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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Blankenstein nicht vorenthalten.

Geschichte
Ersterwähnungen

1258 wird als Jahr der Ersterwähnung Blankensteins angegeben, wofür es aber keinen urkundlichen Nachweis gibt. 2008 wurde so das 750-jährige Ortsjubiläum gefeiert. In der Literatur werden für die erstmalige urkundliche Nennung die Jahre 1392 oder 1444 angegeben.[2]

Rittergut Blankenstein

Die Entstehung des Ortes Blankenstein ist eng mit dem Rittergut Blankenstein verbunden. Dieses wurde erstmals 1392 in einer Urkunde erwähnt und befand sich im Besitz der Herren von Blankenberg. Gleichzeitig besaßen diese auch die Rittergüter in Harra und Kießling. In einer Urkunde vom 10. Mai 1566 wird ein Asmus von Blankenberg als Besitzer des Rittergutes erwähnt, der das Hammergut von Friedrich Fischer aus Saalfeld erworben hatte. Um 1600 fiel das Gut dann an den Landesherrn des Hauses Reuss jüngere Linie. Der reußische Fürst Heinrich Posthumus verkaufte das Blankensteiner Rittergut 1605 an den Dresdner Bürger Jacob Reuter. Von diesem ging das Gut nur kurze Zeit später an Christoph von Waldenfels auf Lichtenberg über.

Im Jahr 1688 erwarb Heinrich von der Tann das Gut Blankenstein für 5250 Gulden. Doch schon im gleichen Jahr erschien der Schleizer Oberamtmann Heinrich Adam Lauterbach als Besitzer des Gutes. Dieser hatte ebenso das Eichensteiner Rittergut vom Superintendenten Gabriel Hartung aus Schleiz erworben, und vereinte somit die beiden Güter, was bis zur Angliederung Eichensteins an das Königreich Bayern im Jahr 1830 Bestand hatte.

Blankenstein vom 17. bis ins 21. Jahrhundert

Am Anfang des 19. Jahrhunderts stellten die Gutsherren in Harra ein Zimmer ihres Herrenhauses als Unterrichtsraum für die Schulkinder von Blankenstein zur Verfügung. Dieser Raum wurde aber im Laufe der Zeit zu klein für die wachsende Zahl der Schulkinder. Im Jahr 1852 richtete der Blankensteiner Lehrer Zeiß eine Petition an den Landtag, in der er um den Bau eines eigenen Schulhauses bat. 1857 bot der Rittergutsbesitzer Götze der Gemeinde Blankenstein das Haus, in dem bisher die Schule untergebracht war, für 100 Taler zum Kauf an. Nachdem die Gemeinde das Anwesen erworben hatte, ließ sie das alte Haus abbrechen und erbaute an gleicher Stelle ein neues Schulhaus, das am 9. Dezember 1857 eingeweiht wurde. Wegen der steigenden Schülerzahlen wurde diese Schule mit der Zeit ebenfalls zu klein und so begannen 1890 die Planungen für den Neubau einer Schule, die 1892 in Gegenwart des Erbprinzen und späteren Fürsten Heinrich XXVII. Reuß jüngere Linie, feierlich eingeweiht wurde. 1926 wurde dann das noch heute genutzte Schulgebäude errichtet.

Grenzanlagen zwischen dem Ort und der Saale, 1988

Wegen seiner Lage zur deutsch-deutschen-Grenze, die infolge des Potsdamer Abkommens entstanden war, befand sich der Ort im Grenzbereich. Damit konnte sich hier kaum Tourismus entwickeln. Nach der deutschen Wiedervereinigung blieben Teile der Grenzanlagen erhalten.

Bergbau und Hüttenwesen
Ab dem Mittelalter

Im von Lemnitz, Saale und Selbitz umgrenzten Gebiet gab es zahlreiche Halden und Pingen. Besonders zu erwähnen ist die Engel Grube auch Absanger Zug oder Erzengel genannt, die schon weit vor dem Dreißigjährigen Krieg in Betrieb war und sich von der Selbitz gegen Nordwesten bis zum Gänsehügel bei Harra erstreckte.

1371 wurde neben den Eisengruben und dem Hammerwerk in Blankenberg auch ein Hammerwerk in Blankenstein erwähnt. Im Jahr 1528 erhielt der Besitzer des Saalhammers bei Pottiga, Nicol Oberländer, den Hammer an der Selbitz von Hans von Reitzenstein auf Blankenberg zum Lehen.

Steuersches Hammerwerk

Der Blankensteiner Rittergutsbesitzer Jakob Reuter bat 1606 den Reußischen Landesherren, im Ort ein neues Hammerwerk errichten zu dürfen. Dieser gab auf Grund von erhofften Gewinnen seine Zustimmung und unterstützte den Bau, indem er einen Vertrag mit den Herren von Reitzenstein schloss, da der Bau deren Grundbesitz berührte. Der Vertrag beinhaltete, dass das Wasser der Saale aufgestaut und dadurch die Einmündungsstelle der Selbitz etwas flussaufwärts verlegt wurde. Als das geschehen war, wurde das Hammerwerk auf dem Grund des Rittergutes errichtet und schon 1609 als der Große Hammer bezeichnet. Wenige Jahre nach Beginn des Dreißigjährigen Kriegs kam das Hammerwerk 1622 zum Erliegen.

1799 erwarb Adam Daniel von Püttner auf Issigau das Rittergut und errichtete mit Hilfe der Besitzer des Blechschmidtenhammers, Johann Wilhelm Seidel und Johann Heinrich Dittmar, an gleicher Stelle ein neues Hammerwerk, das am 9. September 1802 fertiggestellt wurde. 1829 wurde das Werk für 7000 Rheinische Gulden an die Brüder Johann Friedrich und Johann Heinrich Heynisch aus Lobenstein verkauft. Diese errichteten an Stelle des Hammerwerkes eine Wollkämmerei und Kammgarn-Spinnerei, die bis zum Jahr 1861 in Betrieb war. Am 7. Mai 1865 brannte die Spinnerei bis auf die Grundmauern nieder, wurde aber kurze Zeit später leicht verändert wieder aufgebaut. Im unteren Stockwerk wurde eine Kunstmühle und im oberen Stockwerk eine Streichgarnspinnerei eingerichtet. Später befand sich in den Räumen eine Vigognespinnerei, in der Gewebe aus Baum- und Schafswolle hergestellt wurden. 1876 vernichtete ein Brand sämtliche Gebäude.

Am 2. Juli 1881 kaufte der Kohlenbergwerksbesitzer und Bergwerksdirektor Gotthelf Anton Wiede aus Bockwa bei Zwickau die Brandruinen für 31.000 Mark, um hier eine zu jener Zeit noch junge Industrie, die Holzschleiferei und Pappenfabrikation, einzuführen.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember):

1784: 107
1808: 105
1869: 167
1900: 260
1905: 442
1919: 713
1926: 1097
1994: 1156
1995: 1133
1996: 1092
1997: 1149
1998: 1130
1999: 1120
2000: 1079
2001: 1052
2002: 1043
2003: 1007
2004: 1001
2005: 1006
2006: 0966
2007: 0894
2008: 0887
2009: 0870
2010: 0852
2011: 800
2012: 772
2013: 762
2014: 762
2015: 745

Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 59,6 %

 %80706050403020100

78,3 %21,7 %

FWB – CDUaLinke
Gewinne/Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p 40 35 30 25 20 15 10   5   0  -5

+39,2 %p
+21,7 %p
FWB – CDUaLinkeVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:a Bei der Kommunalwahl 2009 nur als FWB

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Politik
Gemeinderat

Seit der Gemeinderatswahl 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen[3]:

Freie Wähler Blankenstein – Christlich Demokratische Union Deutschlands: 6 Sitze
DIE LINKE: 2 Sitze
Bürgermeister

Bei den Bürgermeisterwahlen am 5. Juni 2016 wurde Peter Keller (WG FWB-CDU) mit 68,4 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt.

Religion

Der Ort Blankenstein gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Harra[4][5] im Kirchenkreis Schleiz[6] (EKMD) sowie zum katholischen Dekanat Weimar-Arnstadt im Bistum Erfurt und besitzt keine eigene Kirche. Früher gab es jedoch eine kleine Kapelle im Ort, in der der evangelische Pfarrer von Harra an jedem zweiten Sonntag predigte. In einer Urkunde aus dem Jahr 1566 wird ein Kirchlein in Blankenstein erwähnt. Dagegen wurde am Ende des 16. Jahrhunderts einem Hans Oberländer aufgetragen, die alte Kapelle, die er als Stallung nutzte, zu räumen, da eine Visitation im Jahr 1601 diese wieder in Stand setzen wollte, was aber misslang.

Wirtschaft und Infrastruktur
Ortsansicht
Eisenbahn
Bahnhof Blankenstein (Saale)

Blankenstein ist mit der Eisenbahn von Saalfeld aus über die Sormitztalbahn und die Oberlandbahn gut erreichbar. Die Weiterführung nach Marxgrün und Hof in Bayern ist seit der Deutschen Teilung stillgelegt.

Geschichte des Eisenbahnverkehrs in Blankenstein

Da die im Ort seit 1881 ansässige Papierfabrik stetig wuchs, bekam man große Schwierigkeiten, die zur Produktion benötigten Rohstoffe nach Blankenstein und die gefertigten Produkte zu den Märkten zu bringen. Mühsam mussten Pferdefuhrwerke zum nächsten Bahnanschluss, ins 25 Kilometer entfernte Hof fahren, um dort den Warenumschlag abzuwickeln. Der Wunsch nach einer Anbindung an das Eisenbahnnetz schien in Erfüllung zu gehen, als am 6. Dezember 1886 die Nachricht aus Dresden eintraf, dass der sächsische Landtag die Bahnstrecke Schönberg–Hirschberg mit einer schmalspurigen Abzweigung nach Blankenstein, genehmigt habe.

Kaum hatte jedoch die Vermessung der Strecke begonnen, stockte Preußen das Bauvorhaben. Preußen plante eine Normalspurbahn Triptis–Lobenstein–Blankenstein, mit einer Fortsetzung nach Marxgrün. Ausschlaggebend für die preußische Variante mag gewesen sein, dass man, anders als Sachsen, keine Zinsgarantien vom Reußischen Staat verlangte. So fuhr erst am 15. August 1897 die erste Lokomotive in Blankenstein ein.

Straßenverkehr

Etwa fünf Kilometer von Blankenstein entfernt verläuft die Bundesautobahn 9.

Bus

Mit dem Bus erreicht man Blankenstein

aus Richtung Schleiz – Birkenhügel – Blankenberg – Blankenstein
aus Richtung Lobenstein – Saaldorf – Frössen – Blankenberg – Blankenstein
aus Richtung Lobenstein – Harra – Blankenstein

Mit den Linien 620, 640 und 720 der KomBus hat Blankenstein Anschluss an die Städte Bad Lobenstein, Ebersdorf, Naila, Schleiz, Tanna und Ziegenrück.

Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal

Aus Wiedes Papierfabrik Rosenthal, Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, wurde die heutige Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal (ZPR). Sie hat ihren Sitz in Blankenstein und prägt die Ortsansicht entscheidend. Die ZPR ist eine der modernsten Kraftzellstofffabriken Europas mit etwa 450 Beschäftigten.

Gedenkstätten

In der Nähe des Bahnhofs erinnert seit 1985 eine gemauerte Stele an die Opfer des Todesmarsches von KZ-Häftlingen im Frühjahr 1945.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Rennsteig-Denkmal
Wander- und Radwege

Blankenstein ist Ausgangs- bzw. Zielort des Rennsteigs, des Frankenwegs, des Kammwegs Vogtland-Erzgebirge sowie des Fränkischen Gebirgswegs. Am Bahnhof befindet sich das Denkmal des Rennsteigwanderers. Es liegt am Saale-Orla-Wanderweg.
Das Höllental mit seinen zahlreichen Wanderwegen und das Muschwitztal mit seinem schönen Wanderweg sind von Blankenstein zu Fuß leicht erreichbar.

Blankenstein liegt am Rennsteigradweg und am Saale-Radweg.

Sport

Blankenstein ist die Heimat des Fußballvereins SG Rosenthal Blankenstein.[7]

Literatur
Robert Hänsel: Blankenstein-Rosenthal an der Saale. Kurze Geschichte des Dorfes Blankenstein und Entwicklung von Wiede’s Papierfabrik Rosenthal. Chr. Teich’s Buchhandlung, Lobenstein (Reuß) 1921.
Weblinks
 Commons: Blankenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Gemeinde
Seite über Blankenstein auf der Homepage der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Rennsteig