Liebe Personaler aus Böbingen an der Rems:
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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Böbingen an der Rems nicht vorenthalten.

Geschichte
Erste bekannte urkundliche Erwähnung

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung der Gemeinde Böbingen stammt aus dem Jahr 1291. Aus einer Urkunde vom 30. November 1291 geht hervor, dass das Kloster Gotteszell einen Hof in „Bebingen“ gekauft hat.

Die südöstliche Kastellecke des Römerkastells Unterböbingen

Die Geschichte Böbingens reicht jedoch viel weiter zurück als 1291. Der durch Böbingen verlaufende Limes, das Römerkastell Unterböbingen, viele historische Funde bei Ausgrabungen (z. B. alamannische Gräber) und die Michaelskirche in Oberböbingen sind Hinweise darauf. Der historische Flurname „Bürgle“ deutet auf die alte Befestigung an diesem Ort hin. Bei ersten Grabungen 1885/86 durch den pensionierten Generalstabschef des württembergischen Heeres, Generalmajor Eduard von Kallee, wurde Unterböbingen aufgrund militärstrategischer Überlegungen als Kastellplatz erkannt und 1892 durch Major Heinrich Steimle im Auftrag der Reichs-Limeskommission untersucht. Die römische Militär-Therme, das auch den zivilen Bewohnern des außerhalb des Kastells entstandenen Dorfes zur Verfügung stand, konnte 1978 nördlich des Kastells auf einer Hochterrasse am Remstalrand ausgemacht werden. Das Kastell Unterböbingen und die umliegenden Bodendenkmale sind als Abschnitt des Obergermanisch-Rätischen Limes seit 2005 Teil des UNESCO-Welterbes.

Das Mittelalter

Im Mittelalter gehörte Oberböbingen zunächst Ulrich von Rechberg, danach dem Ritter Albrecht den Haugge. Im Jahr 1358 kamen umfangreiche Gebiete an das Kloster Königsbronn. Im 14. Jahrhundert gehörte Böbingen den unterschiedlichsten Grundherren. Darunter waren die Klöster Königsbronn, Gotteszell, das Augustinerkloster, das Spital sowie mehrere weltliche Grundherren.

Unterböbingen war zum Großteil im Besitz der Klöster von Schwäbisch Gmünd. Die Besitztümer des Klosters Königsbronn kamen 1556 an Herzog Christoph von Württemberg. Im Jahr 1803 kam der andere geistliche Besitz im Zuge der Mediatisierung an das Haus Württemberg.

Im Mittelalter bestand die Bevölkerung Böbingens hauptsächlich aus Bauern, die keinen eigenen Boden hatten und den wenigen Grundbesitzern Frondienste leisten mussten. Die Zeit der Reformation brachte auch für Böbingen gravierende Veränderungen mit sich. Beide Böbinger Kirchen wurden evangelisch, und so mussten auch die Untertanen den evangelischen Glauben annehmen. Nur wenige Bewohner, die auf den Höfen zur Freien Reichsstadt Gmünd gehörten, blieben katholisch.

Der Dreißigjährige Krieg

In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges verlor Unterböbingen sämtliche Einwohner. Der Grund dafür war, dass Unterböbingen direkt an der Heerstraße durch das Remstal lag und somit unmittelbar vom Krieg betroffen war.

Ab 1660 wurde Unterböbingen von Gmünd aus wieder besiedelt. Dadurch wurde die Bevölkerung katholisch. In Oberböbingen starben in dieser Zeit viele Bewohner an der Pest. Durch die Einquartierung ausländischer Truppen wurde in vielen Häusern geplündert und gemordet. Die Einwohner flohen in die angrenzenden Wälder.

18./19. Jahrhundert

Das Leben im 18. Jahrhundert verlief in normalen Bahnen. Im 19. Jahrhundert lebten die Bewohner von Oberböbingen hauptsächlich von der Landwirtschaft. Das Gebiet kam 1818 zum Oberamt Gmünd, dem späteren Landkreis Schwäbisch Gmünd. Es gab wenig Handwerker und Kaufleute. In Unterböbingen gab es mehr Handwerker, welche auch Handel nach außen betrieben. Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebte jedoch auch hier von der Landwirtschaft. Durch den Bau der Remstalbahn erhielt Unterböbingen eine schnelle Anbindung Richtung Osten (Aalen) und Westen (Stuttgart).

20./21. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wurde die Bahnstrecke Böbingen–Heubach gebaut, welche im Jahr 1920 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Im Jahr 1933 wurde das Oberböbinger Freibad eingeweiht. Im Jahr 1938 schlossen sich die beiden Gemeinden Unter- und Oberböbingen zu einer Gemeinde zusammen. Der Teilort Zimmern wurde hierbei ausgegliedert und zur damals selbstständigen Gemeinde Herlikofen eingemeindet, während von Bargau der Teilort Beiswang zu Böbingen kam.

Während des Zweiten Weltkrieg waren französische, russische und polnische Kriegsgefangene Zwangsarbeiter, die bäuerliche Tätigkeiten ausüben mussten und überwiegend in Gemeinschaftsunterkünften in Heubach und Oberböbingen untergebracht waren. 1944 überflogen häufig schwere Bombergeschwader über Böbingen, bei dem es auch zu einem Luftkampf über dem Ort kam.
Kurz vor Kriegsende im Jahr 1945 war die Umgebung des Unterböbinger Bahnhofs häufig Angriffsziel von feindlichen Jagdbombern. Trotzdem blieben die Schäden in Böbingen relativ gering. Am 22. April 1945 besetzten, trotz Panzersperren, amerikanische Soldaten um 13:45 Uhr Unterböbingen. Da sich beide Böbinger Bürgermeister sich als nicht im Amt befunden ansahen, schwenkte an der Eisenbahnbrücke Schwester Esperante, die Vorsteherin der Schwesternstation, mit einer Rot-Kreuz-Armbinde den Amerikanern ein weißes Tuch entgegen, wodurch ein Beschuss Unterböbingens verhindert wurde. Oberböbingen hingegen wurde am 23. April 1945 um 19:00 Uhr besetzt.[5]

1947 stellte Bargau den Antrag auf Rückgliederung von Beiswang, in einer Anhörung votierten die stimmberechtigten Beiswanger für den Verbleib bei Unterböbingen. Seit 1952 heißt die Gesamtgemeinde nach Gemeinderatsbeschluss offiziell nur Böbingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich in Böbingen viele Flüchtlinge aus dem Osten nieder. Durch die Erschließung zahlreicher Baugebiete hatte Böbingen einen überdurchschnittlichen Bevölkerungszuwachs. In einer Abstimmung 1971 entschieden sich die Stimmberechtigten für die Selbstständigkeit der Gemeinde und gegen eine Eingemeindung nach Heubach. 1973 kam der Ort zum neugebildeten Ostalbkreis.

Heute ist die Gemeinde überwiegend eine Wohngemeinde mit immer noch ländlichem Charakter.

Religionen

Oberböbingen ist seit Einführung der Reformation überwiegend evangelisch geprägt, während in Unterböbingen die Katholiken dominieren. Heute gibt es auch eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Orgel in der katholischen Pfarrkirche

Die evangelische Pfarrkirche St. Michael ist romanischen Ursprungs.

Politik
Verwaltungsgemeinschaft

Die Gemeinde ist seit 1972 Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein mit Sitz in Heubach.

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2014

 %50403020100

40,5 %33,1 %26,4 %

CDUFWGSPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4

+4,4 %p
-3,3 %p-1,1 %p
CDUFWGSPD

Die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 brachte folgendes Ergebnis:

CDU 40,5 % (+4,4)– 6 Sitze (+1)
FWG 33,1 % (-3,3) – 4 Sitze (-1)
SPD/Unabhängige Bürger 26,4 % (-1,1) – 4 Sitze (+4)1

1 bis zur Kommunalwahl 2009 als SPD, Ergebnis 2004: 23,4 %; 3 Sitze

Wappen

Blasonierung: In geteiltem Schild oben in Rot eine auf der Teilung stehende silberne Kapelle mit Dachreiter, unten in Grün eine schräglinke goldene Glocke.

Das Wappen wurde bereits 1930 von der Archivdirektion Stuttgart der ehemaligen Gemeinde Unterböbingen vorgelegt. Es zeigt oben die ehemalige Kolomanskapelle, die Glocke bezieht sich auf eine örtliche Sage, nach der Wildschweine eine vergrabene Glocke aus dem Boden gewühlt haben.

Die Gemeindeflagge ist schwarz-rot.[6][7][8]

Partnerschaften

Böbingen unterhält seit 1971 partnerschaftliche Beziehungen zur Gemeinde Custines in der Nähe von Nancy.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Zwischen 1922 und 1976 existierte die Heubachbahn.

Regional-Express-Züge auf der Remsbahn (Stuttgart–Aalen) sowie die Bundesstraße 29 (Waiblingen–Nördlingen) verbinden Böbingen mit den überregionalen Verkehrslinien. Der nächste Autobahnanschluss ist die Anschlussstelle 115 (Aalen/ Oberkochen) der Bundesautobahn 7 in ca. 24 km Entfernung über die B29 Richtung Aalen und die L1084.

Bahn- und Buslinien des öffentlichen Personennahverkehrs können zu Tarifen der Verkehrskooperationen OstalbMobil wie auch zu den eigenen Tarifen des jeweiligen Verkehrsunternehmens benutzt werden.

Radfernwege

Mehrere Radwanderwege durchqueren die Gemeinde:

Der Remstalradweg begleitet die Rems bis zu ihrer Mündung in den Neckar.
Der Deutsche Limes-Radweg folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.
Bildung

Mit der Schule am Römerkastell verfügt Böbingen über eine Grund- und Hauptschule. Daneben gibt es zwei Kindergärten im Ort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Wallfahrtskapelle bei Beiswang wurde um 1680 erbaut.

Böbingen liegt am Fränkisch-Schwäbischen Jakobsweg, der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Bislang hat Böbingen lediglich einmal das Ehrenbürgerrecht verliehen, und zwar an Adolf Schneider († 1979).

Weitere mit Böbingen verbundene Personen
Ferdinand Ludwig Immanuel Dillenius (1791–1871), evangelischer Geistlicher; war von 1817 bis 1824 Pfarrer in Oberböbingen
Uwe Ernst (* 1947), Maler und Zeichner; lebt und arbeitet seit 1989 in Böbingen
Karl Hilsenbek (* 1957), Politiker; war von 1986 bis 2003 Bürgermeister von Böbingen
Literatur
Gemeinde Böbingen an der Rems (Hrsg.): Böbingen an der Rems. Porträt einer Gemeinde, Süddeutscher Zeitungsdienst, Aalen 1986.
Gemeinde Böbingen an der Rems (Hrsg.): 700 Jahre Böbingen/Rems 1291–1991. 20 Jahre Partnerschaft mit Custines 1971–1991, Wahl-Druck, Aalen 1991.
Weblinks
 Commons: Böbingen an der Rems – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Ober-Böbingen in der Beschreibung des Oberamts Gmünd von 1870 – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Unter-Böbingen in der Beschreibung des Oberamts Gmünd von 1870 – Quellen und Volltexte
Website der Gemeinde Böbingen an der Rems