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Geschichte

Erste menschliche Siedlungsspuren für die Altsteinzeit (20.000–12.000 v. Chr.) fand man im Höhlensystem der Wildweiberlei (zwischen Diez und Altendiez).[5][6] Auch in keltischer Zeit war der Diezer Raum besiedelt; davon zeugen Hügelgräber und Funde von latènezeitlicher Keramik.

Der Ortsname Diez wandelte sich im Lauf der Zeit vom fränkischen Theodissa über Thidesse/Diedisse und Dietz hin zu der heutigen Schreibweise Diez. Die Siedlung Theodissa wurde 790 in einer Urkunde Karls des Großen als Besitztum der Abtei Prüm erwähnt. In der nach-karolingischen Zeit gehörte Diez, im Bereich des Niederlahngau, zum Herrschaftsbereich der Konradiner.

Die Grafen von Diez wurden im Jahr 1073 zum ersten Mal namentlich in einer Verkaufsurkunde von Gütern in Bodenheim erwähnt. Heinrich II. von Diez (1145–1189) begleitete Friedrich Barbarossa auf dessen Italienzügen und war dort an diplomatischen Verhandlungen beteiligt.[7] Sein Sohn Heinrich III. gehörte dem Regentschaftsrat und dem Erzieherkreis Heinrichs VII. an.

Graf Gerhard IV. (1276–1308) gründete 1289 ein Kollegiatstift am Fuße des Burgbergs. Die Gründungsgemeinschaft stammte aus dem Chorherrenstift Salz. Das Stift wurde nach der Patronin der Kirche Sankt Marien Stift benannt.

Die Stadt Diez erhielt durch Ludwig den Bayern 1329 das Stadtrecht. Eine Stadtbefestigung mit Mauer und fünf Toren wurde daraufhin errichtet.

Die Dynastie der Grafen von Diez erlosch im Jahr 1386.

Ab 1453, nach dem Tod seines Sohnes, nannte sich Philipp der Ältere Graf von Katzenelnbogen-Diez. In seinen Besitzurkunden findet sich schon 1446 ein Weingarten jenseits der Brücke von Henne Krebs. 1479 starb die männliche Linie der Grafen von Katzenelnbogen aus. Landgraf Heinrich III. von Hessen erbte die Grafschaft und mit ihr auch Diez. Der Titel Graf zu Diez (Dietz) ist bis heute Bestandteil des Familiennamens im Haus Hessen.

1634 näherte sich der Infant Don Fernando mit seinen Truppen der Stadt und Grafschaft von Diez. In die Stadt hatten sich die gesamten Einwohner mit ihrer besten Habe geflüchtet. Mutig trat ihm die Fürstin Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel(1592–1642) mit ihrem Hofstaat entgegen, (die Witwe von Ernst Casimir von Nassau-Dietz 1573–1632) und lud ihn mit seinen höheren Offizieren zur Tafel. Der ritterliche junge Herr nahm die Einladung an und verschonte auf die Fürsprache der Fürstin Stadt und Land mit jeglicher Contribution. Er hielt, um alle etwaigen Plünderungen zu verhüten, beim Abzug auf der Straße, bis alle seine Truppenteile die Lahnbrücke passiert hatten.

Die Schweden versuchten 1634 vergeblich, die Lahnbrücke zu sprengen (die Pulverladung war zu schwach; nur ein Brückenpfeiler verschob sich von seiner Stelle).[8]

Diez – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Diez wurde später der Stammsitz der Grafen von Nassau-Diez, die im 17. und 18. Jahrhundert als Statthalter in den Niederlanden Dienst taten und auf die das heutige niederländische Königshaus zurückgeht.[9]

Am 16./17. September 1796 kam es im Zuge des Ersten Koalitionskrieges zwischen Österreichern und Franzosen in der Gegend zwischen Diez und Limburg (vor allem in der Diersteiner Aue) zur Schlacht bei Limburg. Nach dem Gefecht auf dem Mensfelder Kopf zogen sich die Franzosen vor den heranrückenden Österreichern über die Lahnbrücke zurück durch die Stadt Diez. Um die Verfolger aufzuhalten, setzten sie die Häuserreihen in der engen Straße vor der Brücke in Brand. Sie erschossen jeden, der versuchte die Flammen zu löschen; deshalb brannten große Teile der heutigen Altstadt ab.[10] Diez diente den Österreichern und den Franzosen abwechselnd als Einquartierungsort.

Ende des 18. Jahrhunderts gingen alle linksrheinischen Gebiete an Frankreich („Franzosenzeit“) und das Fürstentum Oranien entstand. 1806 ging die Grafschaft Nassau-Diez im Herzogtum Nassau auf. 1810 bis 1818 bestand das Oberappellationsgericht Diez. 1866 wurde das „Nassauer Land“ und damit auch Diez preußisch. 1867 wurde im Zuge der preußischen Verwaltungsreform das Amt Diez aufgelöst und der Unterlahnkreis gebildet, dessen Kreisstadt Diez wurde. Anfangs gehörte auch Limburg zum Unterlahnkreis; Limburg bekam 1886 den Sitz des neu errichteten Kreises Limburg.
Im Zuge der Gebietsreform von 1969 wurden der Unterlahnkreis und der Loreleykreis (Sitz: St. Goarshausen) zum Rhein-Lahn-Kreis zusammengelegt; zu seinem Sitz wurde die Kurstadt Bad Ems ernannt. Damit verlor Diez seine Funktion als Kreisstadt.

Philipp von Hessen, der Oberpräsident der ehemaligen Provinz Hessen-Nassau, verfügte 1938 die Eingemeindung der finanzstarken Gemeinde Freiendiez in die Stadt Diez. Damals zählte Freiendiez über 3000 Einwohner und hatte mehr als 900 ha Gemarkungsfläche. Die ehemalige selbstständige Gemeinde wurde zum Stadtteil Diez-Ost.[11] 1988 konnte eine Bürgerinitiative die offizielle Umbenennung des Stadtteils in „Freiendiez“ erreichen.[12]

An die Hinrichtung von 16 jungen Luxemburgern im Herbst 1944[13] erinnert im Rudolf-Heck-Park ein Denkmal. Unmittelbar daneben befindet sich ein Gedenkstein für NS-Opfer.

Am 7. Februar 1984 verursachte ein Hochwasser Schäden in Millionenhöhe.

Religionen
Wetterhahn auf der Stiftskirche
Stiftskirche Diez
Christentum
Römisch-Katholische Kirche

Die Stadt Diez ist der römisch-katholischen Pfarrei Herz-Jesu in Diez zugeordnet und gehört mit ihr zum pastoralen Raum Diez, welcher selbst wiederum dem Bezirk Limburg im Bistum Limburg eingegliedert ist.[14]

Evangelische Kirche (EKHN)

Auf evangelischer Seite ist die Kernstadt Diez der Stiftskirchengemeinde und der Stadtteil Freiendiez der Kirchengemeinde St. Jakobus, jeweils im Dekanat Diez der Propstei Süd-Nassau in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), zugehörig.

Judentum

Einwohner jüdischen Glaubens ließen sich in Diez bereits im Mittelalter nachweisen (1286 bzw. 1303). In den Jahren 1337 und 1348/49 war auch die jüdische Bevölkerung in Diez von Pogromen betroffen. Die Höchstzahl von jüdischen Einwohnern wurde 1895 mit 130 Personen gezählt.
Zunächst war Diez auch der Sitz des Bezirksrabbinats, ab Ende des 18. Jh. dann Sitz des Landesrabbiners von Nassau-Oranien. Ab 1860 gehörte dann die jüdische Gemeinde in Diez zum Rabbinatsbezirk Ems.[15]

In Diez bestand ein deutsch-israelitisches Kinderheim bis zu seiner Schließung im Jahr 1935. Eine Gedenktafel auf dem Schlossberg (oberhalb der Schlossbergtreppe) erinnert an die Vertreibung und Deportation der Kinder und ihrer Erzieher(innen) am 20. August 1935.[16]

Die Synagoge wurde in den Novemberpogromen 1938 geschändet, die Inneneinrichtung zerstört. Nach dem Krieg wurde das Gebäude 1951 abgebrochen.

Nach 1939 wurden 12 Diezer jüdischer Herkunft deportiert und in den NS-Konzentrationslagern ermordet.

Ein alter jüdischer Friedhof (angelegt Anfang des 17. Jahrhunderts) wurde in der Zeit des Nationalsozialismus eingeebnet. Auf dem Grundstück befindet sich heute das Finanzamt.

Ein neuerer jüdischer Friedhof (angelegt Ende des 19. Jahrhunderts) liegt auf dem Guckenberg in Diez.[17]

Politik
Stadtrat

Der Stadtrat in Diez besteht aus 28 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Sitzverteilung im Stadtrat:[18]

Wahl SPD CDU FDP FWG BfD WGR Gesamt
2014 8 9 2 6 3 28 Sitze
2009 7 7 3 6 5 28 Sitze
2004 7 9 2 3 6 1 28 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe Diez-Freiendiez e. V.
BfD = Bürger für Diez e. V.
Stadtbürgermeister

Im Mai 2014 wurde Frank Dobra zum neuen Stadtbürgermeister gewählt. Vorgänger Gerhard Maxeiner war 25 Jahre im Amt.[19]

Partnerstadt

Partnerstadt von Diez ist der sächsische Kurort Bad Düben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke

Beherrscht wird das Stadtbild vom hochmittelalterlichen Grafenschloss Diez, dessen älteste Teile im 11. Jahrhundert erbaut wurden. Von 1743 bis 1784 wurde das Grafenschloss als nassauisches Amtshaus genutzt, danach diente es als Strafanstalt beziehungsweise Zuchthaus bis 1927. Im 18. und 19. Jahrhundert befand sich hier die bedeutendste Verarbeitungsstätte des Lahnmarmors.
Seit 24. Juni 2006 ist es ein Jugendgästehaus des Deutschen Jugendherbergswerks und bietet seit dem 3. Oktober 2007 dem neuen Museum im Grafenschloss Platz (im Arbeitsflügel und im Gotischen Haus).

Unterhalb des Grafenschlosses liegt die mittelalterliche Stiftskirche, erbaut von Graf Gerhard 1289. Sie war Maria geweiht und Sitz eines Chorherrenstifts. Im Inneren befinden sich mehrere Grabmäler Diezer und Nassauer Adliger, unter denen das künstlerisch aufwändig gestaltete der Fürstin Amalie von Diez-Nassau hervorsticht. Weiteres markantes Ausstattungsstück ist der romanische Grabstein. Er ist älter als die Kirche, sein Ursprung ist unbekannt.

Die Stadtmauer sowie Reste eines der Stadttore aus dem 14./15. Jahrhundert sind noch teilweise erhalten.

Am nördlichen Stadtrand liegt das Barockschloss Oranienstein, das 1684 Fürstin Albertine Agnes (1634–1696) auf den Ruinen des Benediktinerinnenklosters „Dierstein“ errichten ließ. Ihre Nichte Henriette Amalie von Nassau-Diez, eine geborene Prinzessin von Anhalt-Dessau, gestaltete das Schloss 1696 zu einem Barockschloss um. Unter ihr wurde der Bau dann endgültig nach 21 Jahren im Jahr 1705 fertiggestellt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Diez
Museen

Das Museum Nassau-Oranien in Schloss Oranienstein bietet regelmäßige Führungen durch die barocken Räumlichkeiten des Schlosses an und zeigt die Bezüge von Diez, über das Adelsgeschlecht der Oranier zum heutigen niederländischen Königshaus auf.

Das Museum im Grafenschloss Diez im Grafenschloss Diez – Themen der Dauerausstellung: Vor- und Frühgeschichte, Geschichte des Grafenschlosses, Stadtgeschichte Diez (vom Mittelalter bis heute), Fürstengalerie.

Museum im Grafenschloss Diez
Stadtwald „Hain“

Der Hain ist der Diezer Stadtwald. Das rund 40 Hektar große Gelände war ursprünglich Teil der Parkanlage von Schloss Oranienstein. Wilhelm V. (1748–1806) schenkte das Areal den Bürgern der Stadt Diez. Heute dient der Hain als Naherholungsgebiet mit Spielplatz, Trimm-Dich-Pfad und Tennis- sowie Minigolfplätzen. Außerdem befindet sich im Hain ein Kletterpark.

Musik und Konzerte
Oraniensteiner Konzerte
Konzertveranstaltungen in Haus Eberhard
Geistliche Musik
Chöre, Chormusik
Musikvereine
Kalkwerk-Festival
Haus Eberhard in der Pfaffengasse
Bildende Kunst
Ateliers im Kulturspeicher
Ateliers im Wilhelm-von-Nassau-Park
Malkreis in Haus Eberhard
Ausstellungen in Haus Eberhard
Darstellende Kunst
So-Theaterverein im Kulturspeicher
Theodissabühne
Theater im Kalkwerk
Kulturzentren und Veranstaltungsorte
Haus Eberhard (Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Feste und Feiern)
Kulturspeicher mit Theaterbühne, Ateliers und Musik-Proberäumen
Kalkwerk mit Proberäumen, Theatergruppe(n), jährlich stattfindendes Kalkwerk-Festival
Schlossfels-Garten (Live-Musik, Workshops, Lesungen, Fest und Feiern)
Feste, Unterhaltung, Brauchtum
Karneval
Kirmes
Feste (Altstadt-Fest, Frühlingsmarkt, Martinsmarkt, Hainfest, Schloss-Biwak in Oranienstein)
Weitere Einrichtungen
Stadtbibliothek (neueröffnet im Theodor-Osmers-Haus, Wilhelmstr. 48 seit 19. Mai 2008)[20]
Stadtarchiv im Haus Eberhard
Wirtschaft und Infrastruktur

Diez ist Bundeswehrstandort (siehe dort) und verfügt über verschiedene Kleinindustrie. Von Bedeutung war die Kalk- und Marmorindustrie, doch wurden die meisten Steinbrüche in den 1970er Jahren stillgelegt.

Ansässige Unternehmen

Seit 1963 ist Diez Sitz des Unternehmens W. F. Kaiser u. Co. GmbH, im allgemeinen Sprachgebrauch bekannt als Kaiser Backformen.

Behörden, Institutionen, Einrichtungen
Amtsgericht
Agentur für Arbeit Montabaur (Geschäftsstelle Diez)
Bundespolizeiakademie: Aus- und Fortbildungszentrum (BPOLAFZ) Swisttal (Außenstelle Diez)[21]
Vermessungs- und Katasteramt Sankt Goarshausen, Außenstelle Diez
Finanzamt
Verbandsgemeindeverwaltung
Justizvollzugsanstalt
Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle
TÜV Rheinland Prüfstelle Diez
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Niederlassung Diez
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM), regionale Dienststelle Diez
Wasser- und Schiffahrtsamt Koblenz, Außenstelle Diez
UKW-Sender des SWR (Sender Lahntal, freistehender Stahlfachwerkturm bei 50.368898 N 8.012574 O)
Stadtentwicklung und Standortmarketing
Bündnis Innenstadt Diez (BID)

Nach dem Vorbild des nordamerikanischen Konzepts des Business Improvement District hat sich 2006/2007 eine Genossenschaft in Diez zusammengeschlossen, um als private Immobilien- und Standortgemeinschaft die Innenstadt von Diez zu beleben und (mit-)zu entwickeln. Eine Basis dazu bietet auch die intensive Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Diez. Auf diese Weise werden synergetisch private und kommunale Ressourcen genutzt werden, um auch neue Möglichkeiten der Entwicklung für den Geschäfts- und Dienstleistungssektor der Stadt umsetzen zu können. Zwischen dem Bündnis Innenstadt Diez (BID) und der Stadt Diez wurde dazu im Mai 2008 ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen.

Oraniertisch

Die Initiativ-Gruppe Oraniertisch von Diezer Bürgerinnen und Bürgern ist ein nichtgewerblicher Zusammenschluss zur Entwicklung der Lebenswelt der Stadt und Region Diez.
Diese Arbeit findet in sechs bestehenden Arbeitskreisen statt, die sich innerhalb ihres Themengebiets Arbeitsschwerpunkte und Projekte wählen und bearbeiten.

Verkehr
Individualverkehr

Die Bundesautobahn 3 mit der Anschlussstelle 41 Diez und die Bundesstraßen 54 und 417 sowie die Landesstraße 318 stellen die Hauptverkehrsadern für Diez dar.

Eisenbahnverkehr

Teile dieses Artikels scheinen seit 2015 nicht mehr aktuell zu sein.
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Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

Diez ist mit der Lahntalbahn über die Strecke Koblenz–Gießen an die Regionalbahnlinie RB23 (Limburg (Lahn) – Bad Ems – Koblenz – Andernach – Mendig – Mayen Ost) sowie den Lahntal-Express RE25 (Koblenz Hbf – Bad Ems – Limburg (Lahn) – Wetzlar – Gießen) angeschlossen, welche von der Deutschen Bahn bedient werden.
Weitere Bahnlinie: Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen mit dem Haltepunkt Diez-Ost an der Stadtgrenze zu Limburg stellt die Verbindung in den Westerwald her. Von hier aus verkehren täglich die Eisenbahnlinien der Hessischen Landesbahn HLB RB90 Westerwald-Sieg-Bahn (Limburg (Lahn)–Westerburg–Nistertal/Bad Marienberg-Hachenburg–Altenkirchen–Au(Sieg-Wissen(Sieg)-Siegen-Kreuztal)) sowie die Linie RB 29 (Unterwesterwaldbahn) (Limburg (Lahn)–Elz Süd-Montabaur–Siershahn). Die stillgelegte Aartalbahn in Richtung Wiesbaden soll 2018 bis zum Bahnhof in Hahnstätten reaktiviert und täglich im Stundentakt Rheinland-Pfalz-Takt befahren werden. Im Zuge der geplanten Reaktivierung der Aartalbahn bis Zollhaus für den SPNV ist auch der Bau eines zusätzlichen Haltepunktes mit dem Namen Freiendiez im gleichnamigen Diezer Stadtteil geplant.

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude von 1862 ist als neunachsiger klassizistischer Putzbau mit turmartig erhöhten Seitenrisaliten ausgeführt. Der Gesamtzustand des Bahnhofs ist jedoch auch nach dem Verkauf des Bahnhofsgebäudes an eine Recycling-Firma im Jahr 2011 weiterhin desolat.[22] Eine Barrierefreiheit ist nicht gegeben.[23]

Stadtbus- und Regionalbusverkehr

Zahlreiche Buslinien im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) verbinden Diez im öffentlichen Personennahverkehr mit dem Umland. Die Buslinie 580 (St.Goarshausen-Rheinfähre – Katzenelenbogen – Diez – Bahnhof Limburg (Lahn)-Südseite – Bahnhof Limburg Süd) verbindet Diez mit dem Rheinland, dem Fernbahnhof Limburg-Süd sowie dem Gewerbegebiet Industriestraße in Diez. Des Weiteren verkehrt die Buslinie 530 (Montabaur-Nentershausen-Diez-Limburg), welche Diez mit den Mittelzentren Montabaur und Limburg verbindet. Innerhalb Diez verkehrt ebenso die Linie 581 (Stadtverkehr Diez) auf dem Fahrtweg Diez Schulstraße – Finanzamt – Bahnhof Diez – Rathaus – Diez Schulstraße – Kiga Schläfer – Toom-Markt – Schulstraße. Die Buslinie 567 verkehrt von Limburg über Diez, Hahnstätten und Rückershausen nach Michelbach.

Fernbusverkehr

Die nächste Anschlussmöglichkeit an den Fernbusverkehr besteht an der Fernbushaltestelle des Bahnhof Limburg-Süd. Von hier aus verkehren Fernbusse der Firmen DeinBus.de und Flixbus und in Richtung Frankfurt am Main, Mainz, Wiesbaden und Köln.

Tourismusverkehr

Die Stadt ist eine Station an der deutsch–niederländischen Ferienstraße Oranier-Route, der Lahn-Ferien-Straße und dem Rheinischen Sagenweg.

Bildung, Erziehung, Schulen
Kindergärten und Kindertagesstätten
Katholischer Kindergarten, Schlesierstraße
Evangelischer Kindergarten und Kindertagesstätte, Schloßberg
Evangelische Kindertagesstätte, Friedhofstraße
Evangelischer Kindergarten, Bert-Brecht-Straße
Waldorf-Kindergarten, Wilhelm-von-Nassau-Park
Schulen
Karl-von-Ibell-Schule, Grundschule
Pestalozzischule, Grundschule und Schwerpunktschule, Stadtteil Freiendiez
Sophie-Hedwig-Gymnasium, Ganztagsschule und Gymnasium
Nicolaus-August-Otto-Schule, u. a. Berufsschule, Berufsfachschulen verschiedener Ausrichtung, Berufsoberschule, Berufliches Gymnasium mit den Fachrichtungen Wirtschaft und Umwelttechnik
Freie Waldorfschule Diez, Ganztagsschule und Gesamtschule mit dreizehn Klassenstufen
Optonia, private Fachschule für Augenoptik und Optometrie
IB-Außenstelle Diez des Internationalen Bunds (IB), außerbetriebliche Ausbildung von benachteiligten und behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Theodissa Realschule plus Diez, Ganztagsschule und Realschule plus, Schulträger: Kreisverwaltung Rhein-Lahn
Bildungsträger und Erwachsenenbildung
Volkshochschule und Verein für Volksbildung e. V.
Jugendzentrum und Jugendhilfe
Albert-Schweitzer-Familienwerk Rheinland-Pfalz/Saarland e. V., Schaumburger Straße, Wochen- und Kindergruppe Diez
Jugendzentrum, Wilhelm-von-Nassau-Park
Gesundheits- und Sozialwesen
Krankenhaus und Fachklinik
Krankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes
Fachklinik für Psychotraumatologie
Fachklinik für Mutter, Vater und Kind
Rettungs- und Hilfsdienste
Freiwillige Feuerwehr Diez-Freiendiez
Deutsches Rotes Kreuz Rettungsdienst Diez
Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Diez
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Diez/Altendiez
Malteser Hilfsdienst Rhein-Lahn
Sport und Freizeit
Campingplatz an der Lahn
Hallenbad Oranienbad Diez-Limburg
Eissporthalle Diez, Am Hallenbad
Minigolfplatz im Hain
Lahn-Lama-Touren in und um Diez
Baggersee Diez „Baggersee-Beach-Club“
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Philipp Heinrich Hoen (1576–1649), Jurist, Professor und Staatsmann
Georg Daniel Raht (1740–nach 1815), nassauischer Amtmann
Clemens de Lassaulx (1809–1906), Forstmann in der Rheinprovinz, bekannt als „Vater des Eifelwaldes“
Wilhelm Dilthey (Amtmann) (1810–1862), nassauischer Amtmann
Julius Oppermann (1825–1889), Revolutionär der 1848er Jahre
Heinrich Velde (1827–1905), Architekt, Königlicher Eisenbahn- und Betriebsinspektor
Anny Schaefer (1859–1952) Schriftstellerin
Ernst Scheuern (1868–1952), Bürgermeister und Ehrenbürger von Diez, Landrat
Maria Batzer (1877–1965), Schriftstellerin
August Jäger (Jurist) (1887–1949), Jurist, als Kriegsverbrecher 1949 in Posen hingerichtet
Renate Lenz-Fuchs (1910–2001), deutsche Juristin und ehemalige Bürgermeisterin von Diez
Erich Meckel (1919–1981), Politiker und Landtagsabgeordneter
Hansjürgen Rosenbauer (* 1941), Fernsehmoderator und ORB-Intendant
Bernd Westphal (* 1944), Diplomat
Fritz Korbach (1945–2011), Fußballtrainer
Christa Prets (* 1947), österreichische Politikerin, Mitglied des EU-Parlaments
Georg Ruby (* 1953), Jazzmusiker
Markus Wingenbach (* 1978), ehemaliger Fußballschiedsrichter
Roman Weidenfeller (* 1980), Fußballspieler
Svenja Spriestersbach (* 1981), Handballspielerin
Michael Stahl (* 1987), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel (1592–1642): Frau des Diezer Grafen Ernst Casimir
Adrian Diel (* 4. Februar 1756 in Gladenbach; † 22. April 1839 in Diez)
Fritz von Unruh (* 10. Mai 1885 in Koblenz, † 28. November 1970 in Diez)
Gudrun Weyel (1927–2011), deutsche Politikerin (SPD)
Theo Michaely (1928–2012), Bürgermeister ab 1974
Weblinks
 Commons: Diez – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Diez in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
Literatur über Diez in der Hessischen Bibliographie
Website der Stadt Diez
Tourist-Information Diez
Standortmarketing – Oraniertisch
Interaktives Stadt-Infosystem zur Stadt Diez
Archivalien zum Chorherrenstift Diez im Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden
Die Stadt Diez in den Regesten der Landgrafen – LAGIS Hessen
Linkkatalog zum Thema Diez bei curlie.org (ehemals DMOZ)