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Geschichte
Relief der Burg Delmenhorst auf der Burginsel, Kupferstich von Merian, 1647
Delmenhorst um 1647

Nach Beendigung der Stedingerkriege 1234 begann 1247 auf der Burginsel in den jetzigen Graftanlagen der Ausbau einer bescheidenen Befestigung zu einer Wasserburg, der Burg Delmenhorst, zur Sicherung der durch die oldenburger Grafen unterworfenen Gebiete der Stedinger. 1254 wurde der Name Delmenhorst dann erstmals in einer Urkunde genannt. Ab 1281 herrschte die ältere Linie der Grafen von Delmenhorst, ihre Regentschaft dauerte bis 1436. 1286 wurde das Kollegiatstift „St. Marien“ begründet.

Durch den 1311 erfolgten Bau des Straßendammes Bremen-Delmenhorst wurde der flämische Handelsweg über Delmenhorst geführt. 1371 erhielt Delmenhorst die Stadtrechte nach Bremer Recht. Graf Otto IV. von Delmenhorst verpfändete 1414 seine Grafschaft an das Erzstift Bremen. 1421 wurde Graf Nikolaus von Delmenhorst Erzbischof von Bremen. 1436 fiel die Grafschaft Delmenhorst an Oldenburg zurück.

Von 1440 bis 1482 beherrschte Graf Gerd der Mutige Delmenhorst. 1448 wurde Graf Christian von Oldenburg und Delmenhorst König von Dänemark. Die älteste Bürgervereinigung Delmenhorsts, die „St. Polycarpus Gilde“, wurde 1454 gegründet. Nach der Regentschaft von Gerd dem Mutigen fiel 1482 die Stadt unter münstersche Herrschaft.

1547 eroberte Graf Anton I. von Oldenburg und Delmenhorst die Burg und Grafschaft zurück. Von 1577 bis 1647 dauerte die Regentschaft der jüngeren Linie der Grafen von Delmenhorst, darunter von 1633 bis 1647 Graf Christian von Delmenhorst. Im Jahr 1615 wurde die evangelische Kirche mit der Grafengruft gebaut. Von 1647 bis 1667 gehörte die Grafschaft Delmenhorst wieder zu Oldenburg.

Die erste Delmenhorster Zunft wurde 1651 von Tuchmachern gegründet. Von 1667 bis 1773 wurden die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst vom dänischen Königshaus in Personalunion mitregiert. Im Jahr 1690 wurde der Stadt das Marktrecht verliehen.

Grundriss des ehemaligen Grafenschlosses (Zustand um 1712)

Von 1711 bis 1731 war die Grafschaft an das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg verpfändet, in dieser Zeit wurde begonnen, die Burg abzureißen. 1787 fiel mit dem Rest des Blauen Turms das letzte Relikt der Burg.

Am 27. August 1773 gelangte die Grafschaft Delmenhorst gemeinsam mit der Grafschaft Oldenburg durch einen Ländertausch an das Oberhaupt des Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf, den späteren Zaren Paul I. Er trat das Land vier Tage später seinem Vetter dem Fürstbischof von Lübeck, Friedrich August ab, der daraufhin von Kaiser Joseph II. 1774/1777 in den Herzogsstand erhoben wurde. Das so entstandene Herzogtum Oldenburg gehörte dadurch als Reichsfürstentum zum Heiligen Römischen Reich.

Von 1811 bis 1813 war Delmenhorst französisch besetzt. 1815 wurde das Herzogtum Oldenburg mit Delmenhorst zum Großherzogtum Oldenburg.

1832 erschien zum ersten Mal das Wochenblatt für den Kreis Delmenhorst, nach 1847 hieß die Zeitung Delmenhorster Kreisblatt. Mit Beginn der Industrialisierung ab 1850 expandierte die Kork- und Zigarrenindustrie in Delmenhorst. Mit der 1867 erfolgten Einweihung der Bahnstrecke Bremen–Oldenburg entwickelte sich die Stadt bis 1898 zur größten Industriestadt zwischen Weser und Ems. Es erfolgten Unternehmensgründungen in den Bereichen Jute, Kork, Wolle und Linoleum. 1884 wurde die Norddeutschen Wollkämmerei & Kammgarnspinnerei (Nordwolle) gegründet.

Seit 1903 war die Stadt kreisfrei. Von 1910 bis 1914 wurde der Rathauskomplex mit dem 44 Meter hohen Wasserturm nach einem Entwurf von Heinz Stoffregen errichtet, 1928 das Städtische Krankenhaus an der Wildeshauser Straße nach einem Entwurf des Architekten Fritz Höger. 1931 ging die Norddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei in Konkurs.

Im Zweiten Weltkrieg richteten alliierte Luftangriffe auf Delmenhorst nur relativ geringe Schäden an, und die Stadt wurde zu 2,3 % zerstört[6]. Delmenhorst wurde 1945 von britischen und kanadischen Truppen besetzt. In den Jahren 1945 und 1946 fanden rund 15.000 Heimatvertriebene, zumeist aus Schlesien, eine Aufnahme in der Stadt.

Der Freistaat Oldenburg mit Delmenhorst ging 1946 im neugegründeten Bundesland Niedersachsen auf.

1973 wurde die Städtische Galerie Delmenhorst eröffnet. In den Jahren 1977/1978 wurde im Zuge einer Gemeindereform die Kreisfreiheit Delmenhorsts bestätigt, nachdem in den ursprünglichen Plänen der Sachverständigenkommission für die Verwaltungs- und Gebietsreform in Niedersachsen („Weberkommission“) zunächst die Angliederung an den Landkreis Wesermarsch bzw. die Zusammenfassung zum „Großkreis Brake“ vorgesehen war.[7] Auch die von verschiedenen Seiten geäußerte Idee zur Schaffung eines neuen Kreises Delmenhorst konnte sich letztendlich nicht durchsetzen.[8]

Nachdem 1981 die Vereinigten Kammgarnspinnerei endgültig in Konkurs gegangen war, entstand seit 1986 auf dem Betriebsgelände ein neuer Stadtteil in Verbindung mit denkmalgeschützter Bausubstanz und moderner Bebauung. Zum Jahr 2000 präsentierte sich das Stadtentwicklungs-Projekt „Nordwolle Delmenhorst“ als erster Außenstandort der Weltausstellung Expo 2000.

Im Jahr 2006 erregte der Erwerb eines leerstehenden Hotels im Stadtzentrum durch die Stadt Delmenhorst zur Verhinderung eines angeblich geplanten Verkaufs an den Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger (NPD) überregionales Aufsehen. Dieser hatte vorgegeben, dort ein Tagungszentrum für rechtsradikale Kreise einrichten zu wollen. Die Stadt hat mit Hilfe von Spenden in Höhe von einigen Millionen Euro der Bürger das Objekt gekauft. Im Juli 2008 wurde von der Stadt beschlossen, das Hotel und einige andere benachbarte Gebäude (Delmeburg, Wasserwerk, AOK) abzureißen und das gesamte Areal neu zu entwickeln. Der Abriss erfolgte im Frühjahr 2009. Im Moment ist offen, was mit der Fläche des Hotels geschehen soll, zurzeit ist dort eine Grünfläche.

2006 wurde Delmenhorst kommunales Mitglied der Metropolregion Bremen/Oldenburg.

Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung 1818–2014

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit hatte Delmenhorst nur wenige hundert Einwohner. Die Bevölkerungszahl wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Durch zahlreiche Unternehmensgründungen in den Bereichen Jute, Kork, Wolle und Linoleum entwickelte sich Delmenhorst zur größten Industriestadt zwischen Weser und Ems. Lebten 1816 erst 1.937 Menschen in der Stadt, so waren es 1900 bereits rund 16.000.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kamen viele Flüchtlinge und Vertriebene in die Stadt. So stieg die Einwohnerzahl bis 1950 um rund 20.000 Personen auf über 57.000. Im Jahre 1995 erreichte die Bevölkerungszahl mit 78.226 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Delmenhorst nach Fortschreibung des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik 75.916 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Delmenhorst zog und zieht Einwanderer verschiedener Nationalitäten an. 2014 kamen die meisten Ausländer aus der Türkei (2.461), Polen (1.289), Bulgarien (538), Griechenland (264), Russland (260), Rumänien (257), Syrien (232) sowie Ukraine (206). Im Dezember 2014 betrug der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund 10,9 Prozent.[9]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Datum Einwohner
15. August 1816 ¹ 1.937
1. Februar 1828 ¹ 2.124
1. Juli 1837 ¹ 2.399
1. Juli 1846 ¹ 2.409
2. Januar 1850 ¹ 2.372
1. Juli 1852 ¹ 2.439
3. Dezember 1854 ¹ 2.419
3. Dezember 1855 ¹ 2.628
3. Dezember 1858 ¹ 2.754
3. Dezember 1861 ¹ 2.916
3. Dezember 1864 ¹ 3.172
3. Dezember 1867 ¹ 3.507
1. Dezember 1871 ¹ 4.018
1. Dezember 1875 ¹ 4.800
1. Dezember 1880 ¹ 5.408
Datum Einwohner
1. Dezember 1885 ¹ 6.647
1. Dezember 1890 ¹ 9.372
2. Dezember 1895 ¹ 12.569
1. Dezember 1900 ¹ 16.579
1. Dezember 1905 ¹ 20.150
1. Dezember 1910 ¹ 22.516
1. Dezember 1916 ¹ 19.684
5. Dezember 1917 ¹ 19.418
8. Oktober 1919 ¹ 21.878
16. Juni 1925 ¹ 24.702
16. Juni 1933 ¹ 31.284
17. Mai 1939 ¹ 38.261
31. Dezember 1945 41.784
29. Oktober 1946 ¹ 48.742
13. September 1950 ¹ 57.273
Datum Einwohner
25. September 1956 ¹ 54.791
6. Juni 1961 ¹ 57.312
31. Dezember 1965 61.977
27. Mai 1970 ¹ 63.266
31. Dezember 1975 71.488
31. Dezember 1980 72.370
31. Dezember 1985 70.546
25. Mai 1987 ¹ 72.072
31. Dezember 1990 75.154
31. Dezember 1995 78.226
31. Dezember 2000 76.644
31. Dezember 2005 ² 79.251
31. Dezember 2006 ² 78.078
31. Dezember 2007 ² 77.963
31. Dezember 2008 ² 77.586
Datum Einwohner
31. Dezember 2009 ² 77.261
31. Dezember 2010 ² 77.174
9. Mai 2011 ¹ 73.322
31. Dezember 2011 ² 73.364
31. Dezember 2012 ² 73.588
31. Dezember 2013 ² 74.052
31. Dezember 2014 ² 74.804
31. Dezember 2015 ² 80.271
30. September 2016 ² 81.252

¹ Volkszählungsergebnis
² Quelle: Stadt Delmenhorst

Historische Presse

Seit 1808 existiert, mit Ausnahme von 1945/46, in Delmenhorst eine eigenständige Presse.

Das erste Presseorgan war Der Geheime Ausrufer. Ein freymühtiges u. unbefangenes Erholungsblatt f. d. Bürger, das vom 2. April bis zum 9. Juli 1808 erschien. Es wurde von dem Theatersekretär Dittmann in Bremen herausgegeben und auf Druck der holländisch-französischen Besatzungsmacht verboten. Die Ausgaben 1–13 sind in der Landesbibliothek Oldenburg, die Nrn. 1–15 in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen archiviert.

Ab dem 6. Januar 1832 erschien das Wochenblatt für den Kreis Delmenhorst, das 1847 in Delmenhorster Kreisblatt umbenannt wurde und im Laufe der Jahre wechselnde Untertitel erhielt. Die letzte Ausgabe erschien am 18. April 1945. Die politische Tendenz war unabhängig und rechtsgerichtet. Am 1. Oktober 1949 erschien die erste Nachkriegsausgabe. Die Jahrgänge von 1838 bis 1940 sind, mit Verlustlücken, in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Das Delmenhorster Wochenblatt, politische Tendenz unabhängig, erschien von Ende 1866 bis zum 29. Dezember 1868.

Lediglich im Jahr 1875 wurde die Allgemeine Volkszeitung. Central-Anzeiger f. Stadt u. Land, herausgegeben. Die politische Tendenz war unabhängig.

Vom 2. April 1884 bis zum 30. Mai 1926 erschienen die Delmenhorster Nachrichten. Anzeiger f. Delmenhorst u. Umgegend, die 1924 in Nationale Rundschau. Unabhängige Delmenhorster Tageszeitung für Delmenhorst, 1926 kurzfristig Neue Bremer Zeitung. Nationale Rundschau hieß und schließlich in noch 1926 in der Bremer Zeitung. Norddt. Rundschau, aufging. Sie führte im Laufe der Jahre verschiedene Untertitel. Die politische Tendenz war bis 1924 unabhängig-liberal, ab 1924 deutschnational. Die Jahrgänge von 1884 bis 1929 sind mit Lücken für 1919 und 1923 in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Das Delmenhorster Volksblatt. Organ f. d. Interessen d. werktätigen Volkes erschien von 1895 bis 1905 und war sozialdemokratisch ausgerichtet.

Die ebenfalls sozialdemokratische Delmenhorster Volkswacht erschien vom 1. Juni 1919 bis zum 10. März 1933. 1930 wurde sie in Delmenhorster Volksblatt. Organ z. Vertretung d. Volksinteressen f. Delmenh. u. Umgebung umbenannt. Sie wurde 1933 in die Oldenburgische Staatszeitung. Ausg. Delmenhorst überführt. Wie das Delmenhorster Volksblatt sind auch Ausgaben dieser Zeitung in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Hasbergen eingegliedert.[10]

Herkunft des Ortsnamens

Der Ortsname Delmenhorst ist eine Ableitung des Flussnamens Delme, der durch den Ort fließt. Die Endung „-horst“ kommt in Norddeutschland, aber auch in den Niederlanden und Belgien sowie in England in zahlreichen Ortsnamen vor. Es gehört zu mittelniederdeutsch und mittelniederländisch „hurst, horst“, altenglisch „hyrst“, mittelhochdeutsch „hurst, hürste“, althochdeutsch „hurst“. Die Bedeutung ist „Gebüsch, Gestrüpp, Buschwald, Gehölz, Gesträuch, Niederholz“, auch „bewachsene kleine Erhöhung in Sumpf und Moor“. Der Name Delme ist bisher nicht sicher gedeutet worden. Seine Bildung mit „‑(m)ana“ oder „-(m)end-/(m)and-“ ist aber anzunehmen. Das indogermanische „dhelbh-“ ist zu vermuten. Es bedeutet „vertiefen, aushöhlen“. Beschreibungen des Flusses Delme bestätigen die Herkunft: „Geestflüsse wie die Delme und die Welse haben sich mit ihren Talauen tief in diese Grundmoränenplatte eingeschnitten“.[11]

Politik
Stadtrat

Der Rat der Stadt Delmenhorst besteht aus 44 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 75.001 und 100.000 Einwohnern.[12] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 30. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der Oberbürgermeister Axel Jahnz.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[13]

Aktuelle Sitzverteilung
im Rat der Stadt

Stand: 26. Februar 2017[14]
2

14

3

1

2

1

1

3

10

7
2 14 3 1 2 1 1 3 10 7 

Insgesamt 44 Sitze Linke: 2 SPD: 14 Grüne: 3 Piraten: 1 UAD: 2 BüFo: 1 FW: 1 FDP: 3 CDU: 10 AfD: 7

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent Sitze
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,6 14
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,4 10
AfD Alternative für Deutschland 15,2 7
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 7,2 3
FDP Freie Demokratische Partei 7,4 3
UAD Unabhängige Delmenhorster 5,0 2
LINKE Die Linke 4,0 2
Bürgerforum Bürgerforum 3,2 1
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,9 1
FW Freie Wähler 1,2 1
Gesamt 100 44
Wahlbeteiligung 44,8

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 44,8 %[13] unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[15] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 11. September 2016 lag die Wahlbeteiligung bei 42,8 %.

Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Delmenhorst
Bürgermeister
Hauptartikel: Liste der Bürgermeister von Delmenhorst

Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde Axel Jahnz (SPD) zum hauptamtlichen Oberbürgermeister gewählt. Jahnz erreichte 63,1 % der Stimmen und lag damit vor der CDU-Kandidatin Heidi Naujoks mit 19,7 % sowie dem bisherigen Amtsinhaber und Einzelbewerber Patrick de La Lanne mit 17,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,2 %. Jahnz trat sein Amt als Oberbürgermeister zum 1. November 2014 an.[16]

Wappen

Das Wappen der Stadt Delmenhorst zeigt einen roten Burgturm mit blauem Kegeldach auf einem goldenen Wappenschild, der von mehreren blauen Wellenlinien in der Mitte durchzogen ist.[17]

Blasonierung: „In Gold ein blauer Wellenbalken, darin schwarze Wellenfäden, überdeckt mit einem wachsenden roten blaukegelbedachten Zinnenrundturm mit zwei schwarzen Bogenfenstern auf schwarzgefugtem konischem rotem Sockel mit stufengiebligem, blaupultbedachtem Vorbau zu halber Höhe, darin ein geschlossenes goldenes Rundportal.“

Das blaue Dach des Turmes symbolisiert eigentlich den inzwischen abgerissenen „Blauen Turm“ der Delmenhorster Burg, wird jedoch heutzutage auch mit dem Wasserturm in Verbindung gebracht.

Flagge

Die Flagge der Stadt hat die Farben blau, gold, rot.[17]

Kinder- und Jugendparlament

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten hat die Stadt Delmenhorst ein eigenes Kinder- und Jugendparlament[18]. Dieses kümmert sich um die Angelegenheiten der Jugend in Delmenhorst.

Städtepartnerschaften

Delmenhorst hat fünf Partnerstädte[19]:

Stadt Land seit
Allonnes Frankreich 1976
Borissoglebsk Russland 1994
Eberswalde Brandenburg 1990
Kolding Dänemark 1979
Lublin Polen 1992

Delmenhorst ist im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wasserturm und Rathaus in Delmenhorst
Partie in den Graftanlagen
Ehemaliges gräfliches Gartenhaus von 1723 am Eingang der Burginsel
Kulturelle Institutionen
Haus Coburg, Städtische Galerie Delmenhorst
Theater „Kleines Haus“
Amateurtheater „ProSzenium“
Künstlergruppe und Kulturverein „Kleinkunst Bewegung“
Jugend-Kunstschule „JuKu e.V.“
Nordwolle Delmenhorst, Nordwestdeutsches Museum für Industriekultur
Museumsmühle Hasbergen, Museum zur Geschichte der Mühle
Museumseisenbahn „Jan Harpstedt“
Stadtbücherei Delmenhorst
Musikschule der Stadt Delmenhorst
Oldenburgische Landschaft
Strings Musikschulen
Sehenswürdigkeiten

Der denkmalgeschützte Rathauskomplex am Marktplatz wurde 1912–1914 in Jugendstilformen nach Entwurf des Bremer Architekten Heinz Stoffregen (1879–1929) errichtet. Einbezogen in den Komplex wurde der 44 Meter hohe Wasserturm mit Aussichtsplattform, der bereits im April 1910 nach einjähriger Bauzeit fertiggestellt worden war. Er fasste 500 Kubikmeter Wasser und ist seit Februar 2011 nicht mehr in Betrieb.[20][21] Ebenfalls am Marktplatz liegt die von demselben Architekten entworfene, 1919/1920 errichtete Markthalle, die durch einen 1955 abgerissenen Arkadengang mit dem Rathaus verbunden war.

Südlich der Innenstadt erstrecken sich entlang der Delme die Graftanlagen mit der Burginsel, auf der im Jahre 1247 ein vorhandener befestigter Hof („Horsthof“) zu einer Wasserburg erweitert wurde. Diese wurde im 16. Jahrhundert zu einem repräsentativen Renaissanceschloss ausgebaut. Die Demontage der Anlage begann 1711, zuletzt wurde 1787 der Schlossturm, der sogenannte Blaue Turm, abgerissen. Letzterer ist im Wappen der Stadt abgebildet. Das Gelände wurde ab 1906 zu einer von den ehemaligen Befestigungsgräben Innengraft und Außengraft durchzogenen Parkanlage umgestaltet. Am Eingang der Burginsel wurde 1979 das ehemalige gräfliche Gartenhaus von 1723 aus dem Gut Weyhausen neu aufgebaut. Auf der Burginsel wurde der Grundriss des Schlosses durch Bodenmarkierungen sichtbar gemacht. [22]

Evangelische Stadtkirche in Delmenhorst

Auf dem nördlich der Innenstadt gelegenen Gelände der ehemaligen Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei, einem großflächigen Komplex aus denkmalgeschützter historischer Fabrikarchitektur und moderner Bebauung, befindet sich unter anderem das Nordwestdeutsche Museum für Industriekultur Nordwolle Delmenhorst, ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Hier wurde im Rahmen der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover als Außenstandort das Stadtentwicklungsprojekt Nordwolle mit einem Kultur- und Medienzentrum sowie dem zukunftsorientierten Modellvorhaben „Wohnen und Arbeiten an der Datenbahn“ und „Zukunft Alter – ServiceWohnen“ präsentiert.

Die evangelische Stadtkirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit mit der Gruft der ehemaligen Grafen von Delmenhorst wurde 1789 als schlichter klassizistischer Putzbau errichtet, der backsteinsichtige Turm zuletzt 1908 aufgestockt.

Die katholische St.-Marien-Kirche mit 72 Meter hohem Turm wurde 1903 backsteinsichtig im neugotischen Stil erbaut und im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff auf Delmenhorst am 26. November 1943 zerstört. Der Wiederaufbau begann bereits 1944 und war 1949 vollendet. Das Kruzifix über dem Altar ist ein Werk des Metallbildhauers Jakob Riffeler.

Das von 1927 bis 1928 errichtete städtische Krankenhaus an der Wildeshauser Straße sowie die Friedhofskapelle Bungerhof von 1929 sind Werke des Hamburger Architekten Fritz Höger (1877–1949), eines der führenden Vertreter des norddeutschen Backstein-Expressionismus.

Im Ortsteil Hasbergen sind die 1380 geweihte und später mehrmals umgebaute Dorfkirche St. Laurentius sowie die Museumswassermühle sehenswert.

Im Bereich der Oldenburger Landstraße befindet sich der Tiergarten mit einem sehr schönen Baumbestand und dem Denkmal für Großherzog Nikolaus Friedrich Peter.[23]

Schutzgebiete

Im Stadtgebiet befinden sich neben Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmalen zwei ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Siehe auch:

Liste der Naturschutzgebiete in Delmenhorst
Liste der Landschaftsschutzgebiete in Delmenhorst
Liste der Naturdenkmale in Delmenhorst
Liste der geschützten Landschaftsbestandteile in Delmenhorst
Wirtschaft und Verkehr
Wirtschaft

Die Wirtschaft hat vielfältige Branchen im produzierenden Gewerbe aus der Nahrungsmittelindustrie, der Herstellung von Linoleum, der Offshore-, Marine- und Unterwassertechnik, der Zulieferer für die Automobilindustrie und der neuesten Airbus-Produktion.

Bedeutende Unternehmen sind
der Tiefkühllebensmittelvertrieb Heimfrost,
die Maschinenbaufirma Atlas Maschinen GmbH,
der Linoleum- und Fußbodenbelaghersteller DLW Flooring,
die Fleisch- und Wurstwarenfabrik Könecke
der Rührwerkshersteller Schwarzer Rührtechnik GmbH.
Medien

In der Stadt erscheinen die Tageszeitungen Delmenhorster Kreisblatt, Delmenhorster Kurier/Weser-Kurier und Nordwest-Zeitung sowie kostenlos die Anzeigenblätter Kreisblatt am Sonntag, Delme Report, Delmenhorster Zeitung und das monatliche Stadtmagazin Deldorado.

Der lokale Bürgerrundfunksender (Hörfunk und Fernsehen) Radio-Weser-TV ist in Delmenhorst auf UKW 92,5 (Hörfunk) sowie auf Kanal 12 im Kabelnetz Bremen (Fernsehen) zu empfangen.

Hotels und Pensionen

In keiner kreisfreien Stadt Deutschlands übernachteten 2013 weniger Touristen als in Delmenhorst (26.940 Übernachtungen).[24] 2015 lag Delmenhorst auf dem vorletzten Platz auf der 130 Städte in Deutschland umfassenden Liste.[25]

Verkehr

Straßenverkehr

Delmenhorst liegt an der Autobahn 28, die in der Gemeinde Stuhr (Landkreis Diepholz) am Dreieck Stuhr in die A1 mündet.

Von der A28 am Dreieck Delmenhorst über die B 75, die als vierspurige Schnellstraße ausgebaut ist, ist Bremen schnell zu erreichen. Die Bundesstraße 213 führt von der A28 (Anschluß DEL-Deichhorst) ins südliche Umland und bei Wildeshausen an die A1, während die 212 nah bei Delmenhorst im Landkreis Oldenburg nördliche Umland und in den Landkreis Wesermarsch führt.

Schienenverkehr

Der Bahnhof Delmenhorst liegt an der Bahnstrecke Bremen–Oldenburg der Deutschen Bahn AG, von der in Delmenhorst die Nebenbahnen nach Osnabrück (betrieben von der NordWestBahn GmbH) sowie nach Harpstedt abzweigen, letztere nur mit von der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn GmbH (DHE) betriebenem Güter- bzw. Museumsbahnverkehr.

Der Bahnhof Delmenhorst ist Halt für einzelne Intercity-Express (Tagesrandverbindungen), Intercity, Regional-Express-Züge und Regionalbahnen der DB sowie den Zügen der NordWestBahn. Die IC sind westlich von Bremen zuschlagfrei und verkehren seit Dezember 2015 mit Twindexx-Doppelstockwagen.

Linie Linienverlauf Betreiber/EVU
RE 1 Norddeich Mole – Leer – Oldenburg – Delmenhorst – Bremen – Verden – Hannover DB Regio Nord
RE 19 Bremen – Delmenhorst – Oldenburg – Varel – Wilhelmshaven NordWestBahn
RB 58 Bremen – Delmenhorst – Wildeshausen – Vechta – Osnabrück NordWestBahn
RS 3 Bremen – Delmenhorst – Hude – Oldenburg – Bad Zwischenahn NordWestBahn
RS 4 Bremen – Delmenhorst – Hude – Brake – Nordenham NordWestBahn

Am Haltepunkt Delmenhorst-Heidkrug auf der Strecke Delmenhorst–Bremen halten nur Regio-S-Bahnen und die Triebwagen der NordWestBahn. Seit Mitte Dezember 2010 ist Delmenhorst an das Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen angebunden und wird von den Linien RS3 und RS4 bedient.

ÖPNV

Der öffentliche Personennahverkehr wird durch die DELBUS mit einem Netz aus sieben Stadtbuslinien betrieben. Zwei davon verkehren bis zum Roland-Center in Bremen-Huchting, wo Anschluss an das Netz der Bremer Straßenbahn besteht.

Luftverkehr

Delmenhorst ist über den Flugplatz Ganderkesee und über den Flughafen Bremen zu erreichen. Südwestlich von Delmenhorst in der Gemeinde Ganderkesee direkt hinter der Stadtgrenze befindet sich zudem der Segelflugplatz Größe Höhe.

Öffentliche Einrichtungen
Theater „Kleines Haus“
Allgemein
Amtsgericht Delmenhorst.
Theater „Kleines Haus“, Max-Planck-Straße 4
Stadtbücherei/ Stadtbildstelle, City-Center, Lange Straße 1a
Städtisches KulturBüro, Rathausplatz 1
Museen
Museumsmühle Hasbergen seit 1991
Museumseisenbahn „Jan Harpstedt“
Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur (Nordwolle-Museum) von 1996/97, Am Turbinenhaus 10–12, mit Fabrikmuseum und Stadtmuseum
Bildung
Förderschulen
Fröbelschule, Fröbelstraße 1
Schule an der Karlstraße 6
Lessingschule, Lessingstraße 25a
Grundschulen
Grundschule Am Grünen Kamp, 25
Astrid-Lindgren-Schule, Südstraße 9
Grundschule an der Beethovenstraße 12
Bernard-Rein-Schule, Lilienstraße 10
Grundschule Bungerhof-Hasbergen, Stedinger Straße 279
Grundschule Deichhorst, Kantstraße 39
Hermann-Allmers-Schule, Berliner Straße 54
Grundschule Iprump-Stickgras in Iprump, Bremer Heerstraße 6 und Stickgras, Langenwischstraße 108
Käthe-Kollwitz-Schule, Hasberger Straße 130
Marienschule, Beethovenstraße 8
Overbergschule, Brendelweg 59
Parkschule, Stedinger Straße 51
Knister-Grundschule (Standorte: Adelheide, Adelheider Straße 159 und Annenheide, Annenweg 24)
Wilhelm-Niermann-Schule, Geibelweg 7
Haupt- und Realschulen
Schulzentrum Süd, Brendelweg 66 (H, R)
Schulzentrum West, Stubbenweg 3 (H, R)
Wilhelm-von-der-Heyde-Schulzentrum, Uhlandstraße 2 (H, R)
Realschule Delmenhorst (Lilienstraße / Hohlbeinstraße)
Gesamtschulen
Integrierte Gesamtschule Delmenhorst, Pestalozziweg 88
Gymnasien
Max-Planck-Gymnasium, Max-Planck-Straße 4
Gymnasium an der Willmsstraße 3
Weiterbildende Schulen
Berufsbildende Schulen I – Handelslehranstalten, Richtstraße 26
Berufsbildende Schulen II – Kerschensteiner Schule, Wiekhorner Heuweg 56–58
Volkshochschule (VHS) gGmbH, Am Turbinenhaus 11
Jugendkunstschule (JuKu) von 1999
Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) von 1995, Lehmkuhlenbusch 4
Berufsakademie
Hanse Berufsakademie Delmenhorst – Lahusenstr. 25
Kirchen, Moscheen, Religionen
Statistik

Am 31. Dezember 2016 waren von den 81.129 Einwohnern Delmenhorsts 33,7 % (27.356) evangelisch-lutherische Christen, 13,4 % (10.868) Katholiken und mit 52,9 % mehrheitlich Sonstige (eine anderer bzw. keiner Konfession).[26]

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinden
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
Evangelisch-methodistische Kirche Christuskirche
Christengemeinde Delmenhorst (Pfingstgemeinde)
Römisch-katholische Kirche St. Marien
Neuapostolische Kirche
Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten
Syrisch-orthodoxe Kirche Mor-Juhanun-da-Kfone-Kirche
Griechisch-orthodoxe Gemeinde Delmenhorst
Zeugen Jehovas
Aramäer mit der Kirche St. Johannes an der Elsflether Straße.
Jüdische Gemeinde Delmenhorst e. V.
DITIB Merkez Moschee – Türkisch Islamische Gemeinde zu Delmenhorst
IGMG Mevlana Moschee Gemeinde Delmenhorst
VIKZ DIBV – Delmenhorster Integrations- und Bildungsverein
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1928: Erich Koch-Weser (1875–1944), Politiker (DDP), 1901–1909 Bürgermeister von Delmenhorst, später Reichsjustizminister.
1951: Rudolf Königer (1879–1954), erster Oberbürgermeister der Stadt (1919–1933)
1968: Wilhelm von der Heyde (1885–1972), ehem. Oberbürgermeister (1946–1955 und 1956–1968).
1985 posthum: Otto Jenzok (1928–1984), 1972 bis zu seinem Tod Oberbürgermeister. Er gehörte der CDU an.
1988: Ernst Eckert (1901–1997), ehem. Oberbürgermeister (1968–1972), SPD-Mitglied.
1991: Jürgen Mehrtens (1912–2003), ehem. Oberstadtdirektor (1969–1977).
2002: Jürgen Thölke (geb. 1934), ehem. Oberbürgermeister (1984–2001), SPD-Mitglied.
Ehrenbotschafterin

Am 4. März 2003 erhielt die Popsängerin Sarah Connor von Oberbürgermeister Carsten Schwettmann den offiziellen Titel einer „Ehrenbotschafterin“ der Stadt Delmenhorst, da sie in der Öffentlichkeit stets positive Werbung für ihre Heimatstadt macht.

