Liebe Personaler aus Fraureuth:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Fraureuth nicht vorenthalten.

Geschichte
historische Ansichten von Fraureuth
Blick zur Fraureuther Schule
Dorfkirche in Fraureuth
Ehrenmal für Andreas Hupfer von 1899

Die Gründung von Fraureuth erfolgte vermutlich durch die Vögte von Weida zwischen 1200 und 1250. Familien aus dem Herzogtum Franken gehörten zu den ersten Siedlern. Diese gaben dem Ort zu Ehren der heiligen Jungfrau Maria und in Bezug auf die Rodung des Waldes zur Urbarmachung für den Grund und Boden ihrer Siedlung den Namen „Frawenrud“. Das Gemeindewappen zeigt noch heute die heilige Maria mit dem Kind auf dem Arm und dem Zepter in der Hand. Die erste urkundliche Erwähnung von Fraureuth erfolgte 1349/50 als Frowenrut.[2] Fraureuth war ein reines Bauerndorf. Um 1570 erfolgte die Trennung des Ortes von der Beiersdorfer Kirche und 1572 zog der erste Pfarrer in das ortseigene Pfarrgut ein. Mit der Verselbstständigung der Kirche von Fraureuth erfolgte auch die Gründung einer eigenen Schule. Die Schulkinder mussten nun nicht mehr nach Beiersdorf in die Schule gehen.[3]

Im Dreißigjährigen Krieg litten die Einwohner stark: Zweimal wurde der Ort von durchziehenden kaiserlichen Truppen geplündert. Im Jahr 1652 erhielten die Fraureuther das Jagdrecht von Graf Heinrich V. Fraureuth hatte bis 1750 das Recht, fünfmal im Jahr Markt abzuhalten. Damit kam man der Residenzstadt Greiz gleich. Manche Stadt war damals neidisch auf das Marktrecht von Fraureuth.

1733 wurde die alte Kirche durch eine neue ersetzt, und 1739 beschlossen die Fraureuther, eine neue Orgel aufzustellen. Dazu verpflichteten sie den bedeutendsten Vertreter der Orgelbaukunst Mitteldeutschlands zu dieser Zeit, Gottfried Silbermann. Die Orgel gehört zu den wenigen Orgeln, die der Meister außerhalb des damaligen Sachsens baute. Sie wurde 1742 aufgestellt und ist eine der am besten erhaltenen unter den noch vorhandenen Werken aus der Hand des großen Meisters.[4]

Im Jahr 1818 schlossen sich die ortsansässigen Handwerker zu einer Innung zusammen, der 28 Handwerksmeister angehörten; 1843 waren es bereits 78 Meister. 1896 wurde in Fraureuth ein katholischer Verein gegründet. Dieser erhielt in Anlehnung an die Entstehungsgeschichte des Ortes und in Bezug auf die Madonna im Wappen als Schutzpatronin den Namen Liebfrauen. Später errichtete man dafür die sich noch heute im Ort befindliche Liebfrauenkapelle.[5]

1899 stiftete man dem Fraureuther Bürger Andreas Hupfer zu dessen 100. Todestag ein Denkmal (siehe Foto). Dieser hatte in seinem Testament festgelegt, nach seinem Tod 5200 Taler einem Armenvermächtnis, einem Kranken- und Waisenstift sowie einem Brand- und Kirchenstift der Gemeinde Fraureuth zur Verfügung zu stellen. Durch diese Stiftung konnte vielen in Not geratenen Menschen geholfen werden.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts zog auch in Fraureuth die Industrialisierung ein. Damals nahmen die Garnspinnerei und -weberei den größten wirtschaftlichen Aufschwung ein. Die Familie Beck gründete eine Wollkämmerei und Garnspinnerei, die bereits 1840 circa 400 Menschen Arbeit bot. Ein Enkel von Georg Beck, Bruno Födisch, sollte in das großväterliche Geschäft einsteigen, fand aber keinen Gefallen an dieser Idee und fasste den Entschluss, eine Porzellanfabrik zu gründen. Gemeinsam mit einem Vetter, Arved von Römer aus Steinpleis, gründete er zwischen 1865 und 1866 die Porzellanfabrik Fraureuth, die bis 1926 das bekannte Fraureuther Porzellan produzierte.[6]

Bis 1918 gehörte Fraureuth zum Fürstentum Reuß älterer Linie.[7] Ab 1943 entwickelte sich in Fraureuth die metallverarbeitende Industrie. Es werden Wälzlager, Schleifspindeln, Werkzeuge, Teile der Mikroelektronik und Medizintechnik hergestellt. Mit der Entwicklung der Wälzlagerindustrie (vgl. Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth) etablierte sich in Fraureuth der Handball-Spitzensport, der zur Zeit der DDR in den 1970er Jahren verstaatlicht wurde.[8]

Bis 1952 gehörte Fraureuth zum Land Thüringen, Kreis Greiz, danach wurde es im Rahmen der Kreisreformen in der DDR zum Bezirk Karl-Marx-Stadt, dem Kreis Werdau zugeordnet. Im Jahr 1990 nach der Wiedervereinigung Deutschlands gliederte man Fraureuth nach einem Volksentscheid endgültig dem Freistaat Sachsen zu. 1998 wurde Ruppertsgrün mit Fraureuth zur Großgemeinde Fraureuth zusammengeschlossen. Die räumliche und die erschlossene Infrastruktur der Großgemeinde Fraureuth bietet beste Voraussetzungen für eine positive Entwicklung in die Zukunft.

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Beiersdorf[9] 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Ruppertsgrün
Gospersgrün[9] 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Ruppertsgrün
Römersgrün[10] 1. Oktober 1937 Eingemeindung nach Gospersgrün
Ruppertsgrün[9] 1. Januar 1998

Entwicklung der Einwohnerzahl

1890: 2658
1905: 2940
1910: 3369
1933: 3583
1939: 3672
1998: 5946
1999: 6015
2000: 6013
2001: 6014
2002: 5938
2003: 5890
2004: 5838
2007: 5642
2008: 5600
2009: 5490
2010: 5396
2011: 5315
2012: 5271
2013: 5249
2014: 5245
2015: 5220

Datenquelle ab 1998 bis 2008: Statistisches Landesamt Sachsen
ab 2009: [11]
Politik
Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2014[12]
Wahlbeteiligung: 57,3 % (2009: 52,3 %)

 %6050403020100

54,6 %28,5 %14,6 %n. k.2,3 %

CDUFWGLinkeFFWSPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   8   6   4   2   0  -2  -4

+7,6 %p
-3,7 %p+0,1 %p-3,7 %p-0,3 %p
CDUFWGLinkeFFWSPDVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU: 11 Sitze
Freie Wählergemeinschaft Fraureuth e.V. (FWG): 5 Sitze
LINKE: 2 Sitze
Bürgermeister

Matthias Topitsch (CDU) wurde 2012 im Amt bestätigt, er bekleidet das Amt seit 2005.[13]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen

Im ehemaligen „Herrenhaus“ der Porzellanfabrik Fraureuth befindet sich die Ausstellung „Fraureuther Porzellan“.

Bauwerke

In der Kirche von Fraureuth von 1733 befindet sich eine Orgel aus dem Jahr 1742 von Gottfried Silbermann. Zwei weitere sehenswerte Kirchen sind die Dorfkirche St. Annen im Ortsteil Ruppertsgrün (Baujahr ca. 1513) und die Dorfkirche im Ortsteil Beiersdorf (16. Jh., Umbau 1875). Die Wassermühle im Ortsteil Gospersgrün ist die einzige oberschlächtige Wassermühle im westsächsischen Raum. Der Industrierundbau ehem. Massi von 1969/70 ist jetzt zur Go Kart Racing Hall Fraureuth umfunktioniert.

vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenDas Bild zeigt einen Teil von Fraureuth
Gedenkstätten
Kriegerdenkmal zum deutsch-französischen Krieg 1870/71 sowie für die Opfer des Ersten Weltkrieges 1914–1918 im Ortsteil Ruppertsgrün
Familiengrabstätte der Familie von Schönfels (vgl. Burg Schönfels) sowie der Fabrikantenfamilie Puchert auf dem Ortsfriedhof Ruppertsgrün
Denkmal zum 100. Todestag des Fraureuther Bürgers Andreas Hupfer von 1899 im Schulhof von Fraureuth (siehe Foto)
Grabstätte für unbekannte KZ-Häftlinge auf dem Friedhof Ruppertsgrün (4 Tote), die bei den Todesmärschen aus Auschwitz am 26. und 27. Januar 1945 ums Leben gekommen sind.
Grabstätte auf dem Ortsfriedhof Fraureuth für einen italienischen Militärinternierten, der während des Zweiten Weltkrieges ein Opfer von Zwangsarbeit wurde
Grabstätte auf dem Ortsfriedhof Fraureuth von Erich Glowatzky
Grünflächen und Naherholung
Erich Glowatzky Sport- und Mehrzweckhalle Fraureuth (für Sportvereine, Veranstaltungen und Ausstellungen verschiedenster Art)
Waldbad Fraureuth (Freibad und Ort für jährlich stattfindende Open Air Rockkonzerte)
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Ehemaliges Wälzlagerwerk Fraureuth, Juni 1960: Der bekannte DDR-Schriftsteller Erwin Strittmatter beim Treffen mit Arbeitern des Werks

Die Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH stellt Wälzlager und Werkzeugmaschinenspindeln her, mit mehr als 300 Arbeitsplätzen zählt sie zu den größeren Arbeitgebern im Ort.

Bildung
Erich-Glowatzky-Grundschule
Persönlichkeiten
Andreas Hupfer (1721–1799), Mäzen
Erich Glowatzky (1909–1999), Mäzen, Ehrenbürger
Heinz Seiler (1920–2002), Handballtrainer und -spieler
Jürgen Walter (* 1943), Sänger und Komponist
Sigrid Neef (* 1944), Musik- und Theaterwissenschaftlerin
Literatur
Wilhelm Hermann Traugott Reinke: Familienbuch für die Kirchengemeinde Fraureuth vom 17.–19. Jahrhundert nach der Kartei von 1936. Kopie der Familienblätter. Leipzig: Deutsche Zentralstelle für Genealogie 1994; 2 Teilbände, 2090 Familien
„Der Landkreis Werdau“ – Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart. Geiger, Horb am Neckar 1994, ISBN 3-89264-886-7.
Weblinks
 Commons: Fraureuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Internetseite der Gemeinde
Luftaufnahmen von Fraureuth
Fraureuth im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen