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Geschichte

Erste Siedlungsspuren im Stadtgebiet sind bis in die Jungsteinzeit zurückzuführen. Aus der römischen Zeit stammen Spuren eines Landhauses. Ab dem Ende des 4. Jahrhunderts weist das fränkische Gräberfeld von Eltville westlich des Ortes beim Hof Drais auf eine kontinuierliche Besiedlung hin. Ein fränkischer Königshof war Ausgangspunkt für die Entwicklung des heutigen Ortes. Dessen erste urkundliche Erwähnung als Altavilla ist in der Vita Bardonis, der Lebensbeschreibung des im Jahre 1051 verstorbenen Erzbischofs Bardo von Mainz erhalten geblieben. Zu dieser Zeit gehörte der Königshof schon dem Erzstift Mainz. Die Pfarrkirche bestand vermutlich schon unter Erzbischof Friedrich (937-954).

Schon 1313 war das Dorf mit einer Mauer befestigt. 1329 begann der Bau der erzbischöflichen Burg und der Bau der Stadtmauer. Am 23. August 1332 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer auf Ersuchen des Erzbischofs Balduin von Trier und Verweser des Mainzer Erzstifts, die Stadtrechte an Eltville. Mit der Fertigstellung der Kurfürstlichen Burg 1347 war Eltville bis 1480 Residenzort der Mainzer Erzbischöfe. Damit wurde Eltville wiederholt zu einem Schauplatz der damaligen Auseinandersetzungen zwischen Papst und Kaiser um die Besetzung des Heiligen Stuhles von Mainz. Diese gipfelten zuletzt in der Mainzer Stiftsfehde. Nach Weggang des kurfürstlichen Hofstaats war Eltville nur noch Hauptort des Rheingaus.

Die Stadt weist etliche historische Adelshöfe auf, so den Stockheimer Hof der Freiherren Langwerth von Simmern (heute Sitz des Weinguts Langwerth von Simmern), die Burg Craß und den Eltzer Hof der Grafen von Eltz. Die Kurfürstliche Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg 1635 von den Schweden bis auf den Wohnturm zerstört.

Historische Namensformen

Historisch dokumentierte Erwähnungen des Ortes sind:[4]

Altavilla (1060–1084)
Eltivile (1148)
Altevile (1151)
Eltevil (1350)
Ellfeld (15. Jahrhundert)
Eltville (1812)
Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Juli 1972 die zuvor selbständige Gemeinde Hattenheim[5] auf freiwilliger Basis und am 1. Januar 1977 die zuvor selbständigen Gemeinden Erbach (Rheingau), Martinsthal und Rauenthal per Gesetz in die Stadt Eltville (Rhein) eingegliedert.[6][7]

Religionen

Jeder der fünf Stadtteile von Eltville hat je eine katholische Kirchengemeinde. Diese sind im Pastoralen Raum der Kirchengemeinden Rauenthal – Martinsthal – Niederwalluf – Oberwalluf – Kiedrich – Eltville – Erbach – Hattenheim – Hallgarten – Oestrich – Mittelheim und Winkel[8] zusammengeschlossen. Die evangelischen Christen der Stadt sind auf drei Kirchengemeinden verteilt. In Eltville und Erbach gehören sie zur Evangelischen Kirchengemeinde TRIANGELIS Eltville-Erbach-Kiedrich.[9] Die Gemeinde besitzt mit der von Prinzessin Marianne von Preußen im Jahr 1861 gestifteten Johanneskirche die älteste evangelische Kirche im oberen Rheingau. Die evangelischen Hattenheimer gehören zur Evangelischen Kirchengemeinde Oestrich-Winkel.[10] Und in Martinsthal und Rauenthal zählen sie zur Evangelischen Heilandsgemeinde Walluf Martinsthal Rauenthal.

Seit dem 14. Jahrhundert waren in Eltville jüdische Einwohner bezeugt, wenn auch mit zeitlichen Unterbrechungen. Die Entstehung der neuzeitlichen jüdischen Gemeinde schlug sich in einer Synagogenordnung von 1787 nieder. 1831 wurde die Eltviller Synagoge eingeweiht. Die Gemeinde bestand bis in die Zeit des Nationalsozialismus 1938.[11] Der Jüdische Friedhof Eltville von 1896/97 neben dem städtischen Friedhof der Kernstadt Eltville ist noch vorhanden.

