Liebe Personaler aus Clausthal-Zellerfeld:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Clausthal-Zellerfeld

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Clausthal-Zellerfeld nicht vorenthalten.

Geschichte
Fördergerüst des Ottiliae-Schachts von 1876. Es handelt sich um das älteste erhaltene stählerne Fördergerüst in Deutschland.

Im 8. Jahrhundert soll Bonifatius im heutigen Zellerfeld eine Kapelle (Zelle) errichtet haben. Die erste Besiedlung des Oberharzes fand Anfang des 13. Jahrhunderts durch Gründung des Benediktinerklosters St. Matthias in Cella (daher oft auch Kloster Cella genannt), dem heutigen Zellerfeld, statt, die wahrscheinlich vom reichsunmittelbaren Stift Simonis et Judae in Goslar ausging. Die Mönche trieben bereits Bergbau und legten 1268 den mittleren Pfauenteich als Staubecken zum Kraftantrieb für ihre Bergwerksanlagen an. Infolge der Pest verödete 1348 diese älteste Ansiedlung.[6] Das Kloster wurde 1431 (in anderen Quellen: 1433) vom Papst geschlossen.

Die zweite Besiedelung erfolgte am Anfang des 16. Jahrhunderts, als braunschweigische Herzöge Interesse am Bergbau zeigten, namentlich Heinrich der Jüngere. Der braunschweigische Teil des Oberharzes erhielt von ihm 1532 die erste Bergfreiheit. Zellerfeld erhielt 1529 Stadtrechte und nahm 1539 die Reformation an. 1549 wurde das Bergamt vom älteren Wildemann nach Zellerfeld verlegt. 1554 erhielt auch Clausthal die Bergfreiheit und blühte rasch auf. Schon um 1600 waren 55 Gruben in Betrieb.

Der Name von Clausthal (früher Klausthal) leitet sich wohl von einer Talsperre für die Flößerei her (Klause). Clausthal erhielt 1570 die erste Kirche. Der Oberharz blühte dank des Bergbaus auf. Sächsische Einwanderer aus dem Erzgebirge prägten die Region, etwa mit ihrem oberdeutschen Dialekt (dem Erzgebirgisch), nachhaltig.

Im Vorfeld der Schlacht bei Lutter am Barenberge zogen Teile des Tillyschen Heeres in den Oberharz, um zu plündern und zu brandschatzen. Während sich Clausthal kampflos den Angreifern ergab, stellte sich Zellerfeld unter seinem Stadthauptmann Thomas Merten am 19. März 1626 der Übermacht entgegen. Thomas Merten fiel wie die meisten seiner Mitstreiter in diesem Kampf. Ihm zu Ehren erhielt der zentrale Platz in Zellerfeld vor der St.-Salvatoris-Kirche den Namen Thomas-Merten-Platz.

Clausthal und Zellerfeld, Stich von Matthäus Merian, 1650

1672 zerstörte ein Brand Zellerfeld fast vollständig. Nach dem Brand wurde Zellerfeld mit neuem, schachbrettartigen Grundriss wieder aufgebaut.

Von 1777 bis 1799 wurde der Tiefe Georg-Stollen aufgefahren. Der 26 km lange Stollen entwässerte die Bergbaureviere von Clausthal-Zellerfeld, Wildemann, Hahnenklee und Bad Grund.

Nach dem Aussterben der Braunschweig-Wolfenbütter Linie 1634 wurde Zellerfeld Sitz der Kommunienherrschaft (Kommunionharz) und fiel 1788 an das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Von 1807 bis 1813 gehörten Clausthal und Zellerfeld zum Departement des Harzes. Zellerfeld kam dann an das Königreich Hannover und mit diesem 1866 an Preußen.

Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts stand die Familie Ey aus Clausthal[7] im Zusammenhang mit Heimatschriftstellern[8] und deren Sammlungen von Märchen, Sagen und prosaischen Erzählungen im Dialekt der Bergleute aus dem Oberharz[9] sowie mit damit verbundenen Verlagen und Buchhandlungen bis in die neuere Geschichte der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.[10]

Von 1851 bis 1864 trieb man den 32 km langen Ernst-August-Stollen von der Ortschaft Gittelde am südlichen Harzrand vor. Dieser tiefste Wasserlösungsstollen des Harzes verläuft fast 400 m unter Clausthal und entwässert die Bergbaureviere der Bergstädte Lautenthal, Hahnenklee, Wildemann, Clausthal-Zellerfeld und Bad Grund.

