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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bammental nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zum 19. Jahrhundert

Reste einer römischen Straße und von römischen Gebäuden zeugen von einer Besiedlung durch die Römer ab der Zeitenwende.

769 wurde der heutige Ortsteil Reilsheim erstmals in einer Urkunde des Lorscher Codex unter dem Namen Risolfesheim erwähnt.[6] Reilsheim zählt zu den ältesten Siedlungen im unteren Elsenztal, die wohl im Zuge der fränkischen Landnahme im 6. oder 7. Jahrhundert gegründet wurden. Von Reilsheim aus erfolgte die Gründung einer Reihe von Ausbausiedlungen, zu denen auch das am Unterlauf des Krebsbachs gelegene Bammental gehört, dessen Ursprünge wohl im 8. oder 9. Jahrhundert liegen. Die Schenkungsurkunde vom 29. Juni 1016, in der erstmals Benemaden erwähnt wird, stammt wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert.[7] Gesicherte Urkunden liegen erst aus dem 12. Jahrhundert vor. Die beiden räumlich voneinander getrennten Orte bildeten vermutlich schon im 13. Jahrhundert eine gemeinsame Verwaltungseinheit, 1325 wurde bereits ein gemeinsamer Schultheiß genannt. Zusammengewachsen sind Reilsheim und Bammental durch das zwischen den alten Siedlungskernen gelegene Vorstädtl, beginnend mit der Ansiedlung einer Mühle an der Elsenz 1628 und massiv ausgebaut seit der Eröffnung der Elsenztalbahn 1862 und der Errichtung einer Tapetenfabrik 1862/63. Das Vorstädtl bildet heute den eigentlichen Gemeindemittelpunkt mit dem Rathaus und Geschäften.

Bammental-Reilsheim gehörte ursprünglich zum hochmittelalterlichen Elsenzgau und gelangte dann mit dem unteren Elsenztal in staufischen Besitz, der von einem kaiserlichen Landvogt in Wimpfen verwaltet wurde. Von 1330 bis 1803 war der Ort unter pfälzischer Hoheit und gehörte zur Meckesheimer Zent, einem das untere Elsenztal umfassenden Gerichtsbezirk. Verschiedene Klöster sowie die Herren von Hirschhorn hatten zwar Besitz in Reilsheim und Bammental, über zwei Drittel des Ackerlandes waren jedoch freier Besitz der Bauern. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Bammental durch die Zuwanderung von Bauern zum größeren der beiden Orte. 1803 gelangte Bammental zu Baden. Nach 1831 versuchte Reilsheim zeitweilig, Selbständigkeit zu erlangen, die jedoch 1841 endgültig abgewiesen wurde.

Bammental war bis weit ins 19. Jahrhundert stark land- und forstwirtschaftlich geprägt. Der erste größere Industriebetrieb des Ortes war die Tapeten- und Papierfabrik der Gebrüder Scherer, die 1863 eröffnet wurde und 1888 bereits 200 Beschäftigte hatte. Weitere historische gewerbliche Bedeutung hatten um 1900 außerdem die Zigarrenherstellung und das Mühlenwesen.

20. Jahrhundert

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Bammental rund 1000 Heimatvertriebene, zumeist aus ehemaligen deutschen Ostgebieten, Tschechien, Ungarn und Jugoslawien auf. Dies sorgten für einen starken Anstieg der Bevölkerung und für die Erschließung neuer Wohngebiete. Die traditionellen Erwerbszweige wie die Papier- und Zigarrenherstellung und das Mühlenwesen verloren an Bedeutung, es wurden während der „Wirtschaftswunder“-jahre aber neue Gewerbe erschlossen. Bis 1973 gehörte Bammental zum Landkreis Heidelberg. Mit dessen Auflösung fiel die Gemeinde an den Rhein-Neckar-Kreis.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1439 1577 1777 1834 1905 1939 1961 1965 1970 1982 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner[8] 255 285 501 903 1741 2041 3671 4207 4616 5560 6167 6397 6545 6517 6468 6426

Politik
Rathaus von Bammental
Altes Rathaus
Gemeinderat

Der Gemeinderat hat neben dem vorsitzenden Bürgermeister 18 Mitglieder, die alle fünf Jahre gewählt werden.

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt. Bürgermeister von Bammental ist Holger Karl. Er wurde am 28. März 2010 im zweiten Wahlgang mit 69,7 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt und trat sein Amt am 1. Juni 2010 an.[9]

Schultheissen
1325 – Konrad (Conrad)
1439 – Hanns Bersich
1495 – Hans Kühnle
1506 – Hans Gaul (Kaull)
1516 – Hans Seifert (Syfert)
1532–1554 – Fritz Obert
1554–1569 – Friedrich Zimmermann
1582–1595 – Friedrich Klingmann
1654 – Hans Leonhard Fromm (Frum)
1664–1669 – Hans Valentin Reinhard (Velten Rennert)
1669–1671 – Hans Wilhelm Gompenhaus (Kumpenhanß)
1674 – Hans Leonhard Fromm
1680–1702 – Hans Stephan Hossmann
1707–1726 – Georg Ganshorn (Gansshorn)
1729–1730 – Mathias Buschlaeger
1730–1731 – Hans Stephan Heid (Heyd)
1731–1735 – Bernhard Ganshorn
1735–1748 – Georg Michael Haeusser (Heisser, Heuser)
1748–1754 – Matthaeus Schneckenberger
1755–1776 – Johann Friedrich Roesch
1776–1790 – Caspar Harth
1790–1798 – Johann Heinrich Schneckenberger
1799–1824 – Mathias Sigmund (seit 1810 Vogt)
Vögte
1824–1826 – Georg Jakob Fromm
1826–1828 – Georg Heid
1828–1832 – Adam Hoffmann (seit 1831 Bürgermeister)
Bürgermeister
Bürgermeister Holger Karl
1832–1835 – Philipp Ganshorn
1835–1837 – Christian Hoffmann
1837–1848 – Leonhard Fromm
1848–1850 – Jakob Sigmund
1850–1874 – Leonhard Fromm
1874–1893 – Johann Friedrich Ziegler
1893–1903 – Johann Schenzel
1903–1914 – Phillipp Christian Rösch
1914–1919 – Friedrich Winnewisser
1919–1928 – Jakob Ziegler
1928–1933 – Emil Müller
1933–1944 – Heinrich Lämmler
1944–1945 – Heinrich Hoffmann
1945–1954 – Wilhelm Hessenauer
1954–1975 – Erich Renz
1976–1994 – Herbert Echner
1994–2010 – Gerhard Vogel
seit 2010 – Holger Karl
Wappen
Wappen

Blasonierung: Durch eine eingebogene silberne Spitze, worin ein wachsender, von zwei wachsenden roten Tulpen mit grünen Blättern beseiteter grüner Laubbaum, gespalten; vorn in Schwarz ein linksgewendeter, rot bewehrter und rot bezungter goldener Löwe, hinten von Blau und Silber schräggerautet.

Das Wappen geht zurück auf ein ehemaliges Gerichtssiegel, das seit 1747 nachweisbar ist. Es wurde 1894 vom Generallandesarchiv offiziell anerkannt. Der Löwe und die Rauten sind Symbole der alten Kurpfalz. Der Baum steht für die volksetymologische Deutung von „Bammental“ als „Baum im Tal“.

Die Flagge ist Grün-Weiß und wurde 1965 vom Innenministerium verliehen.[10]

Gemeindepartnerschaft
48. Partnerschaftstreffen Vertus – Bammental (2014)

Bammental pflegt seit dem 18. Juni 1966 eine Partnerschaft mit Vertus in Frankreich und seit dem Mauerfall 1989 mit der sächsischen Gemeinde Demitz-Thumitz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke

Inmitten der früheren Siedlungskerne von Bammental und Reilsheim haben sich zwei alte Wachtürme, sogenannte „Dörndl“, von 1773/74 erhalten. Oberhalb des Vorstädtls befindet sich außerdem der „Alte Turm“, der Kirchturm einer im 13. Jahrhundert erbauten, um 1774 barock erneuerten und 1896 abgerissenen Kirche. Die neue evangelische Kirche wurde von 1902 bis 1904 nach Plänen von Hermann Behaghel erbaut und 2007 mit einer neuen Glocke ausgestattet. Die katholische Kirche St. Dionysius wurde 1912 erbaut und 1975 bis 1977 durch einen modernen Anbau erweitert.[11] Die neuapostolische Kirche in Reilsheim ist ein modernes Gebäude von 1975. Neben dem in regionaltypischem rotem Sandstein ausgeführten Rathaus hat sich auch noch das in Fachwerk erbaute und von 1851 bis 1956 als solches genutzte alte Rathaus erhalten. Im Ort gibt es einige weitere historische Fachwerkgebäude, darunter ein sehr schmuckvolles Gebäude von 1593 im Ortsteil Reilsheim.

