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Geschichte
Name

Der Name Dömitz stammt vom altpolabischen Domalici und lässt auf erste slawische Siedler schließen. Erst 1230 gibt es eine erste Erwähnung eines Priesters Heinrich von Dömitz.[5]

Mittelalter
Stadtansicht um 1650

Wegen der häufigen Überschwemmungen durch die Elbe und der schlechten Böden erfolgte eine späte Besiedlung. Aus dem Jahr 1235 gibt es Belege für eine westlich des Ortes auf einer Elbinsel gelegene Burg. Ihre kreisrunde Anlage lässt vermuten, dass hier schon eine Befestigung aus slawischer Zeit vorhanden war. 1237 gab es eine Elbzollstelle des Grafen von Dannenberg. Eine erste Erwähnung von Dömitz als Stadt (civitas) existiert aus dem Jahre 1259. Das Stadtrecht wurde von den Grafen von Dannenberg verliehen. Beleg dafür ist eine Urkunde von 1505. Ab 1291 wechselten die Besitzer der Stadt mehrmals, bis Dömitz 1376 endgültig an Mecklenburg fiel. Die Burg wurde wegen der von ihr ausgehenden Raubzüge 1353 gebrochen, bestimmte aber weiterhin die Bedeutung der Stadt. Dömitz wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten. Die Landesherren verpfändeten Dömitz 1391 an den Ritter Heinrich von Bülow gen. Grotekop und seine Brüder. 1554 bis 1565 wurde die ehemalige Burg unter Herzog Johann Albrecht I. zur Festung ausgebaut. Wegen oder trotz der Festung litt Dömitz in der Folgezeit mehrfach unter kriegerischen Auseinandersetzungen. So kamen 1620 im Dreißigjährigen Krieg englische Truppen in die Stadt, und 1627 wurde sie von Wallenstein besetzt. Während des weiteren Kriegsverlaufes wurde Dömitz abwechselnd von schwedischen und kaiserlichen Truppen eingenommen.

18. bis 19. Jahrhundert
Innenstadt, Torstraße, Ecke Fritz-Reuter-Straße

Im Jahr 1719 verlegte Herzog Karl Leopold, kurz bevor er durch die Reichsexekution das Land verlassen musste, seinen Regierungssitz nach Dömitz. Hier verstarb er nach seiner Rückkehr nach Mecklenburg im Jahr 1747. Danach verloren die Stadt und die Festung an Bedeutung, bis am 15. Mai 1809 Ferdinand von Schill auf seinem Marsch nach Stralsund, verfolgt von holländischen und französischen Truppen, die Festung einnahm. Bei der Einnahme der Festung nach Abzug Schills wurde die Stadt in Brand geschossen. 1813 zog das Lützowsche Korps in Dömitz ein.

1838 bis 1840 verbüßte der Dichter Fritz Reuter hier die letzte Zeit seiner Festungshaft. Er beschrieb diese in seinem Buch Ut mine Festungstid („Aus meiner Festungszeit“).

1870 bis 1872 wurde im Zuge des Eisenbahnbaus zwischen Wittenberge und Lüneburg eine Elbbrücke errichtet. Später folgte der Bau einer Strecke nach Ludwigslust mit einer Zweigstrecke nach Lübtheen. Dömitz wurde damit wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. 1888 erlitt die Stadt durch ein Elbhochwasser schwere Schäden. 1894 erfolgte die Aufhebung der Festung. Die Bahnstation hieß noch 1939 Festung Dömitz.

Die Sprengstoffwerke Dr. R. Nahnsen & Co. KG (1905 in eine AG umgewandelt) errichtete ab Herbst 1892 ein Werk zur Herstellung von TNT, Pikrinsäure, Tetryl und Nitroglycerin. Das Unternehmen wurde 1912 von der Dynamit AG, vormals Alfred Nobel & Co. (kurz DAG) übernommen. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde das Dömitzer Werk zum größten Rüstungsbetrieb Mecklenburgs und die Mitarbeiterzahl verzehnfachte sich auf 3.000. Nach dem Krieg wurde ein Teil stillgelegt; nur das Werk für die Sprengkapseln blieb bis 1926.

