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Geschichte
Stadtgründung

Balingen wurde im Jahr 863 als Balginga erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert traten verschiedene Adlige als Ortsherren des kleinen Dorfes auf. Vermutlich gab es auch eine Burg. Balingen gehörte zur bis 1162 existierenden Herrschaft Haigerloch, dann fiel es den Grafen von Hohenberg zu. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erfolgte der Übergang an die Grafen von Zollern, diese machten den Ort zum Sitz der Herrschaft Schalksburg. 1255 wurde die Stadt Balingen gegründet, etwa 200 Meter flussaufwärts zur bisherigen Siedlung in einer Landzunge zwischen Eyach und Steinach. Letztere wurde erst später im Zuge der Stadtbefestigung umgeleitet. Der neue Hauptarm bildete den südlichen Wassergraben, der alte Lauf den westlichen Graben. Mit dem Stadtrecht wuchs die Siedlung rasch an und erhielt eine Ummauerung. 1403[2] gelangte Balingen durch Kauf an Württemberg; die Stadt wurde bald Sitz eines Amtes. Im 15. Jahrhundert war die Stadt mehrfach verpfändet, so unter anderem an Graf Hans von Werdenberg und an die Herren von Bubenhofen. Die für die Stadt zuständigen Vögte und Obervögte residierten im ehemaligen Zollernschloss.
Die Aufständischen vom armen Konrad übernahmen 1514 die Herrschaft über die Stadt Balingen.[3]

Hexenverfolgung

1598 bis 1600 war die Bürgermeisterswitwe Anna Murschel von einem Hexenprozess betroffen.

Ab 19. Jahrhundert

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Balingen Sitz eines Oberamtes, das ab 1810 zur Landvogtei am oberen Neckar und ab 1818 zum Schwarzwaldkreis gehörte. Nach Feuersbrünsten 1724 und 1809 wurde die Stadt mit regelmäßigem Grundriss neu erbaut. Die Bewohner betrieben seit dem 19. Jahrhundert hauptsächlich Trikotwebereien und waren in der Handschuh- und Schuhfabrikation tätig, andere betrieben Viehhandel.

1934 wurde das Oberamt Balingen in den Landkreis Balingen überführt, der bei der Kreisreform 1973 Bestandteil des neu gebildeten Zollernalbkreises wurde.

1944 bis 1945 wurden in den Ortsteilen Frommern, Engstlatt und Erzingen Werke und Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof (KZ Frommern und KZ Erzingen) betrieben, um im Rahmen des Unternehmens Wüste Treibstoff aus Ölschiefer zu gewinnen.

Durch die Eingliederung verschiedener Umlandgemeinden überschritt die Einwohnerzahl Balingens 1973 die Grenze von 20.000. Danach stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg mit Wirkung vom 1. Januar 1974 beschloss.

Geschichte der Stadtteile

Die Balinger Stadtteile haben eine unterschiedliche Geschichte, kamen jedoch nahezu alle über die Grafen von Zollern 1403 an Württemberg. Hier gehörten sie zum Amt bzw. Oberamt Balingen, aus dem 1934 der Landkreis Balingen hervorging. Lediglich Roßwangen kam erst 1938 zum Landkreis Balingen, zuvor gehörte der Ort zum Oberamt Rottweil.

Eingemeindungen

In die Stadt Balingen wurden folgende Gemeinden eingegliedert bzw. mit der Stadt Balingen vereinigt:

1934: Heselwangen (wegen dieser frühen Eingliederung wurde Heselwangen nicht als eigener Ortsteil behandelt. Erste Ortschaftsratswahlen fanden dort erst im Jahr 2007 statt.)
1. Januar 1971: Streichen[4]
1. Juli 1971: Ostdorf[4]
1. August 1971: Endingen[4]
1. September 1971: Erzingen[5]
1. Januar 1973: Zillhausen[5]
1. Oktober 1973: Engstlatt[6]
1. Januar 1975: Neubildung der Stadt Balingen durch Zusammenschluss mit Frommern (mit dem 1937 eingegliederten Dürrwangen und dem am 1. Januar 1971 eingemeindeten Stockenhausen[4]) und Weilstetten (mit dem am 1. Juli 1971 eingemeindeten Roßwangen[4])[6]
Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung von Balingen

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze). Zu beachten ist, dass zwischen dem 1. Juli 1971 und dem 1. Januar 1975 umfangreiche Eingemeindungen stattfanden, woraus der große Sprung in der Einwohnerzahlentwicklung resultiert.

Jahr Einwohnerzahlen
1622 1.932
1706 2.101
1745 2.461
1803 2.946
1823 3.049
1843 3.196
1855 2.878
1861 2.989
1. Dezember 1871 ¹ 3.212
1. Dezember 1880 ¹ 3.252
1. Dezember 1900 ¹ 3.447
1. Dezember 1910 ¹ 4.101
16. Juni 1925 ¹ 4.077
16. Juni 1933 ¹ 4.973
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ¹ 6.285
13. September 1950 ¹ 8.242
6. Juni 1961 ¹ 11.647
27. Mai 1970 ¹ 14.216
31. Dezember 1975 29.310
31. Dezember 1980 29.738
25. Mai 1987 ¹ 30.346
31. Dezember 1990 31.738
31. Dezember 1995 33.624
31. Dezember 2000 33.700
31. Dezember 2005 34.402
31. Dezember 2010 33.959
31. Dezember 2015 33.640

¹ Volkszählungsergebnis

Wappen
Stadtteil Balingen Dürrwangen Endingen Engstlatt Erzingen Frommern Heselwangen Ostdorf Rosswangen Stockenhausen Streichen Weilstetten Zillhausen
Einwohner (1961) 11.647 1.056 1.334 625 2.889 1.109 518 242 383 1.949 726
Einwohner (1970) 14.216 1.256 1.493 633 3.493 1.235 607 257 444 2.453 806
Einwohner (2008) 14.295 1.489 2.335 1.855 792 4.431 954 1.570 745 260 563 3.669 901
Einwohner (2010) 14.193 1.496 2.321 1.874 803 4.425 959 1.526 738 265 571 3.695 872

