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Geschichte
Mittelalter

Der Ort entstand an der Kreuzung der alten Hellwege Köln/Höxter–Braunschweig und Hameln-Einbeck. Nach der älteren Forschung erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als „Aschershusen“ zwischen 870 und 880 in dem gefälschten Corveyer Registrum Sarachonis. Die erste gesicherte Nennung ist von 1054 als „Ascgereshuson“ in der Vita Godehardi. Doch die Siedlung ist sicherlich eine ältere Gründung, etwa aus der Zeit der Sachsenkriege im 8. Jahrhundert, als die Endungen -hausen/-husen, meist verbunden mit einem Personennamen, dominierten.

Eschershausen war Kirchort im Wikanafeld, einem Untergau des Gudingaus. Während Wikanafelde mit Eschershausen noch zum ostfälischen Teil des Stammesherzogtums Sachsen zählte, gehörte der westlich angrenzende Tilithigau bereits zu Engern, also dem mittleren Teil Altsachsens.

Um das Jahr 1100 warb Bischof Udo von Hildesheim holländische oder flämische Neusiedler an, um die unerschlossenen Waldgebiete im Weser- und Leinebergland bei Eschershausen zu besiedeln. Die Rechte dieser Siedler wurden im „Eschershäuser Vertrag“ festgeschrieben. Obwohl die Hägerkolonisation mit dem Hägerrecht erfolgreich war und sich in etwas anderer Form mit Hagenrecht vom Taunus bis nach Vorpommern ausbreitete, fielen fast alle der Hägerhufensiedlungen um Eschershausen wieder wüst. Heute gibt es mit Buchhagen nur einen bestehenden Hägerort in der Gegend um Eschershausen. Dieser Ort hat nicht mehr die ursprüngliche Hägerhufenflur. Das Dorf Heinrichshagen ist keine Hägerhufensiedlung. Sein Name geht wohl auf einen „Waldhagen“ zurück.

Mit dem Aussterben der Edelherren von Homburg im Jahr 1409 kam Eschershausen zum Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel und gehörte damit seit 1500/1512 zum Niedersächsischen Reichskreis.

Neuzeit

1535 wurde das für Eschershausen zuständige fürstliche Amt von der Homburg nach Wickensen verlegt, heute ein Ortsteil der Stadt. 1542 baute der braunschweigische Herzog Heinrich II. dort ein Amtshaus, teilweise aus Steinen der baufälligen Burg.

1736 stürzte die Südseite der alten Kirche während eines Gottesdienstes ein. Am ersten Pfingsttag 1746 wurde der Neubau als St.-Martin-Kirche geweiht.

1742 ließ der Herzog von Braunschweig über die Lenne eine steinerne Bogenbrücke bauen, die für eine sichere Überfahrt der Postwagen nur bei Hochwasser vorgesehen war.

1806 ging das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel beim Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation mit unter. Während der Franzosenzeit von 1807 bis 1813 war Eschershausen Hauptort des Kantons Eschershausen des Distrikts Einbeck im Departement der Leine des Königreichs Westphalen. 1814 kam es zum auf dem Wiener Kongress neu begründeten Herzogtum Braunschweig (ab 1922 Freistaat Braunschweig), bei dem es bis 1941 verblieb.

Die Postgeschichte von Eschershausen zeigt die Bedeutung des Ortes als Teil der Postroute Braunschweig–Holzminden auf; auch der heutige Ortsteil Wickensen war ein Posten der Postroute Braunschweig-Holzminden.

Im Jahr 1833 erhielt Eschershausen die Stadtrechte, als Herzog Wilhelm bestätigt, dass es seit langem (mindestens seit 1630) städtische Gerechtsame halte, und somit auch als Stadt gelten sollte. Damals hatte der Ort 1145 Einwohner. Um 1860 wurde im Hils eines der seltenen Naturasphalt-Vorkommen entdeckt. Durch den ausgelösten Asphalt-Boom wurden bis 1914 acht Asphaltfabriken gegründet, die Einwohnerzahl stieg bis zum Jahr 1910 auf 2039.

1900 erhielt die Stadt im Zuge der Fertigstellung der Eisenbahnstrecke der Vorwohle-Emmerthaler Eisenbahn-Gesellschaft (VEE) einen Bahnhof.

Im Zuge eines Gebietsaustausches zwischen den Freistaaten Braunschweig und Preußen kam Eschershausen als Teil des Landkreises Holzminden 1941 zur preußischen Provinz Hannover. Damit endete die über 500-jährige Zugehörigkeit zum Herzogtum beziehungsweise Land Braunschweig. 1946 wurde der Landkreis Holzminden erst Teil des neuen Freistaates Hannover, dann noch im selben Jahr Teil des neu gegründeten Landes Niedersachsen.

Im Zweiten Weltkrieg existierte in Eschershausen vom 14. September 1944 bis zum 3. April 1945 mit einer Belegstärke von bis zu 2000 Zwangsarbeitern ein Außenlager des KZ Buchenwald (Deckname Stein), die in den Untertage-Fertigungsstätten für Kriegsgerät in Holzen eingesetzt wurden. Anfang April 1945 wurden die Zwangsarbeiter in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Am Mittag des 7. April 1945 wurde Eschershausen von der amerikanischen 83. Infanteriedivision besetzt.[2] Kriegsbedingte Zerstörungen gab es keine. Nach dem Ende des Krieges nahm Eschershausen 2077 Vertriebene auf, hauptsächlich Schlesier, die in vier Transporten im Jahr 1946 eintrafen. 1946 hatte sich daher die Einwohnerzahl auf 4337 verdoppelt, mehr als die Hälfte der Einwohner waren Flüchtlinge und Vertriebene.

Am 28. August 1955 wurde Eschershausen nach schweren Unwettern von einer Flutkatastrophe heimgesucht. Mehrere Häuser wurden zerstört.

1965 hatte Eschershausen ungefähr 4000 Einwohner und 1996 lebten 4260 Einwohner in der Stadt.

Am 1. Juli 1973 wurde das Amtsgericht Eschershausen aufgelöst und die Zuständigkeiten an das Amtsgericht der Kreisstadt Holzminden übertragen. Damit endete die Gerichtsbarkeit Eschershausen-Wickensen nach 438 Jahren.

Bis zum 1. Januar 2011 war Eschershausen Sitz der Samtgemeinde Eschershausen, die dann zur Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf fusionierte.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1973 wurde die Nachbargemeinde Scharfoldendorf eingegliedert. Am 1. Januar 1974 kam ein bewohnter Teil des gemeindefreien Gebietes Eschershausen mit damals etwa 100 Einwohnern hinzu.[3]

Ortsnamen

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1015 Assiereshusun (Vita Meinwerci), 1054 Ascgereshuson (Vita Godehardi), 1062 Aschereshusen (Urkunde des Kaisers Heinrich IV.), 1134–1137 Eschereshusen (Kopialbuch des Klosters Amelungsborn), 1141 Eschereshusen (Urkunde des Bischofs Bernhard von Hildesheim), 1146 Eschershusen und 1179 Eschershusen (Urkunde des Bischofs Konrad von Hildesheim).
Das Grundwort lautet „-husen“. Das Bestimmungswort enthält „Askigēr,“ was nur vereinzelt belegt ist. Das Erstelement „aski“ bedeutet „Esche“, das Zweitelement „gairu“, also „Speer“.[4] Im heimischen Platt war der Name Eschershiusen. Die Bewohner der Stadt heißen Eschershäuser.

Politik

Kommunalwahl 2011
Wahlbeteiligung: 54,87 % (2006: 55,53 %)

 %50403020100

48,79 %39,16 %12,05 %keine

SPDCDUFDPSonst.d
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2006
 %p 15 10   5   0  -5-10-15-20-25

+5,79 %p
+6,60 %p+12,05 %p-24,45 %p
SPDCDUFDPSonst.dVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:d 2006: Wählergruppe Für unsere Gemeinden (FUG; 14,61 %) und Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG; 9,84 %)

Das Rathaus von Eschershausen
Bürgermeister

Derzeitiger Bürgermeister ist seit 2016 Hermann Grupe (FDP).

Frühere Bürgermeister:

2001–2016 Konrad Edelmann (CDU)
1996–2001 Helmuth Hesse (SPD)
1991–1996 Hartwig Vogelsang (CDU)
1976–1991 Heinz Sassin (SPD)
1973–1976 Karl Dörries (unabhängig, später SPD)
1970–1973 Reinhold Magnus (SPD)
1956–1970 Willi Schewe (SPD)
1946–1956 Wilhelm Kassebeere (SPD)
1945–1946 August Klages (SPD)
1945 Hermann Müller
1920–1945 August Elsner
1913–1919 Gustav Coenen
1909–1913 Oscar Eckel
1879–1909 August Peters
1853–1879 August Rustenbach
1828–1853 Carl Friedrich Conrad Freyenhagen von Rosenstern
1824 Johann Friedrich Karl Seulcke[5]
ca. 1760–1797 Freiherr Conrad Grove

Frühere Stadtdirektoren:

1992–2011 Friedrich Mönkemeyer
1982–1992 Hermann Gutacker
1949–1982 Fritz Lenke
1946–1949 August Klages (SPD)
Stadtrat

In der Wahlperiode 2006–2011 verteilten sich die 15 Sitze im Stadtrat wie folgt:

SPD 6
CDU 5
UWG 2
FUG (Für unsere Gemeinde) 2

In der Wahlperiode 2011–2016 verteilen sich die 15 Sitze im Stadtrat wie folgt:

SPD 7
CDU 6
FDP 2

In der Wahlperiode 2016–2021 verteilen sich die 15 Sitze im Stadtrat wie folgt:

SPD 6
CDU 4
FDP 4
UWG 1

[6]

Wappen

Auf rotem Grund über goldenem E nach heraldisch links schreitender goldener Löwe, blaubewehrt und blau bezungt.

Das älteste bekannte Wappen datiert aus der Zeit um das Jahr 1500. Der im Eschershäuser Wappen dargestellte Löwe stellt entweder das Wappentier (Braunschweiger Löwe) der Herzöge von Braunschweig oder das der Edelleute von Homburg dar. Das „E“ steht für den Anfangsbuchstaben Eschershausens. Im siebzehnten Jahrhundert wurde lediglich ein gekrönter Löwe verwendet, ohne das „E“. Im zwanzigsten Jahrhundert wurde das Wappen restauriert und die Farben rot, gold und blau aus dem Wappen des Herzogtums Braunschweig übernommen.

Die Farben der Stadt sind rot und gold.

Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
Das Wilhelm-Raabe-Schulzentrum
Kindergarten Eschershausen „Die wilden Raben“, Am Kindergarten
Grundschule Eschershausen, Wilhelm-Raabe-Schulzentrum, Raabestraße
Haupt- und Realschule Eschershausen, Wilhelm-Raabe-Schulzentrum, Jahnstraße
Verkehr

Durch Eschershausen führen die Bundesstraße 64 und die Bundesstraße 240. Die von Bodenwerder kommende B 240 kreuzt sich im Ortskern mit der B 64 (Brauhauskreuzung) und quert den Ith in Richtung Hannover, wo sie an der B 3 bei Eime endet. Da der Ith, mit 22 Kilometern Länge der längste Höhenzug Norddeutschlands, nur von zwei Straßen gequert wird, ist die steile Ithstraße mitsamt Haarnadelkurve sowohl die wichtigste Verkehrsanbindung des Landkreises Holzminden mit der Landeshauptstadt Hannover, als auch Verkehrshemmnis. Ein mehrfach angeregter Ithtunnel wurde bisher noch nicht in konkrete Planungen umgesetzt.

2016 wurde mit dem Bau der Nordostumgehung begonnen, um die Verkehrsbelastung des Ortskerns zu reduzieren; 2007 wurden hier 13 000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Die Nordostumgehung wird den größten Teil der derzeit drei Kilometer langen, teilweise engen und kurvigen Ortsdurchfahrt der B 64 ersetzen, und die Kreuzung von B 64 und B 240 vor die Stadt verlagern. Dazu wird eine neue, 4,6 Kilometer lange, Trasse zwischen dem Höhenzug Ith und Eschershausen gebaut, die von der B 64 bei Wickensen zum als Kreisel ausgeführten Knotenpunkt mit der B 240 zwischen Scharfoldendorf und Lüerdissen führt.

Mit der Ostumgehung ist ein späterer, zweiter Bauabschnitt zur vollständigen Entlastung vom Durchgangsverkehr geplant.

Der Bahnhof Eschershausen lag an der Bahnstrecke Emmerthal–Vorwohle.

Sportanlagen
Mineralwasser-Freibad
Sportzentrum mit Freibad (seit 1928), Sportplatz und Sporthalle, Alte Mühle/Jahnstraße
Ansässige Unternehmen

1873 erfolgte die Gründung der Deutschen Naturasphalt GmbH (DASAG), ab 1997 als DASAG GmbH & Co. KG mit etwa 230 Mitarbeitern zur KANN-Gruppe und 2004 mit der KANN GmbH Baustoffwerke in Bendorf-Mülhofen fusionierte. 1896 wurde die Buch- und Offsetdruckerei C. Bruns KG gegründet. 1925 fand die Inbetriebnahme eines Sägewerkes durch die Gebr. Haasper statt. Die 1931 gegründete Deutsche Schlauchboot (Deutsche Schlauchbootfabrik Hans Scheibert GmbH & Co. KG) gehört heute zur britischen Survitec-Gruppe und hat 105 Mitarbeiter. 1957 gründete Rudolf Leibing das gleichnamige Fahrzeugbauunternehmen. Die PyCom GmbH & Co. KG ist führend bei Schulkreide und stellt Kreiden auf dem Ith her. Ursprünglich wurde das Unternehmen unter dem Namen Kreidefabrik Jürgen Knopf 1950 in Hehlen gegründet.
Die Schott AG betreibt in Eschershausen ein Zweigwerk des Produktionsstandortes Grünenplan zur Fertigung von Spezialglas (früher Desag – Deutsche Spiegelglas AG).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Geburtshaus von Wilhelm Raabe
Geburtshaus von Otto Elster
Amtsgebäude Wickensen von 1542, Wickensen
Fachwerkhaus von 1580 (ältestes Fachwerkwohnhaus des Landkreises Holzminden), Driebe
Worthbrücke von 1742 über die Lenne, Worthstraße
Die St. Martin-Kirche stammt aus dem Jahre 1746. Bei dem Kirchenschiff handelt es sich um einen Saalbau im Rokokostil. Im Inneren befinden sich eine Fürstenempore und mehrere Epitaphien, die die Verbundenheit der Kirche mit der früheren Domäne Wickensen zeigen.
Wilhelm-Raabe-Geburtshaus von 1828, Sitz des Wilhelm-Raabe-Museums, Raabestraße
Ehemaliges Amtsgericht von 1843 im klassizistischen Stil (heute Braunschweigische Landessparkasse), Steinweg
Brauhaus von 1844, Odfeldstraße
Rathaus von 1864, ehemals Bürgerschule, Raabestraße
Wilhelm-Raabe-Schulzentrum, Raabestraße. Baubeginn erfolgte im August 1930, Einweihung am 20. September 1931. Architekt war Josef M. Kerlé. Die Besonderheit dieses Gebäudes ist der Pavillonbau, verbunden mit einem repräsentativen multifunktionalen Hauptgebäude.[7]
Feuerwehr-Schlauchturm, ehemals Kreisschlauchpflegerei, Homburgstraße
Geburtshaus Otto Elster, Raabestraße
Geburtshaus Ludwig Kubel, Marktplatz
Heimatstube des Landkreises Leobschütz, Prälat-Beigel-Straße
Ruinen der Arbeitslagerbaracken von 1944/1945
Denkmäler
Kriegerdenkmal von 1921 für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, Marktplatz
Wilhelm-Raabe-Denkmal, Raabestraße. Einweihung am 8. September 1931.
Bertoldi-Stein, ein Sühne- oder Gedenkstein aus rotem Sandstein, beidseitig mit einem gotischen Kreuz im Relief versehen. Die kreisförmige um das Motiv angeordnete Inschrift lautet „HIC FVIT INTERFECTVS H[er]MANN[us] PARV[us] F[ilius] B[er]TOLDI †“, darunter „ANNO DOM[ini] M CCC LXX“. In der Übersetzung: „Hier wurde Hermann, der kleine Sohn Bertolds, ermordet. Im Jahre des Herrn 1370.“ Der Stein ist seit 2003 bei der Kapelle im Ortsteil Scharfoldendorf aufgestellt, vorher stand er an der Straße nach Lüerdissen (B 240) in der Feldmark rechts, kurz hinter dem Ortsausgang Scharfoldendorf. In früheren Zeiten soll er dort in der Nähe „unter dem Halsgerichte“[8] bzw. auf dem „Galgenbrink“[9] gestanden haben.
Henkerstein, ein Kreuzstein ebenfalls aus rotem Sandstein, auf der Vorderseite mit einem breiten lateinische Kreuz versehen. Unter dem linken Kreuzarm befindet sich das Reliefs eines Beils. Die Rückseite zeigt ein eingerilltes Kreuz. Das Alter ist nicht bekannt, aufgrund des beidseitigen Balkenkreuzes wird ein höheres Alter als das des Bertoldi-Steins vermutet. Das Beil als Symbol des mittelalterlichen Hoch- und Blutgerichtes steht sicherlich im Zusammenhang mit dem Hoch- und Halsgerichts des Gaues Wikanafelde.[10] Zum heutigen und früheren Standorten siehe unter Bertoldi-Stein.
Religion
Neuapostolische Kirche
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder.
Kirche Heilige Familie (katholisch), 1954 von Josef Fehlig erbaut, Prälat-Beigel-Straße
Neuapostolische Kirche, Mühlentrift
Vereine

Der Sportverein MTSV Jahn wurde 1864 gegründet; die Freiwillige Feuerwehr Eschershausen im Jahr 1874, nachdem Herzog Wilhelm das Feuerhilfsgesetz erlassen hatte. Der Heimat- und Kulturverein wurde 1949 gegründet. Der Verein Johanni Eschershausen wurde 2011 auf Initiative der ansässigen Vereine gegründet, er organisiert das inzwischen überregional bekannte „Johanni Volks- und Schützenfest“, sowie Osterfeuer und Weihnachtsmarkt.[11]

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Wilhelm Raabe (1831–1910), deutscher Schriftsteller, Ehrenbürgerschaft 1901 verliehen
Hans Scheibert (1887–1969), Gründer der Deutschen Schlauchbootfabrik (DSB), Ehrenbürgerschaft 1967 verliehen
Söhne und Töchter der Stadt
Asche Burchhard Karl Ferdinand von Campe (1808–1874), Staatsminister im Herzogtum Braunschweig
Wilhelm Raabe (1831–1910), deutscher Schriftsteller
Georg Bode (1838–1910), deutscher Jurist, Naturforscher und Historiker
Otto Elster (1852–1922), deutscher Journalist, Historiker, Schriftsteller und Politiker
Ludwig Kubel (* 7. November 1859 Eschershausen, Apotheke am Markt; † 4. August 1940 Potsdam), deutscher Schriftsteller
Hermann Grupe (* 1956), deutscher Politiker (FDP), Mitglied des Niedersächsischen Landtags
Angelika Machinek (1956–2006), deutsche Segelfliegerin
Träger der Raabeplakette der Stadt Eschershausen

Nach dem Vorbild der Haarmann-Plakette in Holzminden beschloss der Stadtrat 2001 die Verleihung der Wilhelm-Raabe-Plakette der Stadt Eschershausen an verdiente Mitbürgern der Stadt. Dabei soll die Plakette die bis dahin bestehende Lücke zwischen Ehrenteller und der äußerst seltenen Ehrenbürgerschaft füllen.

2002 – Kurt Schmalhoff
2003 – Wolfgang Schultze, deutscher Politiker (SPD), Mitglied des Niedersächsischen Landtags
2004 – Thomas Sporn, Ministerialdirigent der niedersächsischen Landesregierung
2006 – Gerd Biegel, deutscher Historiker, Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e. V.
2008 – Jürgen Gerling, Forstamtmann

Zudem verlieh die 1911 in Braunschweig gegründete Gesellschaft der Freunde Wilhelm Raabes der Stadt Eschershausen 1961 die Raabeplakette.

Literatur
Bücher
Adolf Lucé: Ein Streifzug durch die Geschichte und die Umgebung der Wilhelm-Raabe-Stadt Eschershausen. 35 Seiten. C. Bruns oHG., Eschershausen, 1960.
Adolf Lucé: Ein Streifzug durch die Geschichte und die Umgebung der Wilhelm-Raabe-Stadt Eschershausen. Zweite erweiterte Auflage mit 83 Seiten. C. Bruns oHG., Eschershausen, 1960.
Wilhelm Mundt: Raabestadt Eschershausen – Gegenwart und Vergangenheit. Druck- und Verlagshaus Hüpke & Sohn, Holzminden, 1977.
Wilhelm Mundt, Willy Pramann: Raabe-Stadt Eschershausen – Bilder aus vergangenen Tagen. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 1985, ISBN 3-924932-24-7.
Jutta Henze, Andreas Reuschel: Eschershausen um 1900. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2002, ISBN 3-89570-810-0.
Jutta Henze, Andreas Reuschel: Eschershausen 1918–1933. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2006, ISBN 3-86595-118-X.
Jutta Henze, Andreas Reuschel: Eschershausen in den 50-er Jahren. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2008, ISBN 978-3-86595-274-5.
Andreas Reuschel: Eschershausen in den 60-er Jahren. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2013, ISBN 978-3-86595-536-4.
Andreas Reuschel: Hagenhufensiedlungen oder „Hägerhufensiedlungen“ in der Ithbörde? Dissertation. Bonn 2009, DNB 1000044696.
Artikel
Andreas Reuschel: Eschershausen und Scharfoldendorf. Über das Alter von zwei Siedlungen in der Ith-Börde. In: Jahrbuch für den Landkreis Holzminden. Band 1, Holzminden 1983, S. 5–14.
Andreas Reuschel: Die Asphaltfabriken bei Eschershausen. In: Jahrbuch für den Landkreis Holzminden. Band 8/9, Holzminden 1992, S. 79–95.
Andreas Reuschel: Wappen der Stadt Eschershausen. In: Sollinger Heimatblätter. Uslar 1991, Heft 1, S. 2.
Andreas Reuschel: Die Stadt Eschershausen. In: Sollinger Heimatblätter. Uslar 1991, Heft 1, S. 3–5.
Andreas Reuschel: Mittelalterliche Wüstungen. In: Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte. Blatt Holzminden, Bielefeld 1997, ISBN 3-89534-214-9, S. 44–54.
Weblinks
 Commons: Eschershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Wickensen in der Topographia Braunschweig Lüneburg (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Offizielle Webseite der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf mit Seiten zur Stadt Eschershausen