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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Colditz nicht vorenthalten.

Geschichte
Colditz um 1650
Ansicht um 1850

Die Region Colditz wurde 1046 als Burgwardbezirk „Cholidistcha“ erstmals urkundlich erwähnt. Kol-dici als mögliche altsorbische Lautung könnte zum slawischen kol- (Glied einer Gemeinschaft) gehören, dies wird als Namensdeutung für möglich gehalten.[2] Im 12. Jahrhundert entstand eine Kaufmannssiedlung und die spätere St. Nikolaikirche. Die erstmalige Erwähnung der Stadt Colditz selbst erfolgte im Jahre 1265 als „civitas“. 1404 wurde die Herrschaft des Geschlechts Colditz von dem Haus Wettin erworben, womit die Eingliederung als markgräfliches Amt Colditz in die Markgrafschaft Meißen erfolgte. Im Jahre 1456 errichtete Kurfürst Friedrich II. von Sachsen seiner Gemahlin Margaretha von Österreich als Ausgleich für das ihr zustehende hohe Leibgedinge die Münzstätte Colditz und gestattete ihr eigene Münzen, die sogenannten Margarethengroschen, prägen zu lassen.

1504 wurde Colditz von einem großen Stadtbrand heimgesucht; zeitgleich wurde mit dem Umbau der Burg Colditz zum Schloss Colditz begonnen. Im 16. Jahrhundert blühte das Tuchmacher- und Leineweberhandwerk auf.

Zwischen 1578 und 1591 war der Renaissancebau des Schlosses Jagdaufenthaltsort des kursächsischen Hofes und in den Jahren 1602 bis 1622 Witwensitz der Kurfürstin Sophie von Brandenburg in Colditz und Rochlitz. In Colditz wurden 1568–1679 Hexenverfolgungen durchgeführt. Fünf Personen gerieten in Hexenprozesse, drei Frauen wurden mit Landesverweis bestraft und im Ortsteil Collmen wurde 1568 Anna, Tochter von Thomas Scheffer, wegen Liebeszauber zum Tode verurteilt.[3] Ab dem 18. Jahrhundert begann die Verwendung Colditzer Tone auf kurfürstliche Anweisung in der 1710 gegründeten Meißener Porzellan-Manufaktur. Am 20. September 1750 zerstörte abermals ein Großbrand die Stadt. 130 Häuser und Scheunen fielen dabei den Flammen zum Opfer.[4] Von 1800 bis 1803 wurde im Schloss ein Armenhaus, dann ein Landarbeiterhaus eingerichtet. 1804 begann die Erste Tonverarbeitung in der Colditzer Steingutfabrik Thomsberger & Hermann. Das Schloss wurde 1829 zur Landesversorgungsanstalt für Geisteskranke. Im Ortsteil Zschadraß wurde 1868 eine psychiatrische Klinik gegründet, die lange Zeit zu den bedeutendsten und innovativsten Einrichtungen ihres Faches in Sachsen zählte.

Haus an der Wassergasse mit Hochwassermarke

1933/34 erfolgte die Einrichtung eines Konzentrationslagers der SA für 600 Gegner des Nationalsozialismus im Schloss, das danach zwischen 1936 und 1937 als Reichsarbeitsdienst-Lager und von 1940 bis 1945 als Gefangenenlager für Offiziere (Oflag IV-C) diente. Dieser Umstand wurde in dem britischen Film Colditz – Flucht in die Freiheit 2005 verfilmt. Im April 1941 gelang es dem französischen Offizier und späteren Widerstandskämpfer Alain Le Ray, als erster aus diesem als ausbruchssicher geltendem Gefangenenlager zu fliehen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im November 1944 wurde auf dem Gelände der Steingutfabrik Südwerk ein Außenlager des KZ Buchenwald eingerichtet, in dem über 450 jüdische KZ-Häftlinge für die Hugo Schneider AG Panzerfäuste herstellen mussten. Viele starben an den grausamen Lebensbedingungen, am Sadismus der SS-Bewacher und schließlich auf dem Todesmarsch im April 1945.

Zu DDR-Zeiten wurde im „Steinhaus“ am Ortsrand ein Kinder-Ferienlager betrieben und unterhalten, das nach 1990 dem Verfall preisgegeben wurde.

1958 markiert den Beginn der Porzellanherstellung in Colditz im VEB Colditzer Porzellanwerk. Dieses war in einem Kombinat mit u.a dem Porzellanwerk Kahla verbunden. Colditz stellte einen beträchtlichen Teil des in der DDR bekannten Mitropa-Porzellans her, welches man am Herstellerlogo „cp“ erkennen kann.

Weiterhin kann Colditz auf eine bedeutende Schamotteindustrie zurückblicken, die jedoch ebenso wie die Porzellanindustrie den Umbruch nach 1990 nicht überstanden hat.[5]

2002 und 2013 war die Stadt von einem Jahrhunderthochwasser betroffen.

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Bockwitz[6] 01.07.1991 Eingemeindung nach Zschadraß
Collmen[7] 01.07.1961 Eingemeindung nach Zschadraß
Commichau[7] 01.01.1969 Eingemeindung nach Zschadraß
Erlbach[6] 01.01.1995 Eingemeindung nach Zschadraß
Erlln[7] 01.01.1952 Eingemeindung nach Tanndorf
Großsermuth[8][6] 01.10.1937
01.03.1991
01.01.1994
01.01.2011
Zusammenschluss mit Kleinsermuth und Kötteritzsch zu Sermuth,
Zusammenschluss von Sermuth und Schönbach zu Sermuth-Schönbach,
Umgliederung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Hausdorf[6] 01.01.1995 Eingemeindung nach Zschadraß
Hohnbach[7] 01.12.1973
Kaltenborn[7] 01.09.1969 Eingemeindung nach Hausdorf
Kleinsermuth[8][6] 01.10.1937
01.03.1991
01.01.1994
01.01.2011
Zusammenschluss mit Großsermuth und Kötteritzsch zu Sermuth,
Zusammenschluss von Sermuth und Schönbach zu Sermuth-Schönbach,
Umgliederung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Kötteritzsch[8][6] 01.10.1937
01.03.1991
01.01.1994
01.01.2011
Zusammenschluss mit Großsermuth und Kleinsermuth zu Sermuth,
Zusammenschluss von Sermuth und Schönbach zu Sermuth-Schönbach,
Umgliederung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Koltzschen[7] 01.07.1973 Eingemeindung nach Hausdorf
Lastau[6] 01.01.1994
Leisenau[6] 01.01.1994
01.01.2011
Eingemeindung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Maaschwitz[8] vor 1880 Eingemeindung nach Tanndorf
Meuselwitz[7] 01.01.1952 Eingemeindung nach Bockwitz
Möseln[7] 01.07.1950
Podelwitz[7] 01.01.1952 Eingemeindung nach Tanndorf
Raschütz[7] 01.01.1952 Eingemeindung nach Erlbach
Schönbach[6] 01.03.1991
01.01.1994
01.01.2011
Zusammenschluss mit Sermuth zu Sermuth-Schönbach,
Umgliederung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Sermuth[8][6] 01.10.1937
01.03.1991
01.01.1994
01.01.2011
Zusammenschluss von Großsermuth, Kleinsermuth und Kötteritzsch,
Zusammenschluss mit Schönbach zu Sermuth-Schönbach,
Umgliederung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Skoplau [7] 01.07.1950 Eingemeindung nach Commichau
Tanndorf[6] 01.01.1996 Eingemeindung nach Zschadraß
Terpitzsch[8] 01.04.1938 Eingemeindung nach Hausdorf
Thumirnicht[8] 01.04.1935
Zollwitz[6] 01.04.1938 Eingemeindung nach Hausdorf
Zschadraß[6] 01.01.2011
Zschetzsch[7][6] 01.07.1950
01.03.1991
01.01.1994
01.01.2011
Eingemeindung nach Schönbach,
Zusammenschluss von Schönbach und Sermuth zu Sermuth-Schönbach,
Umgliederung nach Großbothen,
Umgliederung nach Colditz
Zschirla[8] 01.04.1937 Eingemeindung nach Kaltenborn

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Jahr 1834 1895 1960 1990 2000 2004 2007 2009 2012 2013 2015
Einwohner 3248 5121[9] 6797 6635* 5756 5286 5048 4870 8980 8897 8752

* 3. Oktober     Datenquelle ab 1990: Statistisches Landesamt Sachsen

Verkehr und Wirtschaft
Bahnhof Colditz, Empfangsgebäude (2016)
Verkehr

In Colditz kreuzen sich die in Nord-Süd-Richtung von Pritzwalk nach Chemnitz verlaufende B 107 mit der in West-Ost-Richtung von Bad Langensalza nach Hartha verlaufende B 176. Über die B 107 erreicht man in ca. 16 km die A 14.
Colditz liegt zudem an der stillgelegten Muldentalbahn.

