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Geschichte
Ortsgeschichte

1219 wurde Bexbach erstmals urkundlich erwähnt, 1221 der heutige Stadtteil Kleinottweiler, 1261 Höchen und 1310 Ober- und Niederbexbach. Ab dem 14. Jahrhundert nutzten die Einwohner ein hohes Vorkommen an Eisenerz, ab dem 16. Jahrhundert auch an Kohle. Die Bevölkerungszahl war gering, Adelige und Angehörige geistlicher Vereinigungen waren vertreten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das gesamte Stadtgebiet von marodierenden Truppen nahezu vollständig zerstört. 1648 wurde der Westfälische Frieden geschlossen. In diesen Verträgen wurde festgelegt, dass die Grafschaft Nassau-Saarbrücken, zu der auch Bexbach gehörte, an Frankreich überging. Die mittlerweile menschenleere Gegend wurde erst 1683 mit einigen Familien, vorwiegend aus Lothringen, wiederbesiedelt. 1697 erhielten die ehemaligen Landesherren ihre frühere Souveränität über Land und Leute zurück. 1755 wurde die Meierei Mittelbexbach als Bestandteil der Grafschaft Nassau-Saarbrücken anerkannt.

1789 brachte die Französische Revolution neue Hoffnungen für die unter der Feudalherrschaft leidenden Menschen. Die Revolutionskriege leiteten eine neue gesellschaftliche und staatliche Ordnung ein.

1793 teilte die französische Verwaltung die Mairie (Bürgermeisterei) Mittelbexbach der Mairie Limbach zu. 1797 trat seitens des französischen Staates eine erste Verwaltungsreform in Kraft. Folglich entstand 1798 das département de la sarre mit 31 Kantonen. Die 600 Einwohner Bexbachs gehörten größtenteils zu dem Kanton Waldmohr. Als ausnahmslose Amtssprache wurde französisch eingeführt.

Nach der endgültigen Niederlage Napoleons bei Waterloo wurde 1816 das Stadtgebiet dem Rheinkreis des Königreichs Bayern zugeordnet. 1848 erhielt Mittelbexbach wieder eine eigene Bürgermeisterei, zu der auch schon damals die Nachbarorte gehörten.

Der Bahnhof Bexbach, der älteste Bahnhof des Saarlandes, wurde als bayerisch-pfälzischer Endbahnhof der Pfälzischen Ludwigsbahn errichtet. Heutzutage wird er als Station der Strecke Homburg–Neunkirchen betrieben. 1849 stellte die Eröffnung der Ludwigsbahn durch die gleichnamige Gesellschaft neue Perspektiven für die Einwohner dar. Somit zeichnete sich von einem auf den anderen Tag eine bedeutende Verbesserung der Infrastruktur auch für Homburg und Neunkirchen ab. Die Lebensumstände verbesserten sich deutlich. Neben der Arbeit im Bergwerk arbeiteten viele Bewohner zusätzlich auf eigenen Bauernhöfen. So entstand der Begriff „Bergmannsbauer“. Die einzelnen Viertel wurden größtenteils an die Wasser- und Elektrizitätsversorgung angeschlossen. Als erste Schule entstand die Pestalozzischule und etwa zeitgleich das Rathaus.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden das Saargebiet am 1. Oktober 1920 vom Deutschen Reich abgetrennt und der Landkreis Homburg verkleinert. Jener Landkreis war von nun an Grenzkreis des Saargebietes, das am 1. März 1935 wieder zu Deutschland zurückkehrte. Die kommunalpolitischen Verhältnisse wurden neu geordnet. So entstand am 1. April 1937 die neue Gemeinde Höcherberg durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Höchen, Oberbexbach (mit Frankenholz) und Mittelbexbach (mit Ludwigsthal). Diese Gemeinde wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg am 1. Mai 1947 aufgelöst. Es wurden die Gemeinden Frankenholz, Höchen, Mittelbexbach und Oberbexbach (wieder)errichtet.[3] Die wiedergewonnene Autonomie stärkte die Wirtschaft in den Gemeinden. Mittelbexbach erhielt 1951 ein eigenes Wappen und wurde 1955 in Bexbach umbenannt. Da das Saarland zwischen 1945 und 1956 erneut unter französischer Verwaltung stand, fand 1955 wiederum eine Saarabstimmung statt. Dem Ergebnis zufolge wurde das Saarland als zehntes Bundesland in die Bundesrepublik Deutschland eingegliedert. Am 29. Mai 1970 wurden Bexbach vom saarländischen Innenminister Ludwig Schnur die Stadtrechte verliehen.[4]

Namensgebung

Den Namen erhielten sowohl die Stadt, als auch der durch sie fließende Fluss, von dem Ritter von Beckensbach. Die Einwohner werden Bexbacher genannt. In Saarländischer Mundart nennen sich die Bexbacher Betschbacher und die Stadt entsprechend Betschbach.

