Liebe Personaler aus Castrop-Rauxel:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Castrop-Rauxel

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Castrop-Rauxel nicht vorenthalten.

Geschichte
Der Marktplatz von Castrop-Rauxel
Altes Castrop-Rauxeler Rathaus
Teil des Castrop-Rauxeler Rathauses

Auf dem Gelände der (späteren) Zeche Erin in Castrop befand sich eine germanische Siedlung, die vom Ende des 1. bis zum 5. Jahrhundert nach Christus enge wirtschaftliche Beziehungen zum Römischen Reich hatte.

Karl der Große legte im Sachsenkrieg entlang der Straßen Verpflegungslager und Reichshöfe an und nutzte die Römerstraße bei seinem Marsch Richtung Norden. Die Reichshöfe entwickelten sich zu Ortschaften, in diesem Fall wurde aus Castorp – Dorf am Speicher – Castrop.

834 wurde die Villa Castrop zuerst urkundlich erwähnt. Im Jahre 1484 stellte Johann II. von Cleve den Bürgern einen Freiheitsbrief aus. 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und zwei weiteren Gemeinden die Stadt Castrop. Am 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop-Rauxel aus Teilen der Stadt Castrop und des Amtes Rauxel gebildet. Sie hatte zunächst zum Landkreis Dortmund gehört, bevor sie am 1. April 1928 kreisfrei wurde.

Während des Luftkriegs war Castrop-Rauxel fünfmal Ziel alliierter Luftangriffe auf das Ruhrgebiet, bei denen insgesamt 398 Menschen ums Leben kamen. Hauptsächlich die großen Industriegebiete wie die Zechen und Chemiewerke wurden schwer getroffen, konnten allerdings meist bereits nach kurzer Zeit den Betrieb wieder aufnehmen. Es fielen jedoch auch zahlreiche Bomben auf Wohngebiete. Insgesamt wurde Castrop-Rauxel zu 24 % zerstört, was im Vergleich zu anderen Ruhrgebietsstädten ein relativ geringer Zerstörungsgrad war.[7]

Am 7. März war Castrop-Rauxel wieder Ziel schwerer amerikanischer Luftangriffe. So wurden die Rütgerswerke und die Teerverwertung schwer getroffen. Am 13. März erfolgte ein weiterer schwerer Angriff auf die Zeche Erin, die nach dem Angriff für ein paar Tage die Förderung einstellen musste. Bereits am 15. März wurden die Rütgerswerke erneut Ziel amerikanischer Luftangriffe.

Am 1. April 1945 trafen sich der Castroper Oberbürgermeister Anton und die höchsten Beamten und Angestellten und diskutierten den Führerbefehl, bei Anrücken des Feindes alle Brücken, Versorgungsleitungen und Produktionsbetriebe zu zerstören. Es wurde einstimmig beschlossen, diesen Befehl zu ignorieren. Der Ortskommandant der Deutschen Streitkräfte verkündete vor dem Oberbürgermeister um 17 Uhr: „Castrop ist nun Kampfgebiet!“ Am 2. April erreichten die Amerikaner Castrop-Rauxel im Norden, wobei Pöppinghausen als erster Stadtteil in amerikanische Hände fiel. Die Deutschen hatten sich bereits hinter den Kanal zurückgezogen und die Kanalbrücke Bladenhorst, die Schemhofbrücke an der Wartburgstraße sowie die Brücke an der Hebewerkstraße und sämtliche Emscherbrücken gesprengt. Nachdem sich der Kreisleiter Nieper abgesetzt hatte, wurde auch der Volkssturm am 4. April entwaffnet und aufgelöst.

Erstmals waren die Amerikaner wieder auf schweren Widerstand gestoßen, denn für den relativ kleinen Frontabschnitt war Castrop gut besetzt und wurde schwer verteidigt. Bereits Ende 1944 wurde in Castrop begonnen, Panzersperren, Ein-Mann-Schützenlöcher sowie auf Betonsockeln installierte Flak vom Kaliber 8,8 cm und 2 cm zu befestigen. Auf deutscher Seite standen das 2. und das 23. Regiment der 2. Fallschirmjäger-Division sowie ein Bataillon der Heerespolizei mit Sturmgeschützen den gut ausgerüsteten amerikanischen Truppen des 289. Regiments der 26. US-Infanterie-Division gegenüber. Nach Kampfberichten der 26. US-Infanterie-Division war der Widerstand in Castrop-Rauxel zäher als im Ardennenbogen und im Kessel von Colmar. Am 8. April nahmen amerikanische Truppen endgültig die Altstadt sowie Beringhausen ein. Der letzte verbissene Widerstand fand am 9. April im Bereich Merklinde statt. Diese Verteidiger zogen sich allerdings in Richtung Merklinde zurück.

Eingemeindungen

Am 1. April 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und den Gemeinden Behringhausen und Obercastrop die Stadt Castrop.[8] Am 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop mit den Gemeinden Rauxel, Bövinghausen bei Castrop, Frohlinde, Merklinde, Habinghorst (bis dahin Amt Rauxel), Bladenhorst, Pöppinghausen (bis dahin Amt Bladenhorst), Teilen Deininghausens, Dingen und Ickern (bis dahin Amt Mengede) zur neuen Stadt Castrop-Rauxel zusammengelegt.[8] Am 1. April 1928 wurde auch der Rest von Deininghausen in die neue Stadt eingemeindet.[8]

Am 1. Januar 1975 erfolgte im Zuge der Kommunalen Neugliederung die Eingliederung der Gemeinde Henrichenburg in die Stadt Castrop-Rauxel.[9] Gleichzeitig wurde diese eine kreisangehörige Stadt im Kreis Recklinghausen. Somit wechselte sie zum gleichen Zeitpunkt vom Regierungsbezirk Arnsberg in den Regierungsbezirk Münster.

