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Geschichte

Der Name Eutin (ursprünglich Utin) ist slawischer Herkunft. Seine Bedeutung ist nicht ganz sicher, wahrscheinlich ist er von dem Personennamen „Uta“ abgeleitet. Die slawischen Abodriten besiedelten seit dem 7./8. Jahrhundert n. Chr. das östliche Holstein und errichteten auf der Fasaneninsel im Großen Eutiner See eine Burg.[2] Im Zuge der deutschen Ostsiedlung wanderten seit dem 12. Jahrhundert niederdeutsche und holländische Siedler zu. In und um Eutin siedelten sich Holländerfamilien an. 1156 wurde Eutin Marktort und Residenz der (Fürst-)Bischöfe von Lübeck, die Stadtrechte erhielt es im Jahre 1257. Seit 1439 ist bei der Stadt „vor dem Lübecker Tor“ eine Leprakolonie nachweisbar, die St.-Jürgen-Stift bezeichnet wurde und später im St.-Georg-Hospital aufging. Im Gebäude des Hospitals befand sich später das Kreisheimatmuseum (heute Ostholstein-Museum Eutin).[3]

Neuzeit

In den Hexenverfolgungen 1575 bis 1650 sind 16 Verfahren wegen Hexerei und Zauberei belegt. Mindestens acht Menschen in Eutin wurden in den Hexenprozessen hingerichtet.

Als Reiseprediger begleitete Johann Gottfried Herder im Jahr 1770 den Eutiner Erbprinzen Peter Friedrich Wilhelm. Zwischen 1776 und 1829 erlebte Eutin eine kulturelle Blüte. Der Sturm-und-Drang-Lyriker Friedrich Leopold zu Stolberg, der Dichter und Homer-Übersetzer Johann Heinrich Voß, der Dramatiker Heinrich Wilhelm von Gerstenberg, der Philosoph Friedrich Heinrich Jacobi und andere weithin bekannte Schriftsteller lebten hier und bildeten den Eutiner Kreis. Matthias Claudius, Friedrich Gottlieb Klopstock, Wilhelm von Humboldt sowie andere bedeutende Persönlichkeiten kamen nach Eutin und suchten den Gedankenaustausch mit ihnen. Der weltberühmte romantische Komponist Carl Maria von Weber wurde 1786 hier geboren. Der Goethe-Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein lebte und wirkte seit 1808 bis zu seinem Tode 1829 in der Stadt. Dies trug Eutin die Ehrenbezeichnung Weimar des Nordens ein (siehe unten: berühmte Persönlichkeiten).

Nach der Aufhebung des Hochstifts Lübeck im Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde Eutin mit dem Stiftsgebiet als Fürstentum Lübeck Teil des Großherzogtums Oldenburg.

20. Jahrhundert
Marktplatz mit St. Michaelis
Schloss
Hauptartikel: Zeit des Nationalsozialismus

Bereits in der Zeit der Weimarer Republik wurde Eutin eine Hochburg des Nationalsozialismus.[4] 1926 besuchte Adolf Hitler die Stadt. Der Tod des SS-Mannes Karl Radke, der am Abend des 9. November 1931 unter ungeklärten Umständen bei einer Auseinandersetzung durch Messerstiche tödlich verletzt wurde, bewirkte in Eutin einen starken Zulauf für die nationalsozialistische Bewegung.[5] Von etwa Juli 1933 bis Mai 1934 betrieb die SA das KZ Eutin, ein frühes Konzentrationslager, in dem insgesamt 259 Zwangsarbeiter, meist Dissidenten, gefangen gehalten wurden. Ab 1936 versuchte der Eutiner Dichterkreis unter nationalsozialistischen Vorzeichen an die Tradition des historischen Eutiner Kreises anzuknüpfen. Der vom Dichterkreis herausgegebene Almanach enthielt aber vor allem Heimatkunst und stellte sich in den Dienst der Blut-und-Boden-Ideologie. Das machte den Eutiner Dichterkreis zu einer bedeutenden literarischen Gruppe Deutschlands in der Zeit des Nationalsozialismus.[6] Die Novemberpogrome 1938 am 9. November 1938 gingen an Eutin weitgehend spurlos vorbei. Grund dafür war, dass hier nur eine sehr kleine jüdische Minderheit lebte und jegliche jüdische Einrichtungen fehlten, mit Ausnahme des jüdischen Friedhofs, der in der Pogromnacht verwüstet wurde.[7]

1937 übernahm die Provinz Schleswig-Holstein die Eutiner Gebiete des Großherzogtums Oldenburg durch das Groß-Hamburg-Gesetz als Landkreis Eutin.

Eutin blieb während des Zweiten Weltkriegs vom Luftkrieg verschont, da die Stadt mit der dortigen Rettberg-Kaserne offensichtlich keine lohnenswerten militärischen Ziele bot.[8] Während der Schlacht um Berlin, unmittelbar nach dem letzten Geburtstag Hitlers, am 20. April 1945, kamen vorbereitete Evakuierungsmaßnahmen der Reichsregierung, Reichsministerien und dem Sicherheitsapparat zur Ausführung.[9] Alle Reichsminister sollten sich in Eutin sammeln, da der Raum Eutin-Plön zu dieser Zeit noch kampffrei war.[10][11] Die Regierung sowie der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Karl Dönitz hielten sich nur kurz in Eutin auf und zogen weiter ins benachbarte Plön[11] zum Barackenlager der Kaserne Stadtheide, wo sie sich bis Ende April aufhielten. Der Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion Albert Speer soll sich aber weiterhin mit seinen Mitarbeitern in einer Bauwagenkolonie beim Eutiner See aufgehalten haben.[12] Nach dem Suizid Hitlers wurde Dönitz am 1. Mai 1945 dessen Nachfolger als Reichspräsident. Vor den herannahenden britischen Truppen flohen Dönitz und die Regierung Dönitz am 2. Mai 1945 weiter nach Mürwik. Plön wurde anschließend zur Offenen Stadt.[13] Am 4. Mai 1945 unterschrieb Hans-Georg von Friedeburg im Auftrag von Dönitz die Kapitulation aller deutschen Truppen in Nordwestdeutschland, den Niederlanden und Dänemark.[14] Der Krieg endete schließlich mit der Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai.

Von 1945 bis ins 21. Jahrhundert

Nach dem Kriegsende wurde der Landkreis Eutin dem im August 1946 gegründeten Land Schleswig-Holstein zugeordnet. Der Kirchenkreis Eutin nahm nach dem Krieg ideologisch belastete Pastoren auf und distanzierte sich nicht klar vom NS-Unrecht. Erst 2017 verabschiedete die Kirchenkreissynode Ostholstein eine entsprechende Erklärung zur Distanzierung.[15]

1993 wurde Eutin zum heilklimatischen Kurort ernannt.

Politik
Rathaus Eutin; Baujahr 1791

Von den 27 Sitzen in der Stadtvertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 zehn Sitze, die SPD acht und die Grünen fünf Sitze. Die FDP und die Wählergemeinschaft FWE haben je zwei Sitze. Bürgervorsteher ist Dieter Holst (CDU). Direkt gewählter Bürgermeister ist seit dem 1. August 2016 der parteilose Carsten Behnk.

Seit dem 1. Januar 2007 führt die Stadt im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft die Verwaltungsgeschäfte für die amtsfreie Nachbargemeinde Süsel.

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein goldenes Balkenkreuz, der Stamm oben und unten besteckt mit einer goldenen Lilie, der Querarm beidseitig mit einer achtblättrigen goldenen Rose; in den Winkeln die goldenen Großbuchstaben VTIN.“[16]

Das Kreuz verweist auf die Verleihung des Stadtrechts (1257) durch den Lübecker Bischof Johann von Diest, die Rosen sind Zeichen der Gerichtsbarkeit und die Lilien mittelalterliche Symbole für Reinheit, die Inschrift VTIN (also „UTIN“ in lateinischen Lettern) steht für den Ortsnamen.