Neuere Zeit

Um 1900 hatte sich der Hafen zu einem der wichtigsten Umschlagplätze an der Elbe zwischen Hamburg und Magdeburg entwickelt. Die guten Verkehrsanbindungen führten zu größeren Industrieansiedlungen. 1934 bis 1936 wurde eine Straßenbrücke über die Elbe gebaut, die Dömitz mit Dannenberg verband. 1934 wurde der Stadt Dömitz die Bezeichnung „Festung Dömitz“ verliehen.

Das stillgelegte Sprengstoffwerk wurde im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht Mitte der 1930er Jahre von der „Verwertchemie“, einer Tochterfirma der Dynamit AG, reaktiviert und 2000 Frauen und Männer aus von der Wehrmacht besetzten Ländern mussten während des Zweiten Weltkrieges dort Zwangsarbeit verrichten. Dazu kamen weitere 400 Frauen, die in einem Außenlager des KZ Neuengamme interniert waren.

Die Stadt und ihre Umgebung waren gegen Kriegsende mit Flüchtlingen und mit Wehrmachtsoldaten überfüllt, die über die Elbe nach Westen wollten. Am 20. April 1945 zerstörten amerikanische Jagdbomber die Straßen- und die Eisenbahnbrücke. Vom 22. April bis 1. Mai wurde Dömitz dann von US-Artillerie beschossen [6]. Am 2. Mai erfolgte die Übergabe der Stadt an die US-Armee, die schon am 3. Mai größtenteils durch die Rote Armee abgelöst wurde.

Im Juni 1945 wurden in Dömitz sieben Jugendliche vom NKWD verhaftet und wahrscheinlich im sowjetischen Speziallager Nr. 9 Fünfeichen (Neubrandenburg) interniert. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.[7]

Grenzzaun an der Elbe bei Dömitz (1989)[8]
Dorfrepublik Rüterberg

Während der Zeit der DDR litt Dömitz darunter, dass es wegen seiner Nähe zur innerdeutschen Grenze im Sperrgebiet lag. Erst in den 1970er Jahren wurden einige Restriktionen nach umfangreichem Ausbau der Grenzsicherungsanlagen gelockert. Mehrere Industriebetriebe wurden in Dömitz angesiedelt, so das Werk für elektronische Bauelemente (Stammsitz in Teltow) oder das aus einem privatisierten Kleinbetrieb entstandene Rundstab- und Sportgerätewerk. Bis zur Wende blieb der heutige Ortsteil Rüterberg vom Rest des Landes abgeschnitten; seine Bewohner riefen aus Protest gegen die Isolierung am 8. November 1989 die „Dorfrepublik Rüterberg“ aus.

Nach der politischen Wende wurden 1991/92 eine neue Straßenbrücke über die Elbe errichtet und ab 1991 der historische Stadtkern und die Festung im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Klein Schmölen eingegliedert. Am 13. Juni 2004 kamen Heidhof, Polz und Rüterberg hinzu.[9]

Politik
Rathaus
Bürgermeister

Helmut Bode wurde im Mai 2014 mit 72 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Wappen

Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und unter der Nr. 55 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Silber ein sechsfach gezinntes rotes Stadttor mit geschlossenen nägelbeschlagenen silbernen Torflügeln, überragt von einem Turm mit einer fünffach gezinnten und beiderseits abgestrebten Platte.“[3]

Das Wappen wurde 1997 von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick neu gezeichnet.

Flagge

Die Flagge der Stadt Dömitz ist gleichmäßig längsgestreift von Rot und Silber (Weiß). In der Mitte liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des roten und des silbernen (weißen) Streifens übergreifend, das Stadtwappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Dömitz

Ruine der Dömitzer Eisenbahnbrücke (um 1990)
Festungsmauer
Johanneskirche
Katholische Kirche
Altstadt

Die Altstadt in Nachbarschaft zur Festung und zur Elbe bietet ein geschlossenes Stadtbild mit zahlreichen Fachwerkhäusern.

