Liebe Personaler aus Buchholz in der Nordheide:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Buchholz in der Nordheide

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Buchholz in der Nordheide nicht vorenthalten.

Geschichte

Obwohl Buchholz in den heutigen Grenzen eine recht junge Stadt ist, reicht die Geschichte weit zurück:

Ältestes Zeugnis menschlicher Besiedlung im Stadtgebiet Buchholz ist ein Lagerplatz der Hamburger Kultur (13.000–10.000 v. Chr.), der zum Ende der letzten Eiszeit angelegt wurde. Bekanntere Denkmäler aus vorgeschichtlicher Zeit sind das Hünenbett im Klecker Wald und verschiedene Hügelgräbergruppen, die von der Einzelgrabkultur bis in spätsächsische Zeit datieren. Insgesamt sind im Stadtgebiet annähernd 560 archäologische Fundstellen bekannt.

Der Ortsteil Sprötze wurde als Sproccinla 1105, der Ortsteil Steinbeck 1331 erstmals erwähnt. 1450 wurde Buchholz erstmals im „Winsener Schatzregister“ als Dorf „Bockholte“ genannt. Es bestand damals aus wohl nur sechs Hofstellen.

Im Jahre 1527 wurde Buchholz evangelisch. 1654 wurde die erste Schule in Buchholz gebaut. Laut Amtslagerbuch des Amtes Harburg hatte Buchholz 1667 vierzehn Hofstellen, eine Schule und einen Krug. Die Ackerfläche betrug 45,5 ha. 1699 wurde der erste Feuerlöschverband gegründet. Von 1803 bis 1814 besetzten Napoleons Truppen das Dorf. In dieser Zeit wurde die Chaussee Bremen–Hamburg (heutige B 75) abseits des Dorfes gebaut. Am 15. Mai 1857 erhielt die Gemeinde Buchholz die Selbstverwaltung. Am 1. Juni 1874 wurde die Eisenbahnstrecke Hamburg–Bremen mit einem Bahnhof in Buchholz dem Verkehr übergeben. Die weitere Strecke Buchholz–Lüneburg erhielt einen eigenen Bahnhof. 1899 wurde das Imprägnierwerk (Julius Rütger aus Berlin) südlich des Bahnhofs in Betrieb genommen, mit anfangs etwa 50 Arbeitern. Um 1900 entstand ein Kalksandsteinwerk gegenüber dem Bahnhof. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde daraus eine Mehlfabrik, später eine Fassfabrik. Seit 1963 befindet sich hier die Reihenhaussiedlung Bremer Reihe. 1901 wurde die Eisenbahnstrecke Buchholz–Soltau eingeweiht. Im gleichen Jahr entstand ein Wasserwerk (besteht bis 1923). Im folgenden Jahr wurde die Eisenbahnstrecke Buchholz–Bremervörde eingeweiht (Abschnitt Buchholz–Hollenstedt 1968 stillgelegt).

Am 8. Juni 1925 wurde in Buchholz durch Otto Telschow die erste NSDAP-Ortsgruppe des nördlichen Niedersachsen gegründet. Telschow wurde später Gauleiter des Gaus Ost-Hannover, dessen Sitz bis zum Sommer 1932 in Buchholz war, bevor dieser zuerst nach Harburg und später nach Lüneburg verlegt wurde. Der Ort blieb trotz dieser Verlegung jedoch ein Zentrum nationalsozialistischer Politik in der Region. So stand in Buchholz in der Geraden Straße die am 4. November 1934 eingeweihte Ehrenhalle der Nationalsozialisten, die die wichtigste nationalsozialistische Kult- und Feierstätte im Gau Ost-Hannover war. Auf dem Schornstein der bereits erwähnten Fassfabrik an der Bremer Straße und damit in Sichtweite der „Ehrenhalle“ wehte die Hakenkreuzfahne. Diese Fahne hatten ein paar Arbeiter, die in der damals verfolgten SPD organisiert waren, bei Nacht und Nebel heruntergeholt und einige Tage versteckt. Sie wurde anonym per Post an die NSDAP nach Harburg geschickt.

1936 wurde das Teilstück Dibbersen–Sittensen der Reichsautobahn (heutige A 1) dem Verkehr übergeben.

Am 19. April 1945 rückten britische Panzer in Steinbeck ein. Am 6. Juni 1945 setzte die Militärregierung einen provisorischen Gemeinderat ein. Im Gasthaus „Hoheluft“ in Steinbeck wurden am 29. April 1945 durch Parlamentäre die Verhandlungen über die kampflose Übergabe der Stadt Hamburg an die Engländer eingeleitet. Der Verhandlungstisch ist dort noch heute zu sehen; ausgehängte Dokumente erinnern an das Ereignis. [2] Am 15. Juli 1958 wurde Buchholz zur Stadt. Am 14. Dezember 1959 erhielt es den Namenszusatz „in der Nordheide“, der seit dem 1. Januar 1960 offiziell verwendet wird.

Im August 1972, wurde das Hallen- und Freibad Herrenheide eingeweiht. Im selben Jahr wurde die Kreis-Sonderschule eröffnet und 1974 das Abwassernetz der Stadt an den Abwasserkanal des Landkreises angeschlossen. 1981 wurde der Personenverkehr auf der Eisenbahnstrecke Buchholz–Lüneburg eingestellt; diese Bahnstrecke wurde bis 1996 in Teilschritten endgültig stillgelegt. Der Abschnitt Buchholz–Jesteburg ist heute Teil der Güterumgehungsbahn zum Rangierbahnhof Maschen.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Dibbersen, Holm, Holm-Seppensen, Seppensen, Sprötze, Steinbeck und Trelde sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Itzenbüttel und Lüllau im Zuge der Gemeindereform eingegliedert.[3] Die Einwohnerzahl der Stadt erhöhte sich um 50 %.

Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung mach Gebietsständen von 1821 bis 2014 nach nebenstehenden Daten

(jeweils am 31. Dezember, wenn nicht anders angegeben)

1821: 00.178
1871: 00.350
1905: 01.220
1925: 02.138
1939: 03.110
1945: 05.000 (geschätzte Anzahl)
1946: 06.003
1958: 07.523
1961: 08.574 (13.599 mit den später eingemeindeten Orten, Volkszählung am 6. Juni)[3]
1963: 10.364
1968: 13.590
1970: 13.726 (19.677 mit den später eingemeindeten Orten, Volkszählung am 27. Mai)[3]
1972: 15.273 (22.620 mit den am folgenden Tag eingemeindeten Orten, 30. Juni)

Stadt Buchholz in der Nordheide nach den Eingemeindungen

1972: 22.620 (1. Juli)
1975: 26.393
1998: 35.264
1999: 35.603
2000: 35.916
2001: 36.109
2002: 36.483
2003: 36.943
2004: 37.556
2005: 37.987
2006: 38.167
2007: 38.162
2010: 40.234
2012: 40.790
2014: 41.749
Politik
Stadtrat
Kommunalwahl 2001

Nach dem Wahlergebnis von 2001 waren im Stadtrat vertreten (in Klammern die Zahl der Mandate): CDU (14), SPD (13), FDP (5), Grüne (4), BUB (1), IDA (1). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme.

Kommunalwahl 2006

Bei der Kommunalwahl am 10. September 2006 erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 52,4 % (in Klammern die Zahl der Mandate) CDU 45,3 % (17), SPD 22,3 % (8 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen 11,9 % (4), FDP 10,0 % (4 Sitze), WASG 2,3 % (1), BUB 2,0 % (1), IDA 1,6 % (1), UWG 4,6 % (2 Sitze). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme.

Kommunalwahl 2011

Kommunalwahl 2011[4]
Wahlbeteiligung: 55,5 % (2006: 52,4 %)

 %403020100

32,0 %26,0 %17,3 %7,7 %2,3 %2,4 %5,5 %5,7 %1,2 %n. k.

CDUSPDGrüneFDPLinkeePiratenUWGBuLiRRPBUB
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2006
 %p   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10-12-14

-13,3 %p
+3,7 %p+5,4 %p-2,3 %p± 0,0 %p+2,4 %p+0,9 %p+5,7 %p+1,2 %p-2,0 %p
CDUSPDGrüneFDPLinkeePiratenUWGBuLiRRPBUBVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:e 2006: WASG

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe – Dunkel

Bei der Kommunalwahl am 11. September 2011 erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 55,5 % (in Klammern die Zahl der Mandate) CDU 32,0 % (12), SPD 26,0 % (10 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen 17,3 % (7), FDP 7,7 % (3 Sitze), Linke 2,3 % (1), Piraten 2,4 % (1), UWG 5,5 % (2 Sitze), BuLi 5,7 % (2), RRP 1,2 % (0). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme. Der Ratsherr Kristian Stemmler trat nach einem Ausschluss durch die Linken im Oktober 2015 in Die PARTEI ein, welche somit nun den Sitz der Linken übernommen hat.[5]

Kommunalwahl 2016

Bei der Kommunalwahl am 10. September 2016 erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 58,5 % (in Klammern die Zahl der Mandate) CDU 32,0 % (12), SPD 20,1 % (8), Grüne 12,3 % (5), FDP 12,2 % (5), Die Linke 3,0 % (1), AfD 9,1 % (2) – ursprünglich 3, Hans-Wilhelm Stehnken, zur Kommunalwahl auf Platz 1 der AfD Liste, trat nach der Wahl aus der AfD aus, hat seinen Sitz behalten und ist jetzt fraktionsloses Ratsmitglied -, Buchholzer Liste 9,9 % (4), Piraten 0,8 % (0), Kandidat Uwe Schulze 0,6 % (kein Sitz). Mit dem stimmberichtigten hauptamtlichen Bürgermeister hat der Rat der Stadt Buchholz 39 Sitze. Die Ergebnisse im Detail finden sich unter www.buchholz.de/Rathaus/Politik und Rat/ Wahlen.

Bürgermeisterwahl 2001

Im Jahr 2001 wurde mit Norbert Stein (SPD) erstmals direkt ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt, der gleichzeitig Chef der Verwaltung ist.

Bürgermeisterwahl 2006

Bei der Bürgermeister-Direktwahl am 10. September 2006 unterlag der bisherige Amtsinhaber Norbert Stein mit 32,5 % seinem Herausforderer Wilfried Geiger (parteilos) (67,5 %). Der Amtsantritt Geigers erfolgte am 1. November 2006.

Bürgermeisterwahl 2014

Bei der Bürgermeister-Direktwahl am 15. Juni 2014 (Stichwahl) gewann Jan-Hendrik Röhse (CDU) mit 61,3 % der Stimmen. Sein Gegenkandidat Joachim Zinnecker (Bündnis 90/Die Grünen) unterlag mit 38,7 %. Röhse trat sein Amt als Bürgermeister am 1. November 2014 an. Insgesamt waren fünf zugelassene Kandidaten angetreten, davon drei parteilose: Norbert Keese, Uwe Schulze und Ronald Bohn.

Bürgermeister heute

Aktuell ist Jan Hendrik Röhse (CDU) der amtierende Bürgermeister der Stadt Buchholz in der Nordheide.

Buchholzer Gemeindevorsteher und Bürgermeister seit 1869:

1869–1873: Hans-Heinrich Eggers
1873–1880: Johann Heinrich Koch
1880–1885: Hans-Heinrich Eggers
1885–1894: (Peter?) Rehm
1894–1900: Adolf Behrens
1900–1906: P. H. Albers
1906–1919: Adolf Behrens
1919–1921: Wilhelm Meister
1921–1924: Hermann Burgdorf (DVP)
1924–1928: Otto Meyer
1928: Hermann Soltau
1928–1933: Oskar Dost
1933–1935: Theodor Mahler (NSDAP)
1935–1945: Rudolf Meyer (NSDAP)
1945–1946: Otto Meyer
1946–1947: Adolf Meyer (Unabhängige)
1947–1948: Heinrich Fricken (SPD)
1948–1950: Peter Cohrs (DP)
1950–1955: Adolf Meyer
1955–1956: Friedrich Diekmann
1956–1961: Ludwig Kröger (UWG)
1961: Wilhelm Prehn (FDP)
1961–1976: Adolf Matthies
1976–1981: Margareta Braasch (SPD)
1981–1991: Hans-Heinrich Schmidt (CDU)
1991–1994: Götz von Rohr (SPD)
1994–2001: Joachim Schleif (CDU)
2001–2006: Norbert Stein (SPD)
2006–2014: Wilfried Geiger (parteilos)
seit 2014: Jan-Hendrik Röhse (CDU)
Wappen

Blasonierung nach Hauptsatzung[6]: Das Wappen der Stadt zeigt einen Schild, dessen oberes Feld geteilt ist. Auf der linken Seite des Schildes befindet sich auf goldenem Grund ein Buchenzweig mit fünf grünen Blättern. Die rechte Seite des Schildes zeigt auf blauem Grund in Gold zwei niedersächsische Pferdeköpfe, die nach innen gerichtet sind. Das untere Feld des Schildes zeigt rotes Mauerwerk in fünf Schichten.

