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Geschichte
12. bis 20. Jahrhundert
Hauptartikel: Geschichte der Stadt Dessau und Schlacht bei Dessau
Dessau im 17. Jahrhundert

Als Handelsplatz an der Kreuzung von Handelsstraßen an der Mulde nahe ihrer Mündung in die Elbe Ende des 12. Jahrhunderts entstanden, wurde Dessau im Jahr 1213 erstmals urkundlich erwähnt. Der Handelsniederlassung entwickelte sich zu einer Ackerbürgerstadt. Bereits länger auch Burg der Askanier, wurde Dessau 1470 feste Residenz der Fürsten von Anhalt-Dessau bzw. Anhalt. Der Umbau der Burg zu einem Schloss und der Ausbau der Marienkirche waren die ersten Bautätigkeiten der Fürsten zur Aufwertung der Residenz. Die Stadt hatte nur begrenzte Selbstverwaltung, so dass die Geschichte der Stadt untrennbar mit der Geschichte von Anhalt-Dessau bzw. dem Fürstenhaus verknüpft ist.

Die Reformation wurde zunächst zögerlich angenommen. Noch 1526 schlossen sich in Dessau katholische Fürsten zum Dessauer Bund zusammen. 1534 wurde die Reformation durch Georg III. aber offiziell eingeführt. Im Jahr 1552 fielen viele Einwohner Dessaus der Pest zum Opfer und Fürst Joachim evakuierte den Hof nach Schloss Warmsdorf bei Güsten.

Schlacht bei Dessau im Dreißigjährigen Krieg

Ende des 16. Jahrhunderts erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung, dem der Dreißigjährige Krieg ein Ende setzte. Die Elbbrücke bei Roßlau machte Dessau zum Durchmarschgebiet zahlreicher Truppen aller kriegführenden Seiten und Schauplatz einer großen Schlacht 1626, der Schlacht an der Elbbrücke. Erst Ende des 17. Jahrhunderts konnte Dessau an die Vorkriegsentwicklung anknüpfen, durch aktive Ansiedlungspolitik des Fürsten, auch eine große jüdische Gemeinde wuchs heran. Während der Regentschaft von Leopold I., des Alten Dessauers, wurde Dessau zu einer barocken Residenz umgebaut und erweitert.

Dessau-Wörlitzer Gartenreich, durch Leopold III. Friedrich Franz angelegt

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz wurde Dessau zu einem Zentrum der Aufklärung in Deutschland, das mit einem tiefgreifenden Reformwerk in Bildung und Landeskultur und der Anlage des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs sowie zahlreichen Bauten im Stil des Klassizismus europaweit Aufmerksamkeit erregte.

Junkers-Werke Dessau

Die Industrialisierung der Region setzte 1844 mit der Gründung der Maschinenfabrik der Gebrüder Sachsenberg in Roßlau ein. Dessau wurde mit den Industriebetrieben u. a. der Berlin-Anhaltischen Maschinenbau AG (BAMAG, gegr. 1872) und der Dessauer Waggonfabrik (1895) zu einer Stadt des Maschinen- und Fahrzeugbaus und mit der 1871 gegründeten Dessauer Actien Zucker Raffinerie auch der Lebensmittelindustrie. Der ab 1915 in Dessau betriebene Flugzeugbau der späteren Junkers Flugzeug- und Motorenwerke begann in der dortigen, 1895 gegründeten Fabrik für Gasbadeöfen von Junkers & Co.

Das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus wurde 1925/26 in das von Walter Gropius geplante Gebäude des Bauhauses Dessau verlegt. Am 22. August 1932 erfolgte im Dessauer Gemeinderat auf Antrag der NSDAP-Fraktion der Auflösungsbeschluss für das Bauhaus, bei Stimmenthaltung der SPD und Gegenstimmen vom Oberbürgermeister und den vier Stimmen der KPD, zum 1. Oktober 1932. Ludwig Mies van der Rohe führte es dann noch bis Mitte 1933 als private Institution in Berlin weiter.

Seit 1918 Hauptstadt des Freistaates Anhalt, wurde Dessau zunächst kreisfreie Stadt, zum 1. Januar 1932 Kreisstadt des neugebildeten Landkreises Dessau-Köthen, nach 1933 Gauhauptstadt des Gaus Anhalt-Magdeburg und, durch Eingemeindung von Roßlau, 1935 zur Großstadt. Wie in vielen anderen deutschen Städten wurden 1938 die Alte Synagoge niedergebrannt und in der Folgezeit die noch verbliebenen Juden deportiert.

Hauptartikel: Luftangriffe auf Dessau

Die Stadt Dessau und die am Stadtrand von Dessau gelegenen Junkers Flugzeug- und Motorenwerke wurden ab 1940 Ziel von insgesamt 20 alliierten Luftangriffen. Hierbei wurden auch Teile der Wohnbebauung am südwestlichen Stadtrand sowie Bahnanlagen beschädigt. Am 7. März 1945 wurde das dichtbesiedelte Stadtzentrum von Dessau zum Kernzielgebiet eines nächtlichen britischen Bombenangriffs im Rahmen der Area Bombing Directive, mit 520 schweren Lancaster-Bombern und 1.700 Tonnen Spreng- und Brandbomben. Durch den Luftangriff wurden 700 Menschen getötet und 80 Prozent des bebauten Stadtgebietes zerstört. In der Altstadt wurden nahezu 97 Prozent aller Gebäude vollständig zerstört oder irreversibel beschädigt. Das historische Stadtbild mit seinen Kirchen, Schlossanlagen, vielen öffentlichen Gebäuden, Adels- und Bürgerbauten ging dadurch nahezu vollständig verloren. Der sehr hohe Zerstörungsgrad ist hierbei insbesondere auf den Kombinationseinsatz von Brand- und Sprengbomben, darunter viele Luftminen, zurückzuführen.[3]

Im Zuge der Neugliederung und der Verordnung vom 23. Juli 1945 kam das Land Anhalt zum 1. Februar 1946 zur Provinz Sachsen und bildete zusammen mit dieser das neue Land Sachsen-Anhalt mit den Bezirken Dessau, Magdeburg und Merseburg. Der Ortsteil Roßlau wurde aus der Stadt Dessau wieder ausgegliedert.

Nach 1945 verlor Dessau seine Hauptstadtfunktion, war aber noch bis 1952 Sitz der Bezirksregierung[4] und wurde ab 1952 dem Bezirk Halle zugeordnet. Das Stadtzentrum und etliche Kulturbauten wurden im Stil der Zeit wieder aufgebaut. Ab 1972 wieder vorübergehend Großstadt, blieb Dessau Industriestadt mit Schwerpunkten im Maschinen-, Anlagen- und Waggonbau und wurde in der DDR-Zeit größter Brauereistandort.
Nach der Wende 1989/1990 ging die Industriebasis weitgehend verloren und hohe Arbeitslosigkeit führte zur Abwanderung von Einwohnern, der mit Eingemeindungen begegnet wurde. Dessau gelangte nun in das wiedergegründete Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Stadt wurde zum Sitz des Regierungsbezirks Dessau bestimmt.

Im April 1992 wurde im historischen Bauhausgebäude die Fachhochschule Anhalt am Standort Dessau (heute: Hochschule Anhalt) und 1994 die Stiftung Bauhaus Dessau gegründet.

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Alten 01.10.1923 Eingemeindung nach Dessau
Brambach 01.01.2005 Eingemeindung nach Dessau
Dellnau 01.05.1930
15.04.1933
Eingemeindung nach Dessau
Umgliederung nach Mildensee
Dessau 01.07.2007 Zusammenschluss mit Roßlau/Elbe zu Dessau-Roßlau
Großkühnau 01.10.1923 Eingemeindung nach Dessau
Haideburg, Gutsbezirk 01.01.1949 Eingemeindung nach Dessau
Jonitz 01.05.1930
15.04.1933
01.04.1935
Eingemeindung nach Dessau
Ausgliederung aus Dessau
Zusammenschluss mit Naundorf zu Jonitz-Naundorf
Jonitz-Naundorf 24.07.1935 Umbenennung in Waldersee
Kleinkühnau 01.10.1923 Eingemeindung nach Dessau
Kleutsch 01.07.1994 Eingemeindung nach Dessau
Kochstedt 01.07.1950 Eingemeindung nach Dessau
Mildensee 01.11.1945 Eingemeindung nach Dessau
Mosigkau 25.07.1952 Eingemeindung nach Dessau
Naundorf 01.05.1930
15.04.1933
01.04.1935
Eingemeindung nach Dessau
Ausgliederung aus Dessau
Zusammenschluss mit Jonitz zu Jonitz-Naundorf
Neeken 01.07.1950 Eingemeindung nach Brambach
Pötnitz 01.05.1930
15.04.1933
Eingemeindung nach Dessau,
Umgliederung nach Mildensee
Rietzmeck 01.07.1950 Eingemeindung nach Brambach
Rodleben 01.01.2005 Eingemeindung nach Dessau
Roßlau/Elbe 01.04.1935
01.04.1946
01.07.2007
Eingliederung nach Dessau
Ausgliederung aus Dessau
Zusammenschluss mit Dessau zu Dessau-Roßlau
Scholitz 01.05.1930
15.04.1933
Eingemeindung nach Dessau
Umgliederung nach Mildensee
Sollnitz 01.07.1950 Eingemeindung nach Dessau
Tornau 01.07.1950 Eingemeindung nach Rodleben
Törten 01.10.1923 Eingemeindung nach Dessau
Waldersee 01.11.1945 Eingemeindung nach Dessau
Ziebigk 01.10.1923 Eingemeindung nach Dessau

Einwohnerentwicklung
Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Dessau-Roßlau
Anhaltisches Theater, ehemaliges Landestheater

Die Einwohnerzahl der Stadt Dessau überschritt bereits am 1. April 1935 mit der Eingemeindung von Roßlau die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1940 erreichte die Bevölkerungszahl mit 131.400 ihren historischen Höchststand. Auf Grund der schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und der Ausgliederung von Roßlau am 1. April 1945 sank die Einwohnerzahl wieder unter die Grenze von 100.000 und lag im Dezember 1945 bei 85.663. Das ist ein Rückgang gegenüber 1940 um 35 Prozent.

Im Jahre 1972 überschritt die Bevölkerungszahl erneut die Grenze von 100.000. Seit der Wende in der DDR (1989) war die Einwohnerzahl von zuletzt ca. 103.000 um ein Viertel auf weniger als 80.000 gesunken – bedingt durch Abwanderung und eine negative Geburten-Sterbe-Rate. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurden Eingemeindungen vorbereitet. Dennoch war es damit auch nicht möglich, die Großstadtgrenze zu erreichen. Am 31. Dezember 2006 betrug die „amtliche Einwohnerzahl“ für Dessau nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt 77.394 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Religion
Propsteikirche St. Peter und Paul

Die Stadt Dessau gehörte von Anfang an zum Erzbistum Magdeburg. Aus diesem Grunde erreichte die Reformation Dessau später als Cöthen (1525) und Bernburg (Saale) (1526). Erst 1534 wurde durch Georg III. die Reformation offiziell in Dessau eingeführt. Danach gab es sowohl Anhänger des lutherischen als auch des reformierten Bekenntnisses. Die Vorherrschaft beider Bekenntnisse wechselte im Laufe der Geschichte mehrmals. 1827 wurde eine Union beider Bekenntnisse durchgeführt (Unierte Kirche). Nach der Vereinigung der anhaltischen Fürstentümer 1863 war Dessau Hauptstadt und damit auch Sitz der Kirchenverwaltung der Evangelischen Landeskirche Anhalts, die zwischen 1875 und 1878 eine synodale Grundlage erhielt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Landeskirche von einem Oberkirchenrat geleitet, der seit 1957 den Titel Kirchenpräsident führt. Sein Amtssitz befindet sich in Dessau. Die protestantischen Kirchengemeinden Dessaus gehören – sofern es sich nicht um Freikirchen handelt – zum Kirchenkreis Dessau, der sich in mehrere Regionen aufteilt.

Ab 1750 gab es auch wieder Katholiken in Dessau, deren Zahl sich stets vergrößerte. 1858 erhielten sie wieder eine eigene Kirche. Sie gehörten bereits ab 1821 zum Bistum beziehungsweise ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer, seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde und zu dessen Amtsbezirk auch die Pfarrgemeinden in Dessau gehörten. Am 23. Juli 1973 wurde ein Bischöfliches Amt errichtet, dessen Jurisdiktion dem Bischof und Apostolischen Administrator in Magdeburg, Johannes Braun, übertragen wurde. Dieses Bischöfliche Amt gehörte zwar offiziell zum Erzbistum Paderborn und der Apostolische Administrator war dementsprechend auch nur als Weihbischof dort tätig, doch entwickelte es sich faktisch zu einem eigenständigen Bistum. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffragandiözese unterstellt. Die katholischen Pfarrgemeinden Dessaus gehören zum Dekanat Dessau innerhalb des Bistums Magdeburg.