Religion

Das Gebiet der heutigen Stadt Balingen gehörte anfangs zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat ante nemus sive nigrae silvae unterstellt. Infolge der Zugehörigkeit zu Württemberg wurde in den meisten Stadtteilen 1534 die Reformation eingeführt, so dass diese über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch waren. Lediglich Roßwangen blieb katholisch, weil dieser Ort ritterschaftlich verwaltet wurde und die Ortsherren keine Reformation durchführten. In allen evangelischen Orten gibt es daher jeweils eine evangelische Kirchengemeinde und eine meist alte evangelische Kirche. Die erste Balinger Kirche wurde 1255 erwähnt und war Unserer Lieben Frau geweiht. Sie war die Pfarrkirche des alten Dorfes Balingen und blieb zunächst auch die Pfarrkirche der Stadt nach deren Gründung. Doch lag sie außerhalb der Stadtmauer. Aus der 1343 erwähnten Kapelle St. Nikolaus im heutigen Stadtzentrum wurde dann im 15./16. Jahrhundert die heutige Stadtkirche erbaut und 1516 zur Pfarrkirche erhoben. Dadurch wurde die bisherige Kirche als Friedhofskirche genutzt. 1547 wurde Balingen Sitz eines Superintendentur, aus der später der Kirchenbezirk Balingen hervorging. Die Superintendentur war zunächst der Generalsuperintendentur (heute Prälatur) Tübingen, später Bebenhausen, 1810 erneut Tübingen, 1823 Reutlingen, 1913 Ulm und seit 1956 wieder Reutlingen unterstellt.
Infolge des starken Wachstums der Gemeinde Balingen wurden im 20. Jahrhundert weitere Pfarreien errichtet. So wurde die alte Friedhofkirche 1954 wieder Pfarrkirche (Kirchengemeinde Balingen Ost, zu der heute auch die Gemeindeglieder in Heselwangen gehören) und im Wohngebiet Schmiden entstand 1968 ein neues Gemeindezentrum mit einer weiteren Pfarrei. Die drei Kirchengemeinden bilden heute die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Balingen im Dekanat Balingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Auch die evangelischen Kirchengemeinden in den Stadtteilen Dürrwangen (mit Stockenhausen), Endingen, Engstlatt, Erzingen, Frommern, Heselwangen, Ostdorf, Streichen, Weilstetten und Zillhausen gehören zum Dekanat Balingen.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken nach Balingen, später auch in die anderen evangelischen Stadtteile. 1899 konnte sich die Gemeinde ihre eigene Kirche Hl. Geist erbauen, die 1918 zur Pfarrei erhoben wurde. Zur Kirchengemeinde Balingen gehören auch die Katholiken der Stadtteile Engstlatt und Ostdorf, doch gibt es in Engstlatt seit 1966 eine eigene Kirche, St. Johannes Apostel. In Frommern wurde 1965 die Kirche St. Paulus erbaut, die 1970 zur Pfarrei erhoben wurde. Zur dortigen Gemeinde gehören auch die Katholiken in Endingen, Stockenhausen, Streichen, Weilstetten und Zillhausen. Die Gemeindeglieder von Erzingen gehören zur Kirchengemeinde Dotternhausen. Die katholische Kirche in Roßwangen wurde 1948 unter Einbeziehung von Teilen der Vorgängerkirche von 1668 erbaut, doch ist dort bereits 1275 eine Kirche erwähnt, die den Heiligen St. Johannes Baptist und St. Dionysius geweiht war. Alle katholischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Balingens gehören heute zur Seelsorgeeinheit 3 des Dekanats Balingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Seit 2012 wird die ehemalige Siechenkapelle als orthodoxe Kirche russischer Tradition Hl. Martin von Tours genutzt.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Balingen auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche, zwei Evangelisch-freikirchliche Gemeinden (Kernstadt und Zillhausen) und die Gemeinde Gottes. Auch die Neuapostolische Kirche sowie die Zeugen Jehovas sind in Balingen vertreten.

Politik
Gemeinderat

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 45,2 %

 %3020100

29,9 %21,9 %18,2 %15,1 %14,9 %

CDUSPDFWGFDPGrüne
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4

+1,6 %p
+2,1 %p+0,5 %p-0,9 %p+5,5 %p
CDUSPDFWGFDPGrüneVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Das renovierte Rathaus von Balingen

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 45,2 % (− 0,4) zu folgendem Ergebnis:[7]

Partei / Liste Stimmenanteil +/− Sitze +/−
CDU 29,9 % + 1,6 9 − 3
SPD 21,9 % + 2,1 7 − 1
FWG 18,2 % − 7,5 6 − 4
FDP 15,1 % − 0,9 5 − 1
Grüne 14,9 % + 5,5 5 + 1

Bürgermeister

An der Spitze der Stadt Balingen stand seit dem 14. Jahrhundert ein herrschaftlicher Schultheiß. Daneben gab es den herrschaftlichen Vogt als Leiter des Amtes Balingen. Im 16. Jahrhundert übernahm ein Untervogt als Vertreter des Vogtes die Leitung der städtischen Verwaltung. Dieser trug später die Amtsbezeichnung Oberamtmann. Daneben gab es seit 1441 auch einen Bürgermeister, seit dem 17. Jahrhundert zwei Bürgermeister. Sie gehörten zum Rat, der erstmals 1382 genannt wurde. Im 17. Jahrhundert war ein Stadtschultheiß Vorsitzender des Rates. Die Hauptaufgabe des Rates bestand in der Aufsicht über die Flur.

Seit 1935 wurde aus dem Stadtschultheiß der Bürgermeister, der seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1974 die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister trägt. Heute wird der Oberbürgermeister für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Stadtverwaltung. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.

Die Stadtoberhäupter von Balingen seit 1819:

1819–1848: Johannes Zürn
1848–1855: Christian August Sigel
1855–1869: Johann Michael Eisele
1869–1906: Wilhelm Friedrich Eisele
1906–1919: Friedrich Hofmann
1919–1936: Hermann Friedrich Rommel
1937–1945: Kurt Friederichs
1945–1946: Robert Wahl
1946–1948: Walter Fuchs
1948–1954: Gottlob Maurer
1955–1975: Albert Hagenbuch
1975–1991: Eugen Fleischmann (SPD)
1991–2007: Edmund Merkel (CDU)
seit 2007: Helmut Reitemann (CDU)
Wappen und Flagge

Das Wappen Balingens zeigt unter goldenem Schildhaupt, darin eine liegende schwarze Hirschstange, einen von Silber und Schwarz gevierten Schild. Die Balinger Stadtfarben sind Schwarz-Weiß-Gelb.

Der gevierte Schild ist das alte Stadtsymbol, als Balingen noch zur Herrschaft der Zollern gehörte. Nachdem die Stadt württembergisch wurde fügte man deren Symbol, die Hirschstange in das Wappen ein. Die heutige Form des Wappens setzte sich ab 1535 allmählich durch. Die Flagge wurde 1922 angenommen. Auch die im Rahmen der Gemeindereform vergrößerte Stadt übernahm ihre alten Hoheitssymbole. Sie wurden am 18. Juni 1975 vom Innenministerium Baden-Württemberg neu verliehen.

Wegweiser in Royan:
„972 km bis Balingen“

Royan: Promenade Esplanade de Balingen

Städtepartnerschaft

Seit 1980 unterhält Balingen eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Royan im Département Charente-Maritime.[8]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Balingen liegt an der Hohenzollernstraße.

Theater

In der Stadthalle Balingen finden regelmäßig Theatergastspiele, Opern-, Operetten- und Musical-Aufführungen sowie Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt.

Museen

In Balingen befindet sich ein Museum für Waagen und Gewichte, ein Heimatmuseum, die Friedrich-Eckenfelder-Galerie, im Ortsteil Endingen ein Ortsmuseum und im Ortsteil Ostdorf ein Bauernmuseum.

Bauwerke

siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Balingen

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Zollernschloss. Daran grenzt das ehemalige Gerberviertel an, das auch „Klein-Venedig“ genannt wird.

Die spätgotische evangelische Stadtkirche beherbergt unter anderem das Grabmal Friedrichs von Zollern. Sie wurde im 15./16. Jahrhundert aus einer alten Kapelle St. Nikolaus erbaut. Älter ist jedoch die Friedhofkirche. Diese wurde bereits 1255 erwähnt und war Unserer Lieben Frau geweiht. Weitere Kirchen in der Kernstadt sind die katholische Heilig-Geist-Kirche von 1899 und das evangelische Gemeindezentrum Schmiden von 1968.

Stadtkirche

Turm der Stadtkirche

Friedhofkirche

Friedrichstraße

Zollernschloss

Hochwasserdenkmal an der Tübinger Straße

Teil der alten Stadtmauer (ehemaliges Kameralamt)

Teil der Stadtmauer im Zwinger

Feuerwehr Balingen

Freibad Balingen

Naturdenkmäler

Im Zillhausener Wasserfall stürzt der Büttenbach insgesamt 26 Meter tief in eine Schlucht, davon 17 Meter in freiem Fall. Der Wasserfall ist von einem Parkplatz unterhalb von Zillhausen über eine Treppenanlage zugänglich. Ein kleinerer Wasserfall liegt zwei Kilometer südlich im Wannental oberhalb von Stockenhausen.

Sport

Balingen mit seinen Ortsteilen hat über 70 Sportvereine[9]. Größter Sportverein der Stadt ist die TSG Balingen mit einem breit angelegten Sportangebot. Erfolgreichster Sportverein ist die HBW Balingen-Weilstetten, die von 2006 bis 2017 in der 1. Handball-Bundesliga spielte. In der Saison 2017/18 spielt der HBW Balingen-Weilstetten in der 2. Handball-Bundesliga.