Einwohnerentwicklung

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Castrop nur wenige hundert Einwohner. Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. So forderten der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) und eine Pestepidemie 1636 zahlreiche Todesopfer. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung wuchs die Bevölkerung sehr schnell. Lebten 1818 erst 646 Menschen in dem Ort, so waren es 1900 bereits 9.400. Einen Zuwachs von 5.000 Personen brachte 1902 die Eingemeindung von Behringhausen und Obercastrop. Am 1. April 1926 entstand durch den Zusammenschluss der Stadt Castrop und zehn Landgemeinden die neue Stadt Castrop-Rauxel mit 53.399 Einwohnern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges führten der Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten zu einem starken Anwachsen der Einwohnerzahl. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung der Stadt lag 1962 mit rund 22.000 Personen bei etwa einem Viertel. Im gleichen Jahr erreichte die Bevölkerungszahl mit 88.923 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2005 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Castrop-Rauxel nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 77.780 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das sind rund 13 Prozent (11.143 Personen) weniger als 1962.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Castrop (bis 1925) und Castrop-Rauxel (ab 1926) nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1699 320
1798 546
1818 646
3. Dezember 1849 ¹ 1.190
1. Dezember 1871 ¹ 2.105
1. Dezember 1885 ¹ 3.724
1. Dezember 1890 ¹ 4.988
1. Dezember 1900 ¹ 9.400
1. Dezember 1905 ¹ 16.422
1. Dezember 1910 ¹ 18.516
1. Dezember 1916 ¹ 17.358
5. Dezember 1917 ¹ 18.485
8. Oktober 1919 ¹ 18.961
16. Juni 1925 ¹ 18.480
16. Juni 1933 ¹ 58.372
17. Mai 1939 ¹ 56.610
31. Dezember 1945 54.653
29. Oktober 1946 ¹ 58.292
13. September 1950 ¹ 69.960
25. September 1956 ¹ 83.376
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 ¹ 87.910
31. Dezember 1965 87.909
27. Mai 1970 ¹ 84.146
30. Juni 1974 79.346
31. Dezember 1975 82.373
31. Dezember 1980 78.877
31. Dezember 1985 76.430
25. Mai 1987 ¹ 77.081
31. Dezember 1990 79.037
31. Dezember 1995 79.160
31. Dezember 2000 78.608
31. Dezember 2005 77.619
31. Dezember 2006 77.263
31. Dezember 2007 76.876
31. Dezember 2008 76.277
31. Dezember 2009 75.762
31. Dezember 2010 75.408
31. Dezember 2011 74.935
31. Dezember 2012 74.123

¹ Volkszählungsergebnis

Straßennamen

Im Laufe der Jahre wurden Straßen und Plätze umbenannt. In Castrop-Rauxel wurden während der Weimarer Zeit Namen entfernt, die an das Kaiserreich erinnerten. Nach dem Krieg entschloss sich die Stadt, alle nationalsozialistischen und soldatischen Begriffe zu verbannen.

Berliner Platz
Bahnhofstraße (Teilstück), Berliner Platz (1987)
Kirchstraße
Königstraße, Kirchstraße (1926?)
Lange Straße
Kronprinzenstraße, Castroper Straße (1923), Adolf-Hitler-Straße (1933), Lange Straße (1945)
Ruprecht-Straße
Ottostraße, Ruprecht-Straße (1926)
Vinckeplatz
Kaiserplatz, Vinckeplatz (1926?)
Wartburgstraße
Kaiser-Wilhelm-Straße, Wartburgstraße (?)
Politik
Stadtrat

Nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 verteilen sich die 50 Sitze im Stadtrat folgendermaßen:

Liste SPD CDU FDP Grüne FWI Linke UBP Gesamt
Sitze 20 15 2 4 4 3 2 50

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975

In der Liste[10][11][12][13][14] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

Jahr SPD CDU Grüne1 FWI Linke2 FDP UBP3
1975 56,2 36,9 5,5
1979 56,0 37,1 5,4
1984 54,3 32,2 10,1 2,8
1989 46,9 27,6 11,2 10,6 3,7
1994 51,4 30,6 6,9 9,5 1,6
1999 40,7 42,0 4,1 11,3 1,9
2004 43,1 35,6 6,7 6,5 3,3 3,4
2009 43,0 27,0 6,8 5,1 5,4 8,9 2,3
2014 40,1 30,6 8,0 7,5 5,3 4,4 4,1

Fußnoten
1 Grüne: 1984 bis 1994: GAL, ab 1999: B’90/Die Grünen
2 Linke: 2004: PDS, 2009: Die Linke
3 UBP: Unabhängige Bürgerpartei
Hauptartikel: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Castrop-Rauxel
Stadtoberhäupter
Oberbürgermeister
1926–1933: Mende, Zentrum (Bürgermeister, ab 1928 Oberbürgermeister)
1933–1945: Richard Anton, NSDAP
1945–1946: Arnold Boerboom
1946–1948: Hubert Krehe, CDU
1948–1971: Wilhelm Kauermann, SPD
1971–1975: Hugo Paulikat, SPD
Bürgermeister
1975–1989: Hugo Paulikat, SPD
1989–1999: Hans Ettrich, SPD
1999–2004: Nils Kruse, CDU
2004–2015: Johannes Beisenherz, SPD
seit 2015: Rajko Kravanja, SPD
Wappen
Stadtfahne mit Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt ein goldenes Andreaskreuz in blauem Feld, bei dem der Balken von links oben nach rechts unten über dem anderen liegt. Die älteste erhaltene Urkunde, welche das Andreaskreuz zeigt, stammt aus dem Jahre 1512.

Die 1902 aus den Gemeinden Castrop, Obercastrop und Behringhausen gebildete Stadt Castrop übernahm als Stadtwappen das alte Wahrzeichen, das Andreaskreuz, mit den seit dem 17. Jahrhundert überlieferten Farben Blau und Gold. Der damalige Regierungspräsident von Arnsberg genehmigte die Führung des Stadtwappens am 28. Januar 1911. Aufgrund einer amtlichen, preußischen Vorschrift musste dem Wappen jedoch nun eine dreitürmige Mauerkrone aufgesetzt werden.

Am 30. August 1926 wurde dieses Wappen für die neue Stadt Castrop-Rauxel übernommen, was das preußische Staatsministerium am 24. November 1926 genehmigte. Am 15. Juli 1965 wurde die Mauerkrone, da historisch unbegründet, vom Wappenschild entfernt. Demnach wird das Stadtwappen seit dem 1. August 1965 wieder in seiner historisch überlieferten Form geführt.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Vereinigtes Konigreich Wakefield, Großbritannien, seit 1949
Frankreich Vincennes, Frankreich, seit 1961
Finnland Kuopio, Finnland, seit 1965
Zehdenick, Brandenburg, seit 1990
Polen Nowa Ruda, Polen, seit 1991
Griechenland Trikala, Griechenland, seit 2013
Turkei Zonguldak, Türkei, seit 2013

Von 1950 bis 2000 war die niederländische Stadt Delft Partnerstadt von Castrop-Rauxel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hammerkopfturm Erin Schacht 3
Die Lutherkirche
Das ehem. Kraftwerk Rauxel während der Abbrucharbeiten
Schloss Bladenhorst
Haus Goldschmieding
Katholische Kirche Sankt Antonius
Europa- und Stadthalle
Europaplatz, Stadthalle rechts
Parkbad Süd, Eingang
Rathaus
Theater und Kino

Das Westfälische Landestheater (WLT) hat seinen Sitz in Castrop-Rauxel. Das Callo-Theater-Projekt hat ebenfalls seinen Sitz in Castrop-Rauxel. Noch in den 1950er Jahren verfügte die Stadt über zahlreiche Kinos, als Amüsiermeile galt insbesondere die Lange Straße in Habinghorst. Als letztes Kino schloss 2014 Die Kurbel auf der Oberen Münsterstraße.

Bauwerke

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Castrop-Rauxel

Bedeutende Bauwerke in Castrop-Rauxel sind der Hammerkopfturm und das Vollwand-Strebengerüst der ehemaligen Zeche Erin. Als Industriedenkmäler zeugen sie von der Bergbauvergangenheit der Stadt. Dazu zählt auch die Halde Schwerin mit einer begehbaren Sonnenuhr, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Graf Schwerin.

Sehenswerte Bauwerke sind auch das Schloss Bladenhorst, ein Wasserschloss im Stadtteil Bladenhorst, die St.-Lambertus-Kirche im Stadtteil Henrichenburg, die Lutherkirche aus dem Jahre 1881 in der Altstadt, das Taubenvatta-Denkmal, ein Bronzedenkmal, das seit 1986 auf dem Kuopio-Platz steht und der jüdische Friedhof aus dem Jahr 1743. Dieser ist der älteste noch erhaltene Friedhof. Das Haus Goldschmieding, errichtet Ende des 16. Jahrhunderts, beherbergt heute ein Schlossrestaurant und befindet sich in einem Park, unweit der ehemaligen Pferderennbahn, auf der 1874 bis 1970 die auch überregional bekannten Naturhindernisrennen stattfanden. Heute befindet sich dort ein Naherholungsgebiet. An die Pferderennentradition erinnert das 1912 errichtete Reitsportdenkmal auf dem Altstadtmarkt.

In der Altstadt findet man ebenfalls die dem in Westfalen besonders verehrten Lambert von Lüttich, Bischof von Maastricht, geweihte Kirche, deren Ursprung auf das Jahr 1250 zurückgeht. In dem ältesten noch erhaltenen Teil steht ein Sakramentshäuschen aus Baumberger Sandstein, welches um 1512 erschaffen wurde.

Von diesen teils mittelalterlichen, teils historistischen Kirchen unterscheidet sich überraschend die nach Antonius von Padua benannte St. Antonius-Kirche im Stadtteil Ickern. Der Zuzug vieler Katholiken vor allem aus Polen Anfang des 20. Jahrhunderts erforderte einen Neubau. Er wurde 1922–1925 von Alfred Fischer gestaltet. Erinnert er außen an Fischers Verwaltungs- und Industriebauten, so präsentiert sich das Innere als etwas Neues. Formal ist es eine Basilika mit Mittelschiff, zwei niedrigeren Seitenschiffen, einer Turmvorhalle und einer Apsis. Jedoch ist der ganze Raum durch Parabeln gegliedert. Parabelbögen überspannen das Mittelschiff, trennen das Mittelschiff von den Seitenschiffen und bilden die Durchgänge von der Turmhalle und zum Chor. Viel Licht fällt durch die großen elliptischen Obergadenfenster. Seit der letzten Restaurierung 1989/90 ist der Zustand dem ursprünglichen wieder angenähert. Man hat den Bau dem Expressionismus zugerechnet.[15]

Am Rande der Altstadt liegt der Stadtgarten. Dort befindet sich auch das 1926 eröffnete und 1992 geschlossene Parkbad Süd. Nach der Schließung wurde es unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Kultur- und Freizeitzentrum mit Restauration. Der 1942 erbaute Hochbunker Münsterstraße wurde 1975 gesprengt.

In Habinghorst lag das Kraftwerk Castrop-Rauxel mit dem ehemals höchsten Bauwerk (230 m hoher Schlot) der Stadt. Es war seinerzeit das modernste Steinkohlekraftwerk und seit 1956 in Betrieb. Zuletzt wurde es als Reserve-Kraftwerk eingesetzt. Sein Betrieb wurde 2001 wegen Überkapazitäten eingestellt, der Schornstein am 6. April 2008 gesprengt.[16]

Im Süden der Stadt erstreckt sich die 27-Loch-Golfanlage Frohlinde. Neben der sportlichen Besonderheit dieser 132 Hektar großen Anlage mitten im Ruhr-Revier zeichnet sich der Golfplatz durch eine wunderschöne Landschaftskulisse und eine extensive Verwirklichung von Erfordernissen des Natur- und Landschaftsschutzes aus.

Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg im Norden der Stadt lässt die Geschichte der Burg Henrichenburg am historischen Standort wieder aufleben. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1263 erwähnt und 1787 wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Das Forum Europaplatz, gelegen am Stadtmittelpunkt, ist ein kulturell vielfach nutzbares Veranstaltungs- und Kongresszentrum. Das Zentrum des Forums besteht aus der Stadthalle und der Europahalle, gestaltet nach Plänen des dänischen Architekten Arne Jacobsen, der auch das neue Rathaus entworfen hat.

Sport

Der Castrop-Rauxeler Korfball ist in Deutschland führend. Heimische Vereine stellen die Mehrheit der deutschen Nationalspieler und vertreten Deutschland seit Jahren im Europapokal. Seit dem Jahr 2003 ist Castrop-Rauxel die Beachtennis-Hochburg Deutschlands und stellt mit Spielern der Tennisabteilung des Ruderverein Rauxel 1922 e.V. Meister auf Deutschland- und Europaebene. Die Ruderabteilung des Ruderverein Rauxel 1922 e.V. hat seit seiner Gründung viele deutsche Meister und Weltmeister hervorgebracht. 1988 hat der Verein seinen bisher größten sportlichen Erfolg gefeiert: der Rauxeler Ruderer Eckhardt Schultz wurde Olympiasieger im Deutschland-Achter. Ferner haben die Ruderer Magdalena Jakschick und Jannis Augustin auf der Junioren WM 2007 in Peking eine Silber- bzw. Goldmedaille gewonnen.

Mit dem ABC Merklinde ist in der Saison 2016/2017 ein Castroper Billardverein in der 1. Bundesliga Mehrkampf vertreten. Des Weiteren ist ebenfalls in der Saison 2016/2017 erstmals ein Castrop-Rauxeler Billardverein in der 2. Bundesliga Dreiband vertreten, nachdem der ABC in diesem Jahr den Aufstieg schaffte. Die Oberligamannschaft Dreiband ist Deutscher Mannschaftsmeister der Saison 2009/2010 (kleines Billard). Mit diesem Titel wurde Merklinde zum erfolgreichsten Turnierbillard-Verein in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Einen internationalen Titelgewinn schafften Ronny Lindemann und Markus Dömer. Sie wurden im September 2008, für den ABC Merklinde startend, Europameister im Team-Dreiband (kleines Billard) bei der Europameisterschaft in Brandenburg. Weitere traditionsreiche Castroper Billardvereine sind die Billardfreunde Castrop-Schwerin 1928 e. V. sowie der Pool-Billard-Club Castrop aus Schwerin.

Klassenhöchste Fußballvereine der Stadt sind die Bezirksligisten VfB Habinghorst,[17] die Spvg Schwerin, der SV Wacker Obercastrop sowie der FC Frohlinde. Die 1. Herrenmannschaft des SV Castrop-Rauxel spielte von der Saison 1993/94 bis zur Saison 2001/02 in der Schachbundesliga.

Regelmäßige Veranstaltungen
Markt und Reiterdenkmal mit Brunnen

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in Castrop-Rauxel zählt die im Frühjahr und Herbst stattfindende Kirmesveranstaltung, die traditionell mit einem Feuerwerk endet. Im Frühsommer startet jährlich das seit Anfang der 1990er Jahre veranstaltete kulinarische Fest Castrop kocht über auf dem Castroper Altstadtmarkt. Zu den jährlichen Veranstaltungen in der Castroper Altstadt zählen weiterhin Home & Garden im Frühjahr und der Viktualienmarkt im Herbst. Im Spätsommer schlägt das WLT-Freilichttheater mit Theateraufführungen auf dem Castroper Marktplatz seine Zelte auf. Darüber hinaus wird von der SPD Castrop-Rauxel einmal jährlich im Erinpark das Live-Event Rock unterm Förderturm organisiert. Zur Weihnachtszeit findet regelmäßig ein Weihnachtsmarkt in der Altstadt statt, der durch das Kulinarische Zelt im Advent auf dem Marktplatz ergänzt wird. Außerdem findet jährlich die Veranstaltung Tanz unterm Regenbogen zu Gunsten Aidskranker und HIV-infizierter statt.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen die Say-No-Party, wie auch die beiden Rockfestivals Steel-meets-Steel Festival und das Save The Planet Festival. Außerdem gibt es jedes Jahr das so genannte Casterix-Ferienprogramm, welches Vergünstigungen für Kinder bei städtischen Einrichtungen wie z. B. Schwimmbädern beinhaltet.

Preise und Auszeichnungen
1952 Die britische Königin schenkt der Stadt ein Schwanenpaar als Dank für die Entwicklung der deutsch-britischen Freundschaft
1962 Ehrentitel „Gemeinde Europas“ – verliehen 1962 vom Europarat.
1979 Theodor-Heuss-Preis

Der Theodor-Heuss-Preis wurde der Stadt Castrop-Rauxel und Bürgern am 11. März 1979 von der Stiftung Theodor-Heuss-Preis e.V. für ihr beispielhaftes Engagement um die europäische Verständigung und ihre Bemühungen um Europa im Rahmen eines großen Festaktes im Herkulessaal der Münchener Residenz aus den Händen der Vorsitzenden Hildegard Hamm-Brücher verliehen. Den Festvortrag mit dem Thema „Bürgerengagement für Europa“ hielt Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

Sonstiges
Im Rahmen der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas, an der auch die Stadt Castrop-Rauxel u. a. mit einem Trailer zu einem neuen Stadtfilm teilnahm,[18] entstand unter Beteiligung des ZDF-Kleinen Fernsehspiels der Fernsehfilm Zeche is nich – Sieben Blicke auf das Ruhrgebiet 2010. In der daraus stammenden Episode Thomas, Thomas der Castrop-Rauxelerin Regisseurin Corinna Liedtke behauptet Wolfgang Weber, ein Archivar aus Castrop-Rauxel, dass Thomas Vallomtharayil, Geschäftsführer des Castrop-Rauxeler Medical Park Ruhr, der wiedergeborene irische Unternehmer William Thomas Mulvany sei.
Aus der Stadt stammen auch die Bands Positive Strike und Eskimo Callboy.
Wirtschaft und Infrastruktur
Weihnachten in Castrop-Rauxel – die Rütgers Chemicals GmbH
Ansässige Unternehmen

Von den zahlreichen Großindustriebetrieben in Castrop ist noch die Rütgers Chemicals GmbH mit rund 1000 Mitarbeitern übrig geblieben. Das Unternehmen wurde im Dezember 2007 von Evonik an den Finanzinvestor Triton verkauft, der Rütgers 2013 an die indische Rain Commodities Limited weiterverkaufte.[19]

Der nach Rütgers zweitgrößte Arbeitgeber am Ort ist das Klinikum.

Die Wirtschaftsstruktur Castrop-Rauxels ist heute von mittelständischen und kleinen Unternehmen geprägt.

Verkehr
Fernstraßen
Stadtmittelpunkt mit Rathaus und Europahalle, B 235 und BAB 42

Durch das Stadtgebiet führen die Bundesautobahnen 2 (Oberhausen–Berlin), 42 (Kamp-Lintfort–Dortmund) und 45 (Dortmund–Aschaffenburg). Am Kreuz Castrop-Rauxel-Ost kreuzt sich die A 42 mit der A 45. Die B 235 von Senden nach Witten, mit Anschluss an die A 40/B 1 knapp südlich der Stadtgrenze in Dortmund, durchquert die Stadt von Nord nach Süd.

ÖPNV
Castrop-Rauxel Hbf im Zentrum von Rauxel
Bahnhof Castrop-Rauxel Süd im Zentrum von Castrop

Ab Castrop-Rauxel Hauptbahnhof verkehrt die S-Bahn Rhein-Ruhr mit der Linie (S 2) (Köln-Mindener-Strecke) nach Dortmund und Duisburg/Essen/Recklinghausen. Weiter hält der Rhein-Emscher-Express (RE 3) von Hamm nach Düsseldorf. Von den Haltepunkten Castrop-Rauxel Süd (Altstadt) und Castrop-Rauxel-Merklinde verkehrt die Emschertal-Bahn (RB 43) von Dortmund nach Dorsten.

In Castrop-Rauxel fahren insgesamt 17 Buslinien der BOGESTRA (Linien 353, 378), der DSW21 (480, 481, 482, NE 11), der HCR (311, 321, 324,341,347, 351,361) und der Vestische Straßenbahnen GmbH (233, 237, SB 22). Der Städteschnellbus (SB 22) verbindet Castrop-Rauxel mit Datteln. Zudem verkehrt ein Nachtbus (NE 11) als Ringlinie zwischen Ickern/Henrichenburg und Dortmund-Innenstadt. Von Mai 2011 verkehrte ausschließlich sonn- und feiertags der Vestische Fahrradbus als Linie 200 von Castrop-Rauxel Hauptbahnhof über Datteln nach Haltern am See Bahnhof. Dieses Angebot wurde zum Saisonende 2013 eingestellt.

Die meisten Buslinien fahren Stadtgrenzen überschreitend. Zentrale Haltestelle der Buslinien ist der Busbahnhof am Münsterplatz51.5492747.308685 in der Castroper Innenstadt. In dessen direkter Nähe befindet sich der Haltepunkt Castrop-Rauxel Süd51.550462437.30974167, sodass ein direkter Umstieg zwischen den Buslinien und der Regionalbahnlinie RB 43 möglich ist.

Des Weiteren ist im Bebauungsplan weiterhin der Ausbau der Stadtbahnlinie von Dortmund-Westerfilde über Castrop-Rauxel-Frohlinde, Merklinde und Münsterplatz (Busbahnhof) zum Hauptbahnhof geplant.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Tarifraumüberschreitend gilt der NRW-Tarif.

Schiffsverkehr
Einer von drei Kanalhäfen in Castrop-Rauxel

Der Rhein-Herne-Kanal verbindet Castrop-Rauxel mit dem deutschen Wasserstraßennetz. Der Rhein-Herne-Kanal, der die Stadt im Norden durchquert, gilt als wichtiger Verkehrsweg für Massengüter und an ihm liegt ein Yachthafen für Freizeitkapitäne. Auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet befinden sich entlang des Kanals insgesamt vier Kanalhäfen: Zum einen der Hafen Victor und der Hafen Rütgers, die sich beide unweit vom Schloss Bladenhorst befinden, zum anderen der Kanalhafen Luck und der Hafen Marmorit, der sich in Höhe der Wartburgstraße befindet. Letzt genannter ist allerdings eher als Anlegestelle zu bezeichnen. Darüber hinaus befindet sich der Yachthafen des AMC mit zwei Hafenbecken im Stadtteil Pöppinghausen.

Am Emscherdurchlass in Henrichenburg wird die Emscher unter dem Rhein-Herne-Kanal durchgeleitet. Zugleich ist dies der östliche Beginn der bis Oberhausen reichenden „Insel“ zwischen Kanal und Fluss, die im Zuge der Renaturierung der Emscher weiter landschaftlich aufgewertet werden soll. Dieser Durchlass wird gerade im Rahmen der Emscherrenaturierung durch einen Neubau ersetzt.

