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Geschichte
Stadtname

Anzusetzen ist Kô-isa-feld, d.h. „Feld an einem Kuh-Bach“.

Dorf Coesfeld

Die erste schriftliche Erwähnung Coesfelds findet sich in Altfrieds Lebensbeschreibung des heiligen Ludgerus, des Patrons und Bischofs der Diözese Münster. Danach hat Liudger auf dem Weg von seiner Abtei in Essen/Werden nach Münster am Abend vor seinem Tod, dem 26. März 809, in der St.-Lamberti-Kirche gepredigt.

Im Jahr 1032 gründete die edle Frau Reimodis (Richmodis) neben sechs weiteren, die heute nicht mehr existierende Pfarrei Varlar, zu welcher laut Urkunde[5] neben Bauerschaften angrenzender Kirchspiele die Coesfelder Bauerschaften Hanum (Harle), Mottenhem, Goplo (Gaupel), Surwick, Honbruggen, Hildiwick sowie Nordinchuson mit 54 Häusern als Pfarrsprengel gehörten.

Heinrich (von Coesfeld) hatte als zweiter Propst des Klosters Varlar, das von seinen Verwandten Gottfried und Otto von Cappenberg unter Mitwirkung von Norbert von Xanten als Prämonstratenserkloster, nach der Augustinusregel[6]:4, gegründet worden war, das Dorf Coesfeld nördlich der Berkel dem Kloster Varlar kurz vor der Stadtwerdung[7] vererbt. Das Dorf Coesfeld war durch Niederlassung freier Leute, denen durch das jährliche Wortgeld ein Hausplatz von Varlar eingeräumt wurde, erheblich angewachsen[6]:5.

Durch Neubau der Jacobi-Kirche südlich der Berkel konnte der Bischof von Münster in Abgrenzung von Varlar eigene Rechte geltend machen, obwohl beide Pfarren des Dorfes von Varlar verwaltet wurden. Der Propst von Varlar hielt in seiner Funktion als Archidiakonus das geistliche Sendgericht, weltliche Schirmvögte über das Wigbold Coesfeld – von Varlar beauftragt – waren die Edlen von Horstmar.

Bauerschaften

Bei Gaupel handelt es sich um die in schriftlichen Quellen seit dem 11. Jahrhundert nachweisbare Bauerschaft Gaplon im Osten der Stadt Coesfeld in der Nähe und an den Ufern der Berkel mit den mittelalterlichen Siedlungskernen Koningsell, Hembruggion, Sudwick, Bordenstock, Gaplon, Rudwick, Mottonhem und Nyhem.[8]

Urkundlich wurde Harle zuerst im 12. Jahrhundert genannt. Die Bauerschaft umfasste das eigentliche Harle am Honigbach, Kalksbeck sowie eine Ausbausiedlung Holthusen.[9]

Stevede wurde schon sehr früh in der Urkundenüberlieferung genannt. Stenuuidi oder Stenuuida lautet die alte Schreibweise, was nach Franz Darpe so viel wie „eine mit Steinen besäte Weide“ bedeutet. Am 9. Oktober 799 erhielt der Werdener Abt Liudger, der erste Bischof von Münster, von den Adligen Markhard und Rothard den Teil eines Erbes (Hofes) im Wald von Steinwida. Es handelte sich zweifellos um den heutigen Hof Wolfert, dessen Entstehung in die Zeit Karls des Großen fällt. Der Hof wurde nicht unmittelbar von Werden aus verwaltet, sondern gehörte zum Haus Lüdinghausen, einem Lehen, mit dem das Domkapitel in Münster vom Werdener Abt belehnt war. Erst mit der Säkularisation 1803 − zu dieser Zeit gehörten 90 Höfe und Kotten zum Haus Lüdinghausen − endete die seit Jahrhunderten bestehende Verbindung des Hofes Wolfert über Lüdinghausen zum Kloster Werden. Grundherr wurde der spätere Fürst zu Salm-Horstmar. Die „Huninghove“ – heute Schulze Hüynck – wurde im Jahr 930 erstmals im Werdener Heberegister erwähnt, danach in einem Verzeichnis über Einkünfte des bischöflichen Amtes Billerbeck um 1252. Im Jahr 1311 wurde der Hof von dem Edelherrn Johann von Ahaus an das Kloster Marienborn verkauft.

Auch die übrigen Steveder Höfe weisen ein hohes Alter auf. So wird Schulze Hillert bereits 1151 in einer Urkunde genannt. In diesem Jahr überließ der münsterische Bischof Werner dem Stift Asbeck eine Rente aus der „Curia stenwide“. Da diese Rente bis zu ihrer Ablösung im Jahr 1848 auf dem Hof Schulze Hillert lastete, ist davon auszugehen, dass es sich hier um den ursprünglichen Hof „stenwide“ handelt, der auch namensgebend für die Bauerschaft war. Am 3. Februar 1326 tauschte Ludolf, Edler zu Steinfurt, mit Johann dictus Vreseler die Bovinkhove (Schulze Böving) gegen das Haus Nienhaus in Billerbeck. Am selben Tag übertrug Vreseler den Hof an den Coesfelder Bürger Johann de Dosburg. Eigentümer wurde das Kloster Marienborn in Coesfeld. Nach der Säkularisation wurde der spätere Fürst zu Salm-Horstmar neuer Grundherr.

Stadtgründung

Bischof Hermann II. von Katzenelnbogen von Münster übertrug im Jahre 1197 das Stadtrecht auf Coesfeld, wenige Jahre nach der Stadtwerdung des benachbarten Ortes Münsters, wodurch die neue Stadt aus umstrittener Abhängigkeit des bei Coesfeld gelegenen Kloster Varlars entlassen wurde. Die erhaltene Urkunde trägt das Datum des 12. März 1197, kaiserliche Bestätigung fand die Urkunde im darauf folgenden August. Der neue Status war mit erheblich erweiterten Rechten für die Bürger verknüpft, die aber nicht ausdrücklich genannt werden. Hierzu dürften Markthoheit, Münzhoheit, Steuerhoheit, eine eigene Gerichtsbarkeit und die freie Wahl der Bürgermeister und Schöffen sowie das Recht auf Befestigung gehört haben. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts schützte Coesfeld seine Besitzungen außerhalb der Stadt mit einer Landwehr, die später Stadthagen genannt wurde.[10] Von den ehemals vier Hauptjahrmärkten hat sich der Ursulamarkt bis heute sowie der Wochenmarkt am Dienstag und am Freitag erhalten. Im Jahr 1244 wurde das Zisterzienserinnenkloster Marienborn nach Coesfeld verlegt. Die spätmittelalterliche Frömmigkeitsbewegung der Devotio moderna hielt mit dem Schwesternhaus Marienbrink 1424/27 Einzug in die Stadt.

Täufer in Coesfeld
Der Fürstbischof von Münster, Franz von Waldeck, bei der Belagerung des Täuferreichs von Münster

1534 gelang es kurze Zeit, einigen aus Münster zu Unterstützungszwecken ausgesandten Sendboten der theokratischen Täufer im damals mehrheitlich protestantischen Coesfeld und weiteren Städten im Münsterland erheblichen Einfluss zu gewinnen. Die Täufer, deren münsteraner Anführer Jan van Leiden und Jan Matthys aus den Niederlanden und deren ideologischer Anführer Bernd Rothmann aus Stadtlohn stammten, wurden dann aber durch den die Stadt Münster belagernden Bischof Franz von Waldeck mit Truppengewalt verdrängt.

Stadtrichter Kort Kamphues

Kort Kamphues war von 1553 an Stadtrichter in Coesfeld. Mit der Übersiedlung auf den außerhalb gelegenen Brink verletzte er seine Residenzpflicht und geriet hierüber in Streit mit der Stadt. 1572 warb Kamphues Söldner für die Spanische Krone im Krieg gegen die Niederlande; die abmarschbereiten Truppen versammelte er am 2. Juni 1572 innerhalb der Stadtbefestigungen. Die Obrigkeit ließ ob dieser Provokation die Tore schließen, woraufhin Kamphues und seine Mannen über die Mauern und den Graben entkamen. In der Folge wurden Kamphues die Bürgerrechte abgesprochen und er durfte die Stadt nicht mehr betreten. Nach einem gescheiterten Brandanschlag auf Coesfeld im Jahr 1578, für den wahrscheinlich sein Sohn Wilhelm hauptverantwortlich war, wurde die Sippe des ehemaligen Richters verfolgt. Kort wurde bei Bocholt gefangen genommen und wegen Landfriedensbruchs am 9. Dezember 1578 in Bevergern hingerichtet. Während Wilhelm letztendlich auf freien Fuß gesetzt wurde, zahlten etliche weitere Beteiligte mit ihrem Leben.

Der sog. Kamphues-Dolch, dessen Verbleib fast 130 Jahre ungeklärt war, wurde 2007 in der Sammlung von Benjamin de Rothschild in Schloss Pregny am Genfersee wieder aufgespürt. Die Stadt ist mittlerweile im Besitz einer Replik dieses kunsthistorisch bedeutenden Dolches aus dem frühen 14. Jahrhundert.

Dreißigjähriger Krieg
Coesfeld um 1647

Mehrfach und langjährig wurde Coesfeld im Dreißigjährigen Krieg durch fremde Truppen (Liga-Truppen, 18-jährige Einquartierung durch Hessen-Cassel) besetzt. Es dauerte im Münsterland – im Unterschied zu den benachbarten Niederlanden – Generationen, die wirtschaftlichen Folgen des mitteleuropäischen Krieges zwischen den katholischen und protestantischen Parteien nach dem Westfälischen Frieden zu überwinden – insbesondere auch unter landwirtschaftlich schweren äußeren Bedingungen. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Bevölkerungszahl der Vorkriegszeit wieder erreicht.

Christoph Bernhard von Galen

Im Zusammenhang mit der Rekatholisierung und Gegenreformation wurden zahlreiche Schulen im Münsterland gegründet, unter Federführung von Christoph Bernhard von Galen, der außerhalb der Coesfelder Stadtmauern vor dem Viehtore die so genannte Ludgerusburg zu seinem Bischofssitz in Konkurrenz der zur freien Reichsstadt strebenden Stadt Münster ausbaute. Die Ludgerusburg zerfiel nach dem Tod des Bischofs, der mit Unterstützung der Jesuiten zum Bischof gewählt worden war, wieder; die Ruinen-Reste sind heute beidseitig der Osterwicker Straße sichtbar. Weitere Bauten wie der Große Kreuzweg gehen auf Galens Initiative zurück. Von Galen, als kluger Mann keinen Reformen abgeneigt, griff für sein Verteidigungsbollwerk auf die Junggesellenschützen zurück. Hierdurch konnte er die hohen Kosten, die sein Söldnerheer verursachte, minimieren. Noch heute gibt es die Junggesellenkompanie im Bürger- und Junggesellen Schützenverein Coesfeld e. V.

Der Vorgänger Galens, Ferdinand von Bayern hatte 1627 in Coesfeld eine Jesuiten-Lateinschule gründen lassen, das noch heute existierende Gymnasium Nepomucenum. Galen und die zurückkehrenden Jesuiten unterstützten diese, durch den Krieg unterbrochene, Schulgründung tatkräftig.

Van Galen beendete auch eine Phase, in der Coesfeld über mehr als achtzig Jahre sogenannten Dodtslegern (Totschlägern) Asyl geboten hatte. Im Protocollum von Dodtslegern, das im Stadtarchiv verwahrt wird, sind 183 Fälle verzeichnet, bei denen aus dem Umland zugereisten Personen Unterschlupf gewährt wurde, obwohl sie des Mordes oder Totschlags bezichtigt wurden. Die Dodtsleger konnten sogar das Bürgerrecht erlangen, wenn sie ein „halbes Bürgergeld“ entrichten, einen Eid auf die Stadt ablegten und einen Ledereimer für Löschzwecke bereithielten. Auch durften sie ihr Getreide nur in der städtischen Mühle mahlen lassen. Sie durften ein Gewerbe ausüben, konnten aber nicht in Zünfte oder Gilden aufgenommen werden.[11]

Wirtschaftlicher Niedergang

Mit dem Ende der Besetzung Coesfelds im Siebenjährigen Krieg unter Prinz Soubise, der 1761 in Coesfeld sein Winterquartier aufschlug, erlebte Coesfeld einen Tiefpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung, viele Bürger hatten die Stadt verlassen, die meisten Häuser standen leer, die Stadtbefestigung war zerstört.

Napoleonische Zeit
Das Münsterland als Teil Frankreichs

1802 wurden die Stadt Münster und große Teile des Hochstifts Münster im Zuge der Koalitionskriege von preußischen Truppen besetzt. Das Fürstbistum Münster wurde aufgelöst. Das Amt Horstmar kam 1803 mit dem Reichsdeputationshauptschluss als Entschädigung für an Frankreich abgetretene linksrheinische Gebiete unter die reichsunmittelbare Herrschaft des protestantischen Rheingrafen Salm-Grumbach, der sich nun Graf zu Salm-Horstmar nannte und fortan Residenz in Schloss Varlar zwischen Coesfeld und Horstmar bezog. Das Haus der Rheingrafen kam so in den – bis in die Gegenwart umstrittenen – Besitz aller kirchlichen Güter der Herrschaft. Auf der Grundlage der Rheinbundakte wurde die Grafschaft Salm-Horstmar 1806 ein Teil des Großherzogtums Berg im Rheinbund, einer vom Heiligen Römischen Reich sich lossagenden Konföderation souveräner deutscher Staaten. 1810 annektierte Frankreich das Gebiet, um so die Kontinentalsperre besser durchsetzen zu können. 1813 geriet Coesfeld unter das preußische Generalgouvernement zwischen Weser und Rhein, das nach dem Rückzug der Franzosen die provisorische Verwaltung des Münsterlandes übernahm.

Preußen

Durch Entscheidung auf dem Wiener Kongress im Jahre 1815 wurde Coesfeld Teil Preußens und seiner Provinz Westfalen. Der Graf zur Salm-Horstmar wurde 1816 als preußischer Standesherr in den erblichen Fürstenstand erhoben. Durch die Vorteile eines großen Staates, so Otto Neumüllers 1928, nahm insbesondere das darniederliegende Schulwesen einen Aufschwung.[12] Coesfeld wurde Kreisstadt, Stadt und Kirchspiel wurden verwaltungstechnisch getrennt. Das reformiert-lutherische und erst später unierte Preußen hatte durch das katholische Schlesien bereits Erfahrungen mit der Integration großer Territorien mit abweichender (katholischer) Religion.

Wirtschaftlicher Aufschwung

In der Zeit der Frühindustrialisierung erlebte Coesfeld zahlreiche Neugründungen: Textil-, Papier- und eine Lederfabrik bereiteten den Weg für Maschinenbaubetriebe und eine Eisengießerei. Nach Bau der Eisenbahn wurde Coesfeld zum Kreuzungspunkt zweier Strecken. Bis zum Ersten Weltkrieg dauerte die Ausweitung industrieller Tätigkeiten besonders entlang der Ausfallstraßen an.

20. Jahrhundert

Im Zweiten Weltkrieg wurde der alte Stadtkern Coesfelds zu großen Teilen zerstört. Der erste größere Luftangriff wurde am 10. Oktober 1943 von einer fehlgeleiteten Bombergruppe der US Air Force geflogen, deren eigentliches Ziel Münster war. Die größten Zerstörungen erlitt die Stadt in der Endphase des Krieges vom 21. bis 24. März 1945.[13] Allein am 21. März 1945 wurden rund 10.000 Spreng- und 49.000 Brandbomben bei angloamerikanischen Angriffen über Coesfeld abgeworfen und verwandelten die Innenstadt in eine Ruinenlandschaft.[14] Am Karfreitag, 30. März 1945, wurde Coesfeld von den vorrückenden englisch-amerikanischen Truppen unter Feldmarschall Bernard Montgomery ohne größere Gegenwehr eingenommen, nachdem diese Verbände erst wenige Tage zuvor am 23. März 1945 im Rahmen der Operation Plunder den Rhein zwischen Emmerich und Wesel überquert hatten.[15]

Beim – teils autogerechten – Wiederaufbau nach dem Krieg, im Zuge dessen u. a. eine Straße durch die Schlossanlage der Liebfrauenburg geführt wurde, wurden große Flächen in das Stadtbild des Mittelzentrums unter Zersiedlungstendenzen integriert und die Stadt erlebte einen jahrzehntelangen wirtschaftlichen Aufschwung. Am 1. Juli 1969 wurde Coesfeld mit der vormals unabhängigen und außerhalb gelegenen Gemeinde Kirchspiel Coesfeld, die – festgelegt durch die preußisch revidierte Städteordnung von 1831 – seit 1837 von der Stadt getrennt war, zur Stadt Coesfeld zusammengelegt,[16] wodurch die Einwohnerzahl von 22.039 auf 26.528 wuchs.[17] Bei der kommunalen Neugliederung der Kreise, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, behielt Coesfeld den Status als Kreissitz. Die ehemalige Gemeinde Lette und kleine Gebiete von Billerbeck und Darup wurden eingegliedert.[18] Die Textilkrise Westfalens der 1970er-Jahre überstand die Stadt Coesfeld und der umgebende Kreis durch Ansiedlung neuer Klein- und mittelständischer Unternehmen glimpflich.[19] Im Jahr 1997 feierte Coesfeld das 800-jährige Bestehen der Stadt.

Politik
Stadtrat

Wahl des Coesfelder Stadtrates 2014[20]
Wahlbeteiligung: 55,1 %

 %50403020100

43,9 %19,4 %18,5 %9,9 %4,2 %2,3 %1,9 %

CDUPRO CSPDGrüneFDPAfCFamilie
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10

+2,0 %p
-8,3 %p+5,2 %p+2,5 %p-2,0 %p-0,8 %p+1,9 %p
CDUPRO CSPDGrüneFDPAfCFamilieVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu langVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe – Dunkel

8

4

1

2

8

18

1
8 4 1 2 8 18 1 

Insgesamt 42 Sitze SPD: 8 Grüne: 4 AfC: 1 FDP: 2 PRO C: 8 CDU: 18 Familie: 1

Die 42 Sitze des Stadtrates sind seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt auf die einzelnen Parteien und Wählergruppen verteilt:

CDU 18 Sitze
SPD 8 Sitze
Grüne 4 Sitze
FDP 2 Sitze
Pro Coesfeld 8 Sitze
Aktiv für Coesfeld 1 Sitze[21]
FAMILIE 1 Sitz

Die freie Wählergemeinschaft (FWG) Pro Coesfeld bildete sich im Jahr 2004 aus einer Bürgerbewegung. „Aktiv für Coesfeld“ entstand Ende 2008 als Abspaltung von der CDU und tritt seit der Kommunalwahl 2009 als eigenständige Liste an.