Bedeutende Sportstätten sind:

Bizerba-Arena, etwa 10.000 Zuschauerplätze, u. a. Spiel- und Wettkampfstätte der TSG Balingen
Sparkassen-Arena, seit 2006, über 2.300 Zuschauerplätze, u. a. Spielstätte des HBW Balingen-Weilstetten
Kunsteisbahn
Regelmäßige Veranstaltungen

In der Stadthalle finden in mehrjährigem Abstand regelmäßig Kunstausstellungen mit überregionaler Bedeutung statt. Die Ausstellungen haben wechselnde Schwerpunkte, in der Vergangenheit zum Beispiel Marc Chagall, Pablo Picasso, Joan Miró, Gustav Klimt, Erich Heckel, Paul Klee oder Ernst Ludwig Kirchner.

Das alljährlich Mitte Juli stattfindende Metal-Festival Bang Your Head auf dem Balinger Messegelände, hat internationale Bekanntheit erreicht und bringt bis zu 20.000 Besucher aus aller Welt nach Balingen.

Seit 1995 wird von der evangelischen Kirchengemeinde Erzingen-Schömberg jährlich das Balinger Rockfestival organisiert. Dies fand bis 2009 in Erzingen statt, seit 2010 ist die eintägige Musikveranstaltung in der Volksbankmesse beheimatet. Aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland reisen jährlich circa 1500 Fans der christlichen Rockmusik an.[10]

Seit 1986 findet jährlich zum ersten Mai auf dem Dorfplatz im Teilort Dürrwangen und in der Stadthalle Balingen das internationale Volkstanzfestival statt.[11]

Das Balinger Volksfest auf dem Messeplatz findet seit 1992 statt.

Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Lager Balingen der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH, größter Arbeitgeber der Region
Bizerba, Hersteller von Waagen, Kassen, Preisauszeichnungs- und Kennzeichnungssystemen
Ceceba, Hersteller von Tag- und Nachtwäsche für Herren
Uhlsport, Hersteller von Sportartikeln
Spitta-Verlag, Fachverlag für Zahnmedizin, Zahntechnik und Medizin
Verkehr
Öffentlicher Verkehr
HzL-Triebwagen Richtung Aulendorf und Schömberg im Balinger Bahnhof

Durch Balingen führt die Zollernalbbahn, welche von Tübingen über Hechingen, Balingen, Albstadt und Sigmaringen bis nach Aulendorf verläuft. Zudem liegt Balingen an der Bahnstrecke Balingen-Schömberg, welche aber nur im Ausflugsverkehr und Güterverkehr bedient wird. Balingen hat insgesamt sechs Bahnhöfe: Engstlatt, Balingen (Württ), Balingen-Süd, Frommern, Endingen und Erzingen.
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 331. Für die Stadt selbst gilt der Stadttarif 31.

Individualverkehr

Durch Balingen führt die Bundesstraße 27, die sich nördlich des Stadtteiles Engstlatt bis südlich von Balingen auf einer Länge von etwa 10 km mit der Bundesstraße 463 vereint. Die B 27 verbindet die Stadt nach Norden mit dem Großraum Stuttgart und nach Süden mit Schaffhausen in der Schweiz. Die B 463 verläuft in Richtung Nordwesten über Haigerloch zur Bundesautobahn 81 (Anschlussstelle Empfingen) und in Richtung Südosten über Albstadt bis nach Sigmaringen.

Medien

Die wichtigsten lokalen Zeitungen sind der Zollern-Alb-Kurier und der Schwarzwälder Bote. Über Kabel ist der regionale TV-Sender RTF.1 zu empfangen.

Behörden, Gerichte und Einrichtungen

In Balingen ist der Sitz des Landratsamts Zollernalbkreis. Ferner gibt es ein Finanzamt, eine Agentur für Arbeit, ein Notariat und ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Hechingen und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Balingen ist Sitz auch des Kirchenbezirks Balingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Dekanats Balingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildung

In der Stadt gibt es neben dem Gymnasium Balingen und der Realschule Balingen seit dem Schuljahr 2013/14 die Sichelschule Balingen Gemeinschaftsschule. Im Ortsteil Frommern gibt es seit 2016/17 den Schulverbund Frommern, bestehend aus der Grund- und Werkrealschule Frommern und der Realschule Frommern. Ferner gibt es die Lauwasenschule (Förderschule) und die Sprachheilschule. Es gibt sechs selbstständige Grundschulen (Schmiden, Engstlatt, Endingen/Erzingen, Zillhausen/Streichen, Längenfeld, Weilstetten/Roßwangen).