Von den beiden großen Kirchen und den Freikirchen abgesehen gibt es in Dessau, der Stadt, aus der Moses Mendelssohn und Kurt Weill stammen, auch wieder eine jüdische Gemeinde. Sie zählt um die 350 Mitglieder und setzt sich heute hauptsächlich aus Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion zusammen.

Der größte Teil der Einwohner Dessaus ist konfessionslos, wie in den meisten Orten der ehemaligen DDR.

Politik
Seitenansicht des Dessauer Rathauses
Oberbürgermeisterin Maria Dank (hinten links)
Oberbürgermeisterin Thea Hauschild mit Familie

Die Selbstverwaltung der Bürgerschaft in Dessau ist erstmals 1372 erwähnt. An der Spitze der Stadt stand zunächst der vom jeweiligen Fürst eingesetzte Schultheiß, der zusammen mit den Schöffen den Rat bildete. Der Rat wurde ab 1372 in zwei „Mittel“, ab 1600 in drei und ab 1785 wieder in zwei Mittel geteilt. 1832 wurde die Ratsverfassung aufgehoben. Bis in jene Zeit wechselten die Bürgermeister in Dessau nahezu jährlich. Danach gab es in der Stadt einen Stadtrat und eine Stadtverordnetenversammlung. Bis in jene Zeit unterschied man in eine „Stadt unter dem Rat“ und eine „Stadt unter dem Amt“, wobei letztere unter fürstlicher Verwaltung und Gericht stand. Beide „Städte“ wurden 1834 vereinigt. 1852 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach trug das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg entsprechend den Vorgaben der Besatzungsmacht in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. nach 1949 in der DDR der „Rat der Stadt“ als Exekutive mit einem Oberbürgermeister gebildet. Die Stadtverordnetenversammlung wurde von der wahlberechtigten Bevölkerung gewählt. Nach den politischen Veränderungen in der DDR 1989/1990 wurde dieses Gremium, ab 1994 als Stadtrat bezeichnet, wieder frei gewählt. Der zunächst vom Stadtrat bestimmte Oberbürgermeister wird seit 1994 direkt gewählt.

Stadtoberhäupter

Folgende Personen waren Ratsherren:

1597: Vollrat Happach

Folgende Personen waren Ratskämmerer:

1601: Vollrat Happach
1618, 1635: Johann Happach (Sohn von Vollrat Happach)

Ab 1617 waren folgende Personen mehrmals Bürgermeister von Dessau:

Vollrat Happach, 1617–?
Johann Leopold Stubenrauch, zwischen 1771 und 1828 Bürgermeister in jährlichem Wechsel mit anderen
Ludwig Gustav Meyer, 1801, 1803, 1805
Karl Friedrich Bornkessel, 1807, 1809, 1811, 1813
Marius Leopold Friedrich Siebigk, 1815 bis 1834 in jährlichem Wechsel mit anderen
1834–1848: Georg Gottfried Richter, Stadtdirektor
1848–1852: Karl Wilhelm Fritsche, Bürgermeister
1852–1884: Franz Medicus, ab 1864 Oberbürgermeister
1884–1897: Friedrich Funk, Oberbürgermeister
1898–1918: Ernst Ebeling, Oberbürgermeister
1918–1933: Fritz Hesse (DDP), Bürgermeister, ab 1927 Oberbürgermeister
1933: Emil Evers (kommissarisch)
1933–1945: Hanns Sander (NSDAP), Oberbürgermeister
1945: Friedrich Walther (parteilos), Oberbürgermeister
1945–1946: Fritz Hesse (LDPD), Oberbürgermeister
1946–1949: Karl Adolphs (SED), Oberbürgermeister
1949–1951: Lisa Krause (SED), Oberbürgermeisterin
1951–1961: Maria Dank, Oberbürgermeisterin
1955–1956: Paul Zabel, Oberbürgermeister in einer Übergangszeit
1961–1963: Helmut Klapproth (SED), Oberbürgermeister
1963–1984: Thea Hauschild (SED), Oberbürgermeisterin
1984–1990: Sylvia Retzke (SED), Oberbürgermeisterin
1990: Christoph Döring, Oberbürgermeister (war bereits von 1987 bis 1988 amtierender Oberbürgermeister, während Retzke auf der Parteihochschule war)
1990–1994: Jürgen Neubert (FDP), Oberbürgermeister
1994–2006: Hans-Georg Otto (SPD/später: parteilos), Oberbürgermeister
Vom 1. November 2006 wurde, nach dem altersbedingten Ausscheiden von Hans-Georg Otto, die Stadt Dessau bis zur Fusion mit der Stadt Roßlau am 1. Juli 2007 vom Baudezernenten Karl Gröger geleitet.
Stadtrat

Der letzte Stadtrat der Stadt Dessau vor der Fusion mit Roßlau wurde bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 gewählt und setzte sich wie folgt zusammen:

Oberbürgermeister: 1 Sitz

CDU: 15 Sitze
PDS: 12 Sitze
SPD: 8 Sitze
FDP: 3 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen: 2 Sitze
Freie Wähler: 2 Sitze
BdS: 1 Sitz
DSU: 1 Sitz
Alternative: 3 Sitze
Pro Dessau: 3 Sitze

Vorsitzender des Stadtrates war Stefan Exner (CDU).

Wappen

Blasonierung: „Gespalten mit golden-rot geviertem Schildfuß, vorn in Silber am Spalt ein roter, goldbewehrter Adler mit roter Zunge; hinten neunmal geteilt von Schwarz und Gold, belegt schrägrechts mit einem grünen Rautenkranz. Das Wappen wird gekrönt von fünf roten Mauerzinnen. Die Stadtfarben zeigen gold (gelb) und rot.“

Das Wappen hat seinen Ursprung im Herzschild des Fürstentum Anhalt, dessen Residenzstadt Dessau war. Es ist bereits seit 1540 im Gebrauch. Dabei steht der Adler für die Markgrafschaft Brandenburg, der Balken und Rautenkranz für das Herzogtum Sachsen. Der viergeteilte Schildfuß wurde später als Zeichen für die Herrschaft Waldersee gedeutet. Die das Wappen seit 1952 bekrönenden Zinnen sind eine freie Zutat.

Siehe auch

Angaben zu dauerhaften Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten sind unter Dessau-Roßlau aufgeführt.

Persönlichkeiten
In Dessau geboren
Bis 1800
Georg III., Fürst von Anhalt-Dessau (1507–1553), Landesfürst, katholischer Priester und evangelischer Reformator
Bernhard VII. von Anhalt (1540–1570), Fürst von Anhalt
Johann Kasimir, Fürst von Anhalt-Dessau (1596–1660), Landesfürst
Johann Georg II., Fürst von Anhalt-Dessau (1627–1693), regierender Fürst
Friedrich Amadeus Gottlieb von Raumer (1643–1728), anhaltischer Regierungsdirektor, Staatsminister und fürstlicher Gesandter
Theodor Christian Raumer (1644–1707), Rektor am Francisceum in Zerbst
Bernhard Friedrich Albinus (1653–1721), Mediziner
Johann Georg von Raumer (1671–1747), anhaltischer Regierungspräsident und Präsident des Konsistoriums
Leopold I. genannt: „Der Alte Dessauer“ (1676–1747) General und preußischer Heeresreformer
Moses Mendelssohn (1729–1786), Philosoph
Karl Albrecht Friedrich von Raumer (1729–1806), preußischer Generalleutnant
Friedrich Wilhelm Rust (1739–1796), Geiger und Komponist
Wilhelm Karl Rust (1787–1855), Pianist und Organist
August von Rode (1751–1837), Schriftsteller, Beamter und Politiker
Karl Georg von Raumer (1753–1833), Legationsrat und Direktor des Geheimen Staatsarchivs
Eugen von Raumer (1756–1823), preußischer Generalleutnant und Festungskommandant von Neiße
Franz von Waldersee (1763–1823), Beamter und Schriftsteller
Heinrich Olivier (1783–1848), Maler des Klassizismus und der Romantik
Samuel Heinrich Schwabe (1789–1875), Astronom und Botaniker
Friedrich von Olivier (1791–1859), Maler der Romantik
Wilhelm Müller (1794–1827), Dichter
Ludwig Bischoff (1794–1867), Pädagoge, Musiker, Kritiker und Verleger
Friedrich von Waldersee (1795–1864), preußischer Generalleutnant und Militärschriftsteller
Carl von Basedow (1799–1854), Arzt
1801 bis 1900
Wilhelm Krause (1803–1864), Landschafts- und Marinemaler
Julius Schubring (1806–1889), Pfarrer und Konsistorialrat
Phöbus Moses Philippson (1807–1870), Mediziner und Schriftsteller
Ludwig Philippson (1811–1889), Schriftsteller und Rabbiner
Hugo Bürkner (1818–1897), Maler
August Fuchs (1818–1847), Altphilologe, Romanist, Schulmann und Autor wissenschaftlicher Werke
August Köppe (1818–1888), Staatsminister 1848/49 und Reichstagsabgeordneter
Wilhelm Rust (1822–1892), Komponist, Musikwissenschaftler, Bachforscher und Thomaskantor
Carl Triebel (1823–1885), Landschafts- und Architekturmaler und Radierer
Friedrich Max Müller (1823–1900), Sprachforscher und einer der Begründer der Sanskrit-Forschung
Wilhelm Hosäus (1827–1900), Bibliothekar, Schriftsteller und Theologe
Gottfried Polysius (1827–1886), Industrieller
Gustav Ziegler (1827–1890), Reichstagsabgeordneter
Friedrich I. Leopold Franz Nikolaus von Anhalt (1831–1904), als Friedrich I. 1871–1904 Herzog von Anhalt
Hermann Schubert (1831–1917), Bildhauer
Friedrich Grützmacher (1832–1903), Cellist und Komponist
Carlos von Koseritz (1832–1890), deutsch-brasilianischer Journalist
Adelheid Marie von Anhalt-Dessau (1833–1916), Herzogin von Nassau und Großherzogin von Luxemburg
Karl von Koseritz (1834–1890), deutschbrasilianischer Journalist, Zeitungsredakteur, Schriftsteller
Kurt von Koseritz (1838–1916), deutscher Staatsmann
Henriette Johanne Marie Müller (1841–1916), Hamburger Original
Adolf Bleichert (1845–1901), deutscher Unternehmer, Wegbereiter des Seilbahnbaus
Eduard Arnhold (1849–1925), Unternehmer, Kunstmäzen und Philanthrop
Friedrich von Kalitsch (1858–1938), Forstmann
Wilhelm Schröter (1849–1904), Landschaftsmaler
Georg Irmer (1853–1931), Archivar, Konsul und Historiker
Georg Steindorff (1861–1951), Ägyptologe
Georg Hacker (1863–1945), Maler und Bühnenbildner
Paul Steindorff (1864–1927), US-amerikanischer Dirigent
Fritz Lange (Orthopäde) (1864–1952), Hochschullehrer in München
Gustav Lindau (1866–1923), Mykologe und Botaniker
Richard Meißner (1868–1938), Weinbaufachmann
Hans von Raumer (1870–1965), Jurist, Industrieller und Politiker
Hans Bethge (1876–1946), Dichter
Fritz Hesse (1881–1973), Politiker, Rechtsanwalt und Oberbürgermeister in Dessau
Maximilian von Weichs (1881–1954), Generalfeldmarschall
Walter Geisler (1891–1945), deutscher Geograph
Adolf Trowitz (1893–1978), Generalmajor im Zweiten Weltkrieg
Otto Gehre (1894–1976), Former und Politiker (SPD, später SED), von 1938 bis 1940 im KZ Buchenwald inhaftiert
Henrik Herse (1895–1953), Landwirt, Arbeiter, Dramaturg und Schriftsteller sowie SS-Obersturmführer im Hauptamt und Obersturmführer der Waffen-SS
Alfred Richter (1895–1959), Politiker (NSDAP)
Ernst Jäger (1896–1975), Journalist
Fritz Klocke (1898–1978), Lehrer, Volkskundler und Heimatforscher
Kurt Weill (1900–1950), Komponist
1901 bis 1950
Kurt Meister (1901–1961), Schauspieler, Regisseur, Autor und Hörspielsprecher
Maria von der Osten-Sacken (1901–1985), Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin
Gerhard Nebel (1903–1974), Schriftsteller, Essayist und Kulturkritiker
Walter Sommer (1903 – nach 1942 vermisst), Politiker (NSDAP)
Albert Lezius (1903–1953), Chirurg und Hochschullehrer
Curt Miehe (1903–1965), Jurist und Politiker (SPD)
Marie Harm (1904–1986), Arachnologin
Heinz Rosenthal (1906–1973), Lehrer und Heimatforscher
Franz Becker (1907–1990), Kunstmaler
Fritz Haring (1907–1990), Professor für Tierzucht in Rostock und Göttingen
Richard Heller (1908–1944), kommunistischer Widerstandskämpfer und Opfer des Nationalsozialismus
Heinz Schubert (1908–1945), Komponist und Dirigent
Karl Gatermann der Jüngere (1909–1992), Maler, Graphiker und Bühnenbildner
Hans Joachim Pabst von Ohain (1911–1998), Physiker, Vater des Strahltriebwerks
Carl-Dieter von Reichmeister (1912 – unbekannt), Reichsfilmdramaturg
Ursula Herking (1912–1974), Schauspielerin und Kabarettistin
Willi Meinck (1914–1993), Schriftsteller
Heinz Gartmann (1917–1960), Schriftsteller und Publizist
Günter Boas (1920–1993), Jazzmusiker und Bluesmusiker
Werner Welzel (1923–2001), Fußballspieler und Nationalspieler der DDR
Herbert Tobias (1924–1982), Fotograf
Horst Bollmann (1925–2014), Schauspieler
Hannskarl Bandel (1925–1993), Bauingenieur
Klaus Brodersen (1926–1997), Professor für anorganische und analytische Chemie
Rosemarie Künzler-Behncke (* 1926), Schriftstellerin
Gerhard Stolze (1926–1979), Tenor
Christa Gottschalk (* 1927), Schauspielerin
Ruth Erika Brand (1928–2014), Politikerin (SPD)
Karl-Heinz Kämmerling (1930–2012), Professor für Klavier
Wolfgang Klank (1930–1998), Fußballspieler
Helmut Straßburger (1930–2010), Schauspieler und Schauspieldirektor in Dessau
Christian Grote (* 1931), Schriftsteller
Friedrich Lippmann (* 1932), Musikwissenschaftler
Bruno Menzel (1932–1996), Politiker (FDP)
Eberhard Natho (* 1932), Theologe
Peter Voigt (1933–2015), Regisseur und Dokumentarfilmer
Anne Dessau, eigentlich Anneliese Chmielecki (* 1934), Schauspielerin und Autorin
Brigitte Grothum (* 1935), Schauspielerin, Synchronsprecherin und Regisseurin
Dieter Hallervorden (* 1935), Komiker, Moderator, Kabarettist, Schauspieler und Sänger
Hans Triebel (* 1936), Mathematiker
Gernot Böhme (* 1937), Philosoph
Gerhard Haida (1937–2014), Diplomat, Botschafter der DDR
Volkmar Billeb (* 1939), Fotograf
Dieter Bock (1939–2010), Unternehmer
Hubert Kiesewetter (* 1939), Wirtschafts- und Sozialhistoriker
Renate Krauspe (* 1939), Ägyptologin
Jürgen Kolbe (1940–2008), Germanist, Schriftsteller und Kommunalpolitiker
Jörg Kuhbier (* 1940), Jurist und Politiker (SPD)
Volkmar Schneider (* 1940), Pathologe
Dorit Zinn (* 1940), Schriftstellerin
Manfred Jendryschik (* 1943), Schriftsteller
Ameli Koloska (* 1944), Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
Georg Seidel (1945–1990), Dramatiker
Peter Massing (* 1946), Politikwissenschaftler
Emil Schult (* 1946), Maler, Poet und Musiker
Hans-Christian Sachse (* 1947), Politiker (SPD)
Lutz Bachmann (* 1948), Musikwissenschaftler und Germanist
Gerhard Mitschke (* 1948), Landtagsabgeordneter (CDU)
Hans-Joachim Sopart (* 1950), Politiker (CDU)
Ab 1951
Lothar Alisch (1951–2000), evangelischer Geistlicher und Politiker
Gerd Kroske (* 1958), Autor, Regisseur und Produzent
Carsten Herrmann-Pillath (* 1959), Volkswirtschaftler und Sinologe
Werner Schildhauer (* 1959) Leichtathlet und Olympiateilnehmer
Thomas Kretschmann (* 1962), Schauspieler
Annette Schlünz (* 1964), Komponistin
Jörg Faßmann (* 1966), Geiger und Hochschullehrer für Musik
Jens Kolze (* 1967), Politiker (CDU)
