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Geschichte
Mittelalter
Schweinsburg
Roland auf dem Rathaus (nicht als Symbol reichsländischer Freiheit, sondern als Fassadenschmuck 1892 errichtet, 1942 eingeschmolzen, 1994 neu aufgestellt)

Im Zuge der deutschen Ostexpansion wurden die Stadt und die gleichnamige Burg Crimmitschau (heute Schweinsburg in Neukirchen/Pleiße) im Zeitraum 1170 bis 1200 als planmäßige deutsche Ansiedlung durch mainfränkische, oberfränkische sowie thüringische Siedler gegründet.[5]

1212 tauchte ein Henricus de Crematzowe auf. Die Urkunde mit seinem Namen stellt die erste urkundliche Erwähnung Crimmitschaus dar. Dieser Heinrich von Crimmitschau war als bedeutender Reichsritter Landrichter des Pleißenlandes. 1222 wurde in einer Urkunde die Burg Crimmitschau als „vest huz Cremaschowe“ erwähnt.[6]

Um 1300 ging die Stadt zunächst in den Besitz der Schönburger über.[7]

Die Stadt war von einer Stadtmauer umgeben, die ebenso wie ihre drei Tore zwischen 1300 und 1350 errichtet wurde. Ebenfalls 1350 erbaut wurde der Rote Turm, der bis zu seinem Abbruch 1928 Wahrzeichen der Stadt war. Das Niedere oder Schmöllnsche Tor befand sich am heutigen Mannichswalder Platz, das Obere oder Zwick´sche Tor am heutigen Taubenmarkt, wo auch der Rote Turm steht und das Wassertor in der heutigen Badergasse, die Wassertorbrücke erinnert an das Tor.[8]

Nach dem Übergang an das Haus Wettin im Jahr 1413 bekam Crimmitschau am 4. Juni 1414 das Schmöllner Stadtrecht von Markgraf Wilhelm II. verliehen. Bestätigungen des Stadtrechts folgten 1453, 1464 und 1488.[9]

Um 1429 wurde die erste Tuchmacherordnung erwähnt und bereits 1430 brannte Crimmitschau samt Rathaus im Hussitenkrieg nieder. Sechs Jahre später, 1436, wurde mit Eintrag der Buchmacherordnung in das Stadtbuch eine Tuchmacherinnung gegründet. Es folgten im 16. Jahrhundert die Innungsordnungen der Leineweber (1556), Tischler (1558) und Schmiede (1563).[10]

Frühe Neuzeit und 19. Jahrhundert

Im Zuge der Hexenverfolgung, von der Crimmitschau von 1587 bis 1600 betroffen war, wurden gegen eine Frau und einen Mann Prozesse geführt.[11]

Bis zum Dreißigjährigen Krieg war das Bierbrauen weit verbreitet. Die älteste Brauordnung stammt von 1575. So gab es allein 1614 in Crimmitschau 33 Malz- und 18 Brauhäuser. Höhepunkt der Brauaktivitäten war der sogenannte Crimmitschauer Bürgerkrieg, bei dem es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Crimmitschauer Brauhäusern und der Blankenburger Rittergutsbrauerei kam. Es gab dabei keinen Sieger, und mit dem Verfall der Stadt im Dreißigjährigen Krieg verfiel auch das Bierbrauen. So gab es 1682 nur noch zwei Brauhäuser.[12]

In den Jahren 1634, 1635 und 1639 wurde die Stadt mehrfach, teils durch schwedische Truppen, geplündert und gebrandschatzt. 1634 zog der kaiserliche General Melchior von Hatzfeldt durch Crimmitschau und forderte seinen Tribut von der Bevölkerung.[13]

1748 gründete David Friedrich Oehler in der Stadt eine Tuchmanufaktur und -färberei. Unter seiner Leitung blühte in Crimmitschau nach 1750 die Zeug- und Flanellproduktion auf.[14] Gegen die Zünfte setzte Oehler sein Verlagssystem durch, und schon 1777 wurden Crimmitschauer Halbtuche bis nach Südamerika exportiert.

Crimmitschau um 1840

Das gemeinsame Amt, Schloss (Schweinsburg) und Stadt, wurde getrennt. 1765 verkaufte Dorothee von der Planitz für 9.000 Taler die Stadt und Gerichtsherrschaft Crimmitschau an Johann Christoph Seyffarth, die Stadt wurde so mit allen Einwohnern Besitz einer reichen Patrizierfamilie, die zu dieser Zeit bereits Schiedel besaß.[15] In der Stadt wurde 1814 die Maschinenspinnerei eingeführt[16] und 1824 die erste Dampfmaschine aufgestellt.[17] Am 15. März 1844 wurde Crimmitschau an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen (Sächsisch-Bayerische Eisenbahn nach Leipzig, später bis Bayern verlängert).[18]

Das ehemalige städtische Krankenhaus wurde bereits 1848 das erste Mal erwähnt. Kurz vor der Schließung 1999 hatte es noch 180 Betten.[19]

Um die Wende zum 20. Jahrhundert war Crimmitschau auf Grund der hohen Konzentration von Betrieben der Textilindustrie die sogenannte „Stadt der 100 Schornsteine“. So lebten in Crimmitschau am Ende des 19. Jahrhunderts im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung der Stadt die meisten Millionäre im Deutschen Reich. Diese ließen sich am Westberg nieder und bauten repräsentative Villen, so dass sie bei den vorherrschenden Westwind-Wetterlagen nicht durch den Rauch der Schornsteine belastet wurden. Heute besteht nur noch eine einzige Tuchfabrik, nämlich Spengler & Fürst, die 1837 als Buckskinfabrik gegründet wurde und auf der Londoner Weltausstellung 1851 mit einer Bronzemedaille geehrt wurde.[20]

Am 16. Juni 1870 erschien hier die erste Lokalzeitung der deutschen Sozialdemokratie, der Crimmitschauer Bürger- und Bauernfreund, der bis 1879 existierte.[21] Nach dem Deutsch-Französischen Krieg kam es in den sogenannten Gründerjahren (1871–1873) in Deutschland zu einer Hochkonjunktur, an der auch Crimmitschau partizipierte. Um 1880 gab es in Crimmitschau 40 Volltuchfabriken, 16 Vigognespinnereien, fünf Färbereien und zwei Baumwollzwirnereien.

Textilarbeiterstreik bis Zweiter Weltkrieg
Solidaritätspostkarte zum Streik in Crimmitschau (1903/04)
Postkarte aus Crimmitschau, um 1900. Abgebildet ist die Stadt sowie das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und das Rathaus

Nach der Einführungs des Koalitionsrechts in Sachsen 1861 streikten die Textilarbeiterinnen Crimmitschaus in den Jahren 1882, 1884 und 1887 für höhere Löhne. Vom 22. August 1903 bis zum 18. Januar 1904 fand einer der längsten und größten Textilarbeiterstreiks im Kaiserreich statt, der landesweit für Aufruhr sorgte. Allein am besagten 22. August stellten 26 Spinnereien, 52 Webereien, vier Färbereien und zwei Hülsenfabriken mit insgesamt 7.827 Arbeitern und vor allem Arbeiterinnen ihre Arbeit ein. Weitere 1.500 Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter wurden in Mitleidenschaft gezogen. 21 Wochen lang kämpften die Arbeiterinnen und Arbeiter um den Zehnstundentag und fanden dabei internationale Beachtung, die sich in diversen Spenden an die Streikenden zeigte. Gegen den Einsatz von Streikbrechern, die Unternehmer nach Crimmitschau eingeladen hatten, wehrten sich die Streikenden mit Betriebsblockaden und Drohungen, was um den Jahreswechsel 1903/04 zur Verhängung des Belagerungszustands über Crimmitschau und zur Stationierung auswärtiger Gendarmerieeinheiten in der Stadt führte. Kurz darauf fand der Streik ein abruptes Ende, als die Gewerkschaftsführer und Streikleiter hinter dem Rücken aller Arbeiterinnen und Arbeiter eine Fortsetzung am 18. Januar 1904 für nutzlos erklärten. Trotz aller Bemühungen wurde erst 1908 vom Reichstag beschlossen, den Zehnstundentag einzuführen.[22]

Im Ersten Weltkrieg fielen 1.018 Einwohner von Crimmitschau, dazu 227 aus den umliegenden Ortschaften.[23]

Im Jahr 1933 existierten in der Stadt mehr als 80 Firmen, die von der Textilindustrie lebten, davon 32 Spinnereien und Zwirnereien, 28 Tuchfabriken, 8 Reißereien, 7 Textilmaschinenbaubetriebe, 2 Hülsenfabriken, 2 Trikotagenfabriken, eine Möbelstoffweberei sowie mehrere Färbereien und Bleichereien.[24]

Während des Zweiten Weltkriegs trafen am 7. Juli 1944 Bomben mehrere Crimmitschauer Häuser an der Leitelshainer/Freund- und Hohlstraße. Es handelte sich allerdings nicht um einen systematischen Luftangriff der Alliierten. Am 13. und 14. April 1945 stießen US-amerikanische Panzer auf der Autobahn aus Richtung Meerane vor und hatten die Stadt am 15. April eingenommen. Aufgrund der Erklärungen von Jalta und Teheran verließen die US-Truppen Westsachsen und am 1. Juli 1945 zog die Rote Armee in Crimmitschau ein.[25]

Seit dem Zweiten Weltkrieg

Am 22. Oktober 1945 wurden die Crimmitschauer Schulen wieder geöffnet und bereits im September 1949 wurde das erste Geschäft der staatlichen HO eröffnet.[26] Am 11. April 1946 erfolgte in Crimmitschau der Zusammenschluss der lokalen Organisationen von KPD und SPD zur SED.

Die Stadt beherbergt ein eigenes Theater, das 1947 mit Schillers Kabale und Liebe in der ehemaligen Turnhalle eröffnet und drei Jahre später an seinen heutigen Standort am Theaterplatz umzog.[27]

Mit der Verwaltungsreform 1952 schied Crimmitschau aus dem Landkreis Zwickau aus und wurde am 1. September 1952 dem Kreis Werdau zugeordnet.[28]

Ende der 1980er Jahre errichtete Plattenbauten am innerstädtischen Mannichswalder Platz

Im Jahr 1962 kam es zur Gründung des VEB Volltuchwerke Crimmitschau aus mehreren Textilbetrieben, dem 1971 weitere Werke in Werdau, Burg, Neustadt/Orla und Hartha angeschlossen wurden. Bis 1978 wurde alle im Ort befindlichen Tuchhersteller angeschlossen. Der gesamte Betrieb beschäftigte 1980 rund 4900 Menschen, davon über 2000 in Crimmitschau.[29]

In der DDR wurden viele Bauprojekte verwirklicht: 1953 begann man mit dem Bau von 188 Wohnungen in der Wilhelm-Liebknecht-Straße, im Jahr darauf wurde die Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft Crimmitschau gegründet und 1956 konnten 45 Wohnungen an der Ecke Donath-/Hohlstraße bezogen werden. Zwischen 1963 und 1969 entstand das Plattenbaugebiet in der heutigen Helmut-Bräutigam-Straße mit 344 Wohnungen. Im selben Jahr wurden zwei Wohnblocks mit 32 Wohnungen in der Lindenstraße übergeben. Im Oktober 1964 erfolgte die Einweihung des Kunsteisstadions im Sahnpark. Die Errichtung des Wildgeheges wurde 1966 begonnen und Die Spinnerin, das Wahrzeichen der Stadt auf dem Brunnen des Marktplatzes, wurde 1967 von dem Bildhauer Hans Eickworth enthüllt. Das größte Plattenbaugebiet der Stadt an der Westbergstraße wurde 1978 mit 680 Wohnungen an die Bürger übergeben, es folgten 1979 zwei Wohnblöcke mit 110 altersgerechten und teilweise behinderten- und rollstuhlgerechten Wohnungen sowie eine Kaufhalle, eine Kinderkombination und eine Schule. Im März 1985 wurde nach intensiver Vorbereitung mit den Erschließungsarbeiten im innerstädtischen Wohnungsbaustandort Parkgasse/Buttenplatz begonnen. Am 11. Dezember 1987 erfolgte die Grundsteinlegung. Es wurden hier 1.150 fernbeheizte Wohnungen, eine Kinderkrippe, ein Fitnessstudio und ein Geschäft eingerichtet.[30]

Vom 9. bis 17. Juni 1989 wurde das 575-jährige Jubiläum der Stadtrechtsverleihung feierlich begangen.[31]

Nach der deutschen Wiedervereinigung brach in Crimmitschau die Textilindustrie fast vollständig zusammen. An diesen herben Einschnitt wird sogar im Bonner Haus der Geschichte mit einer kleinen Schautafel erinnert – stellvertretend für die Entwicklung in vielen anderen ostdeutschen Städten. Der notwendige Strukturwandel hält noch immer an. Auch politisch und gesellschaftlich kam es zu einem Wandel. Bei der ersten freien Kommunalwahl am 6. Mai 1990 errang die CDU einen deutlichen Wahlsieg. Ab 1. August 1994 gehörte die Stadt nicht mehr zum Kreis Werdau, sondern wurde in den wiedergegründeten Landkreis Zwickauer Land eingegliedert. Crimmitschau wurde am 1. Oktober 1994 zur Großen Kreisstadt ernannt. Zudem wurde weiterhin an der Sanierung der historischen Innenstadt gearbeitet.[32]

1999 schloss das Crimmitschauer Kreiskrankenhaus zugunsten der neuen Pleißentalklinik in Werdau. Am 25. März 1999 trafen Crimmitschau und Dennheritz eine Verwaltungsvereinbarung, die am 1. Mai 1999 in Kraft trat.

Religionen

Knapp 20 % der Einwohner Crimmitschaus gehören der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens an. Neben den drei Kirchgemeinden im engeren Stadtgebiet gibt es sieben evangelisch-lutherische Gemeinden in den eingemeindeten Dörfern Blankenhain, Frankenhausen, Gablenz, Langenreinsdorf, Lauenhain, Mannichswalde und Rudelswalde. Die landeskirchliche Gemeinschaft ist in Crimmitschau ebenfalls mit einem eigenen Haus vertreten. Die zum Bistum Dresden-Meißen gehörende römisch-katholische St.-Franziskus-Gemeinde umfasst knapp 7 % der Einwohner Crimmitschaus. Daneben gibt es weitere christliche Gemeinschaften und Freikirchen.

evangelische St.-Johannis-Kirche in der Südstadt

Die älteste Kirche der Stadt ist die seit der 1529 einsetzenden Reformation evangelische St.-Laurentius-Kirche in der Innenstadt. Die Zeit der Entstehung der ersten Kapelle am Standort der heutigen Kirche ist unbekannt, wahrscheinlich reicht sie zurück bis ins 10. Jahrhundert (so bezeugt vom Chronisten Johannes Trommer). Erstmals wurde die ecclesia S. Laurentii in civitate Crimaschowe im Jahre 1222 urkundlich erwähnt. Es ist als sicher anzunehmen, dass die romanische Kapelle an dem Ort des späteren Chorraums der St.-Laurentius-Kirche stand. Die ursprüngliche Kirche wich im 14. Jahrhundert einem Neubau, den der damals verantwortliche Bischof von Naumburg im Jahre 1353 verfügte. Aus dieser Zeit stammen die Mauern und das Gewölbe der jetzigen Winterkirche (ehemaliger Chorraum, seit etwa 1976 vom Kirchenschiff abgetrennt) und die äußere Gestalt des Turms. Für 1462 ist der Bau der ersten Orgel bezeugt. Aufgrund des Wachstums der Gemeinde wurde das Gebäude 1513 nach Westen hin im spätgotischen Stil erweitert. Der Baumeister Aßmann Pfeffer schuf unter Mitwirkung von Konrad Krebs (erkennbar an den Steinmetzzeichen) damit eine dreischiffige Hallenkirche mit acht freistehenden Pfeilern, die eine Höhe von zwölf Metern haben. Bemerkenswert und von der Ursache her umstritten ist, dass das Schiff sich versetzt an den Chorraum anschließt. Die Finanzierung des Kirchbaus erfolgte über Kollekten und Spenden, die auf dem traditionellen Laurentius-Jahrmarkt und am Fest der Himmelfahrt Marias gesammelt wurden. Heute ist die St.-Laurentius-Kirchgemeinde stark von der umfangreichen kirchenmusikalischen Arbeit geprägt. Besonders durch die Konzertreihe „Crimmitschauer Kirchenmusiken“ wirkt sie so über die Stadtgrenzen hinaus. Die Kantorei kann auf eine über 350-jährige ununterbrochene Tradition zurückschauen.

Aufgrund des wirtschaftlichen Aufstiegs der Stadt und der damit verbundenen Bevölkerungszunahme wurde bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Bau einer weiteren Kirche in der Südvorstadt beschlossen, aber erst 1912 konnte die St.-Johannis-Kirche fertiggestellt und eingeweiht werden.

1937 wurde in dem eingemeindeten Dorf Leitelshain die Luther-Kirche errichtet. In den Zeiten des Nationalsozialismus wurde sie von den sogenannten Deutschen Christen okkupiert.

katholische Kirche St. Franziskus

Die römisch-katholische Kirchengemeinde besaß seit 1927 eine Kapelle in einer 1904 erbauten Villa in Crimmitschau. Es kam zur Errichtung einer Pfarrstelle durch den Bischof. Besonders durch den Zuzug von Heimatvertriebenen wuchs die Pfarrgemeinde St. Franziskus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Größere Gottesdienste und Messen wurden in der evangelischen St.-Johannis-Kirche gefeiert. 2012/2013 wurde die St.-Franziskus-Kirche erbaut.[33]

Bis 1939 existierte in Crimmitschau auch eine jüdische Bevölkerung:

Jahr 1890 1905 1925 1933 1939
Einwohner 27 etwa 10 8[34] 9 1

Eingemeindungen
Luftbild von Mannichswalde

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Blankenhain[35] 01.01.1994
Frankenhausen[36][37] 01.07.1950
Gablenz[36][37] 01.07.1950
Gersdorf[38] vor 1875 Eingemeindung nach Lauenhain
Gosel[38] vor 1875 Eingemeindung des sächsischen Anteils von Gosel nach Frankenhausen
Gösau[36] 01.02.1973
Großpillingsdorf[36] 01.04.1974 Eingemeindung nach Blankenhain
Harthau[39] 01.04.1935 Eingemeindung nach Lauenhain
Kleinpillingsdorf[39] vor 1880 Eingemeindung nach Großpillingsdorf
Langenreinsdorf[35] 01.01.1994
Lauenhain[35] 01.01.1999
Leitelshain[39] 01.07.1906
Mannichswalde[35] 01.01.1994
Mark Sahnau[38] vor 1875 Eingemeindung nach Rudelswalde
Ponitz[39] 01.04.1928 Umgliederung eines Teils von Gosel[40]
Rudelswalde[36][37] 01.07.1950
Rußdorf[36][37] 01.07.1950 Eingemeindung nach Blankenhain
Tempelfrankenhausen[38] 01.01.1877 Eingemeindung nach Frankenhausen
Ungewiss[38] vor 1875 Eingemeindung nach Gablenz
Wahlen[38][39] 01.01.1891

Einwohnerentwicklung

1551 wurden 155 besessene(r) Mann, 9 unbesessene(r) Mann und 168 Inwohner gezählt, 1748 waren es 292 besessene(r) Mann und 27 Hufen.[34] Lebten 1834 nur 3767 Einwohner in Crimmitschau, so stieg die Zahl bis 1871 bereits auf 15.280 Einwohner an. Die maximale Einwohnerzahl wurde in der frühen Nachkriegszeit erreicht, seitdem sinkt die Bevölkerungszahl – unterbrochen durch die Eingemeindungen der 1990er Jahre – stetig.

Entwicklung der Einwohnerzahl seit 1875:

Jahr Einwohner
1875 17.649
1880 18.925
1890 19.300
1910 28.818
1933 27.938
1939 27.247
1946 30.504
1950 34.541
1960 31.279
Jahr Einwohner
1981 26.229
1984 25.086
1995 23.888
1997 23.420
1998 23.854
1999 23.570
2000 23.305
2001 23.104
2002 22.874
Jahr Einwohner
2003 22.660
2004 22.528
2005 22.306
2006 21.953
2007 21.680
2008 21.080
2009 20.833
2010 20.901
2011 20.535
Jahr Einwohner
2012 19.622
2013 19.396
2014 19.180
2015 19.180

Jeweils zum 31. Dezember, 1946: 29. Oktober, 1950: 31. August. Quelle (ab 1. Januar 1999): Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Politik
Stadtrat
Rathaus

Stadtrat nach Wahlperiode (in den 1990er Jahren als Stadtverordnetenversammlung)

Wahlperiode Wahlbeteiligung WV a CDU Linke FDP SPD DSU Kirchen GRÜNE DFD Unabh. REP Gesamt
1990–1994[41] 15 3 5 2 4 2 1 1 6 39
1994–1999[42] 66,9 % 2 9 3 5 5 1 1 26
1999–2004[42] 49,0 % 1 12 5 3 5 26
2004–2009[43] 41,34 % 9 8 4 3 2 26
2009–2014 40,83 % 10 6 5 3 2 26
2014–2019[44] 44,0 % 12 5 5 2 2 26

a 1994: FWV C e.V.; seit 2004: FCr (Für Crimmitschau)

Bürgermeister

Oberbürgermeister nach Wahlperiode

Amtszeit Wahlbeteiligung Stimmen für den OB Oberbürgermeister Bemerkungen
1990 Karl-Heinz Sonntag (CDU) Bürgermeister, Rücktritt aus persönlichen Gründen
1990–1991 Peter Deisenhofer (CDU) wegen Unregelmäßigkeiten in der Amtsführung abgewählt
1991–1992 Dr. Martin Seidel (FDP) als amtierender Bürgermeister
1992–2003 Peter Zippel (CDU) keine Neukandidatur wegen Korruptionsbeschuldigungen
2003–2010[45] 40,91 % 58,14 % Holm Günther (parteilos)
2010–2017[46] 42,55 % 85,15 % Holm Günther (parteilos)
seit 2017 50,90 % 44,90 % André Raphael (parteilos) im zweiten Wahlgang gewählt
Ortschaftsvorstehender nach Wahlperiode

Wahlperiode Blankenhain Frankenhausen Langenreinsdorf Lauenhain Mannichswalde
2009–2014[43] Wolfram Koch (CDU) Stefan Rudert (SHF1) Lutz Baumgärtel (FDP) Christian Jacob (CDU) Wolfgang Langwald (CDU)

1 SHF: Sächsischer Heimatschutz Frankenhausen e. V.

Wappen

Seit dem Erhalt des Stadtrechts 1414 führt Crimmitschau ein Wappen. Das noch heute gültige Wappen wurde 1896 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und noch im selben Jahr vom sächsischen Innenministerium bestätigt.

Es zeigt auf rotem Grund die silberne Zinnenmauer, gekrönt von zwei silbernen Türmen, die nunmehr in Seitenansicht zu sehen sind. Zwischen den Türmen befindet sich der Schild der Schönburger, die 1878 alle Territorialrechte endgültig dem Königreich Sachsen verkauft hatten.[47]

Städtepartnerschaften

Seit 1971 pflegt Crimmitschau eine Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Bystřice nad Pernštejnem, seit März 1990 eine weitere mit der Stadt Wiehl in Nordrhein-Westfalen. Die Pflege von städtepartnerschaftlichen Beziehungen erfolgt über den Förderverein Städtepartnerschaften Crimmitschau e. V.[48]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss Blankenhain
Laurentiuskirche
Die Sparkasse in einem Gebäude der 1920er-Jahre
Theater

Von 1947 bis 1950 spielte das Crimmitschauer Theaterensemble im heutigen Haus des Sports, welches seit einigen Jahren „Haus der Vereine“ genannt wird. Das städtische Theater im ehemaligen Vereinshaus der Fabrikanten wurde am 11. April 1950 eröffnet.[49] Seit 1957 besitzt Crimmitschau kein eigenes Ensemble mehr. 1963 wurde das Gebäude rekonstruiert und anlässlich der ersten Weberfestspiele als Kulturzentrum wiedereröffnet. Im Jahr 2006 besuchten rund 35.000 Menschen das Gebäude.[50]

Museen

Die ehemalige Tuchfabrik Gebr. Pfau ist die größte mit beinahe vollständiger Ausstattung erhaltene Volltuchfabrik Mitteleuropas. Dieses Technische Denkmal, früher auch als Westsächsisches Textilmuseum bekannt, gehört heute zum Zweckverband Sächsisches Industriemuseum.

Das seit Oktober 2006 als Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain bezeichnete Freilichtmuseum im gleichnamigen Ortsteil Blankenhain beherbergt etwa 100 thematische Ausstellungen.[51]

Musik

Der 1942 gefallene Komponist Helmut Bräutigam stammte aus Crimmitschau. Die Konzertreihe Crimmitschauer Kirchenmusiken ist seit 1996 existent[52] und zählte 2007 etwa 5.800 Besucher bei 24 Konzerten.[52]

Die aus Crimmitschau stammende Band Dialog machte in den 1980er Jahren besonders mit dem Pop-Rock-Titel 963, der auf die damalige Postleitzahl der Stadt anspielte, die Stadt auch überregional bekannt.

Bauwerke

Bauliche Sehenswürdigkeiten sind die spätgotische Pfarrkirche St. Laurentius (1513) mit Stern- und Kreuzrippengewölben, das Zisterzienserinnen-Nonnenkloster (gegründet um 1290) und die ursprünglich romanische Dorfkirche im Ortsteil Frankenhausen sowie das Schloss Blankenhain mit dem Landwirtschaftsmuseum. Das Rathaus von 1772 mit seinem 35 Meter hohen Turm ist neben dem Theater der sehenswerteste Profanbau im Zentrum. Eine Umgestaltung des Gebäudes erfolgte 1891/92 durch den Leipziger Architekten Arwed Roßbach im Stil des Neobarock. In der Herrengasse, die südlich vom Marktplatz wegführt, befindet sich ein nachgebautes Renaissanceportal von 1586. Viele repräsentative Fabrikanten-Villen im Westen der Stadt erinnern an den ehemaligen Reichtum der Stadt. Einige wurden in den letzten Jahren als Privathäuser restauriert. Öffentlich zugänglich ist nur die als Hotel genutzte Villa Vier Jahreszeiten am Bismarckhain. Auf dem Friedhof gibt es ein Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

Parks

Es gibt mehrere Erholungsstätten in Crimmitschau: Einerseits den in der Vorkriegszeit gegründeten Zöffelpark, der nach Emil Oskar Zöffel, einem wichtigen Textilfabrikant in der Crimmitschauer Geschichte, benannt worden ist. Andererseits den Bismarckhain, der auch unter Friedenspark (so wurde er in der DDR genannt) bekannt ist. Dieser Park liegt direkt an der Zeitzer Straße, der Ausfallstraße Richtung Sahnpark, Eisstadion und Autobahn-Anschlussstelle Schmölln. Im Park befindet sich der Wettinbrunnen, der anlässlich der Stadtrechtsfeier 1914 eingeweiht wurde, und die wiederhergestellte Bismarck-Grotte.

Das größte Erholungsgebiet der Stadt ist der 40 ha große Sahnpark nördlich des Stadtzentrums. Das Waldgebiet durchziehen 6,5 km angelegte Wanderwege. Hier befinden sich das altehrwürdige Freibad, ein Tiergehege, ein Kinderspielplatz und die Spielstätte des ETC Crimmitschau: das bis zu 6722 Zuschauer fassende Kunsteisstadion, welches Mitte der neunziger Jahre überdacht wurde.

Sport

Crimmitschau hat einen bekannten Eishockeyverein, den ETC Crimmitschau, der 2006 wieder in die 2. Bundesliga aufstieg. Fußballerisch vertritt der FC Crimmitschau die Stadt – die Herren vom „FCC“ spielen derzeit in der Kreisliga. Außerdem besteht seit dem 10. Juni 2005 eine American-Football-Mannschaft, die Crimmitschau Tornados. In Crimmitschau gibt es das Waldbad Sahnbad, das nach dem umliegenden Waldstück, der Mark Sahnau, benannt wurde. Es besitzt zwei sehr große Becken (100 × 50 m und 50 × 25 m). Das größere der beiden Becken hat die größte Wasserfläche im Direktionsbezirk Chemnitz.
Im Vital Center an der Zeitzer Straße befindet sich eine kleine Schwimmhalle und im FKK-Bereich ein weiteres sichtgeschütztes Freibecken.

Regelmäßige Veranstaltungen

Zu regelmäßigen Veranstaltungen gehören beispielsweise das Crimmitschauer Marktfest, der deutschlandweit bekannte Töpfermarkt im Ortsteil Gablenz, die Crimmitschauer Autoschau, der Zunft- und Handelsmarkt und der Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Jahr Arbeitslosenquote[53] Schuldenstand in Mio. €[42] Schuldenstand pro Einwohner in €[42]
1998 20,556 856
1999 19,644 828
2000 19,705 837
2001 17,977 776
2002 16,568 722
2003 15,208 667
2004 20,2 % 14,376 635
2005 17,0 % 13,417 601
2006 16,0 % 12,591 568
2007 13,0 % 11,765 538
2008 11,0 % 11,765 538
2009 10,940 508

Verkehr
vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenAutobahn-A4-Brücke über die Pleiße in Frankenhausen

Zwischen Crimmitschau und dem Stadtteil Frankenhausen überspannt die Bundesautobahn 4 das Tal der Pleiße. Anschlussstellen gibt es auf thüringischem Gebiet südlich von Schmölln mit Verbindung über die Staatsstraße S 61 zum Stadtzentrum und auf sächsischem Gebiet südlich von Meerane über die vierspurig ausgebaute Bundesstraße 93, von der die S 289 über das Stadtzentrum nach Werdau führt. Für 2012 war eine eigene Anschlussstelle Crimmitschau an der A 4 geplant.[54] Weitere Staatsstraßen, die Crimmitschau mit dem Umland verbinden, sind die S 54 über Frankenhausen nach Gößnitz, die S 288 nach Meerane, die S 290 nach Zwickau und die S 294 über Mannichswalde nach Seelingstädt.

Bahnhof Crimmitschau

Crimmitschau liegt an der Bahnstrecke Leipzig–Hof, auf der die Züge der S-Bahn Mitteldeutschland verkehren. Die Expresslinie S5X verbindet die Stadt im Stundentakt mit Zwickau, Altenburg, Leipzig sowie dem Flughafen Leipzig/Halle, die Linie S5 verkehrt im Zweistundentakt zusätzlich mit Halt an fast allen Unterwegsstationen bis Halle (Saale). In Werdau bestehen bahnsteiggleiche Anschlüsse an die Vogtlandbahn nach Plauen und Cheb. Die nächsten Fernbahnhöfe sind Leipzig Hauptbahnhof, Jena Paradies und Erfurt Hauptbahnhof. Der Bahnhof wurde 1844 eröffnet, das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1873.

Neben diversen Regionalbuslinien betreiben die Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen (RVW) auch eine Stadtbuslinie.

Ansässige Unternehmen

Das Industrie- und Gewerbegebiet Glauchauer Landstraße Crimmitschau, auch Gewerbegebiet Crimmitschau Ost, wurde mit den dazugehörigen Straßen Glauchauer Landstraße, Gewerbering, Breitscheidstraße und Waldsachsener Weg 1991 im Osten der Stadt angelegt. 2002 wurde eine Erweiterung um 12 ha beschlossen. Zurzeit sind 55 Unternehmen auf dem dortigen Areal mit einer Gesamtfläche von 73 ha angesiedelt. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 350 (1994) auf knapp 1800 (2006), die Auslastung beträgt 89 %. Zu den angesiedelten Unternehmen gehören unter anderem:

B.i.V. Bau- und Industriegeräte Vertriebs GmbH
GTC Gastrotechnik Crimmitschau Herstellungs- und Vertriebs GmbH
H&T ProduktionsTechnologie GmbH
Linamar Antriebstechnik GmbH und Linamar Powertrain GmbH, Teile des kanadischen Linamar-Konzerns
LTC Lufttechnik Crimmitschau
Wirthwein Crimmitschau GmbH & Co. KG
Westfalia Presstechnik GmbH & Co. KG
Salzgitter Hydroforming GmbH & Co. KG
Enderlein Crimmitschau GmbH & Atelier Enderlein in Sachsen GmbH
imq Ingenieurbetrieb für Materialprüfung GmbH

Im Gewerbegebiet existiert auch ein Einkaufszentrum (Crimmitschau Center, als Sondergebietsfläche Handel ausgewiesen) mit etwa 25 Dienstleistungs- und Handelsgeschäften. Ein weiteres ansässiges Unternehmen ist Spengler & Fürst in der Carl-Spengler-Straße, ein traditionelles Crimmitschauer Unternehmen der Textilbranche.

Medien

In Crimmitschau erscheint als Amts- und Heimatblatt der Blickpunkt Crimmitschau, der auch an die Haushalte in Dennheritz verteilt wird.

Bildung
Julius-Motteler-Gymnasium, Schulteil Westberg

In der Stadt Crimmitschau gibt es mit der Käthe-Kollwitz-Grundschule, der Grundschule Frankenhausen und der Grundschule „Christian-Friedrich-Schach“ Blankenhain drei Grundschulen, mit der Käthe-Kollwitz-Oberschule und der Oberschule Sahnschule zwei Oberschulen, das Julius-Motteler-Gymnasium und die Förderschule Lindenschule. Darüber hinaus gibt es speziell für die astronomische Bildung die Schul- und Volkssternwarte „Johannes Kepler“. Die Grundschule Lindenschule als vierte Grundschule wurde geschlossen.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Hermann Theodor Haustein (1814–1873), Jurist und Politiker, MdL (Königreich Sachsen), ehemaliger Bürgermeister von Crimmitschau
1895: Otto von Bismarck, Reichskanzler
31. Juli 1968: Gerhard Rudolf Meyer, Museologe und Archäologe, ehemaliger Generaldirektor der Berliner Museen[55]
12. Oktober 1984: Walter Richter, Gärtner
19. Januar 2005: Bertfried Bräuninger, Chirurg und ehemaliger Präsident des ETC Crimmitschau
16. Januar 2013: Armin Andrä, Zahnmediziner und Autor
Söhne und Töchter der Stadt
Armin Andrä (* 1926), Kiefer-/Gesichtschirurg und Zahnmediziner
Arthur Bär (1884–1972), Maler
Moritz Bräuninger (1836–1860), Missionar und Märtyrer
Helmut Bräutigam (1914–1942), Musiker
Alfred Eickworth (1907–1943), Widerstandskämpfer
Hans Eickworth (1930–1995), Bildhauer
Klaus Dämmrich (1932–2008), Veterinärmediziner und Hochschullehrer
Birgit von Derschau (* 1953), Moderatorin
Kai-Uwe Ducke (* 1975), Bürgerrechtler
Paul Herbert Freyer (1920–1983), Schriftsteller und Theaterintendant
Matthias Gehler (* 1954), Journalist, Regierungssprecher von Lothar de Maizière, seit 1992 Programmchef von MDR Thüringen
Peter Graf (* 1937), Maler
Klaus Gruner (* 1952 in Frankenhausen), Handballspieler
Marianne Gundermann (1902–1974), Pseudonym Johanna Rudolph, Händel-Forscherin und Publizistin
Fritz Oskar Hampel (1895–1932), Pseudonym Slang, satirischer Schriftsteller, Journalist und Karikaturist
Elke Herrmann (1956–2017), Politikerin (parteilos)
Reinhard Paul Junghanns (1874–1944), Maler
Udo Kießling (* 1955), Eishockeyspieler
Horst Kunz (* 1940 in Frankenhausen), Chemiker
Andreas Schmidt (* 1957), Romanautor
Sonja Schmidt (* 1946), Schlagersängerin
Detlef Schubert (* 1946), Staatssekretär
Wolf-Dieter Storl (* 1942), Ethnobotaniker, Buchautor
Gabi Zange (* 1961), Eisschnellläuferin
Günter Zehm (* 1933), Publizist und Philosoph
Gerhard Zwerenz (1925–2015), Schriftsteller und ehemaliger Bundestagsabgeordneter
Weitere Persönlichkeiten
Julius Motteler (1838–1907), Reichstagsabgeordneter, Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
Mourad Kusserow (* 1939), Journalist, langjähriger Redakteur für die Deutsche Welle in Köln
Eishockey-Cracks der DDR-Startjahre: unter anderen Siegfried Speck †, Alfred Unterdörfel, Hans-Joachim Rudert †, Ernst Mälzer, Dieter Kratzsch (alle * in Frankenhausen)
Literatur
Christian Friedrich Kästner: Chronik der Stadt Crimmitschau. Crimmitschau 1853 (Digitalisat)
Rita Müller (Hrsg.): Crimmitschauer Villen erzählen Geschichte. Chemnitz 2013.
Varia
Matthias Gehler veröffentlichte 2015 das Lied „Crimmitschau“, mit dem er seine Geburtsstadt poetisch würdigt.[56]
Weblinks
 Commons: Crimmitschau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Crimnitsch in der Topographia Superioris Saxoniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Crimmitzschau – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Die Oehlersche Fabrik in Crimmitzschau – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Die Vigogne- und Streichgarnspinnerei von C. Wippern & Wiehe in Crimmitzschau – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Crimmitschau – Reiseführer
Offizielle Homepage
Crimmitschau im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Literatur über Crimmitschau in der Sächsischen Bibliographie