Weiterhin gibt es die Volkshochschule Balingen mit ihren Zentren in Balingen und Weilstetten. Für die Grund-, die Haupt- und Werkrealschulen, die Realschulen, die Gemeinschaftsschule, den Schulverbund und das Gymnasium ist die Stadt Balingen Schulträgerin.

Der Zollernalbkreis ist Träger der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule(Beruflichen Schulen) sowie der Sprachheilschule Balingen und der Krankenpflegeschule der Kreisklinik Balingen.

Die Abendrealschule Balingen, die Freie Waldorfschule Balingen in Frommern und die Plettenbergschule Ausbildungszentrum für Physiotherapie Zollernalbkreis in Engstlatt runden das schulische Angebot der Stadt ab.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Die folgenden Personen sind Ehrenbürger der Stadt Balingen:

Karl von Leibbrand († 14. März 1898), Oberbaurat
Hermann (von) Ehmann (* 10. Juni 1844, † 7. Dezember 1905), Oberbaurat
Josef Filser († 31. Juli 1918), Oberamtmann und Regierungsrat
Konrad Haussmann († 11. Februar 1922), Landtagsabgeordneter
Paul von Hindenburg (* 2. Oktober 1847, † 2. August 1934), Reichspräsident
Friedrich Eckenfelder († 11. Mai 1938), Kunstmaler
Robert Wahl († 5. Dezember 1955), Bürgermeister
Wilhelm Kraut (* 9. Mai 1875; † 26. September 1957), Fabrikant
Jakob Beutter († 17. Januar 1972), Schreinermeister
Albert Hagenbuch († 25. Dezember 1997), Oberbürgermeister
Wilhelm Kraut (* 17. März 1906; † 13. Juli 1992), Ehrensenator
Söhne und Töchter der Stadt
Gregor Reisch (* ca. 1470; † 9. Mai 1525 in Freiburg im Breisgau), Hochschullehrer und Mönch, Vertreter der philosophischen Schule der spätscholastischen Realisten
Joseph Weiß, auch Joseph Weiß Maler von Balingen und möglicherweise der Meister von Meßkirch (* 1487 oder 1488; † nach 1565), Maler der Renaissance
Marx Weiß der Jüngere, auch Marx Weiß von Balingen (* vor 1518; † 25. Februar 1580 in Überlingen), Maler der Spätgotik
Anna Murschel (* um 1533, † nach 1600 vermutlich in Engstlatt), Witwe des langjährigen Balinger Bürgermeisters Caspar Murschel, genannt Tübinger, wurde in einem Hexenprozess angeklagt, konnte aber trotz intensiver Folter nicht zu einem Geständnis gezwungen werden und wurde entlassen.
Philipp Nicodemus Frischlin (* 22. September 1547 in Erzingen; † 29. November 1590 in Hohenurach), ein späthumanistischer Philologe, neulateinischer Dramatiker und Lyriker
Eberhard von Wächter (1762–1852), Maler, Direktor der königlichen Kunstschule
Johann Tobias Beck (* 22. Februar 1804; † 28. Dezember 1878 in Tübingen), evangelischer Theologe
Gottlieb Rau (* 15. Januar 1816 in Dürrwangen; † 2. Oktober 1854 in New York City), Revolutionär der Deutschen Revolution 1848/49
Heinrich Lang (* 14. November 1826 in Frommern; † 13. Januar 1876 in Zürich), Theologe
Martin Haug (* 30. Januar 1827 in Ostdorf, † 3. Juni 1876 in Bad Ragaz), Orientalist
Theodor Karl von Hermann (1850–1926), Generalsuperintendent von Tübingen und Reutlingen
Eugen Fischer-Baling (1881–1964), Bibliothekar, Historiker, Politologe und Schriftsteller
Robert Wahl (* 22. August 1882 in Balingen; † 5. Dezember 1955 ebenda), Unternehmer und Kommunalpolitiker
Heinrich Münzenmaier (1883–1975), Präsident der Landesversicherungsanstalt Württemberg
Erwin Marquardt (1889–1955), Professor für Wasserbau
