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Geschichte

Der Ort lag strategisch bedeutsam an einem Werraübergang der Altstraße Kurze Hessen und zählte im Hoch- und Spätmittelalter zum Herrschaftsgebiet der Reichsabtei Fulda im Amt Gerstungen. Zum Schutz ihrer Besitzungen im Werratal ließen die Fuldaer Äbte in der Stauferzeit die Burg Hornsberg erbauen. Ein Hinricus de Hornesberc wurde 1214 als fuldischer Lehnsmann genannt. Als Pfand des in finanzieller Zwangslage befindlichen Abtei gelangte die Burg 1294 unter Reichsverwaltung, als König Adolf von Nassau seinen Feldzug nach Thüringen antrat. Nach dem Tod des Königs (1298) wurde die Burg wieder von Fulda eingelöst, aber bereits im 14. Jahrhundert soll sie aufgegeben worden sein. Um 1300 wird ein Ritter Bertold von Creuzburg fuldischer Lehensherr.

Im Jahr 1302 erfolgte die urkundliche Ersterwähnung für Dankmarshausen: … unsere Sehe vnd Vischerie zcu Dangmerßhusen gelegen, genand an dem Slage ….
Der heutige Ort entwickelte sich aus dem Oberdorf mit der Pfarrkirche St. Kilian auf dem Hochufer der Werra. Zum Unterdorf führt der Mühlrain und die Herrenstraße (benannt nach der ortsbildprägenden Gutshof-Anlage neben der ursprünglichen Werrabrücke). Die nördlich und westlich des historischen Ortskerns gelegenen Siedlungserweiterungen entstanden im Zuge der Industrialisierung und des Kalibergbaus.

Durch einen 1402 gesiegelten Kaufvertrag gelangte „Dankmershußen“ dauerhaft an die Landgrafschaft Thüringen. Die denkmalgeschützte Kemenate in der Schlossgasse war ein bis heute erhaltener Sitz des Ortsadels. Weitere Rittergüter lagen im Unterdorf und sicherten den Werraübergang.
Das herrschaftliche Kammergut wurde 1818 von der Gemeinde aufgekauft.
Als Ortsadelige werden erwähnt:

1357-1360 von Benhausen
1360 von Rumrod
1416-1467 von Boineburg
ab 1447 von Herda.[3]
ab 1522 von Dalwig und Diede zum Fürstenstein
ab 1748 Rittmeister von Gottfahrth
ab 1760 ein Oberst von Gosen

Im westlichen Teil der Gemarkung erinnern Bodenfunde und ein Brunnen an die einstigen Kleinsiedlungen Marbach und Spielerode, die durch die Agrarkrise im Spätmittelalter zu Wüstungen wurden. Nahe einer ehemaligen Wallfahrtskapelle in der Flur „Bei den drei Linden“ wurde auch ein Steinkreuz erwähnt.

Der Turm der gotischen Pfarrkirche von Dankmarshausen besitzt eine Inschriftentafel mit dem Baudatum von 1440. Das Gotteshaus wurde ebenso wie große Teile des Dorfes im Jahre 1723 durch einen Großbrand zerstört. Der Wiederaufbau der Kirche wurde 1731 vorerst beendet (erneuertes Kirchenschiff, Chorbau und Turm wurden beibehalten), 1878 erfolgte eine umfassende Restaurierung des Inneren. Die Kirche war ursprünglich dem Dekanat Heringen unterstellt.

1733 wurde der Hausbreitenbacher Amtsaustauschungsvergleich zwischen Sachsen-Eisenach und Hessen-Kassel geschlossen, auf dieser Grundlage wurden die Landesgrenzen in verschiedenen Abschnitten neu versteint, die Grenze verläuft auch quer durch die Burgruine Hornsberg.

Als Gemeinschaftsaufgabe, unter Beteiligung der angrenzenden hessischen Orte wurde ab 1859 mit der Anlage von Drainage-Gräben die 220 ha große sumpfige Niederung „Der Rheden“ trocken gelegt, die Dankmarshäuser erhielten davon einen Anteil von 139 ha. Die Renaturierung begann bereits in den 1960er Jahren, da die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des DDR-Anteils unterblieb.

1879 wurden, basierend auf der Volkszählung von 1875, erstmals landesweit normierte statistische Angaben, auch zum Ort Dankmarshausen, publiziert. Dankmarshausen hatte in diesem Jahr 188 Wohnhäuser mit 863 Einwohnern. Die Größe der Flur betrug 1112,09 ha davon Höfe und Gärten 18,1 ha, Wiesen 275,4 ha, Ackerfläche 591,9 ha. Wald 149,1 ha, Teiche, Bäche und Flüsse 21,4 ha, auf Wege, Triften, Ödland und Obstbauplantagen entfielen 56,1 ha. Zum Viehbestand: Dankmarshausen hatte 25 Pferde, 578 Rinder, 570 Schafe, 141 Schweine, 32 Ziegen sowie 25 Bienenvölker.[4]

Beim Kiesabbau am Werraufer (Fundplatz An der Finkenliede) wurden vor dem Zweiten Weltkrieg häufig Bodenfunde gemacht, die im Winter 1942 durch den Gerstunger Heimatforscher Arno Volland (1888–1968) näher untersucht wurden. Es konnten 17 Gräber, davon waren 15 Brandgräber, nachgewiesen und teilweise geborgen werden. In diesem Zusammenhang steht eine 1939 ebenfalls durch Kiesabbau entdeckte Siedlung in der Flur Am Weidigsrain, die vom Lehrer Dr. R. Salzmann lokalisiert und ausgewertet wurde. Die Analyse beider Fundstellen ergab, dass sie der Hallstatt B – LA Zeitstellung angehören. Die Funde sind Teil der Ausstellung des Werratalmuseums.[5]

Der Aufbau des Schienennetzes im 19. Jahrhundert und der Reichsautobahn im Abschnitt Höhnebach-Gerstungen brachte Arbeitsgelegenheiten für die ländliche Bevölkerung und verbesserte die Verkehrsverbindungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Dankmarshausen im unmittelbaren Grenzgebiet der innerdeutschen Grenze, die vielfältigen Beziehungen zu den hessischen Nachbarorten wurden nach 1961 gekappt. Von der Stasi als auffällig empfundene Bewohner wurden zwangsumgesiedelt. Nach der Wiedervereinigung 1990 schlossen viele Firmen und die Bevölkerung nahm aufgrund der Abwanderung stetig ab.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Dankmarshausen setzt sich aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU: 7 Sitze
Wählergemeinschaft Dankmarshausen: 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[6]

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Manfred Stein wurde am 5. Juni 2016 wiedergewählt.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen

Ende September ist Kirmes in der Gemeinde.

Bauwerke
Kirche (Lage→50.923918097510.017262101111)
Pfarrhaus (Lage→50.92417339805610.017329156389)

Zahlreiche Bauwerke belegen die wechselvolle Geschichte des Ortes. Kaum Spuren hinterließ die stauferzeitliche Burg Hornsberg, etwa drei Kilometer südwestlich der Ortslage Dankmarshausen auf dem Gipfel der Hornungskuppe gelegen. Dicht neben der heutigen Werrabrücke befinden sich die Reste der im Zweiten Weltkrieg gesprengten Brücke. Bereits um 1500 soll Dankmarshausen eine erste, noch ganz aus Holz erbaute Brücke besessen haben. Die St.-Kilian-Kirche ist das ortsbildprägende Bauwerk und Zentrum der historischen Ortslage, ihr benachbart befindet sich das Pfarrhaus, ein markanter Fachwerkbau mit altem Brunnen. Nördlich der Kirche trifft man auf den Anger und ein burgartiges Gehöft – dieser Adelssitz mit steinerner Kemenate soll aus dem 16. Jahrhundert stammen. Das liebevoll eingerichtete Backhaus ist von zahlreichen restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert umgeben. Dicht an der Brücke liegt ein auffallend großer Vierseithof – das ehemalige Gut, heute in Privatbesitz. An dieses grenzte zur Werra zu die einstige Werra-Mühle an, nur ein Mühlstein blieb davon erhalten.

Südlich der historischen Ortslage trifft man auf die Gleisanlagen mit dem Bahnhof und dem ehemaligen Zechenhaus sowie auf eine ganze Reihe von Wohn- und Geschäftshäusern aus der Zeit um 1900. Nach der Wende entwickelte sich der Ort am östlichen Rand mit einem kleinen Gewerbegebiet an der Finkenliete und mit Wohnsiedlung am Weinberg.

Geschichtsdenkmale
Gedenktafel am Friedhof (2008)

Auf dem Friedhof erinnert eine Gedenktafel an die 28 Opfer aus mehreren Ländern (unter ihnen zwei Kinder), die unter unmenschlichen Bedingungen auf dem Gelände der zur Wintershall AG gehörenden Schachtanlage Alexandershall Zwangsarbeit verrichten mussten. Über 1.000 Frauen und Männer wurden bei Bau-, Verlade- und Transportarbeiten unter Tage eingesetzt.[8] Neben der Kirche wurde auf einem Vorplatz das Kriegerdenkmal aufgestellt, es ist ein schlichter vierseitiger Obelisk mit den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege. Ein weiterer Gedenkstein erinnert vor der Heimatstube an die Ersterwähnung des Ortes im Jahre 1302.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bereits nach dem Ersten Weltkrieg war der Aufbau eines Kalischachtes am Ortsrand durch technische Probleme gescheitert. Die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes wurde nach 1945 durch die Randlage an der innerdeutschen Grenze erheblich behindert. Die Ansiedlung neuer Industrieunternehmen wurde durch die deutsche Teilung verhindert. Somit bildet der Abbau von Kies und Baustoffen gegenwärtig noch die wichtigste wirtschaftliche Grundlage. Die Mehrzahl der berufstätigen Einwohner pendelt in die Umlandgemeinden zur Arbeit. Die Infrastruktur, insbesondere das Verkehrsnetz, wurde auf die Bedürfnisse der Kaliindustrie abgestimmt, hierzu besteht ein Gleisnetz (noch in Betrieb) zu den aktiven Schachtanlagen bei Herfa-Neurode.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Brigitte Berendonk (* 1942), ehemalige Leichtathletin
Erich Janschke (1941-1962), Opfer an der innerdeutschen Grenze
Gerhard Spaeth (* 1930), deutscher Geologe und Polarforscher
Verkehr
Straßenverkehr

Die Anschlussstelle 35 (Wildeck-Obersuhl) der A 4 befindet sich im drei Kilometer entfernten Obersuhl. Dankmarshausen ist mit den Nachbarorten Großensee und Dippach über die Landstraße 2117 verbunden, nach Widdershausen führt die hessische Kreisstraße K 3 ab der Landesgrenze unmittelbar am Ortsrand von Dankmarshausen.[9]

Schienenverkehr

Nördlich der Gemarkung verläuft die Thüringer Bahn Eisenach–Bebra mit den nahen Haltepunkten in Obersuhl, Bosserode und Gerstungen. Diese Bahnstrecke wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Abschnitt Bebra–Gerstungen um zahlreiche Gleisanschlüsse für die im Werratal befindlichen Kaliförderschächte erweitert. Auch Dankmarshausen erhielt so Bahnanschluss an der Bahnstrecke Gerstungen–Vacha, nach Kriegsende erfolgte ein Rückbau der Bahnstrecke zwischen Philippsthal und Vacha. Der Personenverkehr in Dankmarshausen wurde noch bis 1952 aufrechterhalten, seither verkehren nur noch Güterzüge der Kaliindustrie. Heute wird über die Bahnstrecke der komplette Kalitransport des Werra-Kalireviers abgewickelt.

Busverkehr

Das regionale Busunternehmen Katzmann-Reisen hat in Dankmarshausen seinen Firmensitz. Nach Dankmarshausen verkehren folgende Buslinien der Verkehrsgesellschaft Wartburgkreis:
[10]

Linie Fahrstrecke
L-52 Eisenach – Marksuhl – Dippach – Dankmarshausen – Großensee
L-61 Bad Salzungen – Dorndorf – Berka/Werra – Dippach – Dankmarshausen
L-65 Gerstungen – Berka/Werra – Dippach – Dankmarshausen – Großensee
L-68 Gerstungen – Obersuhl – Dankmarshausen – Dippach – Heringen (Werra)

Bilder

Neue Werrabrücke

Stillgelegtes Zechenhaus

Kieswerk

Bahnhof (2008)

Anger