Liebe Personaler aus Dettingen an der Erms:
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Dettingen an der Erms nicht vorenthalten.

Geschichte

Der klimatisch begünstigte Raum war bereits in vorgeschichtlicher und antiker Zeit besiedelt. Um 85 n. Chr. kam das Gebiet unter direkte Herrschaft des Römischen Reiches (Provinz Germania superior). Nach dem Rückzug der römischen Herrschaft im dritten Jahrhundert etablierten sich germanische Stämme (Alemannen), doch fehlen frühalamannische Funde aus Dettingen, die weiter unten am Ermstal (Großbettlingen) und talaufwärts auf dem Runden Berg jedoch durchaus vorhanden sind. Erst ab der Merowingerzeit ist anhand von fünf Reihengräberfeldern im Süden, Norden und Westen des Ortes eine Besiedlung nachweisbar. Vermutlich gewann in nachrömischer Zeit der Albaufstieg erst im 6. Jahrhundert an Bedeutung. Die älteste bekannte Nennung des Ortsnamens findet sich im Bempflinger Vertrag von 1089 (Tetingin). 1265 kamen Grundherrschaft und eine Hälfte der Vogtei (Oberhoheit) zusammen mit der Grafschaft Urach an die Grafschaft Württemberg. Die andere Vogteihälfte kaufte Württemberg 1630 von den Herren von Spät. Bis 1945 gehörte Dettingen stets zu Württemberg und teilte dessen Schicksal. 1945 zur französischen Besatzungszone und zum Land Württemberg-Hohenzollern, 1952 Bundesland Baden-Württemberg.

Zur Pfarrei Dettingen zählten auch Neuhausen, Glems, Güterstein, Hohenurach und Hülben. Die Pfarrkirche war sehr reich dotiert, Pankratius und Hippolyt von Rom geweiht und von 1482 bis 1516 ein Stift der Brüder vom gemeinsamen Leben. 1534 wurde die Reformation eingeführt. Während des Dreißigjährigen Krieges gehörte Dettingen von 1637 bis 1648 – mit Unterbrechungen – zur „Pfandschaft Achalm“, war damit vorderösterreichisch und wurde von Innsbruck aus regiert.[4]

Innerhalb Württembergs gehörte Dettingen zum Amt Urach und bildete vom Ende des 15. Jahrhunderts bis 1738 mit Hülben und Glems das Unteramt Dettingen, dessen Rat und Gericht aus jeweils zwölf Dettinger Männern bestand. Mit der Auflösung des Oberamts Urach wurde Dettingen 1938 Teil des Landkreises Reutlingen.

Die Lage am Fluss und der Eisenbahnbau (1873) förderten eine frühzeitige Industrialisierung. Die Papierfabrik zum Bruderhaus südlich des Ortes wurde 1860 gegründet. Weitere Industrieansiedlungen folgten, damit einher ging eine stetige Ausweitung der Wohngebiete. Außerhalb des Ortes am Talhang wurde 1961 die Siedlung Buchhalde gegründet.

Zwischen 1871 und 1975 stieg die Einwohnerzahl um 168 %. Danach verlangsamte sich die Entwicklung. 1991 wurde die 9000 überschritten. Seitdem hat sich die Zahl im Prinzip auf etwas über 9000 stabilisiert. Im Jahre 1871 betrug die Einwohnerzahl 2.850, 1910 3.870, 1950 4.770, 1975 7.640 und 1990 8.940 Einwohner. Zum 30. Juni 2010 wohnen lt. Statistischem Landesamt 9.333 Personen im Ort.

Die Dettinger Markung erstreckt sich quer durch das Ermstal und umfasst 1582 Hektar. Im Mittelalter bestand außerhalb des Dorfes die Siedlung Schneckenhofen (1360 Schneggenhofen), die später abging. Von Ein- und Umgemeindungen ist nichts zu berichten, auch die Gemeindereform der 1970er Jahre brachte keine Änderungen. Dettingen gehört keiner Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft und keinem Gemeindeverwaltungsverband an.

1990 wurde die in den südlichen Talhang gebaute Umgehungsstraße der B 28 eröffnet.

Religionen
Katholische Kirche Maria zum guten Stein

Eine Kirche ist für Dettingen bereits seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Wie in ganz Württemberg wurde auch in Dettingen 1534 die Reformation eingeführt, sodass die Gemeinde evangelisch-lutherisch wurde. Seit 1967 gibt es im Ortsteil Buchhalde eine weitere evangelische Kirche. Für die nach dem Zweiten Weltkrieg gestiegene Anzahl römisch-katholischer Gläubiger wurde inzwischen ebenfalls eine Gemeinde gegründet. Außerdem ist auch die Neuapostolische Kirche im Ort vertreten.

Die ansässige Evangelische Bruderschaft Kecharismai e. V., auch als Blumenbrüder bekannt, betreibt in Dettingen einen Gartenbaubetrieb, zwei Gartenanlagen und ein Altenwohnheim.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Dettingen hat 18 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009

Kommunalwahl 2014

 %50403020100

47,0 %28,1 %24,8 %

FWCDUUL
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4  -6

+2,3 %p
+2,4 %p-4,8 %p
FWCDUUL

FW Freie Wählervereinigung 47,0 9 44,7 8
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 28,1 5 25,7 5
UL Unabhängige Liste 24,8 4 29,6 5
gesamt 100,0 18 100,0 18
Wahlbeteiligung 47,6 % 53,1 %

Bürgermeister

Am 7. März 2010 wurde Michael Hillert mit 60,37 % im ersten Wahlgang bei einer Wahlbeteiligung von 57,4 % für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister wiedergewählt.

Wappen

Blasonierung: In Rot ein pfahlweis gestellter goldener Doppelhaken, begleitet oben links und unten rechts von je einem sechsstrahligen goldenen Stern. Der Doppelhaken wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Wolfsangel bezeichnet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dettingen an der Erms liegt an der Schwäbischen Dichterstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Museen
Johann-Ludwig-Fricker-Haus
Heimatmuseum mit historischer Schmiede, Backhaus, Bauernstuben
Das Johann-Ludwig-Fricker-Haus wurde 1796 anstelle des baufälligen Helferhauses errichtet, in dem Johann Ludwig Fricker von 1762 bis 1766 lebte. Vor ihm hatte schon Friedrich Christoph Steinhofer in dem alten Haus gelebt. Im heutigen Bau lebte von 1840 bis 1847 Wilhelm Zimmermann, der dort sein Hauptwerk, die Allgemeine Geschichte des Großen Bauernkriegs verfasste und für den im Obergeschoss des heute als Gemeindehaus genutzten Gebäudes eine Gedenkstätte eingerichtet ist.
Musik
Gesangverein Liederkranz 1865 e. V.
Harmonikaclub Dettingen, gegründet März 1931
Musikverein Ermstalmusikanten, gegründet 23. November 1926
VHS Orchester, gegründet 1960
Bauwerke
Das Dettinger Schlössle, heute Rathaus
Rathaus Schlössle
Evangelische Stiftskirche
Christuskirche Dettingen-Buchhalde, Glasgestaltung von Albrecht Pfister
Zwiefalter Hof

Eingangsportal der Stiftskirche

Fachwerkhäuserzeile

Parks
Kirschenweg
Kirschenheimat
Garten der Stille
Skate Park
Ziegenpfad rund um den Calverbühl
Sport
TSV Dettingen/Erms e. V., gegründet 1848
Schachverein Dettingen Erms e. V., gegründet 1952
Ermstal Türkspor Dettingen/Erms e. V., gegründet 1991
Schützenverein Dettingen/Erms 1909 e. V.
Regelmäßige Veranstaltungen
Dettinger Kabarett-Tage im März
Dettinger Frühlingserwachen im April
Dettinger Kirschenfest
Dettinger Backhaushockete (alle zwei Jahre)
Dettinger Kunsthandwerkermarkt, immer am 1. Wochenende im Oktober
Dettinger Weihnachtsmarkt, immer am 1. Adventswochenende
Jahrmarkt: immer am 1. Donnerstag im Juni und am letzten Donnerstag im August
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen

In Dettingen gibt es über 500 Gewerbebetriebe, darunter den Automobilzulieferer ElringKlinger, der hier seinen Firmensitz hat. Mit rund 200 Beschäftigten zählt das auf die 1861 gegründete Dettinger Papiermühle zurückgehende Zweigwerk der Munksjö-Gruppe zu den größten Betrieben des Ortes.

Auch die kleine Fluggesellschaft Clipper Aviation hat ihren Sitz in Dettingen.

Verkehr

Die Bundesstraße 28 führt an der Gemeinde vorbei und verbindet sie im Westen mit Metzingen, Reutlingen und Tübingen und im Osten mit Ulm. Die Ermstalbahn der Erms-Neckar-Bahn AG führt von Bad Urach kommend durch die Gemeinde und bietet Anschluss an die Bahnlinie Tübingen – Stuttgart. Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich auf der Grenze der Waben 219 und 221.

Bildung

Mit der Schillerschule gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule im Ort. Ab dem Schuljahr 2013/2014 ist die Schillerschule eine Gemeinschaftsschule, die Werkrealschule wird deshalb aufgelöst. Außerdem gibt es mit der Uhlandschule noch eine reine Grundschule. Für die jüngsten Bewohner gibt es fünf evangelische Kindergärten.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Adam Friedrich Gock (1781–1842), Landtagsabgeordneter
Andreas Rath (1823–1894), Politiker und Oberamtmann, Landtagsabgeordneter
Hugo Rau (1856–?), württembergischer Oberamtmann
Erwin Dirr (1899–1936), Landtagsabgeordneter
Walter Hiller (* 1932), SPD-Politiker, Sozialminister von Niedersachsen
Matthias Beck (* 1962), Musiker
Marcel Schiller (* 1991), Handballspieler
Persönlichkeiten, die am Ort gewirkt haben
Friedrich Christoph Steinhofer (1706–1761), 1746–1749 Mitbischof des lutherischen Tropus der Herrnhuter Brüdergemeine, 1749 (Ernennung; Amtsantritt 1750) Pfarrer in Dettingen, 1759–1761 Dekan in Weinsberg, berühmter Erbauungsschriftsteller.
Johann Ludwig Fricker (1729–1766), Diakonus in Dettingen und Pfarrer in Hülben, er verstarb in Dettingen
Wilhelm Zimmermann (1807–1878), Diakonus in Dettingen und Pfarrer in Hülben; Freund von Eduard Mörike und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung.
Hans Eißler (1931–2005), Jurist, in Dettingen für kirchliche Belange tätig
Wilhelm Karl König (* 1935), Mundartdichter, zeitweise aufgewachsen in Dettingen
Winfried Wagner (* 1949), Mundartautor, Schauspieler, Kolumnist, Schriftsteller, lebt und wirkt in Dettingen
Literatur
Dieter Quast: Die frühalamannische und merowingerzeitliche Besiedlung im Umland des Runden Berges bei Urach. Unter Mitarbeit von Wilhelm Tegel und Klaus Düwel, Theiss, Stuttgart 2006 (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg Bd. 84), ISBN 978-3-8062-1959-3.
Weblinks
 Commons: Dettingen an der Erms – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Dettingen an der Erms in der Beschreibung des Oberamts Urach von 1831 – Quellen und Volltexte