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Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Bremervördes
Merian-Kupferstich, 1653

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde vom Sachsenherzog Lothar von Süpplingenburg (dem späteren Kaiser Lothar III.), an einer strategisch wichtigen Furt über die Oste, die Wasserburg Vörde erbaut, genannt „castrum vorde“. Wegen ihrer Größe und dominierenden Bedeutung im Lande zwischen Elbe und Weser war die Burg Vörde während der folgenden Jahrhunderte oftmals Gegenstand von erbitterten kriegerischen Auseinandersetzungen. So gelangte die Festung im Streit um das Erbe der Stader Grafen 1144 zunächst in den Besitz von Herzog Heinrich dem Löwen und seiner Söhne, ehe sie 1219 an die Bremer Erzbischöfe fiel. Da die Burg Vörde im Mittelpunkt des geistlichen Fürstentums lag, wurde sie bald zur Hauptburg des Erzbistums Bremen, im späten Mittelalter auch zum Sitz der Zentralverwaltung des Erzstifts sowie der Lokalverwaltung der Vogtei oder des Amtes Bremervörde. Mehrere Bremer Erzbischöfe haben als weltliches und geistliches Oberhaupt des Erzstiftes von Bremervörde aus regiert, da sie sich wegen der häufigen Auseinandersetzungen mit dem Rat der Stadt Bremen und den dortigen Kaufleuten nur selten in Bremen aufhielten.

Die Beschießung Bremervördes durch die Dänen, 1657

Im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs wurde Bremervörde mehrmals von Kaiserlichen, Dänen und Schweden belagert, so 1627 und 1646. Da der Ort hierbei größtenteils zerstört wurde, verlegten die Schweden den Regierungssitz ihres neu geschaffenen Fürstentums Bremen-Verden nach Stade. Eine weitere Belagerung erlitt der Ort 1657 während des Ersten Nordischen Kriegs oder Dänisch-Schwedischen Kriegs. 1682 wurde die Burg Vörde schließlich geschleift, und die Gebäude des Schlosses wurden abgebrochen. Nur die ehemalige Kanzlei der Erzbischöfe von Bremen und Verden aus der Zeit um 1608 blieb erhalten, das heutige ‚Alte Kreishaus‘. Das gewonnene Baumaterial wurde unter anderem für die Errichtung des Schwedenspeichers in Stade benutzt.

Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg von 1675 bis 1676 wurde das schwedische Bremervörde in einem Feldzug durch mehrere Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Dänemark erobert und blieb bis zum Kriegsende 1679 in alliiertem Besitz.
Im Zuge des Frieden von Saint-Germain im Jahre 1679 fiel Bremervörde wieder an Schweden.

Der Hafen von Bremervörde war im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts als Endpunkt der schiffbaren Oste ein wichtiger Umschlagplatz für Torf aus dem Teufelsmoor sowie für Stackbusch, der von Ewern weitertransportiert wurde. Mit der Verbesserung der landgebundenen Verkehrswege im 20. Jahrhundert verlor die Flussschifffahrt ihre Bedeutung allerdings komplett. Bis zur Auflösung des Landkreises Bremervörde 1977 war die Stadt Sitz der Kreisverwaltung.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Bevern, Elm, Hesedorf bei Bremervörde, Hönau-Lindorf, Iselersheim, Mehedorf, Minstedt, Nieder Ochtenhausen, Ostendorf, Plönjeshausen und Spreckens eingegliedert.[3]

Religionen
St.-Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
Hauptartikel: St.-Liborius-Kirche (Bremervörde)

Die St.-Liborius Kirche befindet sich zentral in der Innenstadt von Bremervörde.

Weitere Religionen

In Bremervörde gibt es mehrere evangelische Kirchengemeinden, zudem eine katholische und neuapostolische Kirchengemeinde sowie die Zeugen Jehovas. Insgesamt bestehen zehn Gemeinden im Stadtgebiet:[4]

Evangelisch-lutherische Auferstehungskirche
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bevern
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Elm
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Hesedorf
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Iselersheim
Freie evangelische Gemeinde (ev. Freikirche)
Zeugen Jehovas
Katholische Kirche St. Michael
Neuapostolische Kirche
Politik
Stadtrat

Stadtratswahl 2016 in Prozent[5]
Wahlbeteiligung: 57,4 % (+ 1,4 % im Vergleich zu 2011)

 %6050403020100

52,822,88,67,23,71,61,41,9

CDUSPDproBRVGrüneFDPNPDLinkeSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2011
 %p 14 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8

+13,9
-6,3-4,0-4,7-0,4+0,7+0,3+0,5
CDUSPDproBRVGrüneFDPNPDLinkeSonst.Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Aktuelle Sitzverteilung
17

7

3

2

1

1

1
17 7 3 2 1 1 1 

Insgesamt 32 Sitze CDU: 17 SPD: 7 proBRV: 3 Grüne: 2 FDP: 1 NPD: 1 Linke: 1

Der Stadtrat ist die kommunale Volksvertretung sowie das Hauptorgan der Stadt Bremervörde und besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.[6] Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021. Weiteres ständiges und stimmberechtigtes Mitglied des Stadtrates ist die hauptamtliche Bürgermeisterin bzw. der hauptamtliche Bürgermeister der Stadt.[6]

Während sich die Partei der Vernunft (PDV) und Die Linke bei der Kommunalwahl 2011 erstmals aufstellen ließen und jeweils einen Sitz im Stadtrat erhielten, trat die Christliche Mitte (CM) 2016 nicht erneut an, nachdem 2011 nicht ausreichend Stimmen für einen Platz im Rat erreicht wurden. Die Linke konnte das Ergebnis von 2011 bestätigen, der Vertreter der PDV hingegen stand 2016 als unabhängiger Kandidat zur Wahl, erzielte jedoch nicht genug Stimmen. Auch die Wählergemeinschaft Freier Bürger (WFB), die bereits 2011 nicht mehr antrat, stellte keine Kandidaten für die Wahl 2016.

2011 bildete sich zunächst eine Koalition aus SPD, der Wählergemeinschaft proBRV, den Grünen und der FDP, sodass CDU und PDV die Opposition stellten. Die Koalition löste sich jedoch nach einiger Zeit auf, woraufhin sich der bisherige Oppositionsführer CDU mit den Grünen und der FDP auf eine neue Mehrheit im Rat einigten, die auch bis zur Wahl 2016 Bestand hatte. Aufgrund der absoluten Mehrheit, die die CDU nach dem Wahlergebnis 2016 innehat, erübrigte sich die Koalitionsfindung.

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bremervörde ist Detlev Fischer (CDU). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er mit 65,4 % der Stimmen gewählt. Seine Gegenkandidatin Doris Brandt (SPD) erhielt 34,6 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,5 %.[7] Fischer trat sein Amt am 1. November 2014 an und löste den bisherigen Amtsinhaber Eduard Gummich (CDU) ab, der nicht mehr kandidiert hatte.[8] Stellvertretende Bürgermeister waren seit der Kommunalwahl 2011 Uwe-Jürgen Matthias (CDU), Hans Klaus Genter-Mickley (SPD) und Rolf Hüchting (Grüne).[9] Seit der Kommunalwahl 2016 sind die Stellvertreter Fischers dessen Parteikollegen Uwe-Jürgen Matthias, Mathias Betz sowie Hans Klaus Genter-Mickley.

Ortsrat und Ortsbürgermeister

Nachdem ein Bürgerentscheid im September 2009 die Bildung eines Ortsrates der Kernstadt Bremervörde bestimmt hatte[10], wurde dieser zu den Kommunalwahlen 2011 erstmals gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2016 ergab sich folgende Verteilung der neun Sitze im Ortsrat:

Partei / Liste Sitze
CDU 4
SPD 3
WG Bremervörde/Engeo 1
Bunte Liste 1

Anlässlich der Ortsratswahlen 2011 wurde zusätzlich ein Ortsbürgermeister für die Kernstadt Bremervördes gewählt. Hierbei erhielt Susanne Morgenstern (Bürgerliste) die meisten Stimmen und wurde erste Ortsbürgermeisterin, ihr Stellvertreter wurde Alexander Oppermann (SPD). Im März 2015 legte Morgenstern ihr Amt nieder und trat aus dem Ortsrat zurück, woraufhin Heinrich Tiedemann (SPD) zum neuen Ortsbürgermeister gewählt wurde.

Nach den Ortsratswahlen 2016 wurde Frank Pingel (CDU) zum neuen Ortsbürgermeister gewählt. Sein Stellvertreter ist Rainer Hartmeyer (SPD).

Wappen

Blasonierung: „In Rot der wachsende, golden (gelb) nimbierte hl. Liborius mit golden (gelb) bordiertem silbernen (weißen) Mantel und silberner (weißer) Kappe, der rechts einen aufrechten silbernen (weißen) Schlüssel und links ein mit Goldschnitt belegtes offenes Buch hält.“
Wappenbegründung: Das Wappen der Stadt Bremervörde zeigt auf rotem Grund ein in Silber gehaltenes Bildnis des heiligen Liborius mit Heiligenschein, der in der Rechten einen silbernen Schlüssel, in der Linken ein offenes Buch hält.[2]

Städtepartnerschaften

Mecklenburg-Vorpommern Barth, Mecklenburg-Vorpommern, seit dem 10. September 1990
Polen Krosno Odrzanskie, Polen, seit dem 7. November 2008[11]

Städtefreundschaften

Vereinigtes Konigreich Falmouth, Cornwall, Großbritannien, seit der Gebietsreform 1977[11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Bachmann-Museum in den alten Gebäuden der Burg Bremervörde
Die rekonstruierte Steinzeitsiedlung
Museen

Im alten Kreishaus, dem ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt (mit über 400 Jahren), befindet sich heute das Bachmann-Museum. Nach dem Neubau des Kreishauses auf der gegenüberliegenden Seite des Burgbergs, dem ehemaligen Gelände der Burg Vörde, wurde das Gebäude zunächst als Kreismuseum und bis 1991 auch als Kreisarchiv genutzt. Heute beherbergt das Museum, das nach dem Heimatforscher August Bachmann benannt ist, Exponate zur Erdgeschichte, Archäologie, sowie der Geschichte und Volkskunde, meist in Bezug auf die Region. Des Weiteren finden auch themenbezogene Wanderausstellungen, Führungen und Vortragsreihen statt. Nur wenige Minuten Fußweg vom Museum entfernt befindet sich am Ufer des Auesees ein rekonstruiertes Hüttendorf der Mittelsteinzeit, welches Teil des Museums ist.[12]

In der Vorwerkstraße befindet sich das Stuhmer Museum. Dieses stellt das Leben im ehemaligen Landkreis Stuhm dar, wie es in Westpreußen um die Jahrhundertwende und bis 1945 war. Hierzu dienen besonders Ausstellungsstücke aus dem täglichen Leben, aber auch Fotos, Kunstgegenstände und Urkunden.[13]

Musik
Bremervörder Stadtkapelle

Die „Bremervörder Stadtkapelle“ oder „Stadtkapelle Bremervörde“ wurde auf Anregung des damaligen Bürgermeisters und weiteren Personen am 8. August 1988 gegründet. Heute Spielt die Stadtkapelle auf lokalen Veranstaltungen, so auch auf dem bekannten „Sommerkonzert“ in Bremervörde. Die Stadtkapelle unterhält ein Jugendorchester und besitzt rund 60 aktive Mitglieder.[14]

Denkmale
Ehemalige Ziegelei Pape in Bevern

Im Stadtgebiet existieren einige Denkmäler, diese liegen allerdings nicht in Bremervörde, sondern in den umliegenden Ortschaften.[15]

Heimathausanlage mit Museumsscheune: Das gesamte Ensemble, bestehend aus Schafstall, Backhaus, Durchfahrtsscheune, freistehendem Lehmbackofen, Wagenremise, Göpelschauer mit Rosswerk und einer rekonstruierten Scheune, die teilweise aus den vergangenen Jahrhunderten stammen, befindet sich in Plönjeshausen.
Heimathaus Logehuus: Im Hesedorfer Kulturzentrum finden Theateraufführungen, Konzerte, Dauerausstellungen sowie weitere Veranstaltungen statt. Zum Areal gehören außerdem das Backhaus und die Remise.
Heimathaus Mehedorf: Das mehedorfer Heimathaus wurde 1991 zusammen mit Brunnen und Steinbackofen neu aufgebaut, nachdem es in Ostendorf abgetragen wurde. Dort finden regelmäßig Veranstaltungen wie Theateraufführungen statt.
Holländer-Galerie-Windmühle Henriette: Die über 20 Meter hohe Mühle, die 1871 in Elm wiederaufgebaut wurde nachdem sie beinahe 100 Jahre in Hamburg stand, ist Teil der Mühlenroute und ein attraktives Kulturdenkmal.
Kornspeicher: Der in Nieder Ochtenhausen stehende Mansardenspeicher diente bereits seither als Lagerungsplatz für Korn, nur in der Zeit um den Zweiten Weltkrieg wurde er als Unterkunft genutzt. Nach seiner Sanierung im Jahr 2000 wurde er als Denkmal und Veranstaltungsort freigegeben.
Ziegelei Pape: Die ehemalige Bevener Ziegelei ist ein bedeutendes Industriedenkmal der Region, das besonders durch die Einbindung in die Landschaft und die präzise dargestellte Geschichte sehenswert ist.
Naturdenkmale

Die nachstehende Tabelle listet alle aktuellen und ehemaligen Naturdenkmale im gesamten Stadtgebiet auf. (Stand: Dezember 2012)[16]

Denkmal-Nummer Bezeichnung Standort Datum der Verordnung Anmerkungen
ND-ROW 50 Findlinge (Granit und Gneise) Bevern 07.07.1937
ND-ROW 51 Moränengruppe Plietenberg mit Hügelgrab und Baumgruppe Bremervörde 07.07.1937
ND-ROW 74 Hofeiche Iselersheim 31.10.1939
ND-ROW 75 Königstanne Hesedorf 31.10.1939 nicht mehr vorhanden
ND-ROW 79 Hilgenborn Hesedorf 31.10.1939
ND-ROW 84 Hofeiche Bevern 01.12.1947
ND-ROW 95 Breitwüchsige Eiche (Schattenbaum im Felde) Bremervörde 29.06.1951
ND-ROW 109 Alte Rotbuche Bremervörde 17.03.1955
ND-ROW 110 300-jährige Eiche Bremervörde 17.03.1955
ND-ROW 143 Gruppe von 3 Hügelgräbern Hexenberg Bevern 26.04.1957
ND-ROW 144 Gruppe von 2 Hügelgräbern Bevern 26.04.1957
ND-ROW 145 Gruppe von 3 Hügelgräbern Bevern 26.04.1957
ND-ROW 146 Hügelgrab Bevern 26.04.1957
ND-ROW 147 Hügelgrab Bevern 26.04.1957
ND-ROW 156 Hügelgräberfriedhof Hesedorf 26.04.1957
ND-ROW 189 Alte Buche Minstedt 16.02.1960 Beseitigung am 11. Mai 1987 genehmigt
ND-ROW 201 Stechginster (etwa 7 Sträucher) Bremervörde 07.07.1937 nicht mehr vorhanden
ND-ROW 205 Kastanie Nieder Ochtenhausen 31.10.1939 nicht mehr vorhanden

Grünflächen und Naherholung

Der Natur- und Erlebnispark, welcher sich rund um den Vörder See befindet ist der größte Park in Bremervörde. Er bietet Freizeit- und Sportmöglichkeiten und dient der Stadt als Aushängeschild für den staatlich anerkannten Erholungsort. In ihm befinden sich das Café Dunkel, das Haus am See, das Haus des Waldes, die Parklandschaft mit groß angelegten Blumenbeeten, die Welt der Sinne und die Wohnmobilstation.

Der eher klein angelegte Bürgerpark nahe dem Neuen Feld dient vor allem Spaziergängern und schließt direkt an den Neuenfelder Friedhof an.

Friedhöfe

Der Neuenfelder Friedhof ist der größte Friedhof der Stadt und befindet sich im südlichen Bereich des Neuen Feldes. Er beinhaltet zudem eine Kapelle sowie eine kleine Kriegsgräberstätte und schließt direkt an den Bürgerpark an, die Gottesdienste für Begräbnisse finden in der nahegelegenen Auferstehungskirche statt.

Die beiden weiteren Friedhöfe am Engeoer Wäldchen und am Schützenpark sind recht klein und dienen als Ergänzung zum Neuenfelder Friedhof.

Sport

Überregional bekannt ist die Handballabteilung des TSV Bremervörde. Die erste Mannschaft spielte in der Saison 2008/2009 in der 2. Bundesliga (Nord). Seit der Saison 2010/2011 spielt die Mannschaft in der Oberliga Nordsee (4. Liga) und wurde ein Jahr später Meister, verzichtete allerdings aus wirtschaftlichen Gründen auf den Aufstieg.

Des Weiteren verfügt der TSV Bremervörde über eine große Leichtathletik-Abteilung, die besonders in den Jugendmannschaften einige Erfolge vorweisen kann. Die weiteren Sparten des Vereins sind Badminton, Basketball, Kanu, Karate, Kegeln, Radsport, Rudern, Schwimmen, Tanzen, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Seit dem 24. Oktober 2014 besteht ein zweiter Ruderverein in Bremervörde, dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Leistungssport in Bremervörde zu dieser Sportart zu bewahren und die Aktiven angemessen zu fördern.

Im Fußballbereich gibt es den Bremervörder SC, der von 2011 bis 2013 sowie seit 2015 in der Bezirksliga Lüneburg 3 spielt. Außerdem unterhält er zusammen mit dem TSV Gnarrenburg eine Schachspielgemeinschaft.

Regelmäßige Veranstaltungen

In Bremervörde finden die folgenden Veranstaltungen regelmäßig statt:

Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt, jährlich Anfang Dezember
City-West-Stadtfest, jährlich im Juli
Schützenfest Bremervörde, jährlich
Ladenhütermarkt, halbjährlich (Frühling, Herbst)
Jahrmarkt auf dem Messegelände nahe dem Vörder See, halbjährlich (Frühling, Herbst)[17]
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Bremervörde ist Firmensitz von ca. 150 meist mittelständischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Größte Arbeitgeber der Region sind die GETI WILBA GmbH & Co. KG, Veredler von Wild und Geflügel und Hersteller von Fertiggerichten, die Thomas GmbH & Co. KG mit der Marke Lattoflex, Erfinder des Lattenrosts, heute Produzent von international patentierten Bettsystemen, die überregional tätige MODE STEFFEN Unternehmensgruppe, das Druck-Unternehmen Oste-Druck und die H. Buck GmbH, ein Hersteller von Türen und Fenstern.

Tourismus
Balancierscheibe in der Welt der Sinne

Bremervörde ist Ausgangs- bzw. Endpunkt der Deutschen Fährstraße. Der Vörder See wird gern zum Baden, aber auch zum Bootsfahren genutzt. Direkt am Vörder See befindet sich der Natur- und Erlebnispark Bremervörde, mit der Welt der Sinne, dem Haus des Waldes, der Skulpturenwiese, der 1991 aus der Ausstellung „Natur im Städtebau“ des Landes Niedersachsen hervorgegangen ist.[18] In dem Park ist die Konzeption der „Erfahrungsfelder zur Entfaltung der Sinne“ von Hugo Kükelhaus in die Praxis umgesetzt worden.[19]
Bremervörde ist Haltepunkt des Moorexpress, einer historischen Bahnlinie, die von Bremen über Worpswede und Bremervörde nach Stade fährt. Sie ermöglicht das Mitnehmen von Fahrrädern, fährt allerdings nur an Sommerwochenenden regelmäßig.

Medien

In Bremervörde werden die Bremervörder Zeitung mit ihren Sonderausgaben (Rundschau, Sonntagsjournal) und der Bremervörder Anzeiger vertrieben. Überregionale Printmedien werden größtenteils aus den Großraum Bremen bezogen, Hörfunkmedien kommen aus Bremen und von Hamburg.

Öffentliche Einrichtungen
Agentur für Arbeit, Stader Straße 5
Amtsgericht Bremervörde, Amstallee 1-2
Deutsche Post AG, Alte Straße 85-86
Erziehungs- und Beratungsstelle Landkreis Rotenburg (Wümme), Amtsallee 10 Das Rathaus von Bremervörde
Gesundheitsamt des Landkreises Rotenburg (Wümme), Amtsallee 4
Jugendbegegnungsstätte (JUBS), Am Bahnhof 5
Katasteramt Bremervörde, Amtsallee 7
Kreisarchiv Landkreis Rotenburg (Wümme), Bremer Straße 38
Kreishaus: Das Kreishaus (früher für den Landkreis Bremervörde zuständig) beinhaltet die Nebenstelle des Landkreises Rotenburg (Wümme), das Veterinäramt des Landkreises sowie das Katasteramt des LGLN. Das Kreishaus befindet sich in der Amtsallee 7.
Landwirtschaftskammer Hannover, Albrecht-Thaer-Straße 6
Niedersächsisches Landvolk, Kreisverband Bremervörde, Albrecht-Thaer-Straße 6a Der Rathausmarkt in Richtung Norden
Rathauskomplex: Das Bremervörder Rathaus beinhaltet die Stadtverwaltung, den Bürgerservice, das Einwohnermelde- und Gewerbeamt, die Tourist-Information, das Standesamt, die Artothek, die auswärtige Sprechstelle und die Stadtbibliothek. Der Komplex befindet sich am Rathausmarkt 1.
Straßenmeisterei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Stade, Zevener Straße 6
Öffentliche Sicherheit

Die folgenden Institutionen sind für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig:

Freiwillige Feuerwehr Bremervörde mit acht Fahrzeugen und 11 weiteren Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet
Polizeikommissariat Bremervörde, Ludwig-Jahn-Straße 9
Justizvollzugsanstalt Bremervörde, Am Steinberg 75

Der Rettungsdienst wird wie im gesamten Landkreis durch das Deutsche Rote Kreuz sichergestellt. In Bremervörde befindet sich die Rettungswache Bremervörde teilweise in Räumlichkeiten der ehemaligen Feuerwehrwache, die derzeit Hauptsitz des DRK-Kreisverbandes Bremervörde ist. An der Rettungswache sind regulär ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und einem Krankentransportwagen stationiert.[20]

Neben dem Regelrettungsdienst wird in Bremervörde eine Schnelleinsatzgruppe durch das DRK betrieben. Neben dieser befindet sich im westlichen Stadtgebiet die Wache der DRK-Bereitschaft Bremervörde, die als Schnelleinsatzgruppe-Betreuung fungiert und mit zwei Krankentransportwagen, einem Mannschaftstransportfahrzeug, einem Gerätewagen und einem Einsatzleitwagen ausgestattet ist.[21]

Bildung
Kindertagesstätten

Im Stadtgebiet liegen neun Kindertagesstätten, vier davon in den umliegenden Ortschaften.[22]

DRK-Kindergarten
DRK-Kinderhaus
Evangelische Kindertagesstätte Sternenlicht
Evangelischer Kindergarten Schmetterlingswiese, Iselersheim
Evangelischer Kindergarten St. Liborius
Kindertagesstätte der Lebenshilfe Unterm Regenbogen, Hesedorf
Städtische Kindertagesstätte Abenteuerland
Städtischer Kindergarten Kunterbunt, Elm
Städtischer Kindergarten Schatzkiste, Plönjeshausen
Schulen
Das Schulzentrum Engeo mit dem Gymnasium und den Berufsbildenden Schulen (l.), der Hauptschule (r.), der Realschule (r. o.) sowie der Grundschule Engeo (m.)

Es existieren sechs Grundschulen, davon vier in den umliegenden Ortschaften.[23]

Findorff-Grundschule Iselersheim
Grundschule Bevern
Grundschule Elm
Grundschule Engeo
Grundschule Stadtmitte
Josef-Guggenmos-Grundschule Hesedorf

Alle weiterführenden Schulen befinden sich im Schulzentrum Engeos, lediglich die Förderschule befindet sich in der Innenstadt.[24]

Findorff-Realschule Bremervörde
Gymnasium Bremervörde
Hauptschule Bremervörde
Johann-Heinrich-von-Thünen-Schule, Berufsbildende Schulen Bremervörde
Förderschule am Mahlersberg
Sonstige Institutionen

In der Kreismusikschule (Zweigstelle des Landkreises) nahe dem Bahnhof können musikalische Grundfertigkeiten sowie das Benutzen von Instrumenten erlernt werden. Außerdem werden Kurse für Kinder von drei bis acht Jahren angeboten.[25]
Die einzige Volkshochschule Bremervördes, die Elbe-Weser-Akademie, fördert und bildet in vier Bereichen Erwachsene aus. Diese Schwerpunkte sind das Berufsförderungszentrum zum Erlernen von kaufmännischen und gewerblichen Berufen, die Senioren-Akademie (spezielle Förderung von Senioren), Volkshochschulkurse und Lehrgänge sowie Wirtschaftsseminare (insbesondere Firmenschulungen).[26]
Die Stadtbücherei bietet eine Auswahl von über 20.000 Einheiten an, die aus Printmedien (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften) und Audio- sowie Videomedien (CDs, DVDs, Hörbücher) bestehen. Auch ein Internetstellplatz steht zur Verfügung, zudem finden regelmäßig Lesungen und Vorträge statt.[27]
Das barrierefreie Ostel Jugendhotel Bremervörde ist Integrationshotel und Bildungsstätte für behinderte und nicht behinderte Menschen aller Altersgruppen,[28] insbesondere zum Thema Umwelt in Kooperation mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) NABU Umweltpyramide.

Gesundheitswesen

Im Südteil der Stadt liegt das Oste-Klinikum der OsteMed Kliniken und Pflege GmbH, welches Krankenhaus für den Großraum Bremervörde (beinhaltet das Stadtgebiet sowie Geestequelle, Gnarrenburg, Kutenholz und Selsingen) ist. Zudem befinden sich im Komplex viele kleinere Arztpraxen von Spezialisten. Außerdem liegen in der Innenstadt viele Allgemeinarztpraxen und Zahnarztpraxen. Darüber hinaus haben die OsteMed Kliniken weitere Standorte in der Stadt, besonders im Pflegebereich.

Verkehrsanbindung
Die Bundesstraße 71/74 (Neue Straße) in Richtung Westen
Straßenverkehr

Bremervörde ist aufgrund seiner zentralen Lage im Elbe-Weser-Dreieck an zahlreiche Bundesstraßen des Fernverkehrsstraßennetzes angeschlossen. Die Bundesstraße 71 (Bremerhaven – Magdeburg) führt in westlicher Richtung über Beverstedt nach Bremerhaven sowie in südlicher Richtung über Zeven nach Rotenburg (Wümme). Die Bundesstraße 74 (Berne – Stade), verbindet Bremervörde nach Südwesten mit Hambergen, Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude und Bremen, nach Nordosten mit Stade. Über die westlich von Bremervörde beginnende Bundesstraße 495 (Glinde – Glückstadt) erreicht man Hemmoor und mittels Nutzung der Elbfähre Glückstadt–Wischhafen Glückstadt.

An das Nahverkehrsstraßennetz ist Bremervörde über die Landesstraße 123 (Horneburg – Bremervörde) sowie zahlreiche Kreisstraßen angeschlossen. Die Kreisstraßen 102 (nach Gnarrenburg), 105 (nach Iselersheim) und 148 (nach Glinstedt) haben ihren Beginn bzw. ihr Ende in der Kernstadt Bremervörde. Die Landesstraße 114 endet im Stadtteil Elm und führt nach Himmelpforten. Im erweiterten Stadtgebiet verlaufen zudem die Kreisstraßen 106, 107, 125, 127 und 136, die zumeist die Stadtteile untereinander verbinden.

Eine weitere Fernverkehrsanbindung erhält Bremervörde mit dem Bau der Bundesautobahn 20, die in West-Ost-Richtung durch das nördliche Stadtgebiet sowie die Stadtteile Hönau-Lindorf und Nieder Ochtenhausen führen soll. Dabei soll nördlich von Glinde an der Bundesstraße 495 die Anschlussstelle „Bremervörde“ entstehen. Über die Bundesautobahn 20 wird Bremervörde Richtung Westen mit Beverstedt, Bremerhaven sowie dem nordwestlichen Niedersachsen verbunden sein, in Richtung Osten mit Himmelpforten, Drochtersen sowie Schleswig-Holstein.

Die Tabelle listet die Fernverkehrsverbindungen Bremervördes mit Straßenkategorie, Straßennummer, Straßenverlauf (beinhaltet eine Auswahl von Städten bzw. Ortschaften) sowie Anmerkungen zur jeweiligen Verbindung auf.

Kat. Nummer Verlauf Anmerkungen
A Westerstede – Bremerhaven – Bremervörde Lübeck – Wismar – Rostock – Stralsund – Greifswald – Neubrandenburg – Uckermark kursiv in Planung
B Bremerhaven – Bremervörde – Zeven – Rotenburg (Wümme) – Soltau – Uelzen – Salzwedel – Gardelegen – Magdeburg
B Berne – Bremen – Ritterhude – Osterholz-Scharmbeck – Hambergen – Bremervörde – Stade Weserfähre von Berne
B (Bremervörde über / –) Glinde – Lamstedt – Hemmoor – Wischhafen – Glückstadt Elbfähre nach Glückstadt

Schienenverkehr
Zug der EVB im Bremervörder Bahnhof

Bremervörde ist an ein komplexes System von Bahnstrecken angeschlossen, von denen aber nur noch die Bahnstrecke Bremerhaven–Buxtehude zum Personenverkehr genutzt wird. Die Bahnstrecke Stade–Osterholz-Scharmbeck wird vom Moorexpress als nostalgischer Tourismusverkehr befahren und ist nur an Wochenenden sowie an Feiertagen von Frühjahr bis Herbst unterwegs. Beide Strecken werden von der EVB betrieben und unterhalten. Seit geraumer Zeit wird von großen Teilen der Bevölkerung eine Reaktivierung der Moorexpress-Strecke gefordert und von den beteiligten Parteien geprüft. Der noch erhaltene Teil der Bahnstrecke Bremervörde–Walsrode von Bremervörde bis Rotenburg (Wümme) wird als Güterverkehrsstrecke von der EVB genutzt und ist Teil des im Elbe-Weser-Dreieck praktizierten Hafenhinterlandverkehrs. Im Zuge dessen restauriert, technisiert und erweitert die EVB ihre Strecken zusehends, sodass beispielsweise eine Verkehrsspange (Y-Trasse) zwischen Hesedorf und Bevern errichtet werden soll, sobald das Güteraufkommen stark ansteigt.

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
RB 33 (Cuxhaven – Dorum –) Bremerhaven Hbf – Geestenseth – Bremervörde – Harsefeld – Buxtehude 60 EVB
Stade – Fredenbeck – Bremervörde – Gnarrenburg – Worpswede – Osterholz-Scharmbeck – Bremen Hbf vier Züge täglich EVB

Schiffsverkehr

Bremervörde hat am Beginn der Unteroste einen Sportboothafen. Über die Oste gelangt man ab Neuhaus (Oste) über die Ostemündung zur Elbe. Frachtschifffahrt gibt es nicht mehr.

Fahrrad

Rund um und durch Bremervörde verlaufen viele Radrouten, die Teil des Radtourismus im Landkreis Rotenburg sind. Die wichtigsten umliegenden Routen sind die Deutsche Fährstraße, die Geest-Route, die Moorteufel-Route, die Mühlenroute, die Ostekultur-Route, der Oste-Radweg, der Radwanderweg Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer und die Waldentdecker-Route.

Persönlichkeiten
In Bremervörde geboren
Johann Adolf Tassius (1585–1654), Mathematiker, Naturforscher
Michael Havemann (1597–1672), Theologe und Generalsuperintendent der Generaldiözese Bremen-Verden
Johann Friedrich von Marschalck (1618–1679), Kanzler des dänischen Königs für Norwegen mit Sitz in Bergen (Norwegen).
Johann Hugo von Lente (1640–1718), Diplomat und Kanzler von Schleswig-Holstein
Dietrich Tiedemann (1748–1803), Alt-Philologe und Philosoph, Hochschullehrer
Georg Alexander Ruperti (1758–1839), deutscher lutherischer Theologe
Diedrich Wilhelm Andreas Augspurg (1818–1898), Politiker (Nationalliberale Partei), Reichstagsabgeordneter
Friedrich Adolf Willers (1883–1959), Mathematiker, Hochschullehrer
Harald Heyns (1913–2004[29]) SS-Angehöriger (Massaker von Caen)
Hans-Hubertus Bühmann (1921–2014), Landrat und Landtagsabgeordneter (CDU)
Martin Greiffenhagen (1928–2004), Politikwissenschaftler
Hermann Meyn (* 1936), Journalist
Burghard von Lüpke (* 1939), Forstwissenschaftler
Heinrich Schmidt-Gayk (1944–2007), Labormediziner und Osteologe
Hans-Peter Nolting (* 1945), Psychologe
Rainer Brandt (* 1945), Heimatforscher und Schriftsteller
Ulrich Eggers (* 1955), Journalist, Publizist, evangelischer Theologe und Pastor
Peter Weihe (* 1955), Gitarrist
Antje Krause (Informatikerin) (* 1966), Bioinformatikerin und Hochschullehrerin
Dorothea Brandt (* 1984), Schwimmerin
Brian Behrendt (* 1991), Fußballer
Mit Bremervörde verbunden
Albert II. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1359–1395), Erzbischof von Bremen, starb hier
Johann III. Rode von Wale (1445–1511), Erzbischof von Bremen, starb hier
Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1550–1585), nicht anerkannter Erzfürstbischof und Fürstbischof, starb hier
Jürgen Christian Findorff (1720–1792), Moorkolonisator, gründete die Stadtteile Iselersheim, Mehedorf und Ostendorf, starb hier
Joachim Burfeindt (1892–1982), Politiker, Landwirt, Geschäftsführer der Kleinbahn Bremervörde, starb hier
Bernd Klingner (* 1940), Olympiasieger 1968 im Kleinkaliber Dreistellungskampf, Gründer der Klingner GmbH Schützenbedarf in Bremervörde
Peter Kohnke (1941–1975), Olympiasieger 1960 im Wettbewerb Kleinkaliber/liegend, starb hier
Joachim von der Wense (* 1945), Jurist, Politiker, war von 1983 bis 1992 Stadtdirektor
Klaus Thomforde (* 1962), Fußballtrainer und ehemaliger Fußballtorhüter, geboren im Stadtteil Minstedt
Martin Müller-Falcke (* 1972), Ruderer
Simon Riggers (* 1981), Schauspieler
Anja von Issendorff (* 1985), Schauspielerin
Literatur
Elfriede Bachmann, Rainer Brandt: BREMERVÖRDE Bilder aus der Geschichte einer Stadt. Bogardt Druck, Bremervörde 1987.
Sparkasse Rotenburg-Bremervörde: 175 Jahre Sparkasse Rotenburg-Bremervörde. Druckerei Rosebrock GmbH, Sottrum 2012, ISBN 978-3-00-036867-7.
Weblinks
 Commons: Bremervörde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Artikel mit historischen Fotos vom Bremervörder Hafen
Offizielle Tourismusseite des Landkreises Rotenburg (Wümme)
Offizielle Website Bremervördes