Liebe Personaler aus Beckedorf:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

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  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Beckedorf nicht vorenthalten.

Geschichte
St.-Godehardi-Kirche

Spuren einer ersten Besiedlung des Gebietes finden sich im Dühlwald nördlich des Bückeberg vor mehreren Jahrtausenden. Der fruchtbare Boden und die Lage am alten Hellweg führten bereits im 6. Jahrhundert zur Gründung der Siedlung Beckedorf, dem „Dorf an der Beeke“.

Beckedorf war ca. 1560–1604 von Hexenverfolgung betroffen: fünf Frauen gerieten in Hexenprozesse. Vier wurden wahrscheinlich verbrannt, eine beging Selbstmord in der Haft.[2]

In seiner Entstehungsgeschichte ist Beckedorf eng mit dem Nachbarort Lindhorst verbunden. Beckedorf gehörte nach der Teilung der Grafschaft Schaumburg 1647 bis 1949 zum hessischen Teil Schaumburgs. Am 1. März 1974 erfolgte der Zusammenschluss mit Heuerßen, Lindhorst und Lüdersfeld zur Samtgemeinde Lindhorst, so dass die über 330 Jahre andauernde Trennung zwischen Lindhorst und Beckedorf ein Ende fand. Gleichzeitig erfolgte die Umgemeindung in den Landkreis Schaumburg-Lippe. Seit dem 1. August 1977 gehört die Gemeinde zum neugebildeten Landkreis Schaumburg.

Von der ertragreichen Landwirtschaft geprägt entwickelte sich der Ort bis 1890 mit 120 Hausstellen zur drittgrößten Landgemeinde des damaligen Kreises Grafschaft Schaumburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem Bevölkerungszuwachs durch Heimatvertriebene.

Während eines schweren Gewitters suchte am 15. Juni 1839 ein Tornado die Ortslage Beckedorf heim. Dabei wurden im östlichen Dorfteil zwei Bauernhöfe und ein Wohnhaus vollständig zerstört[3].

Bergbau

Um einerseits der ortsansässigen Bevölkerung in Rodenberg und Sachsenhagen Arbeitsplätze anzubieten, andererseits aber auch den im Rahmen der Industrialisierung steigenden Bedarf an Steinkohle in der Region Genüge zu tun, wurden ab 1865 umfangreiche geologische Untersuchungen im Gebiet zwischen den Bückebergen im Süden und Bergkirchen nördlich des heutigen Mittellandkanals durchgeführt.

Diese Untersuchungen führten im Jahre 1874 zum Auffahren eines Stollens, der parallel der heutigen Beckedorfer Hauptstraße etwa vom Standort der heutigen Sparkasse aus nach Süden in ein Abbaufeld oberhalb Beckedorfs führte. Weitere Abbaustollen wurden in den Folgejahren nördlich der heutigen Bundesstraße 65 aufgefahren.

Im Jahre 1911 begann die Errichtung der Steinkohlenzeche Beckedorfer Schacht, die im Jahre 1924 im Tiefbau die Kohlenförderung aufnahm. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein Durchschlag zum 8 Kilometer entfernten Georgschacht in Stadthagen (1946) sowie zur vier Kilometer nordwestlich von Beckedorf gelegenen Zeche in Lüdersfeld (1956), die im Gegensatz zur Zeche in Beckedorf über einen Gleisanschluss verfügten. Die im Beckedorfer Feld gewonnene Kohle wurde ab diesem Zeitpunkt durch eine unterirdische mit Dieselloks betriebene Zechenbahn zu den mehrere Kilometer entfernten Förderschächten transportiert und dort aufbereitet.

Das Abbaugebiet der Zeche Beckedorfer Schacht erstreckte sich von der Bundesstraße 65 im Süden bis zur Bahnstrecke Minden-Hannover im Norden, sowie zwischen der Straße Kobbensen-Lindhorst im Westen sowie dem heutigen Ortsrand von Beckedorf im Osten.

Obwohl die durch die Zeche Beckedorf ausgebeuteten Kohlenflöze mit 90 cm eine im Vergleich zu anderen deutschen Steinkohlenrevieren große Mächtigkeit besaßen, erschwerten hohe Vorkommen an Methangas – allein im Jahre 1955 wurden in der Zeche über 32 Mio. Kubikmeter Methangas gewonnen – die Förderung massiv und führten immer wieder zu tagelangen Betriebseinstellungen. Am 2. Dezember 1959 kam es in der Zeche zu einer Schlagwetterexplosion, bei der ein Bergmann ums Leben kam und 15 Kumpel verletzt wurden.

Im Jahre 1960 wurde der Betrieb in der Zeche Beckedorfer Schacht zusammen mit den anderen Schaumburger Steinkohlenzechen in Auhagen, Lüdersfeld sowie im Georgschacht in Stadthagen eingestellt und die Schächte in Beckedorf bis zum Jahre 1962 verfüllt. Der Förderturm des Beckedorfer Schachts wurde im Jahre 1970 gesprengt, das Maschinenhaus des Schachts Beckedorf im Jahre 1983 abgebrochen. Die übrigen Gebäude, darunter die ehemalige Waschkaue, werden heute von einem anderen Unternehmen genutzt.

Die Stilllegung des Bergbaus und der Wegfall vieler Arbeitsplätze in der Landwirtschaft konnten durch die Ansiedlung zweier Industrieunternehmen nur mäßig kompensiert werden. Zahlreiche Kumpel fanden Arbeit in den Kalirevieren rund um Hannover sowie in der dortigen Industrie. Beckedorf ist heute zu einem verkehrsgünstig gelegenen Wohnort zwischen Stadthagen und Hannover für Berufs-Pendler geworden.

Religion
Die evangelisch-lutherischen Christen gehören zur Godehardikirchengemeinde Beckedorf im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (während Lindhorst entsprechend der historischen Grenzziehung zur Landeskirche Schaumburg-Lippe gehört). Zum Kirchspiel gehören noch die Ortsteile Riepen (Bad Nenndorf) und Ottensen (Lindhorst).
Die katholischen Gläubigen gehören der St.-Joseph-Kirchengemeinde Stadthagen im Bistum Hildesheim an und nutzen die Filialkirche St. Barbara in Lindhorst.
Politik

Bei der Kommunalwahl am 11. September 2011 errangen die CDU und die SPD je fünf Sitze. Ein Sitz entfiel auf die Grünen/Bündnis 90.

Bis zu seinem Rücktritt am 31. Mai 2013 war Rolf Bahlmann (SPD) Bürgermeister und Gemeindedirektor. Am 13. Juni 2013 hat der Gemeinderat Dieter Wall (SPD) zum Nachfolger gewählt. Das Gemeindebüro befindet sich in der Riepener Straße 4.

Wappen

Rechts in Silber ein schwarzer Förderturm. Links oben in grün ein silberner Pflug. Unten in rot das silberne Nesselblatt mit drei aufgelegten Nägeln. Die Flagge ist grün-rot belegt mit dem Gemeindewappen.[4]
Es ist ein selbstredendes Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Als Nachfolgebau einer alten Kapelle aus dem Jahr 1394 entstand 1740 der Bau der heutigen Godehardi-Kirche, einer Saalkirche mit einem mittelalterlichen Westturm.[5]
Auf dem Heisterberg im Bückeberg befand sich das Heisterschlösschen, eine Ringwallanlage mit 65 m Durchmesser aus dem 9. bis 12. Jahrhundert.
Sport
Der Beckedorfer Sportverein (BSV) von 1946 hat etwa 570 Mitglieder und betreibt die Sparten Fußball, Tennis, Gymnastik, Boule, Trampolin, Turnen, Tischtennis, Taekwondo und Laufen. Entsprechende Sportanlagen mit einem Vereinsheim sind vorhanden.
Schießsport ist im örtlichen Schützenverein möglich. Schießstände sind im Schützenhaus integriert.
Wirtschaft und Infrastruktur
Öffentliche Einrichtungen
Für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ist das Polizeikommissariat Stadthagen zuständig.
Der Brandschutz und die allgemeine Hilfe wird durch die Freiwillige Feuerwehr Beckedorf gewährleistet.
Bildung

Im vorschulischen Bereich sind ein Kindergarten und eine Kinderkrippe vorhanden. Die Grundschule Lindhorst unterhielt bis Juni 2014 in Beckedorf eine Außenstelle, die auf Beschluss vom 27. Februar 2014 durch die Samtgemeinde Lindhorst geschlossen wurde. Weiterführende Schulen befinden sich in Lindhorst, Stadthagen, Rodenberg und Bad Nenndorf.

Verkehr

Die Bundesstraße 65 verläuft direkt durch die Gemeinde. In wenigen Minuten wird an der Anschlussstelle Bad Nenndorf die BAB 2 erreicht. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Lindhorst. Dieser wird stündlich vom S-Bahnverkehr Hannover bedient. Der ÖPNV wird von der Schaumburger Verkehrs-Gesellschaft und der Firma Ruhe-Reisen in Stadthagen sichergestellt.

Die Hauptstraße ist Teil der L 370, die Richtung Norden über Ottensen und Sachsenhagen zum Steinhuder Meer und bis nach Husum führt.

Persönlichkeiten
Heinrich Friedrich Busche (1885–1959), Landtagsabgeordneter und Bürgermeister in Beckedorf
Literatur
Wilhelm Steege (1982): Chronik des Dorfes Beckedorf. ISBN 3-87085-073-6
Weblinks
 Commons: Beckedorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Samtgemeinde Lindhorst
Webpräsenz der Gemeinde Beckedorf