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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Dingolfing nicht vorenthalten.

Geschichte
Historiographie
Gedenktafel in der Oberen Stadt für Josef Wolfgang Eberl, Gymnasialprofessor in Freising für Kirchenrecht, Kirchengeschichte und Patrologie. Die Tafel bezeichnet ihn fälschlicherweise als Professor der „Pathologie“.

Die älteste zusammenfassende Darstellung zur Dingolfinger Stadtgeschichte stammt aus der Feder des Gymnasialprofessors und Theologen Josef Wolfgang Eberl.[5] Eberls Werk fällt in die Zeit der Entstehung einer modernen historisch-kritischen Geschichtswissenschaft und ist damit seinerseits heute ein Zeugnis für die historische Sichtweise in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Als gültige Darstellung muss es als überholt gelten, wenngleich insbesondere Eberls epigraphische Notizen von bleibendem Wert sind. Im Grunde hat die Stadt seit Eberl keine historische Gesamtdarstellung mehr gefunden. Markmillers umfängliches Buch bezieht sich vornehmlich auf die Baugeschichte der Stadt, wenngleich hier auch wesentliche Aspekte der allgemeinen Geschichte auf exakter Auswertung der Baubefunde und Schriftquellen dargelegt werden.[6]

Wesentliche Detailarbeit wurde aber vor allem in der Regionalzeitschrift „der Storchenturm“ publiziert.[7] Eine neuere übergreifende Gesamtdarstellung unter Einbeziehung sozial- und wirtschaftshistorischer Aspekte steht aus.

Historischer Abriss
Denkmal in der Oberen Stadt für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 aus dem Gebiet des Bezirksamts Dingolfing

Dingolfing feierte im Jahr 2001 das 750-jährige Jubiläum der Stadtgründung, wenngleich die Ansiedlung deutlich älter ist. Jungsteinzeitliche Siedlungen innerhalb und außerhalb der Altstadt sind nachgewiesen. Im 8. Jahrhundert fanden zur Zeit des agilofingischen Herzogtums Kirchensynoden in Dingolfing statt. Anlässlich einer solchen Versammlung unter Herzog Tassilo III. wird Dingolfing im Jahre 770 erstmals als Thingolfinga erwähnt. Die erste urkundliche Nennung erfolgte am 27. Mai 833 in einem Diplom Ludwigs des Deutschen für Kloster Sankt Emmeram in Regensburg, worin Ludwig dem Bischof Baturich den Besitz einer Kirche und sechs Höriger im Gebiet des Fiscus von Dingolfing (Tinguluinga) bestätigt.[8]

Im Jahre 1274 wurde Dingolfing das Stadtrecht verliehen. Die originalen Stadtrechtsurkunden sind seit dem Stadtbrand von 1743 verloren, doch besteht eine mehrfache kopiale Überlieferung.[9]

Nach der dritten bayerischen Landesteilung gehörte Dingolfing zuerst zum Straubinger Teilherzogtum und fiel mit dessen Ende 1425 an Linie Bayern-Ingolstadt. Mit deren Aussterben wiederum (1447) gelangte Dingolfing unter die Herrschaft der sogenannten „Reichen Herzöge“ von Bayern-Landshut und verblieb dort bis auch diese Linie des Hauses Wittelsbach 1503 mit Georg von Landshut im Mannesstamm erlosch. Der Landshuter Erbfolgekrieg sicherte der Münchener Linie der Wittelsbacher den Großteil des Landshuter Erbes, darunter auch Dingolfing, das damit zum nunmehr wiedervereinigten gesamtbayerischen Herzogtum gehörte. Während des Spätmittelalters, insbesondere während der Zugehörigkeit zum Landshuter Teilherzogtum erlebte die Stadt eine wirtschaftliche Blütephase, wovon die stattliche Kirche St. Johannes (Grundsteinlegung 1467) Zeugnis ablegt. Nach wirtschaftlichem Niedergang im 17. Jahrhundert und einer schwedischen Besatzung und Plünderung im Dreißigjährigen Krieg brachte der Österreichische Erbfolgekrieg 1743 eine Katastrophe über die Stadt. Im Zuge von Kampfhandlungen zwischen feindlichen österreichischen Truppen einerseits und den verbündeten Franzosen andererseits gingen große Teile der Stadt in Flammen auf. Die Stadt konnte sich von diesem Schlag nur sehr langsam erholen und versank in weitgehende Bedeutungslosigkeit. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Stadt ohne Schäden. Lediglich die Brücke über die Isar wurde von der abziehenden Wehrmacht gesprengt.

An sieben erschossene oder erschlagene jüdische KZ-Häftlinge eines Todesmarsches am Ende des Zweiten Weltkrieges, die zwischen Dingolfing und Unterbubach aufgefunden worden waren und auf dem Städtischen Friedhof begraben wurden, erinnerte ein Gedenkstein. Die Toten wurden 1958 auf den Ehrenfriedhof Flossenbürg überführt.[10]

Die Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die in Dingolfing mit den Namen der Firmen Glas und BMW verbunden ist, sowie der Zuzug zahlreicher Heimatvertriebener brachten der Stadt neuen Aufschwung. Seit dem Jahr 2016 ist die Stadt, mit der Errichtung des Technologie- und Innovationszentrums PuLS der Fachhochschule Landshut, Hochschulstandort.

Politik
Stadtrat

Dingolfing hat als kreisangehörige Gemeinde 24 Stadträte. Bei der letzten Wahl am 16. März 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

CSU 6 Sitze
SPD 6 Sitze
UWG 8 Sitze (Bürgermeister)
Die Bürgerliste (BL) 3 Sitze
FDP 1 Sitz
Städtepartnerschaften
Osterreich Österreich: Enns, Oberösterreich, seit 17. Oktober 1965
Frankreich Frankreich: Brumath (Elsass), seit 26. September 1970
Raumordnung

Dingolfing war bislang ein Mittelzentrum. Zum Stichtag 1. Januar 2018 erfolgt eine Höherstufung zu einem Oberzentrum.[11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
Faschingsumzug in Teisbach (der größte Faschingsumzug in Ostbayern) am Faschingssonntag
Mittefastenmarkt: am dritten und vierten Mittwoch nach Aschermittwoch
Fischerfest: Freitag vor bis Montag nach dem ersten Sonntag im August
Dingolfinger Halbmarathon: seit 2003 jährlich im September stattfindend
Kirchweih Volksfest (Dingolfinger Kirta): von Freitag bis Mittwoch am 3. Oktoberwochenende
Nikolausmarkt: erstes bis zweites Adventswochenende
Redboxfestival: seit 2007 einmal jährlich (Ausnahme 2014)
Kneipenfestival: seit 2010 einmal jährlich
Dingfest: mehrtägiges Programm während jeder Fußball Europa- oder Weltmeisterschaft
Motorrad-Sandbahnrennen: jährlich am 1. Mai im Isar-Waldstadion internationale Motorrad-Sandbahnrennen
Sehenswürdigkeiten
Stadtpfarrkirche St. Johannes, Chorgewölbe

