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Geschichte

Die ältesten archäologischen Hinweise auf eine Besiedlung in oder bei Durmersheim stammen aus der späteren Bronzezeit, der sog. Urnenfelderkultur (ca. 1300–750 v. Chr.) und nachfolgend aus der sog. Latenèzeit (ca. 500 v. Chr. bis zur Zeit Christi Geburt). Aus römischer Zeit liegen Anzeichen einer bedeutenderen Ansiedlung vor. Ein 1959 entdecktes Gräberfeld aus der der alemannisch-fränkischen Zeit um 600 n. Chr. zeigt, dass sich nach der Völkerwanderung und dem Untergang des Römischen Reiches hier wieder Menschen dauerhaft niedergelassen haben. Auf jene Zeit verweist auch der Ortsname mit der Endung -heim (fränkische Ortsendung).
Die älteste schriftliche Erwähnung Durmersheims stammt aus dem 10. Jahrhundert. Damals hatte das im Elsass gelegene Kloster Weißenburg Besitz in Durmersheim. Zu einem nicht exakt angegebenen Zeitpunkt – wohl um 950 – wurde dieser Besitz (wie auch an vielen anderen Orten) durch Beauftragte des Klosters visitiert und beschrieben. Das Kloster Weißenburg besaß damals Eigenland („Salland“), die Kirche samt zugehörigem Zehntrecht sowie 14 Knechtshöfe, von denen allerdings 10 brach lagen (wahrscheinlich infolge der Ungarneinfälle, die zu Beginn des 10. Jahrhunderts weite Teile Südwestdeutschlands verwüsteten). Wann und wie das Kloster Weißenburg zu diesem Besitz gekommen war, lässt sich mangels schriftlicher Quellen nicht mehr aufweisen, vermutlich durch Schenkung lokaler Großgrundbesitzer, wie sie auch andernorts belegt sind. Im Jahr 985 eignete sich Herzog Otto I. aus dem Geschlecht der Salier den Weißenburger Besitz in Durmersheim und 67 weiteren Orten an („Salischer Kirchenraub“). In einer rund 300 Jahre später von Abt Edelin angefertigten historischen Notiz wird dieser Vorgang beschrieben, dabei allerdings nicht ganz korrekt auf das Jahr 991 bezogen. Konkret ging dieser Vorgang so vor sich, dass die mächtigen Salier das Kloster Weißenburg zwangen, ihnen diese Besitztümer als Lehen zu übertragen. Als Lehnsträger wird auch der Sohn des Herzogs Otto, Graf Konrad, urkundlich bezeugt. In der Nachfolge der Salier dürften diese Lehen wohl an die Staufer gelangt sein, auch wenn es hierfür keinen urkundlichen Beleg gibt.

Am Ende des 13. Jahrhunderts schließlich gelang es dem aufstrebenden Geschlecht der Markgrafen von Baden, Durmersheim ihrem Territorium einzuverleiben. Rudolf I. von Baden gilt als Förderer von Kirchen und Klöster, so gehen das 1250 erbaute Seitenschiff und der Katharinenchor mit seinen berühmten Fresken der Wallfahrtskirche Bickesheim auf ihn und seine Ehefrau Kunigunde von Eberstein zurück.
Bis zum Ende der Monarchie in Deutschland, also bis zum Jahr 1918, besaßen die badischen Markgrafen bzw. (seit 1806) Großherzöge die Herrschaft über Durmersheim. Die badischen Markgrafen besaßen bei Durmersheim auch ein kleines Schloss, die Rohrburg, die im 18. Jahrhundert verfiel und um 1770 abgerissen wurde.