Gottlieb Stengel (1897–1981), Diplomlandwirt und Direktor der Ackerbauschule Hohenheim
Hans-Otto Binder (1940–2017), Historiker, Hochschullehrer und Tübinger Lokalpolitiker
Heinrich Haasis (* 1945), Bürgermeister, Landrat, Landtagsabgeordneter, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands
Jürgen Haug (* 1948), Schauspieler, Drehbuchautor und Sprecher (u. a. für Hörspiele)
Claudia Hübner (* 1948), Staatsrätin im Staatsministerium Baden-Württemberg, Landtagsabgeordnete
Volker Jehle (* 23. Dezember 1954), Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Herausgeber
Joachim Schmid (* 1955), Bildender Künstler
Rainer Schlegel (* 1958), Jurist, Richter am Bundessozialgericht
Martin Schaudt (* 1958), Dressurreiter
Michael Hennrich (* 1965), Politiker (CDU), Bundestagsabgeordneter
Christoph Sieber (* 1970), Kabarettist
Stefan Knop (* 1971), Mediziner und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Stefan Krohmer (* 1971), Regisseur und Schauspieler, erhielt 2002 den Adolf-Grimme-Preis mit Gold für seinen Film Ende der Saison.
Nicole Hoffmeister-Kraut (* 1972), Abgeordnete des Landtags Baden-Württemberg und Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg
Sascha Alexander Geršak (* 1975), Schauspieler
Sarah Sophie Koch (* 1984), Pädagogin, Familientherapeutin und Schauspielerin
Kathrin Lang (* 1986), Biathletin
Frank Lehmann (* 1989), Fußballtorhüter
Pascal Bodmer (* 1991), Skispringer
Florian Kath (* 1994), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Karl Friedrich Reinhard (* 1761 in Schorndorf, † 1837 in Paris) französischer Diplomat, Staatsmann und Schriftsteller deutscher Herkunft wuchs teilweise in Balingen auf und wirkte dort als Vikar.[12]
Andreas Bizer (* 1839, † 1914), Mechaniker und Industrieller, Mitbegründer von Bizerba
Carl Neuschäfer (* 1879, † 1946 in Zillhausen), emeritierter Studiendirektor des Theologischen Seminars des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Prediger der baptistischen Gemeinde Tübingen-Zillhausen.
Daniel F. Pinnow (* 1962 in Stuttgart), Buchautor und ehemaliger Geschäftsführer der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Überlingen und Bad Harzburg, wuchs in Balingen auf und machte dort Abitur
Literatur
Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886: Balingen. Reprint: Sanders Verlag, 1986, ISBN 3-7644-0056-0.
Erich Keyser (Hrsg.): Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Stuttgart, 1961.
Stadtverwaltung Balingen (Hrsg.): 750 Jahre Stadt Balingen (1255-2005) (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Balingen, Bd. 7). Stadtverwaltung Balingen, Balingen 2005, ISBN 3-00-017595-4.
Gerd Schneider: Balingen: Impressionen einer Stadt. H. Daniel, Balingen 2000, ISBN 3-927936-32-4.
Michael Grandt: Unternehmen „Wüste“ – Hitlers letzte Hoffnung. Silberburg-Verlag, Tübingen 2002, ISBN 3-87407-508-7.
Immo Opfermann, Roger Orlik: Ölschieferwerk Frommern – Industriereportage (1947). Sp-Verlag, Albstadt 2002, ISBN 3-9807873-1-1.
Weblinks
 Commons: Balingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Balingen – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Balingen in der Topographia Sueviae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte
Internetpräsenz der Stadt Balingen