neues zweigeschossiges Rathaus errichtet. Der typische Heimatstil mit Satteldach und bodenständiger Grundform wurde beibehalten und ein Uhrentürmchen, gemäß den Glockentürmchen der damaligen Bauernhäuser, auf dem Dach errichtet. Die südliche Fassade wird bestimmt durch den Erker und den Balkon. Die beiden Spitzbögen und das Giebelfresko auf der Ostseite unterstreichen die Bedeutung des Gebäudes. Das Innere wird bestimmt durch die Räume für die Gemeindeverwaltung und den Parteienverkehr im Erdgeschoss und das Bürgermeister- und das Sekretariatszimmer sowie den Sitzungssaal im ersten Stock. Die feierliche Eröffnung durch Bürgermeister Leonhard Sanktjohanser (1878–1952) fand am 16. Mai 1931 statt.[4]

Katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde von Architekt Rupert von Miller geplant. Am 15. April 1925 wurde der Grundstein auf dem Wasserpointhügel gelegt und bereits am 24. Dezember desselben Jahres erklangen vom Kirchturm die vier Glocken über den Tegernsee. Die Kirchenweihe fand am 10. Oktober 1926 durch Kardinal Michael von Faulhaber statt. Die Kirchenorgel mit zwei Manualen, 29 Registern und 2148 Pfeifen wurde im Jahr 1985 von der deutschen Orgelbaufirma Sandtner gebaut und ersetzte die ursprüngliche Orgel. An der Nordwand erhebt sich der etwa 60 Meter hohe Turm mit einer hohen, sehr spitz zulaufenden Haube. In ihm hängen die vier Glocken, die auf die Töne C, Es, Ges und As gestimmt sind. Sie wiegen zusammen etwa 4450 kg und sind der Heiligen Maria und den Heiligen Josef, Johannes der Täufer und Leonhard geweiht.[4][53]

Gefallenendenkmal am Kirchbichl von 1955

Am Fuß des Wasserpointhügels unterhalb der Pfarrkirche steht das 1955 errichtete Gefallenendenkmal. Dieses gedenkt der Gefallenen des Oberländeraufstandes von 1705 und der beiden Weltkriege. Hinter der Granitstehle am Boden befinden sich im Halbkreis verlegte Steintafeln und stehende Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen.[54]

Evangelisch-Lutherische Friedenskirche

Die evangelisch-lutherische Friedenskirche befindet sich auf dem Kirschbaumhügel und wurde von Bruno Biehler entworfen. Der erste Spatenstich erfolgte am 26. Mai 1935. Die Grundsteinlegung mit kirchlicher Weihe durch Oberkirchenrat Oscar Daumiller fand am 30. Juni 1935 statt. Die Glockenweihe der vier Glocken mit einem Gesamtgewicht von 3173 kg und den Tönen B, F, Des und As wurde am 12. Juni 1936 vollzogen. Am 20. Juni 1937 fand der feierliche Einweihungsgottesdienst statt. Die Kirche hat insgesamt etwa 400 Sitzplätze. Die Kirchenorgel mit 30 Registern befindet sich direkt über dem Altar und wurde 1990 von Georg Jann gebaut.[4]

St. Antoniuskirche

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden weitere Siedlungsgebiete im Norden Bad Wiessees und die Einwohnerzahl wuchs an. Ebenso stieg durch die Wiedereröffnung des Jod-Schwefelbades die Zahl der jährlichen Kurgäste und Touristen. So wurde 1958 im nördlichen Teil Bad Wiessees die Pfarrkuratie St. Anton von der Pfarrei Maria Himmelfahrt getrennt und mit der Errichtung der zweiten katholischen Kirche St. Antonius an der Dr.-Scheid-Straße begonnen. Ihr Schutzpatron ist der Heilige Antonius von Padua, der um 1195 geboren wurde und ein franziskanischer Bettelmönch war. Die Kirche wurde errichtet von den Architekten Richard Berchtold aus München und Walter Ehm aus Germering und am 19. April 1959 von Josef Kardinal Wendel geweiht.

Die St. Antoniuskirche ist ein schlichter und funktioneller Bau und war ursprünglich als Sommerkirche für Kurgäste gedacht.
Ein großes farbenfrohes Rosettenfenster betont die Altarseite des Baus und zeigt Jesus Christus als Lamm, umrundet von den zwölf Toren des himmlischen Jerusalem. Im massiven Turm an der Süd-Ost-Seite befinden sich die vier Glocken aus Stahl, gegossen von der Firma Penner aus Passau und auf seiner Spitze bläst ein vergoldeter Bronze-Engel zum Jüngsten Gericht.[53]

Grünflächen und Naherholung

Im Ortsteil Abwinkl befindet sich der öffentliche Kurpark der Gemeinde, in dem die jährlichen Vereins- und Waldfeste stattfinden. Ein weiterer Kurpark liegt am Kirschbaumhügel mit zwei Pavillons und einem kleinen Teich mit Bachlauf.[55]

Seepromenade Bad Wiessee

Entlang der insgesamt etwa 5 Kilometer langen Seepromenade liegen die beiden Schifffahrtsanlegestellen Abwinkl und Ortsmitte. Gleich zu Beginn der Uferpromenade liegt der im Jahre 2005 errichtete Aquadome mit einem begehbaren Aquarium, welches die einheimischen Fischarten des Tegernsees in vier Schaubecken präsentiert.[6]

Auf halber Strecke in Richtung Ortsmitte trifft man auf den Louis-Braille-Duft- und Tastgarten, der speziell für Menschen mit Geh- und Sehbehinderung angelegt wurde.

Louis-Braille-Duft- und Tastgarten mit Anlegestelle Ortsmitte im Hintergrund

Er umfasst mehr als 70 verschiedene Pflanzenarten und einen von Wasserpflanzen umrundeten Felsenbrunnen. Die Informationstafeln der Pflanzen sind in Blindenschrift und Schwarzschrift verfasst. Ein überdachter Pavillon mit der Büste von Louis Braille gedenkt des Erfinders der Blindenschrift.[56] Im Musikpavillon am Seeufer finden hauptsächlich im Sommer verschiedene Kurkonzerte statt. Ein hier durch die Gemeinde seit dem Jahr 2014 installierter öffentlicher WLAN-Hotspot erlaubt einen drahtlosen Zugang zum Internet. Die denkmalgeschützte Wandelhalle mit Konzert- und Theatersaal und das Jod-Schwefelbad erreicht man im letzten Drittel der Promenade. Den Endpunkt bilden das Strandbad Grieblinger und der Yachthafen mit seinen Bootsanlegestellen.

Freizeit- und Sportanlagen
Bad Wiessee hat einen ganzjährig nutzbaren Badepark mit mehreren Wasserbecken im Innen- und Außenbereich, einer Wasserrutsche, vier Whirlpools, einer großen Liegewiese und einer weiträumigen Saunalandschaft. Außerdem ein Freibad und mehrere Badestellen am See.
Ein künstlicher Eisplatz im Ortsteil Prinzenruh ermöglicht im Winter Eishockey, Eisstockschießen und Eislaufen.[57]
Im Ortsteil Buch befindet sich das Skizentrum am Sonnenbichlhang mit seinen Skiliften und Abfahrten.
Am Ortsausgang Bad Wiessee im Ortsteil Rohbogen liegt ein 18 Loch Golfplatz des Tegernseer Golfclubs.
Eine gewerblich betriebene Indoor Spielarena mit über 2000 m² richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene.
Regelmäßige Veranstaltungen
Vereins- und Waldfeste während der Sommermonate im Kurpark Abwinkl
Seefest mit Feuerwerk im August an der Seepromenade
Tegernseer Tal Montgolfiade in den Wintermonaten
Kurkonzerte im Jodschwefelbad, im Pavillon an der Seepromenade und im Gasthof zur Post
Christkindlmarkt „Seeweihnacht“ an der Seepromenade und „Abwinkler Advent“ im Kurpark Abwinkl
Tegernseer Studiobühne – Kleinkunst im Gasthof zur Post
Tegernseer Volkstheater – Theater im Gasthof zur Post
Weihnachtstheater im Freihaus Brenner
Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft[58]
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Egid Pauli († 1. November 1930), war von Beruf Steinbrecher und Bürgermeister von 1900 bis 1919[4][59]
Adriaan Stoop (1856–1935), niederländischer Bergbauingenieur und Entdecker der Iod-Schwefel-Thermalquelle, Verleihung 1922[4]
André Simon Driessen (1880–1956), erster Direktor der Jod-Schwefelbad Wiessee GmbH, Verleihung 17. April 1950[60][59]
Leonhard Sanktjohanser (1878–1952), war von Beruf Bäckermeister und Bürgermeister von 1919 bis 1933 und 1945–1948[59]
Johannes Gansler (1895–1969), erster katholischer Pfarrer von 1924 bis 1969[4][59]
Hans Völkner (1907–1964), Hotelier und Bürgermeister von 1948 bis 1964[59]
Martin Schlatter (1910–1987), war von Beruf Restaurateur und zweiter Bürgermeister von 1966 bis 1984[59]
Helmut Ludwig (1911–1979), dritter Bürgermeister von 1952 bis 1966[59]
Paul Krones (1916–1994), Bürgermeister von 1965 bis 1984[4][59]
Otto Beisheim (1924–2013), Gründer des Metro-Konzerns, Verleihung Anfang November 2005
Hans Hamberger (1934–2013), katholischer Pfarrer in Bad Wiessee von 1969 bis 2005, Verleihung Oktober 2005.[61][59]
Söhne und Töchter der Gemeinde
Toni Kinshofer (1934–1964), deutscher Bergsteiger
Florian Furtwängler (1935–1992), deutscher Filmregisseur
Ilka von Boeselager (* 1944), deutsche Politikerin (CDU)
Michael Meisenberg (* 1944), deutscher Jurist
Gabriele von Ende (* 1944), deutsche Malerin
Franz Massinger (1944–2011), deutscher Pianist und Professor für Klavier
Helmut Dietl (1944–2015), deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor
Uta Würfel (* 1944), deutsche Politikerin (FDP)
Michael Ande (* 1944), deutscher Schauspieler
Norbert Wieselhuber (* 1949), deutscher Unternehmensberater
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben oder hier wohnten
Fritz von Miller (1840–1921), deutscher Erzgießer, Goldschmied und Bildhauer
Rupert von Miller (1879–1951), deutscher Architekt und Bildhauer
Rudolf Strempel (1891–1981), deutscher Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hochschullehrer in Homburg (Saar)
Ludwig Marcuse (1894–1971), deutscher Philosoph und Schriftsteller; † in Bad Wiessee
Johannes Schauff (1902–1990), deutscher Politiker und Unternehmer, verbrachte hier seine letzten Lebensjahre
Franz Grothe (1908–1982), deutscher Komponist und Dirigent, lebte seit 1948 in Bad Wiessee, Ehrengrab auf dem Ortsfriedhof
Hans Carste (1909–1971), deutscher Komponist und Dirigent, verbrachte hier sein letztes Lebensjahr, sein Grab ist auf dem Ortsfriedhof
Josef Ertl (1925–2000), deutscher Politiker und Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, lebte in Bad Wiessee
Trudel Hardieck (1905–1990), Gründerin und Leiterin der Privatklinik Der Jägerwinkel
Klaudia Martini (* 1950), deutsche Politikerin und Juristin, seit 2008 Gemeinderätin in Bad Wiessee
Uli Hoeneß (* 1952), langjähriger Präsident des FC Bayern München, lebt in Bad Wiessee
Weblinks
 Commons: Bad Wiessee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Wiessee – Reiseführer
Website der Gemeinde Bad Wiessee
Tourismus-Site Bad Wiessee
Eintrag zum Wappen von Bad Wiessee in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Bad Wiessee: Amtliche Statistik des LfStat
Literatur
Hermine Kaiser: Chronik von Bad Wiessee: nach Dr. Lorenz Radlmaier von den Anfängen bis 1954. Band 1. Bad Wiessee 2014, S. 400 (keine ISBN, Selbstverlag). 
Hermine Kaiser: Erstes Tegernseer Lesebuch. Kultur – Geschichte – Bayerisches. 2. Auflage. Bad Wiessee 2004, S. 295 (keine ISBN, Selbstverlag). 
Peter A. Cramer: Das westliche Tegernseer Tal: Erinnerungen. Bad Wiessee 1999, ISBN 3-00-005225-9, S. 93 (Selbstverlag). 
Peter A. Cramer: Geschichte des Tegernseer Tales: Ein Streifzug. 3. Auflage. Bad Wiessee 1991, S. 245 (keine ISBN, Selbstverlag).