Frank Reimann (* 1967), Volleyball-Nationalspieler
Matthias Kanter (* 1968), Maler
Guido Lambrecht (* 1968), Theater- und Filmschauspieler
Steffi Lemke (* 1968), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Susanne Evers (* 1970), TV- und Theater-Schauspielerin
Dirk Hannemann (* 1970), Fußballspieler
Katja Frenzel-Röhl (* 1974), Schauspielerin
Henrike Müller (* 1975), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Danny Fuchs (* 1976), Fußballbundesligaspieler
Beatrice Kaps-Zurmahr (* 1977), Bühnen- und Filmschauspielerin
Andrea Johlige (* 1977), Politikerin (Die Linke)
Thomas Wagner (1978–2016), Unternehmer, Gründer von Unister
Sandra Naujoks (* 1981), professionelle Pokerspielerin, bekannt als Black Mamba
Jana Gegner (* 1985), Inline-Speedskaterin
Mit Dessau verbunden
Georg Helt (1485–1545), Humanist, Altphilologe und Universalgelehrter
Georg Raumer (1610–1691), Hofprediger, Superintendent und Konsistorialrat in Dessau
Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800), Architekt und Architekturtheoretiker
Gerhard Vieth (1763–1836), Turnpädagoge
Friedrich Schneider (1786–1853) Herzoglich-Anhalt-Dessauischer Hofkapellmeister und Komponist.
Carl Wilhelm Kolbe (1759–1835), Maler, Grafiker und Schriftsteller.
Carlo Ignazio Pozzi (1766–1842) Baumeister und von 1812 bis 1842 Leiter des Bauwesens in Anhalt-Dessau
Leopold von Morgenstern (1790–1864), Dr. jur., wirkl. Geheimrat, Regierungs- u. Consitorialpräsident in Dessau, Ehrenbürger
Moritz von Cohn (1812–1900), Privatbankier
Georg Höhn (1812–1879), Landschaftsmaler
Anton von Krosigk (1820–1892), Vorsitzender des Herzoglich-Anhaltischen Staatsministeriums
Hugo Junkers (1859–1935), Ingenieur und Unternehmer
Richard Bartmuß (1859–1910), Komponist, Hoforganist in Dessau und Musikprofessor
Friedrich Lutzmann (1859–1930), Erfinder, Konstrukteur und Unternehmer (Dessauer Motorwagenfabrik)
Walter Gropius (1883–1969), Mitbegründer der modernen Architektur (Bauhaus)
Ludwig Sinsel (1884–1968), Gewerkschafter und Politiker (SPD, SED)
Oswald Boelcke (1891–1916), Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
Wilhelm Trippler (1897–1964), Politiker (NSDAP) und Polizeipräsident
Heinz Rammelt (1912–2004), Tiermaler und Zeichner
Werner Steinberg (1913–1992), Schriftsteller
Joachim Specht (1931–2016), Schriftsteller
Alberto Adriano (um 1960 – 2000), afrodeutscher Fleischer, der aus Mosambik stammte und ein Todesopfer rechtsextremer Gewalt wurde
Oury Jalloh (1968–2005), Sierra Leoner, der durch einen Brand in einer Zelle des Polizeireviers Dessau ums Leben kam
Trivia
Ein Marskrater mit einem Durchmesser von 10,2 km wurde nach Dessau benannt.
Mit dem Erstausgabetag 1. Juli 2013 gab die Deutsche Post AG zum 800-jährigen Stadtjubiläum ein Sonderpostwertzeichen im Wert von 45 Eurocent heraus. Der Entwurf stammt vom Berliner Grafiker Matthias Wittig.
Literatur
Manfred Sundermann (Hrsg.): Junkers. Dessau – Mechanische Stadt?. Anhalt Edition Dessau 2002, ISBN 3-936383-06-5.
Bernd G. Ulbrich: Dessau im 20. Jahrhundert. 800 Jahre Dessau-Roßlau. Eine Stadtgeschichte, Band 2. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-95462-121-7.
Erich Keyser (Hrsg.): Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Band II: Mitteldeutschland. Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart, 1941
Thomas Brockmeier, Dirk Hackenholz (Hrsg.): Aufstieg, Fall & Neubeginn. Zur wirtschaftlichen Entwicklung der Junkers- und Bauhausstadt Dessau (Anhalt) im 19. und 20. Jahrhundert. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2010, ISBN 978-3-89812-714-1
Olaf Groehler: Anhalt im Luftkrieg 1940–1945. Anhaltische Verlagsanstalt, Dessau 1993. ISBN 3-910192-05-X
Frank Kreisler. Archivbilder Dessau. Sutton Verlag, Erfurt 1999. ISBN 978-3-89702-167-9.
Hans-Joachim Böttcher. Entlang der Mulde zwischen Eilenburg und Dessau- Sutton Verlag, Erfurt 2010. ISBN 978-3-86680-653-5.
Weblinks
 Commons: Dessau – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Dessau – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Dessau – Reiseführer
Stadt Dessau
Dessaus Geschichte
Linkkatalog zum Thema Dessau bei curlie.org (ehemals DMOZ)