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[12] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[13][14]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

      

Insgesamt 37 Sitze SPD: 7 Grüne: 6 BL: 2 FDP: 3 CDU: 16 FEB: 3

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,4 16 40,3 15 44,0 16 45,5 17
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,7 7 25,2 9 30,1 11 29,2 11
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 15,8 6 18,9 7 9,8 4 10,7 4
FEB Für Eltville – Bürgerbewegung 7,7 3 5,7 2
FDP Freie Demokratische Partei 7,4 3 5,2 2 5,0 2 5,2 2
BL Bürgerliste 6,0 2 4,7 2 7,0 3 5,4 2
REP Die Republikaner 4,1 1
WOK Wählergemeinschaft Opitz-Kaldenberg 4,0 1
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 52,1 50,3 54,4 51,3

Rathaus in der Gutenbergstraße (früheres Postamt)
Ortsbild von Erbach
Ortsbild von Hattenheim
Ortsbild von Martinsthal
Ortsbild von Rauenthal
Bürgermeister

Der seit 1. September 2006 amtierende Bürgermeister Patrick Kunkel (CDU) wurde am 22. April 2012 mit 64,8 Prozent wiedergewählt.[15] Er wurde am 9. April 2006 in einer Stichwahl mit 54 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 46,2 Prozent. Er ist Nachfolger von Bernhard Hoffmann, der 1994 als erster Bürgermeister direkt gewählt worden war.[16]

Frühere Bürgermeister:

1994 bis 2006: Bernhard Hoffmann (CDU)
1988 bis 1994: Bernd Knauf (CDU)[17]
1958 bis 1988: Josef Hölzer (CDU)[18]
1952 bis 1958: Hans Bertram[19]
1946 bis 1952: Edmund Pnischeck
1945: Johannes Merkel (kommissarisch)
1945: Jakob Eskelund (kommissarisch)
1934 bis 1945: Heinrich Grell
1922 bis 1934: Heinrich Röttgen
1904 bis 1922: Philipp Keutner
1894 bis 1904: Anton Schütz
1889 bis 1894: Georg Friedrich Germersheimer
1855 bis 1889: Johannes Bott
Städtepartnerschaften

Die Stadt Eltville am Rhein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Montrichard in Frankreich,
Arzens in Frankreich (Partnerstadt des Stadtteils Hattenheim) und
Passignano sul Trasimeno in Italien
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmäler in Eltville am Rhein
Bauwerke
Blick auf Eltville vom Leinpfad aus
Eltville, Haus Die Rose von der Rheinseite
Die Kurfürstliche Burg aus dem 14. Jahrhundert
Reste der Stadtbefestigung
Fachwerkhäuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert
Der Eltzer Hof ist der größte Adelshof der Stadt. Seit 1629 gehört es den Grafen von Eltz. Das Haupthaus wurde um 1580 errichtet, es trägt noch einige spätgotische Züge. 1774 wurde es im barocken Stil umgebaut.
Das Zisterzienser-Kloster Eberbach
Clos des Steinberges, Deutschlands bekanntester Clos
Schloss Reinhartshausen
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul aus dem 14. Jahrhundert
Die Pfarrkirche St. Markus (Erbach) aus dem 15. Jahrhundert
Die Johanneskirche in Erbach aus dem 19. Jahrhundert
Die Pfarrkirche St. Vincentius (Hattenheim)
St.Sebastian und Laurentius, die ehemalige Kulturkirche in Martinsthal
Burg Crass
Kriegerehrenmal
Sebastiansturm
Regelmäßige Veranstaltungen
Gutenberg-Winter in Eltville – jedes Jahr im Januar und Februar
Narzissenmarkt – jedes Jahr samstags zwei Wochen vor Ostern
Rheingauer Schlemmerwoche und Tage der offenen Weinkeller mit Weinproben – Ende April/Anfang Mai
Pfingstfeiertage am Sonnenberg Häus`chen – 3 Tage Ausschank und Unterhaltung mit Blick über Eltville
Rosentage in Eltville – jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende
Erdbeerfest in Erbach – jedes Jahr Mitte Juni
Sektfest Eltville – jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende
Martinsthaler Weinfest – immer 2. Juli-Wochenende
Rheingau Musik Festival – im Sommer
Rauenthaler Weinfest – 2. oder 3. Wochenende im August
Burghofspiele – im Sommer
Handwerkermarkt – jedes Jahr am 1. Sonntag im September
Kappeskerb/Weinlesefest in Eltville – jedes Jahr erstes Novemberwochenende
Rheingau Pokal (Taekwondo, Kampf) – jedes Jahr Mitte November
Musikalischer Winter in Eltville – jedes Jahr jeden Donnerstag von Mitte November bis Ende April
Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen der sanierten Altstadt – vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag (6. Januar)
Der große Adventskalender – Die 24 Fenster der Mediathek werden zum Adventskalender (tägl. Öffnung 17 Uhr)
Weihnachtsmarkt in der Altstadt – am 2. Wochenende im Dezember.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft und Tourismus
Hauptgebäude der Sektkellerei MM am Matheus-Müller-Platz

Eltville ist touristisch erschlossen und bekannt für die Produktion von Wein und Sekt, der in den zahlreichen Weingütern und Straußwirtschaften verkostet werden kann. Eine Besonderheit ist die Eltviller Vinothek, die als Zusammenschluss der führenden Weingüter Konsumenten einen Produktvergleich ermöglicht. Sie ist die einzige Ortsvinothek im Rheingau und eine von wenigen in Deutschland.
Eltville ist Sitz der heute zu den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien gehörenden Matheus-Müller-Sektkellerei (Marke MM), der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach und der Sektmanufaktur Schloss Vaux sowie des größten industriellen Arbeitgebers im Rheingau, der Jean Müller Elektrotechnische Fabrik.

Seit 1988 darf Eltville sich Rosenstadt nennen, eine Bezeichnung, nach der die Rose ein „prägender Ortsbestandteil“ sein muss. Die glutrote Rose „Stadt Eltville“ wurde 1990 vom Züchter Hans Jürgen Evers vorgestellt und ist vielfältig im Rosengarten der Burg zu besichtigen. Der japanische Züchter Kazuzo Tagashira taufte eine seiner Züchtungen „Schönes Eltville“ zum Andenken an einen Besuch in der Stadt.

Nicht zuletzt ist Eltville mit seinen Stadtteilen eine Station der Deutschen Fachwerkstraße.

Radwanderwege

Durch die Gemeinde verläuft die Variante R3a des Hessischen Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg) weitestgehend über die Rheingauer Riesling Route.
Der R3 führt entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön. Ebenfalls am Rheinufer verläuft der Rheinradweg, ein ca. 1.230 km langer Radfernweg, der durch fünf Staaten vom Quellgebiet des Rheins in den Schweizer Alpen am Oberalppass bis zur Mündung bei Rotterdam führt.

Verkehr

Durch das Stadtgebiet führt die Bundesstraße 42 als nahtlose Verlängerung der Bundesautobahn 66 nach Westen. Sie verläuft mit den drei Anschlussstellen Eltville-Nord, -Mitte und -West als autobahnähnlich ausgebaute Umgehungsstraße nördlich der Kernstadt durch die Weinberge, wendet sich nach Süden und erreicht zwischen Eltville und Erbach das Ende des vierstreifigen Ausbaus am Rheinufer, dem sie weiter nach Westen folgt. Auf diese Weise sind Erbach und Hattenheim durch eine verkehrsreiche, nur dem Kraftfahrzeugverkehr vorbehaltene Verkehrsader vom Rheinufer getrennt. Um eine ähnliche Zerstörung des Eltviller Rheinufers zu verhindern, gründete Erich Kapitzke 1958 den „Verein zum Schutz der Eltviller-Wallufer Rheinuferlandschaft“, welcher es erreichte, dass an Stelle einer Umgehung am Eltviller Rheinufer nach mehreren Jahrzehnten der Planung verschiedenster Varianten im Jahr 1989 die Nordumgehung fertiggestellt wurde.[20][21]

Von der B 42 zweigt gleich nach dem Ende der A 66 die ebenfalls verkehrsreiche Bundesstraße 260 nach Norden ab. Sie führt mit einer Ortsdurchfahrt durch den Stadtteil Martinsthal und weiter Richtung Bad Ems und Nassau (Lahn). Zugleich verbindet sie Eltville mit der Kreisstadt Bad Schwalbach.

Die Stadt liegt im Rhein-Main-Verkehrsverbund an der Rechten Rheinstrecke der Deutschen Bahn von Frankfurt am Main über Wiesbaden und Koblenz nach Neuwied mit Stationen in Eltville, Erbach und Hattenheim. Hier verkehrt die RheingauLinie RB 10 mit Triebzügen vom Typ Flirt der VIAS GmbH. Am Ufer existieren mehrere Anlegestellen, unter anderem für den Linienverkehr der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt.

Bildungseinrichtungen
Freiherr-vom-Stein-Schule (Grundschule im Stadtteil Eltville)
Gutenberg-Schule (Realschule im Stadtteil Eltville)
Gymnasium Eltville (Stadtteil Eltville)
Sonnenblumenschule (Grundschule im Stadtteil Erbach)
Waldbachschule (Grundschule im Stadtteil Hattenheim)
Otfried-Preußler-Schule (Grundschule Rauenthal)
Mediathek Eltville (Öffentliche Stadtbibliothek)
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Augustinus Kilian (* 1. November 1856 in Eltville; † 30. Oktober 1930 in Limburg an der Lahn) war von 1913 bis zu seinem Tode römisch-katholischer Bischof der Diözese Limburg an der Lahn; Ehrenbürger seit 1921.[22]
Franz Weißenberger (* 3. März 1938 in Mainz-Kastel; † 26. Mai 2014) war letzter Bürgermeister der Gemeinde Martinsthal und anschließend 18 Jahre hauptamtlicher 1. Stadtrat der Stadt Eltville am Rhein.[23] Das Ehrenbürgerrecht wurde noch von der Gemeindevertretung Martinsthal im Dezember 1976 verliehen.[24]
Söhne und Töchter der Stadt

in alphabetischer Reihenfolge

Michael Apitz (* 1965), Grafiker und Comiczeichner
Hans-Josef Blumensatt (* 1950), Jurist und ehemaliger Generalstaatsanwalt in Hessen
Johannes zu Eltz (* 1957), katholischer Priester, Stadtdekan von Frankfurt am Main, Domkapitular des Bistums Limburg
Franz Josef Jung (* 1949), deutscher Politiker (CDU), Bundesminister für Arbeit und Soziales im Kabinett Merkel II und Bundesminister der Verteidigung im Kabinett Merkel I
Julius Jung (1914–1944), deutscher Arzt
Heinrich Köppler (1925–1980), deutscher Politiker (CDU), Kandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, 1980.
Franz Koppel-Ellfeld (1838–1920), Bühnenautor in Dresden
Wilhelm Kreis (1873–1955), Architekt
Eduard Kremer (1881–1948), Politiker
Felix Krull, Romanfigur aus dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann.
Friedrich Theodor Langen (1801–1882), Advokat und Politiker des 19. Jahrhunderts.
Ernst Freiherr Langwerth von Simmern (1865–1942), deutscher Diplomat, Botschafter in Madrid und Reichskommissar für die besetzten rheinischen Gebiete in Koblenz
Julius Mülhens (1879–1954), Landrat
Bernhard Müller (24. Juni 1953 – 17. Mai 2017), Vorsitzender der Geschäftsführung der Jean Müller Elektrotechnischen Fabrik
Ferdinand Wilhelm Emil Roth (1853–1924), Geschichtsforscher
Andreas Scholl (* 1967), Countertenor
Bernhard Schott (1748–1809), Musikverleger, gründete 1770 den Musikverlag Schott Musik International in Mainz.
Weitere Persönlichkeiten

in chronologischer Reihenfolge

Gebeno von Eberbach (13. Jahrhundert), Geistlicher
Johannes Gutenberg wird am 17. Januar 1465 durch den Erzbischof und den Kurfürsten Adolf II. von Nassau, der damals in der Kurfürstlichen Burg zu Eltville residierte, zum Hofedelmann ernannt. Vermutlich unter der Anleitung Gutenbergs gründen die Gebrüder Bechtermünz in Eltville eine kleine Druckerei. Diese gab 1467 das Vocabularius ex quo, ein lateinisches Wörterbuch, heraus. In dieser Werkstatt wurde auch Thomas von Aquins Summa de articulis fidei (1472) nachgedruckt. Eltville ist somit eine der Wiegenstädte des Buchdrucks. Im Burgturm erinnert eine Gedenkstätte an Gutenberg. Gutenbergs Bruder, Friele Gensfleisch, lebte von 1434 bis zu seinem Tode 1447 in Eltville. Das Gensfleisch-Haus steht noch heute direkt neben der Burg.
Georg Herber (* 30. Januar 1763 in Winkel; † 11. März 1833 in Eltville), langjähriger Präsident der zweiten Kammer der Landstände des Herzogtums Nassau
Carl Caspar Créve, ließ sich 1800 als Arzt in Eltville nieder. Créve war nebenbei Schriftsteller auf dem Gebiet der Gynäkologie und gibt in seinem Buch Von den Krankheiten des weiblichen Beckens unbekannte Tatsachen und eine neue Darstellung des wichtigen Themas. Sein Gesamtwerk handelt Von den Beinbrüchen der Beckenknochen und den Krankheiten ihrer Verbindungen. Er war Schüler und Freund Soemmerrings.
Julius Koch (* 28. Februar 1912 in Frankfurt am Main; † 2. Juli 1991 in Eltville), deutscher Getränkeforscher, Önologe und Lebensmittelchemiker
Heinz Hankammer (* 4. November 1931 in Breithardt; † 18. September 2016), Unternehmer und Vereinsfunktionär; wuchs in Eltville auf
Jennifer Braun (* 28. April 1991 in Rüdesheim am Rhein), Sängerin; lebt in Eltville
Dokumente
Bild von Elfeld (heute Eltville) aus J. F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): „F. C. Vogel’s Panorama des Rheins – Bilder des rechten und linken Rheinufers“, Lithographische Anstalt F. C. Vogel, Frankfurt 1833
Weblinks
 Commons: Eltville am Rhein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Eltville am Rhein – Reiseführer
 Wikisource: Eltville in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Eltville – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Offizielle Website der Stadt Eltville
„Eltville am Rhein, Rheingau-Taunus-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Eltville am Rhein in der Hessischen Bibliographie
Literatur von und über Eltville am Rhein im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek