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Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Farchants
Archäologische Funde

Auf dem Spielleitenköpfl bei Farchant wurden im September 1994 Keramikbruch, Bronzefibeln, Bronzegussstücke, Eisengerät und verbrannte sowie unverbrannte Knochen gefunden. Diese Fundstücke konnten der Hallstattzeit 600 v. Chr. zugeordnet werden. Es ist der erste archäologische Fund aus dieser Zeit im Werdenfelser Land. Nach Amei Lang ist darauf zu schließen, dass es sich um einen Brandopferplatz handelt. Ebenfalls fand man in der Nähe des heutigen Friedhofes eine Pferdchenfibel, sie wird auf die Frühlatènezeit, ca. 450-300 v. Chr. datiert. Die Gegend um Farchant kann als direkte Kontaktzone zwischen Kelten und Rätern angenommen werden. Das unterstreichen auch die Fundstücke, die einerseits aus dem inneralpinen Raum, aber auch aus der südbayerische Region stammen. Die Pferdchenfibel muss man den Kelten zuordnen.[6] Bei einer Grabung 2009 fand man keramische Scherben, die von Gefäßen der jüngeren Bronzezeit stammen. Diese Fundstücke sind auf ca. 1700 v. Chr. bis 1500 v. Chr. zu datieren.[7]

Germanisierung und erste urkundliche Erwähnung

Um 600 n. Chr. entstanden im Loisachtal an der zumindest noch in Teilstücken gut befahrenen Römerstraße Via Raetia im Auftrag des bayerischen Herzogs Tassilo I. neue bayerische Ortschaften. Darunter befand sich auch Farchant, das die ersten Siedler nach dem vorherrschenden Landschaftsbild Forchheida (Föhrenheide) nannten. Etwa zwei Kilometer südlich von Farchant ist noch eine zweite Siedlung, mit dem Namen Aschau, gegründet worden. Die ersten Gründer des Ortes (etwa ein halbes Dutzend Familien) hausten in einfachen Blockhäusern und waren mit hoher Wahrscheinlichkeit Heiden. Man muss davon ausgehen, dass diese neuen Siedlungen direkt dem Herzog unterstanden.[8][9] Bei dem Bau der Eisenbahnlinie von München nach Garmisch fand man im Bereich des heutigen Bahnhofs in Farchant etwa 20 Reihengräber aus der Zeit um 650. Die heidnischen Grabbeilagen sind bis heute verschollen.[10]

Um 750 bekehrten irische und schottische Mönche das Oberland zum Christentum. Es wird vermutet, dass auch in dieser Zeit eine Holzkirche in Forchheida errichtet wurde und sie eine alte heidnischen Kultstätte ersetzte.[8]

Bei der ersten schriftlichen Erwähnung von Farchant handelt es sich um eine Notiz aus den Jahren 791 bis 802 in einer Streitsache zwischen Graf Irminher aus dem Tiroler Inntal und Bischof Atto von Freising.[2] In dieser Notiz überlässt Graf Irminher aus dem Tiroler Inntal dem Bischof Atto von Freising das Anrecht an der Kirche.[8]

Unter Freisinger Herrschaft bis zur selbständigen Gemeinde
Farchant 1700 auf einem Gemälde im Fürstengang in Freising

1294 dehnt der Freisinger Bischof Emicho durch Käufe die Macht des Hochstift Freising im Loisachtal entscheidend aus. Die Freisinger fassten ihre gesamten Besitztümer zur Grafschaft Werdenfels zusammen, die damit das größte Teilterritorium des Hochstifts Freising war.[11] Zu der Grafschaft Werdenfels gehörte auch Farchant, bis zu ihrer Auflösung durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803, danach kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

1494 verlegte man das komplette Dorf Aschau mit seinen 13 Höfen nach Farchant. Über die Gründe kann nur spekuliert werden, wahrscheinlich war das Absinken oder das Ausbleiben von Quellwasser dafür verantwortlich.[12]

Entwicklung der Einwohnerzahl
Entwicklung der Einwohnerzahl von Farchant zwischen den Jahren 1730 und 2009
siehe auch den Abschnitt Entwicklung der Einwohnerzahl im Artikel Geschichte Farchants

Wie oben beschrieben ist anzunehmen, dass es sich bei den ersten Siedlern von Farchant um etwa ein halbes Dutzend Familien handelte, also etwa 50 Personen.[8] Anhand einer Steuertabelle aus dem Jahre 1546 kann man sich ein erstes genaueres Bild von Farchant machen, mit 38 vorkommenden Haushalten ist auf eine Bevölkerungszahl von etwa 200 Personen zu schließen.[13] Die im Auftrag der Regierung aus Freising durchgeführten Volkszählung kam 1624 in Farchant auf 64 Haushalte mit 347 Einwohnern. Farchant war damit der viertgrößte Ort in der Grafschaft Werdenfels.[14] Die Steuertabelle aus dem Jahre 1730 gibt interessante statistische Einzelheiten her: In 65 Häusern sind genau 71 Haushalte, oder 350 Einwohner untergebracht. Davon werden 66 Mann als wehrfähig und 87 Personen als steuerpflichtig beschrieben.[15]

Eine Volkszählung 1840 ergab 360, bei der folgenden, 31 Jahre später, wurden nur 327 Einwohner gezählt. Ende des 19. Jahrhunderts stieg die Bevölkerung erstmals über 400, so dass 1900 442 Einwohner gezählt wurden. Zwischen den beiden Weltkriegen verdreifachte sich diese Zahl, 1925 lebten 734 Einwohner in Farchant und 1939 1237. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl stetig von 1941 (1950) Einwohner bis 3757 Einwohner im Jahre 2000. Bei der letzten Erhebung 2009 wurden mit 3688 Einwohner 69 Personen weniger gezählt als neun Jahre zuvor.[3]

Politik
Gemeinderat

Gemeinderatswahl am 16. März 2014

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41,4 %28,7 %15,4 %

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Parteien / Wählergemeinschaften %
2014
[16]
Sitze
2014
%
2008
[17]
Sitze
2009
%
2002
[18]
Sitze
2002
CSU Christlich-Soziale Union in Bayern 41,4 7 39,5 6 50,7 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,7 4 18,9 3 9,2 1
FW Freie Wählergemeinschaft 15,4 2 41,6 7 40,1 7
gesamt 100,0 12 100,0 12 100,0 12
Wahlbeteiligung in % 58,0 67,7 70,7

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 2008 Martin Wohlketzetter (SPD).[19] Bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 wurde er mit 92,6 % der Stimmen wiedergewählt.

Steuereinnahmen

Im Jahr 2009 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 2534 T€, davon entfielen auf die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 382 T€.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber auf grünem, mit einem silbernen Wellenbalken belegtem Boden drei grüne Föhren.[20] Im Jahre 1952 ist der Gemeinde Farchant das Wappen als Hoheitszeichen verliehen worden. In Anlehnung an den alten Ortsnamen Forchheida zeigt das Wappen die drei Föhren. Der grüne Boden stellt die Wiesen von Farchant dar, durch die sich als silberner Wellenbalken die Loisach schlängelt.[21]

Kultur
Bauwerke
Veränderung des Farchanter Ortskerns
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Farchant

Auch wenn die Veränderung des historischen Ortskerns von Farchant schon weit fortgeschritten ist, gibt es immer noch viele Häuser, die sich noch weitgehend im ursprünglichen Zustand befinden, siehe die Karte rechts.[22] Die meisten dieser Häuser stehen unter Denkmalschutz, darunter

die Pfarrkirche St. Andreas
das Pfarrhaus
das Rathaus

Die anderen Baudenkmäler sind zum größten Teil noch genutzte oder ehemalige Bauernhöfe und Getreidespeicher.

Links: Die katholische Pfarrkirche St. Andreas, errichtet vom Münchner Barockbaumeister Johann Mayr d.J 1728/29. Mitte links: Das Rathaus, ein ehemaliges Herrschaftshaus. Mitte rechts: Das Pfarrhaus aus dem Jahre 1748, ein ehemaliges Benefiziatenhaus. Rechts: Das Bauernhaus „Beim Sigl“.
Bodendenkmäler
Weg auf den Schanzanlagen an der ehemaligen Grenze zwischen Werdenfels und Bayern bei Farchant

Laut dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gibt es in der Gemarkung Farchant mehrere Bodendenkmäler.[23] Herauszuheben wären:

Der keltische Brandopferplatz auf dem Spielleitenköpfl aus der späten Hallstattzeit mit der Denkmalnummer D-1-8432-0032.
Die Schanzanlagen aus der frühen Neuzeit an der ehemaligen Grenze zwischen Werdenfels und Bayern im Norden von Farchant mit den Denkmalnummern D-1-8432-0008 und D-1-8432-0009.

Folgende Bodendenkmäler sind nicht mehr sichtbar:

Die untertägigen mittelalterlichen und neuzeitlichen Teile der Kath. Pfarrkirche St. Andreas (D-1-8432-0039).
Die Körpergräber aus dem frühen Mittelalter (D-1-8432-0007).
Die Straße der römischen Kaiserzeit (D-1-8432-0011), ein Zweig der Via Claudia Augusta.
Brauchtum, Sport und Freizeit

Ein fester Bestandteil der Brauchtumspflege in Farchant ist der 1913 gegründete Volkstrachtenverein Farchant, dieser ging aus der Theatergesellschaft, dem Maibaumverein und dem Schuhplattlerverein hervor. Die Theaterabende und Heimatabende im Kurgästesaal sowie die Waldfeste im Kuhfluchtwald sind feste Bestandteile im Veranstaltungskalender von Farchant. Alle vier Jahre stellt der Trachtenverein in Farchant auch einen Maibaum auf. Darüber hinaus gibt es noch folgende Vereine die das Brauchtum in Farchant bewahren: Krieger und Veteranenverein Farchant, Verein der Freiwilligen Feuerwehr Farchant, Musikkapelle Farchant, Trommlerzug Farchant, Heimatverein Forcheida, Johanni-Verein Farchant, Fingerhaklerverein Farchant, Schützengesellschaft Kuhflucht und der Spar- und Stopselclub Farchant.[24] Besonderes Augenmerk verdient der Maschkerastammtisch Farchant, dieser Verein unterstützt zur Faschingszeit das jährliche Maschkeratreiben (Maschkera heißt Maskierter). Besonders am „Unsinnigen Donnerstag“ sind auf den Straßen und in den Gaststätten von Farchant „Schellenrührer“, „Jackelschurzer“ und „Untersberger Mandl“ zu finden die maskiert mit sehr individuellen Holzlarven den Winter austreiben.[25]

Der größte Verein in Farchant ist mit mehr als 1200 Mitgliedern der 1949 gegründete Turn- und Sportverein Farchant. Der TSV ist in sechs Abteilungen organisiert: Jugendfußball, Fußball, Sportkegeln, Eisstock, Ski und Gymnastik.[26] Die Motorradfreunde haben beim 2003 gegründeten Motorradsportverein Farchant ein Zuhause gefunden.[27] Das Vereinsleben in Farchant erweitern noch der Briefmarkensammlerverein Philatelia, der Obst- und Gartenbauverein Farchant, der Eisstockclub Farchant sowie die Wasserwacht Farchant.

Eine Gemeindebücherei ist in den Räumen der Tourist-Information untergebracht. Der aus Kinder- und Jugendbüchern, Sachbüchern und Romanen bestehende Medienstand beträgt 3500 Bücher.[28] Als Sport und Freizeiteinrichtungen stehen noch das Sportzentrum „Föhrenheide“, der Skilift „Am Ried“ und das Warmfreibad „Werdenfels“ zur Verfügung.[29] Im Kuhfluchtwald gibt es einen Walderlebnispfad sowie ein Kneippbecken.[30] Die Umgebung von Farchant kann man im Sommer auf zahlreichen Wanderwegen über Wiesen und in den angrenzenden Bergen, im Winter auf gespurten Loipen erkunden.[31]

Natur
Kuhfluchtwasserfälle
Kuhfluchtwasserfälle

Die Kuhfluchtwasserfälle sind eine Gruppe von drei Wasserfällen oberhalb von Farchant am Westhang des Hohen Fricken. Die drei Fallstufen summieren sich auf ca. 270 m und gehören somit zu den höchsten in Deutschland.

Frickenhöhle

Die Frickenhöhle liegt auf halber Höhe auf 1258 m am Westhang des Hohen Fricken. Die Höhle ist als Abstecher auf dem steilen Steig zum Hohen Fricken von Farchant aus in etwa 1 ¾ Stunden zu erreichen. Der erforschte Teil der Höhle ist ca. 2800 m lang und weist einen Höhenunterschied von etwa 60 m auf.

Wirtschaft und Infrastruktur
Die Umgehungsstraße (B2) von Farchant in südöstlicher Richtung
Wirtschaft

Es gab 2009 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 223, im Bereich Handel und Verkehr 229 und im Bereich öffentliche und private Dienstleister 136 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 71 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1248.[32] Im verarbeitenden Gewerbe, sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, mit mehr als 20 Beschäftigten gab es 2009 einen Betrieb. 2010 gab es im Bauhauptgewerbe 13 Betriebe mit insgesamt 62 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von 4513 T€.[33]

Im Jahre 2007 gab es 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von mehr als zwei Hektar. Der Viehbestand lag bei 348 Rindern (144 Milchkühe), 425 Schafe, 23 Pferde und 276 Hühner.[34] Diese Betriebe bewirtschafteten eine Gesamtfläche von 461 ha, was 17,9 % der Gebietsfläche von Farchant ausmachten. 1667 ha, das sind 64,7 % von Farchant, waren 2009 Waldgebiete.[35]

Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Gästebetten gab es in Farchant 2009 16. Die Angebotene Bettenzahl betrug 417 Betten. Es wurden 28.062 Übernachtungen gezählt und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 4,2 Tage. Die kleineren Beherbergungsbetriebe konnten bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 8,6 Tagen 46.968 Gästeübernachtungen vorweisen.[36]

Öffentliche Verkehrsmittel

Eisenbahnverkehr

Am 12. Dezember 2010 wurde auf der Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen die Bahnstation Farchant wiedereröffnet, in der seit 1984 keine Züge mehr gehalten hatten.[37] Den Reisenden bieten sich nun stündlich Fahrtmöglichkeiten von und nach München und Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald – Innsbruck sowie nach Reutte in Tirol und weiter nach Kempten/Allgäu. Im Lastverkehr (früh und am späten Nachmittag) besteht sogar ein halbstündlicher Taktverkehr nach bzw. von München Hbf.

Busverkehr

Farchant ist mit drei Haltestellen und den Linien 4 und 5 an das Ortsbusnetz von Garmisch Partenkirchen angebunden.[38] Eine Haltestelle der Linie 9606 des Regionalverkehr Oberbayern verbindet Farchant mit dem regionalen Busnetz. Die Busse verkehren im Stundentakt in Richtung Garmisch-Partenkirchen und Füssen.[39]

Straßenverkehr

Am 27. Mai 2000 wurde der 2,4 Kilometer lange Farchanter Tunnel eröffnet, dieses Bauwerk ist Teil der Bundesstraße 2 (B2-neu) und einer Ortsumgehung von Farchant die zur Entlastung des täglichen Durchgangsverkehrs dient, der zuvor die Anwohner massiv belastete.[40]

Bildung

In Farchant gibt es eine Volksschule, ein Sonderpädagogisches Förderzentrum und zwei Kindergärten. Die Volksschule Farchant besitzt eine Grundschule (1. bis 4. Klasse) mit 127 Schüler(inne)n und eine Hauptschule (5. und 6. Klasse) mit 50 Schülern (Stand 2011).[41] Das Sonderpädagogische Förderzentrum Christopherusschule besitzt Klassen im Bereich der Förderschwerpunkte „Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung“ und „geistige Entwicklung“ sowie eine „Schulvorbereitende Einrichtung“.[42] Der Träger der Kindergärten ist die Katholische Kirchenstiftung St. Andreas Farchant. Der Kindergarten St. Andreas ist für drei Gruppen, der Kindergarten St. Florian für eine Gruppe angelegt.[43][44]

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter von Farchant
Rosina Krin, *um 1558 in Farchant, † 1590 in Garmisch, wurde beschuldigt, mit dem Teufel im Bunde zu stehen, und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Robert Sterflinger, *1964 in Farchant, deutscher Eishockeyspieler.
Persönlichkeiten, die in Farchant gewirkt haben
Caspar Poißl von Atzenzell, ab 1583 Pfleger in der Grafschaft Werdenfels, begann Hexenprozesse in Farchant
Joseph Alois Daisenberger, * 1799 in Oberau, † 1833 in Oberammergau, deutscher katholischer Pfarrer, Spielleiter und Textdichter der Oberammergauer Passionsspiele, war in Farchant Pfarrergehilfe.
Josef Ruederer, * 1861 in München, † 1915 ebenda, deutscher Schriftsteller, war in Farchant wohnhaft.
Friedrich Vollmer, * 1867 in Fingscheid, † 1923 in Farchant, deutscher Klassischer Philologe.
Levin Ludwig Schücking, * 1878 in Steinfurt, † 1964 in Farchant, deutscher Anglist und Shakespeareforscher. Seit 1944 in Farchant wohnhaft gewesen.
Matthias Föcher, * 1886 in Köln, † 1967 in Farchant, deutscher Gewerkschafter und Politiker.
Heinz-Werner Geisenberger, *1945 in Garmisch-Partenkirchen, Autor und Regisseur, verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Farchant. Er lebt und arbeitet heute in Duisburg.
Conny Glogger, *1956 in Günzburg, Schauspielerin und Radiomoderatorin, in Farchant aufgewachsen und wohnhaft.
Joseph „Peppi“ Heiß, *1963 in Garmisch-Partenkirchen, Eishockeytorwart und Trainer, war in seiner Kindheit und Jugend in Farchant wohnhaft.
Literatur
Josef Brandner: Farchanter Drei-Föhren-Chronik. Selbstverlag, Farchant 1979.
Heimatverein forcheida e.V. (Hrsg.): forcheida - Beiträge des Farchanter Heimatvereins. selbstverl., Farchant.
Weblinks
 Commons: Farchant – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Farchant – Reiseführer
Eintrag zum Wappen von Farchant in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Webseite der Gemeinde
Farchant: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,24 MB)