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Geschichte
Namensherkunft
Wappen des erloschenen Geschlechts von Prenberg

Im Lauf der Jahrhunderte veränderte sich der Ortsname von Briemberch über Prenberg zu Brennberg.

Das erste nachweisliche Adelsgeschlecht de Prenberg führte in ihrem Wappen bereits die drei brennenden Berge. Es ist auch zu vermuten, dass sich der Name Brennberg vom damaligen Erbauer der Burg Brennberg ableitet. Die Entstehung der Burg Brennberg ist auf das Adelsgeschlecht der Brennberger gegen Anfang des 11. Jahrhunderts zurückzuführen. Vermutlich hat Wernher I. de Prenberg das erste Gebäude auf dem westlichen Burgberg errichtet. Zu damaliger Zeit war es üblich, dass Schloßbesitzer den Burgen ihren Namen gaben.

Vor- und Frühgeschichte

Die ersten Menschen in der Umgebung von Brennberg dürften sich bereits seit der Altsteinzeit aufgehalten haben. Dies belegen Funde wie Jagdwaffen und Opfersteine in den umliegenden Ortsteilen.

Erste Belege

Geschichtliche Nachrichten über Brennberg reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Es gibt Aufzeichnungen, dass ein Diotmar von Brennberg am 4. Reitturnier zu Merseburg a.S. teilnahm. Im Jahr 1080 nahm ein Wilhelm von Brennberg am 8. Turnier zu Augsburg teil. Die ersten urkundlichen Hinweise auf Brennberg gibt es aus der Zeit von 1226 in der Wirnto de Prenberg genannt wird.[4]

Mittelalter (Zeit bis 1500)
Brennberg im Jahr 1821

Die Brennberger waren ein altes Adelsgeschlecht des Nordgaus mit Perinhart von Briemberch, welcher Vasall des St. Emmeram-Stifts zu Regensburg war. Sie hatten damals neben hochstiftischen Lehen auch eigenen Besitz und Untertanen. Auch waren sie später Truchsees und Ministerialien des Hochstifts zu Regensburg. Aus Ihnen geht der bekannte Minnesänger Reimar II. von Brennberg und Gründer des Klosters in Frauenzell, Reimar IV. hervor. Nachweisbare Belege gibt es seit Wernher I. de Prenberg (* 1115; † 1134). Wernher I. (Wirnto I.) hat vermutlich das erste Gebäude auf den westlichen Burgberg errichtet.[5]

1411 gründete das Patriziergeschlecht der Auer die Pfarrei Brennberg. Der damalige Herrscher Friedrich II., der Auer, vermacht der Pfarrei Brennberg den damaligen Hof zu Brennberg den Zünthof. Der Zünthof war von da an Wohnsitz des Pfarrers bis 1895.[6] Die Brennberger Pfarrei war am Anfang eine Filiale von Wörth a. d. Donau und wurde dann an die Pfarrei Bruckbach verschenkt. Die Pfarrei Bruckbach wurde im 11. oder 12. Jahrhundert gegründet. [7]

Die Herrschaft Brennberg verfügte im Mittelalter über die niedere und höhere Gerichtsbarkeit. Todesurteile wurden auf dem Galgenberg, südlich von Brennberg, mit dem Strang oder mit dem Schwert vollzogen.

Neuzeit

Von 1366 bis 1567 war die Burg in die zwei Herrschaften Oberbrennberg und Unterbrennberg geteilt. Das Geschlecht der Nußberger (1567 bis 1571) vereinigte die beiden Herrschaften wieder. Ihnen folgte bis 1776 das Geschlecht der Lerchenfelder.

1633 wurde die Burg und das vom letzten Brennberger gegründete Kloster Frauenzell von den Schweden heimgesucht. 1642 und 1686 ist die Burg und der Ort von Bränden beschädigt worden. Auch die Kirche und deren Glocken fielen dem Brand zum Opfer.

Im Jahr 1634, während des Dreißigjährigen Krieges, kamen die Schweden und verwüsteten und plünderten das Kloster und die Kirche. Anschließend wütete die Pest, wodurch in Brennberg 800 und in Frauenzell 200 Menschen starben. 1688 war das Gotteshaus wieder aufgebaut. Die jetzige kleinste Glocke im Turm stammt noch aus dieser Zeit.

1735 befanden sich abwechslungsweise österreichische und französische Soldaten in Brennberg.

Im Jahre 1758 beantrage Franz Xaver von Lerchenfeld vier Jahrmärkte in Brennberg. Der Antrag für den Erhalt der Marktrechte wurde über die Regierung in Straubing an die Hofkammer in München eingereicht. Dieser Antrag wurde am 6. November 1759 abgelehnt.[8]

Durch die besondere Förderung der Lerchenfelder erlebte Brennberg zu dieser Zeit einen blühenden Aufschwung. Die Kirche wurde mit kostbaren, heute noch erhaltenen Paramenten ausgestattet, eine große Monstranz, die Ewig-Licht-Lampe sowie wertvolle Kirchengewänder, Leuchter und Taufgefäße wurden gestiftet.

1818 entstand die Gemeinde Brennberg. Im weiteren 19. Jahrhundert verfiel die Burg mehr und mehr.

Am 4. Juni 1935 schenkte das Fürstentum von Thurn und Taxis die Schloßruine der Gemeinde Brennberg.

Nachkriegszeit und Moderne

Brennberg litt wie alle Gemeinden unter der Last des Ersten und Zweiten Weltkriegs. 1945 wurde der Ort von den Amerikanern besetzt, die zahlreiche Häuser beschlagnahmten. Später erholte sich Brennberg nach und nach und nahm 1957 die erste gemeindliche Wasserversorgung in Betrieb. Überdies entwickelte sich der Handel und das Handwerk. 1980 wurde die restliche Bausubstanz der Burg gesichert und ein Aussichtsturm errichtet.

Ende des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche gemeindliche Vorhaben realisiert: Neue Sportanlagen entstanden, ein neues Schulhaus wurde gebaut, ein neuer Kindergarten eröffnet sowie die Ortsdurchfahrt fertiggestellt. In den letzten Jahren wurden die Weichen für weitreichende Investitionen in Infrastruktur und Wirtschaft, Dorferneuerung sowie regenerative, umweltfreundliche Energie, energiesparende Technik und in die Breitbandversorgung gestellt.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Frankenberg eingegliedert.[9] Bruckbach und Frauenzell (mit dem am 1. April 1949 eingegliederten Rest der ehemaligen Gemeinde Göppenbach) kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[10]

Bevölkerung
Einwohnerentwicklung

Im Jahre 2013 erreichte die Bevölkerungszahl der Gemeinde den höchsten Wert von 1920 Einwohnern.[11]

Religionen

Anfang 2011 waren 88,4 % der Bevölkerung Brennbergs katholisch, 2,6 % evangelisch und 1,3 % gehörten anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.[12]

Römisch-katholische Kirche
Die Katholiken gehören zur Pfarrgemeinschaft Altenthann – Brennberg – Frauenzell, die dem Dekanat Donaustauf und dem Bistum Regensburg zugeordnet ist. Neben der Pfarrkirche St. Rupert, gibt es noch die Filialkirche St. Petrus in Bruckbach.

Politik und Verwaltung
Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat 62 Ortsteile [13]:

Gemeinde Brennberg mit Ortsteilen

Außenlehen
Berndorf
Bibersbach
Brennberg
Bruckbach
Buchberg
Dessenacker
Dosmühle
Eichlberg
Engelsberg
Fahndorf
Fahnmühle
Falkenlehen
Fischbehälter
Forsthof
Frankenberg
Frauenzell
Grabenhof
Grubfeld
Grubhof
Hamberg
Hammermühle
Hauserhof
Hechtfeld
Hechthof
Himmelmühle
Himmelthal
Hintergrub
Hochaigen
Hohenrad
Höllmühle
Innenlehen
Kerm
Kirnberg
Kleinhimmelmühle
Klosterberg
Kriegergütl
Leibgütl
Lohhof
Loidsberg
Neustadl
Obereppenberg
Ochsenweide
Pfaffenthann
Pielhof
Pöllhof
Schmidlehen
Schmuckerwinkl
Schrottenloh
Schwaig
Stadl
Thalhof
Untereppenberg
Weismühle
Wernetsgrub
Wetzelsdorf
Ziegelhäusl
Zieglöde
Zinthof
Zumhof
Zwergfeld
Zwinger

Gemeinderat

Der Brennberger Gemeinderat besteht aus 16 ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem hauptamtlichen Ersten Bürgermeister. Das Gemeindeparlament wird für eine Legislaturperiode von sechs Jahren gewählt.

Die Kommunalwahlen am 16. März 2014 brachten folgendes Ergebnis [14]:

Partei/Gruppierung Stimmenanteil Sitze
Freie Wählerschaft 58,2 % 7
CSU/Unabhängige Wähler 25.3 % 5

Amtierender Erster Bürgermeister

Irmgard Sauerer (Freie Wählerschaft) wurde bei den Kommunalwahlen 2008 mit 57,88 % erstmals zur Bürgermeisterin gewählt. 2014 wurde sie mit 92,65 % der Stimmen, ohne Gegenkandidaten, wiedergewählt.

Zweiter und Dritter Bürgermeister

Zweiter Bürgermeister ist Franz Xaver Löffl, Dritter Bürgermeister ist Günther Beiderbeck.

Wappen
Wappen von Brennberg

Blasonierung des Wappens: In Silber ein grüner Dreiberg, aus dem drei rote Flammen schlagen. Bildhaft bringt das Wappen den Ortsnamen Brennberg zum Ausdruck. Schon im Mittelalter führte das Adelsgeschlecht von Brennberg mit Stammsitz auf Burg Brennberg das Wappen. Das Wappen wird seit 1966 verwendet.

Partnerschaften

Brennberg pflegt partnerschaftliche Kontakte zu folgender gleichnamigen Gemeinde:

Ungarn Brennbergbánya, ein Stadtteil von Sopron in Ungarn.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Burgruine mit Aussichtsturm
Bauwerke

In Brennberg befinden sich eine Vielzahl von Baudenkmälern.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Brennberg
Burganlage Brennberg mit Blick in die Donauebene
Skulptur „Fischsäule“ auf dem Kirchplatz
Spital Brennberg

Geschichte des Spitals:

Im Jahr 1567 fundierte Wilhelm von Nussberg, Herr von Ober- und Unterbrennberg, die Armen-Spital-Stiftung. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden hier arme Menschen ohne Angehörige untergebracht. Das Gebäude wurde 1709 neu errichtet und 1791 aufgestockt. Im Jahr 1974 wurde die Armenspitalstiftung aufgelöst und von 1986 bis 1987 von der Gemeinde teilsaniert. Anschließend stand es 30 Jahre unbewohnt. Von 2005 bis 2007 wurde das Spital grundlegend saniert. Nachdem für das Bauwerk im Jahr 2005 eine Spital eG gegründet worden war, war die Finanzierung dieses Vorhabens endgültig gesichert. Am 21. September 2007 wurde das Spital wieder eröffnet. Die Sanierung erhielt 2009 den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz in der Kategorie Denkmalpflege.[15]

Das Gebäude beherbergt heute Gasträume sowie einen Laden mit Kunsthandwerk und regionalen Erzeugnissen. Zudem finden dort Ausstellungen und saisonale Veranstaltungen statt.

Kirchen und Klöster
Ehem. Kloster- und Wallfahrtskirche Frauenzell

Eine Sehenswürdigkeit ist im Zentrum des Dorfes die Pfarrkirche St. Rupert, die auf einen Bau aus dem 17. Jahrhundert zurückgeht.

Hauptartikel: Pfarrkirche St. Rupert

Eine weitere Pfarrkirche und ehem. Kloster- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt befindet sich in Frauenzell:

Hauptartikel: Ehemalige Kloster- und Wallfahrtskirche Frauenzell

Die Filialkirche St. Peter befindet sich im Ortsteil Bruckbach. Die Kirche in Bruckbach stellt sich als Saalbau mit eingezogenem Chor und Chorturm mit Treppengiebel dar. Ihr Chor (ehemaliges Langhaus der Chorturmanlage) ist romanisch, ein Umbau erfolgte im Jahr 1718; 1953/54 folgte eine Erweiterung nach Westen. Der Chorturm ist spätgotisch, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts und um 1600.

Burgen

Die Burg Brennberg ist eine restaurierte Burg aus dem Mittelalter. Die Burganlage ist ganzjährig frei zugänglich und eine Turmbegehung ist ebenfalls jederzeit möglich. Bei guter Sicht reicht der Blick vom Burgturm bis ins Voralpenland.

Hauptartikel: Burgruine Brennberg
In der näheren Umgebung

In der Gemeinde liegt ein Teil des Naturschutzgebietes Höllbachtal.
Das Höllbachtal bietet Lebensraum für viele Tiere und hat eine große Bedeutung im Artenschutzbereich. Besonderheiten im Höllbachtal ist der Wanderweg mit Waldlichtung, meterhohe Gesteinsformationen, Granitfelsen und Gneise sowie ein Gesteinsmeer welches durch den Wildbach durchströmt wird.

Überregionale Wanderwege
Durch Brennberg verläuft der Brennberger Burgensteig. Dieser verbindet verschiedene Burgen zwischen Wörth a.d. Donau, Wiesent, Frauenzell, Brennberg und Falkenstein

Sehenswürdigkeiten

Naturschutzgebiet Höllbachtal ⊙49.08421212.428345
Burg Falkenstein in Falkenstein
Nepal-Himalaya-Pavillon in Wiesent
Schloss Wörth an der Donau
Burgruine Lobenstein bei Zell
Burgruine Siegenstein bei Süssenbach
St. Ägidius-Kirche in Schönfeld

Geotope in der Nähe von Brennberg:

Hauptartikel: Liste der Geotope im Landkreis Regensburg
Sport und Vereine

Im Gemeindebereich gibt es derzeit über 30 Vereine, darunter die 1868 gegründete Freiwillige Feuerwehr Brennberg. Sie sorgt wie die Feuerwehren der Ortsteile für den Brandschutz, für allgemeine Hilfe im Gemeindegebiet und darüber hinaus.
In Brennberg ist der Sportverein SSV Brennberg mit zahlreichen Abteilungen und vielfältigen Angeboten aktiv. Seit 1988 gibt es ein großes Sportgelände. Im Ortsteil Frauenzell befindet sich ein Schlepplift, der bei Schnee in den Wintermonaten in Betrieb ist. Zudem gibt es bei Loidsberg eine gespurte Loipe. Das nächstgelegene Freibad befindet sich in der Nachbargemeinde Falkenstein.

Freizeit

Im Gemeindegebiet sind zahlreiche Rad- und Wanderwege angelegt. Das nächste Hallenbad liegt in Wörth an der Donau.

Regelmäßige Veranstaltungen

Der Kulturausschuss der Gemeinde, aber auch die örtlichen Vereine organisieren regelmäßige Veranstaltungen, die auf Burg Brennberg bzw. dem Sommerkeller, im ehemaligen Kloster, in der Wallfahrtskirche Frauenzell wie auch im Spital Brennberg stattfinden.

Wirtschaft und Infrastruktur
Historischer Gasthof in Brennberg

Brennberg verfügt über zahlreiche Nahversorgungs-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe; überdies ist eine ausreichende ärztliche Versorgung vorhanden. In der Gemeinde gibt es derzeit etwa 230 Arbeitsplätze, zwei Drittel der Arbeitnehmer pendeln aus. (Stand 2014)

In den letzten Jahren wurden Baugrundstücke in den Baugebieten „Fahndorfer Feld“ in Brennberg sowie im Baugebiet „am südlichen Ortsrand von Frauenzell“ geschaffen.

Arbeitsgemeinschaft Vorderer Bayerischer Wald
Am 8. Januar 2007 wurde die Arbeitsgemeinschaft Vorderer Bayerischer Wald, kurz «AG Vorwald» genannt, [16] gegründet. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Region in touristischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht zu stärken.
Mitglieder dieser Gemeinschaft sind die Gemeinden Altenthann, Bernhardswald, Brennberg, Falkenstein, Michelsneukirchen, Rettenbach, Wald, Wiesenfelden, Zell und die Stadt Wörth an der Donau, ebenso alle Heimat-, Tourismus- und Fremdenverkehrsvereine dieser Gemeinden.

Kulturinitiative – Donau.Wald.Kultur
Es besteht mit der Nachbargemeinde Wiesent sowie den Gemeinden Pfatter, Rettenbach und mit der Stadt Wörth die interkommunale Kulturinitiative „Donau.Wald.Kultur“. [17] Seit 2012 wird dabei ein vielfältiges Programm mit Künstlern verschiedenster Richtungen angeboten.

Interkommunale Zusammenarbeit
Neben der Verwaltungsgemeinschaft Wörth an der Donau, in der die Gemeinde Mitglied ist, beteiligt sich Brennberg im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit an weiteren Kooperationen mit der Stadt Wörth. So wurde gemeinsam mit den Gemeinden Wörth und Wiesent der „Familienstützpunkt Donau.Wald“ gegründet. Dieses Pilotprojekt wird durch den Freistaat Bayern gefördert; es gilt als neue Informations- und Kontaktstelle für Familien. Zudem strebt die Gemeinde die Teilnahme an weiteren interkommunalen Projekten an.

Verkehr

Mit dem Bedeutungsverlust der nahegelegenen Bahnstrecke Falkenstein-Regensburg, ging eine Aufwertung der Straßenanbindung in den 1970er Jahren einher.

Brennberg liegt unmittelbar an der Staatsstraße St2153 Richtung Falkenstein. Überdies führen zwei Kreisstraßen durch den Ort: die Kreisstraße R 42 Richtung Wiesent zur Autobahn A3 (Nürnberg – Regensburg – Passau). Die Kreisstraße R 41 als Anbindung an die Staatsstraße St2146, Richtung Wörth an der Donau zur Autobahn A3 (Nürnberg – Regensburg – Passau).

In der Gemeinde gibt es zahlreiche markierte Rad- und Wanderwege. Darüber hinaus liegt der Ort am Prädikatswanderweg Goldsteig. Brennberg ist mit der RVV-Buslinie 37 aus Regensburg sowie einer privaten Buslinie von Wörth nach Brennberg gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.

Staats- und Kreisstraßen
Cham (Oberpfalz) St 2146 – Falkenstein – St 2153 – Brennberg – St 2145 – Forstmühle

Falkenstein – St 2153 – Brennberg – K R 42 – Wiesent –

Falkenstein – St 2153 – Brennberg – K R 41 – St 2146 – Wörth an der Donau –

Öffentliche Einrichtungen

In Brennberg gibt es folgende kommunale Einrichtungen:

Kindergarten
Kinderkrippe
Jugendtreff
Wertstoffhof
Bildung und Wissenschaft

In Brennberg befindet sich eine Grundschule. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit wurde im April 2010[18] der Mittelschulverbund Vorderer Bayerischer Wald – Donautal gegründet. Dieser Schulverbund gilt landkreis- und bezirksübergreifend als Vorzeigeprojekt.

Die Mitglieder des Schulverbundes sind:

Mittelschulverband Wörth-Wiesent, bestehend aus der Stadt Wörth an der Donau, Gemeinde Wiesent, Gemeinde Pfatter, Gemeinde Bach an der Donau
Mittelschulverband Falkenstein, bestehend aus dem Markt Falkenstein, Gemeinde Rettenbach, Gemeinde Brennberg
Gemeinde Wiesenfelden
Medien

Im Gemeindegebiet erscheinen die Donau-Post, eine Lokalausgabe des Straubinger Tagblatts, und der Wörther Anzeiger, eine Lokalausgabe der Mittelbayerischen Zeitung sowie das Regensburger Wochenblatt, eine Ausgabe der Wochenblatt Verlagsgruppe.

Im Gemeindegebiet können neben den überregionalen Programmen auch die Radiosender Radio Charivari, Radio Gong FM, Radio AWN und der regionale Fernsehsender TVA empfangen werden.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Hermann Höcherl
Wolfgang Hutterer (†), Pfarrer (Ernennung zum Ehrenbürger 1904)
Hermann Höcherl (* 1912; † 1989), deutscher Politiker (CSU), Bundesminister a. D.
Johannes Jobst SAC (* 1920; † 2014), Pallottiner und römisch-katholischer Bischof von Broome, Australien (Ernennung zum Ehrenbürger 1960)
Toni Spitzner (* 1929; † 2008), Bürgermeister a. D. und Träger der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland (Ernennung zum Ehrenbürger 1999)
Johann Wolf († 1990)
Alois Schambeck (* 15. März 1925), Gemeinderat von 1971–1976, Heimatforscher und Vorstandsmitglied von Brennberger Vereinen (Ernennung zum Ehrenbürger am 15. März 2015)
Hans Schreier (* 1935), Gemeinderat a. D., dritter Bürgermeister a. D., Ortsheimatpfleger a. D., Mitglied zahlreicher Vereine, Chronist und Autor (Ernennung zum Ehrenbürger am 21. November 2015) [19]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Reinmar von Brennberg (* um 1210; † 1271), Ritter von Brennberg und Minnesänger
Maria Violanta Freiin von Lerchenfeld-Brennberg (* 1739; † 1801), Äbtissin von Niedermünster
Hermann Rabl (* 1778; † 1848), Pfarrer der Mariahilfkirche in München
Josef Anton Herrlein (* 1849; † 1925), Pfarrer in Geiselhöring
Literatur
Fremdenverkehrsgemeinschaft Bayerischer Vorwald: Bayerischer Vorwald – Raum Wörth a. d. Donau Buchdruckerei Eduard Schramm, Wörth/D. 1969
Emil Fuchs: Die Herrschaft Brennberg, Regensburg 1979
Joseph Sächerl: Chronik des Benediktiner-Klosters Frauenzell nebst geschichtlichen Nachrichten über Brennberg, Bruckbach, Siegenstein und Süßenbach, Altenthan, Pettenreut, Arrach, Zell, Martins-Neukirchen, Marienstein und Hetzenbach. In: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, Band 15, 1853, S. 257–466. (Text abrufbar über [3])
Hans K. Schreier: Brennbergs Anwesen. Geschichte der Anwesen der Gemeinde Brennberg. Teil I: Gemeindeteil Brennberg, Brennberg 2001