Bauwerke
Die Festung Dömitz ist eine Flachlandfestung aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1559 und 1565 zu Zeiten des mecklenburgischen Herzogs Johann Albrecht I. erbaut, um die Südwestgrenze Mecklenburgs und die Übergänge über die Elbe zu sichern. Die Festung ist in Form eines Fünfecks angelegt und mit Bastionen und Kasemattengewölben versehen. Sie beherbergt seit 1953 ein Museum zur Region und Stadt und steht seit 1975 unter Denkmalschutz.
Zweigeschossiges Rathaus von 1820 in Fachwerkbauweise mit einem Mansarddach.
Die Eisenbahnbrücke Dömitz wurde in den Jahren 1870 bis 1873 für die Wendlandbahn der Berlin-Hamburger Bahn errichtet und bis zum Zweiten Weltkrieg befahren. Nach ihrer Zerstörung am 20. April 1945 erfolgte kein Wiederaufbau, da die Elbe hier Teil der innerdeutschen Grenze war. Die Abbildung zeigt die erhaltenen Reste auf der Dömitz gegenüberliegenden Elbseite.
Die Johanneskirche ist eine neugotische Hallenkirche mit kreuzförmigem Zeltdach. Sie wurde von 1869 bis 1872 aus Backstein errichtet.

Fachwerkhäuser

Feuerwehrhaus

Rathausplatz 2

Rathausplatz 4

Am Wall 9

Elbstraße 7

Elbstraße 13

Torstraße 29

Geschichtsdenkmale
VVN-Gedenktafel von 1950 in der Goethestraße 25 an die letzte jüdische Einwohnerin von Dömitz, Anna Wolfenstein, die 1942 von der Gestapo in das KZ Theresienstadt deportiert wurde und dort ums Leben kam
Gedenkstein von 1949 auf dem Slüterplatz (zu DDR-Zeiten Ernst-Thälmann-Platz) für den 1944 im KZ Buchenwald ermordeten Arbeiterpolitiker Ernst Thälmann
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehrsanbindung
Bahnhofsgebäude in Dömitz

Westlich der Stadt liegt die Straßenbrücke Dömitz, auf der die Bundesstraße 191 (Ludwigslust–Dannenberg (Elbe)) die Elbe überquert; es ist die einzige Brücke zwischen Lauenburg/Elbe und Wittenberge. Durch Dömitz führt außerdem die Bundesstraße 195 (Boizenburg/Elbe–Wittenberge).

Zu Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Eisenbahnbrücke über die Elbe an der Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz zerstört und damit die Verbindung zwischen den Knotenpunkten Uelzen und Ludwigslust unterbrochen. Ab diesem Zeitpunkt war der Bahnhof Dömitz nur Endpunkt einer Nebenbahn. Völlig eingestellt wurde der Personenverkehr der Bahnstrecke Ludwigslust–Dömitz im Mai 2000. Die nächsten Bahnhöfe liegen jetzt im 14 Kilometer entfernten niedersächsischen Dannenberg (Elbe) und im 34 Kilometer entfernten Ludwigslust.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Joachim Slüter (um 1490–1532), Geistlicher und Reformator
Heinrich Carl Meinig (1736–1812), hanseatischer Gesandter in Kopenhagen
Friedrich Plener (1798–1864), Königlich Hannoverscher Wasserbauingenieur, Oberbaumeister und Redakteur
Karl von Waldow und Reitzenstein (1818–1888), konservativer Reichstags- und Landtagsabgeordneter
Ludwig Kreutzer (1833–1902), Autor
Paul Bard (1839–1927), evangelisch-lutherischer Geistlicher
Hermann Koch (1856–1939), Maler
Johannes von Karpf (1867–1941), Seeoffizier und Schiffskommandant
August Schlettwein (1868–1916), Verwaltungsjurist und Amtmann
Adolf Schlettwein (1872–1939), Jurist und Staatsbeamter
Gustav Spangenberg (1884–1972), Jurist und Oberkirchenratspräsident
Karl Müller (1896–1966), Landwirt und Politiker (DP, FVP)
Paul Reichert (1902–1978), Politiker, Landtagsabgeordneter (DDP, CDU)
Arthur Lange (1906–1972), Kommunist und NSDAP-Opfer
Hans Sixtus (1907–1975), Brauerei-Manager und Verbandsfunktionär
Dietrich Spangenberg (1922–1990), deutscher Politiker (SPD)
Hartmut Brun (* 1950), Publizist und Literaturforscher
Henry Gawlick (* 1958), Direktor des Museums für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alte Synagoge in Hagenow
Weblinks
 Commons: Dömitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Dömitz – Reiseführer
 Wikisource: Topographia Saxoniae Inferioris:Dömitz – Quellen und Volltexte
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Dömitz im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.