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Geschichte
Vor der Erwähnung Eislingens

Um 125 n. Chr. befand sich im heutigen Eislingen ein römisches Holz-Erde-Kastell (Kastell Eislingen-Salach). Sein lateinischer Name und seine Garnison sind unbekannt. Das Kastell bestand vermutlich nicht länger als bis zur Verlegung des Limes vom Filstal in das Remstal um das Jahr 159 n. Chr. Das Kastell kann die Grenze der römischen Provinzen Rätien und Obergermanien markiert haben, deren exakter Nord-Süd-Verlauf im Raum Eislingen unbekannt ist.
Um das Jahr 500 zeigten sich erste Spuren alemannischer Besiedlung. An der Gemarkungsgrenze zu Göppingen könnte der Fund einer Fibel auf eine Besiedlung im späten 3. Jahrhundert hinweisen.

Frühe Geschichte des Ortes als Isininga und Ußlingen

861 wird Eislingen erstmals in der Stiftungsurkunde des Klosters Wiesensteig als Isininga erwähnt.
Etwa 250 Jahre später hatte Württemberg erstmals Besitzungen in Ußlingen, die aber bereits um 1100 an das Kloster Blaubeuren kamen.
Das spätere Großeislingen bezieht sich auf den alten Ort Isininga, Ußlingen oder Isiningen. Kleineislingen entstand entweder erst später oder erlangte erst später einen Rang, sodass man der Siedlung einen eigenen Namen gab.

Geschichte Großeislingens

1343 kam Großeislingen (Isiningen) aus dem Besitz der Rechberger in die Abhängigkeit der Bischöfe von Würzburg. 1492 kaufte Graf Eberhard der Ältere von Württemberg ein Drittel des Ortes. Diese Beteiligung an Großeislingen blieb bis in zum Ende des Heiligen Römischen Reichs bestehen, während sich die Besitzverhältnisse im Würzburger Ortsteil deutlich chaotischer verhielten.

Die Stadtbücherei in Eislingen

1769 wurde das Eislinger Schloss durch den Freiherrn Constantin Adolph von Welden erbaut.
Im Lauf der Zeit bis 1803 erlebte Großeislingen bald mehrfach wechselnde und aufteilende Herrschaften, so dass zwischendurch bis zu drei Bestandteile des Dorfes existierten und der Ort lange Zeit als Territorium non clausum (wörtl.: nicht abgeschlossenes Gebiet) anzusehen war, bei dem die Rechte Württembergs mit reichsritterschaftlichen und Würzburger Rechten sich überschnitten. Ähnliche Herrschaftsverhältnisse sind sonst vor allem in Franken bekannt. Vor 1803 befand sich der Ort überwiegend zu einem Drittel unter württembergischer und zu zwei Dritteln unter Würzburger bzw. reichsritterschaftlicher Herrschaft.
1803 kamen durch den Reichsdeputationshauptschluss die nichtwürttembergischen 2/3 des Ortes vom Besitz der Grafen Degenfeld-Schomburg an Bayern. Drei Jahre später, 1806, fiel dieses Gebiet zusammen mit weiteren Gebieten im heutigen Landkreis Göppingen durch Staatsvertrag von Bayern an das Königreich Württemberg. Der Zusammenschluss der Ortsteile von Großeislingen in der Verwaltung vollzog sich schrittweise bis zum 13. Februar 1855, als der Vereinigungsvertrag für die beiden Ortsteile wirksam wurde.

Geschichte Kleineislingens
Kleineislingen in einer Darstellung von Andreas Kieser

Kleineislingen befindet sich an der Filsstraße, einer historischen Handelsroute, die Teil eines Netzes von Handelswegen war, das Europa durchspann. Dadurch war der Ort schon sehr früh am Verkehr und am Marktgeschehen orientiert.
1492 kaufte Graf Eberhard der Ältere von Württemberg von den Hinterbliebenen des Göppinger Bürgers Werner Wernzhäuser Kleineislingen (Clein-Yslingen) mit Ausnahme eines Forstes, der im Besitz der Grafen von Helfenstein war und zunächst blieb, womit der Ort ab diesem Zeitpunkt württembergisch war und ununterbrochen blieb.

Geschichte Krummwäldens

Der Ortsteil Krummwälden wird erstmals 1275 genannt. Als Weiler der Gemeinde Großeislingen teilte er meist deren Geschichte und verblieb mit dieser bei der Vereinigung der beiden Eislingen bei der neugegründeten Stadt.

Gemeinsame Geschichte beider Eislingen vor der Vereinigung

In der Neuzeit erlebte der Ort unter anderem dank des Anschlusses an die Filstalbahn einen Aufschwung in der Industrialisierung. Der Bahnhof Eislingen (Fils) wurde 1847 in seiner ersten Form bei der Errichtung der Bahnlinie erbaut.
1873 wurde der Eislinger Turnverein gegründet.
Am 24. September 1933 wurden Großeislingen, die heutige Nordstadt, und Kleineislingen, die jetzige Südstadt, vereinigt und unter dem Namen Eislingen/Fils zur Stadt erhoben.

Geschichte der vereinten Stadt Eislingen

1940 wurde mit dem Bau der Struttsiedlung begonnen, der nach dem Krieg ab 1951 mit der angrenzenden Vogelgartensiedlung fortgeführt wurde.
Durch den Zuzug von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten wuchs die Stadt stark an und überschritt noch bis zu den 1960er Jahren die 15.000-Einwohner-Marke. Nach vollzogener Aufnahme der Flüchtlinge legte sich dieses starke Bevölkerungswachstum bald wieder.
1969 wurde das Erich-Kästner-Gymnasium eröffnet, das Schüler aus Eislingen und den Gemeinden Salach und Ottenbach aufnimmt.
Durch Beschluss vom 26. Juli 2011 hat die Landesregierung von Baden-Württemberg Eislingen mit Wirkung vom 1. Januar 2012 zur Großen Kreisstadt erklärt.[4]

Religionen
Eislingen, Federzeichnung für„Sonntagsfahrt ums Filstal“ von Margret Hofheinz-Döring

Das Christentum besteht im Eislinger Gebiet seit dem 7. Jahrhundert und man nimmt an, dass bereits zu dieser Zeit eine kleinere Kirche gebaut wurde.[5] Eislingens erste Pfarrei soll im Jahr 1348 entstanden sein.[6] Die älteste noch als Ganze bestehende kirchliche Einrichtung Eislingens wurde mit der Kapelle St. Anna zum Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und am 15. August 1513 geweiht. Diese Kapelle wird allerdings nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet.[7] Noch weiter zurück reichen jedoch die Grundmauern des Turmes von St. Markus. Dieser Teil der Kirche war zugleich auch Chorraum des Vorgängerbaus. Darin sind Fresken enthalten, die wohl aus der Zeit um 1350 stammen. Die Grundmauern darunter sind vermutlich noch älter. In Eislingen/Fils gibt es zwei aktive Evangelische Kirchengemeinden und zwei aktive katholische Kirchengemeinden mit folgenden Namen:

Evangelische Kirchengemeinden:

Christuskirche
Lutherkirche[8]

Katholische Kirchengemeinden:

St. Markus mit St. Jakobus in Krummwälden[9]
Liebfrauen.[10]

Im Altenzentrum St. Elisabeth, das vom kath. Kranken- und Wohlfahrtspflegeverein St. Markus betrieben wird, befindet sich eine Kapelle, in der katholische und evangelische Gottesdienste stattfinden.[11] Daneben gibt es in Eislingen/Fils eine Neuapostolische Kirche.[12]

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Stadt Eislingen und ihrer Vorgängergemeinden seit 1837 (Zahlen vor 1933 geben die Summe beider Eislingen wieder):

Jahr Einwohnerzahlen
1837 2.341
1844 2.240
1871 3.013
1880 3.559
1890 4.059
1900 5.305
1907 6.370
1910 7.501
1925 8.526
1933 9.139
17. Mai 1939 9.342
13. September 1950 13.399
1956 14.564
Jahr Einwohnerzahlen
1961 15.648
31. Dezember 1961 15.837
31. Dezember 1965 17.328
27. Mai 1970 18.032
31. Dezember 1975 18.570
31. Dezember 1980 18.235
31. Dezember 1985 17.810
31. Dezember 1990 17.934
31. Dezember 1995 19.294
31. Dezember 2000 19.886
31. Dezember 2005 20.446
31. Dezember 2010 20.364
31. Dezember 2015 20.177

Aufgrund seiner relativ geringen Fläche ist Eislingen die am dichtesten besiedelte Stadt im Landkreis Göppingen und eine der am dichtesten besiedelten Städte im weiteren Umland.

Politik
Bürgermeister
Schultheißen der Gemeinde Klein-Eislingen bis 1933
um 1508: Lienhard Ried
um 1591: Ulrich Ried
um 1682: Hans Ried
um 1685: Jakob Link
um 1694: Georg Engenwalt
um 1700: Georg Kellenbenz
um 1710: Adam Kötzle
um 1711: Johann Bihler und Bißer
um 1723: Leonhard Schuster
um 1736: Johannes Rupp
um 1740: Jakob Kellenbenz
um 1761: Bernhard Kötzle
um 1776: Leonhard Kötzle
um 1790: Hans Georg Blessing
um 1799: Johannes Rapp, dann Vetter und Holl
um 1830: Stübler, dann Rapp, Haug und Nieß
1868–1884: Leo (1860 von Gschwend zugezogen)
1884–1890: Kleindienst (erster Fachmann)
1890–1906: Scheer (geb. 31. März 1864 in Klein-Eislingen)
1907–1932: August Umgelter (geb. 1. Februar 1872 in Stuttgart, zuvor 17 Jahre Holzheimer Schultheiß)
Schultheißen von Groß-Eislingen (würzburgischer Ortsteil) bis 1806
um 1508: Hans Heller
um 1560: Augustin Hitzler
um 1716: Johannes Zimmermann
um 1723: Georg Zimmermann
um 1725: Johannes Rummel
um 1751: Gregor Lohrmann
um 1756: Georg Rummel
um 1769: Michael Seyboldt
um 1798: Jakob Rummel
um 1806: Anton Lechleitner
Schultheißen von Groß-Eislingen (württembergischer Ortsteil) bis 1806
um 1560: Hans Zeuner
um 1655: Jakob Link
um 1716: Jakob Kienel
um 1737: Georg Koßer
um 1753: Michael Haug
um 1766: Leonhard Weyler
um 1770: Michael Schrag
um 1796–1806: Jakob Link
Schultheißen der vereinigten Gemeinde Groß-Eislingen ab 1806
1806–1818: Jakob Link, der bereits Schultheiß des altwürttembergischen Groß-Eislingen war
1819–1833: Joseph Lieker (geb. 8. Februar 1716, gest. 24. Februar 1833)
1833–1843: Joseph Tröster (geb. 2. Oktober 1783 in Pfauhausen, Chirurg und Wundarzt)
1844–1846: Franz Joseph Rieker
1845–1866: Schrag
1866–1895: Johann Michael Schrag (auf dem Rathaus in den Armen seines Obersekretärs und Nachfolgers Vogel verstorben)
1895–1929: Julius Vogel
1930–1933: Anton Breuling (nach der Vereinigung beider Eislingen Stadtpfleger)
Bürgermeister der Stadt Eislingen 1933–2011
1933–1945: Hans Schuster (zuvor Oberkommissar im Oberamt Herrenberg), Stellvertreter 1940–1945 Stadtbaumeister und 1. Beigeordneter Gottlieb Nürk
1945: Stadtbaumeister Gottlieb Nürk (bis zum Kriegsende)
1945–1947: G. Rohrer wurde nach Kriegsende kommissarischer Bürgermeister, 1946 vom Gemeinderat bestätigt und schied am 15. Oktober 1947 aus.
1947: Amtsverweser H. Bulling
1948–1978: Erwin Meyer
1978–2010: Günther Frank (SPD)
2010–2011: Klaus Heininger (parteilos)
Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Eislingen seit 2012[13]
seit 2012: Klaus Heininger (parteilos)
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Eislingen hat 22 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[14]. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Oberbürgermeister als Vorsitzendem. Der Oberbürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 38,0 %

 %403020100

32,5 %30,5 %22,1 %15,0 %

CDUFWSPDGrüne
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4

+2,1 %p
-0,3 %p-1,2 %p-0,5 %p
CDUFWSPDGrüne

CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,5 7 30,4 7
FWV Freie Wählervereinigung 30,5 7 30,8 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,1 5 23,3 5
Grüne Die Grünen 15,0 3 15,5 3
gesamt 100,0 22 100,0 22
Wahlbeteiligung 38,0 % 41,3 %

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Silber und Blau geviert, in den oberen Feldern eine liegende Hirschstange in verwechselten Farben.“

Die württembergische Hirschstange im Wappen wurde in den Anfangsjahren nach Einführung in der üblichen schwarzen Färbung verwendet, was jedoch der heraldischen Farbregel widersprach und dieser einige Zeit später angeglichen wurde, sodass das Wappen heute die seltenere Besonderheit unter württembergischen Stadt- und Gemeindewappen aufweist, dass es eine weiß-blaue württembergische Hirschstange enthält.

Städtepartnerschaften

Eislingen unterhält seit 1989 partnerschaftliche Beziehungen zur auch von deutschen Donauschwaben besiedelten Gemeinde Villány (deutsch Wieland) im Süden Ungarns und seit 2001 zur französischen Gemeinde Oyonnax am südlichen Rand des Juragebirges.

Eislinger Zeitung

Die Eislinger Zeitung ist das Amtsblatt der Stadt Eislingen/Fils und wird jeden Donnerstag neu veröffentlicht.[15] Gedruckt wird sie von der Nussbaum Medien GmbH & Co. KG.[16] In ihr enthalten sind Nachrichten über die Stadt, amtliche Bekanntmachungen, das Vereinsleben, kirchliche Informationen, Informationen aus dem Bildungswesen und Veranstaltungen der Stadt wie z.B. ein Bericht über den Eislinger Weihnachtsmarkt.[17]

Wirtschaft und Infrastruktur
Bild von der B10
Verkehr

Eislingen ist durch die Bundesstraße 10 (Lebach–Neusäß) an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Der vierspurige Ausbau der B 10 im Bereich Eislingen wurde am 7. Juni 2006 abgeschlossen. Die Verkehrsentlastung der Innenstadt fiel jedoch nicht so stark aus, wie erhofft.

Die Filstalbahn (Stuttgart–Ulm) verbindet Eislingen mit dem Schienennetz der Bahn. Der Bahnhof Eislingen (Fils) ist Haltestation vieler Regional-Express und Regionalbahn-Züge.

Des Weiteren verkehren die Buslinien 1, 6, 16 und 17 des Omnibusverkehrs Göppingen und die RBS-Buslinien 7680 und 7688 durch Eislingen.

Bildungseinrichtungen

Neben dem Erich-Kästner-Gymnasium und der Dr.-Engel-Realschule gibt es mit der Silcherschule und der Schillerschule auch zwei Grund- und Werkrealschulen. Die Pestalozzi-Förderschule rundet das Bildungsangebot ab.
Neben den allgemeinen Bildungseinrichtungen spricht die Stadtbücherei Eislingen mit ihrem Medien- und Veranstaltungsangebot die gesamte Bevölkerung an.

Natur

Wie vielerorts im Filstal befinden sich in Eislingen zwei Sauerbrunnen, deren Benutzung für die Anwohner kostenfrei ist, in der Südstadt der 1931 gebaute Barbarossa-Brunnen und der 1982 gebaute Uhland-Brunnen in der Nordstadt am Krummufer.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Manische Sprache

In den Jahren 1940 bis 1950 eigneten sich Teile der Eislinger Jugend die aus Nordhessen stammende Rotwelschsprache Manisch als Geheimsprache an. Sie kamen vermutlich ursprünglich über fahrende Händler in Kontakt mit der Sprache.

Sinn dieser Geheimsprache war es, sich verständigen zu können, ohne dass die Eltern einen verstanden. Ebenso war ein Ziel, dass die Eislinger Jugend kommunizieren konnte, ohne dass die Jugendlichen aus der Nachbarstadt Göppingen verstehen konnten, worüber sich die Jugendlichen aus Eislingen unterhielten.

Die Geheimsprache war keinesfalls so ausgereift wie eine Nationalsprache. Das Vokabular erlaubte Unterhaltungen über Zigaretten, Bier, Tändeleien und die Polizei, und die Jugendlichen konnten so kommunizieren, dass sie einander verstanden.

Die Geheimsprache war nur in der jugendlichen Generation dieser Zeit verbreitet. Zu Ende der 1960er Jahre später sprach die nachrückende Jugend diese Sprache nicht mehr.[18]

Bauwerke
Christuskirche bei Nacht
Die St.-Anna-Kapelle (kath.)
Die St.-Markus-Kirche (kath.)
Liebfrauen-Kirche (kath.)
Die Christuskirche (ev.)
Die Lutherkirche (ev.)
Die gotische Dorfkirche St. Jakobus im Ortsteil Krummwälden (kath.; ev. Mitnutzung)
Das Eislinger Schloss, ehemaliges Sommerhaus des Freiherren Constantin Adolph von Welden, ist nach langer ungenutzter Zeit seit 1989 als Stadtbücherei wieder in Verwendung.
Das Schlosstheater, Kino- und Veranstaltungsstätte, Baujahr 1952, wurde 2012 abgerissen
Das alte Pumpwerk des Eislinger Wasserwerks von 1909.
Die „Kreiselkunst“ auf sieben der neun Kreisverkehrsanlagen in der Stadt
Die Nachbildung eines 181 Millionen Jahre alten Fischsauriers, der in der Nähe der neuen B 10 gefunden wurde (ausgestellt in der Stadthalle Eislingen)
Der Schwegler-Kreisel – Eislingens teuerstes Kreiselkunstwerk[19]
Musik

Die 2000 gegründete Punkrock-Band Itchy Poopzkid stammt aus Eislingen.

Sport

Die TSG 1873 Eislingen e.V. ist mit ca. 2.600 Mitgliedern der größte Sportverein im Landkreis Göppingen. Daneben gibt es in Eislingen drei Fußballvereine mit dem KSG Eislingen[20], dem 1. FC Eislingen[21] und dem ASV Eislingen.

In Eislingen gibt es seit 2008 einen Paintballplatz[22] der seit 2015 als offizieller Austragungsort der Deutschen Paintball Liga (DPL) für Regionalliga und Landesliga fungiert.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Götz Christoph von Degenfeld-Schonburg (1806–1895), Graf, württembergischer Offizier und Adjutant des Königs, Landtagsabgeordneter, Konvertit zum Katholizismus
Heinrich Beck (1832–1882), Gründer der Brauerei Beck’s, Bremen
Amalie Volz (1878–1962), Gründerin der ersten evangelischen Mütterschule in Württemberg
Albert Sing (1917–2008), Fußballnationalspieler und Fußballtrainer
Thomas Gruber (* 1943), Medienwissenschaftler, Intendant des Bayerischen Rundfunks 2002–2011
Karlheinz Blessing (* 1957), Manager
Weitere Persönlichkeiten
Theodor Engel (1842–1933), Theologe und Geologe, der die Schwäbische Alb untersuchte.
Josef Mühlberger (1903–1985), Schriftsteller, lebte lange Jahre in Eislingen, ihm zu Ehren werden seit 1995 alle zwei Jahre die Mühlberger-Tage des Kunstvereins Eislingen veranstaltet.
Arthur Eisenmenger (1914–2002), mutmaßlicher Urheber des Eurozeichens, lebte zuletzt in Eislingen.
Tina Stroheker (* 1948), Lyrikerin
Luigi Brogna (1961–2008), Autor, lebte den größten Teil seines Lebens in Eislingen und ist dort begraben.
Leni Breymaier (* 1961) Künkelin-Preisträgerin, SPD-Politikerin, VerDi-Landesbezirksleiterin, lebt seit 1986 in Eislingen.
Martin Baresch (* 1954), Schriftsteller
Sebastian Hafner (* 1982), Daniel Friedl (* 1982), Gründer der Band Itchy Poopzkid
Siehe auch
Vierfachmord von Eislingen
Weblinks
 Commons: Eislingen/Fils – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Groß-Eislingen in der Beschreibung des Oberamts Göppingen von 1844 – Quellen und Volltexte

dto. der zwischenzeitlich eingemeindeten Orte Klein-Eislingen

Internetpräsenz der Stadt
Infoportal für Eislingen
Einrichtung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Personen jüdischen Glaubens Familie Fleischhauer, denen in der NS-Zeit übel mitgespielt wurde. [1]