Wirtschaft

Aus der 1826 von Carl Ludwig Schlobach gegründeten Getreidemühle gingen die anona-nährmittel C.L. Schlobach GmbH mit jetzt über 200 Mitarbeitern hervor.

Von 1947 bis 1996 beherbergte das Schloss ein 400 Betten-Krankenhaus der Grundversorgung.[10] Im Ortsteil Zschadraß befindet sich das Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie.

In Colditz hat das Revier 05 des Forstbezirks Leipzig seinen Sitz.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[11]
Wahlbeteiligung: 50,8 %

 %50403020100

8,0 %5,5 %7,0 %15,7 %16,4 %47,5 %

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Rathaus Colditz

Stadtrat

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

Freie Wählervereinigung „Für unsere Heimat“ (FWV): 9 Sitze
Bürgerinitiative Colditz (BIC): 3 Sitze
FDP: 3 Sitze
CDU: 1 Sitz
SPD: 1 Sitz
LINKE: 1 Sitz
Bürgermeister

Matthias Schmiedel (* 1957) ist seit 2011 der Bürgermeister.[12]

Wappen

Beschreibung: In Rot eine gemauerte silberne Burg mit offenem Tor und drei gezinnten Türmen. Über den kleineren mittleren Turm schwebt ein goldenes Schildlein mit einem aufgerichteten schwarzen Löwen. Seitlich je ein Turm mit Kuppel und Knauf in Silber und aufgelegten Schildlein; Rechts in Silber eine rote Rose mit grünen Kelchblättern und goldenem Butzen, links im geteilten goldenem Schild ein wachsender schwarzer Löwe und unten in Silber drei rote Schrägrechtsbalken.

Städtepartnerschaften
Deutschland Holzwickede bei Dortmund, Nordrhein-Westfalen
Deutschland Ochsenfurt bei Würzburg, Bayern
Osterreich St. Stefan im Gailtal, Österreich, Kärnten
Polen Łowicz bei Łódź, Polen, Woiwodschaft Łódź
Gedenkstätten
Massengrab und Gedenkanlage auf dem Neuen Friedhof für KZ-Häftlinge des Außenlagers, die Opfer der Zwangsarbeit wurden; seit 1995 mit zwei weiteren Tafeln für Zwangsarbeiter und die alliierten Kriegsgefangenen
Sowjetischer Ehrenhain auf dem gleichen Friedhof mit Gedenkstein für zwei Rotarmisten und 16 Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
Gedenktafeln im Schloss für die misshandelten Gefangenen des frühen Konzentrationslagers, sowie für gefangene polnische Offiziere (1940-45) und für internierte Gutsbesitzer und Adlige im Herbst 1945.
Reihen-Gräber auf dem Neuen Friedhof mit Colditzer Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg, die überwiegend in Heimatlazaretten gestorben waren.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss Colditz
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Colditz
Schloss Colditz, das im Zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangenenlager für ranghohe Offiziere diente. Winston Churchills Neffe Giles Romilly war der prominenteste Gefangene. Das Kriegsgefangenenlager Schloss Colditz ist unter anderem in England sehr bekannt geworden, nachdem es einige TV-Verfilmungen und eine Serie gab, die die sehr häufigen und meist spektakulären Fluchtversuche der Häftlinge behandelten.
Heimatmuseum im Wasserschloss Podelwitz mit umfangreicher Ausstellung
Kunst- und Museumsprojekt „ort jenseits der strasse“ mit Rauminstallationen zur Entwicklung der Psychiatrie (Zschadraß, Im Park 15 a)[13]
Dentalhistorisches Museum Zschadraß, Im Park 9 b, eine der weltweit größten Sammlungen zur Zahnmedizin und deren Entwicklung[14]
Johann-David-Köhler-Haus (Geburtshaus von Johann David Köhler)
Stadtkirche St. Aegidien
Friedhofskapelle St. Nicolai mit in das Portal und die Außenwand eingebautem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs
Heimatturm auf dem Töpelsberg
Kirche in Lastau
Mulderadweg
Lutherweg

Colditz (1912)

Markt (1924)

Stadtkirche St. Aegidien

Heimatturm bei Colditz

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1895: Otto von Bismarck, Reichskanzler
Söhne und Töchter der Stadt
Haus mit Erinnerungstafel an Johann David Köhler
Wenzeslaus Linck (1483–1547), lutherischer Theologe und Reformator
Alexius Crosner (1490–1535), Theologe
Elias Gerlach (1560–1628), Kantor und Komponist.[15]
Christoph Neander (1589–1625), Kreuzkantor in Dresden
Christian Carpzov (1605–1642), Jurist und Rechtswissenschaftler
Johann Strauch II. (1612–1679), Rechtsgelehrter
Johann David Köhler (1684–1755), Historiker und Numismatiker
Emil Cuno (1805–1859), Jurist und Politiker
Johannes Müller (1847–1907), Politiker (Konservative) und Abgeordneter im Sächsischen Landtag
August Hermann Schmidt (1858–1942), Architekt
Georg Heinsius von Mayenburg (1870–1930), Architekt
Paul Taubadel (1875–1937), Politiker (SPD), geboren in Terpitzsch
Paul Nitsche (1876–1948), Psychiater und einer der Hauptverantwortlichen für die Krankenmorde in der NS-Zeit
Ernst Bergmann (1881–1945), Professor für Philosophie und Pädagogik sowie engagierter Nationalsozialist
Otto Naumann (* 1895), Politiker (NSDAP)
Hans Zesewitz (1888–1976), Lehrer, Archivar und Karl-May-Forscher
Werner Gruner (1904–1995), Maschinenbauingenieur und Hochschullehrer
Alfred Hoppe (1906–1985), Maler und Grafiker
Helmut Drechsler (1916–1960), Tierfotograf
Christa Petroff-Bohne (* 1932), Formgestalterin
Jürgen Schumann (1940–1977), Pilot der Lufthansa, RAF-Opfer
Michael Kunczik (* 1945), Sozialwissenschaftler
Rainer Fornahl (1947–2014), Politiker (SPD)
Ulrike Bretschneider (* 1953), Politikerin (PDS)
Achim Häßler (* 1953), Physiker und Politiker (FDP)
Clemens Pickel (* 1961), Bischof der Diözese Saratow in Russland
Weitere Persönlichkeiten mit Beziehung zur Stadt
Margaretha (* um 1416, † 1486), Kurfürstin von Sachsen, besaß in Colditz die Münzstätte Colditz und ließ hier die sogenannten Margarethengroschen prägen, was als ein besonderes Ereignis in die Sächsische Münzgeschichte eingegangen ist.
Ernst, Kurfürst von Sachsen starb am 26. August 1486 in der Nähe von Colditz, als er bei einem Ritt von seinem Pferd stürzte.
Sophie von Brandenburg (1568–1622), Kurfürstin von Sachsen, starb auf Schloss Colditz
Christian August Fürchtegott Hayner (1775–1837), Arzt und Psychiater, starb hier
Ernst August Carus (1795–1854), war zeitweilig Landarzt in Colditz
Amand Schwantge (1933–2006), Hornist und Musikpädagoge, starb hier
Christian Führer (1943–2014), Pfarrer in Colditz von 1968 bis 1980. Ein Initiator der Friedlichen Revolution in der DDR als Pfarrer der Nikolaikirche in Leipzig
Literatur
Karlheinz Blaschke: Die Frühgeschichte der Stadt Colditz. in: Sächsische Heimatblätter 11 Heft 4, 1965, S. 290–307. ISSN 0486-8234. Wiederabdruck in: Peter Johanek (Hrsg.) unter Mitarbeit von Uwe John: Stadtgrundriß und Stadtentwicklung. Forschungen zur Entstehung mitteleuropäischer Städte. Ausgewählte Aufsätze von Karlheinz Blaschke (= Städteforschung : Reihe A, Darstellungen Bd. 44). Köln, Weimar, Wien: Böhlau 1997, S. 207–224. ISBN 3-412-06897-7 . 2., unveränderte Auflage ebd. 2001. ISBN 3-412-02601-8 .
Karlheinz Blaschke: Deutscher Städteatlas. Bd 3, 1. Teilbd. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis. Serie C. Stadtmappe Colditz, Dortmund-Altenbeken 1984. ISBN 3-89115-001-6.
Rat der Stadt Colditz (Hrsg.): 700 Jahre Stadt Colditz. Colditz 1965.
Colditz. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 5. Band. Schumann, Zwickau 1818, S. 48–63.
Cornelius Gurlitt: Colditz. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 19. Heft: Amtshauptmannschaft Grimma (1. Hälfte). C. C. Meinhold, Dresden 1897, S. 36 ff.
Johann Kamprad: Leisnigker Chronica oder Beschreibung der sehr alten Stadt Leisnigk. Besonders beygefügt eine Chronica der benachbarten Stadt Colditz. Leisnig 1753, S. 515 ff..
Weblinks
 Commons: Colditz – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Colditz – Quellen und Volltexte
Homepage der Stadt Colditz
Nachrichten Portal der Stadt Colditz
Colditz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen