Liebe Personaler aus Bitburg:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Bitburg

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bitburg nicht vorenthalten.

Geschichte

Im Bereich der Ortsteile Mötsch und Masholder wurden Steinbeile aus der Jungsteinzeit gefunden, eine dauerhafte Besiedlung des Bitburger Gebietes konnte jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.
Bitburg, in etwa einen Tagesmarsch nördlich von Trier gelegen, wurde vor ca. 2000 Jahren als Raststation auf der Verkehrsachse von Lyon über Metz und Trier nach Köln gegründet. Der erste überlieferte Name lautet Vicus Beda. „Beda“ ist zurückzuführen auf das lateinische Wort „Betula“ = „Birke“. Bitburg war also das „Birkendorf“ beziehungsweise – in späterer Zeit – die „Birkenburg“.

Die Ansiedlung wurde etwa um 330, zur Zeit Kaiser Konstantins, zu einem Straßenkastell ausgebaut, welches noch heute den Stadtkern bildet. Die älteste gesicherte Erwähnung des Ortsnamens „Beda“ findet sich auf der „Peutinger-Karte“ (Tabula Peutingeriana) aus dem 4. Jahrhundert. Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung Bitburgs stammt aus der Zeit um 715 als „castrum bedense“.[3] Im 8. Jahrhundert gab es hier eine Villa Regia der fränkischen Könige und Bitburg war gleichzeitig Hauptort eines ausgedehnten Gaues, des Bidgaues, gewesen. In der Mitte des 10. Jahrhunderts kam die Stadt zur Grafschaft Luxemburg (später Herzogtum).

Das erste wichtige Ereignis in Bitburgs Geschichte war der Trier-Luxemburger Vertrag zwischen dem Trierer Erzbischof Theoderich II. und der Gräfin Ermesindis von Luxemburg, der 1239 geschlossen wurde. Darin wurde Bitburg erstmals als Stadt bezeichnet, der Erzbischof verzichtete weitgehend auf seine Ansprüche an Bitburg und die Luxemburger verpflichteten sich, die Stadt zu befestigen. Heinrich der Blonde, der Sohn von Ermesindis, verlieh Bitburg im Jahre 1262 die Stadtrechte: ›Im Namen der Heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit. Heinrich, Graf zu Luxemburg und Laroche, Markgraf zu Arlon. Wir wollen, dass alle Christgläubigen, gegenwärtige und zukünftige, wissen, dass wir in dem Bestreben, für Frieden und Ruhe unserer Bürger zu Bitburg zu sorgen, beschlossen haben, sie mit dem Privileg der Freiheit auszuzeichnen.‹ Diese Freiheit gab Bürgern und Schöffen das Recht, einen der ihren zum Richter zu wählen, eigenes Gericht zu halten, eigene Maße und Gewichte festzusetzen, Weiden, Gewässer und Wälder der Stadt zu nutzen sowie die Stadt zu bewachen.

1443 ging Bitburg an die Grafschaft Burgund über. Seit 1506 gehörte der Ort zuerst zu den spanischen, ab 1714 zu den österreichischen Niederlanden.

Aus der frühen Neuzeit gibt es nur wenige Dokumente zur Geschichte Bitburgs. Eines der wichtigsten sind die sogenannten ‚Schweisdal-Chroniken‘, die Chronik der Bitburger Familien Schweisdal und Scholer, die aus authentischen Tagebucheinträgen von Anfang des 17. bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts besteht. Hier finden sich auch die einzigen Originalquellen zum Dreißigjährigen Krieg in Bitburg, zumindest zu den letzten Kriegsjahren. Das Original der Chronik liegt im Staatsarchiv in Luxemburg, Kopien besitzen die Stadt Bitburg sowie das Kreismuseum Bitburg.

1676 wurde die Stadt zum ersten Mal erobert (von den Franzosen) und die Stadtmauern zerstört. 1794 geriet die Stadt unter französische Verwaltung und wurde 1795 Hauptort eines Kantons des Wälderdepartements (Département des Forêts). Es folgte eine kurze Zeit des Aufschwungs, vor allem die Verwaltung wurde massiv aufgebaut. Bitburg erhielt u.a. ein Gericht und ein Katasteramt. Bitburg kam 1815 durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses zum Königreich Preußen, wo es verwaltungsmäßig als Kreisstadt bis 1822 zur Provinz Niederrhein, dann zur Rheinprovinz gehörte.

Am 24. Dezember 1944, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde Bitburg zu 85 Prozent durch Luftangriffe zerstört und von den Amerikanern offiziell zur „toten Stadt“ erklärt. Anschließend gehörte Bitburg zur Französischen Besatzungszone. Bereits 1953 kam ein NATO-Stützpunkt unter US-amerikanischer Führung hinzu. Zwischen 1945 und 1955 waren außerdem luxemburgische Soldaten als alliierte Besatzungstruppe in Bitburg und Neuerburg stationiert. Im Jahr 1985 zogen die französischen Streitkräfte aus Bitburg ab und die NATO übernahm ihre ehemaligen Kasernen. Nach dem Ende des Zweiten Golfkriegs wurde zunächst die 525th Tactical Fighter Squadron, „Bulldogs“ aufgelöst, die 53rd Tactical Fighter Squadron, „Tigers“, 1994 auf den nahe gelegenen Stützpunkt Spangdahlem verlegt, die 22nd TFS „Stingers“ aufgelöst und schließlich am 30. September 1994 der NATO-Flugplatz Bitburg mit seinem 36th TFW ganz stillgelegt. Heute werden nur noch die „Housing“ und Teile der Kasernen in Bitburg von der NATO in Anspruch genommen. Insgesamt leben aktuell (Stand 30. Juni 2007) noch 2.216 amerikanische Soldaten sowie deren Angehörige in der „Housing“ bzw. dem Bitburger Stadtgebiet. Den Housing-Stadtteil will die US-Armee bis 2018 aufgeben und an die Stadt Bitburg zurückgeben.[4] Der Flugplatz wurde bereits 1994 an die Stadt Bitburg zurückgegeben und von ihr in ein Freizeit- und Gewerbegebiet mit Verkehrslandeplatz umfunktioniert.

Am 7. Juni 1969 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch und Stahl nach Bitburg eingemeindet.[5]

Liebfrauenkirche Bitburg

1985 geriet Bitburg für einige Tage in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Kohl zu Gast waren und den Soldatenfriedhof „Kolmeshöhe“ besuchten. Hier liegen neben rund 2.000 Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auch Mitglieder der Waffen-SS begraben (Bitburg-Kontroverse).

Religion
Evangelische Kirche Bitburg
Katholische Pfarreien:
St. Peter Bitburg mit St. Nikolaus Mötsch und St. Firminus, Quirinus und Ferrutius Masholder
St. Laurentius Erdorf
Liebfrauen Bitburg mit St. Donatus Matzen und St. Wolfgang/St. Lucia Stahl
Evangelische Kirche Bitburg
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
Internationale Baptistengemeinde
Neuapostolische Kirche
St. Athanasius Kirche der Kopten[6]
Zeugen Jehovas
Islam
Bitburger – Moschee
Politik
Stadtrat

Der Stadtrat in Bitburg besteht aus 28 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[7]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FBL LS Gesamt
2014 4 8 5 1 5 5 28 Sitze
2009 3 8 3 2 5 7 28 Sitze
2004 4 9 2 1 4 8 28 Sitze

FBL = Freie Bürgerliste Bitburg e. V.
LS = Liste Streit e. V.
Bürgermeister
Bürgermeister Joachim Kandels am Volkstrauertag 2016

1797–1800 Johann Schausten
1800–1813 Matthias Well
1813–1823 Franz Sales Zangerlé
1824–1836 Johann Baptist Well
1836–1841 Carl Rudorff
1841–1847 Nikolaus Well
1848 Carl Coupette
1850–1851 Stephan Schieber
1851 Franz Hisgen
1851–1854 Nikolaus Weiand
1854–1860 Wilhelm Stucker
1860–1880 Hubert Prim
1880–1892 Wilhelm Stucker
1897–1902 Matthias Schrömbgens
1902–1917 Albert Neß
1917–1927 Richard Messerich
1927–1934 Otto Fröhlich
1934–1937 Ernst Diedenhofen
1937–1944 Rudolf Obé
1945 Friedrich Weber
1945 Kaspar Thielen
1945–1946 Jakob Mölbert
1946–1949 Josef Niederprüm
1949–1959 Franz Hankeln
1959–1961 Heinz Villinger
1962–1971 Wilhelm Kreutzberg
1971–1977 Hans Peter Lafrenz
1978–1987 Theo Hallet
1987–1997 Horst Büttner
1997–2009 Joachim Streit
seit 16. Dezember 2009 Joachim Kandels

Wappen, Banner und Flagge

Blasonierung: „In Rot ein mit drei Zinnen bekröntes goldenes (gelbes) Tor auf einem Quadersockel, beseitet von je einem fünfstrahligen goldenen (gelben) Stern über goldenem (gelbem) Nagelspitzkreuz; im Oberwappen eine dreitürmige silberne (weiße) Mauerkrone mit geschlossenem Tor.“[8]
Wappenbegründung: Das von Otto Hupp 1909 entworfene Wappen bezieht sich auf Siegel, die bereits 1248 nachweisbar sind. Turm und Burg sind in der Gegend nicht nur Symbole für eine Stadt, sondern auch Hinweise auf eine alte Burg und den Stadtnamen.

Flagge

Banner

Banner: Blau-Gelb-Rot im Verhältnis 1 : 1 : 1 längsgestreift.

Hissflagge: Blau-Gelb-Rot im Verhältnis 1 : 1 : 1 quergestreift mit dem Wappenschild in der Mitte des Tuches.[9]

Partnerstädte

Shelbyville Vereinigte Staaten USA seit 1962
Diekirch Luxemburg Luxemburg seit 1962
Arlon Belgien Belgien seit 1965
Rethel Frankreich Frankreich seit 1965
Bad Köstritz Deutschland Deutschland seit 1992

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen

Die Stadt lud erstmals zur 1250-Jahr-Feier im Jahr 1965 Volkstanz- und Majorettengruppen, Musikvereine, Spielmanns- und Fanfarenzüge nach Bitburg ein. Der Erfolg dieses Fests veranlasste die Veranstalter ein jährliches Europäisches Folklore-Festival zu organisieren. Das zu Beginn noch „Europäisches Grenzlandtreffen“ genannte Fest wurde Anfang der 1990er-Jahre in „Europäisches Folklore-Festival“ umbenannt, da auch Tanz- und Folklore-Gruppen aus dem außereuropäischen Raum teilnahmen. Heute zählt das Festival zu einem der größten Folkloreveranstaltungen Deutschlands. Es findet jährlich am zweiten Juli-Wochenende mit etwa 50 Gruppen aus mehr als 15 Ländern statt.

Der sogenannte Beda-Markt findet seit dem Jahr 1967 jährlich am dritten Wochenende im März im Bitburger Stadtgebiet statt.

Kriegerdenkmal im Stadtteil Matzen
Sehenswürdigkeiten

Im Gebäude der alten Landwirtschaftsschule von 1882 befindet sich heute das Kreismuseum Bitburg-Prüm. Das Heimatmuseum bietet durch zahlreiche Exponate einen Einblick in die Geschichte Bitburgs sowie der Eifel. In Sonderausstellungen wird auch zeitgenössische Kunst ausgestellt.

Im Kulturzentrum Haus Beda, das von der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung getragen wird, befindet sich das Fritz-von-Wille-Museum. Der Düsseldorfer Maler Fritz von Wille (1860–1941) ist der wichtigste und berühmteste Maler der Eifel. In den neu gestalteten Museumsräumen geben an die 100 Gemälde und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen einen repräsentativen Überblick über Willes Leben und Arbeit, darunter Hauptwerke wie Die blaue Blume, Mosenberg, Burg Reifferscheid im Winter und Ein klarer Tag.

An der sogenannten Römermauer sind Reste der römischen und mittelalterlichen Befestigung erhalten. Nach dem Krieg wurde versucht, die alte Stadtmauer in der Nähe des Rathauses wieder originalgetreu aufzubauen. Ein alter Stadtturm wurde in das neu gebaute Rathaus integriert.

Bei einem internationalen Bildhauersymposium entstand 2003 der Skulpturenradweg Bitburg. Er führt von Bitburg über Irrel bis nach Steinheim in Luxemburg und ist Teil des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bitburg

Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Bitburg

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Bekanntestes Unternehmen und Wahrzeichen der Stadt ist die Bitburger Brauerei.

Unter der Bezeichnung „Gewerbepark Flugplatz Bitburg“ wurde der ehemalige NATO-Stützpunkt bei Bitburg seit etwa 1995 zu einem rund 500 Hektar großen Industrie- und Gewerbeareal umgebaut. Mittlerweile haben sich dort 180 Unternehmen niedergelassen. Der zivile Flugbetrieb soll gemäß Absichtserklärungen von Investoren in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Nach Informationen der Investoren sollen dort Flugzeuge in Richtung Osteuropa starten. Dieses Projekt ist jedoch sehr stark umstritten und wurde auf Nachfrage der Grünen von der Bundesregierung abgelehnt; daher bleibt die Zukunft des Flugplatzes weiter ungeklärt, denn es gibt auch eine andere Investorengruppe, die diesen Flugplatz zu einem Solarpark ausbauen will. Diese Planungen wurden vom Bund ausdrücklich begrüßt.[10]

Bitburg ist ausgewiesenes und einziges Mittelzentrum im südlichen Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die zentrale Lage hat schon seit langem ein vielfältiges Handels- und Dienstleistungsangebot entstehen lassen.

Bahnhof in Bitburg-Erdorf
Verkehr
Straße

Die B 51 ist die wichtige Nord-Süd-Verbindung; sie verbindet als Nachfolger der Römerstraße Trier–Köln den Trierer und Luxemburger Raum mit dem Norden. Seit wenigen Jahren führt die A 60 von Lüttich (Liège) nach Wittlich. Die einst nachteilige deutsche Randlage wird allmählich zu einer europäischen Zentrallage.

Im Herbst 2013 begann die Probezeit eines geplanten Innenstadtrings. Dieser ist linksdrehend und soll für Parkplätze und flüssigen Verkehr sorgen. Der Innenstadtring wird kritisiert, da er zu weniger Einnahmen im Einzelhandel führen soll.[11]

Schiene

Der Bahnhof Bitburg-Erdorf liegt an der Eifelstrecke Köln–Trier und ist der Personenbahnhof von Bitburg.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT).

In Bitburg-Erdorf zweigt die Nims-Sauertalbahn nach Bitburg (Stadtbahnhof in Bitburg-Süd) ab; die Gleise enden heute auf Höhe der Bitburger Braustätte Süd. Die Bahnlinie führte ursprünglich über Irrel bis nach Igel und wurde ab 1910 erbaut. Nach Rückgang der Transportleistungen seit den 1960er Jahren wurde die eingleisige Nebenbahnstrecke in mehreren Abschnitten stillgelegt und abgebaut, der letzte Abschnitt Wolsfeld – Bitburg im Jahr 1997. Auf dem verbliebenen sechs Kilometer langen Reststück Erdorf – Bitburg (Stadt) findet kein planmäßiger Verkehr statt. Der Personenverkehr im Bahnhof Bitburg (Stadt) wurde 1970 eingestellt (und auf Bus umgestellt). Die Reststrecke befindet sich heute im Eigentum der Fa. Amprion (Stromnetzbetreiber) und ist insoweit ein Privatgleisanschluss, über den in erster Linie Trafos etc. für die Umspannanlage Niederstedem per Schiene an- bzw. abtransportiert werden.

Im Stadtgebiet existierte neben Bitburg-Erdorf und Bitburg (Stadt) bis 1970 südwestlich von letztgenannter Station der Haltepunkt Masholder.

Sport

Der erfolgreichste Sportverein Bitburgs ist der Fußballverein FC Bitburg, dessen größter Erfolg der Gewinn des Rheinlandpokals in der Saison 1987/88 und die damit verbundene Qualifizierung für die Teilnahme am DFB-Pokal war. Heute spielt der Verein in der Bezirksliga West Rheinland (2016/2017). Erfolgreicher ist die Frauen-Mannschaft, die lange in der Regionalliga Südwest spielte.
Zu den erfolgreicher betriebenen Sportarten zählt zudem Eishockey. Anfang der 1990er Jahre spielte der EC Bitburg in der 2. Eishockey-Bundesliga.
Ein weiterer größerer Verein ist der TC Bitburg, der im Norden der Stadt einen Tennisplatz betreibt.
Die Stadt ist ebenfalls Heimat des TV Bitburg, der ein breit gefächertes Sportangebot bietet. Besonders erfolgreich waren die Basketballerinnen der Abteilung, die 1998 die deutsche B-Jugend-Meisterschaft gewannen und mit Martina Weber eine WNBA-Spielerin und deutsche A-Nationalspielerin hervorbrachten. Die Handball-Herrenmannschaft des TV Bitburg stieg in der Saison 2015/2016 zum dritten Mal in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf.[12]

Bildung
Kindertagesstätten
Kindertagesstätte St. Peter
Kindertagesstätte Liebfrauen
Kindertagesstätte Bitburg-Mötsch
Kindertagesstätte Altes Gymnasium
Städtische Kindertagesstätte Zuckerborn
Schulen
Grundschule Bitburg-Süd
Grundschule Bitburg-Nord
Grundschule St. Matthias (katholisch)
Kooperative Gesamtschule St. Matthias (katholisch)
Realschule plus Bitburg (Otto-Hahn-Realschule)
St. Willibrord Gymnasium (mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt)
Sonderschulen
St. Martin-Schule[13]
Maximin-Schule[13]
Berufsbildende Schulen
Europäisches Berufsbildungswerk Bitburg
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel (DLR)
Theobald-Simon-Schule
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Hauptartikel Liste der Ehrenbürger von Bitburg
In Bitburg geboren
Charles-Mathias Simons (1802–1874), luxemburgischer Jurist und Politiker
Johann August Messerich (1806–1874), Rechtsanwalt, Mitglied der Preußischen Nationalversammlung 1848
Peter Wallenborn, (1848–1917), Reichstags- und Landtagsabgeordneter, Ehrenbürger ab 1913
Hermine Albers (1894–1955), Mitgründerin der Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und -fürsorge und Mitherausgeberin der Zeitschrift Unsere Jugend
Georg Sigmund Adelmann von Adelmannsfelden (1913–1991), Kunsthistoriker, Präsident des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg
Wilhelm Semmelroth (1914–1992), Regisseur
Bernd Krewer (* 1939), Forstmann, Jagdkynologe und Sachbuchautor
Jean-Marc Barr (* 1960), französischer Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor
Stefan Hippler (* 1960), Pfarrer in Kapstadt
Birgit Zeimetz-Lorz (* 1960), Politikerin (CDU)
Hans Jürgen Pütsch (* 1961), Kommunalpolitiker (CDU), Oberbürgermeister von Rastatt
Linda Somers Smith (* 1961), amerikanische Langstreckenläuferin
Rainer Hoffmann (* 1962), Politiker (PDV)
Martin Lejeune (* 1964), Jazzmusiker
Norbert Thüx (* 1964), Prior des Deutschen Ordens
Patrick Schlösser (1971–2017), Theaterregisseur
Alex Goolsby (* 1987), Basketballspieler
Mit Bitburg verbunden
Johann Peter Wallenborn (1784–1839), Brauer und Gutsbesitzer; gründete 1817 „vor dem Schaakentore“ die Bitburger Brauerei.
Buzz Aldrin (* 1930), betrat im Rahmen der Apollo 11-Mission als zweiter Mensch den Mond; er war etwa drei Jahre in Bitburg stationiert.
Marcus Dahm (* 1977), Komponist, Kirchenmusiker & Musikwissenschaftler, in Bitburg aufgewachsen.
Literatur
Sachbücher

nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet

Bernd Altmann, Hans Caspary: Kreis Bitburg-Prüm. Stadt Bitburg, Verbandsgemeinden Bitburg-Land und Irrel (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 9.2). 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1997, ISBN 3-88462-132-7. 
Arbeitsgemeinschaft für Landesgeschichte und Volkskunde des Trierer Raumes in Verbindung mit der Stadt Bitburg, Richard Laufner: Geschichte von Bitburg. 1965.
Michael Berens: Kirchen und Kapellen in Bitburg. In: Geschichtlicher Arbeitskreis Bitburger Land (Hrsg.): Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. S. 18 (online [PDF; abgerufen am 16. Juni 2017]). 
Kulturgemeinschaft Bitburg (Hrsg.): Bitburg. 2. Auflage. 2001. 
Emil Meynen: Das Bitburger Land. Engelhorn, Stuttgart 1928. (Dissertation an der Universität Köln 1926).
Peter Neu: Bitburger Persönlichkeiten. Bitburg 2006.
Marie Luise Niewodniczanska: Stadt Bitburg in der Eifel. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln 1993, ISBN 3-88094-746-5. 
Belletristik
Günther Thömmes: Der Bierzauberer (Historischer Roman). Gmeiner, 6. Aufl. (Februar 2008), ISBN 978-3-89977-746-8. 
Günther Thömmes: Der Fluch des Bierzauberers (Historischer Roman). Gmeiner, 2. Aufl. (Juli 2010), ISBN 978-3-8392-1074-1. 
Weblinks

Weitere Inhalte in den
Schwesterprojekten von Wikipedia:

Commons – Multimedia-Inhalte
Wikivoyage – Reiseführer

Offizielle Internetpräsenz der Stadt
Das fränkische Bitburg von der Landnahme bis zu Ende der Merowinger (475 bis 751)
Linkkatalog zum Thema Bitburg bei curlie.org (ehemals DMOZ)