Medien

In Castrop-Rauxel erscheinen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Westfälische Rundschau und die Ruhr Nachrichten, jeweils mit einer Lokalausgabe. Alle Zeitungen unterhalten in der Castroper Altstadt eine Lokalredaktion. Die Ruhr Nachrichten betreiben zusätzlich eine Geschäftsstelle in der City. Darüber hinaus erscheint mittwochs und samstags der kostenlose Stadtanzeiger für Castrop-Rauxel und ein kostenloses Stadtmagazin, das in den Geschäften zum Mitnehmen ausliegt. Zusätzlich zu den Printausgaben gibt es noch das Onlinemagazin online-lokalteil.de, sowie den durch den Stadtanzeiger betriebenen Lokalkompass.

Der TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Castrop-Rauxel bzw. von Fernsehmachern aus Castrop-Rauxel.[20]

Gesundheitswesen
Krankenhäuser
Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel: Das EvK gehört zur Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne|Castrop-Rauxel gGmbH, die auch das EvK Herne betreibt. Das Evangelische Krankenhaus Castrop-Rauxel ist, genau wie das EvK Herne, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. Das Krankenhaus liegt unweit des Stadtmittelpunktes.
Katholisches Krankenhaus St. Rochus-Hospital: Seit 2004 gehört das St. Rochus-Hospital zur Katholischen St. Lukas Gesellschaft mbH, zu der auch das Katholische Krankenhaus Dortmund-West und das St.-Josefs-Hospital Dortmund gehören. Das Krankenhaus liegt im Stadtzentrum.
Gesundheitswirtschaft

Im Jahr 2007 eröffnete in Castrop-Rauxel der Medical Park Ruhr, ein Zentrum für Komplementärmedizin. Neben Angeboten aus den Bereichen Ayurveda und Wellness befinden sich in dem neu errichteten Gebäudekomplex unweit des Stadtmittelpunkts ein Dialysezentrum, ein Hotel, ein Restaurant sowie eine Seniorenresidenz.

Bildung
Dienstleistungszentrum im Erin-Park
In Castrop-Rauxel befinden sich 14 Grundschulen. Zudem gibt es zwei Gymnasien (Adalbert-Stifter-Gymnasium und Ernst-Barlach-Gymnasium), zwei Realschulen (Fridtjof-Nansen-Realschule und Johannes-Rau-Realschule), zwei Gesamtschulen (Willy-Brandt-Gesamtschule und Janusz-Korczak-Gesamtschule), zwei Hauptschulen (Franz-Hillebrand-Hauptschule und Schillerschule) und ein Berufskolleg (Berufskolleg Castrop-Rauxel). Darüber hinaus gibt es zwei Förderschulen (Europaschule (seit 2011 Martin Luther King Schule) und Hans-Christian-Andersen-Schule).
Die Fernuniversität Hagen unterhält im Dienstleistungszentrum (DIEZE) ein Studienzentrum.
Das Zentrum Frau in Beruf und Technik: Die Einrichtung befindet sich ebenfalls im Dienstleistungszentrum (DIEZE).
Volkshochschule/ Berufsbildungszentrum Castrop-Rauxel
Stadtbibliothek Castrop-Rauxel
Sonstiges

Die Stadt Castrop-Rauxel unterhält eine Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften, welche auch den Rettungsdienst durchführen. Sie gliedert sich auf in die Hauptwache an der Frebergstraße, wo täglich 24 Stunden lang ein kompletter Löschzug (LZ), drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, sowie im Tagesdienst ein Krankentransportwagen besetzt werden, und in die freiwilligen Löschzüge Castrop (LZ 1), Rauxel-Dorf (LZ 2), Habinghorst (LZ 3), Henrichenburg (LZ 4) und Merklinde (LZ 5). Seit Januar 2015 ist einer der drei Rettungswagen in einer Rettungswache im neu gebauten Feuerwehrhaus Henrichenburg untergebracht und versorgt somit primär das nördliche Stadtgebiet. Zusätzlich ist ein gleichnamiger Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk stationiert worden. Dieser besteht aus zwei Bergungsgruppen und der Fachgruppe Elektroversorgung.

Söhne und Töchter der Stadt
1805, 8. April, Clara Kopp, † 24. Januar 1883 in Essen, Ordensgründerin, Barmherzige Schwester
1813, 6. September, Gisbert von Vincke, † 5. Februar 1892 in Freiburg im Breisgau, Dichterjurist, Shakespeare-Forscher
1844, 21. Juli, Hedwig Kiesekamp, † 2. März 1919 in Münster (Westfalen), Sängerin und Schriftstellerin.
1878, 9. Mai, Heinrich Haslinde, † 11. November 1938, Heimatdichter.
1902, 12. September, Ernst Bach, † 18. März 1965 in Siegen, CDU-Politiker und Bürgermeister ebenda
1908, 11. April, Josef Hermann Dufhues, † 26. März 1971 in Rheinhausen, Politiker (CDU), MdL NRW, NRW-Innenminister und Landtagspräsident
1910, 19. Februar, Wilhelm Specht, † 12. Juli 1986, Unternehmer, Kaufmann und Verbandsfunktionär
1912, 24. Oktober, Heinz Ballensiefen, † unbekannt, Historiker und nationalsozialistischer Funktionär, eingesetzt zur Erforschung der „Judenfrage“
1914, 18. September, Karl-Heinz Kramer, Radrennprofi und Weltrekord-Inhaber Steher hinter Motorradfahrer als Schrittmacher mit 154,506 km/h, aufgestellt 1950 auf dem Grenzlandring
1915, 26. Januar, Paschasius Hermann Rettler, † 16. September 2004, Sorocaba (Brasilien), Bischof von Bacabal (Brasilien)
1919, 14. Mai, Hinrich Grauenhorst, † 3. Mai 1998, Maler
1927, 11. Juni, Alfred Niepieklo, † 1. April 2014 in Castrop-Rauxel, Deutscher Fußballmeister 1956 und 1957
1929, 20. März, Josef Reding, Schriftsteller
1931, 31. Oktober, Emil Bölling, † 16. Februar 2015, Bauunternehmer, Begründer der bedeutendsten deutschen LKW-Sammlung, Kurator des ALGA-Nutzfahrzeugmuseums in Sittensen
1934, 15. April, Erwin Weiss, † 2. Oktober 2008, Sänger
1935, 13. September, Friedhelm Wentzke, Kanute
1937, 1. November, Klaus Starke, deutscher Pharmakologe
1938, Dietrich Berke, † 16. Oktober 2010, Musikwissenschaftler und Verlagslektor
1939, 16. November, Paul Reding, Maler, Bildhauer und Schriftsteller
1942, 16. März, Werner Trzmiel, Leichtathlet
1942, 15. Juni, Friedhelm Ost, Journalist und Politiker (CDU), MdB
1944, 19. November, Klaus Fichtel, Fußballspieler
1950, Anke Engelsmann, Schauspielerin Berliner Ensemble
1950, 4. April, Gabriele Sikora, Politikerin (SPD), 1995-2010 MdL NRW
1950, 30. Mai, Ralf Suerland, Jockey und Trainer im Galopprennsport
1951, 27. April, Laurentius Schlieker, Abt des Benediktinerklosters Gerleve
1954, 13. März, Jens Funk, Ophthalmologe in Zürich
1955, 5. April, Udo Helmbrecht, ehemaliger Präsident des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) und geschäftsführender Direktor ENISA (European Network and Information Security Agency)
1955, 22. April, Marita Pabst-Weinschenk, Sprechwissenschaftlerin
1957, 23. September, Mathias Schipper, Fußballspieler
1958, Hans-Peter Villis, Manager
1959, 4. Februar, Christian Schreier, Fußballspieler und -trainer
1959, 26. November, Inge Blask, Politikerin (SPD), seit 2012 MdL NRW
1961, 17. November, Wolfram Wuttke, † 1. März 2015 in Lünen, Fußballspieler
1964, 12. September, Dieter Hecking, Fußballspieler und -trainer
1971, Yorck Polus, Sportreporter
1975, Michael Ostrzyga, Komponist und Dirigent
1978, 9. Juni, Michael Melka, Fußballspieler
1982, 30. April, Marcel Sieberg, Radrennfahrer
1978, 4. Dezember, Taner Sahintürk, Schauspieler
1985, 25. Februar, Christian Mamerow, Autorennfahrer
1986, 14. September, Barış Özbek, Fußballspieler
1987, 6. Dezember, Sebastian Biesler, Sänger der Band Eskimo Callboy
1987, 29. Juni, Marc-André Kruska, Fußballspieler
1987, 22. November Michael Esser, Fußballspieler
1988, 3. Januar, Christopher Nöthe, Fußballspieler
1992, 1. September, Ufuk Özbek, Fußballspieler
1994, 30. November, Semih Güler, Fußballspieler
Ehrenbürger der Stadt
21. Februar 1928: Dechant und katholischer Pfarrer Franz Keweloh[21]
3. Juni 1971: Wilhelm Kauermann
1979: Hugo Paulikat
Literatur
Arnold Boerboom (Hg.): Castrop-Rauxel. 12 Jahre Aufbau 1945–1957. Castrop-Rauxel 1957
Dietmar Scholz: Von der „Freyheit“ zur „Europastadt“. Geschichte der Stadt Castrop-Rauxel. Stuttgart, Dt. Sparkassenverlag 1996, ISBN 3-09-303834-0
Dietmar Scholz: Eine kleine Geschichte von Castrop und Castrop-Rauxel 834–2009. Dortmund, Scholz-Dr.-und-Medienservice, 2009, ISBN 978-3-00-029462-4
Dietmar Scholz; Zum Leben und Schicksal der Juden in Castrop 1699–1942. Dortmund, Scholz-Dr.-und-Medienservice, 2010, ISBN 978-3-00-032334-8
Weblinks
 Wiktionary: Castrop-Rauxel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Castrop-Rauxel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Castrop-Rauxel
Castrop-Rauxel im Kulturatlas Westfalen
Anmerkungen

Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW); abgerufen am 18. Juli 2016.  (Hilfe dazu)

↑ Geodatenviewer der Stadt Castrop-Rauxel

↑ Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)

↑ Bevölkerungsstatistik am 31.12.2012, Stadt Castrop-Rauxel (PDF; 60 kB) (offline)

↑ Flächenmessung über den Geodatenviewer; Genauigkeit je um 0,1 km²

↑ auf Zehner gerundet; die Genauigkeit liegt noch etwas darunter

↑ Dr. Erich Keyser: Westfälisches Städtebuch. Stuttgart 1954.

↑ a b c Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 224. 

↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329. 

↑ Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2009

↑ Wahlprofil des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NW

↑ Wahlergebnisse 1999 (PDF; 5,9 MB)

↑ Wahlergebnisse 2004 (PDF; 7,0 MB)

↑ Wahlergebnisse 2009 (PDF; 3,5 MB)

↑ Katholische Kirchengemeinde St. Antonius (Hrsg.): St. Antonius von Padua Castrop-Rauxel, Ickern, 2010

↑ Meldung bei DerWesten vom 6. April 2008 (offline)

↑ 0:3 in Stockum – VfB Habinghorst steigt in die Bezirksliga ab

Ruhr 2010 – Film aus Castrop-Rauxel wird auf Zollverein gezeigt. In: RuhrNachrichten.de. 5. Januar 2010; abgerufen am 6. Juni 2012. 

RÜTGERS und RAIN CII: Eine Partnerschaft für die Zukunft. Abgerufen am 25. Oktober 2016. 

Fernsehen aus Castrop-Rauxel bei nrwision. nrwision; abgerufen am 9. März 2015. 

↑ Hartung K. Die St. Lambertus-Pfarrei. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster (Westf.), 1947, S. 70, 71

Städte im Kreis Recklinghausen

Castrop-Rauxel |
Datteln |
Dorsten |
Gladbeck |
Haltern am See |
Herten |
Marl |
Oer-Erkenschwick |
Recklinghausen |
Waltrop

Kreise und Stadtkreise in der preußischen Provinz Westfalen

Kreise:
Ahaus |
Altena |
Arnsberg |
Beckum |
Bielefeld |
Bilstein |
Bochum |
Borken |
Brakel |
Brilon |
Bünde |
Büren |
Coesfeld |
Dortmund |
Ennepe-Ruhr-Kreis |
Eslohe |
Gelsenkirchen |
Hagen |
Halle (Westf.) |
Hamm |
Hattingen |
Herford |
Hörde |
Höxter |
Iserlohn |
Lippstadt |
Lübbecke |
Lüdinghausen |
Medebach |
Meschede |
Minden |
Münster |
Olpe |
Paderborn |
Rahden |
Recklinghausen |
Schwelm |
Siegen |
Soest |
Steinfurt |
Tecklenburg |
Unna |
Warburg |
Warendorf |
Wiedenbrück |
Wittgenstein

Stadtkreise:
Bielefeld |
Bocholt |
Bochum |
Bottrop |
Buer |
Castrop-Rauxel |
Dortmund |
Gelsenkirchen |
Gelsenkirchen-Buer |
Gladbeck |
Hagen |
Hamm |
Herford |
Herne |
Hörde |
Iserlohn |
Lüdenscheid |
Lünen |
Minden |
Münster |
Osterfeld |
Recklinghausen |
Siegen |
Wanne-Eickel |
Wattenscheid |
Witten

Stadtteile von Castrop-Rauxel

Behringhausen |
Bladenhorst |
Bövinghausen |
Castrop |
Deininghausen |
Dingen |
Frohlinde |
Habinghorst |
Henrichenburg |
Ickern |
Merklinde |
Obercastrop |
Pöppinghausen |
Rauxel |
Schwerin

Normdaten (Geografikum): GND: 4009586-1 (AKS) | VIAF: 248947184

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Castrop-Rauxel&oldid=172499372“
Kategorien: Castrop-RauxelGemeinde in Nordrhein-WestfalenOrt im Kreis RecklinghausenGroße kreisangehörige Stadt in Nordrhein-WestfalenEhemalige kreisfreie Stadt in Nordrhein-WestfalenTräger des Theodor-Heuss-Preises

Navigationsmenü

Meine Werkzeuge

Nicht angemeldetDiskussionsseiteBeiträgeBenutzerkonto erstellenAnmelden

Namensräume

ArtikelDiskussion

Varianten

Ansichten

LesenBearbeitenQuelltext bearbeitenVersionsgeschichte

Mehr

Suche

Navigation

HauptseiteThemenportaleVon A bis ZZufälliger Artikel

Mitmachen

Artikel verbessernNeuen Artikel anlegenAutorenportalHilfeLetzte ÄnderungenKontaktSpenden

Werkzeuge

Links auf diese SeiteÄnderungen an verlinkten SeitenSpezialseitenPermanenter LinkSeiten­informationenWikidata-DatenobjektArtikel zitieren

Drucken/­exportieren

Buch erstellenAls PDF herunterladenDruckversion

In anderen Projekten

CommonsWikivoyage

In anderen Sprachen

العربيةČeštinaDanskEnglishEsperantoEspañolEestiEuskaraفارسیSuomiFrançaisMagyarItalianoҚазақшаКыргызчаLimburgsLietuviųBahasa MelayuPlattdüütschNederlandsNorsk nynorskNorskPolskiPortuguêsRomânăРусскийSrpskohrvatski / српскохрватскиSimple EnglishСрпски / srpskiSvenskaKiswahiliไทยTürkçeТатарча/tatarçaУкраїнськаOʻzbekcha/ўзбекчаVolapükWinaray中文
Links bearbeiten

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Januar 2018 um 11:05 Uhr bearbeitet.
Abrufstatistik
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Datenschutz
Über Wikipedia
Impressum
Entwickler
Stellungnahme zu Cookies
Mobile Ansicht

(window.RLQ=window.RLQ||[]).push(function(){mw.config.set({„wgPageParseReport“:{„limitreport“:{„cputime“:“0.684″,“walltime“:“0.839″,“ppvisitednodes“:{„value“:12805,“limit“:1000000},“ppgeneratednodes“:{„value“:0,“limit“:1500000},“postexpandincludesize“:{„value“:76712,“limit“:2097152},“templateargumentsize“:{„value“:15759,“limit“:2097152},“expansiondepth“:{„value“:23,“limit“:40},“expensivefunctioncount“:{„value“:8,“limit“:500},“entityaccesscount“:{„value“:1,“limit“:400},“timingprofile“:[„100.00% 609.797 1 -total“,“ 50.39% 307.247 1 Vorlage:Infobox_Gemeinde_in_Deutschland“,“ 49.24% 300.239 1 Vorlage:Infobox_Verwaltungseinheit_in_Deutschland“,“ 16.53% 100.792 4 Vorlage:Internetquelle“,“ 11.71% 71.392 5 Vorlage:Metadaten_Einwohnerzahl_DE-NW“,“ 11.65% 71.041 2 Vorlage:Metadaten_Kfz-Kennzeichen_DE“,“ 10.72% 65.387 2 Vorlage:BibISBN“,“ 9.70% 59.139 3 Vorlage:Coordinate“,“ 9.22% 56.193 3 Vorlage:CoordinateComplex“,“ 8.11% 49.468 3 Vorlage:CoordinateMain“]},“scribunto“:{„limitreport-timeusage“:{„value“:“0.110″,“limit“:“10.000″},“limitreport-memusage“:{„value“:4521626,“limit“:52428800}},“cachereport“:{„origin“:“mw1269″,“timestamp“:“20180103104104″,“ttl“:1900800,“transientcontent“:false}}});});(window.RLQ=window.RLQ||[]).push(function(){mw.config.set({„wgBackendResponseTime“:94,“wgHostname“:“mw1214″});});