Liebe Personaler aus Dettenheim:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Dettenheim nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zum 19. Jahrhundert

Der Name Dettenheim geht auf ein Dorf auf der heutigen Gemarkung der Gemeinde zurück, das sich unmittelbar am Rhein befand. Alle ehemaligen Dorfbewohner wanderten aufgrund der Hochwassergefahr (der Ort war zuletzt nur wenige hundert Meter vom Rhein entfernt) aus und gründeten anschließend 1813 auf der Gemarkung des damaligen „Altenbürg“ die Gemeinde Karlsdorf, heute Teil der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard. Heute stehen im alten Dettenheim nur noch einige Häuser, darunter ein Gasthaus („Löwen“), Restgebäude einer ehemaligen Ziegelei sowie ein Gedenkstein. Man spricht dabei von Alt-Dettenheim.

20. Jahrhundert

In der Zeit der Weimarer Republik war Liedolsheim eine frühe Hochburg der Nationalsozialisten. Mitte der 1920er Jahre dominierte in Liedolsheim die Landwirtschaft; etwa 3 % der Erwerbstätigen waren Industriearbeiter, die in Karlsruhe, Hochstetten oder einer örtlichen Ziegelei beschäftigt waren. Rund 84 % der Landwirte bewirtschafteten eine Fläche unter zwei Hektar und waren damit auf Zuerwerb als Tagelöhner oder im örtlichen Gewerbe angewiesen. Dem Historiker Kurt Hochstuhl zufolge waren Landwirtschaft und Handwerk einem besonderen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt, so dass die „Angst vor der Proletarisierung“ zu einer „kollektiven Befindlichkeit“ führte, „die leicht politisch instrumentalisiert werden konnte“.[3]

Die als älteste Ortsgruppe in Baden geltende Liedolsheimer NSDAP-Ortsgruppe entstand aus einem völkischen „Leseverein für Rasse und deutsches Volkstum“, der sich 1920 dem Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund anschloss. Nach dessen Verbot im Juli 1922 konstituierte sich der Verein als Ortsgruppe der NSDAP, die in Baden wenig später ebenfalls verboten wurde. Im Juli 1923 fuhren 24 Liedolsheimer – darunter der Landwirt Emil Albert Roth und der Zimmermeister Robert Roth sowie der im Ort als Lehrer tätige August Kramer – nach München, offiziell, um an einem Turnfest teilzunehmen. In München kam es zu einem Treffen mit Hitler, bei dem die formale Aufnahme der Liedolsheimer Gruppe in die NSDAP verabredet wurde. Ein als „Schlageter-Feier“ deklariertes Treffen von Nationalsozialisten in Liedolsheim im gleichen Monat hatte einen Polizeieinsatz zur Folge, bei dem die Verhaftung von Emil Albert und Robert Roth angesichts deren Rückhalt in der Bevölkerung misslang.[4] Bei der Reichstagswahl im Mai 1924 erzielte der als Ersatzorganisation der NSDAP angetretene Völkisch-Soziale Block 51,9 % der Stimmen in Liedolsheim bei 6,5 % reichsweit. Im Dezember 1924 votierten 35,9 % der Wähler für die Deutschvölkische Reichspartei, für die Robert Roth kandidierte. Bei allen weiteren Wahlen bis 1933 entschieden sich mindestens ein Drittel der Stimmberechtigten für die Nationalsozialisten. Bei der Bürgermeisterwahl 1925 kam es zu von Nationalsozialisten provozierten Ausschreitungen, bei denen das NSDAP-Mitglied Gustav Kammerer erschossen wurde.[5] Nach einem Großbrand, bei dem im August 1927 mehrere Wohnhäuser und etliche Scheunen zerstört wurden, besuchte Hitler Liedolsheim.[6]

Am 1. Januar 1975 wurden die damals eigenständigen Gemeinden Liedolsheim und Rußheim im Zuge der Gemeindereform zur Gemeinde Liedolsheim-Rußheim zusammengelegt.[7] Aus Vereinfachungsgründen wurde die neue Gemeinde am 1. Januar 1978 in Dettenheim umbenannt[8], da sich der Name Liedolsheim-Rußheim durch seine Länge als wenig vorteilhaft herausgestellt hat und der historische Name Dettenheim vor Kunstnamen den Vorzug erhielt.

Die frühere Trennung des Ortes ist neben der getrennten Lage der Ortsteile noch an den unterschiedlichen Ortsvorwahlen erkennbar.

Wappen der Ortsteile

Liedolsheim

Rußheim

Religionen

In beiden Ortsteilen gibt es je eine evangelische Kirchengemeinde. Für katholische Gläubige ist die Pfarrei Maria Königin in Linkenheim-Hochstetten zuständig, die jedoch auch über römisch-katholische Gotteshäuser in Dettenheim verfügt.

Einwohnerentwicklung

Datum Einwohner
1. Januar 1975 5606
1. Januar 1980 5692
1. Januar 1985 5806
1. Januar 1990 6017
1. Januar 1995 6577
1. Januar 2000 6737
1. Januar 2005 6769
1. Januar 2010 6547
1. Januar 2015 6473

Politik
Rathaus
Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in Dettenheim führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,5 % (2009: 52,9 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzender. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei Stimmen Sitze Ergebnis 2009
Freie Wählergemeinschaft 41,1 % 7 42,8 %, 8 Sitze
CDU 31,7 % 6 31,8 %, 6 Sitze
SPD 27,2 % 5 25,4 %, 4 Sitze

Bürgermeister

Im Februar 2015 wurde Ute Göbelbecker im zweiten Wahlgang zur neuen Bürgermeisterin gewählt.[9]

Wappen

Blasonierung: „In Blau unter erhöhtem silbernem Wellenbalken ein silbernes Hufeisen.“

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Die Privatbrauerei Hoepfner wurde 1798 im Ortsteil Liedolsheim gegründet.

Verkehr

Es existiert eine Busanbindung an die Hardtbahn in Hochstetten. Zudem bestehen Planungen, die Hardtbahn (Karlsruhe – Hochstetten) bis nach Philippsburg zu verlängern; dabei würden auch Haltepunkte in Dettenheim eingerichtet, so dass der Ort erstmals ans Schienennetz angeschlossen wäre. Allerdings gibt es auch Widerstand gegen die Anbindung, so dass die Bedingungen für die Verlängerung der Hardtbahn derzeit nicht erfüllt sind.

Eine testweise Busanbindung an das ebenso benachbarte Graben-Neudorf und dessen Bahnhof wurde aus finanziellen Gründen zunächst wieder eingestellt,[10] aber ab Dezember 2008 zum Fahrplanwechsel wieder dauerhaft eingeführt.[11]

Bildung

In der Gemeinde gibt zwei Grundschulen, die Pestalozzischule im Ortsteil Liedolsheim und die Tullaschule in Rußheim. Außerdem gibt es in der Gemeinde fünf Kindergärten.

Freizeiteinrichtungen

Im Ortsteil Liedolsheim existiert eine bekannte Kartbahn. Im Sommer ist der Baggersee auf der Gemarkung Giesen ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste und Wassersportler. Weiter gibt es noch das Jugendzentrum, das jährlich den „Rockfasching“ veranstaltet.

Museum

Im Ortsteil Rußheim befindet sich der „Museumsbunker R32“, ein Bunker des Zweiten Weltkriegs der seltenen Gattung „Sanitätsbunker“. Der Bunker wurde 1938/39 erbaut. Er verfügt über acht Räume und einen Vorraum.

Söhne und Töchter der Gemeinde
Gustav Zimmermann (1888–1949), Landtagsabgeordneter (SPD)
Robert Roth (1891–1975), Reichstagsabgeordneter (NSDAP)
Albert Roth (1893–1952), Reichstagsabgeordneter (NSDAP)
Rudolf Müller-Chappuis (1905–1968), Pianist und Schriftsteller
Karl Friedrich Euler (1909–1986), Theologe, Pfarrer der Deutschen Christen und Hochschullehrer
Besonderheiten

Auf der Kartbahn im Ortsteil Liedolsheim fand im September 1984 die Kartweltmeisterschaft (CIK-FIA World Karting Championship) statt[12].

Ebenfalls im Ortsteil Liedolsheim fand vom 7. bis 23. Mai 2009 die Sportkegel-Weltmeisterschaft 2009 statt, die Sportkegel-Weltmeisterschaft 2017 wird auch wieder dort stattfinden.[13]

Literatur
Monika Rummel, Uwe Rummel: Dettenheim: Wendepunkte in der Geschichte von Liedolsheim und Rußheim. Gemeinde Dettenheim, Altlußheim 1998, ISBN 3-00-003405-6.
Wilhelm Lang: Liedolsheimer Familien. Ortssippenbuch 1734 bis 1920. Dettenheim: Gemeinde 2012 (= Badische Ortssippenbücher 123)
Weblinks
 Commons: Dettenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien