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Geschichte
Wurzach 1843, Ansicht von Norden, mit Stadtpfarrkirche, Gottesbergkirche und Schloss
Bis zum 19. Jahrhundert

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 13. Juni 1273 als „Oppidum Wurzun“. Am 27. Mai 1333 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Hans Truchsess von Waldburg für die „Stadt Wurzun“ das Memminger Stadtrecht (mit dem Stadtrecht erhielt Wurzach das Recht der niederen Gerichtsbarkeit, das Marktrecht und das Recht und die Pflicht der Ummauerung). 1514 wurde die Leinwandschau (Prüfung) eingerichtet. Ab 1515 begann die Errichtung des Frauenklosters Maria Rosengarten. Am 14. April 1525 kam es im Rahmen des Bauernkriegs zur Schlacht am Leprosenberg in Wurzach. Im Jahr 1637 lebten durch die Einwirkungen des Dreißigjährigen Kriegs und Seuchen nur noch 19 Bürger in Wurzach. 1675 entstand die Herrschaft Waldburg-Zeil-Wurzach. Um die noch 1780 aus nicht mehr als 100 Einwohnern bestehende Gemeinde zu erweitern, förderte Graf Eberhard Ernst den Zuzug von Neubürgern, vor allem Gewerbetreibenden, durch besondere Privilegien. 1806 kam die Herrschaft Wurzach unter württembergische Landeshoheit und wurde dem Oberamt Leutkirch zugeordnet. 1813 und 1814 wurden während des Befreiungskrieges in Wurzach insgesamt 35.301 Soldaten verpflegt, das Leprosenhaus diente für 4.003 Mann als Lazarett. Sechzehn Soldaten starben während des Aufenthalts am Leprosenhaus.

20. und 21. Jahrhundert

Im Jahr 1903 erlosch die herrschaftliche Linie Waldburg–Zeil–Wurzach.

1904 wurde die Bahnstrecke Roßberg–Wurzach eröffnet. Ab 1936 kam es zur Abgabe der ersten Moorbäder in Maria Rosengarten. Mit Auflösung des Kreises Leutkirch kam die Stadt 1938 zum Landkreis Wangen.

Das Wurzacher Schloss wurde nach der Auflösung des katholischen Priesterseminars ab Anfang des Zweiten Weltkrieges als Kriegsgefangenenlager für französische Offiziere genutzt. Nach der Besetzung der britischen Kanalinseln wurden von dort Zivilisten als Internierte bis zum Kriegsende im Schloss untergebracht. In den ersten Nachkriegsjahren gab es nur wenig Kontakte der ehemaligen Deportierten nach Oberschwaben. 1970 kam die erste Besuchergruppe zum 25. Jahrestag der Befreiung nach Wurzach. Seither gibt es viele Begegnungen, 2002 kam es zu einer Städtepartnerschaft zwischen Saint Helier und Wurzach.[2]

1950 wurde dem Ort das Prädikat Bad sowie die Kurwürde zugesprochen. Mit der Gemeindereform 1972 wurden die in der Stadtgliederung genannten Ortsteile in die Stadt Bad Wurzach eingemeindet. Seit 1996 wurde der Ort umfangreich im Rahmen der Stadtsanierung restauriert und erneuert.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende bis dahin selbständigen Gemeinden nach Bad Wurzach eingemeindet:

1. Juni 1972: Arnach, Eintürnen und Ziegelbach[3]
1. Juli 1972: Hauerz[3]
1. Dezember 1972: Gospoldshofen[3]
1. Januar 1973: Dietmanns und Haidgau[3]
1. Januar 1975: Seibranz und Unterschwarzach[4]

Haidgau gehörte bereits vor der Kreisreform zum Landkreis Ravensburg. Unterschwarzach und Dietmanns gehörten zum Landkreis Biberach, die übrigen Gemeinden gehörten zum Landkreis Wangen.

Geschichte der Ortsteile

Arnach: um 950 wird in einer Schenkungs-Urkunde ein Ritter Berngarius de Arnanc erwähnt. Bis 1806 wurde der Zehnte an das Collegiatsstift Wolfegg bezahlt, nach dessen Mediatisierung an den Fürsten von Waldburg-Wolfegg-Waldsee. Bis 1938 war es eine selbständige Gemeinde des Oberamts Waldsee, danach bis 1972 des Landkreises Wangen
Dietmanns, vormals zur Grafschaft Wolfegg gehöriges Pfarrdorf, das von 1806 bis 1938 zum Oberamt Waldsee zählte und danach bis 1972 dem Landkreis Biberach angegliedert war.
Eintürnen, seit ca. 1500 zur Grafschaft Wolfegg gehörig und 1824 zu einer selbständigen Gemeinde des Oberamts Waldsee erhobenes Dorf, das ab 1938 dem Landkreis Wangen angehörte
Gospoldshofen, 1823 aus der Stadtgemeinde Wurzach ausgegliedertes und zur selbstständigen Gemeinde des Oberamts Leutkirch erhobenes Dorf. 1938 kam es zum Landkreis Wangen
Hauerz: Grundherr war einst der Fürst von Waldburg zu Zeil-Wurzach. Hauerz wurde eine selbständige Gemeinde des Oberamts Leutkirch und kam 1938 zum Landkreis Wangen
Haidgau, früher auch Heidgau geschrieben, gehörte zur Grafschaft Wolfegg. Erste Erwähnung erfolgte bereits 797 in einer Urkunde des Klosters Sankt Gallen. Bis 1938 war es eine selbstständige Gemeinde im Oberamt Waldsee, danach des Landkreises Ravensburg
Seibranz, einst größtenteils dem Fürsten von Waldburg-Zeil zehntpflichtig. Bis 1938 Gemeinde des Oberamts Leutkirch, dann des Landkreises Wangen
Unterschwarzach, einst den Grafen von Waldburg-Wolfegg-Waldsee gehöriges kleines Pfarrdorf, bis 1938 Gemeinde des Oberamts Waldsee, danach bis 1972 dem Landkreis Biberach angegliedert
Ziegelbach, einst zur Grafschaft Wolfegg gehörig, bis 1938 Gemeinde im Oberamt Waldsee, dann im Landkreis Ravensburg.

Siehe hierzu auch Oberamt Waldsee bzw. Leutkirch, jeweils Volltext in Wikisource.

Religionen

Der römisch-katholische Kartäuserorden betreibt in Bad Wurzach mit der Kartause Marienau ein Kloster.

Politik
Bürgermeister

Bei der Bürgermeisterwahl am 16. Mai 2010 gaben 10.355 Wahlberechtigte 2.504 gültige Stimmen ab. Das entsprach einer Wahlbeteiligung von 25,7 %. Bürgermeister Roland Bürkle wurde damit mit 95,53 % für acht Jahre wiedergewählt.[5]

Kommunalwahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 50,7 %

 %50403020100

42,9 %38,3 %13,8 %5,1 %n. k.

CDUFWMiWuSPDSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p 14 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10

-9,7 %p
-1,5 %p+13,8 %p+5,1 %p-7,6 %p
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Rathaus mit Stadtbrunnen

Gemeinderat

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 brachte folgendes Ergebnis:

CDU: 10 Sitze (− 1)
FWV: 09 Sitze (± 0)
Mir Wurzacher (MiWu): 3 Sitze (+ 3)
SPD: 01 Sitz 0(+ 1)
Städtepartnerschaften

Die Stadt unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu:[7]

Luxeuil-les-Bains in den südlichen Vogesen in Frankreich (seit 1988)
Wallingford in der englischen Grafschaft Oxfordshire, Großbritannien (seit 2000)
Popielów in der Woiwodschaft Oppeln in Polen (seit 2000)
Saint Helier auf der Kanalinsel Jersey (seit 2002)
Wappen

Das Bad Wurzacher Stadtwappen zeigt einen Flusskrebs.
Der Sage nach muss dieses damals in der Wurzacher Ach heimische Tier den Bewohnern so gut gefallen haben, dass es als Wappentier übernommen wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die sogenannte Schleife 4 des Oberschwäbischen Pilgerweges führt den Wanderer auch durch Bad Wurzach
Touristische Rad- und Wanderwege

Die Oberschwäbische Barockstraße und die Schwäbische Bäderstraße führen durch Bad Wurzach. Auch der Oberschwäbische Pilgerweg durchläuft die Stadt auf der Schleife 4.

Radwege:

Bad Wurzach hat fünf ausgeschilderte Radtouren in und um Bad Wurzach
Fernradwege wie der Schwäbische Bäderradweg, der Fernradweg Oberschwaben-Allgäu, der Rotradweg und die Radrunde Allgäu führen ebenfalls durch die Stadt.

Wanderwege:

18 Wandertouren von einfach bis anspruchsvoll führen durch das Umland von Bad Wurzach und rund um das europadiplomierte Wurzacher Ried.
Ebenso befindet sich Bad Wurzach auf der Wiesengängerroute, eine von drei Strecken der Wandertrilogie Allgäu. Bad Wurzach ist ein Portalort der Wandertrilogie Allgäu für den Themenraum Naturschatzkammer.
Museen
Leprosenhaus, ehemaliges Leprosorium, Geburtshaus des Malers Sepp Mahler, Museum zur Geschichte des Hauses und Sepp-Mahler-Galerie.
Das Käserei-Museum der Käserei Vogler zeigt, wie vor hundert Jahren und in den 1930er Jahren Käse im Allgäu produziert wurde. Um das Museum zu finanzieren, wurde die so genannte „Käse-Aktie“ als Genuss-Schein herausgegeben.
Oberschwäbisches Torfmuseum mit Lehrpfad „Auf den Spuren der Torfstecher“
Torfbahn im Wurzacher Ried: Sonderfahrten mit der Feldbahn (600 mm Spurweite) ab dem Zeiler Torfwerk (direkt an der Bundesstraße 465) zum Torfwerk Haidgau finden an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat statt.
„Moor Extrem“, Ausstellung im Naturschutzzentrum[8]
Bauwerke
Madonna aus der Schlosskapelle
Schloss Bad Wurzach, ehemaliges waldburgisches Schloss mit einem bedeutenden Barocktreppenhaus von 1728
Ehemaliges Kloster „Maria Rosengarten“ mit Rokoko-Hauskapelle von 1763
Salvatorianerkloster Gottesberg, Kloster des Salvatorianerordens auf dem Gottesberg über der Stadt
Katholische Pfarrkirche St. Verena, frühklassizistische Kirche von 1775-1777
Gottesberg, Wallfahrtskirche von 1709; Heilig-Blut-Reliquie; Reiterprozession „Blutritt“ am zweiten Freitag im Juli.
Kartause Marienau, einziges Kartäuserkloster im deutschsprachigen Raum. Die Kartause kann nicht besichtigt werden.
Ehemaliges Leprosenhaus (siehe Museen)

Auf dem Stadtgebiet von Bad Wurzach befinden sich 43 Kapellen.

Naturdenkmäler
Wurzacher Ried
Das Naturschutzgebiet Wurzacher Ried ist eines der größten noch intakten Hochmoorgebiete Europas. Der Torfabbau wurde 1997 vollständig eingestellt.
Wachbühl, 791 Meter hoher Aussichts- und Wanderberg
Friedrich-Schiedel-Literaturpreis

Seit 1983 verleiht die Stadt Bad Wurzach alle zwei Jahre den Friedrich-Schiedel-Literaturpreis, der auf den 1913 in Baierz geborenen Unternehmer Friedrich Schiedel zurückgeht. Die Veranstaltung findet jeweils im Barocktreppenhaus des Bad Wurzacher Schlosses statt.

Freizeit- und Sportanlagen
Vitalium-Therme, Thermalbad mit Saunalandschaft
Hallenbad
Freibad in Hauerz
180 km Rad- und Wanderwege
Wandertrilogie Allgäu und Radrunde Allgäu
Skaterplatz
Mehrere Sportplätze, darunter auch ein Kunstrasenplatz
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Bahnhof um 1910

Bad Wurzach liegt an der B 465 (Kirchheim unter Teck – Leutkirch im Allgäu). Die Stadt ist mit einigen Buslinien u. a. mit Bad Waldsee, Aulendorf, Kißlegg, Biberach an der Riß, und Leutkirch verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.

Die Bahnstrecke Roßberg–Bad Wurzach wurde 1904 als Stichstrecke der Württembergischen Allgäubahn eröffnet. Die Deutsche Bundesbahn gab den Personenverkehr am 29. September 1963 auf. Nach der Stilllegung 2002 durch die Deutsche Bahn kaufte die Stadt Bad Wurzach die Güterverkehrsstrecke zum 1. Oktober 2004 und fungiert seitdem als Eisenbahninfrastrukturunternehmen für die Strecke.[9] Der Güterverkehr auf der Roßbergbahn wurde 2003 von der Bayerischen Cargo-Bahn GmbH (einer ehemaligen Tochtergesellschaft von Captrain Deutschland) übernommen. Ab 2012 führte die Stock-Transport GmbH die Anlieferung von Quarzsand und Soda aus dem Rheinland für die in Bad Wurzach ansässige Glasfabrik durch, bis dieser Verkehr Ende 2016 auf die Straße verlagert wurde.[10] Seit Juli 2010 verkehren an ausgewählten Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober Personenzüge im Ausflugsverkehr als „Radexpress Oberschwaben“ auf der Strecke Aulendorf – Bad Waldsee – Roßberg (nur Betriebshalt) – Bad Wurzach.

Ansässige Unternehmen

Größter Arbeitgeber ist die Glasfabrik Verallia Deutschland AG (bis 2016: Saint-Gobain Oberland AG). Die Firma (heute ist hier auch der Sitz der Hauptverwaltung Deutschland) wurde 1946 als Oberland Glas GmbH gegründet. Die vier Werke in Deutschland produzieren unter dem Namen der französischen Konzernmutter Saint-Gobain. Eine landschaftstypische Form der Landwirtschaft, aber heute ein seltener Betrieb, ist die seit Jahrzehnten selbstverwaltete Schäfereigenossenschaft Finkhof.[11]

Bildungseinrichtungen

In städtischer Trägerschaft bestehen zwei Ganztagesschulen, die Grundschule Bad Wurzach und die Werkrealschule Bad Wurzach. Zudem gibt es in städtischer Trägerschaft eine Förderschule und eine Realschule im Stadtgebiet. In den Teilorten befinden sich fünf weitere Grundschulen und eine Grund- und Werkrealschule in Seibranz. Im Stadtgebiet befindet sich darüber hinaus das private Gymnasium Salvatorkolleg.
Es bestehen sechs römisch-katholische und fünf städtische Kindergärten.

Kurbetrieb
Thermalwasseraußenbecken des Vitaliums

Bad Wurzach gilt als das älteste Moorheilbad Baden-Württembergs, es existiert seit 1936 und ist das einzige im Allgäu mit Thermalquelle. Zu Beginn wurden im Kloster Maria Rosengarten in Wurzach die ersten Moorbäder zur Behandlung chronischer Erkrankungen des Bewegungsapparates angeboten, zunächst nur an Frauen, ein Jahr später auch an Männer. Diese erste Kureinrichtung betrieb der Schwesternorden Arme Schulschwestern. Die Mooranwendungen wurden wegen ihrer heilenden Wirkung immer beliebter; bis 1942 wurden 7.000 Moorbäder an 2.800 Gäste abgegeben.

Aufgrund von Kapazitätsproblemen und steigender Nachfrage nach Moorbädern wurde im Jahr 1948 der städtische Kurbetrieb Wurzach gegründet und das Kurmittelhaus in der Parkstraße eröffnet. In der Folge wuchs die Stadt schnell zu einem bedeutenden Kurort an. 1950 erhielt Wurzach das Prädikat ‚Bad‘, welches in Deutschland nur staatlich anerkannte Heilbäder tragen dürfen. 1968 wurde auch dieses Kurmittelhaus zu klein, weshalb das Kurmittelhaus am Reischberg gebaut wurde. 1977 wurde das Kurhotel am Reischberg eröffnet.

1999 wurde das touristische Gesundheits- und Erholungsangebot mit der Eröffnung der Vitalium-Therme erweitert. 2007 wurde die Therme umgebaut und um ein Thermalwasseraußenbecken, eine Saunalandschaft und ein „Wohlfühlhaus“ für Wellnessanwendungen erweitert. Seitdem verfügt das Thermalbad mithin über das Gesundheitszentrum mit der angeschlossenen Vitalium-Therme, Wellnessbereich, Saunalandschaft und Fitnessstudio sowie das Kurhotel am Reischberg.[12]

Der gesamte Kurbetrieb wird als Eigenbetrieb der Stadt Bad Wurzach geführt. Die zentrale Verwaltung des Betriebs obliegt der Kurbetriebsverwaltung.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Eustachius Gabriel (1724–1772), Maler des Barock
Franz Xaver Schnizer (1740–1785), Komponist und Organist
Ferdinand Eggmann (1827–1913), Geistlicher und Politiker
Eberhard II. von Waldburg-Zeil-Wurzach (1828–1903), von 1865 bis 1903 vierter Fürst von Waldburg-Zeil-Wurzach
Paul Eduard Waldraff (1870–1917), Grafiker und Briefmarkenkünstler
Clemens Högg (1880–1945), SPD-Politiker, MdL in Bayern
Oskar Graf (1882–1942), Politiker, badischer Landtagsabgeordneter
Sepp Mahler (1901–1975), Maler und Vagabund
Carl Joseph Leiprecht (1903–1981), Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Friedrich Schiedel (1913–2001), Unternehmer und Mäzen
Arsenius Butscher (1928–2013), Motorradrennfahrer
Peter Schad (* 1952), Begründer der Band Oberschwäbische Dorfmusikanten
Gerd Riss (* 1965), elffacher Motorradweltmeister (Speedway)
Personen, die vor Ort wirkten
Pater Agnellus Schneider (1913–2007), Schriftsteller und Umweltschützer, lebte und arbeitete in Bad Wurzach und kämpfte für den Erhalt des Wurzacher Rieds
Heiko Butscher (* 1980), Fußballspieler, wuchs in Bad Wurzach auf
Literatur
Otto Beck: Der Gottesberg in Bad Wurzach (= Kleine Kunstführer 1775, ZDB-ID 51387-8). Schnell & Steiner, München u. a. 1989.
Hans-Peter Biege: Italienischer Himmel über der Kur. Bad Wurzach bietet seinen Gästen seit siebzig Jahren das Moor. In: Wolfgang Niess, Sönke Lorenz (Hrsg.): Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg. Markstein-Verlag, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5, S. 276–289.
Otto Frisch, Maria Frisch: Bad Wurzach in alten Ansichten. 3 Bände. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1978–1995, ISBN 90-288-4945-9 (Bd. 2), ISBN 90-288-6016-9 (Bd. 3).
Reinfried Schneider, Reinhard Kempter: Bad Wurzach. Geschichte und Denkmäler. Salvatorkolleg, Bad Wurzach 1963.
August Friedrich Pauly: Beschreibung des Oberamts Leutkirch (= Beschreibung des Königreichs Württemberg. Bd. 18). Mit einer Karte des Oberamts, einer Ansicht von Wurzach und vier Tabellen. Cotta, Stuttgart/Tübingen 1843, OCLC 311255503, Volltext in Wikisource.
Gisela Rothenhäusler: Das Wurzacher Schloss 1940–1945. Ein kleines Kapitel europäischer Geschichte. Kriegsgefangene im Oflag VC. Zivilinternierte aus Jersey. Jüdische Häftlinge aus Bergen-Belsen (= Bad Wurzacher Reihe. Bd. 1). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-502-8.
Weblinks
 Commons: Bad Wurzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Wurzach – Reiseführer
 Wikisource: Wurzach in der Beschreibung des Oberamts Leutkirch von 1843 – Quellen und Volltexte

desgleichen: Arnach, Dietmanns, Einthürnen, Gospoldshofen, Hauerz, Heidgau, Seibranz, Unter-Schwarzach und Ziegelbach.

Offizielle Internetseite der Stadt
Ortsteil Hauerz
Ortsteil Ziegelbach