Hauptartikel: Pfarrkirche St. Johannes in Dingolfing

Barocker Karner an der Dreifaltigkeitskapelle

Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist die dreischiffige spätgotische Hallenkirche St. Johannes, die der Landshuter Bauschule zugerechnet werden kann. Der Bau wurde lt. einer Bauinschrift 1467 begonnen. Der Gewölbeschluss erfolgte im Jahre 1502. Der Turm wurde in den Jahren 1634 und 1688 um zwei Geschosse erhöht und erreicht nunmehr 84 Meter. Im Jahre 1868 wurde die barocke Zwiebelhaube des Turms durch einen Spitzhelm ersetzt. Die Innenausstattung und die Glasmalereien stammen größtenteils aus der Phase der Regotisierung der Kirche während des späten 19. Jahrhunderts Hervorzuheben sind ein überlebensgroßes spätmittelalterliches Kruzifix, das hängend im Vierungsgewölbe angebracht ist („kolossaler Herrgott von Dingolfing“, Anfang 16. Jahrhundert) sowie spätmittelalterliche Plastiken der Kirchenpatrone Johannes der Evangelist und Johannes der Täufer. Ebenso ist ein ursprüngliches Glasgemälde des Spätmittelalters im Norden auf Höhe des Chores erhalten. Der zugehörige Pfarrhof ist ein stattlicher barocker Bau aus dem Jahre 1729 mit Walmdach. Im Bereich der Pfarrkirche befindet sich die spätmittelalterliche Dreifaltigkeits- oder Schusterkapelle, an die im Westen ein barocker Karner
angefügt wurde.

Stadtpfarrkirche St. Josef
Wallfahrtskirche
Geißlung Christi
St. Ägidius in Brunn, südliche Chorwand mit Spitzbogenfries
Herzogsburg in Dingolfing, Hauptfassade

Von kaum minder hoher bauhistorischer Bedeutung als die Kirche St. Johannes ist auch die die als Saalkirche angelegte katholische Pfarrkirche St. Josef im Stadtteil Höll, links der Isar. Das Sichtziegelbauwerk ist das letzte große Werk des bedeutenden Münchner Architekten Robert Vorhoelzer, der als Vertreter der dortigen Postbauschule zu den wichtigen Architekten der klassischen Moderne gerechnet werden darf; der Bau wurde postum 1954–1956 errichtet. Das Gotteshaus findet sein Pendant in der Pfarrkirche Maria Königin des Friedens in München-Giesing; Motive dieses Bauwerks entwickelte Vorhoelzer für St. Josef fort. Unter den Ausstattungsstücken ist eine Madonnenfigur von 1628 aus der 1945 untergegangen Stiftskirche Obermünster in Regensburg erwähnenswert.

Die evangelische Erlöserkirche von Gustav Gsaenger, die 1960 eröffnet wurde, ist ein bemerkenswerter Bau mit vorgeblendetem Bruchsteinmauerwerk aus Bayerwald-Granit. Die Kirche ist durch eine große Westrosette aus Betonfiligran, ein Glasgemälde im Chorfenster und einen campanileartigen Turm mit markanten Akzenten versehen.

Die Geißlung-Christi-Kirche im Süden der Stadt ist eine kleine barocke Wallfahrtskirche, die der Dingolfinger Baumeister Matthias Weigenthaler 1753 geschaffen hat. In unmittelbarer Nähe befand sich dort bis 1973 eine Niederlassung der Franziskaner mit zugehöriger Klosterkirche, die im neugotischen Stil von 1853 bis 1867 erbaut worden war. Seit 1975 befindet sich in einem Neubau am selben Ort ein Kloster der Klarissinnen, die ursprünglich in Regensburg beheimatet waren. Im Ortsteil Brunn liegt die kleine gotische Filialkirche St. Ägidius, die im Kern in das 14. Jahrhundert datiert wird.

Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist die Herzogsburg, ein ehem. herzoglich-bayerisches Verwaltungsgebäude aus der Zeit der Reichen Herzöge des Landshuter Teilherzogtums. Sie gilt als einer der bedeutendsten Profanbauten der Spätgotik in Niederbayern. Sie wurde vor einigen Jahren renoviert und beherbergt ein Museum mit Objekten zur Vor- und Frühgeschichte, zur Stadtgeschichte 16. bis 20. Jahrhundert, zur Handwerksgeschichte 16. bis 20. Jahrhundert Mobiliar, Kleidung. Werkzeug und Gerät zur ländlichen Arbeit und zur allgemeinen Zeitgeschichte. Darunter auch eine Spezialsammlung: Bilder und Zeichen der Volksfrömmigkeit. Im Erdgeschoss ist heute auch das Trauungszimmer für standesamtliche Hochzeiten untergebracht. Das Dachgeschoss beherbergt einen großen Veranstaltungssaal mit Galerie. Hier finden Konzerte und Ausstellungen statt. Die historisierende Fassadenbemalung, die im Zuge der Renovierung auf das zuvor sichtbare Backsteinmauerwerk aufgebracht wurde, ist eine freie Nachempfindung ohne historische Vorlage und nicht unumstritten.