Eingemeindungen

Die neue Stadt Bexbach entstand am 1. Januar 1974 im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform aus der Stadt Bexbach sowie den Gemeinden Frankenholz, Höchen, Kleinottweiler, Niederbexbach und Oberbexbach.[4]

Ausgliederung

Der ehemals zu Bexbach gehörende Ortsteil Ludwigsthal wurde am 1. Januar 1974 der Kreisstadt Neunkirchen zugeordnet.[4]

Religion

In fast jedem Ortsteil der Stadt ist sowohl eine katholische als auch eine evangelische Kirchengemeinde vorhanden. Lediglich in Kleinottweiler gibt es nur eine protestantische Pfarrgemeinde. Die Bevölkerung ist zu 50,36 % römisch-katholisch, zu 32,68 % evangelisch und 16,96 % gehören anderen Religionen und Konfessionen an oder sind konfessionslos.

Bevölkerung

Von den 18.639 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) sind 9101 männlich und 9538 weiblich. Der Ausländeranteil beträgt 7,96 %.[5]

Politik
Rathaus I

Kommunalwahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 53,4 %

 %403020100

34,7 %38,8 %6,7 %5,1 %4,3 %10,4 %

CDUSPDLinkeGrüneFDPFWG
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4

-0,8 %p
+2,6 %p-3,3 %p+1,1 %p-3,0 %p+3,3 %p
CDUSPDLinkeGrüneFDPFWGVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bürgermeister

Bürgermeister

1848–1855: Wilhelm Omlor
1855–1875: Wilhelm Bartels
1875–1879: Michael Schirber
1879–1884: Johann Karl Graß
1884–1890: Michael Schirber
1890–1894: Peter Metzinger
1894–1894: Christian Baschab
1894–1899: Peter Hahn
1899–1907: Christian Baschab
1907–1916: Peter Betz
1916–1921: Ludwig Henrich
1921–1923: Georg Fichtenmayer
1923–1925: Nicolaus Schöneberger

1925–1932: Johann Schappe
1932–1937: Aloys Nesseler
1937–1945: Heinrich Jürgens
1945: Karl Klein
1945–1946: Peter Will
1946–1947: Peter Johann
1947–1949: Peter Ruffing
1949–1956: Aloys Nesseler
1956–1964: Gregor Allgayer (CDU)
1964–1973: Paul-Heinz Collet (CDU)
1974–1994: Lothar Weber (CDU)
1994–2011: Heinz Müller (SPD)
seit 2011: Thomas Leis (SPD)

Beigeordnete

1999–2009: Wolfgang Imbsweiler (SPD)
2009–2010: Joachim Hoffmann (CDU) und Wolfgang Imbsweiler (SPD)
seit 2010: Rainer Ruffing (CDU) und Wolfgang Imbsweiler (SPD)
Stadtrat

Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 (mit Sitzverteilung im Oktober 2017):[7][8]

Parteien und Wählergemeinschaften Sitze Anteil
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 14 (+2) 38,8 % (+2,6)
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 13 (–1) 34,7 % (–0,8)
LINKE Die Linke 2 (–1) 6,7 % (–3,3)
FDP Freie Demokratische Partei 1 (–1) 4,3 % (–3,0)
FWG FWG Bexbach 3 (+1) 10,4 % (+3,3)
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 0 (+/–0) 5,1 % (+1,1)
Gesamt 33 100 %

Über die Liste von Bündnis90/Die Grünen wurde ein Vertreter in den Stadtrat gewählt, der im Oktober 2017 die Grünen verlassen hat und sich Partei und Fraktion der CDU angeschlossen hat.[9]

Ortsräte

Sitzverteilung in den einzelnen Ortsräten (Stand Kommunalwahl am 25. Mai 2014):[10]

Stadtteil CDU SPD FDP FWG LINKE Total
Bexbach-Mitte 4 3 1 1 9
Oberbexbach 3 3 1 7
Frankenholz 2 4 1 7
Höchen 4 3 7
Niederbexbach 2 5 7
Kleinottweiler 2 5 7
Total 17 23 3 1 44

Ortsrat Bexbach

Für den Ortsrat Bexbach (Kernstadt) ergab sich folgendes amtliches Endergebnis:

CDU: 40,85 % (4 Sitze)
SPD: 35,54 % (3 Sitze)
FWG: 9,93 % (1 Sitz)
LINKE: 9,06 % (1 Sitz)
FDP: 4,62 % (-)
Ortsvorsteher

Stadtteil Name Partei
Bexbach-Mitte Franz-Josef Müller CDU
Oberbexbach Günter Strähl SPD
Frankenholz Rudi Müller SPD
Höchen Eva-Maria Scherer CDU
Niederbexbach Arnulf Fricker SPD
Kleinottweiler Karl Peter Ranker SPD

Politische Organisationen
Junge Union Bexbach
Junge Liberale Höcherberg
Jusos Bexbach
Präsentation in der Öffentlichkeit
Stadtfarben

Bexbach führt seit der Genehmigung des saarländischen Innenministeriums seit einigen Jahrzehnten als Stadtfarben gelb und grün. Diese finden sich auch auf der Flagge wieder, die beispielsweise auf dem Hindenburgturm gehisst ist.

Logo
Stadtlogo

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten und Gemeinden benutzt Bexbach das Stadtwappen nicht, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu solchen Zwecken wurde von der Verwaltung das Logo Stadt Bexbach – Partner der Bürger gestaltet.

Städtepartnerschaften
Edenkoben (Deutschland, Weinpatenschaft, gegründet 1936)
Goshen (Vereinigte Staaten, Indiana, gegründet 1979)
Pornichet (Frankreich, Bretagne, gegründet 1985)
Wirtschaft und Infrastruktur
Bahnhof Bexbach
Verkehr

Bexbach ist durch Autobahnanschlüsse zur A 6 und A 8 an das deutsche Fernstraßennetz angebunden. Zudem verläuft die B 423 (Bundesgrenze Frankreich Mandelbachtal–Altenglan) durch den Bexbacher Stadtteil Kleinottweiler.

Vom Bahnhof Bexbach aus verkehren auf der Strecke Homburg–Neunkirchen ganztägig Regionalzüge nach Homburg sowie in Gegenrichtung nach Neunkirchen (Saar), Illingen (Saar) und zeitweise auch umsteigefrei nach Saarbrücken. Sie ermöglichen so eine Anbindung an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Von 1903 bis 1905 verkehrte die ausschließlich dem Güterverkehr dienende Nordfeldbahn vom Bahnhof Jägersburg an der Glantalbahn bis zur Grube Nordfeld.

Ortsansässige Unternehmen
Der französische Industriekonzern Alstom S.A. betreibt in Bexbach ein Werk.
Die Druckerei Kern GmbH hat im Bexbacher Industriegebiet „In der Kolling“ ihren Firmensitz. Die 1862 gegründete Druckerei gehört zu den ältesten Unternehmen in Bexbach.
Die Evonik New Energies GmbH betreibt bei Bexbach ein Steinkohlekraftwerk (Kraftwerk Bexbach)
Bildung
Waldorfschule in Bexbach
Grundschulen
Goetheschule in Bexbach
Grundschule Oberbexbach
Grundschule Frankenholz
Bis 2004 gab es auch in den Stadtteilen Höchen und Niederbexbach Grundschulen.
Weiterführende Schulen
Gesamtschule Bexbach
Freie Waldorfschule SaarPfalz Bexbach
Volkshochschule
VHS Höcherberg
Behörden
Bundespolizeiamt Saarbrücken im Gewerbegebiet Saarpfalz-Park
Diensthundestaffel des Saarpfalz-Kreises im Gewerbegebiet Saarpfalz-Park
Gewerbegebiete
Bexbacher Industrie und Gewerbegebiet Ost (BIG), 40 Hektar, gefördert mit Mitteln der Europäischen Union
Saarpfalz-Park (44 Hektar)
Kolling (10 Hektar)
Streitweg (3,4 Hektar)
Stockwäldchen (5 Hektar)
Bundeswehr

Seit 1967 war Bexbach Heimat des Fallschirmjägerbataillons 262. 1969 wurde die Reserve-Lazarettgruppe 959 in Bexbach stationiert. Ab 1972 war das Jägerbataillon 471 und die Fallschirmjäger-Ausbildungskompanie 7/9 in Bexbach. Ab April 1976 beheimatete die Saarpfalzkaserne das Jägerbataillon 541 (Mob-Stützpunkt), das Jägerbataillon 542 und die Instandsetzungsausbildungskompanie 9/III.
Der Standort Bexbach, einschließlich der Sportfördergruppe Bexbach wurde 1996 aufgelöst. Das Gelände der ehemaligen Saar-Pfalz-Kaserne wurde zu einem Gewerbegebiet (Saarpfalz-Park) umgewidmet.

Der über 100 ha große ehemalige Standortübungsplatz war bis 2008 Übungsgelände des Technischen Hilfswerks.[11] Seit 2008 wird er von einem Investor als naturnahes Veranstaltungsgelände unter anderem für Liverollenspiele vermarktet.

Flugverkehr

Bexbach besitzt seit 1956 einen Flugplatz. Am 29. April 1956 starteten die ersten Segelflieger vom Bexbacher Flugplatz aus zu einem Probeflug.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Blumengarten

Sehenswert ist der Blumengarten, der anlässlich der Ausstellung Garten und Blumen im sozialen Wohnungsbau 1951 angelegt wurde. Mit einem großen Spielplatz und einem chinesischen Garten präsentiert sich Bexbach hier von seiner modernen Seite.

Am 28. Juni 2017 wurde im Blumengarten offiziell die Gulliver Welt 2.0 eröffnet, welche 26 restaurierte Nachbildungen aus der ehemaligen Welt im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken zeigt. Die Miniaturbauwerke sind in den Park eingebettet. Darunter sind Modelle vom Eiffelturm in Paris, den Pyramiden von Gizeh oder ein Stück der Berliner Mauer – sie alle stehen nun im öffentlich zugänglichen Teil des Blumengarten in Bexbach – allerdings im Maßstab 1:33.

Neben dem Blumengarten befindet sich die begrünte ehemalige Bergehalde Monte Barbara. Eine Statue der Heiligen Barbara, Patronin der Bergleute, krönt das begehbare Landschaftsbauwerk.

Saarländisches Bergbaumuseum
Atemschutzgeräte im Bergbaumuseum Bexbach

Im Blumengarten befindet sich der Hindenburgturm (siehe weiter unten), in dem das Saarländische Bergbaumuseum untergebracht ist. Im Turm wird die Geschichte des Steinkohlebergbaus der Region und seine Bedeutung anschaulich dargestellt. Auf sieben Etagen wird alles Wissenswerte zu Technik, Sicherheit, Geschichte und Sozialem im Bergbau präsentiert. Die oberste Etage bietet einen Panorama-Rundblick.

Unter dem Turm befindet sich eine Schaubergwerksanlage mit historischen und neueren Maschinen. Bergleute haben über Jahrzehnte einen immer wieder erweiterten Stollen gebaut, in dem alte und neue Gewinnungstechniken vorgestellt werden. Die gezeigten Werkzeuge und Geräte zeigen, wie Steinkohle in immer größeren Tiefen und damit unter immer größeren Schwierigkeiten abgebaut wurde. 1994 hat der Verein Saarländisches Bergbaumuseum Bexbach die Räumlichkeiten von Bexbach übernommen.

Parks

Neben dem oben genannten Blumengarten besteht als Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Oberbexbach ein Stadtpark (genannt „Grüne Lunge“), durch den der Bexbach fließt. Auch ein Spielplatz für Kinder befindet sich in der Anlage.

Bauwerke
Protestantische Kirche
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Bexbach
Hindenburgturm
Hindenburgturm

Als Ende der 1920er Jahre die Wasserversorgung Bexbachs nicht mehr sichergestellt werden konnte, wurde vom Gemeinderat der Beschluss gefasst, einen Wasserhochbehälter mit 200 m³ Fassungsvermögen zu errichten. 1931 wurde mit dem Bau begonnen. Auf Wunsch der Gemeinde sollte das Bauwerk auch als Aussichtsturm und Grubenmuseum dienen.