Durmersheim Hauptstraße beim Gasthaus „Engel“
Straßenbild
Erschließung des Ortes

Der alte Ortskern von Durmersheim liegt am Rand des Hochgestades. Seit dem 18. Jahrhundert nahm die Bevölkerung stark zu und der Ort dehnte sich in nördliche Richtung aus, Richtung Bickesheim. Würmersheim gehörte kirchlich schon lange zu Durmersheim, war aber bis 1972 politisch selbständig.
Bedeutend gewachsen ist Durmersheim erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Zum einen kamen viele Vertriebene auf der Suche nach einer neuen Heimat. In der Nachbargemeinde Malsch waren noch mehr ehemalige Sudeten, als in Durmersheim.
Dadurch wuchs Durmersheim enorm – ein Wachstumstrend, der bis heute anhält. Alles fing damit an, dass das Gebiet nördlich der Triftstraße erschlossen wurde, bis zur Hans-Thoma-Straße. Auch westlich der B 36 wurde gebaut.
In der nächsten Stufe wurde das Gebiet nördlich der Hans-Thoma-Straße bebaut, der Nordring entstand. Die Gemeinde war nun fast doppelt so groß wie vor hundert Jahren.
Bei der Verwaltungsreform wurde Würmersheim eingemeindet. Damals kamen rund 1200 Einwohner dazu.

Dort wurden auch neue Baugebiete erschlossen, 1993 das TG I, 2002 das TG II und 2005 das TG III. Würmersheim ist jetzt mehr als doppelt so groß wie noch vor 30 Jahren.
In Durmersheim wurde als letztes größere Baugebiet das Gebiet „Auf den Heilberg“ ausgewiesen, ein Ort, wo Durmersheim mitunter am städtischsten geprägt ist. Dort ist auch das Zentrum-Nord, mit zahlreichen Supermärkten. Das alte Zentrum ist entlang der Hauptstraße – zwischen der Kirche Maria Bickesheim und der südlichen Kirche St. Dionys. Dort befinden sich viele Läden, von Tankstellen über Schreibwarengeschäfte, und immer mehr kommen dazu.
In absehbarer Zeit soll noch ein Mischgebiet Richtung Bietigheim erschlossen werden und das Gewerbegebiet südlich der Malscher Straße vergrößert werden.
Auch zwei Neubaugebiete sind geplant, eines Richtung Bietigheim, und eines östlich des neuen TG III. Die Umsetzung wird aber noch einige Zeit dauern.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1974 wurde Würmersheim nach Durmersheim eingemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter.

Einwohnerentwicklung in Durmersheim 1683–2010

Jahr Einwohner
1683 ca. 150
1733 567
1804 748
1813 1005
1833 1459
1834 1519
1857 2057
1863 2188
1865 2355
1885 2722
1910 ¹ 4071
1939 ¹ 4678
Jahr Einwohner
1950 ¹ 4.913
1961 ¹ 6.351
1970 ¹ 9.355
1987 ¹ 10.368
1991 10.903
1995 10.980
2002 11.574
2005 11.797
2010 12.189
2015 12.199

¹ Volkszählungsergebnis

Maria Bickesheim
Religionen

Neben zwei römisch-katholischen und der evangelischen Pfarrgemeinde gibt es in Durmersheim auch eine neuapostolische Kirche. Bis zum 5. September 2010 hatte der Orden der Redemptoristen eine Niederlassung in Durmersheim, das Redemptoristenkloster Maria Bickesheim. Die Wallfahrt zum Gnadenbild Maria Bickesheim wird heute von zwei Diözesanpriestern betreut.

Maria Bickesheim Luftbildaufnahme
Politik
Gemeinderat

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 brachte folgendes Ergebnis:[4]

Partei / Liste Stimmenanteil G/V %p Sitze G/V
CDU 37,0 % − 4,7 8 − 2
FW 16,4 % + 3,8 4 + 1
SPD 22,7 % − 0,1 5 ± 0
BuG* 23,9 % + 23,9 5 + 5

* Wählervereinigung Bürgerliste und Grüne

Bürgermeister

Andreas Augustin ist seit 2006 der Bürgermeister von Durmersheim. Er wurde 2014 mit 54,38 % der Stimmen wiedergewählt.

Wappen

Ein Wappen der Gemeinde Durmersheim ist seit 1555 belegt. Das heutige Wappen beruht auf einem Entwurf des Badischen Generallandesarchives von 1900 und wird seit 1901 verwendet. Dieses Wappen zeigt in gespaltenem Schild auf der (heraldisch gesehen) linken Seite einen Krummstab (wohl als Reminiszenz an den Besitz verschiedener Klöster in Durmersheim) und rechts die badischen Landesfarben Gelb-Rot-Gelb.

Gemeindepartnerschaften

Durmersheim ist verschwistert mit den Städten Chennevierès (seit 1975) und Littlehampton (seit 1988). Beide unterhalten auch eine Partnerschaft untereinander, so dass sich eine Dreieckspartnerschaft Durmersheim-Littlehampton-Chennevierès ergibt.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur
Straßen

Die Bundesstraße 36 (Mannheim–Lahr/Schwarzwald) führt in nördliche Richtung nach Rheinstetten und Karlsruhe, in südliche Richtung nach Bietigheim, Ötigheim und Rastatt. In die anderen oben genannten Nachbarorte führen Landstraßen.

2006 wurde der Verkehr auf der neuen B 36-Ortsumgehung von Bietigheim, Durmersheim und Ötigheim freigegeben. Für den Bau der rund 9,7 Kilometer langen Umfahrung hatte der Bund rund 36 Millionen Euro investiert. Hinzu kamen noch rund 14 Millionen Euro von der Deutschen Bahn AG. Mit der neuen B 36 wurde für die drei Kommunen eine Senkung um mehr als 70 Prozent der vorherigen Verkehrsbelastung von über 20.000 Fahrzeugen pro Tag prognostiziert, sowie eine höhere Verkehrssicherheit und weniger Lärm- und Abgasimmissionen insbesondere durch den Schwerlastverkehr.

Bahnverkehr

Durmersheim hat zwei Haltepunkte an der Rheinbahn (Karlsruhe–Rastatt), Durmersheim Bahnhof und Durmersheim Nord, die von der S7 und S8 der Stadtbahn Karlsruhe bedient werden. Sie befinden sich im Osten der Stadt. Zwischen 6 Uhr morgens und 1:30 Uhr nachts fährt durchschnittlich zweimal pro Stunde eine Bahn. Auf der gleichen Schienentrasse verkehren darüber hinaus IC-, ICE- und Güterzüge, die allerdings nicht in Durmersheim halten. Nach der Fertigstellung des Rastatter Tunnels soll der Fernverkehr über eine eigene Trasse etwa 300 m östlich der jetzigen geführt werden. Diese liegt einige Meter unter dem Bodenniveau, parallel zur B 36. Dies soll die Lärmimmissionen senken und eine Stadtentwicklung in die östliche Richtung ermöglichen.

Der Plan, die S2 von Rheinstetten nach Durmersheim zu verlängern und somit den Nahverkehr zwischen diesen beiden Orten zu verbessern, wird zur Zeit (Stand 2016) nicht mehr verfolgt.

Darüber hinaus ist die Buslinie 222 bedeutend. Sie verbindet nicht nur Durmersheim mit Rastatt und Karlsruhe (Entenfang), sondern auch zahlreiche Nachbarorte (Au am Rhein, Elchesheim-Illingen, Steinmauern). Am Wochenende fahren Anruftaxen statt der Busse.

Brückenbauwerke

In Durmersheim befinden sich zwei Brücken überregionaler Bedeutung. Die nördliche Federbachbrücke befindet sich auf der Höhe einer historischen Furt, welche Au am Rhein und Würmersheim mit Bickesheim verband. Sie wurde schon in der Renaissance von vielen Händlern und Pilgern benutzt, welche das Kloster oder den Marktplatz besuchten. Im Kaiserreich wurde die ursprüngliche Brücke durch eine Stahlbrücke mit einer asphaltierten Fahrbahn ersetzt. Diese Straße heißt heute Pilgerstraße und verdeutlicht die historische Funktion dieser Brücke. Daneben befinden sich ferner der Bauhof und ein Wohnquartier für Flüchtlinge.

Fast genauso bedeutend ist die südliche Federbachbrücke bei „Klein-Manhattan“. Sie ist nicht ganz so imposant wie ihr nördliches Pendant, in ihrer Funktion allerdings nicht weniger wichtig. Für viele Elchesheimer ist sie nützlich, um zur wichtigen B36 zu gelangen. Auch die Buslinie 222 (Rastatt–Karlsruhe) überquert diese Brücke, weshalb sie bereits vielen Schulkindern ein Begriff ist und als Sehenswürdigkeit wahrgenommen wird.

Im Jahre 2014 kam es zu einem Verkehrsunfall, wodurch die nördliche Federbachbrücke im Berufsverkehr gesperrt werden musste. Die Folge waren kilometerlange Rückstaus bis nach Würmersheim und eine Überlastung der südlichen Federbachbrücke. Teilweise betrugen die Wartezeiten über 80 Minuten, was für eine Kleinstadt wie Durmersheim rekordverdächtig ist.

Bildung

Auf dem Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium kann das Abitur abgelegt werden. Daneben gibt es eine Realschule, mit der Hardtschule eine Grund- und Hauptschule und zwei reine Grundschulen. Die Hildaschule als Förderschule für lernbehinderte Kinder und Jugendliche wurde nach dem Schuljahr 2007/08 geschlossen. Außerdem gibt es fünf römisch-katholische und einen gemeindlichen Kindergarten.

Sport

Es gibt in der Gemeinde Durmersheim etwa zehn reine Sportvereine, von denen der TuS Durmersheim (Turn- und Sportverein mit den Abteilungen Basketball, Handball, Ju-Jutsu, Leichtathletik, Radsport, Tischtennis, Turnen und Volleyball) der größte ist. Die erste Herrenmannschaft der Abteilung Volleyball des TuS spielt seit den 1960er Jahren in den höheren deutschen Ligen, zurzeit in der 2. Bundesliga und daher kann Durmersheim als Volleyball-Hochburg bezeichnet werden. Nationale Spitze ist die Motoballmannschaft MSC Comet Durmersheim.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen

Im alten Ortskern gibt es ein Heimatmuseum.

Bauwerke
Innenansicht Maria Bickesheim

Die Bickesheimer Kirche zählt zu den bekanntesten Kirchen in der Umgebung. Ihre Ursprünge reichen bis mindestens ins 13. Jahrhundert zurück; ihr heutiges Aussehen erhielt sie aber erst in den Jahren 1908/09. Im Katharinenchor dieser, weitgehend barock ausgestatteten, Wallfahrtskirche befinden sich, im Jahre 1908/09 freigelegte, Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die zu den bedeutendsten und wertvollsten im Oberrheingebiet gehören. An der Kanzelsäule ist auch das älteste in Stein gehauene badische Wappen (13. Jahrhundert) zu sehen. Von 1925 bis 2010 gab es im Klostergebäude neben der Wallfahrtskirche eine Niederlassung der Redemptoristen. Die Kirche liegt am Übergang von Hochgestade zum Tiefgestade und ist etwa 30 m vom dortigen Federbach entfernt.

Zwischen Durmersheim und Würmersheim verläuft eine Überlandleitung, die von überregionaler Bedeutung ist. Sie hat eine Spannung von ca. 220 kV.

Planetenweg
Sonnenmodell des Planetenwegs vor dem Rathaus Durmersheim

Seit Januar 2001 gibt es in Durmersheim Arbeitsgruppen der Agenda 21, die auf lokaler Ebene ehrenamtlich für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde arbeiten. Auf Initiative einer der Agenda-Gruppen wurde vor einigen Jahren der Plan der Schaffung eines „Planetenwegs“ aufgenommen und, auch mit Hilfe der „Sternfreunde Durmersheim“, realisiert. Der Planetenweg veranschaulicht die Größe, Struktur und Weite unseres Sonnensystems mit Hilfe einer maßstäblichen Verkleinerung um den Faktor eins zu einer Milliarde. Das Modell der Sonne als Ausgangspunkt hat seinen Standort auf dem Rasen vor dem Rathaus von Durmersheim. Bei dem gewählten Maßstab hat die Sonne einen Durchmesser von 1,4 Meter. Das Modell der Erde hat einen Durchmesser von 13 mm und ist 150 m vom Sonnenmodell entfernt. Als Trägersystem für die Planetenmodelle dienen Gabionen, die im maßstäblichen Sonnenabstand angeordnet sind. Die Modelle der äußerten (Zwerg-) Planeten, Pluto und Eris, sind dann 6 bis 10 km Luftlinie vom Sonnenmodell entfernt und liegen in Mothern auf der anderen Seite de Rheins. Mit diesem elsässischen Standort wurde der Planetenweg sogar „europäisch“ und an das Pamina-Rheinpark-Wegenetz angebunden und daher heißt er auch „PAMINA-Planetenweg“. Von der Sonne bis zum Saturn-Modell ist es ein kleiner Spaziergang, bis zum Uranus oder Pluto sind es Wanderungen von ca. 7 km einfacher Weglänge. Um bis zum Pluto- und Eris-Modell zu gelangen, kann man in Neuburgweier mit der Fähre den Rhein überqueren.

Erlebnispark

In der Weißenburger Straße befindet sich der Erlebnispark. Er ist mit dem Auto und der Buslinie 222 zu erreichen, welche zweimal pro Stunde in der Nähe der südlichen Federbachbrücke hält.

Bekannt ist der 2010 eröffnete Erlebnispark für seine Natur (Platanen und Eichen) als auch für seine Skaterplätze. Der Park ist etwa rechteckig und 80 m lang und 60 m breit.

Bickesheimer Pilgerpfad

Als „Entdeckungspfad“ innerhalb des Pamina-Rheinparks wurde, auf Initiative der lokalen Agenda 21-Gruppe, im Jahre 2012 der „Bickesheimer Pilgerpfad“ geschaffen. Dieser 18 km lange Rundweg beginnt und endet an der etwa 1000 Jahre alten Wallfahrtskirche Maria Bickesheim. Der in der Rheinebene verlaufende, mit dem ovalen „Pamina-Rheinpark-Schild“ gekennzeichnete Weg, enthält kaum Steigungen und ist daher für Wanderer und Radfahrer bestens geeignet. Er führt von Durmersheim nach Rheinstetten-Mörsch, Neuburgweier, Au am Rhein und über Würmersheim zurück zum Ausgangspunkt und dabei gilt es in Kirchen und Kapellen die Schätze kirchlicher Kunst, von der Gotik über Barock bis zur Moderne, in der Region zu entdecken. So kann man z.B. in Maria Bickesheim Fresken aus dem 14. Jahrhundert besichtigen und in Neuburgweier sind in der Kirche St. Ursula und im Friedhof Objekte des zeitgenössischen Künstlers Emil Wachter zu sehen. Der gleiche Künstler hat auch die Pfarrkirche St. Andreas in Au am Rhein ausgemalt, beachtenswert ist dort ebenfalls die, von Wachter geschaffene, große Glasrosette. Der „Bickesheimer Pilgerpfad“ führt auch an zahlreichen alten Feld- und Wegkreuzen vorbei und Teile des Wegs verlaufen vermutlich parallel zu einem mittelalterlichen Pilgerweg der vom Osten kommend, über Bickesheim und den Rhein bei Au, zum historisch bedeutsamen Kloster Weißenburg im Elsass führte.

Söhne und Töchter der Gemeinde
Josef Kary (1913–2012), Pfarrer
Arnold Spuler (1869–1937), Politiker (DNVP)
Achim Stößer (* 1963), Autor und Tierrechtler
Literatur
Martin Burkart: Durmersheim: die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner; von den Anfängen bis ins frühe 20. Jahrhundert. Durmersheim, 2002
Weblinks
 Commons: Durmersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Gemeinde Durmersheim
Pamina-Rheinpark