Hochbrücke von Süden

Die Hochbrücke ist eine hohe, auf fünf Jochen errichtete Backsteinbrücke, die 1612 vollendet wurde. Der bayerische Herzog und nachmalige Kurfürst Maximilian I. hatte den Bau durch einen Nachlass der Stadtsteuer gefördert. Das Bauwerk überbrückt den Asenbach und stellt eine der drei Zufahrten zur Oberen Stadt dar.

Das Stadtbild Dingolfings wurde seit dem späten 19. Jahrhundert durch den Abbruch der Stadttore (mit Ausnahme des Wollertores), die weitgehende Niederlegung der Stadtmauern und innerstädtische Gebäudeabbrüche verändert, so dass die Stadt heute durch ein weitgehend beliebiges Erscheinungsbild gekennzeichnet ist. Zahlreiche innerstädtische Baumaßnahmen der zurückliegenden Jahrzehnte taten ein Übriges. Die Anlage eines Straßentunnels in die Obere Stadt, der als kleinstädtisches Prestigeprojekt gelten kann, führte zu einer deutlichen und irreversiblen Störung der historischen Topographie im Nordostbereich der Oberen Stadt/Steinweg. Die Erhaltung dreier historischer Handwerkerhäuser in der Lederergasse war das Ergebnis langwieriger, kontroverser und teilweise polemischer Debatten, nachdem auch hier der Abriss bereits beschlossen schien.

Das Caprima ist das einzige Bad im Ort. Es gliedert sich in ein Hallenbad und einen Außenbereich. Es besitzt ca. 5 große Schwimmbecken, 2 Kinderbecken und „alle Temperaturen von 0 bis 95 Grad“ (Konrad Ritzinger), eine Sauna und zwei Rutschen. Es ist im Außenbereich im mediterranen Stil gestaltet und bietet außerdem eine große Liegewiese sowie 2 Sprungbretter.

Der Ortsteil Teisbach war bis zur Eingemeindung nach Dingolfing ein eigenständiger Markt. Die Teisbacher Pfarrkirche St. Vitus ist ein Bau von 1849, der durch seine einheitliche historisierende Ausstattung und Ausmalung und seine durchgängige Formensprache im Rundbogenstil auf das Vorbild der Münchner Großbauten der Ära Friedrich von Gärtner verweist. Daneben ist das Markttor, das der Dingolfinger Baumeister Georg Weigenthaler 1718 erbaut hat, ein Wahrzeichen des ehemaligen Marktes. Es trägt als Fassadenschmuck einen Auszug aus dem herzoglich-bayerischen Marktprivileg für Teisbach von 1533 sowie das herzoglich-bayerische und das Teisbacher Wappen. Das Teisbacher Schloss, das auf einem Bergsporn über dem Isartal gelegen ist, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde im 16. Jahrhundert weitgehend neu errichtet und im 19. Jahrhundert neugotisch überformt. Die Stadt hat das Anwesen im Jahr 2013 aus Privateigentum erworben.[12] Ein Nutzungskonzept steht derzeit noch nicht fest.

Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Dingolfing
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
BMW Dingolfing, der größte Arbeitgeber für die Stadt Dingolfing

Dingolfing war und ist ein bedeutender Standort des Fahrzeugbaus. Die Automarke Glas, die in den 1950er Jahren vor allem durch ihr Modell Goggomobil bekannt war, stammte aus der Stadt und auch der frühere Traktorhersteller Eicher aus Forstern hatte ein Landmaschinenwerk in Dingolfing. Dort wurden von 1962 bis 1972 auch Lastkraftwagen produziert, zunächst unter der Marke Eicher, dann in Lohnfertigung für Magirus-Deutz. Größter Arbeitgeber für die Stadt und ihr Umland sind die BMW-Werke mit rund 18.300 Arbeitnehmern, die jährlich etwa 360.000 Autos der 3er-, 4er-, 5er-, 6er- und 7er-Reihe herstellen. Dingolfing ist der weltweit größte von insgesamt 24 Produktionsstandorten der BMW Group. Durch die Ansiedlung von BMW wurde Dingolfing zu einer der reichsten Gemeinden in Deutschland. Hervorgegangen ist dieses Werk aus der Übernahme der Firma Glas durch BMW 1967. (→ BMW-Werk Dingolfing)

Mit über 280 Beschäftigten zweitgrößter Arbeitgeber ist die SAR Elektronic. Das Unternehmen ist als Software- und Automatisierungsdienstleister vorwiegend in der Automobilindustrie tätig. Drittgrößter Arbeitgeber, mit über 200 Beschäftigten, ist der örtliche Betrieb der Firma Develey Senf & Feinkost. Der Betrieb beliefert unter anderem McDonald’s europaweit mit Saucen und Ketchup. Daneben werden in Dingolfing Möbel industriell gefertigt (gumpo Büromöbel, idea Raum-Möbel-System, Zeilhofer Schlafzimmermöbel, Steinberger Wohnkultur + Handwerk). Bekannt sind die Biere der heimischen Brauerei Wasserburger, so auch das Starkbier „Tassilator“.

Im Westen der Stadt an der Isar liegt das Wasserkraftwerk Dingolfing der Uniper Kraftwerke.

Land- und Forstwirtschaft

Bestanden im Jahr 1999 noch 113 landwirtschaftliche Betriebe, ging deren Zahl bis 2010 auf 66 zurück.

Betriebsgrößenstruktur in der Landwirtschaft[13]

Betriebsgröße in ha Anzahl der Betriebe
1999 2010
unter 5 18 3
5 bis unter 10 18 9
10 bis unter 20 29 18
20 bis unter 50 37 21
50 oder mehr 11 15
Gesamt 113 66

Verkehr
Straßen

Dingolfing liegt an der A 92, die hier 1988 fertiggestellt wurde:

Anschlussstelle Dingolfing-West (16a, fertiggestellt 2014)[14]
Anschlussstelle Dingolfing-Mitte (17a, fertiggestellt 1988 als AS Dingolfing-West, 2014 Umbenennung in AS Dingolfing-Mitte)
Anschlussstelle Dingolfing-Ost (17b, fertiggestellt 2002 mit der Ostumgehung)

Die B 11 wurde im Bereich Dingolfings nach der Fertigstellung der A 92 (1988) zur Staatsstraße 2074 abgestuft.

Eisenbahn

Dingolfing hat einen Nahverkehrsbahnhof an der Kursbuchstrecke 931 Plattling – Landshut – München.

ÖPNV

Der ÖPNV innerhalb des Stadtgebiets besteht aus vier städtischen Buslinien („Dingo“). Zwei Linien befahren im Halbstundentakt das engere Stadtgebiet. Die zwei übrigen fahren im Stundentakt in die entlegeneren Ortsteile Teisbach/Höfen/Gaubitzhausen bzw. Frauenbiburg.

Flugplatz

Der Flugplatz Dingolfing (ICAO-Code EDPD) ist ein Sonderlandeplatz[15].

Feuerwehr

Die Stadt Dingolfing unterhält fünf Freiwillige Feuerwehren im Stadtgebiet. Neben der Hauptfeuerwache der Stadt Dingolfing verfügen die Ortsteile Sossau, Höfen, Frauenbiburg und Teisbach über eine eigenständige Feuerwehr.

Polizei

Die Polizeiinspektion Dingolfing ist für den westlichen Teil des Landkreises Dingolfing-Landau (ca. 52.700 Einwohner) zuständig. Sie betreut neben der Stadt Dingolfing (19.145 Einwohner) zehn andere Gemeinden. Bis Ende 2017 entsteht in der Innenstadt ein Neubau des Polizeigebäudes.

Gesundheit
Rettungsdienst

Das Bayrische Rote Kreuz betreibt neben der BRK-Rettungswache, der BRK-Bereitschaft und der BRK-Wasserwacht auch die Geschäftsstelle des BRK Kreisverband Dingolfing-Landau in Dingolfing.

Krankenhaus

Das DonauIsarKlinikum, Haus Dingolfing ist eines der beiden Krankenhäuser im Landkreis. Die Fachrichtungen: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Geburtshilfe, Gynäkologie, HNO, Innere Medizin, Stroke Unit, Herzkatheterlabor, Anästhesie, Radiologie, Neurochirurgie, Neurologie und Unfallchirurgie.

Bildung
drei Grundschulen (Altstadt, St. Josef und Teisbach)
Mittelschule
Staatliche Realschule
Gymnasium
Herzog-Georg-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum)
Berufsschule mit Berufsaufbauschule
Technologie- und Innovationszentrum PuLS der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Musikschule
Volkshochschule
Katholische Erwachsenenbildung Dingolfing-Landau e. V.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Karl Dompert (1923–2013), Automobilkonstrukteur
Söhne und Töchter der Stadt
Das Hans-Glas-Denkmal in Dingolfing
Roman Zirngibl (1740–1816), Historiker und Archivar mit großen Verdiensten um die Geschichtsschreibung Bayerns, insbesondere Regensburgs
Josef Wolfgang Eberl (1818–1857), Theologe und Historiker
Lorenz Klimmer (1868–1919), deutscher Politiker und Mitglied des Bayerischen Landtages
Sigmund Moosauer (1877–1944), Arzt und erster Sanitätschef der Kriegsmarine
Sebastian Wimmer (* 1902; † unbekannt), SS-Hauptsturmführer und erster Schutzhaftlagerführer im KZ Majdanek
Heinrich Trapp (* 1951 im Ortsteil Schermau), Politiker (SPD)
Gudrun Peters (* 1951), Politikerin (SPD)
Monika Huber (* 1959), Künstlerin (Malerei, Fotografie und Video)
Erich Goldmann (* 1976), Eishockeyspieler
Marco Sturm (* 1978), Eishockeyspieler
Weitere mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten
Meister von Dingolfing, spätmittelalterlicher Bildschnitzer
In Dingolfing verstarb Heinrich Deubel, (1890–1962), vormaliger Kommandant des NS-Konzentrationslagers Dachau
Sonstiges

Dingolfing ist Gegenstand einer bekannten satirischen Zeichnung von F. K. Waechter, in der nackte Frauen in einem menschlichen Zoo im „Frauenfreigehege Dingolfing“ posieren.

Literatur
Joseph Wolfgang Eberl: Geschichte der Stadt Dingolfing und ihrer Umgebung. Dingolfing 1856 online (Google Books)
Weblinks
 Wikivoyage: Dingolfing – Reiseführer
 Commons: Dingolfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Dingelfing in der Topographia Bavariae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Offizielle Website der Stadt Dingolfing
Eintrag zum Wappen von Dingolfing in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Urkunde Ludwigs des Deutschen für Kloster St. Emmeram (Regensburg), 27. Mai 833 mit urkundlicher Ersterwähnung des Ortsnamens Tinguluinga, Digitalisat der Abbildung im Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden der Philipps-Universität Marburg
Dingolfing: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,66 MB)