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…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bleicherode nicht vorenthalten.

Geschichte

Bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit war die Umgebung von Bleicherode besiedelt, wovon noch heute Reste von Wallanlagen auf den umgebenden Bergen zeugen. So trägt der Lorenzenberg eine umfangreiche Wallanlage. Funde stammen aus dem frühen bis hohen Mittelalter und der frühen Neuzeit. In diese frühgeschichtliche Anlage wurde im Mittelalter eine kleine Burg gebaut, weil von diesem Standort der Talkessel zwischen Windleite, Bleicheröder Bergen, Hainleite und Dün kontrollierbar war. Der Löwenberg ist der nordöstliche Sporn der Bleicheröder Berge, auf dem die Löwenburg stand. Von dort aus besteht eine weite Sicht in Richtung Oberharz, sodass eine gute Kontrolle des Geländes möglich war. Auf dem Berg fand man urgeschichtliche und mittelalterliche Scherben. Wälle, die auf der West- und Südseite das Gelände sicherten, sind noch erhalten.[2] Der Vogelberg ist der am weitesten nach Osten vorgelagerter Berg der Bleicheröder Berge. Von der Höhe ist das Wippertal gut zu überblicken. Der Bergsporn wurde mit einem bogenförmigen Wall und Graben nach Westen gesichert. Der Abschnittswall der frühgeschichtlichen Anlage ist gut erhalten.[3]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der damals zur Grafschaft Lohra gehörende Ort als Blicherode im Jahr 1130. 1303 erwarb Heinrich der IV. von Hohnstein den Ort von den Grafen von Beichlingen und verlieh 1322 begrenzte Marktrechte. Bereits vier Jahre später wurde die Siedlung erstmals als Stadt erwähnt (Recht zur Führung eines eigenen Siegels und Wappens).
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Bleicherode durch Truppen des Grafen von Pappenheim geplündert und in Brand gesteckt (3. Oktober 1632). In der Not behalfen sich die Bleicheröder mit der Zucht von Weinbergschnecken, die nach Leipzig gebracht und von dort exportiert wurden. Dieser Umstand brachte den Einwohnern den Ortsnecknamen Schneckenhengste ein, da angeblich ein besonders gieriger Kaufmann ein zweites Mal nach Leipzig wollte, aber unterwegs die Schnecken aus dem Winterschlaf aufgewacht waren und so die ganze Wagenladung Schnecken verloren ging.
1648 wurde Bleicherode brandenburgisch und 1699 direkt dem brandenburgischen Kurfürsten unterstellt. Preußenkönig Friedrich II. (der „Alte Fritz“) besuchte 1754 die Stadt.

Gedenktafel für August Petermann am Geburtshaus, Neue Straße 3

Am 18. April 1822 wurde in Bleicherode August Petermann geboren. Sein Geburtshaus mit einer Gedenktafel steht in der „Neue Straße 3“ und befindet sich gegenüber dem Rathaus. Er war einer der bedeutendsten Geographen und Kartografen seiner Zeit.

Nachdem 1888 im Raum Bleicherode Kalilager nachgewiesen worden waren, begann man 1899 mit der Förderung von Kalisalzen. Die Kaliindustrie prägte die Stadt bis 1990, als infolge des politischen und wirtschaftlichen Umschwungs die Kaliförderung größtenteils eingestellt wurde. Auf einem kleinen Rest wird noch Versatzbergbau betrieben; die ehemalige Rückstandshalde wird in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen mittelfristig begrünt. Dazu wird in terrassenförmigen Stufen Bau- und Erdaushub aufgetragen.
Von 1911 bis zum Zweiten Weltkrieg war die Stadt ein staatlich anerkannter Luftkurort. Am 9. November 1938 wurde die Synagoge in Brand gesteckt und brannte aus. Im Zuge der Novemberpogrome 1938 verlor die Stadt ihre große jüdische Gemeinde. An der Stelle der abgerissenen Synagoge erinnert seit 1986 ein Gedenkstein an sie. Ein jüdischer Friedhof am Vogelberg befindet sich außerhalb des Stadtgebietes und ist nicht öffentlich zugänglich.

Kaliwerk

Im Jahre 1944 wurde auf Befehl des zuständigen SS-Gruppenführers Hans Kammler die Raketenforschung und -produktion der V2-Rakete von Peenemünde nach Bleicherode verlegt. In Bleicherode konnten die Anlagen in den Stollen untergebracht, versteckt und so vor Luftangriffen geschützt werden. Bis 1945 wurden 5000 Raketen des Typs V 2 hergestellt, und zwar mit Hilfe vieler Zwangsarbeiter, die in einem eigens dafür eingerichteten KZ Dora-Mittelbau in Nordhausen unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Andere Kriegsgefangene aus dem Vereinigten Königreich und Frankreich sowie 350 Frauen und Männer vorwiegend aus der Sowjetunion mussten in Bleicheröder Unternehmen Zwangsarbeit leisten: in den Technischen Werkstätten Lange & Weinhold, im Kaliwerk, in der Schachtanlage von Velsen in der Baumwollweberei Werner Vogel KG, in der Weberei Gelpke & Klein, bei den Firmen Kulemann und Tölle. Im heutigen Kulturhaus war ein Außenkommando von Dora-Mittelbau mit Militärinternierten aus Italien untergebracht, das beim Hoch- und Tiefbauunternehmen Ohl & Vattrodt eingesetzt war.[4]

Im Februar 1945 wurde weiterhin ein Betrieb der Deutschen Telephonwerke und Kabelindustrie AG (DeTeWe) nach Bleicherode verlegt, der mit seinem fachlichen Profil die Raketensteuerungen ergänzte. Während des Krieges wurde nämlich im Jahre 1943 eine kriegswichtige Abteilung der DeTeWe von Berlin nach Sagan in Niederschlesien verlagert und dort von Heinrich Wilhelmi zu einem Betrieb für analoge elektronische Steuer- und Regelgeräte der Luftfahrt mit 500 Beschäftigen ausgebaut und geleitet.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die wegen zweier Reservelazarette „freie Stadt“ Bleicherode kampflos von US-amerikanischen Streitkräften besetzt. Während dieser Besatzungszeit von zwei Monaten nahmen sie zahlreiche Unterlagen sowie Fachleute für Raketentechnik mit, die über Zwischenstationen nach Huntsville in Alabama (USA) gebracht wurden.

Anfang Juli 1945 wurden die US-Amerikaner dann gemäß Potsdamer Abkommen von der Roten Armee abgelöst. Sofort kam der studierte Flugzeugbauer und spätere „Vater“ der sowjetischen Raketentechnik Sergei Pawlowitsch Koroljow als fachlich verantwortlicher Offizier in die Zentralwerke nach Bleicherode. Die Raketenproduktion wurde unmittelbar hier vor Ort wieder aufgenommen und die V2-Raketen als Versuchsmuster in die Sowjetunion geschafft. Heinrich Wilhelmi und seine früheren Mitarbeiter der DeTeWe wurden in diese Produktion mit einbezogen.

Mit Plänen deutscher Konstruktionen und mit deutschen Raketenkonstrukteuren sowie weiteren sogenannten Spezialisten wie Gröttrup, Albring, Wilhelmi u. a. kehrte Koroljow am 22. Oktober 1946 mit einem ganzen Eisenbahnzug in die Sowjetunion zurück. Neben anderen arbeiteten in dieser Zeit der Assistent Wernher von Brauns, Helmut Gröttrup, und der Aerodynamiker Werner Albring unter der Leitung Koroljows auf der Insel Gorodomlja (heute Siedlung Solnetschny) im Seligersee (russisch озеро Селиге́р/osero Seliger) (Oblast Kalinin) an der Entwicklung der Raketentechnik. Anders als die Amerikaner, die deutsche Wissenschaftler mit ihrer Operation Overcast in die USA brachten und bereits ab 1946 mit der Operation Paperclip (Büroklammer), auch Operation Overcast für die Einbürgerung und den Verbleib dieser Wissenschaftler in den USA sorgten, schöpfte Koroljow nur deren Wissen ab und nutzte es bei den entscheidenden Schritten für die sowjetische Raumfahrt. Erst zwischen 1951 und 1956 durften die sogenannten Spezialisten in ihre Heimat zurückkehren.

Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands war die Stadt Teil der Sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 der DDR.

1997 wurde der Ort in die Deutsche Fachwerkstraße aufgenommen.
Im Jahre 2005 beging Bleicherode sein 875-jähriges Stadtjubiläum. Höhepunkt war ein Festumzug der Vereine aus Bleicherode.

Im Jahre 2011 wurde als Wahrzeichen der Stadt ihr Bleicheröder „Schneckenhengst-Ritter“ eingeweiht, historisches Symbol für Mut, Kraft und Unabhängigkeit. Diese 3,20 m hohe Figur aus Eichenholz wurde vom Bildhauer Kai Hartmann dem Stadt-Wappen nachgebildet und an der Rathausmauer, Ecke Hauptstraße aufgestellt.

Eingemeindungen

Am 22. Januar 1994 wurde Elende eingemeindet. Am 1. Dezember 2007 wurde Obergebra eingemeindet.[5] Für Obergebra war Bleicherode bereits zuvor die erfüllende Gemeinde.[6]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:

1994 – 7364
1995 – 7314
1996 – 7277
1997 – 7163
1998 – 7067
1999 – 6977
2000 – 6900
2001 – 6789
2002 – 6707
2003 – 6581
2004 – 6428
2005 – 6283
2006 – 6200
2007 – 6943
2008 – 6824
2009 – 6740
2010 – 6678
2011 – 6477
2012 – 6437
2013 – 6315
2014 – 6252
2015 – 6173

Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember

Politik

Kommunalwahl 2014[7]
Wahlbeteiligung: 49,8 % (2009: 51,5 %)

 %706050403020100

61,0 %21,5 %12,5 %5,0 %

CDULinkeSPDFDP
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4

+4,0 %p
-1,4 %p-2,3 %p-0,4 %p
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Stadtrat

Der Stadtrat in Bleicherode besteht aus 21 Personen. Neben dem Bürgermeister setzt er sich seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:

Rathaus
Partei / Liste Sitze +/−
CDU 12 + 1
LINKE 4 − 1
SPD 3 ± 0
FDP 1 ± 0

Partnerstädte
Deutschland Niederzier (Deutschland)
Frankreich Vieux-Condé (Frankreich)
Polen Orneta (Polen)
Bulgarien Streltscha (Oblast Pasardschik, Bulgarien)
Litauen Kretinga (Litauen)
Bleicheröder Ritter am Rathaus, geschaffen von Kai Hartmann (2011)
Wappen

Beschreibung: „In Gold ein silber geharnischter Ritter mit einem geschlossenen gotischen Helm vor auf einem Stück grünen Boden stehend.“

Wirtschaft und Infrastruktur

Mit Erschöpfung der Hartsalzvorkommen und unter dem Druck der großen internationalen Konkurrenz wurde der Kaliabbau im untertägigen Bergbau eingestellt. Die Firma DEUSA International GmbH fördert jetzt Sole aus Untertage und stellt daraus verschiedene Produkte aus Kaliumchlorid, Natriumchlorid und Magnesiumchlorid her. Neben der Firma Deusa haben sich jetzt mehrere mittelständische Firmen niedergelassen. Die große Rückstandshalde zeigt aber weiterhin, dass hier über Jahrzehnte Kalibergbau betrieben worden war.

Verkehrsanbindung
Bahnhof Bleicherode Ost

Der Bahnhof Bleicherode Ost liegt an der Bahnstrecke Halle–Hann. Münden. Hier halten sowohl die Regionalexpresse wie auch die Regionalbahnen. Diese Leistungen werden seit dem 13. Dezember 2015 durch die Abellio Rail Mitteldeutschland erbracht. Die ehemalige Bahnstrecke Bleicherode–Herzberg über Bleicherode Stadt nach Großbodungen wird seit 2001 nicht mehr bedient.
Bleicherode liegt ca. 3 km von der ehemaligen Bundesstraße 80 (Halle – Kassel) und ca. 1 km von der Bundesautobahn 38 (Südharzautobahn) entfernt. Die Stadt hat einen eigenen Autobahnzubringer.

Gesundheitswesen

Die Helios Klinik Bleicherode ist ein Fachkrankenhaus für Orthopädie mit vier Zentren: Gelenkzentrum, Wirbelsäulenzentrum, Zentrum Traumatologie und Zentrum für Osteologie, Rheumaorthopädie und Schmerztherapie.

Bildung

In Bleicherode gibt es einen Sprachheilkindergarten Albert Schweitzer, eine Grundschule (Staatliche Grundschule August Petermann), ein Gymnasium (Staatliches Gymnasium Friedrich Schiller), eine Förderschule (Staatliches Förderzentrum Dr. Albert Schweitzer) und eine Haupt- und Realschule (Staatliche Regelschule „Löwentorschule“).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen

Ein 1968 von der Stadt erworbenes Ackerbürgerhaus in der Hauptstraße wurde zum Heimatmuseum ausgebaut und bietet heute dem Besucher einen vollständigen stadtgeschichtlichen Überblick. Hierbei kann der Museumsverein auf eine sehr umfangreiche Sammlung mit über 20.000 Objekten verweisen.[8]

Bauwerke
Evangelische Stadtkirche
Das historische Rathaus wurde um 1540/41 erbaut.
An die hundertjährige Bergbautradition erinnern im Stadtbild einige sanierte Übertageanlagen.
Das sogenannte Waldhaus Japan besitzt einen Repräsentationsraum mit einer französischen Bildtapete aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Bereits im 15. Jahrhundert entstand die jetzt als evangelische Stadtkirche genutzte St.-Marien-Kirche.
Die katholische Pfarrkirche St. Mathias wurde 1907 erbaut.
Die Alte Kanzlei war der Sitz des Stadtschultheißen. Dort befand sich von 1792 bis 1890 die Synagoge.
Die im Ortsteil Elende gelegene Rosenkirche war im Mittelalter eine bekannte Wallfahrtsstätte. Als Ziel galt zunächst ein Bildstock, dann eine kleine Kapelle, die mit einem als Rosenwunder überlieferten Ereignis berühmt wurde. Reliquienverehrung und Ablassbriefe verhalfen der Kirchgemeinde zu einem gewissen Wohlstand. Bereits 1419 wurde der Ausbau zur Rosenkirche vollzogen, dort befand sich ein wundertätiges Marienbild.[9]
Der Jüdische Friedhof am Vogelberg im Süden der Stadt wurde um das Jahr 1660 angelegt.
Gedenksteine
Gedenkstein aus dem Jahr 1946 zur Erinnerung an die Blutopfer des Faschismus 1933–1945 in der Grünanlage Braustraße/Ecke Talstraße, seit 1993 umgewidmet den Opfern der Kriege und Gewaltherrschaften.
Gedenkstein aus dem Jahr 1986 (erneuert im Jahr 2006) in der Obergebraer Straße zur Erinnerung an die beim Novemberpogrom 1938 zerstörte Synagoge.
Gedenktafel aus dem Jahr 1988 an der Marienkirche in der Maxim-Gorki-Straße, auf der die evangelische Kirchgemeinde Selbstkritik zum Schweigen von Christen angesichts der Ermordung jüdischer Mitbürger bekundet.
Söhne und Töchter der Stadt

Petermann-Denkmal in der Barbarastraße

Merx-Gedenktafel

Aus Bleicherode stammte die Bankiersfamilie Bleichröder, deren Berliner Bankhaus im 19. Jahrhundert zu den wichtigsten in Preußen gehörte.
August Petermann (1822–1878), Geograf und Kartograf, Professor
Marie Boßler (1835–1919), deutsch-österreichische Schauspielerin
Adalbert Merx (1838–1909), Theologe und Orientalist
Gustav Eisentraut (1844–1926), deutscher Generalmajor und Geschichtsforscher, langjähriger Vorsitzender des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde
Heinrich Stengel (1884–1970), Lehrer und Numismatiker
Hans Beyth (1901–1947), Bankier, Zionist, stellvertretender Leiter, und ab 1945 Leiter der Kinder- und Jugend-Alijah in Palästina, bei Castel bei der Verteidigung eines Kindertransports gefallen
Nikolaus Heiss (* 1943), deutscher Architekt, Denkmalschützer und Sachbuchautor
Jochen Berg (1948–2009), Schriftsteller
Hans-Günther Bücking (* 1951), Kameramann und Regisseur