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Geschichte
Siehe auch: Geschichte Mecklenburgs und Liste der Bischöfe von Schwerin
Name

Ab 1171 wurde der Burgward Butissowe bzw. Butessowe öfter genannt und ab 1229 hieß es dann verkürzt Buszowe oder Butzow. Der Ortsname könnte den polabischen Personennamen Butis, Budis oder Bytis enthalten, der auch bei den Sorben, Tschechen und Polen gebräuchlich war.[4]

Neben Waren (Müritz), Gnoien und anderen Siedlungsplätzen wird Bützow bereits um 150 n. Chr. von Claudius Ptolemäus als Bunitium erwähnt.

Mittelalter
Bützow und Kloster Bethlehem rechts auf der Vicke-Schorler-Rolle (erstellt 1578–1586)

1171 wurde die slawische Burg (castrum Butissowe) im Land Bützow (Terra Butissowe) erwähnt. Um 1180 wurde Bützow unter Bischof Berno bischöfliche Residenz und von 1229 stammt eine erste Urkunde des Bischofs. Vermutlich ab 1229 erfolgte die planmäßige Anlage als deutsche Stadt, die 1236 das Stadtrecht erhielt. Sie befand sich im Besitz der Bischöfe von Schwerin. 1239 war sie Hauptresidenz des Bistums Schwerin. 1248 wurde das Kollegiatstift der Stadtkirche St. Elisabeth gegründet. Die Stiftslandtage fanden in Bützow statt. 1263 begann der Bau der Befestigung und der Burg. Ab 1270 ist hier ein Archidiakonat.[5]
1468 wurde das Kloster Bethlehem für die Schwestern vom gemeinsamen Leben vor dem Rostocker Tor gegründet und während der Reformation in das Raths-Armenhaus umgewandelt.[6] 1540 wurde das Hochstift Schwerin säkularisiert. Bützow gelangte an die Herzöge zu Mecklenburg. 1556 wurde der Neubau des Schlosses vollendet.

17. bis 19. Jahrhundert
Stadtansicht von Bützow um 1650
Stadtgrundriss von Bützow im Jahr 1692
Für die Bützower Altstadt typisches Fachwerkhaus (Schlossstrasse 16)

1648 fiel Bützow mit dem Hochstift Schwerin an Mecklenburg. 1699 bis 1703 siedelten sich 72 Hugenotten-Familien an, die Wollverarbeitung betrieben und Tabak anbauten. Nach dem Tod des Herzogs Friedrich Wilhelm übersiedelte für die Zeit von 1713 bis 1749 seine Witwe Sophie mit 56 deutsch-reformierten Angehörigen ihres Hofstaates in das Bützower Schloss und begründete so die deutsch-reformierte Gemeinde in der Stadt.

1716 wurden durch einen Stadtbrand das Rathaus und große Teile der Stadt zerstört. 1760 bis 1789 war das Schloss Sitz der Friedrichs-Universität, die von Herzog Friedrich wegen theologischer Differenzen als Konkurrenz zur Universität Rostock gegründet wurde.

Soziale und politische Spannungen als Auswirkung der Französischen Revolution führten auch in Bützow zu Spannungen; der sogenannte Gänsekrieg von 1794 war Ausdruck der Unzufriedenheit zwischen Bürgern und Rat der Stadt. In seiner Erzählung Die Gänse von Bützow (1866) bezieht sich Wilhelm Raabe auf dieses Ereignis. Von 1812 bis 1879 war das Kriminalkollegium (Obergericht) im Schloss angesiedelt. 1838 erfolgte der Bau der Strafanstalt und des Zuchthauses Dreibergen, der heutigen JVA Bützow.

1850 wurde der Eisenbahnanschluss nach Rostock, Schwerin und Güstrow gelegt. Bützow wurde 1851 eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.[7] Von 1898 bis 1914 tagte der Bützower Hoftag zur Karnevalszeit in Bützow.

20. Jahrhundert
Schloss während der Sanierung (2012)

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Jüdische Friedhof an der Landstraße nach Kröpelin geschändet, aber nach 1945 auf Befehl des sowjetischen Stadtkommandanten wieder hergerichtet. Von den Bützower Juden lebte nach den Novemberpogromen 1938 nur noch ein betagtes Ehepaar in der Stadt; es wurde im November 1942 ins KZ Theresienstadt gebracht, wo die Eheleute 1943 starben.[8] Während des Zweiten Weltkrieges mussten Frauen und Männer aus Polen (untergebracht in Baracken Am Wall) und der Sowjetunion (untergebracht in Baracken am Bahnübergang Bützow/Wolken) rüstungswichtige Zwangsarbeit verrichten. Von 1933 bis 1945 war das Zuchthaus und Strafgefängnis Dreibergen-Bützow mit durchschnittlich 900 Gefangenen belegt, 1944 waren es sogar 3000. Im Jahre 1942 wurden 16 Gefangene und 1945 70 Gefangene des NS-Regimes hingerichtet, darunter zahlreiche ohne Gerichtsurteil ermordet. Insgesamt starben an den katastrophalen Haftbedingungen 770 Insassen.

Nach dem Einzug der Roten Armee am 3. Mai 1945 wurde das Zuchthaus Dreibergen zunächst als Repatriierungslager benutzt. Für politische Häftlinge wurde dagegen ein Flügel des ehemaligen Zentralgefängnisses am Schlossplatz genutzt. Am 1. Januar 1951 übernahm die Volkspolizei das Zuchthaus. Bützow wurde zur Haftstätte von Hunderten von Gegnern des SED-Regimes. Spektakulär war der Prozess in Bützow 1953 im Rahmen der Aktion Rose gegen 447 inhaftierte Gaststätten- und Hotelbesitzer.[9] Der Name „Zuchthaus Bützow“ wurde für Regimegegner im Norden der DDR zum Inbegriff für eine harte Repression politischer Gegner durch die SED-Diktatur, vergleichbar mit der Justizvollzugsanstalt Bautzen.[10]

Im April und Mai 1946 wurden in Bützow zehn Jugendliche (ab 15 Jahren) und ein Erwachsener durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD verhaftet und unter Folter zu Aussagen gebracht, dass sie im Kriegsfall gegen die Rote Armee kämpfen wollten. Der Erwachsene wurde erschossen, von den verurteilten Jugendlichen kamen drei im Lager um. Die gesamte Gruppe wurde 1993 von der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation rehabilitiert.[11]

Von 1949 bis Anfang der 1990er Jahre war Bützow der Standort eines bedeutenden Möbelwerkes.

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Horst und Wolken eingegliedert.

Von 1952 bis 1994 war Bützow Kreisstadt, zunächst im Bezirk Schwerin, dann in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern mit dem Rathaus im Rahmen der Städtebauförderung saniert.

Am 1. Januar 1999 wurde Parkow eingemeindet.[12]

21. Jahrhundert
Schlossplatz mit Krummem Haus, Grundschule und Freizeithaus

Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.

Tornado im Mai 2015

Hauptartikel: Tornado in Bützow

Am 5. Mai 2015 richtete ein Tornado der Stärke F3 schwere Schäden an mehreren Gebäuden, darunter das Rathaus und das Krankenhaus, an. In der Altstadt wurde das Dach der Stiftskirche teilweise abgedeckt. Es wurde Katastrophenalarm ausgelöst.[13][14] Bereits kurz nach dem Abklingen des Tornados fanden sich zahlreiche Aufräumhelfer aus der Umgebung ein. Für Soforthilfe wurden Spenden gesammelt.[15]
2017 war der Großteil der Schäden, die rund 40 Millionen Euro betrugen, beseitigt.[16]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1890 1910 1989 2000 2006 2009 2012 2015
Einwohner 5.323 5.874 10.650 8.772 7.906 7.732 7.635 7.848

Politik
Stadtrat
Rathaus von Bützow

Die Stadtvertretung der Stadt Bützow besteht aus 21 gewählten Vertretern.
Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 37,5 % zu folgender Zusammensetzung der Stadtvertretung:[17]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
CDU 43,4 % 9
SPD 15,4 % 3
LINKE 12,9 % 3
AfD 04,7 % 1
Unabhängige Bützower Bürger 14,3 % 3
Einzelbewerber 08,2 % 2

Die Stadtvertreter haben fünf Fraktionen gebildet. Der Stadtvertreter der AfD und die beiden Einzelbewerber haben sich zu einer Fraktion zusammengeschlossen.

Bürgermeister

Im April 2014 wurde Christian Grüschow im zweiten Wahlgang zum Nachfolger von Sebastian Constien SPD gewählt.[18]
Constien war 2010 zum Bürgermeister gewählt worden, im Oktober 2013 wurde er zum Landrat des Landkreises Rostock gewählt.

Wappen

Das Wappen wurde unter der Nr. 70 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: In Rot zwei schräg gekreuzte goldene Bischofsstäbe mit zugewendeten Krümmen, die Kreuzung überdeckt von einer goldenen Mitra.

Städtepartnerschaften

Bützow unterhält eine Städtepartnerschaft zu Eckernförde in Schleswig-Holstein. Diese Kontakte bestehen schon seit den 1950er Jahren, ruhten jedoch längere Zeit. Seit September 1990 gibt es wieder einen Partnerschaftsvertrag. Mit der Stadt Sillamäe in Estland wurde eine Vereinbarung über Partnerschaft und Zusammenarbeit geschlossen, um die Verständigung zwischen den Menschen ihrer Städte und Staaten zu verbessern, einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas zu leisten und den europäischen Gedanken zu fördern. Partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen unterhält die Stadt Bützow seit 1992 zur Stadt Straelen in Nordrhein-Westfalen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur
Sehenswürdigkeiten
Stiftskirche
GänsebrunnenSiehe auch: Liste der Baudenkmale in Bützow
Schloss Bützow; ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, Umbau zum Renaissanceschloss Mitte des 16. Jahrhunderts, heutige Form durch die Restaurierung von 1910/11, 2013 erneut renoviert.
Stiftskirche Bützow mit Altar vom Meister des Bützow-Altars (1503)
Bützower Rathaus, 1848 bis 1850 als neugotischer Putzbau errichtet, 1995 renoviert; davor der Gänsebrunnen von Walter Preik (1981)
Krummes Haus (Bützow), Heimatmuseum und Stadtbibliothek; Dokumentation zum politischen Missbrauch des Strafvollzuges
Bronzeplastik Der Gefesselte von Siegfried Krepp vor dem Krummen Haus
Burghügel, der sog. Hopfenwall; ursprünglich Teil des 1171 erwähnten Castrum Butissowe
Miniaturstadt im Gewerbegebiet Stadtausgang Richtung Bundesstraße 104
Gedenken
Ehrenmal von 1949 auf dem südwestlichen Teil vom Friedhof der Ev. Kirchengemeinde für über 700 Opfer des Faschismus
Gedenkstein auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Bützow für neun namentlich genannte Opfer des NS-Justizterrors
Gedenktafel am Markt 6 (zu DDR-Zeiten Platz der Freiheit) für den 1944 in der Shoa umgekommenen jüdischen Bürger Gustav Josephy
Gedenktafel am Haus Lange Straße 42 (zu DDR-Zeiten Wilhelm-Pieck-Straße) für das im KZ Theresienstadt umgekommene jüdische Ehepaar Julius Horwitz und Frau
Gedenkstein und Gedenktafel von 1986 auf dem ehemaligen Jüdischen Friedhof zur Erinnerung an die Opfer der Shoa
Gedenktafel von 1970 am Haus in der 2. Wallstraße 8 für den kommunistischen Stadtverordneten Wilhelm Scherping, die sich seit 1993 im Heimatmuseum befindet
Denkmal aus dem Jahre 1963 auf dem Schlossplatz zur Erinnerung an den im KZ Buchenwald ermordeten KPD-Politiker Ernst Thälmann
Kultur

Kultursalon Bützow[19] mit kleinem regelmäßigem Programmkinoprogramm des mobilen Kinos Filmklub Güstrow.

Öffentliche Einrichtungen
Allgemein
Zuchthaus Dreibergen,
Gemälde von 1845 (Friedrich Lisch),
heute Justizvollzugsanstalt Bützow
Amt Bützow-Land und Rathaus Bützow, Am Markt 1
Stadtbibliothek Bützow im Krummen Haus, Schloßplatz 2
Galerie Alte Molkerei in Baumgarten
Justizvollzugsanstalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Bildung
Grundschule und Freizeithaus, Schlossplatz 3
Förderschule Bützow, Dr.-Winkler-Str.
Regionale Schule Käthe-Kollwitz, Dr.-Winkler-Str. 1, entstanden 2008 aus den ehemaligen Haupt- und Realschulen Käthe-Kollwitz und Kopernikus.
Geschwister-Scholl-Gymnasium in Bützow, Dr.-Winkler-Str., Besuch bis zur 12. Klasse mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife
Freie Grundschule Bützow, Pfaffenstr. 8
Schule am Wasserturm, Schule zur individuellen Lebensbewältigung, Karl-Marx-Str. 30
Kreisvolkshochschule Güstrow, Außenstelle Bützow, Ellernbruch 8–10
Kreismusikschule Güstrow, Arbeitsstelle Bützow, Ellernbruch 8–10
Soziales
Zwölf Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Kindergärten und Horte
Jugendclub und Jugendtreffpunkt, Gartenstr. 27 A
Freizeittreff Bützow, Schloßplatz 3
Kath. Kirche St. Antonius
Kirchen
Reformierte Kirche
Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland:
Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Bützow, Kirchenstr. 4
Stiftskirche Bützow aus dem 13. Jahrhundert
Evangelisch-Reformierte Kirche:
Reformierte Kirche, 1765 bis 1771 von Baumeister Anton Wilhelm Horst.[20]
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
Neuapostolische Kirche
Römisch-Katholische Kirchengemeinde St. Antonius; der Neubau des zugehörigen Kirchgebäudes wurde 1992 geweiht.
Sport
Sporthallen in Bützow, Bernitt, Tarnow und Warnow
TSV Bützow 1952, Sportplatz Am Wall
Kanuclub Bützow 52, DKV-Station am Bützower See
Tennisanlage, Am Sandsteig 3
Wirtschaft und Verkehr
Wirtschaft

Bützow ist Sitz der größten Justizvollzugsanstalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die sich im Ortsteil Dreibergen befindet und auch größter Arbeitgeber in der Stadt ist. Mit der Warnow-Klinik verfügt Bützow über ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 73 Betten.

Verkehr
Bützower Bahnhof

Nach Bützow gelangt man auf der Bundesautobahn 19 (Berlin–Rostock) über den Anschluss Güstrow und die Bundesstraße 104 – Entfernung 28 km oder den Anschluss Laage und die Bundesstraße 103 – Entfernung 23 km. Von der Bundesautobahn 20 (Anschluss Kröpelin) beträgt die Entfernung nach Bützow 17 km.

Der Bahnhof Bützow liegt an der Bahnstrecke Bad Kleinen–Rostock. Außerdem beginnt in Bützow die Bahnstrecke nach Szczecin.

Zum Flughafen Rostock-Laage sind es 26 km (über Güstrow und die B 103).

Der Radweg Berlin-Kopenhagen verläuft durch Bützow und verbindet die Stadt damit auch mit Städten wie Waren, Güstrow und Rostock.[21]

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Andreas Habichhorst (1637–1704), Theologe
Dietrich Ludwig Gustav Karsten (1768–1810), Mineraloge
Carl Karsten (1782–1853), Metallurg
Johanna Klemm (1856–1924), Schriftstellerin
Else Hirsch (1889–1943), jüdische Lehrerin
Karl Griewank (1900–1953), Historiker
Karl-Heinz Schulmeister (1925–2017), DDR-Politiker
Hans-Jürgen Rehm (1927–2017), Mikrobiologe
Benno Prieß (1928–2015), Opfer des Stalinismus, Autor und Herausgeber
Günter Seidler (* 1950), Fußballspieler
Eckhard Martens (* 1951), Ruderer
Torsten Fröhling (* 1966), Fußballspieler und Fußballtrainer
Sven Lange (1967–1992), Boxer
Andrea Philipp (* 1971), Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
Sebastian Constien (* 1979), Jurist und Kommunalpolitiker (SPD), Landrat des Landkreises Rostock
Jens Dethloff (* 1982), Handballspieler
Personen, die in Bützow gewirkt haben
Sophie Charlotte von Hessen-Kassel (1678–1749), Herzogin zu Mecklenburg, lebte in Bützow und gründete hier die deutsche reformierte Gemeinde
Georg Christoph Detharding (1699–1784), Mediziner; Professor und Rektor an der Friedrichs-Universität
Christian Albrecht Döderlein (1714–1789), Theologe und Gründungsrektor der Friedrichs-Universität in Bützow
Wenceslaus Johann Gustav Karsten (1732–1787), Mathematiker, zweimaliger Rektor der Universität Bützow
Johann Christian von Quistorp (1737–1795), Jurist, zweimaliger Rektor der Universität Bützow
Adolf Friedrich Trendelenburg (1737–1803), Jurist, dreimaliger Rektor der Universität Bützow
Lorenz Karsten (1751–1829), Agrarwissenschaftler
Ernst Johann Friedrich Mantzel (1699–1768), 1760–1767 an der Universität Bützow
Friedrich Wilhelm Georg Ackermann (1767–1836), 1798–1836 Bürgermeister und Stadtrichter von Bützow
Eduard von Glöden (1801–1861), mecklenburgischer Edelmann, Freimaurer und Kunstsammler, lebte und starb in Bützow
Carl Genzke (1801–1879), deutscher Veterinär, Humanmediziner und Parlamentarier
Franz Friedrich Paschen, Bürgermeister in Bützow, 1883–1921 Syndicus im Kloster Dobbertin
Literatur
Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim Lübz und Plau. IV. Band. Schwerin 1901, S. 41 ff. (Digitalisat im Internet Archive [abgerufen am 31. August 2015]). 
Weblinks
 Commons: Bützow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur über Bützow in der Landesbibliographie MV
Orte in MV: Bützow
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Bützow im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.