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Geschichte

Anfänglich wurde Bebra Biberaho (Dorf am Biberfluss) genannt, aus dem dann später Bibera und zuletzt Bebra wurde.

Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das Dokument ist das Güterverzeichnis Breviarium Sancti Lulli vom Kloster Hersfeld. In dieser Urkunde, die eine Neuredaktion vom Ende des 9. Jh. zur Quelle hatte, wird in der Tafel 2 Besitz dieses Klosters in Bebra verbucht, wobei sich Tafel 2 auf den Zeitraum zwischen den Jahren 755 bis 786 bezieht. Daraus lässt sich schließen, dass Bebra bereits zu dieser Zeit bestand.

Altes Rathaus

Die Siedlung blieb in den nächsten Jahrhunderten im Wesentlichen ein größeres Bauerndorf. Wenn auch damals schon wichtige Verkehrsströme an dieser Stelle aufeinandertrafen, so wurde es erstmals 1386 als landgräfliches Dorf im Amte Rotenburg benannt.[2] Zum einen gab es eine Verbindung Richtung Osten über Eisenach nach Halle. Zum anderen verband die Poststraße entlang des Fuldatals die Region mit dem Süden Deutschlands. Trotzdem wurde die Umgebung damals vom etwa 6 Kilometer entfernten Rotenburg dominiert, das den Status einer kleinen Residenzstadt genoss (Hessen-Rotenburg). Bebra war ein Gerichtsort im Obergericht des Amts Rotenburg.

Bahnhof Bebra im Jahr 1875

Einen Aufschwung nahm Bebra beim Ausbau des Eisenbahnnetzes in Deutschland, der Mitte des 19. Jahrhunderts auch diese Region erfasste (siehe Friedrich-Wilhelms-Nordbahn), ab 1849 mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Kassel – Bebra. Gegen Ende des Jahrhunderts war die Stadt einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Deutschlands. Die Einwohnerzahl wuchs innerhalb von ungefähr 70 Jahren von etwa 1300 Einwohnern auf 5063 (1946), die Stadt verlor durch den Aufschwung von Handel und Gewerbe ihren bisher ausschließlich ländlich geprägten Charakter. Der wichtigste Arbeitgeber war die Reichsbahn. Die Stadtrechte erhielt Bebra durch den Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau, Philipp Prinz von Hessen, am 20. September 1935.

Am 7. November 1938, dem Vorabend der Reichskristallnacht, kam es in Bebra, den benachbarten Sontra und Rotenburg, Kassel und in weiteren Kurhessischen Städten zu den ersten gewalttätigen Übergriffen auf jüdische Bürger und deren Geschäfte. Neben der Synagoge in der Amalienstraße wurde auch die jüdische Schule zerstört[3]. Gesteuert wurden die Ausschreitungen mutmaßlich vom Gaupropagandaleiter und gebürtigen Bebraner Heinrich Gernand[4]. Am 4. Dezember 1944 wurde Bebra Ziel eines amerikanischen Bombenangriffes.[5] Der Bahnhof, der das Ziel des Angriffes war, wurde nur leicht beschädigt, aber alle drei Kirchen und 43 Wohnhäuser wurden zerstört, 64 Menschen getötet und zahlreiche verletzt.[6] Wie damals üblich, war es der gleichgeschalteten Presse verboten, über den Angriff und seine Opfer zu berichten. Am 2. April 1945 wurde Bebra von amerikanischen Truppen besetzt.[7]

Das Wachstum der Stadt setzte sich – durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen – bis in die 1970er-Jahre fort. Durch die gute Verkehrsanbindung siedelten sich einige größere Industriebetriebe an. Während der Zeit der innerdeutschen Grenze wurde in Bebra eine Grenzübergangsstelle eingerichtet, um den Personen- und Güterverkehr im Interzonenverkehr (später innerdeutschen Grenzverkehr) abzufertigen. Seit Mitte der 1980er-Jahre verlor Bebra als Eisenbahnknotenpunkt an Bedeutung, was zu weniger Arbeitsplätzen bei der Deutschen Bahn führte.

Eingemeindungen

Alle oben aufgeführten Stadtteile wurden anlässlich der Gemeindereform am 31. Dezember 1971 eingegliedert.[8]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1821 1830 1849 1858 1880 1900 1925 1939 1946 1961 1965 1968 1970 1971
Einwohner 987 1066 1488 1164 1369 2037 2740 4830 6985 7549 7780 7912 8065 8155
Jahr 1961* 1970* 1972** 1975 1977 1982 1988 1999 2002 2007 2008 2012 2013
Einwohner 15.079 15.456 15.614 15.740 15.583 16.638 16.485 15.799 15.105 14.335 14.067 13.651 15.400

(* einschließlich der später eingemeindeten Orte; ** nach der Eingemeindung von elf Orten)

Einwohnerzahlen von Bebra seit 1821. Die untere Kurve gibt die Daten für den Kernort an – die obere Kurve mit Eingemeindungen
Religionen und Konfessionen
Evangelische Kirche
Kapelle bei Blankenheim

Das Gebiet der Stadt Bebra gehört heute zur Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und dem weitgehend deckungsgleichen katholischen Bistum Fulda. Die Stadt ist mehrheitlich evangelisch.[9]

In der Kernstadt Bebra und seinen Stadtteilen gibt es zwölf evangelische Kirchen, je eine katholische und eine evangelisch-methodistische Kirche sowie eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine landeskirchliche Gemeinschaft, ein Bethaus der mennonitischen Brüdergemeinde, ein Gebetshaus des islamischen Kulturvereins und eine syrisch-orthodoxe Kirche. Außerdem leben etwa 100 Angehörige des jesidischen Glaubens in Bebra.

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[10] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[11][12]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

      

Insgesamt 37 Sitze SPD: 11 FDP: 1 CDU: 15 BfB: 1 FW: 3 Gemeinsam: 6

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 41,3 15 44,2 16 49,0 18 53,8 20
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,6 11 35,4 13 38,3 14 41,0 15
Gemeinsam Gemeinsam für Bebra 16,4 6 14,8 6 9,2 4
FWG Freie Wählergemeinschaft Bebra 9,3 3 4,0 2 3,5 1 5,2 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,2 1 0,8 0
BFB Bürger Forum Bebra 2,1 1
LINKE Die Linke 0,8 0
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 50,3 51,2 52,0 59,1

Neues Bebraer Rathaus
Bürgermeister

Seit dem 1. März 2014 ist Uwe Hassl (parteilos) Bürgermeister. Der Rechtsanwalt Hassl konnte sich in der Stichwahl am 22. September 2013 mit 65,5 % erfolgreich gegen den Kandidaten Volkmar Hanf (Gemeinsam für Bebra) durchsetzen[13]. Zuvor hatten sich beide Kandidaten gegen Thorsten Bloß (CDU) und Christina Kindler (SPD) für die Stichwahl qualifiziert.[14][15]

Wappen

Blasonierung: „Das Wappen zeigt in Rot einen silbernen, aufrecht stehenden Biber über zwei schräg gekreuzten Schienenpaaren. Die Stadtfarben sind Rot und Weiß.“

Bedeutung: Das Wappen Bebras veranschaulicht den Wandel Bebras vom Dorf zum bedeutsamen Eisenbahnknotenpunkt. Die Farben erinnern an das Wappen der Reichsabtei Hersfeld, zu deren ältestem Besitz der Ort gehörte. Bei den gekreuzten Zwillingsfäden handelt es sich um eine heraldische Symbolisierung von Eisenbahnschienen. Als bedeutender Eisenbahnknotenpunkt ist Bebra seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt.

Das Wappen wurde der Gemeinde 1930 genehmigt und verfügt über folgenden Wappenspruch:

„Bebra, im Hessenland die Stadt,
im roten Feld einen Biber hat,
dazu ein gekreuztes Schienenpaar,
im Leben mutig – im Streben wahr.“

Städtepartnerschaften
Besuch aus der englischen Partnerstadt Knaresborough anlässlich der Kirmes 2012

Städtepartnerschaften bestehen mit dem englischen Knaresborough (seit 1969) und mit dem thüringischen Friedrichroda (seit Anfang der 1990er-Jahre).

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten
Museen
Wasserturm

Das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Wasserturm zeigt die für Bebra wichtige Geschichte der Eisenbahn am Ort. Direkt nebenan befindet sich eine 600-mm-Schmalspurbahn, die an einigen Tagen von April bis September auch in Aktion erlebt werden kann.

Bauwerke

Neben dem alten Rathaus sind verschiedene Fachwerkhäuser und die Parkanlagen der Stadt zu erwähnen. Auch gibt es eine katholische, eine evangelische Kirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg komplett restauriert wurde, sowie eine syrisch-orthodoxe Kirche.

Herrenhaus der Familie von Trott zu Solz Imshausen
Wasserturm Bebra
Auferstehungskirche
Kloster Blankenheim
Friedrichshütte
Sportvereine
Biberkampfbahn Bebra, Heimspielstätte der FSG Bebra, mit Blick auf TSV-Halle, Spielstätte des TSV Bebra.

In Bebra und seinen Stadtteilen ist Fußball neben dem Handball die populärste Sportart. Neben dem 1. FV Bebra, der seit 2011 mit den Stadtteilvereinen aus Gilfershausen, Asmushausen und Braunhausen in einer Fußballspielgemeinschaft spielt, und dem FC Real Espanol, gibt es in den Stadtteilen Blankenheim, Breitenbach, Iba, Solz und Weiterode eigene Fußballvereine. Die Teams der FSG Bebra und des ESV Weiterode spielen in der Saison 2017/18 in der Kreisoberliga Fulda Nord.

Die LG Alheimer Rotenburg – Bebra bietet Leichtathletik an und ist in der Vergangenheit bereits mehrfach regional und überregional durch ihre einheimischen Sportler in Erscheinung getreten. Die Handballabteilung des TSV Bebra spielt seit 2010 in der Bezirksoberliga.

Regelmäßige Veranstaltungen

Im Herbst findet die traditionelle Kirmes, das Erntedank- und Heimatfest, statt, in der Vorweihnachtszeit ein Weihnachtsmarkt rund um den Rathausmarkt. Neben dem Stadtfest findet im August auch das Fischerfest an den Breitenbacher Seen statt, sowie im Oktober das Drachenfest auf dem Ibaer Weltschlüssel. Alle zwei Jahre kann man die Gewerbeschau des Handels- und Gewerbevereins, die Bibermesse, besuchen.

Künstlerische Verarbeitung

Bebra steht wie viele andere kleine deutsche Städte für eine rückläufige Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung. Bereits Ende der achtziger Jahre prägte der Autor Matthias Horx den Begriff Bebraistik. In seinem Essay „Endstation Bebra“ zeichnet er ein Bild eines farblosen Ortes.[16]

In Klaus Pohls Stück Die schöne Fremde dienen Bebra und das fiktive Hotel Reichsapfel als grausame Bühne eines Dramas in fünf Akten.[17] In dem Stück reist eine Amerikanerin durch Deutschland, strandet in Bebra und wird Zeugin und Opfer von Verbrechen.

Der Fotokünstler Axel Beyer verarbeitet Gebäude und Areale des Stadtgebietes und der Stadtteile Breitenbach und Weiterode zu Collagen in dem Band „Bebracuriosa“.[18]

Wirtschaft und Infrastruktur
Ehemaliger Grenzbahnhof Bebra (1993)

Ende der 1980er Jahre verlor Bebra als Eisenbahnknotenpunkt, auch unter dem Einfluss der Deutschen Einheit und dem einhergehenden Verlust des Grenzverkehrs, zunehmend an Bedeutung. Dadurch verloren viele Einwohner Bebras ihre Arbeitsstelle, da die Deutsche Bahn über Jahre zum größten Arbeitgeber in Bebra zählte. Eine Bebraner Anekdote besagt, dass man im Ort in der Nachkriegszeit nicht fragte: „Wo arbeitest du?“, sondern: „Wo bei der Bahn arbeitest du?“. Seit der Jahrtausendwende bemühten sich Lokalpolitiker und die Bundestagsabgeordneten des Kreises Hersfeld-Rotenburg um den Ausbau des Bebraner Bahnhofs zum „CargoZentrum“.

Verkehr
Hauptartikel: Bahnhof Bebra

Bebra ist eine klassische Eisenbahnstadt, deren Bahnhof neben dem Personenbahnhof einen Rangierbahnhof umfasst. Die Stadt gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an. Als ICE/IC-Haltepunkt der Mitte-Deutschland-Verbindung halten in Bebra einzelne Züge, die zwischen Düsseldorf und Leipzig/Dresden verkehren[19]. Des Weiteren besteht Mo.–Fr. eine morgendliche IC-Verbindung nach Frankfurt am Main.

Im Westen der Stadt treffen die B 27 aus Norden bzw. Süden und die B 83 aus Westen aufeinander. Die B 27 führt hierbei in Richtung Süden nach etwa 15 km bei Bad Hersfeld auf die A 4, über deren weiteren Verlauf die A 7 erreicht wird. Von Osten kann Bebra über die A 4 an der Anschlussstelle Wildeck-Hönebach und die Landesstraße 3251 erreicht werden.

Medien

In Bebra gibt es folgende regelmäßig erscheinende Medien:

die lokale Tageszeitung Rotenburg-Bebraer Allgemeine (Lokalausgabe der HNA),
das Anzeigenblatt Kreisanzeiger, welches zweimal in der Woche erscheint.
Radwanderwege

Durch die Stadtteile Blankenheim und Breitenbach führen folgende Radwanderwege:

Der Hessische Radfernweg R1 (Fulda-Radweg) führt über 250 km von den Höhen der Rhön entlang der Fulda bis Bad Karlshafen an der Weser.
Die D-Route 9 (Weser-Romantische Straße) führt von der Nordsee über Bremen, Kassel, Fulda und das Taubertal nach Füssen im Allgäu (1.197 km).
Ansässige Unternehmen
Zweigwerk der Continental Automotive GmbH (bis 2. Juni 2008 Siemens VDO Automotive AG), Zulieferer der Automobilindustrie
m.a.l. Effekt Technik GmbH – Hochleistungs-LED-Konzepte und effiziente LED-Lichtsysteme
HLG – Holzlogistik- u. Güterbahn Bebra GmbH
Logistikzentrum der Krug-Gruppe – Internationale Spedition
ISI Beratungs, Bau u. Verwaltungs GmbH – Generalunternehmen, Projektentwicklung (Immobilien)
Staatliche Einrichtungen
Staatliches Schulamt für die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner
Hessen-Forst Technik
Arbeitsagentur – Geschäftsstelle Bebra
Bildungseinrichtungen
Brüder-Grimm-Gesamtschule
Grundschule Breitenbach
Grundschule Weiterode
Berufliche Schulen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg
Lehrbaustelle der Bauwirtschaft
Schornsteinfegerschule des Landesinnungsverbandes Hessen
August-Wilhelm-Mende-Schule, Förderschule mit den Förderschwerpunkten geistige und körperlich-motorische Entwicklung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Konzern-Lehrwerkstatt der Strabag AG
Kindergärten
Städt. Kindergarten Tabalugaland in Bebra
Städt. Kindergarten Pusteblume im Stadtteil Breitenbach
Städt. Kindergarten Rappelkiste im Stadtteil Weiterode
Ev. Kindergarten Arche Noah in Bebra
Ev. Kindergarten im Stadtteil Solz
Kath. Kindergarten Villa Kunterbunt in Bebra
Kinderkrippe Die kleinen Strolche in Bebra
Persönlichkeiten
Adam von Trott zu Solz mit seinem Vater August
Söhne und Töchter der Stadt
August Vilmar (1800–1868), Theologe, Professor, Staatsrat und Literarhistoriker
August von Trott zu Solz (1855–1938), Politiker, 1909–1917 Kultusminister, Mitbegründer der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
Johannes Reinmöller (1877–1955), Kieferchirurg, Hochschullehrer in Rostock und Würzburg
Carl von Hoff (1894–1969), Entwickler
Heinrich Gernand (* 1907), Nationalsozialistischer Politiker und Gaupropagandaleiter
Jürgen Großkurth (* 1949), Schriftsteller
Wolfgang Borschel (* 1949), Nachrichtentechniker
Hannelore Eckhardt (* 1954), Landtagsabgeordnete
Michael Minkenberg (* 1959), Politologe
Bernd Kollmann (* 1959), Theologe
Rainer Kersten (* 1964), Übersetzer
In Bebra gelebt und gewirkt haben
Ferdinand Seyfarth (1818–1901). Landwirt und Mitglied des Deutschen Reichstags
Adam von Trott zu Solz (1909–1944). Im Stadtteil Imshausen. Jurist, Diplomat und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
August-Wilhelm Mende (1929–1986) Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Bebra 1966–1984
Stephan Tank (* 1961), Wirtschaftswissenschaftler
Annika Becker (* 1981), Leichtathletin
Shkodran Mustafi (* 1992), Fußballprofi und Weltmeister 2014
Trivia
Zwischen Berlin und Bebra fuhr am 1. Juli 1880 der erste deutsche Speisewagen.
In dem Film Witwer mit fünf Töchtern von 1957 kommentiert Heinz Erhardt die Aussage „Ich habe noch eine Kleinigkeit in Indien zu erledigen“ mit „Da muss er aber in Bebra umsteigen“.
In Loriots Sketch „Fimspektrum“ begrüßt Rolf Schröter (Vicco von Bülow) den Leiter der (fiktiven) Hochschule für Film und Fernsehen in Bebra, Herrn Professor Wolf Lämmer (Heinz Meier).
Am 19. Juli 2003 wurde ein ICE 1 Triebzug der Deutschen Bahn auf den Namen Bebra getauft.
Am 18. Juli 2014 fand ein Empfang für den frisch gebackenen Fußballweltmeister Shkodran Mustafi statt. Auf dem Rathausmarkt in der Innenstadt wurde Mustafi von 1500 Fans Willkommen geheißen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung trug sich Mustafi in das Goldene Buch der Stadt Bebra ein.