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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Franzburg nicht vorenthalten.

Geschichte
Name

Erstmals 1587 wurde das Schloss Frantz(en)burgh erwähnt, benannt nach dem Schwiegervater des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern, Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg. 1591 wurde daraus Franzburg. Zuvor trug der Ort seit 1231 den Namen des Klosters Rosetum sanctae Mariae und ab 1233 Novum Campum, niederdeutsch Nyencampe, nach dem niederrheinischen Ort Kampe bei Geldern.[3]

Ältere Geschichte
Franzburg in der Bilderhandschrift 1615
Franzburg auf der Lubinschen Karte
Stadtplan von Franzburg aus dem Jahr 1761

1231 hatte der Rügenfürst Wizlaw I. dem Zisterzienserkloster Altenkamp am Niederrhein (heute Stadt Kamp-Lintfort) den Bau eines Tochterklosters gestattet, das bald den Namen Neuenkamp führte. 1233 bezog der Konvent den Rosengarten der Heiligen Maria an der Blinden Trebel. Um dieses entstand langsam eine kleine Siedlung. Das Kloster erwarb umfangreichen Grundbesitz in Pommern, Rügen und auch in Mecklenburg. Der Kampische Hof in Stralsund war damals ein Wirtschaftsstandort des Klosters und 1296 wurde auf Hiddensee ein Tochterkloster gegründet. Um 1300 entstand eine Klosterkirche, eine 25 Meter breite und 90 Meter lange große gotische Hallenkirche, von der nach einem Abriss im 16. Jahrhundert heute nur noch der südliche Querflügel als Pfarrkirche besteht. Die Äbte des Klosters bezeichnete Kaiser Karl V. als die obersten Prälaten in Pommern. Der letzte Abt, Johann Molner, klagte gegen die Aufhebung seines Klosters vor dem Reichskammergericht in Speyer und starb dort 1540, im Exil.

Nach der Reformation und der 1535 erfolgten Säkularisation des Klosters errichteten die pommerschen Herzöge – zuerst Herzog Bogislaw XIII. – ab 1580 ein prunkvolles vierflügeliges Schloss, das er nach seinem Schwiegervater Franz von Braunschweig-Lüneburg benannte. Das nach Stettin und Wolgast drittgrößte Schloss von Pommern umschloss einen Innenhof von 40 × 50 Metern und hatte 225 Betten. Daneben entstand eine Siedlung der Handwerker, vor allem der Tuchmacher. 1587 erhielt Franzburg das Stadtrecht. Die Tuchmacherei, die von Bogislaw XIII. als Konkurrenz zu Stralsund geplant war, gedieh jedoch nicht gut.[4] Um 1600 lebten in Franzburg circa 600 Einwohner, Ansiedler aus Holland, Mittel- und Westdeutschland. Nachdem aber 1605 die Regierungsgeschäfte nach Stettin verlagert wurden, verlor Franzburg zunehmend an Bedeutung. Die Handwerker und Künstler, vor allem die vielen Wollweber, verließen den Ort.

Das Ende des pommerschen Herzogshauses ist mit dem Namen Franzburg verbunden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde 1627 in Franzburg die Weisung Wallensteins übergeben, das Gebiet für den Einmarsch der Truppen zu öffnen, die unter dem Befehl von Arnims standen. Herzog Bogislaw XIV. unterschrieb schließlich die Franzburger Kapitulation, da er den zehn wallensteinischen Regimentern nichts Nennenswertes entgegenzusetzen hatte. 1628 wurde Franzburg durch Wallensteins Truppen geplündert und verwüstet. Das Gebiet wurde von Gustav Adolf 1631 zurückerobert – Franzburg blieb für fast 200 Jahre schwedisch. Das zerstörte Schloss wurde 1660 auf Weisung Peter Appelmanns, des schwedischen Gouverneurs der Tafelgüter der Königin Christina, abgerissen und die Steine für den Bau des Wrangelschen Palais in Stralsund verwendet. 1876 wurden die letzten Reste des Schlosses abgetragen.
Die Stadt zerfiel und 1670 lebten hier nur noch 70 Menschen. Der Stadtgrundriss mit seinen eigenartigen, dreieckigen kleinen Plätzen und die heutige Kirche sind ablesbare Zeugen einer größeren Vergangenheit.

Neuere Geschichte

In Schwedisch-Pommern wurde Franzburg 1721 Sitz der Distrikthauptmannschaft für den Bereich zwischen Barth, Tribsees und Grimmen. Es erfolgte danach eine Wiederbesiedlung und wirtschaftliche Erholung. Die Stadtbrände von 1736 und 1758 verzögerten aber den Aufbau. Im 18. Jahrhundert entstand dann für den Amtshauptmann das königlich-schwedische Amtsgebäude (heute: Rathaus und Amt).

Nach dem Übergang Neuvorpommerns und Rügens an Preußen (1815) wurde Franzburg Sitz des Landrates und des Amtsgerichts für den 1818 gebildeten Kreis Franzburg. Ein Aufschwung begann. 1839 wurde mit der Bebauung des Schlossberges und der Schlossstraße begonnen. 1853 wurde das Lehrerseminar von Greifswald nach Franzburg verlegt und verblieb hier bis 1926, ergänzt durch die Präparandenanstalt (1907). 1900 erhielt der Ort einen Kleinbahnanschluss, der 1901 bis Tribsees verlängert wurde. In der Gründerzeit entstanden Ziegeleien, Nahrungsbetriebe, eine Molkerei und eine Möbelfabrik. 1925 wurde die Kreisverwaltung nach Barth verlegt.

Das Stadtgebiet war dann bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth (ab 1945: Landkreis Stralsund) und war dann von 1952 bis 1994 eine von drei Städten im Kreis Stralsund des Bezirkes Rostock. Seit 1990 gehört Franzburg zum Land Mecklenburg-Vorpommern.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Neubauhof eingegliedert.

Innenstadt und Rathaus wurden im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 gründlich saniert.

Als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Autobahn A 20 wurde der seit 1920 langsam verlandende und vom Reichsarbeitsdienst um 1940 trocken gelegte See ,wieder hergestellt . Der seit 1970 trocken gefallene Richtenberger See von 2004 bis 2007 renaturiert. Das Gebiet war bereits seit 1920 lt. MTB als Vogelschutzgebiet ausgewiesen und nimmt seit der Renaturierung und Flutung diese Funktion wieder wahr. Der See zwischen Franzburg und Richtenberg wurde damit auch wieder zur Naherholung nutzbar.

Geschichte der Ortsteile

Müggenhall: 1242 erwarb das Kloster Neuenkamp das Dorf Müggenhall vom Ritter Iwan. Hier verblieb es bis zur Säkularisation. Die Domäne Müggenhall bestand bis 1945. Am Ausfluss des Richtenberger Sees befand sich in Müggenhall eine Wassermühle. Als der See langsam verlandete, musste die Mühle aufgegeben werden und wurde dann in eine bekannte Gast- und Raststätte umgewandelt. Zum Schluss war es eine Tankstelle. Um 1990 brannte sie total aus und ist derzeit nur eine Ruine.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1600 0600
1670 0070
1780 0310
1800 0500
1850 1400
1989 2400
2000 1903
2006 1592
2015 1462

Wappen

Das Wappen wurde unter der Nr. 45 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau eine silberne Burg mit gezinntem kuppelbedachten Torbau, auf dem roten Kuppeldach ein niedriger Turm mit drei schwarzen Fenstern, einem Zinnenkranz und rotem Kuppeldach, zu beiden Seiten des Torbaus auf der Mauer je ein Turm mit zwei schwarzen Fenstern, einem Zinnkranz, alle Türme besteckt mit einem goldenen Kugelstabkreuz, über dem rechten Turm ein schwebender goldener Buchstabe F, über dem linken Turm ein schwebendes goldenes B; beide Buchstaben überhöht von einer goldenen Fürstenkrone, im offenen Tor ein aufgerichteter, gold bewehrter roter Greif mit untergeschlagenem Schweif.“

Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Franzburg
Rathaus als Vierflügelanlage mit Mansarddach und rechteckigem Innenhof aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts; ursprünglich königliches Amt
Kirche Franzburg, ehemalige Zisterzienser-Klosterkirche des 1231 gegründeten und 1535 säkularisierten Klosters, 1580 zur Schlosskirche umgebaut (Kloster Neuenkamp)
Vom ehemaligen Schloss ist nur ein Wirtschaftsflügel aus dem 16./17. Jahrhundert an der Peterstraße 1/2 erhalten.
Pädagogisches Seminar mit Denkmal
verschiedene Wohnhäuser als zumeist eingeschossige Fachwerktraufenhäuser (nach 1728)
Landschaftsschutzgebiet Hellberge
Ehemalige Bockwindmühle in der Straße Zu den Hellbergen. Dieser Mühlentyp ist hier sehr selten.[5]
Gedenktafel von 1967 an einem Hausgiebel im Ortsteil Müggenhall an den Kommunisten Karl Julius sowie zwei namentlich unbekannte KZ-Häftlinge, die im April 1945 beim Todesmarsch aus dem Außenlager Pölitz des KZ Stutthof von SS-Männern erschossen wurden. Dort befindet sich seit 1970 auch ein Gedenkstein.
Das zweigeschossige Gutshaus Müggenhall wurde um 1920 umgebaut.
Verkehrsanbindung

Über den Anschluss Tribsees (Entfernung 20 km) ist Franzburg an das Autobahnnetz angebunden (Ostseeautobahn A 20). Es bestehen gute Verbindungsstraßen nach Tribsees, Grimmen, Stralsund und Barth. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Wittenhagen (Strecke Stralsund–Berlin) und Velgast (Strecke Rostock–Stralsund).

Rathaus (Front)

Schlosskirche

Schlosskirche

Ortsmitte – Markt

Pädagogisches Seminar Franzburg

Literatur
Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern. Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 137–140. (Volltext)
Norbert Buske: Orientierungsdaten zur Kirchengeschichte Neuenkamp/Franzburg. In: Baltische Studien. Neue Folge, Band 71, 1985, S. 132 ff. (online auf: uni-greifswald.de)
BIG-Städtebau (Hrsg.): Franzburg – 10 Jahre Städtebauförderung. Stralsund 2001, DNB 965577449.
Weblinks
 Commons: Franzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Frantzburg in der Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Franzburg im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.