Kommunalwahlen seit 1975

[22]

Jahr CDU Pro COE SPD Grüne1 FDP AfC2 FAMILIE Sonstige
1975 63,4 26,5 6,4 3,7
1979 55,9 35,4 8,7
1984 52,6 27,8 8,4 4,3 6,9
1989 49,8 31,8 06,51 5,4 06,48
1994 49,1 33,3 9,2 3,9 4,5
1999[23] 62,4 26,5 7,6 3,6
2004[24] 38,3 34,7 16,1 5,6 4,8
2009[25] 41,9 27,7 13,3 7,4 6,6 3,1
2014 43,9 19,4 18,5 9,9 4,2 2,3 1,9

1 Grüne: 1984 und 1989: Grüne, ab 1994: B’90/Grüne
2 AfC: Aktiv für Coesfeld

Statuten

Bis in die letzte Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts gab es keinen Stadtrat im heute geläufigen Sinne, die oberste Gewalt in der Stadt lag beim Richter und den Schöffen, die kurz nach Stadtgründung allein, später zusammen mit den Rathsmännern, denen sie vorstanden, regierten. In einer Urkunde aus dem Jahr 1316 über eine Hausstelle entschieden der Richter Johann Vreseler und dessen Schöffen Heinrich Blome, Jordanus von Gracht als die beiden obersten Schöffen (magistri scabinorum), sowie die sie wählenden normalen Schöffen (scabinis ibi commorantibus) Lubbert Holthusen, Bernhard Schwarze, Heinrich Kückestieg, Theodor Stenbickering, Friedrich Kosinbur, Macharius von der Kemenade, Rotger Schutemanich und Heinrich Voedeker. Am Ende der Urkunde steht geschrieben: Zur Bekräftigung zum Zeugnisse des Vorstehenden haben wir Schöffen das Stadtsiegel an diese Urkunde gehängt. Bei anderen Geschäften stimmte die gesamte Bürgerschaft (totius universitatis oppidanorum) ab[6]:18. Zu Beginn des vierzehnten Jahrhunderts entstand die Institution eines Stadtrates mit den Räten (consules), die neben den Gerichtsschöffen – bei ihrer ersten Erwähnung 1287 diesen noch untergeordnet – zunehmend weniger als Gehilfen der Schöffen zuständig waren für Vermögensangelegenheiten und – nach heutiger Begrifflichkeit – soziale Dinge.

Lambertussiegel
Sekretsiegel
Wappen und Siegel

Blasonierung: „In Gold ein roter Kuhkopf mit goldenem Halfter, goldenem Stirnband und silber-schwarzen Augen.“[26]

Das älteste Coesfeld Stadtsiegel, das ursprüngliche Hauptsiegel, ist ein Lambertussiegel. Es lässt sich seit 1246 nachweisen. Der Durchmesser beträgt 8 cm. Unter einem Giebel von zwei Türmen flankiert, steht der hl. Lambertus im Bischofsornat (ehem. Doppelturm-Westwerk der Lambertikirche).

Die Umschrift lautet: + SANCTVS . LAMBERTVS . DE . CVESVELDE +

Der Stempel dieses Siegels ist im Stadtarchiv.

Neben diesem Hauptsiegel verwendete die Stadt Coesfeld ein kleineres, so genanntes Sekretsiegel. Ursprünglich wurde es auf die Rückseite des Hauptsiegels gedrückt. Es zeigt den Kuhkopf von vorn. Dieses Kuhkopf-Sekretsiegel ist seit 1292 nachgewiesen. Aus ihm entwickelte sich das bis in das 18. Jahrhundert gebrauchte Kuhkopfsiegel der Stadt: + SECRETVM . BVRGENSIVM . DE . COSVELDE . +

Aus diesem Sekretsiegel wurde das redende Wappenbild der Stadt entwickelt. Seit 1497 bis ins 18. Jahrhundert lassen sich lückenlos Beispiele des Coesfelder Kuhkopfwappens nachweisen.

Flagge

Die Flagge der Stadt Coesfeld zeigt die Farben Rot-Gold (Gelb). In der oberen Hälfte der Flagge wird das Wappen dargestellt.

Städtepartnerschaften

Seit 1977 gibt es eine Partnerschaft zwischen Coesfeld und De Bilt in den Niederlanden. Zwischen dem Ortsteil Lette und Plerguer (Frankreich) gibt es seit 1968 eine Städtepartnerschaft.

Sehenswürdigkeiten
Pfarrkirche St. Lamberti
Ehemalige Jesuitenkirche
Ehemalige Synagoge Coesfeld
Bauwerke
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Coesfeld
Sakralbauten

Coesfeld ist wie weite Bereiche des Münsterlandes vorwiegend römisch-katholisch; bei der Volkszählung 1987 waren etwa 90 Prozent der Bewohner Katholiken.[27] Die den Coesfelder Marktplatz beherrschende Lambertikirche war eine ursprünglich romanische Kirche, die später zu einer gotischen Hallenkirche erweitert wurde. Sie ist die Pfarrkirche der Gemeinde St. Lamberti, deren Ursprünge auf Liudger, den ersten Bischof von Münster, zurückgehen.[28] Ursprünglich hatte die Kirche rechts und links des Portals zwei Türme, von denen der Nordturm im Jahr 1635 und der Südturm 1681 Stürme nicht überstanden und einstürzten. Der heutige barocke, 68 Meter hohe Turm wurde in den Jahren von 1686 bis 1703 errichtet und geht auf die Brüder Gottfried Laurenz Pictorius und Peter Pictorius den Jüngeren zurück[29].

Hauptartikel: St. Lamberti (Coesfeld)

Die Lambertikirche ist Ziel von Wallfahrern, die das Coesfelder Kreuz, das größte Gabelkreuz Deutschlands, verehren. Die Große Kreuztracht findet neuerdings nicht mehr am Pfingstdienstag statt, sondern am arbeitsfreien Sonntag nach Kreuzerhöhung (14. September). Die Pfingstdienstag-Tradition war 1652 vom Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen eingeführt worden, damit von weit her kommende Pilger sich nicht schon am Sonntag auf den Weg zu begeben brauchten, was der Feier des hohen Festtages nicht entspreche. Der traditionelle Kreuzweg erstreckt sich über zwölf Kilometer. Die Kleine Kreuztracht, die seit 1652 am Pfingstmontag um den Stadtkern geht, erinnert an die Vertreibung der Hessen nach dem Dreißigjährigen Krieg in jenem Jahr. Sie wird auch Hessen Utjacht genannt, da hessische Soldaten mit dem aus der Kirche verschwundenen Kreuz „den Offizieren zu gefallen“ ihren Spott getrieben hatten. Bezeugt ist die Kreuztracht seit 1312. Coesfeld ist einer der ältesten Kreuzwallfahrtsorte der Diözese Münster. Die Kreuzverehrung hat alle Jahrhunderte überdauert.

Hauptartikel: Coesfelder Kreuz (Kruzifix)

Die zu großen Teilen noch aus der Zeit der Verleihung der Stadtrechte 1197 stammende Jakobi-Kirche, erweitert im 15. Jahrhundert und noch Anfang der 1940er-Jahre renoviert, wurde während des Zweiten Weltkriegs am 21. März 1945 durch Sprengbomben völlig zerstört. Unter den Trümmern des Turms fand Kaplan Pater Heinrich Wünsche SJ den Tod. Lediglich das Turmportal wurde nach dem Krieg originalgetreu rekonstruiert, die Kirche in den 1950er-Jahren modern wiederaufgebaut. Sie war im Mittelalter bedeutender Sammelpunkt für die Pilger des Jakobswegs.[30]

Hauptartikel: St. Jakobi (Coesfeld)

Die Jesuitenkirche, ein Werk des Baumeisters Anton Hülse,[31][32] mit ihrem kostbaren hohen, geschnitzten Barockaltar brannte am 21. März 1945 völlig aus und wurde wieder aufgebaut.

Hauptartikel: Jesuitenkirche Coesfeld

Die ehemalige Synagoge an der Weberstraße 7 wurde zwischen 1807 und 1810 im barocken Stil errichtet. Baulich angegliedert war ihr eine jüdische Schule, auf deren Fundamenten heute ein Gemeindehaus mit Kastellanswohnung steht. Bei der Synagoge handelt es sich um einen schlichten Rechteckbau, dessen Innenwände mit stilisierten Vorhängen und hebräischen Bibeltexten bemalt waren. Empore, Bima und Rednerpult hatten eine neugotische Gestalt. In der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 konnte durch einen Nachbarn das Niederbrennen der Synagoge verhindert werden. Die Inneneinrichtung wurde jedoch durch die Nazis und deren Sympathisanten total zerstört. Das demolierte Gebäude erwarb der erwähnte Nachbar am 17. Dezember 1938. Im Jahr 1962 kaufte die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Coesfeld das jüdische Gotteshaus und restaurierte es unter Anleitung des Coesfelder Architekten Kahrmann. Das baufällige Schulgebäude wurde abgerissen und durch ein Gemeindezentrum ersetzt. Der Zwillbrocker Restaurator Jetter stellte den Thoraschrein wieder her. Die noch teilweise vorhandene Frauenempore wurde ebenfalls restauriert. Genutzt wird die mit Zuschüssen des nordrheinwestfälischen Landesamtes für Denkmalschutz erneuerte Synagoge seit 1963 als gottesdienstliches Zentrum der Freikirche.[33]

Hauptartikel: Synagoge (Coesfeld)
Wohnbauten

Der Bestand an älteren Bürgerhäusern wurde durch die schweren Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges stark dezimiert. Etliche der Bauten, die den Bombenhagel überstanden hatten, wurden in der Nachkriegszeit und – zum Teil noch bis in die 1980er-Jahre hinein – im Rahmen der Stadtsanierung abgebrochen, darunter einige recht bedeutende Baudenkmäler. Hierzu gehörten Süringstraße 40, Rosenstraße 1 (um 1600)[34] und Walkenbrückenstraße 29. 1990 wurde schließlich der 1945 schwer getroffene und später vereinfacht wiederhergestellte Schenckinghof in der Ritterstraße mit seinem mittelalterlichen Steinwerk beseitigt.[35]

Haus Markt 3 in Coesfeld von 1744

Von der einstigen Marktplatzbebauung blieb so gut wie nichts erhalten. Noch 1988 musste Markt Nr. 4, ein älteres Giebelhaus, einem Geschäftshaus weichen.[36] Bei Markt 2 handelte es sich ursprünglich um ein zweigeschossiges klassizistisches Backstein-Traufenhaus mit hohem Walmdach. 1955 wurde die Fassade völlig verändert und das Erdgeschoss zu Ladengeschäften ausgebaut. Hinter dem Gebäude befindet sich ein älteres, noch vom Vorgängerbau stammendes Steinwerk. Das nebenan gelegene Backsteingiebelhaus mit Krüppelwalmdach (Markt 3) ist durch die Maueranker zwar auf 1744 datiert; im Kern dürfte es jedoch wesentlich älter sein. 1816 wurde es durch den aus Rheine stammenden Architekten August Reinking im Inneren umgebaut. Im hinteren Bereich befindet sich ein Steinwerk des 17. Jahrhunderts, das nach schweren Kriegszerstörungen nur zum Teil wiederaufgebaut wurde. Es dürfte sich wohl um das Laboratorium der einstigen Marktapotheke handeln.[37]

Von den Kriegszerstörungen weitgehend verschont blieb lediglich der Bereich um die Mühlen- und die Walkenbrückenstraße. In den 1980er-Jahren wurden hier umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und ein Denkmalbereich ausgewiesen. Dabei wurde vorgeschrieben, dass sich die Neubauten den denkmalgeschützten Altbauten anzupassen haben. Die jetzige Neubebauung zeigt aber, dass man sich keineswegs an den Firsthöhen der historischen Bauten orientiert hat. Mühlenstraße 3 büßte seinen Denkmalwert weitgehend ein. Das zweigeschossige verputzte Giebelhaus, das an den Mauerankern 1786 bezeichnet ist, ist im Kern ein Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts. Der verbretterte Giebel an der Rückseite kragte ursprünglich auf Kopfbändern vor. Rechts schloss sich eine Toreinfahrt an, die von einer Figurennische mit Mariendarstellung bekrönt wurde. 1983 wurde das Gebäude im Rahmen eines Umbaues zum Mehrfamilienhaus durchgreifend erneuert und entkernt. Es erhielt eine Fassadenverkleidung mit Thermohaut und Putz, welches zur Vernichtung der letzten Baudetails führte. Mit der Denkmalpflege getroffene Absprachen bezüglich des Putzes und der Fenster wurden nicht eingehalten und darüber hinaus die seitliche Toreinfahrt abgebrochen. Letztere wurde inzwischen durch eine neue ersetzt, in die die Marienfigur integriert wurde. Rokokodekor weist das um 1750 entstandene, verputzte Backsteingiebelhaus Mühlenstraße 15 (Gasthaus „In de witte Schwan“) auf. Das ebenfalls als Gastwirtschaft genutzte Haus Mühlenstraße 23 (Mühlenschänke) präsentiert sich als schlichter Backsteinbau mit Krüppelwalmdach. Es ist 1803 bezeichnet. Das nebenan gelegene Dielenhaus Mühlenstraße 25, ein Fachwerkbau des 16. Jh., wurde um 1717 erweitert und mit einer Backsteinfassade versehen. Im Inneren hat sich eine Stuckdecke von 1735 erhalten. In der benachbarten Großen Viehstraße 24 befand sich bis 1984 ein zweigeschossiges, um 1600 entstandenes Dielenhaus, das im 19. Jahrhundert zu einem Flurhaus umgebaut wurde. Es wurde durch einen Brand weitgehend zerstört und daraufhin abgetragen. Die erhalten gebliebene Fassade konnte in einen Neubau integriert werden. In der Walkenbrückenstraße 4 befindet sich vermutlich der älteste erhaltene Wohnbau der Stadt. An der Nordwand des heute als Kaplanei genutzten Traufenhauses findet sich der Südgiebel eines spätmittelalterlichen Hauses, an dem sich die Reste eines Kamins abzeichnen. Es dürfte sich um eines von mehreren Vikariengebäuden handeln, die früher den Straßenzug säumten. Am Schützenring 47 liegt ferner ein zweigeschossiger Massivbau mit Mansarddach, der vermutlich im 18. Jahrhundert entstanden ist.

Auch an der Süringstraße blieb ältere Bausubstanz erhalten. Hinter Süringstraße 9, einem 1789 bezeichneten Giebelhaus, konnten die Reste eines älteren Steinwerks mit Gewölbekeller nachgewiesen werden. Das Gebäude wurde zusammen mit dem Nachbarhaus (Nr. 7) in einen Neubaukomplex einbezogen. Süringstraße 41 wurde 1852 als Traufenhaus auf dem Gelände eines ehemaligen Adelshofes vor einen älteren Baukörper (noch 16. Jh.?) gesetzt. Der klassizistische Backsteinbau zeichnet sich durch Eckpilaster und einen schmiedeeisernen Balkon aus.

Mühlenstraße 25 und 23 in Coesfeld, im Hintergrund Nr. 15 „In de witte Schwan“

Haus Walkenbrückenstraße 4 mit gotischem Giebel

Süringstraße 7 u. 9, Nr. 9 von 1789

Süringstraße 41

Sonstige Bauten
Als Teil der nicht mehr vorhandenen Stadtmauer mit Ring- und Wallanlagen beherbergt das mittelalterliche Walkenbrückentor heute das Stadtmuseum. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut, nachdem es von Bombentreffern stark beschädigt worden war.
Neben dem Walkenbrückentor ist der Pulverturm an der Berkel-Umflut das einzig verbliebene Relikt der ehemaligen Stadtmauer. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist heute Domizil des Heimatvereins.
Das 1424 errichtete steinerne Marktkreuz wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend durch eine Nachbildung ersetzt.
Das Gruthaus am Markt diente bis zu seiner Zerstörung aus logistischen Gründen kurz nach der alliierten Besetzung 1945 als Rathaus. Dort steht seit 1984 ein Neubau, bei dem nur der Arkadengang an den Vorgänger erinnert. Das neue Rathaus entstand in den Jahren 1955/56 an der Ostseite des Marktplatzes. Der schlichte Backsteinbau steht noch ganz in der Tradition der Heimatschutzarchitektur.
Der 1598 bezeichnete und mit mächtigen Strebepfeilern versehene Backsteinbau der Bischofsmühle stammt im Kern aus dem 12. Jahrhundert. Das Walmdach der Wassermühle am Honigbach kragt zu allen Seiten über Hängeknaggen vor. Im Sommer 2004 wurde das Gebäude aus Anlass des Mühlentages renoviert und als Museum eingerichtet.
Coesfeld im 17. Jh. mit Ludgerusburg
Ludgerusburg: Unter Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen wurde 1654 mit dem Bau einer großen Zitadelle begonnen. Im Innern der nach außen wehrhaften Anlage sollte ein prunkvolles Schloss alle übrigen Bauten im Hochstift Münster an Glanz übertreffen.[38] Vollendet wurde die Anlage allerdings nie. Nach dem Tod van Galens wurden die Arbeiten zunächst eingestellt. 1688 wurde die Festung geschleift,[6] so dass heute nur noch wenige Relikte erhalten sind. Neben der Ruine des Torhauses, dessen Grundsteinlegung am 17. Juli 1656 stattfand und das von Peter Pictorius dem Älteren geplant wurde,[39] sind heute noch ein Tonnengewölbe und Reste eines Ravelins erhalten. Die Torhausruine mit Nischen und Schießscharten bildet heute den Eingang zum Stadtpark von der Osterwicker Straße.

Walkenbrückentor, Teil der früheren Stadtbefestigung

Marktkreuz vor dem Rathaus

Rathaus am Marktplatz

Bischofsmühle, eine Wassermühle am Honigbach

Relikt der Ludgerusburg: Tonnengewölbe

Bauwerke außerhalb des Stadtkerns
Anna-Katharina-Emmerick-Haus
Schloss Varlar
Dreilindenhöhe, Aussichtspunkt auf dem naheliegenden Coesfelder Berg mit Blick über das ebene Münsterland
Haus Loburg, am 10. März 1945 durch Bomben zerstört, wieder aufgebaut
Anna-Katharina-Emmerick-Haus, Geburtsstätte der Mystikerin Anna Katharina Emmerick (1774–1824). Es liegt in der Bauerschaft Flamschen.
Theater
Logo der Freilichtbühne Coesfeld

In der Bauerschaft Flamschen wurde 1951 die Freilichtbühne Coesfeld gegründet. Diese Naturbühne wird vom gleichnamigen Verein Freilichtbühne Coesfeld e. V. betrieben. Neben Amateurtheather und Operetten werden hauptsächlich Musical aufgeführt. Die Freilichtbühne ist Mitglied im Verband Deutscher Freilichtbühnen.

Der Textilunternehmer Kurt Ernsting (Ernsting’s family) baute das Konzert Theater Coesfeld in der Nähe des neuen Coesfelder Hallen- und Freibades. Es hat 623 Plätze und wurde im April 2007 eröffnet. Die mit seiner Frau gegründete Stiftung finanzierte mit 16 Millionen Euro und betreibt das Theater, welches besondere technische Licht- und Ton-Effekte bietet. In den Seitenwänden des Saals vorhandene Klappen sowie Drehflügel unter dem Dach lassen sich zeitgenau für die jeweilige Aufführungsform passend einstellen, sodass entweder eine absorbierende, dämpfende oder reflektieren Schallwirkung erzeugt wird. Dies ist notwendig um im Konzert Theater viele verschiedene Genres auf die Bühne bringen zu können. So finden hier unter anderem Konzerte, Schauspiele, Entertainment, Varieté und Tanzaufführungen statt. Die Ziele des Konzert Theaters sind einerseits die Förderung junger Künstler wie auch andererseits den Menschen in Westfalen abwechslungsreiche Kulturveranstaltungen bieten zu können.

Nachbarschaften

Eine Besonderheit für Coesfeld und andere münsterländische Städte sind die so genannten Nachbarschaften, vereinsähnlich organisierte Zusammenschlüsse der Bewohner einzelner Straßenzüge oder Straßenabschnitte. Sie existieren seit dem Mittelalter und verfolgen den Zweck, verschiedene soziale Aufgaben unmittelbar vor Ort selbst zu regeln.

In früheren Zeiten umfassten diese Aufgaben unter anderem die Kranken-, Not- und Sterbevorsorge, aber auch wehrhafte Funktionen und Ordnungsaufgaben. Dabei existierten diese rein privat organisierten Nachbarschaften stets parallel zu den offiziellen verwaltungstechnischen Einteilungen des Stadtgebietes (die faktisch bis 1803 existierenden sogenannten „Kluchten“, über die städtischerseits bürgerschaftliche Zuständigkeiten organisiert wurden). In der Gegenwart widmen sich die Nachbarschaften der Pflege der sozialen Kontakte sowie der Brauchtumspflege. Typische Aktivitäten sind das Bekränzen der Eingangstüren bei Hochzeiten, das Stellen von Sargträgern bei Beerdigungen, Schützen- und Kinderschützenfeste, Kronenfeste, Laurentius-Laternenfeste sowie gemeinsame Busfahrten und Ausflüge.

Zu den ältesten Nachbarschaften gehört die Schafsnachbarschaft rund um die Jakobikirche, die im Jahr 2000 ihr 425-jähriges Bestehen feierte. Die Altersdatierung geht auf Eintragungen im ältesten existierenden Nachbarschaftsbuch der Schafsnachbarschaft zurück, die ein älteres, im Jahr 1748 durch einen Brand vernichtetes Buch erwähnen (siehe Schafsnachbarschaft Coesfeld, Festschrift zum 425-jährigen Bestehen, Coesfeld o. J., S. 21). Die wichtigste Traditionsveranstaltung der Schafsnachbarschaft ist das alle zwei Jahre stattfindende „Nachbarzehren“, das an das Eintreiben eines Pachtzinses erinnert, der in historischer Zeit von einem Hof in der Nähe Coesfelds in Form zweier lebendiger Schafe geschuldet wurde. Allerdings werden seit 2008 bei dieser Festlichkeit anstelle lebendiger Tiere zwei Schafsfiguren übergeben. Derzeitiger Provisor (= Vorsitzender) der Schaftsnachbarschaft ist Wolfgang Kraska.

Die St.-Antonius-Nachbarschaft rund um das Antonius-Kapellchen Nähe Marktplatz hat zu ihrem 325- sowie zum 350-jährigen Bestehen Festschriften veröffentlicht.

Daseinsfürsorge

Das Coesfelder St.-Vincenz-Hospital ist Teil der Christophorus-Kliniken, einem 2006 mit den Krankenhäusern aus Dülmen und Nottuln gegründeten Verbund.[40] Das St.-Vincenz-Hospital hat ca. 600 Bettenplätze und ist auf die Bereiche Chirurgie, Pädiatrie (inkl. Neonatalzentrum), Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Kardiologie ausgerichtet.

Das Technische Hilfswerk unterhält in Coesfeld eine Ortsgruppe. Hier werden die 1. Bergungsgruppe sowie die Fachgruppe Beleuchtung vorgehalten.

An der DRK-Rettungswache sind rund um die Uhr ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug besetzt, sowie im Tagdienst ein Krankentransportwagen und ein weiterer Rettungswagen. Der DRK Ortsverein Coesfeld stellt überdies eine ehrenamtliche Teileinheit für den Bevölkerungsschutz. Zum einen steht in Coesfeld Personal (und in geringem Umfang Material) für die Betreuungsgruppe der DRK Einsatzeinheit Coesfeld 01, zum anderen Führungspersonal für die Einsatzeinheit. Des Weiteren unterstützt der Ortsverein im Bedarfsfall den Rettungsdienst oder die Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit mit einem Rettungswagen.

Museen und Archive
Ehrenmal in Coesfeld aus dem Jahr 1928
Stadtmuseum im Walkenbrückentor
Wäschereimuseum (historischer Waschkeller) im Pulverturm
Heimatmuseum im Ortsteil Lette
Stadtarchiv der Stadt Coesfeld
Pfarrarchiv von St. Lamberti mit Ablassbriefen seit dem 14. Jahrhundert.
Archiv des Städtischen Gymnasiums Nepomucenum
Archiv der Fürstlichen Salm-Horstmarschen Rentkammer zu Coesfeld, (nicht öffentlich zugänglich)
Der Bahnhof Lette im gleichnamigen Ortsteil gibt als ein kleines Eisenbahnmuseum die historischen Wandlungen eines Bahnhofes vom Anbeginn der Eisenbahngeschichte bis heute wieder.
Puppenmuseum in der Stadtbücherei, Walkenbrückenstraße
Kunstverein Münsterland e. V., seit seiner Gründung 1998 präsentiert der Kunstverein Münsterland in 4 bis 5 Ausstellungen pro Jahr zeitgenössische Kunst. Das Spektrum reicht von Malerei und Fotografie über Plastik, Videoarbeiten bis hin zum Raum- und Lichtinstallationen. Die Ausstellungen junger und renommierter Künstler finden regional und überregional viel Beachtung. Der Kunstverein Münsterland ist Teil der Ernsting Stiftung.
Reliquien und Kulturdenkmäler
Hauptartikel: Coesfelder Kreuz (Kruzifix)
Das Coesfelder Kreuz ist ein Gabelkreuz aus dem 14. Jahrhundert, das in St. Lamberti aufbewahrt wird. Es enthält eine Holzsplitter-Reliquie aus dem Kreuze Jesu und ist bis heute das Ziel von Wallfahrten.
Die vier Glocken im Turm der Lambertikirche
Lambertus, Ton: C’, 2000 kg
Maria, Ton: Es’, 1700 kg
Hl. Kreuz, Ton: F’, 810 kg
Katharina, Ton: G’, 670 kg
bilden das älteste vollständige Geläut in Westfalen. Es wurde zwischen 1428 und 1435 von Johan Smit aus Hennegoven (Flandern) im heutigen Belgien gegossen.
Die Glocken überstanden den Einsturz der ersten beiden Türme am 16. November 1681, abends zwischen 19 und 20 Uhr. Die fünfte, 5000 kg schwere und neue Christkönigsglocke von 1928 wurde am Pfingstdienstag 1942 aus dem Turm geholt, um für Rüstungszwecke eingeschmolzen zu werden. Pfarrdechant Joseph Lodde hielt darauf eine kritische Predigt. Er starb am 27. oder 28. Februar 1943 im Konzentrationslager Dachau bei München.
Auf dem Gerlever Weg befindet sich eine zum Gebet einladende kleine Kapelle, die vom Kolpingwerk Diözesanverband Münster eingerichtet wurde.
Eine weitere Besonderheit Coesfelds ist das Anna-Katharina-Emmerick-Haus, wo die Seliggesprochene geboren wurde. Das Haus ist heute ein Museum.
Im Südosten des Stadtgebietes befinden sich im Letter Bruch die Überreste der Jansburg, eine Ringwallburg der Chamaver aus dem ersten Jahrhundert nach Christus (51° 52′ 23″ N, 7° 6′ 43″ O51.8737.112).[41]
Parks und Naturdenkmäler
Parks und Naturdenkmäler Die Sieben Quellen Die Sitter am Coesfelder Berg Die Dreilindenhöhe, ein Aussichtspunkt – ebenfalls auf dem Coesfelder Berg Aussicht von der Dreilindenhöhe auf Coesfeld Die farbigen Sande
Der Große Kreuzweg wurde 1659 von Christoph Bernhard von Galen angelegt. Der so genannte „Kanonenbischof“ ließ insgesamt 18 Kreuzwegstationen nördlich der Stadt bauen, die ebenso wie die beiden Kapellen aus Baumberger Sandstein errichtet wurden.[42]
Wallanlage, Umflut und Ruinen-Überreste mittelalterlicher Schanzanlagen der Ludgerusburg vor der Stadtmauer, heute Spazierweg[43]
Die Sieben Quellen speisen den Hohnerbach, der in die Berkel mündet.
Die Sitter sind Trockentäler der Baumberge, Überbleibsel der letzten Eiszeit.
Die Dreilindenhöhe bietet einen Blick über die Stadt.
Heidesee in der Coesfelder Heide
Monenberg im Ortsteil Goxel
der farbige Sand in Stevede[44]
Friedhöfe
St.-Lamberti-Friedhof und Evangelischer Friedhof zwischen Billerbecker-, Abt-Molitor-Straße und Bergallee
St.-Jacobi-Friedhof zwischen Friedhofsallee, Oldendorper Weg und Reiningstraße
(Neuer) jüdischer Friedhof an der Osterwicker Straße 77, Nähe Blomenesch, Belegungszeit: 1896–1995
Friedhof an der Marienburg Nähe Loburger Straße
Friedhof Lette, Bruchstraße
Heidefriedhof, Lette
ehemaliger St.-Lamberti-Friedhof zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Zur Schanze
ehemaliger (alter) jüdischer Friedhof zwischen Gerichtswall und Gerichtsring, Belegungszeit: 1678–1896
Privatfriedhof der Mönche des Klosters Varlar und der Familie Salm-Horstmar bei Schloss Varlar
Bis zur napoleonischen Friedhofsreform 1804 waren Beerdigungen in der Innenstadt, in der Nähe der Kirchen St. Lamberti und St. Jacobi üblich.
Waldbestattungen im Ruheforst Coesfeld, Sirksfeld 15[45]
Öffentliche Einrichtungen
Berufskollegs
Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg
Pictorius Berufskolleg – Höhere Berufsfachschule für Gestaltungstechnische AssistentInnen
Liebfrauenschule Coesfeld, Fachrichtung Sozial und Gesundheitswesen
Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg, Schulen der Sekundarstufe II des Kreises Coesfeld in Coesfeld, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
Pictorius-Berufskolleg für Technik und Gestaltung mit Fachschulabteilung der Bildungsgänge Maschinenbau, Bautechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik und Gestaltung/Produktdesign. Die Schule ist nach der Baumeisterfamilie Pictorius benannt, die in Coesfeld und im Münsterland viele bekannte Architekturwerke geschaffen hat.
Gymnasien
Gymnasium Nepomucenum, ursprünglich im 17. Jahrhundert als Jesuitenkolleg gegründet, heute städtisches Gymnasium, 1977 von der Kupferstraße (heutige Kupferpassage) in ein neues Gebäude (Schulzentrum) umgezogen
Heriburg-Gymnasium, städtisches Gymnasium, dessen ehemaliges Eingangsportal des abgerissenen neobarocken Altbaus in die neugebaute Stadtbibliothek integriert wurde.
St.-Pius-Gymnasium Coesfeld, katholisches Privatgymnasium, gegründet 1953, als Gymnasium seit 1964, letzte Umbauten 1980, neue Aula mit Foyer ab 1996
Realschulen
Freiherr-vom-Stein-Realschule Coesfeld, städtische Realschule
Theodor-Heuss-Realschule Coesfeld
Hauptschulen
Anne-Frank-Schule, städtische Gemeinschaftshauptschule
Kreuzschule Coesfeld
Förderschulen
Pestalozzischule
Mira-Lobe-Schule
Sonstige
Regionalzentrum der Fernuniversität Hagen
Die Freiherr-vom-Stein-Kaserne in der Bauernsiedlung Flamschen, benannt nach dem preußischen Modernisierer Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom Stein, war Sitz der 4., 5. und 7. Kompanie des Instandsetzungsbataillons 7, der Drohnenbatterie 100, des Artillerieaufklärungsbataillons 71 sowie der 5. Kompanie des Sanitätsregiments 22 der Bundeswehr. Im November 2004 kam es zu Vorwürfen gegen Ausbilder der 7./InstBtl 7, denen Misshandlungen von Wehrpflichtigen vorgeworfen wird. Die Ausbilder wurden im März 2008 zu Bewährungsstrafen verurteilt.[46] Als eine der wenigen größeren Kasernen wurde Flamschen-Coesfeld am 15. Dezember 2008 geschlossen. Dort entstand ein neues Gewerbegebiet, der Industriepark Nord.Westfalen.[47]
Jugendhaus Stellwerk
76 öffentliche Spielplätze
Freizeit

Die Stadt Coesfeld verfügt über zahlreiche kulturelle und sportliche Einrichtungen und andere Freizeitmöglichkeiten:

konzert theater coesfeld, wurde im Jahr 2007 eröffnet
Schützengilde Lette e. V.
Cinema Center Coesfeld
CoeBad Coesfeld (Hallen- und Freibad)
Bürger- und Junggesellen Schützenverein e. V.
Coesfelder Luftsportverein e. V.
Coesfelder Ski-Club e. V.
DRK OV Coesfeld e. V.
DJK Eintracht Coesfeld – VBRS e. V.
DJK Vorwärts Lette e. V.
DLRG OG Coesfeld e. V.
DLRG OG Lette e. V.
DVG Coesfeld ’84 e. V.
Freilichtbühne Coesfeld e. V.
Golf- und Landclub Coesfeld e. V.
KG Die-La-Hei Coesfeld 1934 e. V.
Radsportverein Coesfeld e. V.
Schützengilde Lette 1960 e. V.
Schwimm-Club Coesfeld 1951 e. V. (SCC)
SportGemeinschaft Coesfeld 06 e. V.
Tanz-Centrum-Coesfeld e. V.
Tauchsportclub Coesfeld e. V.
Topfit Arena Coesfeld
Zucht-, Reit- und Fahrverein Coesfeld/Lette e. V. (ZRuFV)
SeniorenNetzwerk Coesfeld e. V.
diverse Schützenvereine, Nachbarschaften bzw. anderer Vereine
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Bahn- und Busverkehr
Bahnhof Coesfeld
Hauptartikel: Bahnhof Coesfeld (Westf)

Der Bahnhof Coesfeld (Westf) wird von drei Regionalbahnen bedient: RB 51 „Westmünsterland-Bahn“ von Dortmund über Gronau nach Enschede, RB 45 „Der Coesfelder“ nach Dorsten und RB 63 „Baumberge-Bahn“ nach Münster. Letztere hält seit dem 10. Juni 2011 zusätzlich am neu eröffneten Haltepunkt Coesfeld Schulzentrum.[48]

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr meist im Stundentakt, am Wochenende teilweise alle zwei Stunden, von der NordWestBahn (RB 45), bzw. der DB Regio NRW (RB 51 und RB 63).

Regionalbusse fahren in die umliegenden Orte. Coesfeld gehört zur Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM).

Straßenverkehr

Coesfeld liegt im Schnittpunkt der B 474 und der B 525. Die A 31 führt etwa acht Kilometer westlich an Coesfeld vorbei.

Flugverkehr

Die nächsten Verkehrsflughäfen sind der Flughafen Münster/Osnabrück, der Flughafen Dortmund und der Flughafen Düsseldorf. Die kleineren Flugplätze Stadtlohn-Vreden und der Borkenberge befinden sich in der Nähe.

Überregionale Firmen
Ernsting’s family, Bekleidungswarenkette
Parador, ehemals Hülsta
Humana Milchunion, ehemals Molkerei Borgmann
Hupfer Metallwerke
J. W. Ostendorf, Farbenhersteller
Klostermann Betonwerke
Maschinenbau Scholz
Thies Textilmaschinen
Weiling, Großhändler für Lebensmittel aus biologischem Anbau
Westfleisch, Großschlachterei
Medien

In Coesfeld erscheint die Allgemeine Zeitung im Verlag J. Fleißig. Sie wurde 1834 als Wochenblatt der Kreise Coesfeld, Borken, Ahaus gegründet. Ebenso die wöchentliche Zeitung Streiflichter und der StadtAnzeiger Coesfeld sowie seit 2012 das Magazin blickpunkt.

Ehrenbürger
Kurt und Elisabeth Ernsting[49]
Persönlichkeiten
Bis 1700
Heinrich de Sur, mittelalterlicher Baumeister und Holzschnitzer
vor 1520: Johann Düsseldorp, Bildhauer, der u. a. um 1520 die Apostelfiguren in der Lambertikirche fertigte
1530: Kort Kamphues (* 1530 in Winterswijk; † 9. Dezember 1578 in Bevergern hingerichtet), berüchtigter Coesfelder Stadtrichter
1541: Johannes Löwenklau (* verm. Juli 1541 in Coesfeld; † Juni 1594 in Wien), Humanist, Rechtswissenschaftler, Gräzist und Historiker
1606: Christoph Bernhard von Galen (* 12. Oktober 1606 auf Haus Bisping; † 19. September 1678 in Ahaus), Fürstbischof von Münster, baute Coesfeld zum Bischofssitz aus
vor 1656:[50] Jan Hartman, wohlhabender katholischer Kaufmann; kaufte 1661 in Amsterdam ein Grachtenhaus, in dem er eine Versteckte Kirche errichtete.[51]
1701–1800
1774: Anna Katharina Emmerick (* 8. September 1774 in Coesfeld; † 9. Februar 1824 in Dülmen), Ordensschwester und Mystikerin, 2004 seliggesprochen
1793: Clemens-August von Droste zu Hülshoff (* 2. Februar 1793 in Coesfeld; † 13. August 1832 in Wiesbaden), Rechtsphilosoph, Kirchen- und Kriminalrecht sowie Rektor der Universität Bonn
1797: Bernhard Sökeland (* 19. September 1797 in Darfeld; † 28. Februar 1845 in Coesfeld), Historiker und Direktor des staatlichen Gymnasiums Coesfeld, zahlreiche Veröffentlichungen, so die Geschichte der Stadt Coesfeld, Coesfeld, 1839
1801–1900
1835: Clemens August Schlüter (* 3. Juli 1835 in Coesfeld; † 25. Dezember 1906 in Bonn), Geologe und Paläontologe
1842: Albert Küppers (* 22. Februar 1842 in Coesfeld; † 11. Oktober 1929 in Bonn), deutscher Bildhauer in Bonn
1842: Franz Darpe (* 25. September 1842 in Warendorf; † 24. April 1911 in Coesfeld), Philologe und Direktor des Gymnasiums zu Coesfeld seit 1896, zahlreiche Veröffentlichungen, z. B. Coesfelder Urkundenbuch, 3 Teile, Progr. Coesfeld 1897/1911
1867: Anton Schütte (* 1817 in Coesfeld; † 1867 in Milwaukee, USA)
1879: Dechant Joseph Lodde (* 26. Januar 1879 in Münster; † 25. Februar 1943 im Konzentrationslager Dachau bei München), Priester in St. Lamberti, Vorsitzender des Krankenhaus-Kuratoriums
1882: Heinrich Evers (* 9. Juni 1882 in Lippstadt; † 7. März 1967 in Coesfeld), ursprünglich Kaufmann. Ab 1919 arbeitet Evers als Künstler und ist bekannt für seine Holzschnitte, die Leben und das 19. Jahrhundert, besonders im Münsterland in teils düsteren, teils idyllischen Ansichten festhalten.
1886: Natz Thier (* 20. November 1886 in Coesfeld; † 31. Oktober 1957 in Düsseldorf), Heimatfreund und -dichter, Oberregierungsbaurat in Köln, schrieb in plattdeutscher Sprache
1888: Wilhelm Ellinghaus (* 27. Juni 1888 in Coesfeld; † 8. September 1961 in Karlsruhe), deutscher Politiker, SPD, Jurist, von 1951 bis 1955 Richter am Bundesverfassungsgericht
1889: Joseph Roters (* 1889 in Coesfeld; † 1942 im Konzentrationslager Buchenwald), Bankier
1895: Otto Bräutigam (* 14. Mai 1895 in Wesel; † 30. April 1992 in Coesfeld), Jurist und Diplomat; Mitarbeit am Holocaust
1897: Bernhard Klosterkemper (* 17. April 1897 in Coesfeld; † 19. Juli 1962 in Bremen), Generalmajor im Zweiten Weltkrieg
1901–2000
1903: Edmund Pesch (* 6. April 1903 in Giesenkirchen; † 1992 in Köln) war Lokalredakteur der Allgemeinen Zeitung, später Chefredakteur bei der Kölnischen und Bonner Rundschau
1903: Rudolf Wolters (* 3. August 1903 in Coesfeld; † 7. Januar 1983), Architekt und Stadtplaner, enger Mitarbeiter von Albert Speer
1904: Hans Lauscher (* 24. Januar 1904 in Coesfeld; † 24. Januar 1981 in Greven), Jurist und Politiker CDU, nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister (1958 bis 1962) im Kabinett Meyers
1927: Joseph Bücker (* 9. Februar 1927 in Coesfeld; † 14. Mai 2001 in Bonn), Verwaltungsjurist und von 1984 bis 1991 Direktor beim Deutschen Bundestag
1931: Ernst Dassmann (* 1931 in Coesfeld), deutscher Kirchenhistoriker, Patrologe und christlicher Archäologe
1938: Ludger Reddemann (* 22. Juli 1938 in Coesfeld), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg von 1980 bis 2001
1939: Hans-Jürgen Becker (* 3. November 1939 in Coesfeld), Jurist und Hochschullehrer
1949: Jürgen Roters (* 15. Januar 1949 in Coesfeld), SPD-Politiker, Kölner Oberbürgermeister
1956: Georg Veit (* 20. Januar 1956 in Velen) Lehrer und Schriftsteller, u. a. Münsterland-Krimis
1957: Mechthild Rawert (* 3. November 1957 in Coesfeld), Politikerin (SPD), Mitglied des deutschen Bundestages und Mitglied im Landesvorstand der SPD in Berlin.
1961: Andreas Eiynck (* 1961 in Coesfeld), Ethnologe, Landeshistoriker und Sachbuchautor
1962: Marlies Fritzen (* 13. Februar 1962 in Coesfeld), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), Landtagsabgeordnete in Schleswig-Holstein.
1962: Benedikt Eichhorn (* 19. Juni 1962 in Coesfeld), Kabarettist, Pianist und Chansonnier
1962: Uwe Tschiskale (* 9. Juli 1962), ehemaliger Fußballspieler der 1. Bundesliga
1964: Jürgen Flenker (* 1964 in Coesfeld), deutscher Autor
1965: Michael Oenning (* 27. September 1965 in Coesfeld), Fußballspieler und -trainer
1969: Thorsten Lensing (* 27. Juli 1969 in Coesfeld), Theaterregisseur
1970: Dirk Elkemann (* 23. Mai 1970 in Coesfeld), Oberbürgermeister von Wiesloch
1974: Sven Voelker (* 1974 in Coesfeld), Grafikdesigner und Hochschullehrer für Kommunikationsdesign
1990: Ina Lehmann (* 5. Februar 1990 in Coesfeld), Fußballspielerin
Veranstaltungen
Kreuzerhöhungkirmes
Pfingstkirmes
Pfingstwoche
Night Groove
Automeile
Coesfelder Jazzmeeting, heute Jazzherbst
Rock am Turm – Open Air (Motto-Festival „Gegen Extremismus & Intoleranz“/Jugendarbeit der katholischen Anna-Katharina-Gemeinde)
Siehe auch
Liste der Baudenkmäler in Coesfeld
Literatur
Bernhard Sökeland: Geschichte der Stadt Coesfeld. 1839 (Volltext in der Google-Buchsuche). 
Stadtdirektor Josef Bosten: Das 750Jährige Stadtjubiläum Der Altehrwürdigen Stadt Coesfeld Im Jahre 1947. Ein Beitrag zur Chronik der Stadt und Zeitgeschichte. Mit 8 Bildern. Verlag J. Fleißig, Coesfeld 1949
Rudolf Wolters: Coesfeld. Fragen und Antworten eines Städtebauers. Beiträge zur Landes- und Volkskunde des Kreises Coesfeld, Heft 14, Coesfeld 1974
Erwin Dickhoff: Coesfelder Biografien. Ardey-Verlag, Münster o. J., ISBN 3-87023-248-X
Westfälischer Städteatlas. Band: II; 3 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Coesfeld, Autoren: Hildegard Ditt, Ludwig Frohne, Karl-Heinz Kirchhoff. Dortmund-Altenbeken 1981, ISBN 3-89115-346-5.
Daniel Hörnemann: Coesfeld. Eisenbahnknotenpunkt im Münsterland.(Reihe Auf Schienen unterwegs). Sutton 2007, ISBN 978-3-86680-173-8.
Norbert Damberg (Hrsg.): Coesfeld 1197–1997. Beiträge zu 800 Jahren städtischer Geschichte. Münster 1999/Coesfeld 2004, 3 Bände, ISBN 3-87023-140-8
Norbert Kersken: Annotierte Bibliographie zur Geschichte der Stadt Coesfeld. Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Coesfeld I, Coesfeld 1999
Georg Veit: Zeit der Krammetsvögel. Roman über Coesfeld im Dreißigjährigen Krieg. Waxmann, Münster 1997
Stadt Coesfeld (Hrsg.): Gestatten, Coesfeld! Text: Norbert Klein, Fotos: Hartwig Heuermann, Coesfeld, 2005
Weblinks
 Commons: Coesfeld – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Coesfeld – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Coesfeld – Reiseführer
 Wiktionary: Coesfeld – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Offizielle Webseite der Stadt
Annika Nina Schmidt, Hendrik Lange, Norbert Damberg: Unterrichtshilfe „Coesfeld um 1800“. Alltag vor 200 Jahren. Stadt Coesfeld; abgerufen am 10. Dezember 2011. 
Coesfeld im Kulturatlas Westfalen
Einzelnachweise und Anmerkungen

Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW); abgerufen am 18. Juli 2016.  (Hilfe dazu)

↑ Im Kartenwerk Karte des Deutschen Reiches 1 : 100.000 heißt Blatt 329 Koesfeld und der Ort ist entsprechend eingezeichnet; auch im Meyers von 1905 steht die Stadt noch unter K.

