Liebe Personaler aus Bilshausen:
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bilshausen nicht vorenthalten.

Geschichte

Der Name des Ortes ist der Sage nach dadurch entstanden, dass die sächsischen Einwanderer, die das Dorf gründeten, dort den heidnischen Gott Biel verehrten. Die Ortsnamensforschung nimmt dagegen wie bei den meisten Orten mit der Endung -hausen den Bezug zu einem Personennamen an, in diesem Fall dem Kurznamen Bili, der auf das altsächsische bil = „Schwert, Beil“ zurückgeführt wird.[2] Die Gründung fand vermutlich etwa im 8. bis 10. Jahrhundert nach Christus statt.

Bilshausen wird in der auf das Jahr 952 datierten Stiftungsurkunde für das Kloster Pöhlde erwähnt, bei der es sich jedoch um eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Fälschung handelt. Einige Hügelgräber im „Großen Berg“ bezeugen jedoch, dass die Umgebung von Bilshausen schon zur Bronzezeit besiedelt war. Im Jahr 1242 gelangte Bilshausen und die einstige Kirche, durch eine Schenkung des Markgrafen Heinrich in den Besitz der Deutsch-Ordens-Ritter, die es dann 1318 an die Herren von Plesse verkauften und nach Göttingen weiterzogen[3]. Das Wappen der Gemeinde, ein blauer Schild mit drei silbernen Schrägbalken, entspricht dem Wappen des Bertram von Bilshausen, der 1314 Ordenshalter in Bilshausen war. Von 1322 an gehörte Bilshausen politisch dem Bischof von Hildesheim, obwohl es kirchlich dem Erzbischof von Mainz (Erzbistum Mainz) unterstand, dessen Kurfürstentum es 1492 dann, zusammen mit dem Amt Lindau, für mehr als 300 Jahre auch politisch zugeordnet wurde. Nach 1802 kam Bilshausen vorübergehend zu Preußen und zum Königreich Westphalen und nach dem Wiener Kongress mit dem Untereichsfeld zum Königreich Hannover, um dann 1866 endgültig „preußisch“ zu werden. Zur Samtgemeinde Gieboldehausen gehört Bilshausen seit der Gebietsreform von 1973, vorher gehörte es zum Landkreis Duderstadt.[4]

Aus Bilshausen stammt eine Serienmörderin. Die „Engelmacherin“ von St. Pauli, die frühere Hebamme Elisabeth Wiese (1853–1905), wurde am 15. Oktober 1904 wegen der Ermordung von fünf Kindern und weiterer Delikte vom Schwurgericht in Hamburg zum Tode verurteilt und am 2. Februar 1905 im Zuchthaus Vor dem Holstentor mit dem Fallbeil hingerichtet.[5]

Politik

Gemeindewahl 2016[6]
Wahlbeteiligung: 58.13 %

 %6050403020100

54,48 %29,51 %16,00 %

CDUUWBSPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2011
 %p 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10-12

-10,48 %p
+11,64 %p-1,17 %p
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Gemeinderat

Der Gemeinderat in Bilshausen setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU: 7 Sitze
Unabhängige Wähler Bilshausen (UWB): 4 Sitze
SPD: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas und Damian
Katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian
Hochaltar der Sankt-Kosmas-und-Damian-Kirche in Bilshausen

Die heutige Bilshäuser Kirche präsentiert sich als Nachfolgebau einer älteren Pfarrkirche, welche bereits vor dem Siebenjährigen Krieg abgerissen wurde. Die neuen Fundamente mussten schließlich jedoch bis 1780 warten, bevor man in den kommenden Jahren bis 1783 auf ihnen das neue Gebäude errichten sollte. Der Nesselröder Baumeister Johann Burchardt erstellte dabei einen einschiffigen Saalbau mit polygonalem Chorschluss. Der noch vorhandene gotische Turm aus dem Jahre 1515 fand auch beim Neubau seine Verwendung. Ornamentierte Fensterschlusssteine und identische Portale an der Nord- und Südseite sind Bestandteile des lisenengegliederten Außenbaus der Kirche, welche aus Bundstandsteinquadern gebaut wurde. Verziert werden die Außenwände durch rundliche, aus Voluten, Blüten, verschlungenen Bändern und Säulenkapitellen. Im Innenraum dominiert der klassizistische Stil, in dem das antikische Dekor mit Eierstab- Perlstab- und Zahnschnittfriese der Pilastergesimse gehalten ist. Auch an den stuckverzierten Gurtbögen finden sich diese Ansätze. In die helle Grundstimmung des Kirchenraums past sich der spätbarocke zweistöckige Hauptaltar, mit seiner weiß-goldenen Fassung ein. Aus der Lindauer Pfarrkirche stammt das Altarbild, das seit 1985 das ursprünglich in Bilshausen vorhandene ersetzt. In dem Rundfenster der hinteren Chorwand sind Dreifaltigkeitsfiguren und ein Strahlenkranz eingesetzt worden, während man in den beiden, der Empore gegenüberliegenden, Fenstern Fragmente mittelalterlicher Glasmalerei vorfindet. Die Orgel wurde 1857 vom Orgelbauer Johann Andreas Engelhardt aus Herzberg gebaut und 1984 durch die Orgelbauwerkstatt Krell aus Duderstadt restauriert. Seit dem 1. November 2014 gehören zur Pfarrei Bilshausen auch die katholischen Kirchen in Lindau, Krebeck und Renshausen.