Städtepartnerschaften
Ortsschild Stadt Buchholz (Nordheide)
Canteleu, Département Seine-Maritime, Frankreich (13. September 1975)
Wołów, Polen (24. August 1996)
Järvenpää, Finnland (8. April 2005)
Religionen
Christuskirche

Seit der Einführung der Reformation sind die Einwohner von Buchholz, das zuvor zum Bistum Verden gehörte, überwiegend evangelisch-lutherisch.

Die evangelisch-lutherischen Kirchen St. Paulus von 1892 in der Stadtmitte und St. Johannis von 1967 im Süden der Stadt gehören zum Kirchenkreis Hittfeld im Sprengel Lüneburg der Landeskirche Hannovers. Weitere evangelisch-lutherische Kirchen befinden sich in Buchholzer Ortsteilen.

Die Christuskirche an der Bremer Straße gehört zur evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die Friedenskirche an der Soltauer Straße wurde 2005 in einem ehemaligen Autohaus eingerichtet, ihre bereits 1952 gegründete Gemeinde gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Zur Christlichen Versammlung Buchholz gehört das Gemeindehaus an der Suerhoper Straße.

Die katholische St.-Petrus-Kirche an der Lüneburger Straße wurde 1937 erbaut und 1963 erweitert, ihre Pfarrgemeinde gehört zum Bistum Hildesheim.

Eine neuapostolische Kirche befindet sich an der Mittelstraße, ihre auf das Jahr 1932 zurückgehende Gemeinde gehört zur Neuapostolischen Kirche in Norddeutschland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Presse

Tageszeitungen mit lokaler Berichterstattung über Buchholz sind der in Winsen erscheinende Winsener Anzeiger (WA) und die Beilage des Hamburger Abendblatts Harburg & Umland. Ferner erscheint für Buchholz die Werbezeitung Nordheide Wochenblatt. Die Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) sind 2013 eingestellt worden. Die letzte Ausgabe des 1844 gegründeten Traditionsblatts erschien am 30. September 2013.

Stadtfest Buchholz 2012: Larry Mathews Blackstone auf der Bühne am Rathausplatz
Musik
Heidjer-Shanty-Chor Buchholz
KIB – Kammermusik in Buchholz (Konzerte im Albert-Einstein-Gymnasium)
Musikinitiative Buchholz
Posaunenchor St. Paulus
Stadtorchester Buchholz e.V. (vormals Blasorchester Sprötze)[7]
Pure Wahrheit
Ronja Eisermann & Band
Daniel Estrin (Voyager)
Victim Solidarity Night (Benefizkonzerte zugunsten der Hardcore Help Foundation im Jugendendzentrum)
JL RichBo$$ (Musikproduzent)
Bauwerke
Buchholz Galerie
Empore
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
Funkturm
Gut Holm
Holmer Mühle
Kabenhof
Museumsdorf Seppensen
Sniers Hus
St.-Johannis-Kirche
St.-Paulus-Kirche
St.-Petrus-Kirche
Windmühle Dibbersen
City-Center
Wirtschaft und Infrastruktur
Das Unternehmen Möbel Kraft AG im Gewerbegebiet I
Wirtschaft

Buchholz verfügt über drei große Gewerbegebiete. Die Gewerbegebiete I und II sind vollständig belegt
Die Innenstadt von Buchholz ist ein beliebter Ort für Einzelhandelsbetriebe. Dort befinden sich außerdem Famila, Penny und Budni. In der Innenstadt sind zudem viele kleine Privatunternehmen ansässig. In Buchholz hat die Betz Holding, ein großes Produktions- und Vertriebsunternehmen von Handelsmarken-Artikeln im Lebensmittel- und Hygienebereich, ihren Sitz.

Gewerbegebiet I „Vaenser Heide“

Das Gewerbegebiet I „Vaenser Heide“ ist das älteste und größte. Es ist vor allem durch Einzelhandelsbetriebe wie Möbel Kraft, Media Markt, Famila und Obi geprägt. Außerdem bekannt ist das Sportbekleidungsunternehmen killtec Sport- und Freizeit.