Am 18. April 1854 wurde Clausthal von einer Feuersbrunst schwer in Mitleidenschaft gezogen.[11]

Bebauungsplan Clausthal-Zellerfeld, 1935

Im Jahr 1885 hatten Clausthal 8871 und Zellerfeld 4407 meist evangelische Einwohner, die größtenteils entweder in Bergbau und Verhüttung oder in Strick- und Häkelwarenfabriken beschäftigt waren.

Die bis dahin selbständigen Bergstädte Clausthal und Zellerfeld wurden 1924 zusammengeschlossen. Clausthal-Zellerfeld war bis zu dessen Auflösung im Jahr 1972 Kreisstadt des Landkreises Zellerfeld.

Obwohl seit 1930 im Stadtgebiet kein Bergbau mehr betrieben wird, hat sich die Stadt ihre enge Verbindung mit dem Bergbau durch das Oberharzer Bergwerksmuseum bewahrt. Auch die Bergakademie und das Oberbergamt erinnern an den ehemaligen Bergbau. Im Zuge des Bergbaus wurde im heutigen Clausthal-Zellerfeld die Fahrkunst durch Georg Ludwig Dörell und das Drahtseil durch Julius Albert erfunden.

Im Deutschen Reich entstand in unmittelbarer Nähe, an der Kreisstraße 38 nach Altenau, die drittgrößte deutsche Sprengstofffabrik, das Werk Tanne. Hier wurde hauptsächlich TNT hergestellt und sie diente als Füllstelle von Bomben, Minen und Granaten. Sie wurde am 7. Oktober 1944 aus der Luft angegriffen, wobei rund 600 von 2000 Bomben das Werk und die umliegenden Lager von Zwangsarbeitern trafen. Auch die Bahnanlagen und verschiedene Gebäude in der Stadt erlitten starke Schäden, das Empfangsgebäude wurde fast völlig zerstört. 92 Menschen kamen ums Leben.[12] Eine Gedenkstätte am Mittleren Pfauenteich erinnert an die Opfer unter den Zwangsarbeitern bei der Bombardierung des Werkes. Weiterhin wird in Clausthal vor der Marktkirche und in Zellerfeld vor der St.-Salvatoris-Kirche an die Opfer des Todesmarsches der Häftlinge des Konzentrationslagers Dora-Mittelbau bei Nordhausen Anfang 1945 von Osterode über den Harz gedacht. Ein weiteres Mahnmal befindet sich an der Harzhochstraße nahe dem Hirschler Teich.

Heute ist Clausthal-Zellerfeld besonders durch seine Technische Universität bekannt. Ursprünglich eine reine Ausbildungsstätte für Berg- und Hüttenleute, ist die TU in der Gegenwart eine Hochschule mit breiter gefächertem Studienangebot vorwiegend technischer Natur.

Zum 1. Januar 2015 wurden durch Landesgesetz die Samtgemeinde Oberharz sowie die ihr angehörenden Gemeinden Bergstadt Clausthal-Zellerfeld, Bergstadt Altenau, Bergstadt Wildemann und Schulenberg im Oberharz aufgelöst und aus den bisher selbständigen Gemeinden die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld gebildet.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Buntenbock eingegliedert.[13] Zum 1. Januar 2015 wurden Altenau, Schulenberg im Oberharz und Wildemann Ortsteile der Stadt.

Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1821 11.757
1848 14.739
1871 14.080
1885 13.917
1905 13.758
1925 12.973
Jahr Einwohner
1933 11.855
1939 11.788
1946 15.786
1950 17.643
1956 15.585
1961 15.849
Jahr Einwohner
1968 16.468
1970 15.714
1975 16.690
1980 16.270
1985 16.250
1990 17.061
Jahr Einwohner
1995 16.703
2000 15.413
2005 15.075
2010 14.579
2011 12.798
2012 12.772
Jahr Einwohner
2013 12.923

(Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)[14]

Altersstruktur der Bevölkerung  %
0–16 Jahre 10,94
17–40 Jahre 42,58
41–65 Jahre 29,15
66–75 Jahre 10,31
über 75 Jahre 7,02

(Stand: 30. September 2010)

Politik
Stadtrat

Stadtratswahl 2015[15][16]
Wahlbeteiligung: 45,85 %

 %6050403020100

50,723,611,26,14,93,6n. k.

SPDCDUFDPGrüneKr. B.eLinkeUnabh.g
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2011
 %p 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10-12-14

+9,5
-6,0+6,0-5,8+4,9+3,6-12,2
SPDCDUFDPGrüneKr. B.eLinkeUnabh.gVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:e Kritische Bürger für Clausthal-Zellerfeldg Unabhängige Wählergruppe Samtgemeinde Oberharz

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Sitzverteilung im Stadtrat

      

Insgesamt 32 Sitze SPD: 17 CDU: 7 FDP: 4 Grüne: 2 Kr. B.: 1 Linke: 1

Zur letzten Kommunalwahl am 26. April 2015 waren 12.332 Wähler in Clausthal-Zellerfeld aufgerufen, zum ersten Mal den Rat der neu geschaffenen Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld als wichtigstes und oberstes Gemeindeorgan neu zu wählen. Der Stadtrat besteht aus 32 Ratsmitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.[17]

Stimmberechtigt im Rat der Stadt ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.

Die Kommunalwahl ergab das folgende Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2015
Sitze
2015
Prozent
2011
Sitze
2011
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 50,7 17 41,2 13
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,6 7 29,6 9
FDP Freie Demokratische Partei 11,2 4 5,2 2
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,1 2 11,9 4
Kr. B. Kritische Bürger für Clausthal-Zellerfeld 4,9 1
Linke Die Linke 3,6 1
Unabh. Unabhängige Wählergruppe Samtgemeinde Oberharz 12,2 4
Bürgermeister (bis 31. Dez. 2014 Samtgemeindebürgermeister) 1 1
Gesamt 100 33 100 33
Wahlbeteiligung in Prozent 45,85

Hinweis: Als Vergleichswert zur letzten Kommunalwahl 2011 dient das Ergebnis der Wahl zum Samtgemeinderat der Samtgemeinde Oberharz. Dieser fungierte bis zur Konstituierung des neuen Stadtrats auch als Interimsrat der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld.

Bürgermeister

Aus der Stichwahl zum Bürgermeister am 10. Mai 2015 ging Britta Schweigel (parteilos) als Siegerin hervor. Sie wurde mit 52,86 % zur hauptamtlichen Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt gewählt und setzte sich gegen ihren Herausforderer Alexander Ehrenberg (SPD) durch, der auf 47,14 % kam.

Wappen

Clausthal-Zellerfeld führt seit der Auflösung der Samtgemeinde Oberharz deren Wappen weiter. Im Wesentlichen ist es das Wappen des ehemaligen Landkreises Zellerfeld, der sich zum Großteil auf dem Gebiet der heutigen Stadt befand. Der Wappenschild zeigt das Niedersachsenross auf siebenmal von Rot und Gold geteiltem Grund. Ergänzend zum Zellerfelder Wappen ruht auf dem Schild ein blauer Helm mit gold-roter Helmdecke, darüber ein springendes Pferd sowie Schlägel und Eisen der Bergleute.

Städtepartnerschaften

Clausthal-Zellerfeld unterhält insgesamt vier Städtepartnerschaften im In- und Ausland.[18]

in Deutschland:
Sachsen-Anhalt Altenbrak
Sachsen Freiberg
im Ausland:
Frankreich L’Aigle
Slowakei Spišská Nová Ves

Mit der polnischen Stadt Wolsztyn pflegt Clausthal-Zellerfeld darüber hinaus eine freundschaftliche Zusammenarbeit, die mit der früheren Tätigkeit des Mediziners Robert Koch dort Mitte des 19. Jahrhunderts zusammenhängt.[18]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Marktkirche in Clausthal
St.-Salvatoris-Kirche in Zellerfeld
Aula Academica
Dietzel-Haus von 1674, heute auch Sitz der Tourist-Information
Bergapotheke
Museen
Das Oberharzer Bergwerksmuseum in Zellerfeld. Dieses betreut auch als Außenstellen den Kaiser-Wilhelm-Schacht, den Ottiliae-Schacht sowie die Radstuben der Grube Rosenhof. Bei allen drei Außenstellen des Bergwerksmuseums handelt es sich um Bestandteile des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft.
GeoMuseum im Hauptgebäude der TU Clausthal
Neben den Gesteinsproben mit den Einschlüssen unterschiedlicher Mineralien ist die Sammlung der bizarr verformten Meteoriten sehenswert.
Calvörsche Bibliothek
Bauwerke
Marktkirche Zum Heiligen Geist
Die Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal wurde mitten im Dreißigjährigen Krieg aus Eichen- und Fichtenholz errichtet und das Dach mit Blei gedeckt. 1642 wurde sie zu Pfingsten geweiht. Die Marktkirche gilt als größte erhaltene Holzkirche Europas. Eine sehr aufwändige Sanierung wurde 2011 abgeschlossen.
St.-Salvatoris-Kirche
1997 wurde in der nach dem großen Stadtbrand 1683 neu erbauten St.-Salvatoris-Kirche in Zellerfeld der Flügelaltar des im Jahr 2004 verstorbenen Leipziger Künstlers Werner Tübke geweiht. Der Orgelprospekt (1699–1702) stammt von Arp Schnitger. Unterhalb der Kirche befinden sich die Trebra-Terrassen – sie wurden Ende des 18. Jahrhunderts von Berghauptmann von Trebra angelegt.
Katholische Kirche St. Nikolaus, erbaut 1961
Oberbergamt, jetzt Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, früher auch Sitz des Berghauptmanns
Hotel Goldene Krone
Bergapotheke Zellerfeld (Fratzenapotheke)
Dietzel-Haus, prachtvolles Patrizierhaus von 1673
Fritz-Süchting-Institut für Maschinenwesen
Aula Academica der Technischen Universität Clausthal
Zellerfelder Münzstätte
errichtet von Herzog Heinrich Julius im Jahr 1601, betrieben bis zum Jahr 1788
Alte Münze zu Clausthal
gegründet 1617 von Herzog Christian dem Älteren von Celle, betrieben bis 1849
Glückauf-Saal
ein im südöstlichen Niedersachsen einzigartiger Saalbau im Jugendstil des 19. Jahrhunderts mit historischen Wand- und Deckenmalereien auf zwei Ebenen
Rathaus Clausthal-Zellerfeld
Geburtshaus von Robert Koch
Jugendhaus von Robert Koch
Thomas-Merten-Platz: Glockenspiel mit Fahrkunst
Akademische Schwimmhalle der Technischen Universität Clausthal
Industriegeschichte
Oberharzer Wasserregal mit den Oberharzer Teichen, welches im Sommer 2010 zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Regelmäßige Veranstaltungen
Bergdankfest jeweils am Samstag vor Rosenmontag
Osterfeuer am Karsamstag
Nach Oberharzer Tradition werden die Besucher häufig durch Jugendliche/Kinder „geschwärzt“; die Gesichter der Besucher werden mit dem Ruß der Holzkohlen schwarz verschmiert.
Oberharzer Bergbauernmarkt von Mai bis Oktober jeden Donnerstagabend in der Zellerfelder Bornhardtstraße
Oktoberfest im Kurpark in Zellerfeld
Gesamtharzer Jodlerwettstreit am ersten Sonntag im August
Harz Classix Festival im Herbst an 3 Spielorten
Wirtschaft und Infrastruktur
Clausthal: Bergarchiv
Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Clausthal: Ehemaliger Bahnhof
Zellerfeld: Amtsgericht
Wirtschaft

Der Einzelhandel befindet sich im Wesentlichen im Hauptzentrum rund um die Adolph-Roemer-Straße im Stadtteil Clausthal. Kleinteiligen Einzelhandel gibt es im Nebenzentrum im Stadtteil Zellerfeld. Als Sonderstandort für großflächigen Einzelhandel wurde Anfang 2000 eine Fläche am ehemaligen Ostbahnhof ausgewiesen. Weitere Supermärkte finden sich am nördlichen Ortsausgang von Zellerfeld. Insgesamt ist der Einzelhandel der ehemaligen Bergstadt nicht sehr stark entwickelt und leidet heute unter dem allgemeinen Ladensterben.

Von großer Bedeutung für die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld ist die Entwicklung der Technischen Universität Clausthal, da sie die Attraktivität und die Anziehungskraft des Standortes für innovative Investitionen erhöht. Die Entwicklung der TU Clausthal und die Zusammenarbeit zwischen ortsansässigen Firmen und der Wissenschaft ist ein entscheidender Vorteil für den Wirtschaftsstandort.

Neben den üblichen Handwerksbetrieben gibt es eine relativ große Fensterfabrik sowie mehrere aus der TU Clausthal oder CUTEC ausgegründete Unternehmen, die sich vor allem in der Partikelmesstechnik in der Prüftechnik spezialisiert haben.

Der Tourismus ist ein weiterer wesentlicher Wirtschaftszweig in Clausthal-Zellerfeld, vor allem aber seiner Ortsteile Altenau, Buntenbock, Schulenberg und Wildemann.

Verkehr

Von 1877 bis 1976 verkehrten vom Bahnhof aus Züge der Innerstetalbahn Richtung Altenau und Langelsheim. Heute wird der öffentliche Nahverkehr durch mehrere Buslinien, u. a. nach Goslar, Osterode am Harz, Altenau und Sankt Andreasberg, gewährleistet.

Öffentliche Einrichtungen
Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
CUTEC, Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum
Staatliches Baumanagement Südniedersachsen
Bildung

Neben den schulischen Einrichtungen der Primar- und Sekundarstufe, befinden sich in Clausthal-Zellerfeld die Fachschule für Wirtschaft und Technik und die Technische Universität Clausthal. Die Einrichtungen der TU finden sich konzentriert auf dem Campus Feldgrabengebiet sowie verteilt im Clausthaler Stadtbereich und auf der Tannenhöhe.

Grundschule:

Grundschule Clausthal
Grundschule Wildemann
Grundschule Zellerfeld

Weiterführende Schulen:

