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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Cleebronn nicht vorenthalten.

Geschichte
Cleebronn mit Schloss Magenheim in den Forstlagerbüchern Andreas Kiesers (1684)
Bis zum 18. Jahrhundert

Cleebronn wurde unter dem Namen Kleberen erstmals im Jahre 1279 in einer Urkunde erwähnt. Spätere Namensformen waren Clobern und Cleibern, 1291 wurde Cleebrunn erwähnt, im 15. Jahrhundert wurde daraus Cleebronn. Der Name wird darauf zurückgeführt, dass der vermutlich als Burgweiler der nahen Burg Niedermagenheim entstandene Ort in den Kleibern lag, also in einem nassen Wiesental, in dem es Lehm gab.

Im 13. Jahrhundert gehörten dem Kurfürstentum Mainz, also dem weltlichen Kurstaat (dem Erzstift Mainz, auch Kurmainz genannt), vom Kloster Lorsch übernommene Güter und Rechte rund um den Michaelsberg, die an die in Cleebronn ansässigen Herren von Magenheim verliehen waren. Im 14. Jahrhundert (spätestens 1367) erwarb Württemberg etwa zwei Drittel des Ortes als Württembergisch Cleebronn; das restliche Drittel verblieb im Eigentum des Kurfürstentums Mainz als Mainzisch Cleebronn, war aber mehrfach verpfändet, so 1727 an den kurmainzischen Oberhofmeister und Geheimen Rat Johann Philipp von Stadion (1652–1741). 1785 wurde der kurmainzische Ortsteil ebenfalls von Württemberg erworben, blieb aber kommunal selbständig.

19. und 20. Jahrhundert

Die beiden bis 1843 selbständig bleibenden Gemeinden, die durch einen Bachlauf voneinander getrennt waren, wurden seit 1811 Alt-Cleebronn (der alt-württembergische Teil) und Neu-Cleebronn (der neu-württembergische, vormals kurmainzische Teil) genannt. Erst mit Wirkung vom 1. Januar 1844 wurden Alt-Cleebronn und Neu-Cleebronn zur neuen Gemeinde Cleebronn wiedervereinigt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Cleebronn am 7. April 1945 von französischen Alliierten schwer beschossen, wodurch etwa 300 Granaten geworfen wurden und in der Nacht die deutschen Truppen abgezogen sind. Am nächsten Morgen wurde die Ortschaft von den Franzosen eingenommen. Bei diesem Kampf wurden acht Gebäude völlig zerstört und sechs Einwohner getötet.

Religionen

Alt-Cleebronn mit der Raphaelskirche war ursprünglich eine Filialgemeinde von Botenheim und wurde 1480 zur selbstständigen Pfarrei erhoben, die im Zuge der Reformation in Württemberg 1534 reformiert wurde. Für die Einwohner von Mainzisch Cleebronn bestand eine eigene Liebfrauenkapelle, jedoch war der württembergische Pfarrer ab 1558 für beide Ortsteile zuständig. 1736 wurde Mainzisch Cleebronn nach Württembergisch Cleebronn eingepfarrt. Seit der Reformation ist der Ort überwiegend evangelisch geprägt. In Cleebronn gibt es eine evangelische Kirchengemeinde. Die katholischen Christen gehören zur katholischen Kirchengemeinde in Güglingen.

Politik
Rathaus
Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 50,4 % (− 6,4) zu folgender Verteilung der 12 Sitze im Gemeinderat:

CDU 46,6 % (+ 5,0) 5 Sitze (± 0)
FWV 39,2 % (+ 3,3) 5 Sitze (+ 1)
Arbeitsgemeinschaft Umwelt (AGU) 14,2 % (− 8,3) 2 Sitze (− 1)

(Die Klammerwerte geben die Veränderung zur Kommunalwahl 2009 wider.)

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Wappen und Flagge
Wappen Cleebronns

Die Blasonierung des Cleebronner Wappens lautet: In Silber unter einem sechsspeichigen roten Rad ein dreiblättriges grünes Kleeblatt. Die Flagge der Gemeinde ist Grün-Weiß.

Das Rad ist das Mainzer Rad von Kurmainz in umgekehrten Farben und erinnert an die jahrhundertelange Zugehörigkeit des Ortsteils Neu-Cleebronn zu Mainz. Das Kleeblatt ist das einer volksetymologischen Deutung des Ortsnamens entsprungene Fleckenzeichen Cleebronns und seit Beginn des 17. Jahrhunderts an Mauern, auf einem Markstein und im Kieserschen Forstlagerbuch von 1684 überliefert. Das erste Siegel des württembergischen Alt-Cleebronn ist in Abdrücken von 1651 und 1653 erhalten und zeigt als vollredendes Wappen einen Ziehbrunnen, der unten von drei Kleeblättern überdeckt ist, darüber eine rechtshin liegende Hirschstange als Verweis auf die württembergische Ortsherrschaft. Ein späteres Siegel, 1715 bis 1759 nachweisbar, zeigt nur ein Kleeblatt. Das Siegel des mainzischen Neu-Cleebronn von 1695 zeigt im Wappenschild das Mainzer Rad über einem Kleeblatt, über dem Schild Mitra und Krummstab. Im 19. Jahrhundert wurde das Wappen mit Mainzer Rad und Kleeblatt zum Wappen der 1843 aus Alt- und Neu-Cleebronn vereinigten Gemeinde; die im Vergleich zum Mainzer Rad umgekehrten Wappenfarben (rotes Rad auf Silber) wurden 1919 von der württembergischen Archivdirektion festgelegt. Am 25. April 1956 hat der Cleebronner Gemeinderat die Flaggenfarben Grün-Weiß angenommen.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss Magenheim
Pfarrkirche und Pfarrhaus
Bauwerke
Über dem Ort auf einer Anhöhe liegt das Schloss Magenheim, eine staufische Burganlage von ca. 1230/1250, der ehemalige Sitz der Herren von Magenheim.
Die evangelische Raphaelskirche weist frühgotische Gebäudeteile auf. Im Inneren wurde die Kirche vielfach umgestaltet, ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie durch eine umfassende Renovierung 1992. Nahe der Kirche befindet sich das alte Pfarrhaus.
Das heutige Rathaus wurde 1736 erbaut und mehrfach umgestaltet. An der Außenfassade sind mehrere Neidfratzen angebracht, die Neid aus dem Haus fernhalten sollen.
Das Bürgerhaus wurde 1902 als Schule an der Stelle des alten Rathauses erbaut. Der Schulbetrieb im Gebäude endete 1994, bis 1997 wurde es modernisiert.
Die Kelter des Ortes datiert von 1907 und war damals die größte Kelter Württembergs.
Das Backhaus wurde 1930 erbaut und 1985 saniert, es beinhaltet zwei funktionstüchtige Backöfen.
Die evangelisch-methodistische Christuskirche wurde 1958 eingeweiht.
Auf dem Michaelsberg befindet sich eine spätromanische Kirche und ein Kapuziner-Hospiz von 1739 (heute katholisches Jugendhaus).
Der Weiler Katharinenplaisir ist ein barockes Hofgut, das 1733 vom Bönnigheimer Amtmann Grimm erbaut und nach dessen Frau benannt wurde.
Auf lokaler Gemarkung liegt der mit einer Höhe von 472 m über NN höchste, gleichzeitig aber namenlose Berg des Stromberg-Hauptrückens. Auf ihm wurde 1969 der zwischenzeitlich denkmalgeschützte, 125 m hohe Fernmeldeturm Brackenheim 1 errichtet.
Heimatmuseum „Trillarium“ in der Altweibermühle

Raphaelskirche

Backhaus von 1930

Kelter von 1907

Altarraum der Michaelskirche

Wirtschaft und Infrastruktur
Blick auf den Michaelsberg von Osten
Blick vom Michaelsberg auf den Weiler Treffentrill und den Freizeitpark Tripsdrill
Weinbau

Am Michaelsberg wird seit über 1200 Jahren Weinbau betrieben. Die Lagen gehören zur Großlage Heuchelberg im Bereich Württembergisch-Unterland. Angebaut werden die für Württemberg typischen Rebsorten wie Lemberger, Trollinger, Riesling und Kerner. Die meisten Weingärtner sind der Weingärtnergenossenschaft Weingärtner Cleebronn-Güglingen eG angeschlossen.

Verkehr

Anschlüsse an das Fernstraßennetz bestehen in Lauffen am Neckar und Kirchheim am Neckar (B 27). Der öffentliche Nahverkehr im Verkehrsverbund H3NV wird von Bussen gewährleistet. Anschluss an das Schienennetz besteht ebenfalls in Lauffen am Neckar und Kirchheim am Neckar (Frankenbahn). Die 1896 von Lauffen am Neckar bis Güglingen eröffnete Zabergäubahn (1901 bis Leonbronn verlängert) schloss Cleebronn über den Bahnhof Frauenzimmern-Cleebronn in Frauenzimmern an das Eisenbahnnetz an. Die Strecke wurde 1986 im Personenverkehr und 1995 im Güterverkehr stillgelegt. Entworfene Pläne, die Strecke als Bestandteil des Heilbronner Stadtbahnnetzes bis 2011 wieder zu reaktivieren, wurden seit 2006 jedoch wegen fehlender finanzieller Mittel nicht weiter verfolgt.[5]

Ansässige Unternehmen

Ein bekanntes Cleebronner Unternehmen ist die Zink Feuerwerk GmbH, die Feuerwerkskörper herstellt. Das Unternehmen wurde 1949 von Paul Zink gegründet, der zuvor bei der von 1884 bis 1992 ebenfalls in Cleebronn bestehenden Explosivstofffabrik Depyfag tätig war. Das Unternehmen ist einer der letzten deutschen Feuerwerkshersteller und produziert mit rund 20 Mitarbeitern neben Raketen für Silvester überwiegend Großfeuerwerk, das bei zahlreichen Festen im Heilbronner Raum zum Einsatz kommt, und pyrotechnische Munition für Kunden in aller Welt. Sowohl der Unternehmensgründer Paul Zink als auch sein Sohn und Nachfolger Walter Zink wurden zu Ehrenbürgern Cleebronns ernannt.[6]

Medien

Über das Geschehen in Cleebronn berichtet die Tageszeitung Heilbronner Stimme in ihrer Ausgabe W, Landkreis West.

Bildung

Die Friedrich-Hölderlin-Grundschule in Cleebronn wird als zweizügige Grundschule betrieben. Weiterführende Schulen befinden sich in den Nachbarorten. Daneben gibt es zwei Kindergärten in Trägerschaft der evangelischen Kirche. Cleebronn verfügt auch über eine kleine Bücherei im Bürgerhaus Alte Schule. Darüber hinaus unterhält die Volkshochschule Unterland in Cleebronn eine Außenstelle.[7]

Freizeit

Am Fuße des Michaelsbergs befindet sich der Weiler Treffentrill mit dem Erlebnispark Tripsdrill. Angeschlossen ist das Wildparadies Tripsdrill. Auf einer Fläche von 77 ha sind etwa 100 Attraktionen, zoologische Anlagen und Museen zu finden. In der Nähe von Tripsdrill befindet sich die Tennisanlage des Tennisclub Cleebronn mit fünf Sandplätzen sowie einem Beachvolleyballfeld.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1912: Immanuel Böhringer (1852–1917), Gutsbesitzer und Gemeinderat
1929: Wilhelm Fischer (1859–1949), Unternehmer und Gemeinderat
1931: Gustav Bender (1859–1943), Stifter
1967: Eugen Trefz (1902–?), Altbürgermeister
1974: Paul Zink (1904–1980), Unternehmer
1989: Gerhard Aßfahl (1904–2007), Heimatforscher
2004: Walter Zink (* 1934), Unternehmer[8]
Rolf Streicher (* 1939), Altbürgermeister[9]
Söhne und Töchter der Gemeinde
Maria Gottliebin Kummer, genannt Kummerin (1756–1828), radikalpietistische Visionärin
Sigismund Wilhelm Koelle (1820–1902), Missionar und Sprachforscher
Carl Krauch senior (1853–1934), Chemiker
Rose Götte (* 1938), Journalistin, Erziehungswissenschaftlerin und Politikerin
Literatur
Wolfram Angerbauer: 700 Jahre Cleebronn 1279–1979. Geschichte einer Gemeinde. Gemeindeverwaltung Cleebronn, Cleebronn 1979
Weblinks
 Commons: Cleebronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Cleebronn – in der Beschreibung des Oberamts Brackenheim von 1873