Das Gewerbegebiet II

Das Gewerbegebiet II befindet sich in direkter Nachbarschaft. Es wird durch Dienstleistungs-, Handwerks- und Großhandelsunternehmen bestimmt. Das Gewerbegebiet II ist 2014 in nördlicher Richtung (Dibbersen) um rund sechs Hektar erweitert worden.

Gewerbegebiet III „Trelder Berg“

Das Gewerbegebiet III „Trelder Berg“ ist das jüngste der drei. Seit Ende 2017 sind sämtliche Flächen belegt. Mit acht Autohäusern (BMW, Toyota, Opel, Ford, Mercedes, Renault, Dacia und Hyundai) etabliert sich hier die größte Automeile der Nordheide.

Verkehr
Fernstraßennetz

In der Ortschaft Dibbersen liegt die gleichnamige Anschlussstelle, die Buchholz an die A 1 Hamburg–Bremen anschließt. Am nahegelegenen Buchholzer Dreieck beginnt die A 261, eine Eckverbindung zur A 7 Flensburg–Hamburg–Hannover. Außerdem liegt Buchholz an den Bundesstraßen 75 und 3. Seit Ende 2014 verläuft die Bundesstraße 75 an Dibbersen vorbei (Dibbersener Umgehungsstraße) und kreuzt am Trelder Berg die Bundesstraße 3. Von der Anschlussstelle A 1 Rade (zur Gemeinde Neu Wulmstorf gehörend) erreicht man Buchholz über die Bundesstraße 3.

Bahnhof Buchholz (Nordheide)
Bahnhof Buchholz (Nordheide)

Buchholz liegt an der Hauptstrecke Rollbahn Hamburg–Bremen und ist sowohl Ausgangspunkt der Heidebahn nach Hannover als auch einer Güterumgehungsbahn zum Rangierbahnhof Maschen, die die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke Buchholz–Lüneburg im Abschnitt Buchholz–Jesteburg nutzt. Bis 1968 existierte darüber hinaus
eine Strecke über Hollenstedt nach Bremervörde. Der Bahnhof Buchholz verfügte über umfangreiche Gleisanlagen einschließlich eines Vorbahnhofes mit Ablaufberg; Buchholz hatte früher auch ein bedeutendes Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe und Ringlokschuppen.

Im Personenverkehr wird der Bahnhof Buchholz durch die Expresslinie Hamburg–Bremen (metronom) und die Regionalbahnlinien Hamburg–Bremen (metronom) und Buchholz–Soltau–Hannover (Erixx) bedient. Die Regionalbahnen halten auch an den im Buchholzer Stadtgebiet liegenden Haltepunkten Sprötze (an der Strecke nach Bremen), Suerhop und Holm-Seppensen (beide Heidebahn). In allen Zügen gelten Fahrausweise des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV).

Im Güterverkehr wird Buchholz seit einigen Jahren nicht mehr bedient. Letzter Kunde war ein Schotterwerk südlich des Vorbahnhofes. Dessen ehemaliges Betriebsgelände ist saniert und renaturiert worden. Die Bahnhöfe Holm-Seppensen und Sprötze verloren ihre Eigenschaft als Güterbahnhof bereits in den 1980er Jahren und wurden zu Haltepunkten zurückgebaut. Außer für den Personennahverkehr (ca. 5000 Fahrgäste täglich) hat der Bahnhof eine große Bedeutung bei der Abwicklung von durchfahrenden Güter- und Fernverkehrszügen.

Am 4. Juni 1939 ereignete sich bei Buchholz ein Zusammenprall zweier Züge. 15 Menschen starben, 23 wurden darüber hinaus verletzt.[8]

Busverkehr

Drei Buslinien vom Buchholz Bus (4101, 4102, 4103) erschließen werktags die Kernstadt sowie die Stadtteile Steinbeck und Holm-Seppensen und schneiden sich dabei an der zentral gelegenen Haltestelle „Treffpunkt“. Allerdings werden zu besonderen Veranstaltungen in der Stadt oder an den Adventsonntagen die Betriebszeiten gesondert verlängert bzw. angepasst.

Darüber hinaus verkehren Regionalbusse Richtung Hamburg-Harburg, Hanstedt/Egestorf, Winsen und Hollenstedt, auch an Sonn- und Feiertagen. Diese Busse fahren vom Bahnhofsvorplatz oder vom ZOB und übernehmen mit der Anbindung von Dibbersen, Trelde und Reindorf auch innerstädtische Verkehrsaufgaben.

An Schultagen fahren zusätzlich zahlreiche Schulbusse sternförmig aus dem ganzen Landkreis nach Buchholz und nachmittags wieder zurück. Diese Busse sind öffentlich und können von jedermann genutzt werden. Da Buchholz bedeutender Berufsschulstandort ist, ergeben sich Fahrtmöglichkeiten in fast alle Ortschaften des Landkreises Harburg. Zentrale Umsteigehaltestelle für den Schülerverkehr ist der ZOB.

In der Sommersaison verkehren im Gebiet des Naturparks drei Freizeitbuslinien, die so genannten Heide-Shuttles. Die Fahrten mit den Bussen sind kostenlos und durch einen Fahrradanhänger am Bus ist eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern möglich. Mit diesen Bussen gelangt man nach Niederhaverbeck inmitten der Heidelandschaften der Lüneburger Heide. Die Busse fahren zwischen Juli und Oktober durchgängig an jedem Wochentag und auch an Sonn- und Feiertagen.

Genau wie im Bahnverkehr gilt für Busfahrten seit Ende 2004 der HVV-Tarif.

Bildung

Buchholz verfügt über sechs Grundschulen, eine Oberschule, zwei Schulzentren mit weiterführenden Schulen (Gymnasium, Realschule), Berufsbildenden Schulen, einer Gesamtschule und zwei Förderschulen mit den Schwerpunkten eine mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ und eine mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ sowie über eine Kreisvolkshochschule (KVH). Zudem sind im Bereich der Kernstadt zahlreiche Weiterbildungszentren wie zum Beispiel die Grone Schule angesiedelt. Im Stadtteil Dibbersen ist die private Christliche Schule Nordheide (ehemals August-Hermann-Francke-Schule) ansässig.

Rettungskräfte

Das Krankenhaus Buchholz hat 302 Betten und gehört zusammen mit dem Krankenhaus Winsen dem Elbe-Heide-Krankenhausverbund an, der mehrere Kliniken im südlichen Hamburger Umland umfasst. In Buchholz befindet sich eine Polizeistation sowie die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Buchholz, die mit ihren örtlichen Feuerwehren in Buchholz, Dibbersen, Holm, Sprötze und Trelde für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe sorgt. Innerhalb der Feuerwehr hat sich eine Tauchergruppe gebildet.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Martin Mulsow (* 1959), Philosoph
Matthias Wolfes (* 1961), evang.-luth. Theologe und Kirchenhistoriker
Sven Böttcher (* 1964), Schriftsteller, Übersetzer und Drehbuchautor
Kathrin Wagner-Bockey (* 1968), Politikerin (SPD)
Jens-Martin Kruse (* 1969), lutherischer Geistlicher
Sandra Corzilius (* 1975), Schauspielerin
Melanie Bernstein (* 1976), Politikerin
Peter und Michael Spierig (* 1976), Filmregisseure
Annika Martens (* 1977), Schauspielerin
Julia Seeliger (* 1979), Journalistin
Arne Stephan (* 1982), Schauspieler
Karl-Christian König (* 1983), Radrennfahrer
Alexander Meier (* 1983), Fußballspieler
Nils Schwarzenberg (* 1985), Sänger & Schauspieler
Alexander Granzow (* 1990), Schauspieler
Nikias Arndt (* 1991), Radrennfahrer
Weitere Persönlichkeiten, die in Buchholz leben
Herbert Helmrich (1934–2017), CDU-Politiker
Ursula Hinrichs (* 1935), Schauspielerin
Hans Steinhart (* 1940), Agrarwissenschaftler und Biochemiker
Dieter Kottysch (1943–2017), Boxer (Olympiasieger 1972)
Wilhelm Leber (* 1947), bis 2013 Stammapostel der Neuapostolischen Kirche
Christel Wegner (* 1947), DKP-Landtagsabgeordnete
Nicole Bracht-Bendt (* 1959), FDP-Politikerin
Matthias Stach (* 1969), Sportjournalist und Kommentator
Ehrenbürger
Kurt Jung, 1947–1968 im Gemeinderat (Verleihung der Ehrenbürgerschaft 1968)
Hermann Gerdau, langjähriges Ratsmitglied (1972)
Ludwig Kröger, ehemaliger Bürgermeister (1976)
Adolf Matthies, ehemaliger Bürgermeister (1976)
Walter Kludas, Heimatforscher (1980)
Margareta Braasch, 20-jährige Tätigkeit zum Wohle von Buchholz (1987)
Richard Heuer, Bürgermeister und Ortsbürgermeister von Holm-Seppensen seit 1945 (1987)
Werner Böhring, langjähriger Bürgermeister und Ortsbürgermeister von Sprötze und Schiedsmann der Stadt Buchholz (1997)
Dieter Hoppe, 30-jährige ehrenamtliche Arbeit (2002)
Hans Heinrich Schmidt, ehemaliger Bürgermeister, langjähriges ehrenamtliches Engagement (2002)
Ute Schui-Eberhart, langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe (2015)

Dem damaligen Staatsrat und NSDAP-Gauleiter Otto Telschow wurde am 23. Januar 1941 anlässlich seines 65. Geburtstages auf Vorschlag des Bürgermeisters durch den Gemeinderat das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Buchholz verliehen. Diese Würde wurde ihm auf der Sitzung des Buchholzer Stadtrates vom 3. Juni 2008 einstimmig aberkannt.

Literatur
Heinrich Hoyer, Willi Wegewitz, Diedrich Hinrichs, Hermann Burgdorf, Hans-Jürgen Kludas, Walter Kludas, Hans Schmidt, Pastor J. Bottermann, u.a. 500 Jahre Buchholz – ein Festbuch zur 500-Jahrfeier herausgegeben von der Gemeinde Buchholz, Kreis Harburg, Gesamtherstellung J.J. Augustin Glückstadt 1950
Walter Kludas: Buchholz. Gesicht und Geschichte eines Heide-Ortes. herausgegeben von der Stadtverwaltung Buchholz i. d. N., Buchholz in der Nordheide 1981.
Walter Kludas: Buchholz in der Nordheide Band II. Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart mit Erzählungen herausgegeben von der Stadtverwaltung Buchholz i. d. N., Hans Christians Druckerei Hamburg 1983.
Birgit Diekhöner, Michael Kreidner, Helmut Hoffmeister, Jan Wiborg: Buchholz 1925–1945 – Die verschwiegenen 20 Jahre. Buchholz 1986 (Zweite Auflage: Ahlborn, Buchholz 1988).
Werner Voß unter Mitwirkung von Thekla Scharsig: Das Dorf Buchholz (in der Nordheide) im Spiegel alter Urkunden. Voß, Rosengarten-Sottorf 1997 (Sottorfer Hefte; 2).
Buchholz in der Nordheide. Mit Texten von Martina Jürgens und Fotografien von Michael Zapf, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 2004.
Buchholzer Schriften. Herausgegeben vom Geschichts- und Museumsverein Buchholz in der Nordheide und Umgebung e. V., PD-Verlag, Heidenau seit 2006.
Carl-Günther Jastram: Buchholz und seine Schützen zu Kaisers Zeiten. ISBN 978-3-8482-5133-9, 2.Auflage 2012, 290 Seiten.
Carl-Günther Jastram: Buchholz und seine Schützen zu Zeiten der Weimarer Republik. ISBN 978-3-8482-1211-8, 2012, 276 Seiten.
Carl-Günther Jastram: Buchholz und seine Schützen zu Zeiten des Dritten Reiches. ISBN 978-3-8482-3230-7, 2012,318 Seiten.
Götz von Rohr: Keine Zeit zu trauern – Wie es in Buchholz 1945 weiterging. ISBN 978-3-86707-834-4, 2012, 320 Seiten.
Gerhard Klußmeier: „Die Ehrenhalle der Nationalsozialisten in Buchholz. Dokumente und Bilder zur Geschichte eines Grundstücks von 1934 bis 1958“; Heidenau 2016. ISBN 978-3-86707-840-5
Weblinks
 Commons: Buchholz in der Nordheide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Buchholz in der Nordheide – Reiseführer
Offizielle Internetpräsenz der Stadt Buchholz
Linkkatalog zum Thema Buchholz in der Nordheide bei curlie.org (ehemals DMOZ)