Gymnasium Robert-Koch-Schule (offene Ganztagsschule)
Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1890: Robert Koch (1843–1910), Mikrobiologe, Nobelpreis für Medizin 1905
Adolf Achenbach (1825–1903), Berghauptmann
Söhne und Töchter der Stadt
Justus Philipp Meyenberg (1642–1709), evangelischer Theologe
Bernhard Christoph Breitkopf (1695–1777), Buchdrucker und Verleger
Johann Friedrich Heintzmann (1716–1764), Bau- und Bergmeister sowie Architekt
Johann Friedrich Löwen (1727–1771), Dichter, Intellektueller und Theatertheoretiker
Engelhard Benjamin Schwickert (1741–1825), Verleger
Friedrich Otto Burchard von Reden (1769–1836), Berghauptmann
Georg Ludwig Dörell (1793–1854), Bergmeister und Erfinder der Fahrkunst
Heinrich Wilhelm Ferdinand Halfeld (1797–1873), Ingenieur
Eduard Mehlis (1796–1832), Arzt und Parasitologe, Leiter der Berg- und Forstschule Clausthal
Georg Schulze (1807–1866), Theologe, Germanist, Autor, Herausgeber und Dichter[19]
August Ey (1810–1870), Pädagoge, Volkskundler, Heimatschriftsteller[20]
Hermann Hunaeus (1812–1893), Architekt
Hermann Koch (1814–1877), Geheimer Bergrat und Vater von Robert Koch
Theodor Müller (1816–1881), Romanist und Anglist
Otto Mejer (1818–1893), deutscher Kirchenrechtler
Carl Adolf Riebeck (1821–1883), Industrieller und Bergwerksunternehmer
Gustav Drechsler (1833–1890), Agrarwissenschaftler
Otto von Grote (1835–1891), Landschaftsdirektor, Reichstags- und Landtagsabgeordneter
Robert Koch (1843–1910), Mikrobiologe
Adolf Ey (1844–1934), Gymnasiallehrer, Professor, Schriftsteller
Friedrich Wilhelm Lahmeyer (1859–1907), Elektroindustrieller
Erich Schaeder (1861–1936), protestantischer Theologe
Otto Erich Hartleben (1864–1905), Dramatiker, Lyriker und Erzähler
Heinrich Fickler (1872–nach 1942), Jurist, Richter am Reichsgericht
Robert von Förster (1913–1984), Diplomat
Helmut Sander (1920–1988), Oberbürgermeister von Goslar
Reinhard Roder (* 1941), Fußballspieler, -trainer und -funktionär
Dietrich Grönemeyer (* 1952), Mediziner und Autor, Bruder von Sänger Herbert Grönemeyer
Sebastian Turner (* 1966), Unternehmer
Jörg Kunze (* 1968), Handballspieler
Rafed El-Masri (* 1982), Schwimmer
Daniel Böhm (* 1986), Biathlet
Persönlichkeiten, die in der Stadt lebten oder wirkten
Adolf Achenbach (1825–1903), Berghauptmann
Wilhelm August Julius Albert (1787–1846), Oberbergrat, Erfinder des Stahlseils
Carl Heinrich Edmund von Berg (1800–1874), Forstmann
Emil Bodenstab (1856–1924), Apotheker und Heimatforscher
Caroline Böhmer-Schlegel-Schelling (1763–1809), Schriftstellerin
Johannes Hinrich von Borstel (* 1988), Sachbuchautor
Caspar Calvör (1650–1725), Theologe
Henning Calvör (1686–1766), Theologe und Pädagoge, Verfasser zahlreicher montantechnischer Schriften
Anton Paul Ludwig Carstens (1703–1768) war von 1762 bis 1768 Generalsuperintendent der Generaldiözese Grubenhagen und auf dem Harz und somit „Erster Pfarrer“ der Marktkirche
Herbert Dennert (1902–1994), Oberbergrat
Paul Ernst (1866–1933), Schriftsteller, verbrachte Jugendjahre in Clausthal
Wan Gang (* 1952), chinesischer Wissenschaftsminister
Herbert Grönemeyer (* 1956), Musiker, verbrachte seine ersten Lebensmonate in der Schützenstraße in Zellerfeld
Jürgen Großmann (* 1952), Stahlunternehmer und Manager
Johann Friedrich Ludwig Hausmann (1782–1859), Mineraloge
Guntram Hecht (* 1923), Musikpädagoge, Organist und Komponist
Edmund Kolbe (1898–1983), Maler
Wolfgang Lampe (1953–2015), Leiter des Bergarchivs
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716), Universalgelehrter, beschäftigte sich 1682–1686 mit technischen Problemen der Oberharzer Bergwerke und hielt sich dabei häufig in Clausthal auf. [21]
Karl August von Linsingen (1803–1899), Berghauptmann
Thomas Merten († 1626), Berggeschworener und Stadtverteidiger von Zellerfeld im Dreißigjährigen Krieg.
Arnd Peiffer (* 1987), Biathlet
Claus Friedrich von Reden (1736–1791), Berghauptmann
Friedrich Adolph Roemer (1809–1869), Geologe
Dorothea Schlözer (1770–1825), die erste Frau, die in Deutschland promoviert wurde, absolvierte 1786 in den Clausthaler Gruben ein umfangreiches Bergbaupraktikum
Carl Schnabel (1843–1914), Montanwissenschaftler und Hochschullehrer
Ekkehard Schulz (* 1941), Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG von 1999 bis 2011
Arnold Sommerfeld (1868–1951), Professur an der Bergakademie Clausthal von 1897 bis 1900
Georg Philipp Telemann (1681–1767), Komponist
Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra (1740–1819), Berghauptmann
Sonstiges

Clausthal wurde auch durch das alkoholfreie Clausthaler Bier bekannt, das seinen Markennamen in Anlehnung an das noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in der Städtischen Brauerei Clausthal gebraute „Claus-Bräu“ erhalten hat (Zellerfeld hatte die eigene Berg-Brauerei Berg-Quell). Die Marke wurde an die Binding-Brauerei verkauft und wird seitdem ausschließlich in Frankfurt am Main gebraut. In der Hochzeit des Bergbaus gab es bedingt durch die Bergfreiheit zahlreiche Brauereien in den Oberharzer Orten, von denen nur noch eine in Altenau besteht.

In der Harzreise von Heinrich Heine ist Clausthal (dort „Klausthal“ geschrieben) eine wichtige Station.

Die ältesten Belege für randgestaltete Münzen (Münzrand) stammen aus Clausthal und wurden im Jahr 1684 geprägt.

Weblinks
 Commons: Clausthal-Zellerfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Clausthal-Zellerfeld – Reiseführer
 Wikisource: Claußthal in der Topographia Braunschweig Lüneburg (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Linkkatalog zum Thema Clausthal-Zellerfeld bei curlie.org (ehemals DMOZ)