„Alter Turm“

Katholische Kirche St. Dionysius

Evangelische Kirche

Wachturm (Dörndl) im Oberdorf

Fachwerkhaus in Reilsheim von 1593

Museen

Im alten Bahnhof von Bammental ist ein Heimatmuseum eingerichtet. Sehenswert ist außerdem der Duft- und Heilkräutergarten beim „Alten Turm“.

Naturdenkmal

In Reilsheim steht eine 1000-jährige Eiche. Durch einen Brand, verursacht durch einen Blitzeinschlag, ist der Baum im Inneren hohl. Das Innere des Baums wird durch Folie und ein Dach geschützt.

Regelmäßige Veranstaltungen
Oktoberfest 2013 in Bammental

Die Kerwe wird in Bammental seit Jahrhunderten am dritten Sonntag im August gefeiert, der älteste Beleg stammt aus dem Jahr 1703. Lange Tradition haben dabei auch die Umzüge der Kerweborscht. Ebenfalls lange Tradition haben die Sommertagszüge vor Ostern, die bereits aus dem Jahr 1654 in Bammental belegt sind. Jeden Dezember findet der zweitägige Weihnachtsmarkt in der Oberdorfstraße statt.

Kerweumzug 2014

Alle zwei Jahre wird das Lindenfest veranstaltet, welches vom Gewerbeverein Bammental organisiert wird, bei dem neben Konzerten und einem verkaufsoffenen Sonntag auch regelmäßig das Entenrennen zur Förderung des Waldschwimmbads stattfindet wird. Abwechselnd mit dem Lindenfest findet ebenfalls im Zweijahresrhythmus der Bammentaler Frühlingsmarkt statt.

Jedes Jahr, zusammen mit Zwillings Vertus Partnerschaftstreffen Vertus – Bammental.

Dialekt

Die lokale Mundart ist „Kurpellsisch’“ oder auf Hochdeutsch: der Pfälzer Dialekt in Kurpfälzer Ausprägung.

Von Kaiserslautern bis Mosbach wird ein fränkischer bzw. rheinfränkischer Dialekt in unzähligen kleinräumigen Varianten „gebabbelt“, das Hochdeutsche und der Anteil Zugezogener hat den Dialekt jedoch etwas zurückgedrängt.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Haltepunkt Reilsheim

Die Elsenztalbahn, die von Heidelberg kommend über Neckargemünd und Sinsheim nach Bad Friedrichshall Hbf führt, hat in Bammental zwei Haltepunkte: den Haltepunkt Bammental und den Haltepunkt des Teilortes Reilsheim. Die Strecke wird von der S-Bahn RheinNeckar mit den Linien Heidelberg–Sinsheim–Eppingen und Heidelberg–Meckesheim–Aglasterhausen bedient. In die umliegenden Orte führen Buslinien. Bammental gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Bammental liegt an der Bundesstraße 45 zwischen Neckargemünd und Sinsheim.

Bildung
Kurpfalz-Internat

Eine Schule ist in Bammental seit 1605 nachweisbar. Im Ort gibt es heute die Elsenztalschule, eine Grund- und Gemeinschaftsschule, das Gymnasium Bammental sowie das private Kurpfalz-Internat.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Ehrenbürger Hansi Flick
Johann Stetzelberger (1882–1962), langjähriger Gemeinderat
Emil Filsinger (1889–1972), langjähriger Chorleiter, Ehrenbürger 1964
Heinrich Müller (1919–1991), langjähriger Gemeinderat und Feuerwehrkommandant, Ehrenbürger 1975
Herbert Echner (1940–1995), Bürgermeister (1977–1994), langjähriger Kreisrat, Ehrenbürger 1994
Horst Ottinger (1938–2003), langjähriger Vereinsvorsitzender und Gemeinderat, Ehrenbürger 2002
Erhard Kramer (1933–2013), langjähriger Gemeinderat und Erster Stellvertreter des Bürgermeisters, Bundesverdienstkreuzträger, Ehrenbürger 2009
Hansi Flick (* 1965), Profi-Fußballspieler, Trainer und Sportdirektor, Ehrenbürger 2015[12]
Söhne und Töchter der Gemeinde
Wilhelm Kling (1902–1973), Politiker (KPD, SED)
Weitere mit Bammental verbundene Personen
Ellen Lauterbach (1923–2011), Bundestagsabgeordnete (SPD) und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
Literatur
Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
Bd 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968
Günther Wüst: Bammental – Geschichte einer Elsenztalgemeinde. Bürgermeisteramt Bammental 1983