Öffentliche Einrichtungen
Polizei

Am 1. Juni 1956 wurde die 1951 in Eckernförde-Carlshöhe aufgestellte Bereitschaftspolizeiabteilung, die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holsteins, nach Eutin-Hubertushöh in eine neu errichtete Polizeiunterkunft verlegt. Im August 1957 zog zudem die Landespolizeischule in die Polizeiunterkunft Eutin-Hubertushöh um. Die Schule war im Oktober 1945 in der Nachrichtenschule in Flensburg-Mürwik als Polizeischule der Provinz Schleswig-Holstein aufgestellt worden. Im März 1946 war sie nach Eckernförde (Kaserne Carlshöhe) verlegt worden, wo sie in Landespolizeischule umbenannt wurde. Ab Juli 1950 war sie dann in Kiel-Wik beheimatet,[17] bis sie dann nach Eutin verlegt wurde. Im Juli 1974 wurde die Landespolizeischule schließlich unweit von Eutin in einen Neubau in Kiebitzhörn, Gemeinde Malente-Gremsmühlen verlegt. Am 1. April 1994 wurden nach Maßgabe eines neuen Polizeiorganisationsgesetzes die zwischenzeitlich als Bereitschaftspolizeiabteilung bezeichnete Polizeidienststelle und die Landespolizeischule zu einer einheitlichen Polizeibehörde zusammengelegt. Unter einem gemeinsamen Dach waren nun Ausbildung, Fortbildung und Einsatz angesiedelt. Die Bezeichnung der neuen Eutiner Polizeibehörde lautete nun: Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein, abgekürzt: PD AFB. Die PD AFB ist neben den acht Polizeidirektionen in Schleswig-Holstein eine sog. Fachdirektion. Zurzeit befindet sich die Landespolizeischule wieder in Eutin selbst.[18][19]

Bundeswehr

Eutin ist Standort des Aufklärungsbataillons 6 der Heeresaufklärungstruppe (Bundeswehr).

Die Rettberg-Kaserne wurde nach Karl von Rettberg, dem Regimentskommandeur des Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatischen) Nr. 162 benannt. Dessen III. Bataillon wurde im Oktober 1913 hier garnisoniert.

Gericht

Eutin ist Sitz des Amtsgericht Eutin. Der Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Eutin umfasst die Gemeinden Ahrensbök, Bosau, Eutin, Kasseedorf, Malente, Scharbeutz, Schönwalde am Bungsberg, Süsel und Timmendorfer Strand.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Seepromenade von Eutin

Die Eutiner Altstadt ist um den historischen Marktplatz gruppiert und umfasst sowohl frühneuzeitliche Fachwerkhäuser als auch klassizistische Bauwerke. Von der Bundesstraße 76 abgehend, steht an einem kleinen Forstweg im Dodauer Forst die 500-jährige Bräutigamseiche mit eigener Postanschrift. Sie dient der Zusammenführung von Ehewilligen. Unter dem Motto „Eins werden mit der Natur“ fand vom 28. April bis 3. Oktober 2016 die Landesgartenschau Eutin 2016 in Eutin statt. Es war die dritte Landesgartenschau in Schleswig-Holstein. Die Staudengärtnerei Herms war von 1927 bis 1973 in Eutin-Neudorf angesiedelt. Die Gärtnermeisterin Hänse Herms und ihr Ehemann, der Kunstmaler Ludwig Herms, führten ein Leben für die Stauden. Mit dem berühmten Potsdamer Staudenzüchter und Gartenphilosophen Karl Foerster standen sie über Jahrzehnte in enger und freundschaftlicher Verbindung. Das Ziergras Panicum Virgatum ‚Hänse Herms‘ und die Silberkerze Cimicifuga simplex ‚Frau Herms‘ sind nach der Ausnahmegärtnerin benannt.[20]

