Liebe Personaler aus Bernitt:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bernitt nicht vorenthalten.

Geschichte

Bernitt wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt und darin die Zugehörigkeit zum Kloster Rühn. Das zunächst von Slawen bewohnte Dorf Brunit wurde später durch deutsche Waldrodungs-Bauern besiedelt. Das Waldhufendorf wurde im 18. Jahrhundert zu einem Domanialdorf, nachdem es über 500 Jahre zum Kloster gehört hatte. Jährlich findet in Bernitt im Herbst ein „fliegender Markt“ statt – verbunden mit einem Fest. Diese Tradition geht auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück.

Ab 1820 erfolgte die Aufhebung der Dreifelderwirtschaft und die schrittweise Einführung der Koppelwirtschaft. Die einstige Allgemeinweide Heide wurde Neu-Bernitt, die Veistraat verlor an Bedeutung und blieb Flurname. 36 Büdner wurden angesiedelt

1835 wurde in der Schule in Bernitt eine zweite Klasse für 125 Schüler eingerichtet. Das damals schon alte Schulgebäude wurde erweitert. 1865 durfte Neu-Bernitt eine eigene Schule errichten. Die Schulstelle wurde zunächst durch Wilhelm Greve besetzt. 1885 lebten in Bernitt 596 und in Neu-Bernitt 182 Einwohner.

1887 wurde eine Dampfmolkerei auf genossenschaftlicher Basis in Betrieb genommen. Auch die Güter Steinhagen und Kurzen Trechow schlossen sich zunächst der Genossenschaft an.

Am 22. Februar 1953 gründeten sechs Genossenschaftsbauern die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) Rosa Luxemburg. Im selben Jahr wurde auch der Kindergarten eröffnet. 1954 vergrößerte sich die LPG durch weitere Betriebe. Die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen in Bernitt und Neu-Bernitt erfolgte ab 1960 vollgenossenschaftlich. Es entstanden drei Genossenschaften vom Typ I. Die Kinder aus Bernitt und Umgebung konnten im Jahr 1956 das neue Schulgebäude beziehen.

Von 1963 bis 1965 wurde im Ort eine zentrale Wasserversorgung installiert. 1966 wurden die beiden Mehrfamilienhäuser mit jeweils 36 Wohneinheiten fertiggestellt.

Von 1953 bis 2002 bestand in Bernitt die katholische Antoniuskapelle, das Gebäude wird heute als Keramikwerkstatt genutzt.[2]
Bernitt ist heute für die umliegenden Orte Schulstandort (Grund-, Haupt- und Realschule).

Geschichte der Ortsteile

Glambeck wurde 1178 als Glambicke genannt. Zu DDR-Zeiten existierte in Glambeck ein Ferienlager.

Göllin wurde um 1175 errichtet.

Hermannshagen war wahrscheinlich 1233 im Besitz des Klosters Rühn. Das Gutshaus stammt von 1769.

Jabelitz Name deutet auf eine slawische Siedlung hin. Es wurde urkundlich im 16. Jahrhundert erwähnt.

Kurzen Trechow wurde 1321 erstmals erwähnt und im 15. Jahrhundert als Wendisch Trechow bezeichnet. Das Gutshaus Burg Trechow wurde im frühen 19. Jahrhundert im historisierenden Stil der Frührenaissance gebaut.

Langen Trechow wurde 1287 als Teutsch Trechow erwähnt. Die Stiftung einer Kapelle stammt von 1329, der Bau dieser Kapelle Langen Trechow von 1691. 1823 wurde bei Langen Trechow beim Bau einer Scheune ein Exemplar der Wendischen Krone gefunden, die im 19. Jahrhundert zum identitätsstiftenden historischen Symbol des Großherzogtums Mecklenburg und seiner Teilstaaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz wurde.

Moisall wurde 1264 erwähnt und war seitdem Kirchort mit einer frühgotischen Kirche von 1264. Das Gutshaus stammt von 1912.

Neu Bernitt war ab 1816 eine Aufsiedlung mit kleinen Bauernstellen (Büdner). 1865 entstand für Neu-Bernitt eine Schule.

Schlemmin wurde 1248 gegründet und war eine Waldarbeitersiedlung. Der Fernsehturm Schlemmin stammt 1965/67. 1992 wurde ein Aufsatzmast montiert.

Viezen wurde 1355 als Vitzen bezeichnet. Das Gutshaus von um 1900 wurde saniert. 1995 wurde der Ort nach Bernitt eingemeindet.

Bevölkerungsentwicklung

Bis 1945 hatte Bernitt etwa 140 Einwohner. Durch Vertriebene und Flüchtlinge nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm die Einwohnerzahl stark zu; 1946 lebten 296 Einwohner in der Gemeinde. Mit der Eingemeindung von Viezen am 1. Juli 1995[3] und den ehemals selbständigen Gemeinden Göllin, Kurzen Trechow, Moisall und Schlemmin am 1. Januar 2000 [4] waren 1730 Einwohner (2010) gemeldet. Diese Zahl ist leicht rückläufig.

Politik
Wappen

Das Wappen wurde am 18. Mai 1999 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 188 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Rot schräggekreuzt eine silberne Hacke und ein silberner Krummstab, begleitet oben und auf beiden Seiten von einem goldenen Apfel, unten von einer goldenen Pflugschar.“

Das Wappen wurde von dem Weimarer Michael Zapfe gestaltet

Sehenswürdigkeiten
Dorfkirche Bernitt
Herrenhaus Burg Trechow
Kapelle in Langen Trechow
Dorfkirche in Moisall
Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Bernitt
Gotische Dorfkirche Bernitt aus behauenen Granitsteinen mit Backsteinelementen vom Ende des 13. Jahrhunderts mit Kirchenschiff von um 1280, eingerücktem Chor von um 1240, quadr. Turm vom 15. Jh. mit achtseitigem Helm, Wandmalereien aus der Entstehungszeit, zwei Glocken vom 14. Jahrhundert und einem geschnitzten Flügelaltar vom 15. Jahrhundert.
Heimatstube Bernitt mit Dingen des täglichen Lebens aus vergangenen Zeiten: Alte Möbeln, Trachten und landwirtschaftlichen Geräte.
Gutshaus Hermannshagen als eingeschossiger Fachwerkbau von 1769 mit Krüppelwalmdach und zweigeschossigen Zwerchgiebel sowie Nebengebäude.
Herrenhaus Burg Trechow der Neorenaissance vom frühen 19. Jahrhundert als zweigeschossiger Feldsteinbau auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg.
Kapelle Langen Trechow von um 1700 aus Fachwerk mit Klinkerausfachung im Fischgrätenmuster mit schlichtem Kapellensaal und einem dreiseitigen Chorabschluss; ursprünglich eine Stiftung von 1329.
Gotische, zweijochige Dorfkirche Moisall von 1264 aus Feldstein mit gedrungenen Westturm aus Feldsteinsockel und Backstein mit Pyramidendach.
Neoklassizistisches, zweigeschossiges Gutshaus Moisall von 1912 mit Mittelrisalit nach Plänen von Paul Korff; nach 2009 saniertes Gasthaus mit kleinem Park.
Fernsehturm Schlemmin; nach Umbauten 1992 ein 98 m hoher Telekom-Sendeturm. Die Aussichtsplattform darf seitdem nicht mehr betreten werden.
Agrarmuseum Viezen, 1990 eröffnet in der ehemaligen Schmiede.
Verkehrsanbindung

Durch den Gemeindebereich führen die Verbindungsstraßen von Bützow über Kröpelin nach Kühlungsborn sowie von Bützow über Neukloster nach Wismar. Die Bundesautobahn 20 führt nördlich an Bernitt vorbei (Anschlussstellen Kröpelin und Neukloster). Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in der Stadt Bützow.

Personen

Kurzen Trechow:

Hennecke von Plessen (1894–1968) Gutsbesitzer zu Kurzen- und Langen Trechow, Gauwirtschaftsberater der NSDAP in Mecklenburg

Schlemmin:

Georg von Arnswaldt (1866–1952), Forstmann und Naturschützer, 1901–1934 und 1939–1941 Leiter des Forstamts Schlemmin
Literatur
Steffen Daebeler: Vom Opferstein zur Katharinenglocke. Bernitt und Umgebung. Bilder und Zeiten. Hrsg.: Kirchgemeinde Bernitt, Bernitt 2011.
Weblinks
 Commons: Bernitt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Bernitt im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.