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Geschichte
Nicht genordete Karte mit dem Stedinger Land
Graf Anton Günther

Elsfleth ist mit einer ersten urkundlichen Erwähnung um 1220 einer der älteren Orte an der Unterweser. Teile des heutigen Stadtgebietes waren aber lange vorher besiedelt. Bei Elsfleth-Hogenkamp wurde einer von mehreren germanischen Siedlungsplätzen aus der römischen Kaiserzeit an der Unterweser gefunden.[4][5] Die genaue Gründungszeit des mittelalterlichen Elsfleth ist unbekannt. Bereits um 860 soll Bischof Ansgar von Bremen die erste Kirche des Ortes gegründet haben. Im 12. Jahrhundert sowie im 13. Jahrhundert, zur Zeit der Stedinger, war Elsfleth der kirchliche Mittelpunkt Stedingens.[3]

Mitte des 14. Jahrhunderts geriet Elsfleth unter die Herrschaft der Grafen von Oldenburg. 1504 wurde die St.-Nicolai-Kirche erbaut und 1690 zu ihrer heutigen Form umgebaut. Durch die Errichtung des Elsflether Weserzolls durch Graf Anton Günther erfuhr Elsfleth ab 1624 einen bedeutenden Aufschwung. Der Weserzoll wurde bis 1820 erhoben. Die Stadtrechte erhielt Elsfleth am 1. Mai 1856.[3]

Elsfleths günstige Lage am Zusammenfluss von Weser und Hunte sowie die nahegelegene Nordsee bewirkten die Verbundenheit Elsfleths mit der Seefahrt und dem Schiffbau. Sie waren außerdem ausschlaggebende Faktoren für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Elsfleths. So entwickelte Elsfleth sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts zum wichtigsten Hafen des Landes Oldenburg.[3]

Zwischen 1817 und 1833 war Elsfleth Anlaufpunkt des ersten von einem deutschen Schiffbauer gebauten und einem deutschen Reeder betriebenen Dampfschiffs Die Weser. Der Raddampfer wurde am 6. Mai 1817 in Betrieb genommen und verkehrte im Liniendienst auf der Strecke zwischen Bremen und Brake. Ab 1827 verkehrte das Schiff über Brake hinaus bis nach Geestemünde.

1875 gehörte Elsfleth zu den größten Reedereiplätzen Deutschlands. 22 Reedereien waren in Elsfleth ansässig und um die 100 Schiffe in Elsfleth beheimatet. Mehrere Werften bauten in Elsfleth Segelschiffe. Zur selben Zeit wurde das Bild des Hafens auch von den Segelschulschiffen des Deutschen Schulschiffvereins geprägt. 1832 wurde die Navigationsschule gegründet, aus der die heute noch bestehende Seefahrtsschule hervorging.[3]

Elsfleth erlebte seinen wirtschaftlichen Niedergang durch das Aufkommen von Dampfschiffen. Die angesiedelten Werften konnten nicht schnell genug vom Bau von Holzschiffen auf den Bau von Eisenschiffen umstellen, wodurch der Schiffbau zum Erliegen kam.

Heute wird Elsfleth durch zahlreiche Unternehmen geprägt, darunter einen Schiffbaubetrieb, ein Verpackungsmittelwerk sowie einige Reedereien.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurde die ehemals selbstständige Gemeinde Moorriem, bestehend aus Neuenbrok, Bardenfleth und Altenhuntorf, eingemeindet.[6] Sie war um 1050 als Moormarschsiedlung entstanden. Elsfleth gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der infolge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.

Ausgliederungen

Am 1. März 1974 wurden die rechts der Weser gelegenen Gebiete an die Gemeinde Schwanewede (Landkreis Osterholz) abgetreten.[6]

Ortsname

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1220 Elsflete, 1285 Elsvlete und 1383 Elsfleth. Der Ortsname und dessen Überlieferung seit 1220 ist eine Zusammensetzung aus else, also Erle und vlêt für Gewässer.[7]

Politik
Stadtrat

Der Rat der Stadt Elsfleth besteht aus 22 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 8.001 und 9.000 Einwohnern.[8] Die 22 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem die hauptamtliche Bürgermeisterin Brigitte Fuchs.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[9]

Partei  Anteilige Stimmen  Anzahl Sitze  Veränderung Stimmen  Veränderung Sitze
CDU 34,67 % 8 +0,2 % 0
SPD 33,88 % 7 +0,52 % 0
Unabhängige Wählergemeinschaft Elsfleth (UWE) 9,76 % 2 +0,61 % 0
FDP 9,06 % 2 -1,45 % 0
Bündnis 90/Die Grünen 8,65 % 2 -1,4 % 0
Linke 3,94 % 1 +1,51 % 0

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 58,37 %[9] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[10] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 11. September 2011 lag die Wahlbeteiligung bei 57,53 %.

Bürgermeister

Am 11. September 2016 wurde die parteilose Brigitte Fuchs zur hauptamtlichen Bürgermeisterin gewählt. Sie konnte sich mit 54,48 Prozent der Stimmen gegen zwei Gegenkandidaten durchsetzen. Die Wahlbeteiligung betrug 58,34 Prozent.[11] Brigitte Fuchs trat ihr Amt am 1. November 2016 an und löste ihre Vorgängerin Traute von der Kammer ab, die nicht wieder kandidiert hatte.

Wappen
Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt in der oberen Hälfte Elemente aus dem Oldenburger Wappen. In der unteren Hälfte wird links ein Schiffskutter abgebildet, der die Wichtigkeit des Fischfangs und der Fischverarbeitung für die Stadt symbolisiert. Der Stern über dem Schiffskutter steht für die Navigation und leitet sich von der 1832 gegründeten Navigationsschule, der späteren Seefahrtschule Elsfleth her. Der untere rechte Bereich zeigt ein Hufeisen und einen Sporen als Symbol für die traditionelle Pferdezucht in der Region. Das Wappen wurde letztmals 1974 geändert. Das davor gültige Wappen von 1911 wurde vom Großherzog von Oldenburg verliehen und zeigte im unteren Teil statt der heutigen Symbole einen Fisch.

Städtepartnerschaften

Seit dem 13. März 1999 bis Ende 2014 bestand eine Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Elsfleth und der Stadt Marstal auf der dänischen Insel Ærø. 2006 wurden die selbständigen Kommunen der Insel zu einer einzigen Verwaltungseinheit, der Kommune Ærø zusammengefasst. Die Städtepartnerschaft wurde daher am 11. Mai 2007 rückwirkend zum 1. Januar 2006 in eine Städtepartnerschaft mit der neuen Kommune Ærø umgewandelt.[12] Zum Jahresende 2014 wurde diese Städtepartnerschaft von dänischer Seite aufgekündigt.[13]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
St.-Nicolai-Kirche Elsfleth
Denkmal des Schwarzen Herzogs, Detail
Huntesperrwerk
Bahnübergang am Hafen mit Denkmal
Hafen mit Schulschiff
Museen

In Elsfleth befindet sich eine Außenstelle des Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser. Die Außenstelle des kurz Schiffahrtsmuseum Unterweser genannten Museums wurde am 14. März 2010 in der ehemaligen Villa Steenken eröffnet und trägt heute die Bezeichnung Haus Elsfleth. Das Museum zeigt in der Bürgervilla aus den 1890er Jahren die maritime Entwicklung der Stadt Elsfleth mit den Schwerpunkten Boots- und Schiffbau, regionale Schifffahrt auf der Unterweser, Elsflether Heringsfischerei, nautische Ausbildung, Chronometerbau sowie weitere maritime Themen.[14] Seit 2010 ist das Museum eine Station der Route der Industriekultur im Nordwesten.[15]

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke

Elsfleth

Ev.-luth. St.-Nicolai-Kirche, 1504 erbaut, 1690 erweitert (eine der wenigen Winkelkirchen in Deutschland)
Rathaus von 1624
Ehem. Jagdschloss der Grafen von Oldenburg, errichtet ab 1657
Segelschulschiff Großherzogin Elisabeth
Huntesperrwerk
Schiffsführungssimulator (Hochschule)
Planetarium (Hochschule)
Technisches Denkmal Hubbrücke Huntebrück
Kraftwerk Huntorf, erstes Druckluftspeicherkraftwerk der Welt
Vor Elsfleth, zwischen der Hunte und der Weser liegt die Flussinsel Elsflether Sand

Altenhuntorf

Die ev.-luth. barocke St.-Jacobi-Kirche zu Altenhuntorf in Butteldorf wurde 1732 aus Backstein erbaut, der freistehende Glockenturm stammt von 1685.

Bardenfleth

Die ev.-luth. St.-Anna-Kirche in ist ein Fachwerkbau von 1620. Bemerkenswert ist die barocke, blaue Rankenbemalung der flachen Decke von vermutlich 1731.

Neuenbrok

Die ev.-luth. neogotische St.-Nikolai-Kirche stammt von 1863.
Sport

Der am 1. Juni 1862 gegründete Elsfether Turnerbund von 1862 (ETB) ist mit rund 1.300 Mitgliedern der größte Verein der Stadt. 2002 fusionierte der ETB mit dem Elsflether Tennisverein. Das Sportangebot umfasst die Bereiche Ballsport und Turnen sowie Schwimmen, Fitness, Tanzen, Wandern, Leichtathletik, Gesundheitssport und Karate.[16] Überregional bekannt ist der Verein durch seine Handballabteilung. Die beiden Seniorenmannschaften der 1. Damen und Herren spielen jeweils in der viertklassigen Handball-Oberliga Nordsee. [17] Die Heimspiele der Handballer werden in der Stadthalle Elsfleth ausgetragen.[18] Weitere Vereine sind der Eisenbahner SV Elsfleth, der TuS Elsfleth v. 1945, der Schützenverein Elsfleth sowie der Segelclub Weserstrand Elsfleth. Alle Vereine sind Mitglied im Kreissportbund Wesermarsch.[19]

Regelmäßige Veranstaltungen

Aus dem Elsflether Veranstaltungskalender sind die folgenden regelmäßigen Veranstaltungen mit großer regionaler bzw. überregionaler Bekanntheit erwähnenswert:

Mai: Elsflether Seefahrtstage – Hafenfest mit Traditionsschiffen (alle zwei Jahre)
Juni: Elsflether Stadtfest
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Elsfleth liegt an der Bahnstrecke Hude–Nordenham, die seit Mitte Dezember 2010 in die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen einbezogen ist.
Durch Elsfleth verläuft die Bundesstraße 212.
Elsfleth liegt am Zusammenfluss der Bundeswasserstraßen Weser und Hunte, die hier im Geltungsbereich der Seeschiffahrtsstraßenordnung liegen.

Unternehmen
Werften, Reedereien, Schiffsausrüster

In Elsfleth waren und sind traditionell Werften, Reedereien und Schiffsausrüster ansässig, so die Ahlers Werft und die Elsflether Werft von 1916, die sich an der Hunte befindet.

Weitere Unternehmen
Das Druckluftspeicherkraftwerk wurde 1978 in Elsfleth-Huntdorf als weltweit erstes seiner Art gebaut. Es wird mit überschüssigem Grundlaststrom Druckluft in eine ausgesolte Salzkaverne gepumpt, deren Energie bei Spitzenlastbedarf zur Verfügung steht. Inzwischen gibt es weltweit nur noch ein weiteres Kraftwerk dieser Art. Um den von der Europäischen Union angestrebten Anteil von 15 % erneuerbaren Energien bis 2015 zu erreichen, muss vor allem für den unregelmäßig und oft nicht bedarfsgerecht anfallenden Windstrom eine Speichermöglichkeit gefunden werden. Der Wirkungsgrad liegt um 10 % unter dem von Pumpspeicherkraftwerken.
Die Wempe Chronometerwerke, ein wichtiger Uhrenhersteller, hatten von 1878 bis 1894 in Elsfleth ihren Sitz.
Medien

Die Stadt Elsfleth liegt im Einzugsbereich mehrerer Tageszeitungen. Dies sind die Nordwest-Zeitung mit ihrem Lokalteil „Wesermarsch-Zeitung“, der Weser-Kurier mit seiner Regionalausgabe „Die Norddeutsche“ sowie die Kreiszeitung Wesermarsch.

Historische Presse

In Elsfleth wurden zwischen 1865 und 1941 mehrere selbständige Zeitungen publiziert, die hauptsächlich für den Einzugsbereich des Amts Elsfleth zuständig waren.

Vom 1. April 1865 bis zum 29. September 1867 erschien das Elsflether Wochenblatt. Ein Unterhaltungs- u. Anzeigeblatt für Elsfleth u. Umgebung. 1867 führte es kurzfristig den Untertitel Ein Unterhaltungs- und Anzeigeblatt. Die politische Tendenz war unabhängig. Diese Zeitung ging noch 1867 in der Unterweser-Zeitung. Organ für Politik, Arbeit, Handwerk, Fabrikwesen, Handel, Schifffahrt etc. auf, die vom 1. Oktober 1867 bis zum 28. Juni 1868 erschien. Wie ihr Vorgänger wurde das Blatt in Oldenburg bei Büttner & Winter gedruckt. Die politische Tendenz war linksliberal. Alle Jahrgänge beider Zeitungen sind in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Die Elsflether Nachrichten. Unterhaltungs- u. Anzeigeblatt für Elsfleth u. Umgebung erschienen erstmals im Juli 1869, die letzte Ausgabe am 31. Mai 1941. Die politische Tendenz, zumindest bis 1933, war unabhängig und national. 1870/1871 führte das Blatt kurzfristig den Titel Nachrichten für Elsfleth und Umgebung, von 1871 bis 1933 Nachrichten für Stadt und Amt Elsfleth, von 1933 bis zur Einstellung Nachrichten für Stadt Elsfleth und Umgebung. Die Zeitung wurde von 1869 bis 1874 bei G. C. v. Thülen, anschließend bei L., dann bei Hans Zirk gedruckt. Die Jahrgänge von 1879 bis 1940 sind in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert.

Bildung
Schulen
Grundschule Elsfleth, Alte Straße
Grundschule Lienen, Am Liener Deich
Grundschule Moorriem, Eckfleth
Oberschule Elsfleth, Wurpstraße
Berufsbildende Schule Wesermarsch, Rittersweg, für die Ausbildung in sozialpädagogischen Berufen
Berufsbildende Schule Wesermarsch, An-der-Weinkaje, für die Ausbildung in Schifffahrtsberufen
Fachhochschule
Fachbereich Seefahrt der Jade Hochschule; Studienrichtungen Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft, Internationales Transportmanagement und Nautik (Wachoffizier – Kapitän)
Die Diplom- bzw. heute Bachelorstudiengänge, u.a. Dipl.-Wirtsch-Ing. (FH) bzw. Bachelor of science, können mit einem Masterstudiengang ergänzt werden. Das Angebot zeichnet sich durch Auslandssemester (GB, USA, Neuseeland, Spanien, Südafrika etc.) und einen praktischen Bezug zur internationalen Logistik und Schifffahrt aus.
Sonstiges
Elsfleth verfügt über einen tidefreien Sportboothafen und Anlegemöglichkeit für Sportboote in der Nähe des Stadtkerns.
Es bestehen wegen der langen Reederei- und Nautiktradition zwei nautische Verbindungen:
Nautische Kameradschaft (NK) „Visurgis“
Nautische Verbindung (NV) „Roter Sand“
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Horst Werner Janssen (1933–2017), Reeder und Mäzen
Niels Stolberg (* 1960), Mitbegründer der Beluga Shipping GmbH[20]
Joachim Wiesensee (1935–2009) Steuerbevollmächtigter und Politiker (CDU), seit 1974 in Elsfleth.
Söhne und Töchter der Stadt
August Hullmann (1826–1887), Reichsgerichtsrat und Reichstagsabgeordneter
Oltmann Johann Dietrich Ahlers (1848–1910), Reedereidirektor der Deutschen Dampfschifffahrts-Gesellschaft „Hansa“.
Peter Friedrich Nicolaus Meyer (1853–1923), oldenburgischer Abgeordneter und Regierungspräsident des Fürstentums Lübeck
Hugo Köster (1859–1943), Verwaltungsjurist in Oldenburg und Preußen, Bürgermeister von Berlin – Zehlendorf
Friedrich Bolte (1860–1940), Direktor der Hamburger Navigationsschule
Anna Feilner (1863–1929), Hoffotografin in Oldenburg
Johann Lubinus (1865–1937), Arzt und Nestor der Krankengymnastik
Paula Sedana Schiff-Magnussen (1871–1962), Malerin in Worpswede, Paris und Düsseldorf
Julius Preuß (1885–1954), Nautiker, Leiter der Seefahrtsschule Bremen
Heinrich Thümler (1887–1969), Politiker der NSDAP
Karl Schröder (1890–1966), Steuerberater und Politiker (SPD)
Heinrich Kloppenburg (1903–1986), evangelischer Theologe
Erich Zander (1906–1985), Jurist, Bremer Senator (CDU)
Helmut Behrens (1915–2000), Professor für anorganische Chemie
Christel Matthias Schröder (1915–1996), evangelischer Pastor und Literaturwissenschaftler
Horst Karsten (* 1936), Vielseitigkeitsreiter, Olympiamedaillengewinner
Michael Sarach (* 1953), Politiker (SPD), Bürgermeister von Ahrensburg
Thomas Schröder (* 1965), Präsident des Deutschen Tierschutzbundes
Mit Elsfleth verbunden
Graf Anton Günther (1583–1667), führte den Weserzoll ein und verhalf Elsfleth so über 100 Jahre lang zu Reichtum.
Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Oels (1771–1815); am Hafen steht das Denkmal des Schwarzen Herzogs. Es wurde 1859 zum Andenken an ihn und seine Schwarze Schar errichtet, die gegen Napoleon kämpfte und sich nach dem Gefecht bei Ölper hier und in Brake am 6./7. August 1809 nach England einschiffte
Wilhelm von Freeden (1822–1894), Mathematiker, Naturwissenschaftler, Ozeanograph und Gründer der Norddeutschen Seewarte, 1856 Lehrer und 1860 Rektor der Navigationsschule in Elsfleth
Wilhelm Schröder (Politiker, 1853) (1843–1939), oldenburgischer Landtagspräsident, Hausmann in Nordermoor
Heinrich Emil Timerding (1873–1945), Mathematiker, war um 1900 Professor an der Seefahrtsschule in Elsfleth
Bernhard Müller (1887–1970), Politiker (SPD), wohnte in Elsfleth
Joachim Wiesensee (1935–2009), Steuerbevollmächtigter und Politiker (CDU), wohnte seit 1974 in Elsfleth.
Literatur
Walter Barton: Bibliographie der oldenburgischen Presse. Teil I (Die Zeitungen) Abschnitt 2,2: Die Zeitungen der nordoldenburgischen Landkreise Friesland und Wesermarsch. (Mit 3 graphischen Darstellungen), in: Oldenburger Jahrbuch, 59. Band, 1960, S. 83–110, hier S. 109–111.
Adolf Blumenberg/Margarete Meyer: Elsfleth. Geschichte einer Stadt, erweiterte Neuauflage, Oldenburg 2006.
150 Jahre Stadtrechte Stadt Elsfleth. 1856–2006, Norden 2006.
Gerd Steinwascher: Der Elsflether Weserzoll und seine Bedeutung für die oldenburgische Geschichte, Oldenburg 2005.
Eik F. F. Reher: Elsfleth und der Schwarze Herzog. Zur Erinnerung an den 6. und 7. August 1809, dem Ende des Zuges der „schwarzen Schar“ quer durch Deutschland in Elsfleth, Oldenburg 1999.
Stefan Hartmann: Studien zur Oldenburgischen Seeschiffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in: Hansische Geschichtsblätter, 94. Jg., 1976, S. 38–80.
Jürgen Meyer: Oldenburger Schiffahrtschronik, Beiträge zur maritimen Geschichte von Brake und Elsfleth 1870–1930. Isensee, Oldenburg 1996, ISBN 3-89598-314-4. 
Kai Mückenberger, Elsfleth-Hogenkamp: Archäologische Funde des 1. Jahrtausends n.Chr. am Zusammenfluss von Hunte und Weser, Rahden 2013.
Weblinks
 Commons: Elsfleth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Kurzer Überblick über die Stadtgeschichte Elsfleths
Historische Zeitungen des Landkreises Wesermarsch im online-Katalog der Landesbibliothek Oldenburg