↑ Nordrhein-Westfalen Jahrbuch 2010. Walter de Gruyter, 2009, ISBN 978-3-598-23960-1, S. 220 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 

↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 313. 

↑ Joseph Niesert: Nieserts Münsterische Urkundensammlung. Band II, S. 40 (Volltext in der Google-Buchsuche). , S. 40 f., zitiert nach Bernhard Sökeland: Geschichte der Stadt Coesfeld. 1839 (Volltext in der Google-Buchsuche). , S. 2 ff.

↑ a b c d
Bernhard Sökeland: Geschichte der Stadt Coesfeld. 1839 (Volltext in der Google-Buchsuche). 

↑ Bezirksregierung Münster: Stadt Coesfeld – Geschichtliche Entwicklung (Memento vom 12. November 2007 im Internet Archive), als Quelle werden Kreis Coesfeld-Publikationen aus den Verlagen Laumann (Dülmen) und Alfred Kröner (Stuttgart) genannt

↑ Peter Ilisch, Die mittelalterliche Siedlungsschicht der Bauerschaft Gaupel, Kirchspiel Coesfeld. Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 27, 2002, S. 27–74

↑ Peter Ilisch: Die Frühzeit der Bauerschaft Harle. Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 37. 2012, S. 1–38. 

↑ Cornelia Kneppe: Landwehr in Coesfeld. In: lwl.org. Internetportal „Westfälische Geschichte“; abgerufen am 19. Juni 2011. 

↑ Gisbert Strotdrees: Tatort Dorf. Landwirtschaftsverlag, Münster 2014, ISBN 978-3-7843-5324-1, S. 50–55. 

↑ Otto Neumüllers: Festschrift: Das Gymnasium Nepomucenum zu Coesfeld. 1627–1828–1928, herausgegeben im Auftrag des Lehrer-Kollegiums von Otto Neumüllers, Studienassessor am Gymnasium Nepomucenum, Coesfeld, Selbstverlag, 1928, Geleitwort von Studiendirektor Ernst; 1928; Auszug

↑ Bernd Borgert: Coesfeld; Chronik Der NS-Zeit 1933 Bis 1945, Laumann-Verlag Dülmen 1995

↑ Helmut Müller: fünf vor null. Die Besetzung des Münsterlandes 1945. Aktualisierte Auflage. Aschendorff, Münster 2005, ISBN 3-402-06042-6, S. 59. 

↑ Hendrik M. Lange: 1945–2015: 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. In: stadtarchiv.coesfeld.de. Stadtarchiv Coesfeld, 2015; abgerufen am 17. April 2015 (PDF). 


Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970. 

↑ Daniel Peters: Coesfeld wuchs mit einem Schlag um 4489 Einwohner. Vor 40 Jahren wurden die Gemeinde Coesfeld-Kirchspiel und die Stadt Coesfeld eins/Ludger Drerup erinnert sich. In: 175 Jahre „Allgemeine Zeitung“, Jubiläumsausgabe vom 2. September 2009; mit einer Liste der Bürgermeister von Coesfeld-Kirchspiel.

↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 313. 

↑ Detlef Scherle: Vom Armenhaus zu kleinen Tiger. Der Kreis Coesfeld wird bundesweit als Ausnahmeregion bestaunt. Chancen der Textilkrise genutzt. In: 175 Jahre „Allgemeine Zeitung“, Jubiläumsausgabe vom 2. September 2009.

↑ http://www.coesfeld.de/wahlen/html_seiten/KW2014_barrierefrei.html

↑ Mandatsverteilung der Stadt Coesfeld

↑ Wahlprofil des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NW

↑ Wahlergebnisse 1999 (PDF; 5,62 MB)

↑ Wahlergebnisse 2004 (PDF; 6,70 MB)

↑ Wahlergebnisse 2009 (PDF; 3,34 MB)

↑ Hauptsatzung der Stadt Coesfeld (PDF)

↑ Angaben auf der Seite des Statistischen Landesamtes (Tabelle), abgerufen am 20. Februar 2014.

Steine erzählen. Führer durch die Lambertikirche. In: lamberti-coe.de. Pfarrgemeinde St. Lamberti, Coesfeld, März 2000, S. 7; abgerufen am 7. November 2011 (PDF; 5,0 MB). 

↑ Jörg Niemer: Gottfried Laurenz Pictorius. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades. In: uni-muenster.de. Universitätsbibliothek Münster, 2002, S. 182 f., archiviert vom Original am 19. Juli 2011; abgerufen am 7. November 2011 (PDF; 650 kB). 

↑ Pastor i. R. Dieter Frintrop: Kirchenführer St. Jakobi Coesfeld. In: lamberti-coe.de. Pfarrgemeinde St. Lamberti, Coesfeld, 2006; abgerufen am 7. November 2011 (PDF; 1,4 MB). 

↑ Siehe: Karl Josef Schmitz: Grundlagen und Anfänge barocker Kirchenbaukunst in Westfalen (Studien und Quellen zur Westfälischen Geschichte, Band 10). Paderborn 1969, Seite 20 und S. 61 ff.

↑ Heinrich Burlage: Die Jesuitenkirche in Coesfeld. Coesfeld 1928.

↑ Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Coesfeld: 50 Jahre Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Coesfeld. Die Synagoge und die Geschichte der Gemeinde, Coesfeld 2008, S. 19 ff.

↑ Das im Zweiten Weltkrieg durch Luftdruckschäden in Mitleidenschaft gezogene Haus wurde 1960 abgebrochen. Siehe: Westfalen, Hefte für Geschichte Kunst und Volkskunde, 41. Jg. (1963), Seite 54.

↑ Vgl. Andreas Eiynck: Häuser, Speicher, Gaden. Städtische Bauweisen und Wohnformen in Steinfurt und im nordwestlichen Münsterland, Bonn 1991, Seite 164/65, Abb. 66.

↑ Vgl. Andreas Eiynck: Häuser, Speicher, Gaden. Bonn 1991, Seite 163. Hinter der modernen Fassade waren Reste eines aus dem 16. Jh. stammenden Backsteinbaus erhalten.

↑ Eiynck: Häuser Speicher Gaden, S. 162–63.

↑ Erwin Dickhoff: Coesfelder Biografien. Herausgegeben vom Heimatverein Coesfeld e. V. im Ardey Verlag, Münster 2002, ISBN 3-87023-248-X, S. 89 (Beiträge zur Coesfelder Geschichte und Volkskunde. Band 8)

↑ Erwin Dickhoff: Coesfelder Biografien. Herausgegeben vom Heimatverein Coesfeld e. V. im Ardey Verlag, Münster 2002, ISBN 3-87023-248-X, S. 176 ff. (Beiträge zur Coesfelder Geschichte und Volkskunde. Band 8)

↑ Webseite der Christophorus-Kliniken

↑ [ Kulturdenkmal Jansburg auf burgen-und-schloesser.net]

↑ Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Großer Kreuzweg in LWL-GeodatenKultur

↑ Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Wallanlagen in LWL-GeodatenKultur

↑ Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Kreuzweg in Stevede in LWL-GeodatenKultur

↑ Waldbestattungen im Ruheforst Westmünsterland-Coesfeld unter Verwaltung der Fürstlichen Verwaltung Salm-Horstmar

Haftstrafen auf Bewährung für Bundeswehr-Ausbilder.

↑ AZONLINE.de

Eröffnung der neuen Station Coesfeld Schulzentrum. In: coesfeld.de.

↑ Rede des Bürgermeisters Heinz Öhmann zur Ernennung zum Ehrenbürger (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)

↑ http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=451&id=028&klassId=69&verzId=1033&expandId=54&tektId=1045&bestexpandId=1043&suche=1

↑ https://books.google.de/books?id=tFRUAgAAQBAJ&pg=PA135&lpg=PA135&dq=jan+hartman+amsterdam+coesfeld&source=bl&ots=OsUFCIUXsZ&sig=khwCyXLZ_aDAm-SZSed2NQo0x54&hl=en&sa=X&ved=0ahUKEwj7zt-k3InLAhWhNJoKHaCICH8Q6AEIMTAD#v=onepage&q=coesfeld&f=false

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