Besondere Bauwerke
Spätklassizistische Häuser (Plöner Straße)
Ostholstein-Museum
Alte Mühle Eutin
Eutiner Schloss mit Ursprüngen um das Jahr 1160 (Barockisierung bis 1729) in englischem Landschaftsgarten
Kreisbibliothek in der ehemaligen Wagenremise des Schlosses
Ostholstein-Museum Eutin im früheren Marstall
Eutiner Landesbibliothek im Kavalierhaus
Hofapotheke
Witwenpalais (Eutin) von 1786
St.-Michaelis-Kirche (Eutin)
Rathaus
Johann-Heinrich-Voß-Schule
Carl-Maria-von-Weber-Schule
Wasserturm Eutin
Jagdpavillon (Eutin)
„Voss-Haus“: Am 29. Januar 2006 gegen 23:30 Uhr ging das fast 300 Jahre alte Traditionsgasthaus am Voßplatz 6 in Flammen auf und brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Gartenhaus des Hofmalers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Stolbergstraße 8
Kaiser-Wilhelm-Turm (Eutin)
Carl-Maria-von-Weber-Hain
Spätklassizistische Gebäudeensembles
Regelmäßige Veranstaltungen

Um Pfingsten herum wird auf dem zentralen innerstädtischen Marktplatz das „Bluesfest Eutin“ veranstaltet. An einem Augustwochenende findet außerdem jedes Jahr das Eutiner Stadtfest samt Trödelmarkt in der gesamten Altstadt statt. Das renommierteste Sportereignis im Jahr ist der jährliche Rosenstadt-Triathlon.

Zu Ehren Carl Maria von Webers finden seit 1951 im Schlossgarten auf einer Freilichtbühne die renommierten Eutiner Festspiele (ursprünglich Eutiner Sommerspiele) statt. In den Sommermonaten werden hier vor fast 2000 Besuchern Opern und Operetten aufgeführt, gelegentlich auch Webers Opern, vor allem Der Freischütz. Das Hausorchester sind die Hamburger Symphoniker, die in Eutin bereits Opernstars wie Hanna Schwarz, Leandra Overmann, Ruth-Margret Pütz, René Kollo, Kurt Moll, Nicolai Gedda, Theo Adam und Hermann Prey begleiteten. Seit 2007 veranstalten die Eutiner Festspiele auch ganzjährig monatliche Schlosskonzerte.
Die Freilichtbühne fasst 1886 Besucher-Sitzplätze und hat bisher, außer einem optionalen Dach für den Orchestergraben, keine Überdachung. Am 17. Januar 2008 wurden erstmals Pläne für einen Opernpavillon vorgestellt, dessen Finanzierung aber noch ungesichert ist.

Am Tag des offenen Denkmals findet das Histotainment Vielerley Feierey statt.

Seit 2004 findet im Winter in Eutin „Eutin in Flammen“ statt. Das bedeutet, dass Häuser und Bauten wie das Eutiner Schloss mit Scheinwerfern in verschiedenen Farben ausgeleuchtet werden. Bekannt ist die Lichtkunst-Aktion auch unter der Bezeichnung „Lichterstadt Eutin“.

Der Weihnachtsmarkt Werkstatt der Engel findet Ende November am und im Eutiner Schloss statt und hat Stände von 100 Ausstellern mit handwerklichen und bodenständigen Weihnachtsartikeln. Zum Flair tragen bei: die Feuerkörbe am Eingang mit brennendem Holzscheiten, eine Weihnachtskrippe mit lebenden Darstellern und Tieren und ein Konzert auf einem mobilen Carillon.[21]

Verkehr
Bahnhof

Seit dem 31. Mai 1866 gibt es eine Eisenbahnverbindung nach Kiel und nach Neustadt durch die Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft. Seit dem 10. April 1873 gibt es eine Eisenbahnverbindung nach Lübeck durch die Eutin-Lübecker Eisenbahn-Gesellschaft (ELE). Die Bahnstrecke Kiel–Lübeck betreibt heute die Deutsche Bahn durch ihre Tochter DB Regio. Die Verbindung nach Neustadt wurde stillgelegt und das Gleis zurückgebaut.

Die Bundesstraße 76 verbindet Eutin mit Kiel und der Bundesautobahn 1 nach Lübeck und Fehmarn.

Die nächsten Flughäfen sind der Flughafen Lübeck (45 km) und der Flughafen Hamburg (75 km). Der Flugplatz Sierksdorf/Hof-Altona ist 12 km entfernt.

Seit über 100 Jahren finden auf dem Großen Eutiner See Schifffahrten statt. Heute verkehrt Ostern und zwischen Mai und Oktober ein Fahrgastschiff der Eutiner Seerundfahrt.

Städtepartnerschaften
Nykøbing Falster
Putbus
Lawrence (Kansas)
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Adolph Christoph von Aken (1713–1768), Hofprediger und Autor
Benedikt Bahr (?–1670), Pädagoge, Jurist und Ratsherr (Stralsund)
Adolph Friedrich Balemann (1743–1826), Pastor und Konsistorialassessor
Franziska Becker (* 1968), Fernsehmoderatorin
Ursula Braasch-Schwersmann (* 1955), Historikerin
Friedrich Breier (1813–1880), Theologe, Altphilologe und Direktor des Katharineums zu Lübeck
Kirsten Bruhn (* 1969), Sportlerin
Hubertus Buchstein (* 1959), Politologe und Professor
Imke Büchel (* 1961), Schauspielerin
Lars Büchel (* 1966), Filmregisseur und -Produzent
Tom Buk-Swienty (* 1966) Historiker, Journalist und Schriftsteller
Hauke Brückner (* 1980), Fußballspieler
Roland Dieckmann (* 1965), Politiker (CDU)
Wilhelm Dittmann (1874–1954), Politiker (USPD/SPD)
Ingrid Domann (* 1952), Schauspielerin
Hanni Ehlers (* 1954), Übersetzerin
Peter Engel (* 1940), Schriftsteller
Götz Frömming (* 1968), Lehrer und Politiker (AfD)
Vadim Glowna (1941–2012), Schauspieler
Joachim Grage (* 1966), Literaturwissenschaftler und Professor für Nordgermanische Philologie
Anna-Lena Grell (* 1995), Handballspielerin
Carl Grevsmühl (1878–1934), Justizbeamter, Beamtengewerkschafter und Politiker
Ludwig Haas (* 1933), Schauspieler
Conrad Heidenreich (1873–1937), Architekt
Michael Hakimi (* 1968), Künstler und Professor für Freie Kunst
Wilhelm Hellwag (1827–1882), Eisenbahningenieur
Raimund Herms (1937– 2014), Garten- und Landschaftsarchitekt
Joachim Hinz (* 1953), ist ein deutscher Dokumentarfilmer und Kameramann
Magnus Friedrich von Holmer (1780–1857), Kammerherr, Domherr und Publizist
Günther Jansen (* 1936), Politiker (SPD)
Tim-Christopher Jost (* 1985), Handballspieler
Ulf Kahmke (* 1966), Sportjournalist und ehemaliger Handballspieler
Ulf Kämpfer (* 1972), Oberbürgermeister in Kiel
Constantin Kindt (1822–1890), Jurist und Parlamentarier
Peter Kirchberger (* 1943) Schauspieler, Sänger, Synchron-, Hörspiel- und Werbesprecher
Matthias Klagge (* 1970), Rechtsanwalt und Fernsehdarsteller
Christian Klees (* 1968), Olympiasieger 1996 in Atlanta
Thomas Klinger (* 1965), Physiker
Friedrich Kühn (1889–1944), Offizier, zuletzt General der Panzertruppe
Jörn Kruse (* 1948), Wirtschaftswissenschaftler und Politiker (AfD)
Metaphius Theodor August Langenbuch (1842–1907), Gartenarchitekt und Stadtgärtner
Fritz Latendorf (1924–2000), Kommunal- und Landespolitiker (CDU), Sportfunktionär
Günther Lenske (* 1947), ehemaliger Mittel- und Langstreckenläufer
Heinrich Limpricht (1827–1909), Chemiker
Jens Lüdtke (* 1971), Handballtrainer und Handballspieler
Christian Macketanz (* 1963), Maler und Professor
Andreas Marlow (* 1963), Generalmajor der Bundeswehr
Ludwig Matthiessen (1830−1906), Physiker und Hochschullehrer
Nikolaus Mercator (1620–1687), Mathematiker
Hartmut Moede (* 1944), Generalleutnant a.D.
Johann Georg Moser (1761–1818), Architekt und Baubeamter
Norbert Nedopil (* 1947), Psychiater und Psychologe
Wilhelm Ludwig Nitzsch (1703–1758), lutherischer Theologe
Heinz Ohff (1922–2006), Kritiker und Autor
Anna Oppermann (1940–1993), bildende Künstlerin
Adolf Pansch (1841–1887), Anatom, Anthropologe und Polarforscher
Hartwig von Passow († 1706), Offizier
Jens Plötner (* 1967), Diplomat
Axel Prahl (* 1960), Filmschauspieler
Jacob Heinrich Rehder (1790–1852), Hofgärtner
Sandra Redmann (* 1965), Politikerin (SPD)
Daniel Richter (* 1962), Künstler
Jenspeter Rosenfeldt (* 1958), Politiker (SPD)
Michael Ryba (1947–2014), Grafiker, bildender Künstler und Autor
Maximilian Heinrich Rüder (1808–1880), Jurist und Politiker
Günter Saße (* 1945), Germanist
Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf (1759–1818), durch Heirat Königin von Schweden und Norwegen
Johann Friedrich Julius Schmidt (1825–1884), Astronom und Geologe
Gabriele Schopenhauer (* 1951), Politikerin (SPD)
Christian Schröder (* 1953), Fernsehjournalist und Moderator
Ralph Schumacher (* 1964), Philosoph und Verhaltenswissenschaftler
Stefan Sell (* 1964), Sozialwissenschaftler und Professor
Carl Slevogt (1787–1832), Architekt
Jonathan Stock (* 1983), Journalist
Peter Thiesen (* 1952), Pädagoge und Schriftsteller
Peter Thoms (* 1940), Schauspieler und Jazzmusiker
Peter Friedrich Ludwig Tischbein (1813–1883), deutscher Oberförster, Entomologe und Paläontologe
Jan Friedrich Tönnies (1902–1970), Erfinder, Wissenschaftler, Fabrikant und Politiker
Friedrich Adolf Trendelenburg (1802–1872), Philosoph
Moritz von Treuenfels (* 1988), Film- und Theaterschauspieler
Friedrich August Ukert (1780–1851), Historiker, Geograph, Bibliothekar
Lars Unger (* 1972), ehemaliger Fußballspieler
Kai Vogel (* 1968), Politiker (SPD)
Stefan Vogenauer (* 1968), Rechtswissenschaftler
Hans Voß (1783–1849), Architekt
Anton Friedrich Christoph Wallroth (1803–1876), lutherischer Geistlicher, leitender Geistlicher im Fürstentum Lübeck
Carl Maria von Weber (1786–1826), Komponist
Ludwig von Wedderkop (1807–1882), Richter und Parlamentarier
Wincent Weiss (* 1993), Sänger
Horst Wiemann (* 1960), Handballspieler und -trainer
Andreas Johannes Wiesand (* 1945), Kulturwissenschaftler
Heinrich Wiese (* 1896), deutscher Politiker (NSDAP)
Melchior Heinrich Wolff (1727–1786), deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher, Superintendent in Eutin
Dirk von Zitzewitz (* 1968), Rennfahrer
Susanne Bienwald (*?) Schriftstellerin, Lektorin, Literaturwissenschaftlerin
Weitere Persönlichkeiten, die in Eutin wirkten
Hans-Adolf Asbach (1904–1976), Politiker (GB/BHE)
Heinrich Aye (1851–1923), Pastor, Heimatforscher, Initiator des Ostholstein-Museums
Gabriel Gottfried Bredow (1773–1814), Schulleiter und Hochschullehrer
Alexander Christian von Buttel (1836–1923), von 1896 bis 1908 Regierungspräsident des Fürstentums Lübeck
Friedrich Cassebohm (1872–1951), oldenburgischer Ministerpräsident, von 1927 bis 1930 Regierungspräsident in Eutin
Matthias Claudius (1740–1815), Dichter
Lieselotte Clemens (1920–2011), Schriftstellerin und Sachbuchautorin, von 1966 bis 1980 Musiklehrerin an der Carl-Maria-von-Weber-Schule in Eutin
Emanuel Geibel (1815–1884), Lyriker
Georg Greggenhofer (1718 oder 1719–1779), spätbarocker Hofbaumeister
Gerhard Anton von Halem (1752–1819) wirkte von 1814 bis 1819 als 1. Rat der Regierung. Seine ehemalige Privatbibliothek bildet den Grundstock der Eutiner Landesbibliothek.
Christoph Friedrich Hellwag (1754–1835), Arzt
Lotte Herrlich (1883–1956), Fotografin
Hänse Herms (1898–1973), Staudengärtnerin, erste Gärtnermeisterin in Schleswig-Holstein. Ehemalige Staudengärtnerei Herms in Eutin-Neudorf.
Gerhard Hurte (1906–1976), Glasmaler
Friedrich Heinrich Jacobi (1743–1819), Philosoph und Schriftsteller
Oskar Kehr-Steiner (1904–1990), Maler
Wilhelm Kieckbusch (1891–1987), Bischof der Eutiner Landeskirche
Matthias Ludwig Leithoff (1778–1846), Arzt
Philipp Lindemann (1783–1861), Advokat
Heinrich Lüth (1864–1949), großherzoglicher Hofgarteninspektor und letzter Hofgärtner Eutins
Johann Friedrich Meister (vor 1638–1697), Komponist und Organist
Gregor Nitzsch (1660–1705 in Eutin), Staatswissenschaftler und Rechtswissenschaftler
Johann Wilhelm Petersen (1649–1727), Theologe
Heinrich Arminius Riemann (1793–1872), Theologe
Hugo Rönck (1908–1990), Theologe, letzter DC-Bischof der Thüringer Evangelischen Kirche, wurde 1945 aus seinem Kirchenamt gedrängt, von den US-Militärbehörden vorübergehend festgenommen und hat anschließend als Pastor in Eutin gewirkt
Wolfgang Saalfeldt (1890–1953), Ortsgruppenleiter (OGL) und Kreisleiter der NSDAP in Eutin
Robert Schade (Goldschmied) (1850–1916), Eutiner Ratsherr, Förderer des Feuerwehrwesens und der Wohlfahrt
Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf (1606–1655), genannt Bischof Hans, protestantischer Fürstbischof des Fürstbistums Lübeck
Johann Georg Schlosser (1739–1799), Jurist, Staatsmann, Schriftsteller
Hans-Heinrich Sievert (1909–1963), Leichtathlet und Olympiateilnehmer
Ludwig Philipp Strack (1761–1836), Maler, Hofmaler des Eutiner Schlosses
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829), Maler
Ferdinand Tönnies (1855–1936), Soziologe, wohnte von 1901 bis 1921 in der Auguststraße 8 (heute Albert-Mahlstedt-Straße)
Johannes Vahldiek (1839–1914), Kunstmaler und Züchter der Apfelsorte Holsteiner Cox
Hans Voß (1894–1973), Konteradmiral der Kriegsmarine im Ersten und Zweiten Weltkrieg
Johann Heinrich Voß (1751–1826), Dichter und Übersetzer, lebte ungefähr 20 Jahre in Eutin, wo er bis 1802 Rektor der Eutiner Lateinschule war. 1920 wurde das altsprachliche Gymnasium aufgelöst und die letzten Klassen mit denen des Realgymnasiums im Gebäude der heutigen Johann-Heinrich-Voß-Schule zusammengelegt. Johann Heinrich Voß ist der Übersetzer von Homers Ilias und Odyssee.
Ludwig von Wedderkop (1807–1882), Jurist, wurde 1867 Bürgermeister von Eutin
Theodor von Wedderkop (1802–1887), Jurist und Schriftsteller
Wilhelm Wisser (1843–1935), Gymnasialprofessor und Mundartforscher
Trivia

In Eutin und Umgebung, auch im Schloss, wurde 1972 der Film Cabaret mit Liza Minnelli gedreht, 1977 der Tatort-Klassiker Reifezeugnis mit Nastassja Kinski und Klaus Schwarzkopf.

Im Jahr 2009 berichtete die Sendung Extra 3 über einen Vorfall, bei dem von der Stadt Eutin für Bürobedarf 32.000 Euro an einen Händler überwiesen wurden, obwohl sich die Rechnung nur auf 32,– Euro belief. Der Händler ging kurz darauf in Insolvenz.[22]

2017 fand das dritte Deutschlandtreffen der Urban Sketchers in Eutin statt.

Literatur
Uwe Carstens: Ferdinand Tönnies. Friese und Weltbürger. Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2966-6.
Marion Heine: Ein Lebensweg für die Stauden. Die Geschichte der Staudengärtnerei Herms in Ostholstein. In: Jahrbuch für Heimatkunde Eutin 2010 (Teil I) und Jahrbuch für Heimatkunde Eutin 2011 (Teil II), ISSN 1866-2730.
Ernst-Günther Prühs: Geschichte der Stadt Eutin. 2. Auflage. Eutin 1994, ISBN 3-923457-23-5.
Gustav Peters: Geschichte von Eutin. Neumünster 1971.
Klaus Langenfeld: Rosenstadt Eutin. Lübeck 1998.
Klaus Langenfeld: Die Geschichte Eutins von der Stadtgründung bis heute. Die komplette derreporter-Serie. Eutin o.J (2008).
Klaus Langenfeld: Dichter und Denker, Maler und Musiker im Eutin der Goethezeit. Eutin / Bad Schwartau 2011.
Erich Stegmann: Der Kirchenkampf in der Thüringer Evangelischen Kirche 1933–1945. Berlin 1984.
Thomas A.Seidel (Hrsg.): Thüringer Gratwanderungen. Beiträge zur 75-jährigen Geschichte der evangelischen Landeskirche Thüringens, Reihe: Herbergen der Christenheit. Jahrbuch für deutsche Kirchengeschichte, Sonderband 3. Leipzig 1998, ISBN 3-374-01699-5.
Horst Schinzel: Eutiner Straßenlexikon. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-081-9.
Lawrence D. Stokes: Kleinstadt und Nationalsozialismus: Ausgewählte Dokumente zur Geschichte von Eutin 1918–1945 (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, Band 82). Wachholtz, Neumünster 1988, ISBN 3-529-02182-2.
Lawrence D. Stokes: Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus 1936–1945: Eine Dokumentation (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, Band 111). Wachholtz, Neumünster 2001, ISBN 3-529-02211-X.
Lawrence D. Stokes: „Meine kleine Stadt steht für tausend andere …“. Studien zur Geschichte von Eutin in Holstein, 1918–1945. Struve’s Buchdruckerei, Eutin 2004, ISBN 3-923457-72-3.
Weblinks
 Commons: Eutin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Eutin – Reiseführer
 Wikisource: Eutin – Quellen und Volltexte
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