Das Außenskelett des Turmes besteht aus acht, der Innenschacht aus vier Betonsäulen, die Wände sind mit Bimsbeton-Hohlsteinen ausgefacht. Der Grundriss beträgt 10×10 m. Die in 40 m Höhe gelegene verglaste Aussichtsplattform kann mit einem Aufzug erreicht werden.[12] Der Turm wurde nach dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt.

Bahnhof Bexbach

Der Bexbacher Bahnhof, der 1848/1849 als bayerischer Grenzbahnhof zur preußischen Rheinprovinz errichtet wurde, hat das älteste noch erhaltene Empfangsgebäude im Saarland und ist denkmalgeschützt. Lediglich das Gebäude in Homburg wurde 2 Jahre früher erbaut, aber nach dem Zweiten Weltkrieg durch ein moderneres ersetzt. Der Bahnhof Bexbach beheimatet u. a. ein Museum über die Geschichte des Bahnhofes und der Gruben am Höcherberg. Die alte Wartehalle dient dem „Chor Gleis 1“ als Heimat und ist das neue Vereinsheim der Modellbahnfreunde Bexbach e. V., die sich um den Erhalt und Pflege des Bahnhofes bemühen.

Wanderwege

Bexbach hat Anteil an zahlreichen Wanderwegen des Saarwald-Vereins, darunter dem Höcherbergweg und dem Saarland-Rundwanderweg. Seit März 2007 hat Bexbach einen Rundwanderweg angelegt, der 37,75 km lang ist und durch alle Stadtteile führt. Der Weg kann auch in mehreren Etappen erwandert werden, da insgesamt vier Querverbindungen eingerichtet wurden. Von Oberbexbach startet der Wanderweg mit der Markierung grün-gelbes Kreuz des Pfälzerwald-Vereins, der über Johanniskreuz und Neustadt an der Weinstraße bis nach Ludwigshafen am Rhein führt.

Persönlichkeiten
Thomas Hayo (* 1969), Moderator der Castingshow Germany`s Next Topmodel, lebte in seiner Jugend in Bexbach.
Aus Bexbach stammt die fiktive Person Heinz Becker, das Klischee des typischen Saarländers, gespielt vom Kabarettisten Gerd Dudenhöffer, der selbst im Ortsteil Kleinottweiler wohnt.
Alexander Funk (* 1974), MdB, MdL, 1994–2014 Mitglied im Stadtrat, 2007–2014 Fraktionsvorsitzender der dortigen CDU.
Dieter Thomas Heck (* 1937), Moderator, wohnte einige Jahre im Ortsteil Frankenholz.
Werner Kohlmeyer (1924–1974), Fußballweltmeister 1954, spielte 1959/1960 für den SV Bexbach.
Johannes Storck (1829–1914), Prälat, war 1858–1869 Pfarrer in Mittelbexbach, danach 44 Jahre Pfarrer und Dekan in Bellheim.
Söhne und Töchter der Stadt
Peter Janser SVD, (1878−1959), Steyler Missionar in USA und China, 1935–1945 Apostolischer Präfekt von Indore, Indien.
Ludwig Nieder (1880−1922), Theologe, Priester, Buchautor und Förderer des christlichen Gewerkschaftsgedankens
Karl Christian Weber SVD (1886−1970), Steyler Missionar und Missionsbischof in China, 1951–1954 Folteropfer des chinesischen Kommunismus.
Edwin Hügel (1919−1988), Politiker (FDP), Ortsvorsteher, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft im Kabinett Zeyer II
Horst Hilpert (* 1936), Chefankläger des Deutschen Fußballbundes
Egon Müller (* 1938), Jurist
Franz Eder (* 1944), Deutscher Meister im Bodybuilding und Pornodarsteller
Gerd Dudenhöffer (* 1949), Kabarettist
Reinhold Kopp (* 1949), deutscher Politiker (SPD), Jurist und Wirtschaftsfunktionär. 1993 erster Träger des Preises Dinosaurier des Jahres.
Dietmar Gross (* 1957), deutscher Maler und Zeichner des phantastischen Realismus
Weblinks
 Commons: Bexbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Bexbach
Linkkatalog zum Thema Bexbach bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Literatur über Bexbach in der Saarländischen Bibliographie