Söhne und Töchter der Stadt
Anton Barnstedt (1799–1872), Regierungspräsident des Fürstentums Lübeck
Karl Friederichs (1831–1871), Archäologe
Arthur Fitger (1840–1909), Maler
Jan Tut (1846–1931), Zigarrenmacher, Delmenhorster Original und letzter Nachtwächter der Stadt
Johann Schmidt (1870–1949), deutscher Jurist und Politiker (SPD)
Iwan Bloch (1872–1922), Arzt und Sexualforscher
Fritz Stuckenberg (1881–1944), Maler
Georg Carl Lahusen (1888–1973), Unternehmer
Georg Ahrens (1896–1974), Hamburger Senator und Nationalsozialist
Karin Eickelbaum (1937–2004), Schauspielerin
Irmin Kamp (* 1940), Professorin für Bildhauerei und Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf
Werner Reinke (* 1946), Hörfunkmoderator
Wiebke Steffen (1946–2017), Kriminologin
Gerhard Aden (* 1947), Abgeordneter im Landtag Baden-Württemberg
Reinhard Kuretzky (* 1947), Leichtathlet
Hans-Heinrich Obuch (1949–2016), Journalist
Wolfgang Michels (* 1951), Musiker, Sänger, Komponist und Autor
Burkhard Jüttner (* 1952), Fotograf und Bildjournalist
Mieke Senftleben (* 1952), Politikerin (FDP)
Horst Bösing (* 1954), deutscher Komponist und Musikproduzent
Bärbel Freudenberg-Pilster (* 1954), Politikerin (FDP)
Hartmut Neumann (* 1954), Maler, Plastiker und Fotograf
Volker Wieker (* 1954), Generalinspekteur der Bundeswehr
Annette Schwarz (* 1962), Kommunalpolitikerin (CDU)
Christine Hawighorst (* 1963), Staatssekretärin
Christian Welp (1964–2015), Basketballspieler und Trainer
Claudia Kemfert (* 1968), Umweltökonomin und Energieexpertin
Hüseyin Eroğlu (* 1972), deutsch-türkischer Fußballspieler und -trainer
Tim Fischer (* 1973), Chansonnier
Ernst-Marcus Thomas (* 1973), Fernsehmoderator
Indra Gerdes (* 1975), Moderatorin und Fernsehschauspielerin
Tobias Jugelt (* 1975), Schachspieler
Christian Dürr (* 1977), Politiker (FDP)
Kevin Fehling (* 1977), Koch, mit drei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet
Denis Fischer (* 1978), Chansonnier
Sven Niemeyer (* 1981), Musicaldarsteller, Tänzer, Choreograph
Christopher Alexander Komm (* 1983), Sänger und Schauspieler
Sandra Auffarth (* 1986), Vielseitigkeitsreiterin
Kevin Schindler (* 1988), Fußballspieler
Lulu Lewe (* 1992), Popsängerin
Patrick Drewes (* 1993), Fußballtorhüter
Anna-Lena Freese (* 1994), Leichtathletin
Alexandra Meyer (* 1994), Handballspielerin
Alina Otto (* 1995), Handballspielerin
Mit der Stadt verbundene Personen
Gerd der Mutige (1430–1500), Herrscher über die Burg Delmenhorst
Christian Nicolaus Möllenhof (1698–1748), ab 1735 Pastor in Delmenhorst
Johann Heinrich Volkmann (1842–1916), Teilhaber und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Nordwolle
Heinz Stoffregen (1879–1929), Architekt
Fritz Cropp (1887–1984), Arzt und NS-Beamter, praktizierte in Delmenhorst
Henrich Focke (1890–1979), Mitbegründer der Firma Focke-Achgelis in Hoykenkamp (Ganderkesee)
Walter Többens (1909–1954), Textilunternehmer mit Produktion und Handelsgeschäft
Anton Eickmeier (1912–1955), Oberbürgermeister von Delmenhorst
Hans-Joachim Hespos (* 1938), Komponist, gründete 1969 die Konzertreihe 11.11 neue Musik in Delmenhorst
Barbara Alms (* 1945), Leiterin der Städtischen Galerie Delmenhorst von 1989 bis 2010
Gerhard Kaldewei (* 1951), Leiter des Nordwestdeutschen Museums für IndustrieKultur, Delmenhorst von 1994 bis 2011
Sarah Connor (* 1980), Popsängerin und seit 2003 „Ehrenbotschafterin“ der Stadt
Sonstiges

Die Single Delmenhorst (veröffentlicht am 12. September 2005) der Berliner Band Element of Crime war vier Wochen unter den TOP 100 (Platz 402 in der Jahresauswertung).

Selim Özdogans Anatolienroman Die Tochter des Schmieds (2005) endet in Delmenhorst.

Im Film Die Akte Odessa spielt Delmenhorst eine Schlüsselrolle; der Name taucht im Zusammenhang mit der – fiktiven – Arcadia-Klinik mehrfach auf, die die Hauptperson, gespielt von Jon Voight, als Teil ihres gefälschten Lebenslaufs verwendet. Eine kurze (Studio-)Szene spielt in Delmenhorst.

Ein Airbus A340-300 der Lufthansa (Seriennummer 447, Luftfahrzeugkennzeichen: D-AIFF) ist auf den Namen Delmenhorst getauft.[27]

Literatur
Nils Aschenbeck: Delmenhorst. Eine Stadt im Grünen. Aschenbeck und Holstein, Delmenhorst 2005, ISBN 3-932292-45-6.
Liesel Wittenberg: Die Jahre 1976–1990 in Delmenhorst. Eine Stadtchronik. Isensee, Oldenburg 2002, ISBN 3-89598-838-3.
Bernd Müller: Schloss Delmenhorst. Kai Homilius Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-931121-24-0.
Werner Garbas, Paul Wilhelm Glöckner: Delmenhorst im Wirtschaftswunder. Verlag Siegfried Rieck, 1998, ISBN 3-920794-59-1.
Walter Barton: Bibliographie der Oldenburger Presse. In: Oldenburger Jahrbuch, Band 57, 1957, S. 41–80, hier S. 67–69.
Weblinks
 Commons: Delmenhorst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Delmenhorst in der Topographia Westphaliae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Delmenhorst – Reiseführer
Offizielle Seite der Stadt Delmenhorst
Literatur von und über Delmenhorst im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Historische Zeitungen aus Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg im Online-Katalog der Landesbibliothek Oldenburg
Garnisonsgeschichte der Stadt Delmenhorst. Abgerufen am 19. Mai 2015.