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Wir lieben Statistiken und Daten…

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Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Bockenheim an der Weinstraße nicht vorenthalten.

Geschichte

Bockenheim besteht aus den Ortsteilen Groß- und Kleinbockenheim, die 1956 zusammengelegt wurden. Die beiden Orte waren nach der fränkischen Landnahme (um 500) aus kleinen Ansiedlungen entstanden, die sich um fränkische Gutshöfe entwickelt hatten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bockenheim 770 im Lorscher Codex unter der Bezeichnung Buckenheim.[2]

Im April 1525 bildete sich im Pfälzischen Bauernkrieg der Bockenheimer Haufen, eine Zusammenrottung von Bauern, die sich den Aufständischen anschlossen.

Bis 1969 gehörte Bockenheim zum (damals aufgelösten) Landkreis Frankenthal (Pfalz), seither ist es Teil des zeitgleich neu geschaffenen Landkreises Bad Dürkheim. 1972 erfolgte die Zuordnung zur ebenfalls neuen Verbandsgemeinde Grünstadt-Land. 2018 erfolgte die Zuordnung zur Verbandsgemeinde Leiningerland.

Politik
Gemeinderat

Der Ortsgemeinderat in Bockenheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 7 4 5 16 Sitze
2009 8 4 4 16 Sitze
2004 8 4 4 16 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe Bockenheim e. V.
Bürgermeister

Amtszeit Name Partei/Wählergruppe
seit 2004 Kurt Janson parteilos
ab 1999 Emil Wagner FWG
ab 1996 Horst Kern SPD
ab 1989 Eugen Ackermann SPD
ab 1974 Erich Mattern SPD
ab 1964 Karl Keidel SPD
ab 1956 Karl Ludwig Böll WG Bühler

Wappen

Bockenheim
Blasonierung: „Geteilt von Blau und Silber, oben auf schreitendem silbernem Pferd mit goldener Mähne, Zaumzeug, Sattel und Schweif ein golden nimbierter silberner Heiliger, mit silbernem Schwert seinen roten Mantel teilend, unten auf grünem Bogenschildfuß ein steigender, silbern bewehrter schwarzer Ziegenbock.“
Wappenbegründung: Die am 1. Oktober 1956 durch den Zusammenschluss Groß- und Kleinbockenheims entstandene Gemeinde wünschte sofort nach Bildung ein Wappen, das aus den Wappen der beiden zuvor selbstständigen Gemeinden unter Vereinfachung der Details durch Fortlassen des Bettlers im Wappen von Kleinbockenheim geschaffen wurde. Mit der Genehmigung des Ministeriums des Innern, Mainz, vom 19. Februar 1959 war Bockenheim auch heraldisch vereinigt.
Großbockenheim
Blasonierung: „In Silber auf gebogenem grünem Grund ein steigender schwarzer Ziegenbock.“[4]

Wappen der vormals eigenständigen Gemeinde

Wappenbegründung: Für das Jahr 1550 ist ein Gerichtssiegel mit dem Siegel der Abtei Otterberg belegt. Seit 1719 ist ein Gemeinde-, seit 1724 ein Gerichtssiegel Großbockenheims bekannt, welche übereinstimmend den Ziegenbock zeigen, wie er auch 1817 nachgewiesen ist. Im 19. Jahrhundert war dieses Wappen in Großbockenheim gebräuchlich, wenn auch in unterschiedlicher Farbgebung. So war man sich im Jahre 1841 nicht über die Farbe einig. Während der Reichsherold einen blauen Bock vorschlug, genehmigte König Ludwig II. gemäß der ihm vorgelegten Zeichnung das Wappen am 27. Juni 1841 mit schwarzem Bock.
Kleinbockenheim
Blasonierung: „In Blau auf schreitendem silbernem Pferd mit goldener Mähne, Zaumzeug, Sattel und Schweif ein golden nimbierter Heiliger in silbernem Untergewand, rotem Mantel, goldenem Bein- und Brustpanzer sowie rotem Hut mit silbernem Stulp, mit seinem goldbeknauftem, silbernen Schwert den roten Mantel mit dem am Boden sitzenden Bettler in natürlichen Farben und goldenem Lendenschurz teilend.“

Wappen der vormals eigenständigen Gemeinde

Wappenbegründung: Das Wappen geht auf ein 1510 bezeugtes Gerichtssiegel zurück, welches in veränderten Formen, so 1814, noch 1818 mit einem napoleonischen Hut, die bekannte Martinsszene darstellt. Die Martinsdarstellung im Siegel wiederum geht zurück auf die alte Pfarrkirche von Kleinbockenheims, die dem hl. Martin geweiht war. Hiervon unterscheidet sich nicht ein aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überlieferter Siegelstempel. Die Genehmigung erfolgte am 15. Mai 1855 durch König Maximilian II.[4]

Gemeindepartnerschaft

Eine Gemeindepartnerschaft besteht zwischen Bockenheim und der französischen Gemeinde Grandvilliers im Département Oise.

Sehenswürdigkeiten und Kultur
Bauwerke
Die Heiligenkirche auf dem St. Petersberg
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bockenheim an der Weinstraße

Das Ortsbild wird von zahlreichen alten Gehöften geprägt, die nach und nach restauriert werden.

Der Turm der romanischen Martinskirche stammt aus dem 11. Jahrhundert. Sie stand neben der früheren Emichsburg der Leininger Grafen, nach der das heutige Bürgerhaus benannt ist. Die Burg wurde nach mehrfachen Verwüstungen beim Wiederaufbau in ein Schloss umgewandelt, das auch wieder zerstört wurde. Seine Reste sind in ein Weingut integriert, das sich deshalb Schlossgut nennt.

1995 wurde als Gegenstück zum Deutschen Weintor in Schweigen, welches seit 1936 den südlichen Beginn der Deutschen Weinstraße kennzeichnet, zwischen Groß- und Kleinbockenheim das Haus der Deutschen Weinstraße errichtet. Stilistisch an ein römisches Kastell angelehnt, überspannt es brückenartig die Weinstraße und bietet neben einem Restaurant (120 Plätze) mit Seeterrasse auch verschiedenen Veranstaltungsräumen Platz. Im Turmzimmer mit Ausblick auf die umgebenden Rebenhügel sowie die Rheinebene bis hin zum Odenwald findet für Trauwillige die Weinstraßenhochzeit statt.

Die westlich der Wohnbebauung von Großbockenheim in zwei Terrassen ansteigenden Hügel heißen St. Petersberg, Sonnenberg und Fahnenberg. Auf dem St. Petersberg steht die Heiligenkirche, die Simon Petrus zum Patron hat. Es handelt sich um eine barocke Kapelle, unter deren Altar eine Quelle entspringt. Sie steht auf den Fundamenten einer größeren romanischen Kirche. Der sogenannte Katzenstein in ihrer Nähe, ein Kalksteinblock, wird als vorchristlicher Opferaltar angesehen.[5] Er soll zu einem heidnischen Kultplatz auf dem Hügel gehört haben, den laut Volkssage der lokale Heilige Philipp von Zell in einen christlichen Ort umgewandelt hat.[6]

Mundartgemeinde Bockenheim

Weinstraße 53: ehemaliges Schul- und Rathaus

Schlossweg 8: Tor zur Emichsburg

Katholische Kirche St. Lambertus von 1936

Lambertskirche, jetzt protestantisch

Turm der Martinskirche

Kriegerdenkmal

Weinstraße 50–52: das Bockremer Fass

Mundart

Seit 1953 wird in Bockenheim in jedem Oktober der Pfälzische Mundartdichterwettstreit ausgetragen, zu dem sich Pfälzer Mundart schreibende und sprechende Teilnehmer treffen. Die Jury zeichnet die zehn besten Gedichte aus.

Die alljährlich an einem Maiwochenende stattfindenden Bockenheimer Mundarttage wurden dadurch bekannt, dass Dialektologen vor Publikum über Mundarten referierten und darüber – traditionell im Dialekt – auf dem Podium diskutierten.

Burschenschaft 1813

Wie für die Region typisch, gibt es in Bockenheim eine Burschenschaft. Die Tradition der Burschenschaft 1813 Bockenheim reicht über 200 Jahre zurück. Wer in die Vereinigung aufgenommen werden will, kann sich bei einer der Versammlungen in einer Bockenheimer Wirtschaft bewerben, sofern er Einwohner der Gemeinde Bockenheim ist. Punkt 2 der Tagesordnung ist dann die „Burschung“. Dabei muss der „Neiborsch“ einen Schoppen Wein in einem Zug leeren. Danach bekommt der Neuling die Statuten der Burschenschaft vorgelesen und wird vereidigt. Damit ist er in die Gemeinschaft der Burschen aufgenommen.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Größte
Weinbaugemeinden
im Anbaugebiet
Rang unter allen
rheinland-pfälzischen
Weinbaugemeinden
nach Rebfläche
Bestockte
Rebfläche
(in ha)
Rebsorten
weiße  rote 
(in %)
Pfalz 23.363 59,3 40,7
Landau (Pfalz) 1 2.039 59,8 40,2
Neustadt (Weinstr.) 2 2.012 60,8 39,2
Bad Dürkheim 4 855 62,8 37,2
Billigheim-Ingenheim 5 818 56,6 43,4
Kirrweiler 14 594 65,0 35,0
Edesheim 17 500 55,3 44,7
Deidesheim 18 486 83,7 16,3
Wachenheim (Weinstr.) 19 477 71,1 28,9
Göcklingen 22 456 62,5 37,5
Freinsheim 26 432 54,0 46,0
Bockenheim (Weinstr.) 29 415 54,4 45,6
Heuchelheim-Klingen 31 400 57,1 42,9
Ruppertsberg 32 397 74,2 25,8

Bockenheim ist ein altes Winzerdorf, in dem seit mehr als 1200 Jahren Weinbau betrieben wird. Er ist auch heute noch der wichtigste Wirtschaftszweig des Ortes. Bockenheims Weinberge erstrecken sich auf über 400 ha. Daneben gewinnt der Tourismus immer mehr an Bedeutung.

Verkehr

Über die B 271, die in Nord-Süd-Richtung noch schmal und kurvenreich mitten durch den Ort führt, besteht eine Anbindung an die sechs Kilometer südlich gelegene Anschlussstelle Grünstadt der Autobahn 6 (Mannheim–Saarbrücken). Seit Jahren wird eine Ortsumgehung im Osten angestrebt.

Die Bahnstrecke der Pfälzischen Nordbahn Monsheim–Grünstadt verläuft am östlichen Ortsrand, der Haltepunkt Bockenheim-Kindenheim wird im Rheinland-Pfalz-Takt von Regionalbahnen bedient. Der öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert, es gelten dessen Gemeinschaftstarife.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Jakob Böshenz
Söhne und Töchter der Gemeinde
Jakob Kautz (~1500–1532), Theologe und Reformator
Anton Straub (1852–1931), katholischer Priester, Jesuit, Theologe und Buchautor
Heinrich Janson (1869–1940), Politiker (DVP)
Arthur Kullmer (1896–1953), General der Infanterie und Ritterkreuzträger
Karl-Heinz Spieß (* 1948), Historiker
Eugen Ackermann (* 1949), Politiker (SPD)
Bodo Mattern (* 1958), Fußballspieler
Sonstige
Joseph Max von Vallade (1825–1882), Adeliger und katholischer Pfarrer von Bockenheim. Ist hier begraben und machte sich um den Eisenbahnanschluss der Gemeinde verdient.
Literatur
Klaus J. Becker, Wolfgang M. Schmitt (Hrsg.): Vereint seit 50 Jahren. Bockenheim an der Weinstraße. Bockenheim 2006, ISBN 978-3-938031-17-9. 
Herbert Dellwing: Die Martinskirche in Bockenheim. In: Der Turmhahn. Blätter vom künstlerischen Schaffen und Bauen in der Pfälzischen Landeskirche. Jg. 26, H. 5/6. Speyer 1982, S. 2–24 (Sonderdruck: Speyer 1982, Nachdruck 1996). 
Literatur über Bockenheim an der Weinstraße in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Weblinks
 Commons: Bockenheim an der Weinstraße – Sammlung von Bildern
Kultur- und Verkehrsverein Bockenheim
Bockenheimer Geschichte
Ortsgemeinde Bockenheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land
Fahr mal hin-SWR-Von Bockenheim durch den Gemüsegarten bis zur Grenze