Ev.-luth. Pauluskirche
Evangelische Pauluskirche

Die ev.-luth. Pauluskirche geht auf eine Stiftung nordamerikanischer Christen zurück und wurde 1951 erbaut. Sie basiert auf Plänen des Darmstädter Architekten Otto Bartning. Bartning war für seinen eigenen Stil bekannt, der sich gegen die im 20. Jahrhundert vorherrschende Art der Baugestaltung nach älteren Vorbildern wandte. Er realisierte auf diese Weise unter anderem in Berlin, Essen und Karlsruhe mehrere protestantische Kirchen, die eine zeitgemäße Gestaltung besaßen. Die Pauluskirche in Bilshausen ist dabei eines von 33 Gotteshäusern des Typs Diasporakapelle, die von Bartning als Holzgerüst-Fertigbau mit teilweise gemauerten Umfassungswänden entworfen und durch einfache Bauformen und Materialbeschaffung zu einer multifunktionalen Konstruktion entwickelt wurden. Verglaste Giebelseiten, ein offener Dachstuhl und ein angeschlossener Gemeinschaftsraum, der durch eine Wandöffnung einen Durchgang zum Kirchenraum ermöglicht, sind die baulichen Merkmale der Kirche. In einer durch Wandklappen verschließbaren Nische findet man den Kirchenaltar. Eine weitere Besonderheit bildet die durchgehende Holzvertäfelung, welche nach Bartning Behaglichkeit und Gemeindenähe vermittelt. Die Kirche wurde am 7. Oktober 1951 eingeweiht.[7] Die Pauluskirche in Bilshausen war nicht in die Liste der Baudenkmale nach Niedersächsischem Denkmalschutzgesetz aufgenommen,[8][9] doch startete die Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. im Jahr 2012 eine Initiative, um noch bestehende Typenkirchen Bartnings gemeinsam als Flächendenkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufnehmen zu lassen.[10][11]

Kapelle St. Maria

Am östlichen Ortsrand von Bilshausen befindet sich auf dem Hessenberg eine kleine Klus, die auch als Muttergotteskapelle bezeichnet wird. Sie wurde im Jahr 1801 in Fachwerkbauweise errichtet und 2011 instand gesetzt. Im Inneren befindet sich eine Marienstatue aus Gröden.[12] Die Kapelle steht unter Denkmalschutz.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war Bilshausen überwiegend landwirtschaftlich geprägt, obwohl sich viele Einwohner mit Heimarbeit oder als Handelsleute und Bauarbeiter ihren Unterhalt „in der Fremde“ verdienen mussten (Wanderarbeit). Bilshausen war bekannt für seine Stroh- und Korbwaren, besonders jedoch für die Kanarienhähne, die, im Eichsfeld und im Harz gezüchtet, von hier bis nach Übersee verkauft wurden. Seit 1907 beschäftigte eine der größten Zigarrenfabriken des Eichsfeldes für fast 70 Jahre viele Frauen des Ortes.

Heute machen die Jacobi-Tonwerke, schon im 19. Jahrhundert im Süden des Ortes gegründet und seit 1934 im Ortsteil Strohkrug angesiedelt, Bilshausen weit über die Grenzen des Eichsfeldes hinaus bekannt. Sie gehört zu den wenigen Ziegeleien der Gegend, die bis heute produzieren. Des Weiteren hat sich das Wirtschaftsunternehmen „Piller Dynasine GmbH“ (ein Unternehmen der Langley Holding, England) im großen Gewerbegebiet „Im Alten Felde“ niedergelassen. Schwerpunkt ist die Montage von USV-Systemen auf Basis von Dieselgeneratoren sowie deren Prüfung.

Bildung

Der katholische Kindergarten St. Bernardus geht auf die 1915 eröffnete Klein-Kinderschule zurück.[13]

An der hiesigen Grundschule werden Schüler aus Renshausen zusammen mit den Bilshäuser Schülern unterrichtet. Die Hauptschule wurde zum Ende des Schuljahres 2008/2009 aufgelöst.[14]

Verkehr

Bilshausen liegt an der inzwischen stillgelegten Bahnstrecke Leinefelde–Wulften.

Wandern

Bilshausen liegt am Solling-Harz-Querweg.

Sonstiges

Besonders hervorzuheben ist das rege Vereinsleben des Ortes. Über 20 Vereine, darunter fünf Sportvereine, drei Chöre und drei Musikzüge, sind in dem Ort aktiv.

Literatur
Hermann Bringmann: Bilshausen: Geschichte eines Dorfes im Eichsfeld. Teil 1: Von den Anfängen bis zum 30jährigen Krieg. Heimat- und Verkehrsverein Bilshausen, Bilshausen 1981
Hans Reinhard Fricke: Bilshausen – vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Verlag Mecke Duderstadt 2016
Klaus Freyberg: 1050 Jahre Bilshausen. In: Eichsfeld. Band 46, 2002, S. 329–330.
Klaus Freyberg: Bilshausen, Eichsfeld wie es früher war. Geiger, Horb am Neckar 1998, ISBN 3-89570-477-6.
Heribert Rudolph: Zum Wanderhandel in Bilshausen. In: Eichsfeld. Band 41, 1997, S. 312–314, Band 42, 1998, S. 52–54.
Weblinks
 Commons: Bilshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde